Gabriele Diechler Glenlyon Manor. Das Geheimnis der Princess Helena School

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Inhaltsangabe zu „Glenlyon Manor. Das Geheimnis der Princess Helena School“ von Gabriele Diechler

Der sagenumwobene Landsitz Glenlyon Manor, seinerzeit auch "Romantic House" genannt, war einst die Lieblingsbleibe der Königin Maria Stuart gewesen und dabei nicht selten der Ort ihrer romantischen Eskapaden. Heute beherbergt das düstere Gebäude die renommierte Princess Helena School für überdurchschnittlich intelligente Schüler. Nie hätte sich die sechzehnjährige Münchnerin Aoki träumen lassen, dass es sie einst dorthin verschlagen würde. Und noch viel weniger, dass sie gerade dort ihr Herz verlieren würde – nur dummerweise genau an den Jungen, der den Fluch des Hauses in sich trägt, was das Verlieben noch mal deutlich komplizierter macht, als es ohnehin schon ist.

Ein super Buch mit einer interessanten Geschichte. Auch sehr gut für jüngere geeignet.

— LillianMcCarthy

Ein tolles Buch für Jugendliche, leider nicht so ganz meine Zielgruppe.

— Sunny87

Schöner Jugendroman, mit einer Story ohne Ecken und Kanten.

— milapferd

Ein ordentliches Fantasybuch mit leider etwas zu wenig Spannung und Überraschung.

— anniXD

Spannende Geisterjagd auf einem alten Schloss mit einer großen Prise Romantik!

— Sunrise11

Zu Beginn wirklich nett. Dann war es leider nicht mehr so ganz überzeugend. Manches zu abgedreht, auch wenn der Schreibstil ganz gut war.

— Caro1893x

Ein tolles Sommerbuch , mit viel Magie und einer ordentlichen Portion englischer Geschichte .

— Raindrops

Interessante Geschichte, die mich einfach nicht gefangen nehmen konnte. Ob es an der Ausarbeitung oder an den teils unlogischen Handlungssträngen lag, weiß ich nicht...schade.

— Tiana_Loreen

4.5 Sterne für eine interessante und spannende Geschichte rund um "Romantic House" mit Geistern und dem Thema Hochbegabung!

— Lienne

Ein spannendes Love-School-Abenteuer der anderen Art! Glenlyon Manor ist der richtige Ort, um Geister zu jagen und ihnen Frieden zu geben.

— Buecherjaegerin_Jaci
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  • Wieder mal eine gute Idee mit mangelnder Umsetzung

    Glenlyon Manor. Das Geheimnis der Princess Helena School

    Steffi_the_bookworm

    31. March 2017 um 20:32

    Glenlyon Manor hat wirklich ein paar klasse Ideen, die mir wirklich gut gefallen haben. Sehr gelungen fand ich wie historische Fakten in die Geschichte eingearbeitet wurden.Leider hatte ich irgendwann das Gefühl, dass die eigentliche Idee im Verlaufe der Geschichte verloren gegangen ist. Es ging um immer mehr Nebensächlichkeiten und es wurde kein Klischee ausgelassen. Damit hat mich die Geschichte dann leider irgendwann verloren und ich war nicht mehr sonderlich interessiert wie es weitergeht.Wie schon erwähnt war es zu überladen mit Klischees und auch mit den Charakteren konnte ich nicht viel anfangen. Weiterhin sind mir zu viele Fragen offen geblieben.Sprachlich war es mir stellenweise zu unpassend für das Alter der Charaktere, ansonsten war das Buch flüssig zu lesen.

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  • Aufregende Geschichte um ein altes Schloss mit vielen Geheimnissen

    Glenlyon Manor. Das Geheimnis der Princess Helena School

    Sunrise11

    Die geisterhafte Geschichte führt den Leser in das tiefe Schottland, wo ein junges hochbegabtes Mädchen einige Geheimnisse aufdeckt und ihre Freunde damit retten will. Glenlyon Manor ist ein altes Schloss in Schottland, in dem früher Maria Stuart gelebt hat. Nun ist es zu einem Internat, die Princess Helena School für Hochbegabte ausgebaut worden. Aoki, 16 Jahre und ein süßes Mädchen mit störrischen Locken erfährt durch einen Psychologietest, dass sie ein hochbegabtes Mädchen ist und auf der normalen Schule in München unterfordert ist. Aoki kann es nicht glauben und fühlt sich auch nicht wohl dabei, angeblich eine außergewöhnliche Begabung zu haben. Ihre Lehrer und ihr Vater, Wissenschaftler und Geisterforscher, befürworten es, dass sie in die Schule für Hochbegabte nach Schottland wechselt. Sie ist davon überhaupt nicht begeistert, denn dann muss sie sich auch von ihrer Freundin Uschka trennen. Aber sie fügt sich der Entscheidung der Erwachsenen und reist nach Schottland. Dort angekommen, merkt sie sofort, dass hier etwas nicht ganz stimmt und sie bekommt mysteriöse Geschehnisse mit. Im Laufe der Zeit findet sie immer mehr Hinweise darauf, dass hier im Schloss der Geist von König Jakob VI., Maria Stuarts Sohn, unterwegs ist. Aber was will er und warum benutzt er andere Schüler dazu, um sich zu zeigen? Und dazu noch Lennox, in den sich Aoki gnadenlos verliebt hat. Aber nur Aoki ist in der Lage, den Geist zu sehen und mit ihm zu kommunizieren. Nach und nach spitzt sich die Situation gefährlich zu und Aoki muss sich gut überlegen, wie ihre nächsten Schritte sein werden, um alle zu retten. Und dann ist auch noch ihr Vater verschwunden. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Die Autorin Gabriele Diechler hat mich mit diesem Roman nach Schottland entführt in das Schloss von der legendären Maria Stuart, die später wegen Hochverrat enthauptet wurde. Es war sehr interessant in die Geschichte einzutauchen, obwohl einige Details frei dazu erfunden wurden um eine etwas andere Geschichte daraus zu erzählen wie die hier von Glenlyon Manor. Die Protagonisten waren zum einen junge Persönlichkeiten mit liebenswerten Charaktereigenschaften, zum anderen aber auch mysteriöse und nicht gerade beliebte Lehrer. Die Geschichte wird sehr lebendig und spannend erzählt und Aokis sympathische und teilweise etwas tolpatschige Art macht diesen Roman zu einem aufregenden Erlebnis. Auch darf der Leser miterleben, wie Aoki erstmals richtige Schmetterlinge im Bauch hat und was die neuen Gefühle bei ihr auslösen. Mir hat dieser Jugendroman sehr gut gefallen und ich habe es genossen, etwas in die Welt der Geister mit Aoki einzutauchen. Wer weiß schon alles über das Übernatürliche? Ich muss aber sagen, dass einige Handlungen und erzieherische Maßnahmen, hauptsächlich der Lehrer, etwas unglaubwürdig wirkten. Auch Jakobs Geist hat manchmal Sachen gemacht, die ich nicht ganz verstanden habe und die mir nicht so schlüssig waren. Ich habe aber erkannt, das verzeihen können gar nicht so einfach ist. Auch spielt hier die wahre Freundschaft zu einer oder mehrerer Personen eine bedeutende Rolle, wo Vertrauen und Unterstützung selbstverständlich sind. Mir hat es sehr gefallen, dass die Autorin das schön zum Ausdruck gebracht hat. Kompliment. Ich kann das Buch sehr gut weiterempfehlen, vor allem an junge Mädchen in Aokis Alter und natürlich an alle jung gebliebene, die gerne Rätsel und Geheimnisse aufdecken wollen und dabei die erste Liebe erleben.

