Thalam

von Gabriele Ennemann 
3,9 Sterne bei76 Bewertungen
Thalam
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Positiv (50):
Hellis avatar

Zauberhaftes Fantasie Märchen für Groß und Klein, welches eine nie gekannte Welt offenbart, in der man sich verlieren kann.

Kritisch (4):
Anto_nias avatar

Ein schönes Buch, aber nicht wirklich meins.

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Inhaltsangabe zu "Thalam"

Nie im Leben hätte der 15-jährige Gidion gedacht, dass er einmal ein richtiger Held sein würde. Doch als er bei einem seiner heimlichen nächtlichen Ausflüge beobachtet, wie feindliche Jäger an der Küste Thalams landen, überstürzen sich die Ereignisse. Gidion erfährt, dass er zu den Avantgarde gehört: vier Auserwählte, die sich den dunklen Mächten stellen. Auf ihrer abenteuerlichen Reise in die unbekannte Unten-Welt treffen sie geheimnisvolle Wesen, die ihnen nicht immer wohlgesonnen sind. Schließlich kommt es zum entscheidenden Kampf ...

Dieser Roman für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren schlägt eine Brücke zwischen zwei Welten, wie sie gegensätzlicher nicht sein könnten. Der Autorin wurde schon im Grundschulzeugnis attestiert: „Gabriele hat zu viel Fantasie.“

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783952452325
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:336 Seiten
Verlag:Riverfield Verlag GmbH
Erscheinungsdatum:25.09.2015

Rezensionen und Bewertungen

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    zuendegelesens avatar
    zuendegelesenvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Dabei fing es doch so gut an ...
    Dabei fing es doch so gut an ...

    Meinung

    Als bekennender Fantasy Leser ist es immer wieder schön, wenn es Bücher gibt, von denen kaum einer etwas gehört hat und man sich als ‚einer der Ersten‘ darauf freuen darf. Thalam — Die Hüter der Erde ist noch ein recht junges Buch aus dem ebenso jungen Riverfield Verlag. Deswegen wollte ich die Chance nicht ungenutzt lassen, dieses Buch zu lesen. Es gefiel mir bereits die Aufmachung davon: sehr grün und düster gehalten, mit verspielten Elementen (mit Bezug zur Geschichte) und einer angenehmen Typografie.

    Der Anfang war fantastisch, Gabriele Ennemann entführt einen direkt in die neue – noch unbekannte Welt – Thalam. Man liest in einer angenehmen, erzählerischen Weise, was geschieht. Es kommt oft vor, dass man sich in einem richtigen Lesefluss befindet und dann urplötzlich daraus aufschreckt. Zumindest ging es mir so.

    Ich konnte der Geschichte von Seite zu Seite immer mehr abgewinnen, die Handlung nahm stetig zu und wurde vielversprechender. Immer mehr Erklärungen befriedigten meinen Wissensdurst zu den Hintergründen der Welt. Bis zu dem Punkt, an dem man merkt, dass die Geschichte nicht mehr viele Seiten übrig hat.

    Dabei fing es doch so gut an …

    Bewertung

    Dieses Gefühl, dass viele Elemente der Geschichte einfach zu kurz gekommen sind, dass manches einfach fehlt oder gar nicht erst erwähnt wurde, hat gestört. Es gab viele Handlungsstänge, die man noch hätte weiter ausführen können, bevor man zum nächsten übergeht. Ein paar Erklärungen hier und dort wären nicht schlecht gewesen. Trotz der fließenden Handlung dämmerte es zum Ende hin, wie wenig man eigentlich über die Geschichte weiß. Da ist auf jeden Fall noch Potenzial nach oben.

      

    Fazit

    Ich könnte mir nicht erklären, dass diese Geschichte schon längst fertig erzählt ist. Es gibt noch so viel, was sich dahinter verbirgt, in dieser fantastischen Welt. Einige Hintergründe sind einfach verborgen.

    Die Geschichte ist wohl für die Leserschaft ab 10 Jahren gedacht, aber auch die Leserschaft in einem höheren Alter findet sicherlich viel Freude daran. Ich hatte sehr schöne Lesestunden mit diesem Buch und bin bis auf oben genannte Gründe sehr zufrieden mit diesem Debüt. Und vielleicht geht es ja irgendwann mal weiter mit Gidion.

