Gabriele Gockel

 5 Sterne bei 1 Bewertungen

Lebenslauf von Gabriele Gockel

Gabriele Gockel, geboren 1954 in Dortmund, studierte Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Philosophie an der LMU München. Sie ist Gründungsmitglied des Kollektivs Druck-Reif und lebt als freie Übersetzerin in München.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Gabriele Gockel

Cover des Buches Weites wildes Land (ISBN: 9783426523377)

Weites wildes Land

 (64)
Erschienen am 01.03.2019
Cover des Buches Hotel Pastis (ISBN: 9783426633236)

Hotel Pastis

 (40)
Erschienen am 01.03.2006
Cover des Buches Ein Koffer voller Träume (ISBN: 9783458362500)

Ein Koffer voller Träume

 (32)
Erschienen am 06.02.2017
Cover des Buches Homicide (ISBN: 9783888976063)

Homicide

 (22)
Erschienen am 15.11.2012
Cover des Buches Allein aus Freundschaft (ISBN: 9783404163144)

Allein aus Freundschaft

 (28)
Erschienen am 06.08.2009
Cover des Buches Die Romanows (ISBN: 9783596176328)

Die Romanows

 (21)
Erschienen am 26.09.2018
Cover des Buches Die Entscheidung (ISBN: 9783596031351)

Die Entscheidung

 (13)
Erschienen am 23.06.2016
Cover des Buches Im Land des Flüsterns (ISBN: 9783426452370)

Im Land des Flüsterns

 (12)
Erschienen am 01.09.2017

Neue Rezensionen zu Gabriele Gockel

Cover des Buches Im Land des Flüsterns (ISBN: 9783426452370)Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Im Land des Flüsterns" von Barbara Demick

Erschütternder Einblick in die Diktatur Nordkoreas
Bellis-Perennisvor 3 Monaten

Über Nordkorea weiß der geneigte Leser sehr wenig: Diktatur, diverse Herrscher namens Kim (schwer auseinanderzuhalten), Hungersnot, Armenhaus, eine willkürlich gezogene Grenze am 38. Breitengrad, „bastelt“ an Atombomben. Dieses Buch aus dem Jahr gibt einen Einblick in das Leben der Nordkoreaner, die von klein auf indoktriniert werden. 

Barbara Demick ist eine renommierte amerikanische Journalistin, die ab 1986 für "The Philadephia Inquirer" tätig war, unter anderem als Korrespondentin im Nahen Osten. 2001 ging sie für die "Los Angeles Times" nach Seoul, von 2007 bis 2016 arbeitete sie als Korrespondentin in Peking. "Im Land des Flüsterns" wurde mit dem Human Rights Book Award ausgezeichnet. 

Das Buch ist 2010 erstmals erschienen und endet daher mit dem Tod von Kim Jong Il, dem Vater des aktuellen Diktators Kim Jong Un, der nur im Nachwort  vorkommt. 

Für dieses Buch hat die Autorin mehrere Jahre lang recherchiert und mit sechs Personen gesprochen, die der Hölle entkommen sind.  

Fazit:

Ein sachlicher Einblick in das unmenschliche Regime in Nordkorea, das wohl niemanden kalt lässt. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

 

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Cover des Buches Mindf*ck (Deutsche Ausgabe) (ISBN: 9783832181345)Marijanas avatar

Rezension zu "Mindf*ck (Deutsche Ausgabe)" von Christopher Wylie

Die subtile und einflussreiche Macht der sozialen Medien
Marijanavor einem Jahr

Dieses Buch liest sich wie ein Krimi. Er ist nur keine Fiktion, sondern Teil unserer Gegenwart. Die Einblicke in die Arbeit von Cambridge Analytica, die Einflussnahme auf Wahlkämpfe, insbes. US-Wahl, den Brexit und viele andere Regierungen dieser Welt zeigen wie labil unser kollektiver und individueller Geist ist bzw. sein kann und wie empfänglich dieser weiterhin ist für "Geschichten", die das Misstrauen stärken, Spaltung befeuern und Wut und Hass anheizen (die genutzten Methoden und Mechanismen sind alt). 

Wir sind Zeitzeugen des Einflusses sozialer Medien und Messenger-Dienste, die als Plattformen wie ein Buschfeuer und Brandbeschleuniger für obiges wirken. Und durch die  bereitwillige Nutzung der schnellen und "smarten" Technologien machen wir uns zunehmend und bereitwillig zu Marionetten der Unternehmen, die längst die Datenhoheit (kostenlos dazu) von uns erworben haben und unser Verhalten subtil beeinflussen und mitsteuern können. Die Akteure und Drahtzieher in diesem realen Krimi sind besessen von Machtergreifung, Geld und ihren wütenden und spaltenden Narrativen. Die Akteure sind jedoch immer wieder austauschbar. 