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  • Leserunde zu "Glenlyon Manor. Das Geheimnis der Princess Helena School" von Gabriele Diechler

    Glenlyon Manor. Das Geheimnis der Princess Helena School

    katja78

    Ob der hohe IQ der Schlüssel ist oder ob an dem Spruch "Genie und Wahnsinn liegen eng beisammen" doch was dran? Gabriele Diechler bei Carlsen Im.press! Das kürzlichlich erscheinene Jugendbuch "Glenlyon Manor" wartet auf eure Meinungen. Wir laden einige von euch zur Leserunde ein und sind gespannt, ob ihr euch auch im "Romantic House" niederlassen würdet. Der sagenumwobene Landsitz Glenlyon Manor, seinerzeit auch "Romantic House" genannt, war einst die Lieblingsbleibe der Königin Maria Stuart gewesen und dabei nicht selten der Ort ihrer romantischen Eskapaden. Heute beherbergt das düstere Gebäude die renommierte Princess Helena School für überdurchschnittlich intelligente Schüler. Nie hätte sich die sechzehnjährige Münchnerin Aoki träumen lassen, dass es sie einst dorthin verschlagen würde. Und noch viel weniger, dass sie gerade dort ihr Herz verlieren würde – nur dummerweise genau an den Jungen, der den Fluch des Hauses in sich trägt, was das Verlieben noch mal deutlich komplizierter macht, als es ohnehin schon ist. Leseprobe Zur Autorin Gabriele Diechler, 1961 in Köln geboren, lebt und arbeitet im Salzkammergut. Neben Drehbüchern für ARD und ORF schreibt sie nun hauptsächlich Jugendbücher, Krimis und Romane. Jedes Buch entsteht an ihrem Minischreibtisch, wo nicht nur getippt, sondern auch lange telefoniert, Tee getrunken und Schokolade gegessen wird.  Der Autorin kann man über Facebook & Carlsen Im.press folgen. Schaut doch mal rein! Wir suchen nun 15 Leser, die das Buch gerne in der Leserunde besprechen und anschließend rezensieren möchten. Das Buch gibt es nur als E-Book im mobi oder ePub Format. Nach Möglichkeit sollte das Buch anschließend auch bei Amazon oder einer ähnlichen Verkaufsplattform rezensiert werden. Verratet uns als Bewerbung folgendes:  Geister? Glaubt ihr an das Übernatürliche oder überlasst ihr das lieber eurer Fantasie? Wir freuen uns nun auf eure Bewerbungen! Viel Glück Gabriele & Katja von Ka-Sas Buchfinder *** Wichtig ***Ihr solltet Minimum eine Rezension in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig sie sind. Nehmt doch einfach euer zuletzt gelesenes Buch und schreibt darüber. Ein Leitfaden, wie eine Rezension aufgebaut ist, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf oder auch hier in diesem Thread, wo alles Wissenswerte zusammengefasst ist: http://www.lovelybooks.de/thema/Leitfaden-f%C3%BCr-Rezensionen-und-Leserunden-1017409772/ Es werden nur Bewerber mit aussagekräftigen Rezensionen berücksichtigt

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  • Tolle Jugendfantasy

    Glenlyon Manor. Das Geheimnis der Princess Helena School

    Sunny87

    01. August 2014 um 19:22

    Das Cover gefällt mir eigentlich recht gut. Die blassen Lila töne sind nicht zu aufdringlich und wirken sehr beruhigend. Der Titel ist vielversprechend und macht sehr neugierig um welches Geheimnis es sich in diesem Buch wohl handeln mag.  Als ich den Klappentext des Buches gelesen habe bin ich sehr neugierig geworden und habe mich auf eine spannende und geheimnisvolle Geschichte gefreut. Doch leider wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt. Der Einstieg fiel mir sehr leicht, aufgrund des flüssigen Schreibstils. Gleich im ersten Kapitel wird es mysteriös und meine Neugierde wuchs. Doch leider flaute diese sehr schnell wieder ab. Es passierte erst einmal nichts großartig spannendes und man lernte ein bisschen die Protagonistin Aoki kennen. Aoki ist sechzehn Jahre alt und besucht die Princess Helena School in Schottland. Dort werden nur außergewöhnlich kluge Schüler aufgenommen mit einem hohen IQ. Doch Aoki sieht sich selbst nicht als überdurchschnittlich intelligent und kann somit nicht nachvollziehen warum sie auf diese Schule gehen soll. Sie ist frustriert ihre beste Freundin Uschka zu Hause in München zurück zu lassen. Aoki ist ein sehr aufgewecktes Mädchen und hat keinerlei Probleme den Anschluss zu finden. Sie lernt schnell neue Freunde kennen mit denen sie den Geheimnisse der mysteriösen Schule auf den Grund geht. Natürlich verguckt sie sich in den gut aussehenden Len, was mir persönlich zu schnell ging und somit unglaubwürdig wirkte. Ansonsten kann ich an dem Charakter Aoki nichts aussetzen, sie steht für ihre Freunde ein und auf sie ist immer Verlass. Ich habe mich teilweise sehr über die Namensgebungen der Charaktere sehr gewundert. Ich habe Namen wie Aoki und Uschka noch nie gehört. Dank der Autorin bin ich jedoch schlauer, sie war so nett mir die Herkunft zu erklären.  Der Schreibstil ist eher jugendlich gehalten und passt daher nicht ganz so zu meiner Zielgruppe. Allerdings ist es ein Roman für Jugendliche und ist für diese wirklich lesenswert. Mir hat die Spannung und ein bisschen Action gefehlt. Somit zerrte sich der Inhalt ein bisschen für mich. Trotzdem ließ sich das Buch zügig lesen und ich musste auch an der ein oder anderen Stelle schmunzeln. Die Charaktere haben mir ganz gut gefallen, jedoch konnte ich mich mit keinem identifizieren. Auch konnte ich manche Verhaltensweisen nicht nachvollziehen. Auch fehlte den Charakteren für meinen Geschmack die Tiefe und somit wurden viele nur oberflächlich dargestellt.  "Glenlyon Manor" ist ein durchaus lesenswertes Buch für die Zielgruppe der Jugendlichen. Für meinen Geschmack gab es zu wenig Action und Spannung. Trotzdem fand ich das Buch gut und die Idee dahinter sehr interessant.