    Ich danke dem Riverfield Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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    AnnRoseStyles avatar
    AnnRoseStylevor einem Jahr
    Ein Buch voller Enttäuschungen

    Inhalt:

    Nie im Leben hätte der 15-jährige Gidion gedacht, dass er einmal ein richtiger Held sein würde. Doch als er bei einem seiner heimlichen nächtlichen Ausflüge beobachtet, wie feindliche Jäger an der Küste Thalams landen, überstürzen sich die Ereignisse. Gidion erfährt, dass er zu den Avantgarde gehört: vier Auserwählte, die sich den dunklen Mächten stellen. Auf ihrer abenteuerlichen Reise in die unbekannte Unten-Welt treffen sie geheimnisvolle Wesen, die ihnen nicht immer wohlgesonnen sind. Schließlich kommt es zum entscheidenden Kampf ...

    Meine Meinung:

    Das Cover hat in meinen Augen relativ wenig mit dem Buch gemeinsam. Der Junge auf den Cover könnte zwar der Protagonist sein, aber er sieht in meinen Augen zu alt für den Protagonisten aus. Das Cover wirkt düster und scheint auf eine düstere Geschichte hinzuweisen... Die ich nicht gefunden habe.
    Der Einstieg in das Buch ist mir leider sehr schwer gefallen. Das Buch war - nicht nur zu Anfang - sehr stockend geschrieben und auch schon zu Anfang konnte ich mich mit dem Protagonisten nur wenig vergleichen und einfühlen.
    Insgesamt wurden die Charaktere nur sehr wenig beschrieben und waren doch sehr flach und ohne Hintergrund. Ich konnte mir nur von ein oder zwei Charakteren ein ungefähres Bild machen, während die anderen immer noch nur Schemen in meinem Kopf sind.
    Eine Sache, die mir vor allem aufgefallen ist, weil ich Schülerin im Bereich der Psychologie bin, ist das Verhalten von Gidion. Er ist 15 Jahre alt, verhält sich aber wie jemand zwischen ungefähr 6 und 12 Jahren. Das tut er nicht immer, aber im Bezug auf Mädchen. Normalerweise sind 15 jährige Jungs nicht abgeneigt von Mädchen und rennen nicht (sinnbildlich gesprochen) "Ihhhhh Mädchen..." schreiend weg. Das ist eher ein Verhalten von Kindern zwischen 6 und 12 Jahren.
    Dann war leider das Böse ohne Grund Böse und das Gute ohne Grund Gut. Es gab da keine Abschwächungen. Es gab nur das Gute und das Böse. Es war für die Figuren auch nicht möglich zwischen den Seiten zu wechseln und Reue existiert in der Welt von "Thalam -  Die Hüter der Erde" wohl auch nicht. Es wurde auch nie begründet, warum etwas getan wurde.
    Eine Sache, die mich auch wahnsinnig gestört hat, war das "das Böse" sich selbst außer Gefecht gesetzt hat und "das Gute" somit fast nichts zu tun hatte.
    Außerdem hat Gidion alles viel zu schnell geglaubt. Er hat manche Dinge nur einmal gehört und sofort war es klar, das es so ist. Das macht keinen Sinn. Mit 15 Jahren fragt man nach und glaubt nicht blind.
    Die gesamte Reise der 4 Protagonisten ist ohne Probleme verlaufen und dadurch hat sich einfach keine Spannung aufgebaut. Alle Situationen, die spannend hätten sein können, wurden durch die zweite Erzählperspektive schon vorher aufgeklärt, was nach einiger Zeit nur noch nervig war.
    Die Umsetzung der Idee mit den 3 Welten war nicht schlecht, nur die Umsetzung war nicht die Beste.
    Viele Sachen sind ohne Zusammenhang geschehen und vor allem das Ende kam mir so vor, als hätte die Autorin keine Lust mehr gehabt und wollte das Buch nur noch zu Ende bringen. Auch deswegen wirkte das Buch auf mich sehr gebaut und vorhersehbar.
    Der Schreibstil war nicht schlecht, auch wenn immer noch viel Potenzial nach oben war.
    Was mich am meisten gestört hat am Schreibstil der Autorin, waren die wenigen Dialoge. Für meinen Geschmack wurde zu viel erzählt und zu wenig geredet.
    Ich hätte das Buch zwischendurch gerne abgebrochen, was ich leider nicht konnte, da es ein Rezensionsexemplar ist.
    Außerdem sind nach dem Lesen noch zu viele Fragen offen.

