Gabriele Fischer Zauber des Sternenhimmels

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Inhaltsangabe zu „Zauber des Sternenhimmels“ von Gabriele Fischer

In einer Zeit 335 v. Christus lebten die keltischen Bewohner des heutigen Britanniens einst Frei ohne jede Unterdrückung, völlig im Einklang mit sich und der Natur. Das Mysterium ihres Lebens drehte sich um die Kraft der großen Muttergöttin die alles Leben auf der Erde spendete und auch nach dem Tode die Seelen der Gerechten in ihrem Reich willkommen hieß. So fürchteten die Menschen den Tod nicht, er war für sie vielmehr der Übergang in eine andere Welt. Der Friede auf der Insel sollte jedoch an jenem schicksalhaften Tage sein Ende finden, an dem ein im ersten Anschein kleines Ereignis sich zu einer großen Bedrohung emporschwang. Melia, Kriegerin und Jägerin, traf bei ihrer Jagt auf einen Mann der auf das brutalste und grausamste ein Rudel Wölfe abschlachtete, um in den Besitz des Nachwuchses zu gelangen. Melia jagt ihm seine Beute ab und sie verschont das Leben des Jägers vorerst aus Mitleid. Ein Welpe blieb bei ihr, während der zweite mit dem einen überlebenden Wolf des Rudels in den Wäldern für immer verschwand. Sie nannte ihn Argon wegen seines schwarzen Fells und schloss ihn fest in ihr Herz. Melias Misstrauen war jedoch geweckt worden und nachdem sie von der Jagt in ihr Dorf zurück gekehrt war, berichtete sie dem Druiden Corylus von dem grausamen Geschehen an den Wölfen. Der Druide war der Führer des Dorfes. Seine Weisheit war groß und Melia erhofft sich bei ihm Rat, denn noch nie gab es ein ähnliches Ereignis in ihren Wäldern. Niemand sonst metzelte ein Rudel Wölfe einfach nieder um in den Besitz der Jungen zu gelangen. Das Fell der Erwachsenen war wesentlich mehr Wert, also ergab der Vorfall keinen Sinn für sie. Corylus spürte die Bedrohung die mit dem Tod der Tiere wie ein Nebel über das Land zog. Er entsandte sofort seine Männer aus um Nachrichten zu sammeln und einen Boten schickte er zu Quert, seinem Freund und Weggefährten im Reich der Druiden. So gelangten die Nachrichten rasch zurück zu Corylus. Die eigentliche Bedrohung erschien in Gestalt des Herrschers Megion. Durch dessen Machtgier und Kriegslust sahen sich die beiden Druiden nun einer neuen Herausforderung gegenüber. Megions Grausamkeit war wahrlich gefürchtet unter den armen Menschen, seine Wolfsgruben für einen jeden tödlich und der Trieb nach der Frau seiner Begierde erschien äußerst gefährlich nah am Wahnsinn. Für die Gruben brauchte er auch die Welpen, denn er zog sie zu blutgierigen im Dunkel lebenden Bestien heran. Er bezahlte einen jeden Jäger mit gutem Gold, wenn sie ihm die Tiere brachten. Die Druiden wussten sofort um die große Gefahr die von Megion ausging und sie versuchten alles, um den drohenden Krieg mit ihm zu vermeiden. Megion zögert nicht sondern stellt seine Forderungen an die Druiden. Im Gegenzug stellt er das Töten der Wölfe ein und verspricht den beiden sein Land zu übergeben sobald sie seine Forderungen erfüllt hatten. Die Druiden berufen sofort den ältesten Rat zusammen und beschließen dort die Schiffe für Megion zu bauen sowie ihm die notwendigen Waffen für seine große Schar an Kriegern zu schmieden. Niemand will den Krieg gegen das große Heer des Herrschers, denn dies wäre Aussichtslos für sie. Megion würde sie alle vernichten und sich dann nehmen was er braucht, Niemandem wäre damit gedient sich gegen die Forderungen zu stellen sondern vielmehr erschien es besser, den grausamen Herrscher in seiner Absicht zu unterstützen an dem Eroberungsfeldzug durch Persien teilzuhaben. Das Land, weit hinter dem Horizont des Meeres, ist Megions einziges Ziel und er will es erreichen egal um welchen Preis. Es begann eine Nerven zerreißende Zeit für alle Dorfbewohner und vor allem für die Kriegerin Melia. Sie ist es die Megion will, doch sie liebt Rinon, den Sohn des Druiden Quert. Dieser versucht alles um Melia zu beschützen und stellt ihr Una zur Seite. Una ist ein Mitglied des älteren geheimnisvollen Volkes der Inseln. Una und sein Volk kümmern sich normalerweise nicht um die Belange der Menschen, doch mit Rinon verbindet ihn eine tiefe innige Freundschaft und so verspricht er Melia zu helfen. Doch die Lage spitzt sich immer weiter zu. Noch während die Zimmermänner eifrig an den großen Schiffen bauen, versuchen einige Krieger des Herrschers auf dessen Befehl Melia in ihre Gewalt zu bekommen. Es gelingt ihnen jedoch nicht, doch leider gerät die noch sehr junge Heilpriesterin Sybilla in die Fänge der drei Männer. Sie hat keine Chance! Qualvoll stirb sie, geschändet und in ihrem Blute liegen gelassen. Große Trauen bricht unter den Priesterinnen des Heiligtums aus. Tylia die oberste Priesterin und Schwester