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  • Auf den Spuren Maria Stuarts

    Glenlyon Manor. Das Geheimnis der Princess Helena School

    LillianMcCarthy

    31. July 2014 um 21:03

    Inhalt: Der sagenumwobene Landsitz Glenlyon Manor, seinerzeit auch "Romantic House" genannt, war einst die Lieblingsbleibe der Königin Maria Stuart gewesen und dabei nicht selten der Ort ihrer romantischen Eskapaden. Heute beherbergt das düstere Gebäude die renommierte Princess Helena School für überdurchschnittlich intelligente Schüler. Nie hätte sich die sechzehnjährige Münchnerin Aoki träumen lassen, dass es sie einst dorthin verschlagen würde. Und noch viel weniger, dass sie gerade dort ihr Herz verlieren würde – nur dummerweise genau an den Jungen, der den Fluch des Hauses in sich trägt, was das Verlieben noch mal deutlich komplizierter macht, als es ohnehin schon ist. (Quelle: carlsen.de) Schreibstil: An den Schreibstil habe ich mich sehr schnell gewöhnt. Er war locker und leicht geschrieben und während dem Lesen ist es mir sehr leicht gefallen mich in Aoki bzw. ein paar Mal auch in ihren Vater hineinzuversetzen. Auch die Art und Weise, wie die ganzen lustigen Stellen beschrieben waren, war sehr gut zu lesen und ich musste echt oft lachen. Personen: Auch mit den Charakteren kam ich sehr gut klar. Allen voran war mir Aoki schon sofort sehr sympathisch. Sie ist kein Hauptcharakter, der einem schon sofort auf die Nerven geht und sie ist auch nicht blass und langweilig sondern sehr liebenswürdig und ich glaube, viele junge Mädchen können sich gut mit ihr identifizieren. Mein absoluter Lieblingscharakter  ist Tiffy, der kleine Geisterhund. Ich habe ihn mit seiner frechen Art schon direkt bei seinem ersten Auftreten ins Herz geschlossen und so sehr gehofft, dass er mich auch beim Rest des Buches begleiten wird und so war es dann zum Glück auch. Auch die anderen Charaktere sind sehr gut gelungen und ganz toll. Mit Len konnte ich allerdings nicht wirklich warm werden. Er kam mir einfach immer zu unantastbar rüber. Kritik: Der Schreibstil ist super, die Charaktere sind sympathisch und die Idee des Buches ist einfach toll. Ich finde, es gibt zu wenige Geistergeschichten. Warum eigentlich nicht? Geister sind cool, Gabriele Diechler hat das Geisterthema sehr gut umgesetzt und man kann es so schön mit geschichtlichen Sachen verschönern, wie in diesem Fall mit Maria Stuart und ihrem Sohn Jakob. Die geschichtlichen Hintergründe haben mir sehr gut gefallen. Ich habe mir in der Schule mal Elizabeth I. als Referatthema herausgesucht, die „Erzfeindin“ Maria Stuarts und so war es für mich mal besonders schön etwas von der anderen Seite der Geschichte zu hören. Auch der Handlungsort, ein Internat, war toll. Ich liebe Internatsgeschichten und Hanni & Nanni war früher meine Lieblingsbuchreihe. Internate haben für mich immer einen ganz besonderen Zauber und so habe ich Glenlyon Manor auch deswegen sehr gerne gelesen. Ein bisschen was zu meckern habe ich aber auch. Ich war etwas unzufrieden, was letztendlich die ganze Lösung des Problems betrifft. Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten aber ich finde, dass es zum einen gegen Ende plötzlich etwas zu schnell geht und irgendwie so wirkt, als müsse das Buch jetzt sofort beendet werden. So werden zum Beispiel zwei Schüler von anderen Schülern entführt, ohne dass die Schulleitung irgendetwas dazu sagt, obwohl sie es aber bemerkt etc. Außerde war mir die gamze Liebesgeschichte ein bisschen zu viel. Klar, ist Len Aokis wirklich erste große Liebe aber sie tut alles nur für ihn, macht sich nebenbei noch Gedanken, ob er sie liebt, ist eifersüchtig und geht sogar so weit, dass sie sogar ein Handy klaut und die SMS liest. Das war mir persönlich einfach zu viel, zu kindisch irgendwie. Kann auch sein, dass es daran liegt, dass ich 20 bin. Vielleicht würde das meine 14-jährige Schwester anders sehen. Bewertung: Ich gebe Glenlyon Manor 4 von 5 Füchschen. Die Idee, der Schreibstil und die Charaktere haben mir einfach super gut gefallen, allein das Ende und die Lösung waren für mich einfach ein bisschen zu plötzlich und teilweise nicht so realistisch. Ein ganz großes Dankeschön geht an den impress-Verlag und lovelybooks für die Bereitstellung des eBooks und die Durchführung der Leserunde!