    Mein Fazit:

    "Thalam -  Die Hüter der Erde" war ein Buch voller Enttäuschungen. Da die Idee eigentlich gut war und auch der Schreibstil nicht der Schlechteste bekommt das Buch noch knapp 2 Rosen von mir. Tendenz nach unten.  

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    Hellis avatar
    Hellivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Zauberhaftes Fantasie Märchen für Groß und Klein, welches eine nie gekannte Welt offenbart, in der man sich verlieren kann.
    Thalam von Gabriele Ennemann

    Thalam von Gabriele Ennemann

    Buch:

     

      Nie im Leben hätte der 15-jährige Gidion gedacht, dass er einmal ein richtiger Held sein würde. Doch als er bei einem seiner heimlichen nächtlichen Ausflüge beobachtet, wie feindliche Jäger an der Küste Thalams landen, überstürzen sich die Ereignisse. Gidion erfährt, dass er zu den Avantgarde gehört: vier Auserwählte, die sich den dunklen Mächten stellen. Auf ihrer abenteuerlichen Reise in die unbekannte Unten-Welt treffen sie geheimnisvolle Wesen, die ihnen nicht immer wohlgesonnen sind. Schließlich kommt es zum entscheidenden Kampf ...

     

    Autor:

     

      Gabriele Ennemann, geboren 1963, lebt mit ihrer Familie in Essen. Das Schreiben begleitet sie seit ihrer Kindheit. Nach einer Ausbildung im Einzelhandel tauschte sie ihre vertraute Arbeit gegen ein Taxilenkrad und betrieb viele Jahre interessante Studien am ‚lebenden Subjekt‘. Sie wechselte ein weiteres Mal den Beruf und wurde Fahrlehrerin. Heute ist sie in einem Seniorenzentrum beschäftigt und arbeitet mit psychisch erkrankten Menschen. In ihrer knapp bemessenen Freizeit genießt sie es, in der Natur zu sein und zu schreiben. »Thalam« ist ihr Fantasyroman-Debüt.

    Quelle: https://www.amazon.de/Gabriele-Ennemann

     

    Meinung:

     

      Die Autorin, Gabriele Ennemann, hat ein märchenhaftes Debüt aufs Parket mit ihrem Roman, Thalam – Die Hüter der Erde, hingelegt. Sie entführt den Leser in eine andere Welt, in die Unten-Welt, nach Thalam und Sinistrien, welche man sich vor dem inneren Auge gut vorstellen kann, was dem zauberhaften und bildhaften Schreibstil zu verdanken ist.

    Nicht zu Unrecht wurde der Autorin schon in Schulzeit zu viel Fantasie attestiert, denn hierbei erlebt man Fantasie pur, die mich sehr gut unterhalten hat und mitgenommen hat. Die Protagonisten haben mich sehr begeistert aber auch die kleinen Nebenrollen, wie der kleine Wichtel, der alle an der Nase rumführen wollte, auch die Raupe..aber ich möchte euch das Lesevergnügen nicht nehmen… liest selbst nach was man in dem Buch noch entdecken kann ;)   

     

    Fazit:

     

      Zauberhaftes Fantasie Märchen für Groß und Klein, welches eine nie gekannte Welt offenbart, in der man sich verlieren kann.

     

    Meine Bewertung:

      Ich vergebe           ★★★★★

    ©Helli's Bücher-Land

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    mullemaus7584s avatar
    mullemaus7584vor 2 Jahren
    Gut, aber ausbaufähig

