Der Sonne nach von Gabriele Clima ist ein stilles, aber tief bewegendes Buch über Freundschaft, Vorurteile und Inklusion. Dario, ein Jugendlicher voller Wut und Enttäuschung über das Verschwinden seines Vaters, muss als Strafe einem körperlich eingeschränkten Jungen helfen. Andy sitzt im Rollstuhl, kann nicht sprechen und doch entsteht zwischen den beiden eine stille Verbindung, die Worte überflüssig macht.
Als Dario in einem spontanen Moment Andy auf eine viertägige Reise zu seinem Vater mitnimmt, beginnt eine Reise, die weit mehr ist als nur Kilometer auf der Landkarte. Die Geschichte zeigt eindrucksvoll, dass „behindert“ kein Mensch ist, sondern nur ein Stempel, den die Gesellschaft vergibt.
Clima erzählt in einfachen, aber eindringlichen Worten und lässt einen mit dem Gefühl zurück, dass Verständnis und Nähe oft dort entstehen, wo man sie am wenigsten erwartet.






