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  • Erwartungen leider nicht erfüllt

    Glenlyon Manor. Das Geheimnis der Princess Helena School

    Ignatia

    24. July 2014 um 19:25

    Der sagenumwobene Landsitz Glenlyon Manor, seinerzeit auch "Romantic House" genannt, war einst die Lieblingsbleibe der Königin Maria Stuart gewesen und dabei nicht selten der Ort ihrer romantischen Eskapaden. Heute beherbergt das düstere Gebäude die renommierte Princess Helena School für überdurchschnittlich intelligente Schüler. Nie hätte sich die sechzehnjährige Münchnerin Aoki träumen lassen, dass es sie einst dorthin verschlagen würde. Und noch viel weniger, dass sie gerade dort ihr Herz verlieren würde – nur dummerweise genau an den Jungen, der den Fluch des Hauses in sich trägt, was das Verlieben noch mal deutlich komplizierter macht, als es ohnehin schon ist. Gabriele Diechler, 1961 in Köln geboren, lebt und arbeitet im Salzkammergut. Neben Drehbüchern für ARD und ORF schreibt sie nun hauptsächlich Jugendbücher, Krimis und Romane. Jedes Buch entsteht an ihrem Minischreibtisch, wo nicht nur getippt, sondern auch lange telefoniert, Tee getrunken und Schokolade gegessen wird. Das Cover dieses Buches hat mich schon sehr neugierig gemacht. So hat es doch was verträumtes, was verspieltes ohne kitschig zu wirken. Die Farben wunderschön aufeinander abgestimmt, sehr warme Töne, die beruhigend wirken. In der Mitte ein kleines Foto der Schule, drumherum Blumen und Ranken die aber leicht verblasst dargestellt werden. Der Titel des Buches mittig in einem schönen lila Schriftzug. Es macht definitiv neugierig auf den Inhalt. Aoki, die Hauptperson in diesem Buch, ein aufgewecktes junges Mädchen was den großen Traum hat: Schülerin an der Princess Helena School. Eine Schule für begabte Menschen. Sie tut alles dafür um dieses Ziel zu erreichen. Doch es ist dort nicht alles so wie es auf den ersten Blick erscheint. Ungewöhnliche Dinge geschehen, die Aoki sich nicht erklären kann und mit denen sie lernen muss umzugehen. Neue Freundschaften werden geschlossen und Verbindungen intensiviert an die man vorher nie gedacht hätte. Die Autorin schafft es hier ganz wunderbar, das "Hier und Jetzt" mit alten Elementen so zu verknüpfen, das es ein ganzes gibt. Man erfährt Hintergründe zu geschichtlichen Ereignissen, ohne das es trocken wird. Da die Charaktere sehr liebevoll ausgearbeitet wurden, Handlungen sehr genau beschrieben werden bekommt man einen Einblick, wie es auf dieser Schule gewesen sein muss. Doch trotz allem kam ich nicht wirklich in dieses Buch hinein. Mir fehlte irgendwie die tiefere Handlung, oft plätscherte es nur vor sich hin. Sehr schade eigentlich da die Idee hinter dem Buch echt schön ist. Obwohl der Schreibstil genau auf jugendliche Leser ausgelegt ist hat es mich leider nicht gefesselt. Vielleicht war es einfach nur der falsche Zeitpunkt? Ein Buch mit gut recherchierten geschichtlichen Ereignissen die mich aber leider nicht wirklich fesseln konnte.

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  • Konnte mich leider nicht ganz erreichen (2,5 Punkte)

    Glenlyon Manor. Das Geheimnis der Princess Helena School

    Caro1893x

    23. July 2014 um 22:51

    Zum Inhalt: Aoki ist eine eher durchschnittliche Schülerin. Da sie oft unkonzentriert wirkt, muss sie einen Test machen, bei dem herauskommt, dass sie hochbegabt ist. Fortan soll sie die Princess Helena School besuchen. Diese befindet sich in einem Gebäude, das früher Romantic House genannt wurde und Maria Stuart beherbergte. Voller Angst, aber auch Neugierde macht sie Aoki von Bayern aus, auf den Weg nach England, um dort unterrichtet zu werden. Dort angekommen sieht sie sofort einen Jungen, der ihr unglaublich gut gefällt. Doch irgendetwas scheint mit ihm nicht zu stimmen, irgendetwas scheint mit dem ganzen Haus nicht zu stimmen. Aoki kommt ins Grübeln und fragt sich, ob es tatsächlich Geister gibt. Meine Meinung: Eine Meinung zu dieser Geschichte zu formulieren fällt mir ziemlich schwer, da die Autorin sehr sympathisch ist und sich total viel Mühe gibt, Fragen zu ihrem Buch zu beantworten. Es gibt durchaus einige Dinge, die mir gefallen haben, aber vieles hat auch nicht so ganz meinen Geschmack getroffen. Ich fange mal mit dem positiven an. Der Schreibstil der Autorin ist total angenehm zu lesen. Zwar hatte ich zu Beginn ein paar Schwierigkeiten mit den Vornamen der Protagonisten, doch das legte sich recht schnell wieder und ich kam ziemlich zügig vorwärts. Die Autorin beweist bei ihrem Buch einiges an Kreativität. Angefangen bei den Namen der Protagonisten, über die sehr bildhafte Beschreibung von Romantic House und den Geschehnissen. Was mir ebenfalls wirklich gut gefiel, waren die historischen Beschreibungen über Maria Stuart und deren Leben, welche die Autorin immer mal, wie nebenbei, in die Geschichte einfließen lässt. Im Nachwort klärt sie zudem auf, was der Realität entsprach und was ihrer Fiktion entsprang. Das finde ich bei Büchern mit historischem Hintergrund immer sehr wichtig und hier ist es toll gelungen. Leider wurde ich trotz all der positiven Aspekte nie so richtig warm mit der Geschichte. Vieles war ziemlich abgedreht, manches für mich ein bisschen unlogisch. Einiges klärte sich im Gespräch mit der Autorin auch, aber einige Verwirrung blieb doch und so einige Handlungsstränge konnten mich nicht ganz zufrieden stellen. Manches wurde für meinen Geschmack auch zu sehr an den Rand gedrängt, z.B. eine Nebengeschichte mit Aokis Vater. Und auch die Liebesgeschichte entsprach nicht so ganz meinen Vorstellungen, war sie doch ein bisschen zu übertrieben (dafür, dass Aoki den jungen Mann kaum kennt). Oft war die Geschichte auch nicht so richtig spannend. Zumindest nicht so, dass ich fast nägelabkauend vor dem Buch gesessen wäre. Vieles dachte ich mir schon und so blieben große Überraschungen aus. Dadurch, dass ich nicht so ganz überzeugt war, fesselte mich die Geschichte auch nicht so sehr, wie es jetzt bei anderen Büchern der Fall ist. Und trotzdem fand ich, dass das Ende ein wenig plötzlich kam. Auf einmal wurde alles aufgelöst und war wieder gut. Der Weg dorthin war mir ein bisschen zu kurz. Genau kann ich gar nicht schreiben, warum mich die Geschichte nicht ganz erreichen konnte. Es ist einfach so ein Gefühl. Bei Büchern, die mich richtig packen, habe ich fast so ein Kribbeln im Bauch wenn ich an das Buch denke oder nicht weiterlesen kann. Und leider fehlt das hier bei diesem Titel komplett. Fazit: Eine Geschichte, die Romantik, Geister und historisches über Maria Stuart zu bieten hat, mich aber leider nicht richtig erreichen konnte. Schade!

