Gabriele Gast Kundschafterin des Friedens

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Inhaltsangabe zu „Kundschafterin des Friedens“ von Gabriele Gast

Während eines DDR-Aufenthaltes wird die sozial engagierte Politikstudentin und Mitglied der CDU Gabriele Gast vom ostdeutschen Geheimdienst angeworben. Sie lernt das Handwerk der Konspiration von der Pike auf. Als sie Anfang der siebziger Jahre eine Stelle beim BND in Pullach bekommt, wird sie zu einer wichtigen Informantin Markus Wolfs. Gabriele Gasts Autobiografie ist die spannende Geschichte einer außergewöhnlichen Frau, die für den BND Toparbeit leistete, gleichzeitig ihren Dienstherrn ausspähte, ein behindertes Kind großzog und nach ihrer Enttarnung 1990 zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt wurde. Dieses Buch ist ein wichtiger Beitrag zur Geschichte und der Arbeit der deutschen Geheimdienste, es charakterisiert deren politisch Verantwortliche und gibt Einblick in das ambivalente Verhältnis von Regierung und Nachrichtendienst.§

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  • Rezension zu "Kundschafterin des Friedens" von Gabriele Gast

    Kundschafterin des Friedens
    Jens65

    Jens65

    20. July 2008 um 22:24

    „Kundschafterin des Friedens" von Gabriele Gast hebt sich in meinen Augen positiv von der Masse der allzu trockenen Enthüllungsschinken, die ansonsten auf dem Markt kursieren, ab. Dies liegt vor allem daran, dass die Autorin von hochtrabenden ideologischen Rechtfertigungen absieht, die politischen Auswirkungen ihrer Spionageerfolge nur als Hintergrund benutzt und stattdessen erzählt, wie sie persönlich ihre Agententätigkeit von der Anwerbung in der DDR, über die Anstellung beim BND, bis zur Enttarnung und Verurteilung nach der Wende erlebt hat. Auch wenn es schwer zu beurteilen ist, in wie weit sie als Frau vom Fach Ihre Geschichte zum Zwecke der Rehabilitierung oder der Verkaufsförderung geschönt hat, so macht die Erzählung doch einen glaubwürdigen Eindruck.

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