Es macht Spaß, Verse zu lesen, die unter die Haut gehen. Wer von euch kennt das, wenn schon nach wenigen Zeilen das Bedürfnis aufkommt, selbst etwas zu reimen?
In diesem Gedichtband fand ich eine Sammlung von lyrischen Werken, die sich mit den großen und kleinen Themen des Lebens beschäftigen. Die Gedichte behandeln Liebe, Trauer, Vergessen, Alltagserlebnisse und gesellschaftliche sowie politische Ereignisse – stets mit einem hoffnungsvollen Augenzwinkern und tiefer Einsicht. Meine Favoriten waren „Worte“ und „Auf ein Wort“, weil es mir aus dem Herzen spricht und die zwischenmenschliche Entfremdung anspricht. Dennoch strahlt es Zuversicht aus, was allzu oft in anderen Medien fehlt.
Die erzählten Geschichten sind gefühlvolle Balladen, machen auf berührende Themen aufmerksam, ohne Klischees zu bedienen, außer, wenn es gerade darum geht. Die Autorin schafft es, komplexe Emotionen mit wenigen Worten auszudrücken. Ihre Lyrik lädt zum Nachdenken ein und bietet eine Vielfalt an Themen, die berühren. Die Wörter haben eine Echtheit, dass man meinen könnte, in diesem Moment intimste Gedanken zu lesen.
Großartig!




