Gabriele Diechler Engpass

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Inhaltsangabe zu „Engpass“ von Gabriele Diechler

Die Kölner Kriminalpsychologin Elsa Wegener, Anfang vierzig, steht vor dem Scherbenhaufen ihrer Ehe. Nachdem sie ihren Mann, einen erfolgreichen Richter, in flagranti ertappt hat, verlässt sie Hals über Kopf die Stadt. Im bayerischen Nirgendwo will sie einen beruflichen wie privaten Neuanfang wagen. Allerdings wird sie in dem kleinen Dorf in der Nähe des Chiemsees nicht gerade mit offenen Armen empfangen. Auf Fremde reagiert man hier zurückhaltend, die Dorfgemeinschaft hält zusammen. Und auch Anna, Elsas pubertierende Tochter, ist von ihrer neuen Heimat alles andere als begeistert. Doch Elsa bleibt kaum Zeit, über solche Probleme nachzudenken. Als kurz nach ihrer Ankunft eine Frauenleiche entdeckt wird, hat sie der Arbeitsalltag längst eingeholt: Die Tote wird als Silke Maihauser identifiziert, die vor über zwanzig Jahren spurlos verschwand. Mit zahllosen Affären sorgte sie damals für reichlich Wirbel in der bayerischen Idylle …

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  • Rezension zu "Engpass" von Gabriele Diechler

    Engpass
    Magda

    Magda

    13. May 2010 um 18:36

    Das Buchcover verspricht gute Unterhaltung: eine Kriminalpsychologin, deren Mann fremdgeht und von ihr dabei erwischt wird, Neuanfang privat und beruflich, pubertierende Tochter, ein idyllischer Dorf in Bayern, wo die Fremden nicht gern gesehen werden, ein grausamer Leichenfund, dann noch ein Mord. Mit einem Wort: eine Menge von Problemen, die von einer modernen, selbstbewussten und tiefverletzten Frau gelöst werden sollte. Also Spannung pur. (???) Aber weit gefehlt. Die Eheprobleme von Elsa werden nur am Rande erwähnt. Für die Tochter, die mit der Trennung ihrer Eltern und ihrer jetzigen Situation (fremde Umgebung, neue Schule, bisherigen Freude weg) nicht umgehen kann, hat die Diplompsychologin keine Zeit. Sie stürzt sich in die Arbeit und vergisst dabei, dass sie nicht allein für die Aufklärung der Fälle verantwortlich ist. Schlimmer noch: als allererste verdächtigt sie ihren Kollegen (und Vorgesetzten?) Dr. Degenwald des ersten Mordes, der vor mehr als zwanzig Jahren passiert ist. Die Ermittlungsmethoden und die Vorgehensweise von Elsa sind nur schwer nachvollziehbar und grenzen sehr oft am Rande des Illegalen. Es wird auch der Eindruck erweckt, dass sie für ihr Handeln keinem die Rechenschaft schuldig ist. Teamarbeit oder moderne Ermittlungsmethoden? - davon merkt man hier nichts. Es wurde auch – meiner Meinung nach – zu viel im Prolog verraten. Später wusste ich es: es ist noch nicht so weit, das kann noch nicht der/ die Mörder/in sein, die Situation ist anders. Die Protagonistin Elsa konnte bis zum Schluss meine Sympathie nicht erwecken. Ich konnte sie weder als Frau noch als Mutter verstehen. Besonders schlimm fand ich ihr Verhalten gegenüber den Arbeitskollegen. Ich würde mir eine solche Arbeitskollegin nie wünschen. Außerdem würde ich von einer Diplompsychologin ein anderes Benehmen erwarten und ihre philosophischen Gedanken fand ich weder zu ihrem Charakter noch zu dem Buch selbst passend. Auch der Schreibstil hat mir zu schaffen gemacht. Kurze, sehr knappe Sätze, nicht vorhandener Lesefluss und die sehr geringe oder sogar fehlende Spannung haben mich am Lesen gehindert. Ich war ein paar Mal kurz davor es abzubrechen. Auch die Charaktere haben mich nicht überzeugt, sie sind für mich unklar und ihre Darstellung ungenügend. Und so wie ich am Anfang sehr gespannt auf die Ereignisse in Elsas Leben und dem kleinen Dorf in Bayern war, so würde ich auch zum Schluss enttäuscht. Viele meiner Fragen sind unbeantwortet geblieben, vielleicht findet man die Antworten in der angekündigten Fortsetzung. Auf die bin ich aber nicht besonders neugierig.