    Die Covergestaltung ist sehr gut gelungen, auch wenn es für mich kein "Highlight" ist. Den unteren Abschnitt finde ich besser als den oberen. Unter dem Buchtitel wirkt es düster und geheimnisvoller. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen. Anfangs brauchte ich eine Zeit, um mich daran zu gewöhnen. Die Idee der Geschichte fand ich gut, aber die Umsetzung ist nicht ganz gelungen. Es gab einige wirklich tolle und spannende Szenen im Buch, die mich an die Story gefesselt hatten, aber es gab für mich auch einige "Durststrecken", auf denen ich das Gefühl hatte, nicht vorwärts zu kommen. Es gab Dinge, die nach meinem Empfinden einfach zu glatt gelaufen sind. Da wären mir ein paar "Stolperfallen" für die Protagonisten lieber gewesen, weil es einfach die Spannung noch zusätzlich erhöht hätte. Die Protagonisten blieben mir teilweise etwas zu blass. Gideon mochte ich, aber ich hätte auch sehr gerne noch mehr von ihm erfahren. Die Orte und Schauplätze wurden sehr gut beschrieben. Auch die geheimnisvollen Wesen fand ich sehr gut gelungen. "Thalam - Die Hüter der Erde" ist ein gutes Buch mit Höhen und Tiefen. Es gibt gute spannende Momente, aber leider auch einige Durststrecken. Teilweise blieben mir die Protagonisten etwas zu blass. Die Idee der Geschichte ist dennoch gut, könnte aber durchaus noch mehr Spannung und Action vertragen. Für mich ist es eher eine Fantasygeschichte für die jüngeren Bücherjunkies. Folgt Gideon und die Avantgarde auf eine abenteuerliche Reise.

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    _Vanessa_s avatar
    _Vanessa_vor 2 Jahren
    Viel Potenzial, Umsetzung leider Verbesserungswürdig

    Als der 15-jährige Gidion bei einem seiner heimlichen Auslüge eines Nachts beobachtet, wie zwei fremde Jäger an Thalams Küste auftauchen, ändert sich sein Leben schlagartig. Nie hätte er gedacht, dass er einmal ein richtiger Held werden würde, doch kurz nach dieser Beobachtung erfährt er, dass er zu den Avantgarde gehört, einer Gruppe von vier Auserwählten, die sich dunklen Mächten stellen müssen um die von den beiden Fremden gestohlene Lebensachse zurück zu holen und dadurch die Welt zu retten. Gemeinsam mit seinen drei Mitstreitern muss er sich in die unbekannte Unten-Welt begeben, wo einige Gefahren warten..


    Meine Meinung:
    "Thalam: Die Hüter der Erde" hat mich schon angesprochen, als ich es zum ersten Mal gesehen habe. Cover und Titel zogen sofort meine Aufmerksamkeit auf sich und die Geschichte klang sehr interessant und spannend. Ich war sehr neugierig, was mich hier erwarten wird.

    Bei meinem ersten Versuch dieses Buch zu lesen bin ich dann leider nicht sonderlich weit gekommen. Ich wurde erst absolut nicht warm mit damit und habe es daraufhin wieder zur Seite gelegt, da ich es nicht besonders sinnvoll finde, mich trotzdem zum lesen zu zwingen.
    Eine Weile später habe ich es dann noch einmal probiert, es kommt ja schon mal vor, dass für ein bestimmtes Buch noch nicht der richtige Zeitpunkt gekommen ist, und siehe da: es ging schon gleich viel besser!

    Der Einstieg in die Geschichte viel mir aber trotzdem nicht unbedingt leichter. Man bekam direkt eine geballte Ladung an Erklärungen zur Welt ins Gesicht geschmissen, wo ich mich erst einmal reindenken musste und wo ich auch immer im Kopf hatte, dass man das auch schöner hätte lösen können. Dadurch brauchte ich eine Weile, um im Buch anzukommen.
    Der Schreibstil der Autorin las sich am Anfang für mich auch recht holprig, ich vermute aber, dass es nicht am Schreibstil selbst lag, sondern an den vielen Informationen die man bekam, denn später las er sich eigentlich sogar ziemlich gut, nicht besonders, aber flüssig.

    Die Idee hinter der Geschichte fand ich ziemlich interessant und es hätte auch ein richtig gutes und spannendes Buch daraus werden können, aber leider ging die Umsetzung dann ein klein wenig schief.
    Insgesamt gesehen ist es zwar ganz in Ordnung, ich habe mich gut unterhalten gefühlt, mich nicht gelangweilt, die Handlung war interessant und auch spannend, aber man hätte einfach noch viel mehr daraus machen können.

