Gabriele Federer , Martino Rivas Spiele für Katzen

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Inhaltsangabe zu „Spiele für Katzen“ von Gabriele Federer

Tom langweilt sich auf dem Sofa, Minka ist etwas bequem geworden. Zeit für ein wenig Abwechslung im Katzenalltag. Wie wäre es mit ein paar tollen Kunststücken? Vorhang auf, Manege frei! Gabi Federer beschreibt Schritt für Schritt, wie Katzen Slalom laufen, Männchen machen, auf Seilen balancieren, durch Reifen springen oder Schubladen aufziehen. Mit Geduld und Leckerchen werden die kleinen Sofalöwen zu wahren Akrobaten mit Köpfchen, die ausgelastet sind und Spaß dabei haben, denn sonst würde sich eine Katze niemals dazu herablassen.

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  • Rezension zu "Spiele für Katzen" von Gabi Federer

    Spiele für Katzen

    wolfschwerdt

    19. May 2010 um 14:13

    Mit ihrer Katzenshow beweist die Tiertrainerin Gabi Federer, dass Katzen erziehbar sind und lässt den Leser von „Spiele für Katzen“ an ihren Erfahrungen teilhaben. Wer also meint, es gehe im Buch „Spiele für Katzen“ um Spielideen und Empfehlungen für Katzenspielzeuge, der liegt völlig daneben. Die ambitionierte Schweizer Tiertrainerin und Leiterin des Abenteuerland Walter Zoo erklärt vielmehr die Techniken, mit denen es ihr gelungen war, eine eigene Zirkusnummer mit Hauskatzen aufzubauen. Was der Leser von den Erfahrungen Gabi Federers lernen kann, ist zunächst einmal der grundsätzliche Umgang mit den Stubentigern. Denn das Verstehen der Katzen ist natürlich Voraussetzung für jede Art von gemeinsamer Beschäftigung und sollte natürlich auch die Grundlage jeder Katzenhaltung sein. Und so fängt das Buch „Spiele für Katzen“ ganz harmlos mit Überlegungen zur Anschaffung von Katzen, zur Wohnungseinrichtung, und eben generell zu Fragen der Katzenhaltung an. Letztendlich ist das Buch „Spiele für Katzen“ eine Mischung aus Autobiografie und Ratgeber, denn bereits im zweiten Kapitel „Was Katzen lernen können“ geht es bereits um Zirkustricks und Requisiten. Der Leser, der keine Showambitionen hat, muss erst einmal lernen, die vielen nützlichen Hinweise und Erläuterungen für den Hausgebrauch aus den Schilderungen der systematischen Vorbereitungen auf eine Katzenshow herauszufiltern. Aber man merkt natürlich ziemlich schnell, dass beispielsweise das Gewöhnen der Katzen an eine Transportbox auch im Alltag Sinn macht. Das freiwillige Einsteigen in die Transportbox auf Kommando ist als erster Trick, den man der Katze beibringen kann, mehr als alltagstauglich, lässt sich dadurch doch der übliche Stress bei Fahrten zum Tierarzt vermeiden. Den Katzen Tricks beizubringen, ist keine Dressur. Gabi Federer macht deutlich, dass die Trainingsmethoden auf den Prinzipien von Verständigung und Emotionen beruhen. Klare Kommandos auf der einen Seite, viel Zeit und Geduld und vor allem Konzentration auf die Aufgabe und das, was man von der Katze möchte, sind erforderlich. Und natürlich kann und darf man von den Katzen keine Tricks verlangen, die ihnen nicht entsprechen. Energiearbeit und mentale Kommunikation sind die Begriffe, die im reich bebilderten Buch „Spiele für Katzen“ immer wieder auftauchen und deren Bedeutung anhand von praktischen Beispielen und persönlichen Erlebnissen immer wieder versucht wird, zu erklären. Zum Glück für jene Menschen, die sich bereits heute ohne bewusste Energiearbeit und mentale Botschaften ihren Katzen halbwegs verständlich machen können, werden auch die materielleren Tricks, wie Art und Zeitpunkt von Belohnung, Einsatz von Leckerlis, eindeutige Körpersprache und rechtzeitige Verwendung von Kommandos beziehungsweise Schlüsselwörtern, beschrieben. Und so erhält der Leser durchaus die Informationen, die er benötigt, um seiner Katze den einen oder anderen Trick spielerisch beizubringen. Der Hinweis, dass es in dem Buch Spiele für Katzen“ nicht einfach um das Spielen mit Katzen geht, ist wichtig. Denn es macht durchaus einen Unterschied, ob man mit einer Katze spielt, wobei hier garantiert die Katze die Regeln aufstellt, oder ob der Mensch die Katze zu einem bestimmten Verhalten bewegen möchte. Ob man mit der Einübung von Tricks wie Männchen machen, über ein Seil Balancieren oder von Hocker zu Hocker springen, einfach nur Vertrauen zwischen sich und seinem Stubentiger aufbauen und ein wenig Agility betreiben oder mit einstudierten Nummern irgendwo auftreten möchte, bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Das Buch jedenfalls bietet für beide Motivationen genügend Informationen und Ansatzpunkte. Und wem das nicht ausreicht, der findet im Anhang eine Reihe weiterer Bücher aus dem gleichen Verlag, die sich mit Katzenverstehen auseinandersetzen.

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