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  • Glenlyon Manor - Das Geheimnis der Princess Helena School

    Glenlyon Manor. Das Geheimnis der Princess Helena School

    Tigerbaer

    Dank einer Leserunde durfte ich "Glenlyon Manor - Das Geheimnis der Princess Helena School" von Gabriele Diechler lesen. Bei der 16-jährigen Aoki wird eine Hochbegabung festgestellt. Diese Entdeckung einen Schulwechsel nach Schottland und dort nach Glenlyon Manor, einer Schule für Hochbegabte zur Folge. Rasch verliebt sich Aoki dort in einen Mitschüler und entdeckt gleichzeitig ein ungewöhnliches Talent für übersinnliche Phänomene. Bald hat sie nicht nur mit dem Lernstoff mehr als genug zu tun sondern auch mit widerspenstigen Geistern. "Glenlyon Manor - Das Geheimnis der Princess Helena School" macht mir eine Bewertung nicht leicht. Ich lese gerne Jugendromane, auch wenn ich vom Alter her nicht mehr ganz in diese Zielgruppe falle ;-), aber bisher hat mir kein Jugendroman das Gefühl vermittelt, dass ich nicht die richtige Zielgruppe bin. Und ob das wirklich der Grund ist?!? Ich weiß es nicht, aber Glenlyon Manor und ich sind trotz einer soliden und kreativen Grundidee einfach nicht miteinander warm geworden. Dennoch sage ich dem Impress-Verlag vielen Dank für das Leseexemplar und der Autorin Gabriele Diechler herzlichen Dank für die wunderbare Begleitung der Leserunde.

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    • 4

    NiWa

    21. July 2014 um 18:41
  • Sehr spannend!

    Glenlyon Manor. Das Geheimnis der Princess Helena School

    Dominika

    21. July 2014 um 10:52

    Meine Beschreibung : Aoki Graf ist sechzehn, als ihre Schulpsychologin ihr erklärt, dass sie hochintelligent ist. Ihr Vater, Professor Goswin Graf, ist natürlich sehr stolz auf seine Tochter und möchte für sie nur das Beste. Er folgt dem Rat der Schulpsychologin und sucht für seine Tochter eine andere Schule aus, in der sie mehr gefördert würde. Dort, in Princess Helena International School in Glenlyon Manor, in Schottland, lernt sie ihre Mitschüler kennen, die genauso sind wie sie. Überdurchschnittlich intelligent. Und mit der Zeit findet sie auch Freunde. Einer ihrer Mitschüler heißt Lennox. Er ist sportlich, sieht gut aus und ist der Schwarm aller Mädchen. Und ausgerechnet in ihn verliebt sich Aoki. Aber so einfach ist es gar nicht. Lennox ist verflucht. Wird Aoki den Fluch brechen? Wird es ihr gelingen, den Geist, der nach Rache sucht, zum Frieden zu bewegen? Meine Meinung: Der Jugendroman Glenlyon Manor Das Geheimnis der Princess Helena School ist der Autorin, Gabriele Diechler, wirklich sehr gut gelungen. Er ist sehr spannend und leicht zu lesen. Hin und wieder tauchen kleine Sätze oder einzelne Wörter in englischer Sprache auch, doch die Autorin übersetzt sie immer im nächsten Abschnitt, dass man nicht ein Wörterbuch zur Hand nehmen muss. Die Schriftgröße des E-books ist perfekt. Die Kapitel waren fast immer lang, aber, weil die Geschichte so spannend war, störte es mich nicht. Zu meinen Lieblingsfiguren wurden Aoki, Lennox, Kait und am Ende auch Chloe. Aoki ist ein ganz normales Mädchen. Sie hat eine Freundin in München, mit der sie, trotz der weiten Entfernung, jeden Tag telefoniert. Mir gefällt ihre dicke Freundschaft. Egal wo Aoki Hilfe brauchte, Uschka half ihr. Suchte im Internet oder in den Büchern nach Antworten. Und war auch nicht eifersüchtig, als Aoki ihr von sich und Lennox erzählte. So eine Freundschaft muss man haben. Lennox sieht super aus und mit seinem Charme könnte er jedes Mädchen aus der Schule haben, aber sein Herz schlägt für Aoki, obwohl es eine lange Zeit nicht danach aussieht. Und doch gesteht er ihr später seine Liebe. Kait ist ein zurückhaltender Junge aus Japan. Er schenkt Aoki ein Buch mit vielen seltsamen Einträgen. Mit diesem Buch tauchen noch so manche Fragen auf, die etwas mit dem Fluch zutun haben. Und Chloe, ein Mädchen aus Frankreich, wirkte auf mich vorerst sehr unsympathisch. Sie hat einen leichten, französischen Akzent, und scheint mit ihrer Art bei niemandem beliebt zu sein. Zu dem Buchcover: Ich finde, das Buchcover mit flieder Farben sehr, sehr schön. Es wirkt so sommerlich. In erster Linie hat mich die Farbe angezogen. Das Mädchen hat mich neugierig gemacht. Und der Titel und die Schule darunter ließ mich vermuten, um was die Geschichte gehen kann. Im Großen und Ganzen muss ich sagen, das Buch Glenlyon Manor Das Geheimnis der Princess Helena School, ist Gabriele Diechler sehr gut gelungen. Ein Buch, das ich jedem Jugendlichen und Erwachsenen empfehlen kann.