    Was mir am Anfang an Erklärungen ein wenig zu viel war, war mir später dann zu wenig. Es gab einige Sachen, wo ich mir noch ein paar mehr Informationen zu gewünscht hätte und wo noch immer ein paar Fragezeichen in meinem Kopf herumschwirren, die wohl ungelöst bleiben werden. Viele Geschehnisse wurden meiner Meinung nach von den Charakteren viel zu einfach hingenommen, vieles ging mir zu problemlos vonstatten, und der Handlungsverlauf wirkte teilweise auf mich als wäre eine Liste mit Stichpunkten einfach so ohne Wenn und Aber abgearbeitet worden. Dadurch wirkte der Handlungsverlauf recht vorhersehbar auf mich, einiges an Spannung ging flöten und das zwischendurch immer mal wieder Kapitel aus der Sicht der Bösen eingeschoben worden sind, machte das Ganze auch nicht sonderlich besser.

    Protagonist Gidion, aus dessen Sicht ebenfalls geschrieben ist, konnte mich auch nicht wirklich umhauen. Ich fand ihn sehr farblos und ich konnte überhaupt keinen Zugang zu ihm finden. Wie gerade eben schon erwähnt, nahm er alles einfach so hin, ohne mal etwas zu hinterfragen, was auf mich nicht sonderlich nachvollziehbar wirkte. An diesen Stellen wurde die Glaubwürdigkeit der Handlung auch ein wenig in Mitleidenschaft gezogen, aber wenn man davon mal absieht, blieb die Handlung glücklicherweise trotzdem im Großen und Ganzen nachvollziehbar.
    Bei den anderen Figuren ging es mir ähnlich und ich muss zugeben, dass mir diese auch nicht wirklich lang im Gedächtnis blieben und ich tatsächlich sogar schon ihre Namen nachschlagen müsste, da ich mir bei diesen nicht immer ganz sicher bin.. Aber auch hier wurde die Handlung glücklicherweise durch die Farblosigkeit für mich nicht viel weniger glaubwürdig/nachvollziehbar.

    Das Ende des Buches passte auch in dieses Bild hinein. Es ließ mich mehr oder weniger zufrieden zurück, die Handlung ist abgeschlossen, aber richtig überzeugt hat es mich nicht. Wie schon gesagt war es sehr vorhersehbar, der Weg dorthin war zu einfach und es bleiben ein paar Fragen in meinem Kopf zurück, die zwar nichts mit der Handlung an sich, der Rettung der Welt, zu tun haben und durch die auch im Bezug darauf nichts offen blieb, auf die ich mir aber trotzdem eine Antwort gewünscht hätte. Es ist okay, eben so, wie ich schon das ganze Buch empfand: Idee toll, Umsetzung verbesserungswürdig.

    Fazit:
    "Thalam: Die Hüter der Erde" hätte ein richtig guter und spannender Fantasyroman werden können. Die Grundidee hat Potenzial, man merkt auch, dass die Autorin Fantasie und ein gewisses Talent zum Schreiben hat, aber die Umsetzung ist leider verbesserungswürdig. Aber auch wenn ich einiges zu meckern hatte und vermutlich negativer klinge, als ich es meine, wurde ich gut unterhalten und das Buch bekommt wirklich sehr, sehr knappe 4 Sterne von mir.

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    Gwynnys avatar
    Gwynnyvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine tolle Fantasy Geschichte für junge Leser über Freunde, Zusammenhalt und die Rettung der Welt.
    Um die Welt zu retten reichen manchmal vier Leute - Freunde die einander vertrauen und beschützen.

    FAKTEN
    Das Buch „Thalam: Die Hüter der Erde“ von Gabriele Ennemann ist erstmals am 25.09.2015 im Riverfield Verlag erschienen. Es ist ein in sich abgeschlossener Einzelband. Er ist als Print und eBook erhältlich.

    INHALT
    Der junge Gideon will mit seinen 15 Sommern am liebsten echte Abenteuer als wahrer Held erleben. Wie schnell er diesen Wunsch erfüllt bekommt, war ihm allerdings nicht klar. Eines Nachts macht er während eines Unwetters eine verheerende Entdeckung, die Lebensachse wurde gestohlen. Und so überstürzen sich die Ereignisse. Gideon erfährt, dass er zusammen mit drei anderen zu den Avantgarden gehört – den Hütern der Erde. Ihnen obliegt es, die Lebensachse zurück zu holen und Welt vor der Zerstörung durch das Ungleichgewicht zu bewahren. Sie müssen sich blind vertrauen und in für sie bisher unbekannte Welten vorstoßen. Können Gideon und seine drei Freunde das Böse von seinem Plan abhalten und die Ordnung wieder herstellen?

