Gabriele Keiser Goldschiefer

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Inhaltsangabe zu „Goldschiefer“ von Gabriele Keiser

In der Nähe eines malerischen Weinortes am Mittelrhein wird das Skelett einer jungen Frau gefunden. Handelt es sich um die im Jahre 1984 verschwundene 19-jährige Mary Lou? Laut Polizei war sie damals von zu Hause weggelaufen. Anlass genug gab es dazu: Ihr Vater, der ihr das Leben zur Hölle machte. Oder Winzersohn Rudolf Freyung, von dem sie schwanger war und den sie unbedingt heiraten wollte. Wird nun endlich das Rätsel um ihr Verschwinden gelöst?

Ein wahnsinnig gut geschriebener Krimi, der Lust darauf macht an den Rhein zu fahren!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Macht Lust auf eine Stippvisite an den Rhein

— fredhel
fredhel

Spannender Krimi mit regionalem Bezug zur Weinregion Mittelrhein

— Schnuck59
Schnuck59

Spannender Krimi mit viel Informationen über Weinanbau!

— mabuerele
mabuerele

Sehr gut recherchierter Krimi, ohne Brüche in der Logik und einen verblüffend zum Ende eingeführten Mörder. Mit Sozialkritik zum Nachdenken.

— danielamariaursula
danielamariaursula

Geniale Landschaft, genialer Krimi, super Unterhaltung. Habe ich mit Spannung gelesen.

— Postbote
Postbote

Tod im Weinberg mit deutlich verzögerter Aufklärung

— Matzbach
Matzbach

Fesselnder Regionalkrimi vom Mittelrhein mit Bezug zum Wein – absolut lesenswert

— jutscha
jutscha

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213
  • Myteriöster Cold Case am Mittelrhein

    Goldschiefer
    Stephanus

    Stephanus

    31. May 2015 um 11:41

    Im Jahr 1984 verschwindet die junge Mary Lou spurlos und keiner, nicht einmal ihre Familie und ihr Freund Rudi Freyung können sich dies erklären. Fast dreißig Jahre später werden auf einem Friedhof Knochen in einer Plastiktüte gefunden, die vielleicht von Mary Lou stammen könnten. Für die Kripo Koblenz um Kommissarin Franca und ihre Assistentin Gesine beginnt eine Spurensuche in der Vergangenheit, gepaart mit dem Einsatz modernster forensischer Ermittlungsmethoden. Gleichzeitig kommt die Freundin von Leonhard, dem Sohn Rudis zu Besuch um die Familie kennenzulernen und das Winzerleben, für das sie sich vielleicht entscheidet. Der Besuch löst unterschiedliche Reaktionen, u.a. heftige Abneigung beim Großvater aus und bringt den Fall Mary Lou wieder an die Oberfläche der Familie. Die mühsame Spurensuche der Ermittler bringt schließlich nicht nur den Fall Marie Lou zu einer überraschenden Lösung, sondern auch den Knochenfund auf dem Friedhof der in Zusammenhang mit organisierter Kriminalität und Menschenhandel steht. Die Autorin gelingt eine spannende Krimi-Handlung und durch viel liebe zum Detail werden die Hauptfiguren menschlich und sympathisch. Der Wechsel in den Erzählebenen zwischen den Ermittlern und der Familie Freyung und dem Weingut sind sehr belebend und abwechslungsreich. Besonders hat mir die Detailverliebtheit gefallen, wie z.B. die Beschreibung von Weinbau und Landschaft aber auch so einfach Dinge wie Wegkreuze und Weinanbaumethoden. Die Spannung bleibt über das ganze Buch hinweg erhalten und der Schluss ist schlüssig, für meinen Geschmack aber, was auch schon der einzige Kritikpunkt ist, bzgl. Ioana ein wenig zu ergebnislos und offen. Ein wirklich guter und spannender Regionalkrimi mit dem interessanten Ansatz eines Cold Cases und der Weinbauregion Mittelrhein als Hintergrund. Nicht nur für Weinbegeisterte zu empfehlen.