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  • Glenlyon Manor

    Glenlyon Manor. Das Geheimnis der Princess Helena School

    milapferd

    21. July 2014 um 08:24

    Aoki ist 16 als sie erfährt, dass sie hochbegabt ist. Gerade sie, die in der Schule zu kämpfen hat. Um ihre Begabung zu fördern meldet sie ihr Vater kurzerhand in Glenlyon Manor, der alt ehrwührdigen Princess Helena International School an. Kurz vor dem Abflug nach Schottland drückt ihre beste Freundin Uschka Aoki noch ihr Horoskop in die Hand. Und siehe da, ihr soll angeblich ihr Traumprinz über den Weg laufen. Kaum im Internat angekommen ist es auch schon um sie geschehen. Sie verliebt sich augenblicklich in Len. Doch der scheint nur Augen für eine Mitschülerin zu haben. Aoki ist ziemlich unglücklich und auch die komischen Personen, die in Glenlyon Manor zu wohnen scheinen verwirren sie zusehends. Dann beschließt sie, dass Heft in die Hand zu nehmen und die Rätsel um Romantic House zu lösen. Ich schwanke bei dieser Bewertung zwischen 3 und 4 Punkten. Habe mich allerdings für 3 Punkte entschieden, da mir die Geschichte irgendwie zu glatt ging. Es ist wirklich eine sehr schöne Geschichte ohne Ecken und Kanten, doch dadurch empfand ich die Charaktere etwas zu flach beschrieben. Die Story plätschert so vor sich hin, ohne groß Spannung aufzubauen. Daher empfehle ich das Buch für Leser zwischen 10 und 12, die in den Bereich der Jugendbücher reinschnuppern. Für ältere und erfahrenere Jugendbuchleser ist dieser Roman wahrscheinlich ein bischen zu unspektakulär.

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  • Gelungenes Fantasybuch

    Glenlyon Manor. Das Geheimnis der Princess Helena School

    anniXD

    20. July 2014 um 14:07

    Glenlyon Manor oder auch "Romantic House" ist ein wunderschönes, altes, schottisches Internat für Hochbegabte. Doch dort ist nicht alles so wie scheint. Personen vergangener Zeit spuken durch das alte Gemäuer und Aoki ist die einzige die sie sehen und ihre große Liebe Len aus den Griffen einer der Geister befreien kann. 1. EINDRUCK Das Cover finde ich im großen und ganzen sehr ansprechend. Das Motiv kombiniert mit der Farb- und Schriftwahl hinterlässt sofort einen positiven Eindruck. Und auch der Kurzinhalt hat mich überzeugt. Geister fand ich schon immer cool und dann auch noch wunderschöne, alte Internate?! Es hat mich einfach überzeugt und ich wollte mich sofort ins Buch stürzen. PERSONEN Die Personen und Figuren im Buch sind einfach spitze :D Sie haben so viele verschiedene Eigenschaft und sind so unglaublich individuell. Vor allem der Geist Jacob ( oder Jakob??? ) mit seiner altertümlichen und herablassenden Art wird sehr gut dargestellt. Auch Len wurde super dargestellt, obwohl ich es besser gefunden hätte, wenn sie sich am Ende für Kaito entschieden hätte. SCHREIBSTIL Leider musste ich mich erstmal an den Schreibstil gewöhnen, bevor er mir gefallen hat. Aber so geht es mir bei vielen Büchern. Viele der Handlungen gingen einfach zu schnell. Es währe schön gewesen, wenn die Gefühle genauer beschrieben worden wären. Außerdem hätte ich mir gewünscht, das beim Finale eine größere Spannungsbogen entstanden wäre und mehr überraschende Wendungen geschehen wären. So hatte ich das Gefühl, dass sich das Buch unnötig in die Länge zieht, da das Ende doch relativ schnell klar war. FAZIT DES FAZITS Es ist ein schönes Buch für zwischen durch, allerdings keine Lektüre, die einem das Leben lang in Erinnerung bleibt.

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  • Eine tolle Mischung aus Liebe, Internat und Geistern