    SCHREIBSTIL/ FORM
    Gabriele Ennemann hat einen sehr schön flüssigen und leicht zu lesenden Schreibstil. So eignet er sich auch für jüngere Leser gut. Die Spannungskurve ist gut ausgearbeitet und lässt keinerlei Längen aufkommen. Auch die Beschreibungen der Umgebung sind ihr toll gelungen. Man hatte wunderbar die Unten-Welt und ihre fantastischen Bewohner vor Augen. Auch die Idee der Story ist schön, ich hätte mir aber oft etwas mehr Tiefe für die Details, wie Gideons Familie, gewünscht. Auch das Ende war mir etwas zu einfach. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass dieses Buch mehr auf die jungen Leser ausgelegt ist. Dennoch hat es die Autorin geschafft mich zu verzaubern und für Ihre ganz eigene Welt zu begeistern, Thalam hat mich erst wieder frei gegeben, als ich das Buch beendet hatte ;) Gabriele Ennemann hat dieser Geschichte auch viel Humor geschenkt, ich musste häufig lachen.

    CHARAKTERE
    Gideon
    Er ist ein herzensguter Junge mit viel Mut. Er legt für seine 15 Jahre überraschend viel Reife an den Tag. Er ist aber auch sehr empfindsam und der emotionalste der vier Freunde.

    Leona
    Dieser Wildfang war definitiv mein Liebling. Mit ihrer frechen und aufmüpfigen Art hat sie sofort mein Herz erobert. Und sie schafft es prima, Gideon aus der Reserve zu locken :)

    Levinor
    Er ist hier die Stimme der Vernunft, allerdings ist er auch um einiges älter als Leona und Gideon. Als Ruhepol sorgt er für Harmonie und Ordnung in der Gruppe.

    Dawn
    Vom Wesen ähnelt sie Gideon sehr. Aber dadurch, dass sie älter ist, ist sie um einiges Reifer. Sie ist das Wissen der Gruppe und sorgt für die nötige Motivation und Zuversicht.

    Alle Charaktere sind mit viel Liebe ausgearbeitet. Leider fehlt es für die einzelnen manchmal an Tiefe und ein wenig Hintergrundwissen. So sind sie für den Leser nicht so vollkommen greifbar. Zusammen ergeben sie aber ein schönes Gefüge für diese Story. Und selbst die Antagonisten haben mich oft zum Lachen gebracht, so richtig unsympathisch konnten sie mir also nicht werden ;)

    MEIN FAZIT
    Eine ideale Geschichte für jüngere Leser, die gerade in die Welt der Fantasy einsteigen. Mir persönlich haben ein paar Kleinigkeiten gefehlt. Allerdings haben wir hier eine liebevoll geschriebene Story die viel Humor und eine wundervolle Welt bieten. Es geht um Vertrauen, Zusammenhalt und die Rettung der Welt. Gerne empfehle ich dieses Buch ab ca. 12 Jahren.

    MEINE BEWERTUNG
    Hier gibt es 3 von 5 Sternchen.
    ©Teja Ciolczyk, 19.05.2016


    Mehr rund ums Buch findet Ihr auf meinem Blog Gwynny's Lesezauber

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    Lesemama1970s avatar
    Lesemama1970vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Fantasy so wie ich es mag!
    Fantasy so wie ich es mag!

    Thalam: Die Hüter der Erde von Gabriele Ennemann wurde 2015 vom Riverfield Verlag herausgegeben.

    Das Buch war in einer Facebook-Gruppe als Wanderbuch unterwegs.
    Ich hatte das Glück es lesen zu dürfen.

    Ich kannte die Autorin vor diesem Buch nicht aber der Klappentext hat mich sehr angesprochen.
    Nie im Leben hätte der 15-jährige Gidion gedacht, dass er einmal ein richtiger Held sein würde. Doch als er bei einem seiner heimlichen nächtlichen Ausflüge beobachtet, wie feindliche Jäger an der Küste Thalams landen, überstürzen sich die Ereignisse. Gidion erfährt, dass er zu den Avantgarde gehört: vier Auserwählte, die sich den dunklen Mächten stellen. Auf ihrer abenteuerlichen Reise in die unbekannte Unten-Welt treffen sie geheimnisvolle Wesen, die ihnen nicht immer wohlgesonnen sind. Schließlich kommt es zum entscheidenden Kampf ...

