Gabriele Hasmann

 3.9 Sterne bei 20 Bewertungen
Autor von Spuk in Bayern, Spuk in Wien und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Gabriele Hasmann

Gabriele Hasmann wohnt in Baden bei Wien. Sie ist Journalistin, Autorin, selbstständige Ghostwriterin, Autorenmanagerin (www.wunschtext.at) und erfahrene Spuk-Jägerin. Sie hat bereits zahlreiche Bücher bei Ueberreuter veröffentlicht, zuletzt „Spuk in Wien“ und „Die spukenden Habsburger“.

Quelle: Verlag / vlb

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Neu erschienen am 11.09.2019 als Hardcover bei Falter Verlag.

Alle Bücher von Gabriele Hasmann

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Cover des Buches Spuk in Bayern (ISBN:9783800077250)

Spuk in Bayern

 (5)
Erschienen am 05.04.2019
Cover des Buches Spuk in Wien (ISBN:9783800075980)

Spuk in Wien

 (3)
Erschienen am 15.08.2014
Cover des Buches Habsburgs schräge Vögel (ISBN:9783800077021)

Habsburgs schräge Vögel

 (2)
Erschienen am 14.09.2018
Cover des Buches Die spukenden Habsburger (ISBN:9783800076284)

Die spukenden Habsburger

 (2)
Erschienen am 16.09.2015
Cover des Buches Seitensprung (ISBN:9783902903129)

Seitensprung

 (1)
Erschienen am 01.03.2013
Cover des Buches Spuk in Österreich (ISBN:9783800075249)

Spuk in Österreich

 (1)
Erschienen am 17.01.2012
Cover des Buches Unheimliches Österreich. (ISBN:9783800075683)

Unheimliches Österreich.

 (1)
Erschienen am 16.08.2013
Cover des Buches Spuk in der Steiermark (ISBN:9783800075904)

Spuk in der Steiermark

 (1)
Erschienen am 20.01.2014

Neue Rezensionen zu Gabriele Hasmann

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Rezension zu "Spuk in Bayern" von Gabriele Hasmann

Eine Reise mit Gruselfaktor
ChrischiDvor 4 Monaten

Wo sich Legenden ranken, da sind Spukgeschichten meist nicht weit. Gabriele Hasmann hat sich für ihr aktuelles Sachbuch hinabbegeben in die Untiefen Bayerns, vor Ort recherchiert und Geschichten ans Tageslicht gebracht, die möglicherweise unter Verschluss doch besser aufgehoben wären. Dann aber wiederum wäre der Gruselfaktor vermutlich deutlich gesunken, was nicht der Sinn und Zweck dieser Sammlung ist. Entsprechend ist es schon ganz gut so wie von der Autorin dargestellt.

Die Übergänge zwischen historischen Fakten, Augenzeugenberichten und schemenhaften wie sagenumwobenen Geschichten sind so fließend, dass sich kaum bis gar keine Grenzen erkennen lassen, man daher auch niemals konkret sagen kann was nun Wirklichkeit und was möglicherweise „Hirngespinste“ sind. Auf Grund des flüssigen Schreibstils und der insgesamt interessanten Darstellung wirken sämtliche Erzählungen authentisch, eine Auswahl zu treffen oder gar eine Rangliste zu erstellen – nach welchen Faktoren auch immer – fällt zunehmen schwerer, je tiefer man in die Materie eindringt.

Vor allem muss erwähnt werden, dass diese Tour durch den Süden Deutschlands mitnichten nur für Einheimische verständlich und informativ ist. Selbst wenn man einige der Orte nicht einmal vom Hören her kennt oder sie noch nie bereist hat, kann man sich sofort die Umgebung und das Umfeld vorstellen, sowie mit den Ereignissen bestücken. Dennoch, so bildhaft die Sprache Gabriele Hasmanns auch daher kommt, die ein oder andere Visualisierung, sei es in Form einer Zeichnung oder einer Photographie, hätte dem Ganzen noch ein wenig mehr Pep verliehen.

Sicherlich ist das mystisch angehauchte nicht jedermanns Sache, dennoch sei gesagt, man sollte unbedingt versuchen sich drauf einzulassen. Und selbst wenn man im Nachhinein Schauergeschichten noch immer nicht zu seinem bevorzugten Genre zählen sollte, wird man die Erfahrung, die man mit „Spuk in Bayern“ gemacht hat, bestimmt nicht bereuen.