von Melia, bricht in ihrer Trauer und Verzweiflung beinahe mit ihrer Schwester. Tylia gibt Melia die Schuld an Sybillas Tod, denn wäre Melia zu jenem Zeitpunkt in ihrem Haus gewesen so wäre die Kleine noch am Leben. Die tiefe Trauer um das Kind des Heiligtums wird jedoch etwas gemildert, denn die Druiden machen die Täter rasch ausfindig und bestrafen sie mit dem Tode durch das Feuer während Megion in seiner Unterkunft an der Küste festgesetzt wird. Das Lager der Krieger spalten sich nun um den Herrscher, denn die meisten seiner Männer stehen nicht mehr hinter ihm. Insbesondere der Krieger Hager, bis dahin dem Herrscher treu ergeben, wendet sich von ihm ab und findet in Rinon einen Vertrauten. Megions Krieger wollten keine Frauen und Kinder ermorden sondern einzig und allein in den Krieg nach Persien ziehen. Megions Hass schwillt nun bis ins Unermessliche an! Er sieht sich von seinen eigenen Männern verraten, von den Druiden öffentlich gedemütigt und von Melia tödlich missachtet. Eine unerträgliche Situation für ihn! In Melias Leben tritt nun eine dunkle Vorahnung ihrer Zukunft ein. Ein drohender Schatten legt sich über die schöne Frau die von der großen Muttergöttin bis dahin so reich Gesegnet war. Sie spürt die nahe Gefahr und auch der Druide Quert bemerkt die Veränderung an Melia. Trotz seines hohen Alters will er es noch einmal wagen mit Hilfe der Göttin in die nahe Zukunft seines Sohnes und Melias zu schauen. Quert entschließt sich zu einer Seelenwanderung und sieht die Gefahr in der die Beiden schweben voraus. Mehr war ihm nicht vergönnt, denn er überlebt die große Anstrengung nicht. Rinons Trauer ist groß um seinen Vater und doch übernimmt er dessen Aufgaben als Anführer des Dorfes. Er ist nun derjenige der mit Corylus dem grausamen Herrscher trotzen muss. Der Krieger Hagar ist unterdessen bestrebt an der Küste die scheinbare Ruhe zu erhalten. Er hofft, nun da Rinon die schöne Melia zur seiner Frau genommen hatte, dass Megion endlich Ruhe geben würde. Er berichtet diesem von der Verbindung am Grabe des verstorbenen Druiden, doch Hagar sollte sich wiedereinmal in Megion täuschen. So verlor Hagar seine Leben am Ufer des Meeres, heimtückisch und grausam. Der Wolf Argon weist Rinon und Melia den Weg zu diesem grausamen Geschehen um Hagar. Die Beiden beschließen sofort die Priesterinnen auf ihrer kleinen Nachbarinsel in Sicherheit zu bringen. Währenddessen macht sich Megion mit einigen seiner noch zu ihm stehenden Krieger auf den Weg. Er verfolgt die kleine Gruppe, er will Melia endlich ihr Ende bereiten. Wenn er sie nicht haben konnte, dann sollte sie niemand bekommen! Mit keiner anderen Entscheidung war es ihm möglich weiter zu leben. Auf der schmalen Landzunge die auf die kleinere Insel führt stellte Megion die kleine Gruppe zum Kampf. Er hat nur noch das eine Ziel und das heißt töten! Nur wenig Männer bleiben Rinon zum Kampf, doch seine Freunde Malom und Una, die Freunde des alten Volkes, stehen ihm treu zur Seite. Sie kämpfen eine harte, erbarmungslose Schlacht gegen die große Überzahl angesichts Megions Kriegern. Doch alles scheint vergebens zu sein, denn Melia stirbt unter dem harten, voller Hass geführten Schwert Megions. Rinon kann ihr nicht mehr helfen, denn auch er wird schwer verwundet. Melia tritt ihren letzten Weg an. Ihre Reise führt sie in das Reich der anderen Welt. Die große Muttergöttin holt sie zu sich, denn ihre Zeit war nun gekommen. Argon, der schwarze Wolf der Kriegerin, tötet den Herrscher und begleitet dann die Seele seiner Herrin auf ihrer letzten Wanderung. Schließlich kehrt er mit seinem Rudel zurück in die Tiefen der dunklen Wälder. Rinon begreift den großen Verlust zunächst nicht wirklich, denn seine schwere Verwundung hat ihm viel Blut genommen. Er fällt in ein Koma und seine Seele droht in der düsteren Finsternis des Seins zu versinken. Nur der Druide Corylus kann ihm nun noch helfen. Kein Mensch kann in diese Zwischenwelt hinein gelangen, in das Reich der verlorenen Seelen es sei denn, er ist ein gut unterrichteter weiser Druide. Corylus befreit Rinon nach langem hartem Ringen um dessen Seele aus der Finsternis und holt ihn zurück ins Leben, doch die Spuren dieses Kampfes zeichnen Corylus für immer. Nun beginnt ein neues Leben auf der Insel. Die restlichen Krieger sind mit den Schiffen aufgebrochen und fahren über das Meer in das ersehnte Land Makedonien. Megion und seine ihm Getreuen sind Tod und das alte Volk hat die Insel verlassen. Sie haben sich auf die Reise gemacht um in ihrem fernen Heimatland Ruhe und Frieden zu finden. Corylus und Rinon finden nun zu einem ganz neuen Leben in Frieden zurück bis zu jenem Tage, an dem sich wiedereinmal alles ändern kann.

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