    Die Geschichte hat mir sehr gefallen.
    Ich fand es schön das es in diesem Buch nicht nur Helden sondern auch Heldinnen gibt.
    Das die eine Heldin dann auch noch für Gidion eine sehr große Überraschung ist hat mich sehr gefreut.
    Ich bin mit den vier Avantgarde gemeinsam auf die Reise gegangen.
    Die Beschreibung der verschiedenen Welten hat mir sehr gut gefallen.
    Ich war sehr traurig als die Reise vorbei war. Es sind doch noch so viele Fragen offen.
    Hoffentlich gibt es von diesem Buch eine Fortsetzung.

    Ich werde das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen.

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    Samy86s avatar
    Samy86vor 3 Jahren
    Ein märchenhaftes Abenteuer über die Rettung der Welt!

    Inhalt:

    Gideon dachte nicht im Traum daran, dass er einmal ein richtiger Held werden würde. Doch ein heimlicher Ausflug und eine gravierende Beobachtung bei der feindliche Jäger an der Küste von Thalam landen, lassen die Ereignisse überstürzen. Vier Auserwählte, die sich den dunklen Mächten stellen sollen, werden erwählt und Gidion ist einer von ihnen.

    Doch die abenteuerliche Reise in die unbekannte Unten-Welt birgt viele Gefahren und geheimnisvolle Wesen kreuzen ihren weg. Doch das unausweichliche rückt immer näher, denn es kommt zum entscheidenden Krieg der über das Überleben der Welt entscheiden wird …

    Meine Meinung:

    Man merkt richtig wieviel Herzblut die Autorin in diesen Fantasy-Roman gesteckt hat. Ihre Leidenschaft kommt durch eine bildhafte Gestaltung der Schauorte, lebendige Protagonisten und eine Handlung voller Fantasy zum Vorschein, die auch während des Lesens auf den Leser überschwappt.

    Da die Handlung aus der Sicht des jungen Auserwählten Gidion erzählt wird, bekommt man einen deutlichen Eindruck über ihn, seinem Leben und kann an seinem Reifeprozess von Anfang hautnah miterleben. Aber auch die anderen Charaktere bekommen durch den Erzählstil ordentlich Glanz und Farbe verpasst und werden zu einem wichtigen Bestandteil der Gruppe. Doch was noch besser gefiel war, dass man das Gefühl hatte durch eine Märchenwelt zu wandern, was durch die verschiedenen Wesen auf die man während der Reise trifft, ausgelöst wurde. So kann man sagen, dass für jeden Geschmack ein Favorit in Protagonistenform vorhanden ist zu dem man sich mehr hingezogen fühlt oder den man auch eher verabscheut.

    Der Schreibstil ist genauso wie die Handlung und Protagonisten märchenhaft, malerisch und passend führ die Zielgruppe gewählt. Man schreitet sehr schnell voran und Langeweile kommt, obwohl manche Geschehnisse vorhersehbar sind, absolut nicht auf.

    Fazit:

    Die märchenhafte Gestaltung der Welt, Handlung und Protagonisten verwandelte das Buch in eine unterhaltsame und ereignisreiche Jugendlektüre, die der Zielgruppe passend gestaltet ist und sich zu einer Leseempfehlung herauskristallisierte. 

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    anra1993s avatar
    anra1993vor 3 Jahren
    Gute Idee, mangelnde Umsetzung

    Als ich das Buch das erste Mal in der Hand hielt, war ich begeistert. Das Cover finde ich echt schön und auch die Kapitelgestaltung des Buches ist toll. Die Farben des Cover gefallen mir sehr gut und es enthält wichtige Elemente, die den Betrachter neugierig auf das Buch machen.

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach gehalten und war für mich an vielen Stellen sehr abgehackt, mit kurzen Sätzen, sodass es meinen Lesefluss behindert hatte. Jedoch muss ich auch sagen, dass er sehr bildlich ist und ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Viel Wert legt sie auf die Beschreibung der Umgebung, die sie sehr detailliert beschreibt.

    Der Einstieg in das Buch, also das erste Kapitel, liest sich spannend. Ab den weiteren Kapiteln hatte ich das Gefühl, ein Geschichtenbuch über eine andere Gesellschaft zu lesen und dadurch verlor es für mich an Spannung, da nicht wirklich etwas passierte und die Geschichte zäh wurde.