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Rezension zu "Spuk in Bayern" von Gabriele Hasmann

Lebendig erzählte Geschichte
heinokovor 4 Monaten

Lebendig erzählte Geschichte

Wie ich der Vita der Autorin entnehmen konnte, legt die österreichische Journalistin und Sachbuchautorin generell in ihrer Arbeit vorrangig den Schwerpunkt auf die Verbindung von Geschichtlichem mit Mysteriösem, nicht nur schreibend, sondern auch, indem sie sogenannte Gruseltouren organisiert. In dem vorliegenden Büchlein macht sie mit uns Lesern eine Gruseltour speziell durch Bayern und entführt uns an 20 verschiedene Orte, in denen Geheimnisvolles,  Rätselhaftes oder Unaufgeklärtes aus der Vergangenheit überliefert ist und bis heute Auswirkungen auf empfindsame Gemüter zeigt.

Begonnen wird jede Tour mit einem historischen Exkurs, der die Vorgeschichte des jeweiligen Ortes sehr ausführlich beleuchtet und unaufgeklärte oder grausame Geschehnisse aus der Vergangenheit ans Licht holt, um abschließend von Menschen zu berichten, denen an diesen beschriebenen Orten Seltsames, Unerklärliches widerfahren ist.

Hervorstechend ist die Fähigkeit der Autorin, Geschichte so lebendig vor unseren Augen entstehen zu lassen, dass wir fast das Gefühl haben, dabei gewesen zu sein. Wir hören die grölende Menge vor dem Schafott, wir erträumen in einsamen Stunden mit König Ludwig neue prunkvolle Bauten, erschrecken im Gehölz bei Andechs betrunkene Heimkehrer, bleiben einbalsamiert mit Graf Friedrich Casimir 13 Jahre lang im Lehnstuhl auf Schloss Ortenburg sitzen – kurzum, wir reisen unter Führung der Autorin durch frühere Zeiten. Die Stärke des Buches liegt ganz eindeutig in den farbig-plastischen Schilderungen der gut recherchierten historischen Gegebenheiten. Hier lag für mich der eigentliche Gruselfaktor. Dass es sensible Menschen gibt, die an manchen Orten das Dunkle der Vergangenheit erspüren, will ich nicht bestreiten, aber diese Berichte haben mich weder berührt noch wirklich interessiert. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Autorin ihre unbestreitbare Fähigkeit zum lebendigen Erzählen und zur sorgfältigen Recherche irgend wann einmal in einen historischen Roman einfließen lässt. Oder dass das Buch, das ja äußerlich sehr bescheiden gestaltet ist, aufgewertet wird durch künstlerisch  hochwertige Fotografien, die die speziellen Stimmungen der jeweiligen Orte einfangen. Vielleicht wäre auch eine Landkarte, in der die beschriebenen Örtlichkeiten eingezeichnet sind, hilfreich. Da ist also noch Luft nach oben…


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Rezension zu "Spuk in Bayern" von Gabriele Hasmann

Gruseliges Bayern
sternenstaubhhvor 5 Monaten

Das Bayern das man in dem Buch "Spuk in Bayern" kennenlernt, könnte aufregender kaum sein. Die Autorin Gabriele Hasmann entführt den Leser auf eine Grusel-Tour que0r durch Süddeutschland. Dabei waren mir von den unheimlichen Orten eigentlich nur Schloß Neuschwanstein bekannt. Doch auch wenn die einzelnen Schlößer und Ortschaften nicht kennt, so wird man dennoch mit dem Buch angenehme Lesestunden verbringen. Keine der Geistergeschichten war mir zuvor bekannt. Daher habe ich das Buch mit großer Neugier gelesen. Neben den unterhaltsamen Geschichten lernt man auch viel über die bayerische Geschichte. Gerade die Mischung aus Spuk- und Historiengeschichte macht den Charme des Buches aus. Eine Sightseeing-Tour der besonderen Art erwartet hier den Leser. Wer Freude an gruseligen und spannenden Geistergeschichten hat, wird mit diesem Buch seine Freude haben. Als einziges Manko könnte man noch eine Karte, auf der alle Spukorte verzeichnet sind, anfügen können. Doch das ist nur eine Anmerkung, das Buch an sich hat mir schon sehr gut gefallen. Ein kurzweiliger Lesespaß ist garantiert.

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