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  • Die Chinesische Kalenderchallenge 2015/2016

    Die Chinesische Astrologie. So erstellen Sie Ihr chinesisches Horoskop selbst.
    stebec

    stebec

    Willkommen zu unserer Challenge des Chinesischen Kalenders. Wir kattii und stebec haben uns ein paar nette Aufgaben überlegt, an deren Erfüllung ihr hoffentlich genauso viel Spaß haben werdet, wie wir bei der Erstellung. Natürlich dreht sich hier alles um den Chinesischen Kalender. Wir stellen euch Aufgaben für dessen Erfüllung ihr Punkte sammeln könnt, wenn ihr fleißig lest, aber alles der Reihe nach. Die Regel: Die Challenge findet vom 01.Mai 2015 bis zum 30.April 2016 statt. Einsteigen könnt ihr jederzeit und die verpassten Aufgaben auch nachholen.  Wir stellen euch jeden Monat zwei Aufgaben, die einem Tier des chinesischen Tierkreiszeichens passen. Die Aufgaben werden immer frühzeitig veröffentlicht, damit ihr genug Zeit habt, um euch eure Bücher herauszusuchen. Zusätzlich könnt ihr jeden Monat Elementaufgaben erfüllen, die Zusatzpunkte einbringen. Hier solltest ihr allerdings auf ein Gleichgewicht zwischen den Elementen sorgen. d.h. das jedes Element nur 6 mal verwendet werden darf. Die Elementaufgaben sind immer gleich. Natürlich müsst ihr auch darauf achten Yin&Yang im Gleichgewicht zu halten. D.h. das jedes Yin oder Yang nur 16 mal verwendet werden darf. Auch die Yin&Yang Aufgaben bleiben gleich. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, den wir verlinken können und in dem ihr eure Punkte aktuell haltet. Das hilft uns die Übersicht nicht zu verlieren.  Haltet euch hierbei bitte an das Beispiel, was wir unten erstellt haben. Die Aufgaben: Jeden Monat gibt es zwei Hauptaufgaben für euch, die von kattii im Monat vorher veröffentlicht werden. Eine zu einer schlechten und eine zu einer guten Eigenschaft des Tieres. Es geht sich also also darum für jeden Monat zwei Bücher zu lesen.  Die Elementzusätze können mit den Hautpaufgaben vereinbart werden. Die Elementzusätze sind keine Pflicht. als Beispiel: Ich lese ein Buch zu einer Hauptaufgabe, das über 450 Seiten hat und kann mir Wasserpunkte auf mein Konto schreiben. Feuer, heiß, leidenschaftlich und zerstörerisch. Um die Feuerpunkte zu bekommen, müsst ein Buch aus dem Genre Liebesroman, Thriller oder Dystopie lesen Wasser, 71% der Erde sind mit Wasser bedeckt. Das ist ganz schön viel. Deswegen müsst ihr für die Wasserpunkte ein Buch lesen, dass über 450 Seiten hat.  Luft, bedeutet Leichtigkeit. Man ist losgelöst von allem, deswegen lest ein Buch aus dem Genre: Fantasy, historischer Roman oder etwas humorvolles . Erde, ist ein sehr festes Element. Für die Erdenpunkte müsst ihr ein Hardcover lesen. Metall, steht für Fortschritt und deswegen müsst ihr für die Metalpunkte ein Buch lesen, dass nicht vor 2015 erschienen ist. Die Yin&Yang-Aufgaben sind simpel. Auch hier gilt, dass diese mit den Hauptaufgaben vereinbart werden können.  Yin => Ein helles Cover Yang => Ein dunkles Cover Ihr könnt euch hier entscheiden, ob ihr nur die Hauptaufgaben erfüllt oder die Zusätze auch abarbeiten möchtet.  Pro Buch könnt ihr eine Hauptaufgabe, einen Elementzusatz und einmal Yin oder Yang anrechnen. als Beispiel: Wenn ich ein Buch für eine Hauptaufgabe lesen, das über 450 Seiten hat und ein helles Cover besitzt, dann habe ich alle möglichen Aufgaben erfüllt. Sollte ich die Hauptaufgabe im Monat des Aufgabenstellung erfüllen, habe ich die höchstmögliche Punktzahl erreicht.  Die Punkte: Pro erfüllte Tieraufgabe gibt es 1 Punkt Pro erfülltes Element gibt es 1 Punkt Pro erfülltem Yin/Yang gibt es 1 Punkt Wenn ihr im Jahr des aktuellen Tieres geboren wurden seit:  Punktzahl mal 2 Wenn ihr die Aufgabe im Monat lest, in dem sie gestellt wurde: 1 Zusatzpunkt pro Aufgabe. Als Beispiel: Richtige Aufgabe + Element + Yin/Yang = 3 Punkte Ihr könnt also im Monat, wenn ihr beide Aufgaben und Zusatzaufgaben erfüllt habt 6 Punkte sammeln. Bei richtigem Geburtsjahr verdoppeln sich die Punkte auf 12. Und wenn ihr die Aufgabe im richtigen Monat lest gibt noch jeweils 1 Punkt pro Aufgabe dazu. Ihr könnt also bei richtigem Geburtsmonat 14 Punkte sammeln. Und in den anderen Monaten 8 Punkte. Am Ende der Challenge bekommt ihr noch einmal ein paar Bonuspunkte, wenn ihr fürs Gleichgewicht gesorgt habt. Punkte werden im folgenden Verhältnis verteilt. Yin&Yang: Jedes Yin&Yang mindest 8mal: 4 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 10mal: 8 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 12mal: 12 Punkte Elemente: Jedes Element mindestens 3mal: 8 Punkte Jedes Element mindestens 4mal: 12 Punkte Bonus für die Katzenaufgabe: 12 Punkte Am Ende des Jahres könnt ihr somit maximal 138 Punkte erreichen. Wenn wir euch jetzt mit unseren Regeln und Aufgaben nicht total durcheinandergebracht haben, freuen wir uns, wenn ihr uns ein Jahr lang auf dem Weg des chinesischen Kalenders begleitet. Selbstverständlich stehen wir euch immer mit Rat und Tat zur Seite.  Teilnehmer: 123sarah321 [inaktiv?] AberRush AnnaWaffel Anruba ban-aislingeach Bellastella BlueSunset Buchgeborene [inaktiv?] Buchgespenst clary999 DasBuchmonster DieBerta fabulanta [inaktiv?] Federzauber Galina86 hannelore259 Hikari Honeygirl96 [inaktiv?] janaka Jecke JuliB kattii Kitayscha Krimine LadySamira091062 Lavieenverre louella2209 lunaclamor [inaktiv?] mabuerele MiHa_Lore MiniMixi  mrsapplejuiice monana88 [inaktiv?] Niob Paulamybooksandme raphael-edward Regina99 samea Sandra251 scarlett59 Sick stebec sursulapitischi [inaktiv?] Tatsu Tiana_Loreen TigorA weinlachgummi Willia Wolfhound zazzles