    Glenlyon Manor. Das Geheimnis der Princess Helena School

    eclipse888

    15. July 2014 um 16:33

    Der sagenumwobene Landsitz Glenlyon Manor, seinerzeit auch "Romantic House" genannt, war einst die Lieblingsbleibe der Königin Maria Stuart gewesen und dabei nicht selten der Ort ihrer romantischen Eskapaden. Heute beherbergt das düstere Gebäude die renommierte Princess Helena School für überdurchschnittlich intelligente Schüler. Nie hätte sich die sechzehnjährige Münchnerin Aoki träumen lassen, dass es sie einst dorthin verschlagen würde. Und noch viel weniger, dass sie gerade dort ihr Herz verlieren würde – nur dummerweise genau an den Jungen, der den Fluch des Hauses in sich trägt, was das Verlieben noch mal deutlich komplizierter macht, als es ohnehin schon ist. Ich sollte wohl damit anfangen, zu sagen, dass ich Geschichten, die auf einem Internat spielen, eigentlich nicht mag. Spontan fällt mir kaum eine solche ein, die mir wirklich gefallen hat. (Nach längerem Nachdenken fällt mir dann zwar doch die eine oder andere ein, aber das tut hier nichts zur Sache.) Deshalb war ich anfangs skeptisch, ob „Glenlyon Manor“ mir gefallen würde. Doch schon ziemlich schnell war ich überzeugt, dass nicht alle Internatsromane, die ich lese, so schlecht sind wie bisher angenommen. Glenlyon Manor strahlte einen besonderen Charme aus, sodass der Leser das Gefühl hat, selbst dort aus dem Schloss zu sein. Außerdem war das Thema Internat nicht allzu groß, sondern eher nebensächlich, was bestimmt auch nicht geschadet hat. Wie gesagt, spielt die Geschichte auf einem Internat, nämlich der Princess Helena School. Da es eine Schule für hochbegabte Jugendliche ist, kommen sie Schüler dementsprechend auch aus der ganzen Welt, um diese Schule zu besuchen. Und diese Schüler hätten kaum unterschiedlicher sein können. Während Aoki auf den ersten Blick ziemlich normal wirkte, hatte ihr Mitschüler Sem zum Beispiel ein fotographisches Gedächtnis. Wieder andere, darunter auch die Protagonistin Aoki, zeigten ein besonderes Talent in unterschiedlichen Schulfächern, die zum Teil aber auch ziemlich exotisch sind. Denn die Fächer „Russisch für Fortgeschrittene“ oder „Strukturgesteuerte Intelligenz“ werden normalerweise nicht an gewöhnlichen Schulen unterrichtet. Diese Vielfalt an verschiedenen Individuen hat mir sehr gefallen. Nicht nur, wie diese besonderen Jugendlichen jeder für sich sind, fand ich sehr spannend, sondern auch, wie sie miteinander umgehen. Den Zusammenhalt, den sie haben, finde ich einfach nur bewundernswert. Die Protagonistin Aoki ist eine sympathische Figur. Schon allein hinter ihrem Namen steckt eine Geschichte und genau das finde ich so toll. Zwar ist diese Geschichte nicht besonders groß oder bedeutend, aber es ist eine, die erklärt, wie Aoki zu ihrem Namen gekommen ist. Ganz so besonders wie ihr Name ist ihr Charakter zwar nicht, trotzdem fällt sie durch ihre freundliche Art und ihr versöhnliches Wesen auf. Aoki ist jemand, der anderen Leute gerne hilft, aber auch an sich und seine eigenen Angelegenheiten denkt. Sie ist vernünftig und denkt nochmal nach, bevor sie etwas gefährliches oder illegales tut. „Glenlyon Manor“ behandelt ein ziemlich spannendes Thema: Geister. Die Geister sind auf eine unglaublich natürliche Weise mit der Geschichte verflochten. Es sind nicht die typischen Bettlakengespenster, an die man denkt, sobald man das Wort „Geist“ hört. Sie haben eine eigene Persönlichkeit, einen Grund, wieso sie als Geister fortbestehen. Diese Idee ist zugegebenermaßen zwar auch nicht neu, aber anders als in vielen anderen Büchern, ist der Geisteraspekt nicht gleichzusetzen mit Grusel und Angst. Zwar mit einer mysteriösen Atmosphäre, aber ohne wirklich gruselig zu sein, sind die Geister ein fester Bestandteil der Geschichte. Das Einzige, was mich an diesem Buch wirklich gestört hat, war eine Szene gegen Ende des Romans, auf die ich nicht näher eingehen werde. Jedenfalls hat mich diese Szene so aus der Bahn geworfen, dass ich danach nicht nochmal so ins Geschehen eintauchen konnte wie zuvor. Dadurch kam ich der Geschichte am Ende leider nicht mehr so nahe. Das Ende an sich hat mir zwar gefallen, es konnte mich aber nicht mehr so sehr mitreißen, da ich gedanklich noch immer mit dieser Szene beschäftigt war. Unter Anderem hängt das damit zusammen, das ich dadurch eine ganze Weile keine Ahnung mehr hatte, wer nun eigentlich das Liebespaar ist. Somit konnte ich das Ende nicht richtig nachvollziehen. Das lag aber wahrscheinlich bloß an mit, denn anderen Lesern erging es nicht so. Zur Autorin: Gabriele Diechler, 1961 in Köln geboren, lebt und arbeitet im Salzkammergut. Neben Drehbüchern für ARD und ORF schreibt sie nun hauptsächlich Jugendbücher, Krimis und Romane. Jedes Buch entsteht an ihrem Minischreibtisch, wo nicht nur getippt, sondern auch lange telefoniert, Tee getrunken und Schokolade gegessen wird. Fazit „Glenlyon Manor“ vereint Aspekte, die ich normalerweise eigentlich nicht mag, wie zum Beispiel das Internat oder die Geister, in einer ganz tollen Geschichte. Zwar ist das Buch nicht perfekt, aber es hat mich gut unterhalten und mir schöne Lesestunden beschert. Deshalb kann ich jedem nur empfehlen, sich seine eigene Meinung zu diesem Buch zu bilden.

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  • [Rezension] Das Geheimnis von "Romantic House"

    Glenlyon Manor. Das Geheimnis der Princess Helena School

    Lienne

    15. July 2014 um 07:23

    Glenlyon Manor. Das Geheimnis der Princess Helena School – Gabriele Diechler 4.5 Sterne! Inhalt: Der sagenumwobene Landsitz Glenlyon Manor, seinerzeit auch "Romantic House" genannt, war einst die Lieblingsbleibe der Königin Maria Stuart gewesen und dabei nicht selten der Ort ihrer romantischen Eskapaden. Heute beherbergt das düstere Gebäude die renommierte Princess Helena School für überdurchschnittlich intelligente Schüler. Nie hätte sich die sechzehnjährige Münchnerin Aoki träumen lassen, dass es sie einst dorthin verschlagen würde. Und noch viel weniger, dass sie gerade dort ihr Herz verlieren würde – nur dummerweise genau an den Jungen, der den Fluch des Hauses in sich trägt, was das Verlieben noch mal deutlich komplizierter macht, als es ohnehin schon ist.   Meine Meinung: Das Buch „Glenlyon Manor“ handelt von Hochbegabung, Geistern und dem Verzeihen. Die Geschichte ist sehr interessant und spannend! Der Schreibstil ist flüssig und schön bildlich, sodass ich mir alles beschriebene sehr gut vorstellen konnte. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen! Aoki ist eine sympathische Hauptprotagonistin, die sehr normal ist, wodurch man sich gut in sie hineinversetzen kann. Tiffy der Geisterhund hätte ich am liebsten bei mir aufgenommen! Witzig, frech und liebenswert hat er mich als Leser verzaubert J Der spannende Verlauf der Geschichte hat es mir unmöglich gemacht, meinen Reader und diese Geschichte aus der Hand zu legen. Etwas Schade jedoch fand ich es, dass Arthur zum Ende hin nicht noch einmal erwähnt wurde, da es mich doch brennend interessiert hätte, was es mit ihm auf sich hatte. Das Ende hat mir sehr gut gefallen -> Ich liebe Happy Ends ;-)   Fazit: Ein spannendes und interessantes Buch, das es geschafft hat mich in seinen Bann zu ziehen! Am liebsten würde ich das sagenumwobene Schloss in Schottland selbst erkunden und hoffen, dass ich Tiffy begegne. Auf jeden Fall empfehlenswert!!! Ich vergebe 4.5 Sterne!