    Die Charaktere waren für mich sehr unnahbar. Über sie konnte ich kaum Wissen in Erfahrung bringen, sodass sie eher flach, als gut ausgearbeitet auf mich gewirkt hatte. Das finde ich sehr Schade, da man die Charaktere über das Buch hinweg begleiten musste. Bei diesen ist mir auch an einer Stelle aufgefallen, als Gideon auf ein Mädchen trifft, er sie schnell beim Namen nennt, obwohl er sie weder kennt, noch sie ihm ihren Namen verraten hatte.

    Generell finde ich die Idee des Buches sehr gut, aber mir hat es einfach an Spannung gefehlt und viele Ereignisse wurden zu schnell abgearbeitet, bei denen man genau diese Spannung hätte herausholen können. Zum Beispiel erzählt Gideon, wer die 4te Avantgarde ist und plötzlich steht diese am See. Das ging mir einfach zu schnell.

    Ich denke jedoch, dass die Autorin viel Potential und gute Ideen mitbringt, die jedoch weiter ausgebaut werden müssen

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    Rebel_Hearts avatar
    Rebel_Heartvor 3 Jahren
    Eher für Fantasy - Einsteiger oder der Alterangabe entsprechend geeignet

    Gidion ist 15 Jahre alt und hätte nie für möglich gehalten, dass ausgerechnet er mal ein Held sein soll. Bei seinem Ziehvater aufgewachsen, schleicht er sich oftmals aus dem Haus, um die Gegend zu erkunden, um einfach ein wenig für sich zu sein.

    Bei einem seiner Streifzüge entdeckt er an der Küste Thalams einige Reiter, welche etwas mit sich führen, dass die gesamte Erde aus dem Gleichgewicht bringen könnt: Die Lebensachse.

    Gidion berichtet sofort seinem Ziehvater davon und von da an ändert sich sein Leben komlett.

    Er erfährt, dass er ein Auserwählter ist. Gideon ist Teil einer Gemeinschaft die sich die Avantgarde nennt und sich dem Bösen stellen muss.

    Er und drei weitere Jugendliche sollen die Lebensachse wieder dorthin bringen, wo sie eigentlich hin gehört und bestreiten damit das Abenteuer ihres Lebens.

    Wird es ihnen gelingen, die Welt wieder ins Gleichgewicht zu bringen und Thalam vor dem Untergang zu retten?

    Der Schreibstil an sich hat mir eigentlich von Anfang an gut gefallen. Von Anfang an hatte man das Gefühl, in Thalam dabei zu sein, auf Gidions Streifzug an die Küste an seiner Seite zu verweilen. Detailgetreu beschreibt die Autorin die Gegend, in welcher sich der junge gerade aufhält, was er dort erlebt.

    Gidion selbst hat man sein Alter durchaus angemerkt. Neugierig, immer auf der Hut und manchmal doch etwas.. ich will nicht sagen naiv, aber manchmal hat man eben doch gemerkt, dass er noch sehr viel lernen muss, was den Umgang mit anderen und auch mit sich selbst angeht.

    Eine der Charaktere, wie zum Beispiel der Wurm Eugen und der Wichtel Melchior haben oftmals für ein Schmunzeln auf meinen Lippen gesorgt, was ich zwischenzeitlich echt toll fand.

    Der Gegenspieler der Gruppe war irgendwie.. ich bin mir nicht genau sicher, wie ich sie beschreiben soll. Einerseits dachte ich am Anfang "Yeah, endlich mal ein Bösewicht nach meinem Geschmack, endlich mal jemand, der den guten Charakteren auch das Wasser reichen kann", aber irgendwie.. hat mir genau das echt gefehlt.

    Der Bösewicht.. verweichlicht im Laufe der Geschichte etwas und irgendwie hat mir allgemein der große Knall am Ende gefehlt. Vielleicht liegt es daran, dass die Altersangabe auf 10 Jahre beziffert ist und ich einfach zu viel erwartet habe, angesichts des Klappentextes.
    Für diejenigen, die der entsprechenden Altersgruppe angehören oder die gerade erst in das Fantasy - Genre einsteigen wollen, kann ich das Buch wirklich vorbehaltlos empfehlen. Alle anderen werden vielleicht - wie ich - etwas enttäuscht sein.

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