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  • Rezension zu "Engpass" von Gabriele Diechler

    Engpass
    abuelita

    abuelita

    13. May 2010 um 07:44

    Jo mei, so a schmarrn... das ist es, was mir kurz und schlicht zu diesem Buch als Resümee einfällt! Die Kölner Kriminalpsychologin Elsa erwischt ihren Mann in flagranti, packt ihre pubertierende Tochter und verlässt Hals über Kopf Köln, um im bayrischen Unterwössen neu anzufangen. Dort wird sie bald mit ihrem ersten Mordfall - die Leiche einer zwanzig Jahre lang vermissten Frau wird gefunden- konfrontiert. Bisher dachte ich ja immer, dass Kriminalpsychologie sich mit der Frage nach der seelischen Situation eines Täters zum Tatzeitpunkt befasst; sehr vereinfacht jetzt ausgedrückt. Aber nicht hier in diesem Buch von G. Diechler- weit gefehlt, Elsa ermittelt natürlich. Ihr bleibt auch wohl nichts anderes übrig, denn diese Kripo in Traunstein in dem Buch besteht doch sage und schreibe aus insgesamt 2 Personen- dem Herrn Dr (!) Degenwald und eben Elsa. Der Gerichtsmediziner ist aus München, die Spurensicherung, von denen eine Person auftritt, ebenfalls- und das war es dann......bereits da war mir das Weiterlesen ziemlich vermiest, ich hasse solche unausgegorenen und falsch oder missverständlich dargestellten Dinge in einem Krimi. Szene im Büro, als Degenwald Elsa ihr zukünftiges Zimmer zeigt - einen schlichten Schreibtisch mit PC, Drucker, Scanner, einer Telefonanlage, einem ergonomisch geformten Bürostuhl und zwei Besuchersesseln aus Lederimitat. Er deutet darauf und zuckt mit den Achseln "mehr war nicht drin", und Elsas Antwort "für den Anfang reicht es". Ihre Gedanken zurück nach Köln.......ja sicher, bei der Kripo in Köln gibt es vermutlich Büros mit Antiquitäten und echten Ledersesseln....Augen verdreh.... Das Buch besteht aus kurzen Absätzen, eine Seite pubertierende Tochter (die sich manchmal eher wie eine fünfjährige benimmt), eine Seite Elsas kaputte Ehe und zwei Seiten "Kriminalfall"..........ein Lesefluss kam dadurch bei mir nicht zustande. Zudem haben mich die pseudo-psychologischen "Weisheiten" der Dame Elsa, aus denen der Roman ja größtenteils besteht, mehr als genervt. Genauso wie die vielen kleinen Nebensächlichkeiten, die einfach nicht stimmig sind . Ein kleines Beispiel nur : Elsa nimmt (sie ermittelt dann doch zuerst mal gegen ihren Kollegen Degenwald...) die Aktentasche von ihm mit in ihr Büro, um diese zu durchsuchen. Da kommt er - ja und nun, sicher merkt er gleich dass die Tasche fehlt ! Was mach ich nun, grübelt Elsa..... ablenken,,...also geht sie rüber und lädt ihn zum Essen ein "ach ja vergessen sie ihre Aktentasche nicht" - die drückt sie ihm dann in die Hand.....und der arme Trottel merkt natürlich nicht, dass sie die schon in der Hand hatte als sie ins Zimmer kam..... Sicher, es ist ein Roman, aber in einem guten Roman und Krimi dürfen und sollten solche Fehler einfach nicht vorkommen. Der eigentliche "Krimi" kommt entschieden zu kurz; zwar wird noch jemand ermordet, aber das läuft alles eher am Rande. Ich gestehe auch, dass ich dann weite Seiten nur noch flüchtig gelesen habe, bzw. überflogen habe, weil ich, wie gesagt, bereits anfangs die vielen Ungereimtheiten bemerkte und es auch im Laufe des Buches damit nicht besser wurde, egal ob es um die Privatszenen oder die Morde ging. Vielleicht sollte Frau Diechler lieber bei ihren Kinderbüchern bleiben oder aber, bei einem zweiten Krimi, erst mal besser recherchieren...Ich auf jeden Fall habe hier kein "starkes sensibles Krimidebüt" erkannt, und keine "Kölnerin, die Bayern erobert" - sondern eher einen mehr schlecht als recht zusammengeschusterten Versuch eines Buches, das sich nicht so recht entscheiden kann, was es nun eigentlich letztendlich sein soll.....