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  • Eine sehr schöne Sommerlektüre

    Glenlyon Manor. Das Geheimnis der Princess Helena School

    Raindrops

    14. July 2014 um 15:09

    Inhaltsangabe : Der sagenumwobene Landsitz Glenlyon Manor , seinerzeit auch " Romantic House " genannt , war einst die Lieblingsbleibe der Königin Maria Stuart gewesen und dabei nicht selten der Ort ihrer romantischen Eskapaden . Heute beherbergt das düstere Gebäude die renommierte Princess Helena School für überdurchschnittlich intelligente Schüler . Nie hätte sich die sechzehnjährige Münchnerin Aoki träumen lassen , dass es sie einst dorthin verschlagen würde . Und noch viel weniger , dass sie gerade dort ihr Herz verlieren würde – nur dummerweise genau an den Jungen , der den Fluch des Hauses in sich trägt , was das Verlieben noch mal deutlich komplizierter macht , als es ohnehin schon ist. Das Cover : Mich spricht das " Titelbild " sehr an , da es schon eine verträumte Geschichte ahnen lässt . Und eigendlich , ohne das man die Inhaltsangabe vom Buch gelesen hat , ihre eigene Geschichte erzählt . Der Schreibstil : Die Autorin , Gabriele Diechler , hat eine flüssige und sehr verträumte Schreibweise , die mir mehr als nur " gefallen " hat . Sie hat die ganzen Situationen sehr gut beschrieben , sogar so gut , das bei mir immer, im Kopf , ein Film abgelaufen ist . Das fand ich wirglich mit am besten an diesem Buch . Den ich muss sagen , das hatte ich auch schon lange nicht mehr . Die Charaktere : Mir haben soweit ( eigendlich ) alle Figuren , sehr gut gefallen . Am sympatischsten war mir , wie kann es anders sein , die Hauptfigur Aoki . Ich denke das liegt daran , weil sie mich an mich selber erinnert . Sie in vielen Situationen , sehr tollpatschig und übermütig , aber auch hilfsbereit und sehr natürlich . Dan kommen die wichtigen Nebenfiguren wie z.B. Len , ihr Vater , Uschka , ihre Freunde aus der Schule , der " Geisterhund " und die Lehrer . Sie alle hatten eine schöne Persöhnlichkeit mit den verschiedensten Vor - und - Nachteilen . Meine Meinung : Mir hat das Buch wirglich sehr gut gefallen , da dies eine ganz andere Geschichte war , als die , die ich sonst immer lese . Es gab die unterschiedlichsten Themen , von Liebe und Hass bis hin zu Geister und Übernatürliches . Wirglich sehr gut gelungen . Fazit : Eine Leselektüre , für Jugendliche , die sich mit der Geschichte von England bescheftigt und der ersten großen Liebe .

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  • Rezension zu "Glenlyon Manor. Das Geheimnis der Princess Helena School"

    Glenlyon Manor. Das Geheimnis der Princess Helena School

    Tiana_Loreen

    13. July 2014 um 20:59

    Eine Geschichte mit viel Potenzial. Wurde das Potenzial einfach nicht richtig genutzt oder waren die Teil unlogischen Handlungsstränge Schuld, dass ich einfach nicht in das Buch eintauchen konnte. Ich weiß es nicht. Fakt ist, interessantes Buch, aber nicht so prickelnd, wie erhofft! Inhalt: Aokis ganze Welt wird durcheinander geworfen, als sie erfährt, dass die Münchnerin Hochbegabt ist. Was das bedeutet? Schulwechsel! Doch eine "gewöhnliche" Hochbegabten Schule wäre viel zu einfach, deshalb wechselt die Deutsche auf die Princess Helena International in Schottland. Für das Sprachgenie ist von einem auf den anderen Tag alles anders. Ihre beste Freundin? Meilen entfernt! Ihr sonst durchgeplantes Leben? Vorbei, denn diese Schule befindet sich im sagenumwobenen Landsitz der verstorbenen Maria Stuart - Glenlyon Manor oder "Romantic House" genannt. Und dort ist nicht alles so, wie es sein soll.... Dumm nur, dass Aoki neben dem ganzen Chaos auch noch ihr Herz an einem Jungen verliert, der tiefer im Chaos rund um "Romantic House" steckt, als der Deutschen lieb ist, denn ein Fluch liegt auf Glenylon Manor und nur sie scheint ihn brechen zu können... meine Meinung: Im Normalfall würde ich mir jetzt Luft zufächern und sagen: "Och...Impress Verlag - I love it!" Ja okay, dass war jetzt etwas übertrieben ;P , aber die Vorstellung ist witzit. Nun ja, aber auch wenn ich die Bücher des "Impress" Verlages normalerweise verschlinge, konnte mich dieses Buch leider nicht so fesseln wie gehofft. Die Handlung wäre doch interessant, denn ich liebe Internatsgeschichten, aber irgendwie fesselte es mich nicht. Sicher war einer der Gründe die teils unlogischen Handlungsstränge, denn machmal machten diese "Intelligentzbestien" Dinge, die ich als "Normalo" nie machen würde, weil es einfach (sorry, wenn ich das jetzt so sage), einfach total dämlich waren. Manche Dinge sind so irrsinnig, dass sie für mich nicht mehr lustig waren, auch wenn Gabriele Diechler genau dies beabsichtigt hat. Ich finde es schade, denn es lag durchaus Potenzial in der Geschichte. Geheimnisse. Liebe. Internat. Geister. Alles Dinge, die perfekt zu einem Romantasie Buch passen, aber...nun ja, die Fessel, die mich nicht mehr loslassen sollte, fehlte mir. Aoki ist die Hauptperson und die große "Retterin" im Buch. Sie hat eine besondere Fähigkeit und da rede ich nicht von ihrer Hochbegabung im Bezug auf Sprachen. Außerdem ist Aoki einfach ein Gutmensch. Meistens nett, immer versucht höflich zu sein, aber teilweise sehr tollpatschig. Len ist der Musterschüler der Princess Helena International. Von allen gemocht, von den Mädchen umschwärmt und von den Jungs beneidet...und der Mittelpunkt eines Jahrhunder alten Fluchs. Ich mochte Len von Anfang an, er bildet sich auf sich nicht viel ein, er ist einfach er selbst und das gefiel mir von Anfang an sehr gut. Nun zu der Schreibweise. Die Schreibweise ist großteils locker und gut zu lesen, aber durch unlogische Geschehnisse oder zu übertriebene Handlungen der Charas ist ein komplettes Eintauchen nicht möglich. Für mich waren manche Hochbegabte und ihre Ideen so unlogisch und total weit hergeholt, dass ich nur den Kopf schütteln konnte. Die Erzählperspektive ist hauptsächlich Aokis Sicht. Nur ab und an wird ihr Vater zum Erzähler, doch ich will nichts Verraten. Fazit: Die Mischung im Buch war also gut, nur überzeugt konnte es mich durch die vielen kleinen Mängel nicht. Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sterne, da es Höhen hatte, aber leider auch genauso viele Tiefen! Inhalt: mit Potenzial Personen: großteils wirklich toll Handlung: teilweise nur unlogisch

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