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    • 2100
  • Leserunde zu "Goldschiefer" von Gabriele Keiser

    Goldschiefer
    kubine

    kubine

    Franca Mazzari ist zurück! In dem 5. Fall um die sympathische Kommissarin geht es um einen sogenannten "Cold Case". In der Nähe eines malerischen Weinortes am Mittelrhein wird das Skelett einer jungen Frau gefunden. Handelt es sich um die im Jahre 1984 verschwundene 19-jährige Mary Lou? Laut Polizei war sie damals von zu Hause weggelaufen. Anlass genug gab es dazu: Ihr Vater, der ihr das Leben zur Hölle machte. Oder Winzersohn Rudolf Freyung, von dem sie schwanger war und den sie unbedingt heiraten wollte. Wird nun endlich das Rätsel um ihr Verschwinden gelöst? Ein Interview mit der Autorin vom 06.04.2015 gibt es hier zu sehen: Um eines von 15 signierten Exemplaren zu gewinnen, beantwortet doch bis zum 20.04.15 einfach folgende Frage: Was fasziniert Euch an Regionalkrimis? Wer mit einem eigenen Exemplar mitlesen möchte, ist natürlich ebenso willkommen. Gabriele Keiser wird die Leserunde aktiv begleiten und freut sich über rege Teilnahme. Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. 