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  • Rezension zu "Engpass" von Gabriele Diechler

    Engpass
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. May 2010 um 14:33

    Elsa Wegener bricht ihre Zelte in Köln ab, sie hat ihren Mann mit einer anderen erwischt und packt nun ihre Sachen und ihre Tochter und macht sich auf in ein kleines Dorf nach Bayern. Dort wird sie recht argwöhnisch empfangen, denn man kennt sich dort und ist Fremden gegenüber misstrauisch. Elsa lässt sich davon jedoch nicht unterkriegen und sogleich hat sie auch schon den ersten Fall, an dem sie mit ihrem neuen Partner arbeiten soll, der sie allerdings auch nicht mit offenen Armen empfängt und so gestaltet sich die Arbeit als nicht so einfach. Und dann ist da natürlich noch Elsas pubertierende Tochter Anna, die genau weiß wie sie Elsa das Leben nicht gerade leichter macht... Ich habe mich sehr darauf gefreut dieses Krimidebüt lesen zu können, denn die Ankündigungen und die Inhaltsangabe hörten sich sehr viel versprechend an und ich war natürlich gespannt, ob das Buch nun mithalten konnte. Zunächst möchte ich etwas zum Schreibstil sagen, denn dieser hat mir außerordentlich gut gefallen. Es gibt zwar keine verworrenen, langen Sätze, sondern, im Gegenteil, kurze, knappe, sehr prägnante Sätze, welche aber genau zum Stil des gesamten Buches passen. Diese kurze Sätze tragen dazu bei, dass die Handlung nicht zum Stillstand kommt, sondern immer in Bewegung ist, was bei einem Krimi auch so sein sollte, da er sonst schnell langweilig wird, doch das ist hier nicht der Fall. Außerdem ist man so gezwungen (wobei das hier nicht negativ gemeint ist), immer aufmerksam zu sein, da man sonst schnell den Anschluss verliert. Trotz der ständigen Bewegung der Handlung wirkt diese dennoch nicht hektisch. Die Darstellung der Charaktere hat mir sehr gut gefallen, da diese sehr tiefgründig sind und selbst Randpersonen nicht nur oberflächlich beschrieben werden. Natürlich wird hauptsächlich auf die Hauptakteure eingegangen, aber niemand wird vergessen oder nur am Rande erwähnt. Die Hauptprotagonisten werden sehr detailliert dargestellt und man hat wirklich das Gefühl, dass es sich dabei um reale Personen handelt und man nur nach Bayern fahren müsste, um ihnen zu begegnen. Jeder für sich hat seine Eigenarten, die ihn aber nur umso liebenswürdiger machen und im Laufe der Zeit denkt man, dass man die Leute schon persönlich kennt und fühlt umso mehr mit ihnen mit und erlebt die Situationen als wäre man wahrhaftig dabei. Trotz der sehr genauen Darstellung der Charaktere kommen die Krimielemente nicht zu kurz und man spürt die gesamte Zeit über die vorherrschende Spannung, die auch dann nicht abnimmt, wenn es zwischen Elsa und Anna zu Familienzwistigkeiten kommt. Der Inhalt ist so aufgebaut, dass die Spannungskurve stetig zunimmt, egal ob es gerade um den aktuellen Fall geht oder um etwas eher nebensächliches, die Spannung fällt nicht wieder ab. Bis zum Ende hat man immer wieder verschiedenste Vermutungen, wer der Täter sein könnte oder warum die Tat überhaupt begangen wurde, aber immer wieder wird diese Vermutung zunichte gemacht, da eine unvorhergesehene Wendung eintritt. Es bleibt spannend und man erfährt wirklich erst auf den letzten Seiten die Auflösung, die meiner Meinung nach doch recht überraschend war. Alles in allem hat mir dieses Krimidebüt sehr gut gefallen, da die richtige Mischung zwischen Krimi und Roman gefunden wurde, so dass es ein wahrhaftiger Kriminalroman geworden ist, der einen mitfiebern lässt und alles gleichzeitig so authentisch ist, dass man meint hautnah dabei zu sein. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Fall für Elsa, auf den schon auf der letzten Seite hingewiesen wird.

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  • Rezension zu "Engpass" von Gabriele Diechler