Mir erscheint, die jungen "Teckies" wie der Autor selbst, sind voller Begeisterung von all den Möglichkeiten der Technik und der gigantischen Datenanalysen und Einflussnahmen, dass sie in dieser Euphorie auch verdrängen lernen. Das vermeintlich "Gute und "Böse" liegen nah beieinander. Die aktuellen Ereignisse rund um die US-Wahl sind bereits im Buch skizziert. Man muss sich nach dieser Lektüre also gar nicht wundern. Die Narrative sind längst erfunden und werden weiterleben. 

Dieses Buch und das Buch "Anleitung zum Populismus von Fritz B. Simon" - im Doppelpack - sollten Pflichtlektüre sein. Wir müssen die Technologien und sozialen Medien nicht abschaffen, sie bieten zweifelsohne Vorteile und gehören zu etablierten Kommunikationsmitteln. Wir dürfen stetig unsere Selbstbeobachtung schulen und schauen, womit wir unseren Geist und unsere inneren Bilder und Überzeugungen füttern. Und, wir sollten uns dringend für Regulierungen der wenigen mächtigen Daten-Unternehmen einsetzen, zum Schutze der Demokratie.

...für ein freundlicheres Miteinander. 



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Cover des Buches Das sechzehntes Kind (ISBN: 9783455501681)Liebes_Buchs avatar

Rezension zu "Das sechzehntes Kind" von Irene Vilar

Demütigung des Lesers
Liebes_Buchvor 2 Jahren

Wenn man mal so richtig verarscht werden möchte, ist man hier richtig. Fast 300 Seiten lang sülzt Irene Vilar ihr Akademiker-Geschwafel rauf und runter. Man hat das Gefühl, die Super-Studentin möchte sicher gehen,dass auch jeder bemerkt, dass sie ungeheuer gebildet ist und alles gelesen hat, was man lesen soll... sie ist Akademikerin und kann einen zulabern, dass einem schwindelig wird. In den fast 300 Seiten ihrer Biographie wird nichts erzählt über ihre eigene Beziehung oder über ihre Motive, 15 x abzutreiben. Stattdessen fühlt man sich wie in einer pseudopsychologischen Vorlesung. Bei ihren Abtreibungen werden feministischeTexte debattiert, ihr Mann zitiert nur die ganze Zeit analytischen Schwachsinn und ihr Hund ist sie selber und sie ihre Mutter. Es gibt keine eigenständigen Menschen in ihrem Buch, sondern nur Leute, die das darstellen sollen,was der Lehrer sagt. Die Autorin scheint in ihrem ganzen Leben noch keinen eigenen Gedanken bekommen zu haben und im Nachwort muss darum von einer anderen Berühmtheit erklärt werden: "Vilar kann schreiben, was nicht bei allen Autoren selbstverständlich ist." Hoffmann & Campe,macht Euren Laden dicht wenn Eure anderen Autoren nicht schreiben können! Wie angeklatsch kommt  am Ende des Buches dann die Auflösung: Auf Puerto Rico wurde die Antibaby-Pille getestet, die auch Vilars Mutter einnahm. Als sie eine gutartige Wucherung bekam,entfernte man ihr die Organe. Was mich an diesem Buch so wütend macht, ist  Vilars knallharter Wille zum Schleimen. Während sie eine Geschichte erzählt, in der ihre Mutter, sie und 15 Kinder Schaden nehmen, versichert sie im Vorwort, im Buch und im Nachwort, dass sie sich natürlich in keinster Weise mit Kritikern von Planned Parenthood gemein machen will und die verurteilt. Ebenso bietet sie sich Männern an. Sie funktioniert sexuell für jeden, nicht nur für Dozenten. Es braucht nur ein Student an der Tür klingeln und sie schläft mit ihm. Doch sie sieht sich dabei  als das Opfer des amerikanischen Patriarchats. Ist sie nicht immer Komplizin? Sie verteidigt die Organisation, die ihre Familie angeblich zerstört hat und sie beschuldigt die Männer, denen sie fanatisch zu Diensten war. Vilar ist eine Feministin, die es durch Selbsterniedrigung und Mitläufertum zu Ruhm gebracht hat. Kritik an der Macht übt sie nie. Später beim Erzählen kleidet sie ihr Handeln dann in altbekannte Thesen, die man schon 100x anderswo gehört hat. Es ist wie  eine intellektuelle Anbiederung. Ich kann es nicht anders benennen, was mich an diesem Buch so frustriert: diese ungeheure Verarschung. Ich glaube, an einer Stelle nennt sie das "unauthentisch". 

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