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    • 472
  • Goldschiefer

    Goldschiefer
    Pixibuch

    Pixibuch

    20. May 2015 um 20:33

    Ich muß gestehen, dass ich von dieser Autorin noch keinen Krimi in dieser Reihe gelesen habe. Jedoch war ich von diesem Buch so begeistert, dass ich es noch nachholen werde, die vorhergehenden Bände zu lesen. Die Schreibweise ist locker und leicht zu lesen, hier finden sich keine Schachtelsätze, sondern die Autorin schreibt fließend. Auch ihre Ausdrucksweise macht es dem Leser leicht, sich in das Thema zu vertiefen. Der Spannungsbogen war sehr gut aufgebaut und der Leser wurde so manches Mal auf eine falsche Fährte gelockt, um dann doch wieder zu erkennen, dass es anders gewesen sein muß. Ganz toll hat mir z.B. gefallen, dass der Titel eine Weinsorte bezeichnet. Am Anfang geht das Buch 30 Jahre zurück. Man schreibt das Jahr 1984, als Mary Lou Schönborn von heute auf morgen verschwindet. Sie war eine wunderschöne junge Frau und mit dem Winzersohn Rudi eng befreundet. Von ihm erwartete sie ein Kind und die beiden wollten bald heiraten. Trotz intensiven Suchen wurde sie nicht gefunden. Inzwischen sind 30 Jahre vergangen und man findet im Friedhof bei Umbauarbeiten einen Plastiksack mit Leichtenteilen. Man beauftragt die Kriminalpolizei mit diesem Fall, Sachbearbeiterin ist Frau Franca Mazzari. Der alte Fall wird nochmals aufgerollt, es werden die alten Zeugen, sofern sie noch am Leben sind vernommen. Es werden so manche Ungereimtheiten aufgedeckt. Vieles liegt hier im Dunklen. Mary Lous Leben wird jetzt voll aufgedeckt und auch die Winzerfamilie ihres Freundes Rudi tritt in Erscheinung. Dann vermischt sich das Thema. Gesine, eine junge Frau aus Juist, verliebt sich in Leonhard, den Winzersohn. Sie besucht die Familie in Rheinland und wird voll in das Thema mit eingeschlossen. Der Schluß ist für mich irgendwie emotional gewesen, man hat mit den Figuren Freundschaft geschlossen. Bei dem Buch wurde die Landschaft und die Umgebung am Rhein wunderschön beschrieben. Man merkt, dass die Autorin dort lebt, so liebevoll und intensiv wurde alles dargestellt. Über die Winzerei hatte ich bisher noch keine Ahnung gehabt. Hier wurde dem Leser deutlich gemacht, wie arbeitsintensiv und anstrengend es ist, so einen Betrieb auf Laufen zu halten. Ein sehr guter Krimi, der dem Leser einiges zu bieten hat. Vergessen darf man auch nicht das wunderschöne Cover vom Rhein und den Weinberge, das einer Urlaubskarte gleichkommt.