    Engpass
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. May 2010 um 15:44

    Elsa Wegeners erster Fall hat mir wirklich gut gefallen. Ungewöhnlich ist nicht nur die Erzählform des Präsens, auch die kurzen, knappen Sätze und ständige Szenenwechsel lassen eine ganz besondere Atmosphäre entstehen, die einen mitreißt. Dabei konzentriert sich die Autorin gar nicht mal so sehr auf die aufzuklärenden Mordfälle, sondern vielmehr auf ihre Protagonisten. Elsa Wegener ist eine schwierige Person. Zur Zeit mitten in der Krise, die Ehe im Eimer, eine neue Heimat, ein neuer Job. Das ist zuviel auf einmal und das merkt man auch. Elsa benimmt sich manchmal sehr grenzwertig, ist unhöflich, impulsiv und auch nachlässig. Doch gerade diese Eigenschaften machen sie interessant. Man kann ihre Entwicklung verfolgen, kommt ihr immer näher und schließt sie schließlich auch ins Herz. Zusammen mit ihren neuen Kollegen Karl "Degi" Degenwald, Hörnchen und Ben Fürnkreis bildet sie ein interessantes und sympathisches Team, auf dessen nächsten Fälle ich mich jetzt schon freue. Auch Elsas Tochter Anna wird in die Handlung eingebunden, ein liebes Mädel, mitten im Teenageralter, dass den Erwachsenen sicher noch oft einheizen wird. Der Kriminalfall an sich ist nicht spektakulär, aber dafür tiefgründig. Schön finde ich vor allem, dass man die Beweggründe des oder der MörderIn ebenso nachvollziehen kann, wie die Handlungen der Ermittler. Gabriele Diechler lässt einen hinter die schöne Fassade gucken, die in dem beschaulichen Dörfchen Unterwössen so penibel gepflegt wird. Die Lektüre ist so viel intensiver, auch und besonders durch die diskussionswürdige Hauptfigur Elsa. Wenn sie nicht so impulsiv wäre, würde diesem Buch etwas fehlen. Ein tolles Debüt, sicher nicht mein letztes Buch der Autorin.

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  • Rezension zu "Engpass" von Gabriele Diechler

    Engpass
    urlaubsbille

    urlaubsbille

    30. April 2010 um 19:52

    Am Anfang wird etwas Spannung aufgebaut. Aber auf den folgenden Seiten rigoros wieder vernichtet und dann plätschert die Geschichte vor sich hin. Mir ist es zu viel Roman. Der Krimi-Anteil ist verschwindend gering. Ständig geht es um die betrogene Kriminalistin Elsa. Es wird mehr Privatleben als Tatgeschehen bzw. Ermittlungsarbeit erzählt. Dann zwischendurch noch die pubertierende Tochter Anna, die auch Aufmerksamkeit erwartet. Mich hat der bayerische Dialekt genervt. Durch die merkwürdigen Buchstabenverbindungen mußte ich mir die Worte immer vorsprechen. Einen Lesefluß habe ich nicht gefunden.

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  • Rezension zu "Engpass" von Gabriele Diechler

    Engpass
    haTikva

    haTikva

    22. February 2010 um 02:24

    Der erste Fall von Kriminalpsychologin Else Wegener. Nachdem die Kölnerin ihren Mann in flagranti mit einer anderen ertappt hat, zieht sie kurzerhand mit ihrer Tochter nach Bayern aufs Land. Kaum dort angekommen, hat sie schon ihren ersten Mordfall zu bearbeiten und so muss sie sich durch viele Akten wälzen, da die Tote vor 20 Jahren als vermisst gemeldet wurde. In der ersten Hälfte des Buches war Elsas Privatleben, besonders aber das Leben ihrer Teenagertochter Anna, um einiges interessanter und spannender als Elsas Kriminalfall. Erst ab der Mitte, nachdem Elsa die richtigen Schlüsse zieht, Spuren findet und Verdachtsmomente sich erhärten, kommt ein wenig Spannung auf. Anfangs kam ich sehr schwer in die Geschichte rein, da mir der Schreibstil einfach nicht zusagte. Zu Beginn wirkte alles im Staccato-Stil, kurze Sätze und vieles wurde wiederholt, was für mich den Lesefluss enorm hemmte. Man merkt dem knappen Schreibstil an, dass die Autorin früher Kinderbücher geschrieben hatte. Sie gibt Situationen Beachtung, die großteils nichts mit einem Krimi zu tun haben. Etwas irritierend fand ich zwischendurch auch Elsas philosophische Ausbrüche. Damit konnte ich persönlich überhaupt nichts anfangen. Allerdings wurde der Schreibstil schätzungsweise ab der Hälfte des Romans etwas besser und ich konnte sogar einen Lesefluss erahnen. Was ein großer Pluspunkt ist und mir besonders gefallen hat, war der bayrische Dialekt, der bei fast jedem gesprochenen Satz von Elsas Gesprächspartnern durchkam. Auch fand ich es gut, dass der Roman in der dritten Person erzählt wurde, wobei die Hauptsicht aus Elsas Blickwinkel geschildert wird. Das verlieh dem Buch etwas Lockerheit. Der Krimi ist in der Gegenwartsform geschrieben und im Zusammenhang mit diesem gewöhnungsbedürftigen Schreibstil, war es für mich stellenweise etwas schwer zu lesen. Somit gibt es leider nur zwei bis drei Sterne.

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