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  • Goldschiefer von Gabriele Keiser

    Goldschiefer
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. May 2015 um 18:01

    Wir befinden uns in Leutesdorf, einem malerischen Weinort am Mittelrhein. Dort wird das Skelett einer jungen Frau gefunden. Um wen handelt es sich? Etwa um die 1984 urplötzlich verschwundene Marie Louise Schönborn, von allen nur Mary Lou genannt? Oder steckt ein anderes tragisches Schicksal dahinter? Das gilt es für das Ermittlerduo der Koblenzer Kripo, Franca und Clarissa, zu klären. Laut damaliger Polizeiberichte ist die auffallend hübsche und lebensfrohe Mary Lou von zu Hause weggelaufen um ihrem cholerischem Vater zu entkommen, jedoch war sie von ihrer großen Liebe, dem Winzer Rudolf Freyung schwanger und die beiden wollten heiraten. Wie passt das alles zusammen und wer der Beteiligten kann Licht ins Dunkel bringen? Von Anfang an hat mich dieses Buch gefesselt, nicht im Sinne von, dass ich unglaublich mitgefiebert hätte, das habe ich natürlich auch, sondern eher aufgrund der Art von Gabriele Keiser zu schreiben. Mit ihrem wunderschönen Schreibstil hat sich mich sofort gehabt und ich war jedes Mal, wenn ich das Buch zur Hand nahm und zu Lesen begann in Leutesdorf am Mittelrhein bei Franca und Clarissa mittendrin in den laufenden Ermittlungen. Was, wie ich finde, diese Autorin ausmacht ist, dass sie ein absolutes Talent hat, einen in die jeweilige Situation zu entführen. Wie sie die einzelnen Charaktere beschreibt, ebenso wie die unglaublich schöne Landschaft ist einfach einzigartig. Von mir gibt es für diesen gelungenen Krimi volle fünf von fünf Sterne und eine klare Kaufempfehlung.

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  • Cold Case im Weinberg

    Goldschiefer
    fredhel

    fredhel

    16. May 2015 um 20:02

    Gesine reist der Liebe wegen zu ihrem Freund Leonhard in den Winzerort Leutesdorf am Rhein. Dessen Großvater reagiert aggressiv auf ihr Erscheinen und der Vater Rudi gibt sich wortkarg. Rudis schwangere Freundin ist vor Jahrzehnten von einem Tag auf den anderen spurlos verschwunden, und als jetzt auf dem Friedhof per Zufall eine Tüte mit Knochen ausgegraben wird, schaltet sich die Koblenzer Polizei in Gestalt von Kommissarin Franca Mazzari und Jungkommissarin Clarissa ein und rollt den alten Fall neu auf. Bei einigen werden alte Wunden wieder aufgerissen und in dieser ungemütlichen Atmosphäre muss sich Gesine entscheiden, ob für sie als Nordlicht ein Leben als Winzerin denkbar ist. Insgesamt liest sich dieser Krimi von Gabriele Keiser gut und schnell weg. Man hat zwar schon nach wenigen Seiten so seine Vermutung, was damals geschehen sein könnte, aber so ganz sicher kann man sich dennoch nicht sein. Die Autorin liebt ihre Heimat. Das spürt man durch den ganzen Roman hindurch und so macht das Lesen Lust auf eine kleine Stippvisite an den Rhein. Manchmal jedoch kommt für meinen Geschmack etwas zuviel Sachwissen in das Geschehen, einmal was den Weinbau betrifft und zum anderen wird beim Thema Zwangsprostitution mit zu vielen Fakten aufgewartet. Dennoch ist Goldschiefer ein unterhaltsamer Krimi, dem ich gerne 4 Lesesterne verleihe.

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  • Mysteriöser Fall am Rhein

    Goldschiefer
    kubine

    kubine

    16. May 2015 um 18:38

    1984 verschwindet die 19-jährige Mary Lou Schönborn spurlos. Sie ist schwanger, träumt von einer gemeinsamen Zukunft mit ihrem Freund und freut sich auf die Zukunft. Alle Spuren laufen ins Leere, vermeintliche Hinweise erweisen sich als sinnlos und irgendwann wird die Akte als ungelöster Vermisstenfall weggepackt . Laut Vorschrift soll sie jetzt, fast 30ig Jahre später vernichtet werden. Unvorstellbar für die Familie, die auch nach so langer Zeit immer noch zwischen Hoffen und Bangen schwebt. Als in einen Plastiksack verpackte menschliche Überreste gefunden werden, eindeutig weiblich und wie es aussieht, brutal ermordet, müssen Franca Mazzari und ihr Team, alte Vermisstenanzeigen wälzen, um zu versuchen, das Opfer zu identifizieren. Dabei stoßen sie auch auf den Fall Mary Lou. Zeugen und Verwandte werden wieder befragt, die Akte einer genauen Überprüfung unterzogen, mit den damaligen ermittelnden Beamten gesprochen. Schnell ergeben sich Ungereimtheiten, die Francas Spürsinn wecken. Zusammen mit ihrer jungen Kollegin Clarissa begibt sie sich auf eine Reise in die Vergangenheit, um das Rätsel von Mary Lou zu lösen. Im 5. Fall der Reihe um die Koblenzer Kriminalkommissarin Franca Mazzari muss sich die sympathische Ermittlerin mit einem „Cold Case“ herumschlagen. Gabriele Keiser macht daraus einen vielschichtigen Krimi, der sich wie immer durch eine penible Recherche und großartige Landschaftsbeschreibungen auszeichnet. Inspiriert wurde die Autorin durch einen wahren Fall und die neuesten Nachrichten versehen das Buch mit einer ungewollten Aktualität. Der Krimi ist sehr gut durchdacht. Die Hauptcharaktere bekommen genügend Raum, das Geheimnis um Mary Lous Verschwinden nach und nach zu offenbaren. Durch einer an dem Fall unbeteiligten Person, Gesine, verfolgt man das Geschehen auf einem Winzerhof. Dabei lernt man nicht nur etwas über den Weinbau, sondern auch was wirklich zählt für einen Familienbetrieb. Gesine muss nach und nach erfahren, was es bedeutet, mit einem ambitionierten Jungwinzer zusammen zu sein. Der Einfluss der Erziehung trägt sich durch 3 Generationen, das wirtschaftliche Überleben steht vor dem persönlichen Glück. Die Spannung kommt nie zu kurz und Gabriele Keiser legt sehr geschickt falsche Fährten. Jeder scheint verdächtig, so dass man miträtseln kann, wer für das Verschwinden der jungen Frau gesorgt haben könnte, was wirklich dahinter steckt. Wobei für mich der Schuldige ab der Hälfte des Buches fest stand. Einzig das Motiv hat mich dann doch überrascht, vor allem weil sich hier zeigt, was verletzte Gefühle und in Umlauf gesetzte falsche Gerüchte alles anrichten können. Da es sich um einen Cold Case handelt, der aufgerollt werden muss, liegt der Fokus eindeutig auf das damalige Geschehene. Darüber kommt mir persönlich Francas Perspektive und ihr Privatleben zu kurz. Ich hoffe, im nächsten Band wieder etwas mehr davon zu lesen, mögliche Verwicklungen sind jedenfalls angelegt. Dafür sind neueste kriminaltechnolgische und forensische Errungenschaften genau recherchiert und für den Laien verständlich beschrieben. Zusammen mit dem Weinanbau und den Beschreibungen der regionalen Sehenswürdigkeiten ist ein gelungener und dadurch sehr lesenswerter Mix aus Reiseführer, Sachbuch und Krimi entstanden. Fans der Reihe werden begeistert sein und neue Leser sollten sich das Buch auf keinem Fall entgehen lassen.

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  • Winzerleben und ein verschwundenes Mädchen

    Goldschiefer
    irismaria

    irismaria

    16. May 2015 um 16:04

    Gabriele Keisers Krimi „Goldschiefer“ hat als Cover den Blick über Weinberge hinunter auf einen Fluss mit einem Schiff darauf. Auch der Untertitel „Wein-Krimi“ lässt auf die wichtige Rolle des Weins schließen. Der Prolog beginnt mit einer spannenden Szene, die in einem Weinkeller 1984spielt. Dort wartet die 19jährige schwangere Mary Lou auf ihren Freund, doch der kommt nicht, dafür aber jemand anderes, der sie einsperrt. Weder sie noch ihre Leiche werden jemals gefunden. In der Jetztzeit spielt die Handlung um Leonhard Freyung aus dem Weinort Leutesdorf. Er ist der Sohn des Winzers und möchte den Betrieb übernehmen. Bei einer Werbefahrt mit seinem Wein hat er auf der Insel Juist Gesine kennen gelernt und sie haben sich verliebt. Nun kommt Gesine ihn besuchen, seine Familie kennen lernen und bei der Weinlese helfen.  Währenddessen werden auf einem Friedhof Knochen in einer Tüte gefunden. Die Kripo Koblenz setzt Kriminalkommissarin Franka Mazzari auf den Fall an. Schnell stößt sie auf den Fall Mary Lou und befragt die Winzer in Leutesdorf… „Goldschiefer“ kann nicht nur mit einer spannenden aber nicht übertrieben konstruierten Krimihandlung punkten, sondern auch mit sehr liebevoller und detailreicher Beschreibung des Lebens als Winzerfamilie am Rhein und der schönen Landschaft. Die Charaktere kommen für mich sehr authentisch rüber. Ich kann diesen Regionalkrimi absolut empfehlen..

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  • Warum hat er das getan?

    Goldschiefer
    Schnuck59

    Schnuck59

    15. May 2015 um 20:32

    Der Wein–Krimi „Goldschiefer“ von Gabriele Keiser handelt von einem cold case im unteren Mittelrheintal. Der Krimi beginnt 1984 mit einem spannenden und fesselnden Prolog in den Kellergewölben eines Weinkellers in Leutesdorf. In der Gegenwart arbeiten Kommissarin Franca Mazzari und die Jungkommissarin Clarissa an einem Fall, bei dem es um einen Knochenfund auf einem Friedhof geht. Gibt es einen Zusammenhang mit den Vorkommnissen 1984 und kann jetzt das Rätsel um die vermisste 19jährige Mary Lou gelöst werden? Schauplatz ist die Weinregion am Mittelrhein. Die Protagonisten stammen aus einer Winzerfamilie. Die Verbundenheit der Autorin zur Region wird durch viele regionale Informationen und ihr Wissen von örtliche Gegebenheiten deutlich. Auch die Zeit ihres „Tatort Töwerland-Stipendiums“ auf Juist fließt mit ein. Bezogen auf Weinanbau und –vermarktung hat sie sich sehr gut bei Winzern aus der Region informiert und lässt dies mit einfließen. Im Buch will der junge Winzer Leonhard keine Durchschnittsweine machen, sondern durch biodynamischen Anbau etwas Besonderes, was aus der Masse heraussticht. Es geht um die Wertschätzung der Qualität und der damit verbundenen Arbeit. Die Autorin hat die Mentalität der Winzer sehr gut beschrieben. Die Bedeutung des Titels „Goldschiefer“ wird im Rahmen der Handlung erklärt. Auch polizeilichen Rat hat sie sich eingeholt. So kann der Leser die neusten Methoden der Kriminaltechnik kennenlernen, Isotopenanalyse, Hirisplexsysteme oder forenzische Abthropologie. Im Laufe der Ermittlnungen ergibt sich ein zweiter Fall zum Thema Menschenhandel und Zwangsprostitution. Ich habe einen tollen Wein–Krimi mit regionalem Bezug gelesen. 

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  • Fesselnder Krimi, bei dem man richtig mitermitteln kann

    Goldschiefer
    Antek

    Antek

    Goldschiefer beginnt schon mit einem absolut fesselnden Prolog, der im Jahr 1984 spielt. Man wird Zeuge wie eine junge Frau, eingesperrt in einem Gärkeller, bewusstlos wird. Dann wird man ins Jetzt versetzt. Auf dem Friedhof in einem malerischen Weinort am Mittelrhein werden in einer Plastiktüte menschliche Knochen gefunden. Könnte es sich bei dem Skelett um die Überreste der vor Jahren verschwundenen Mary Lou handeln? Eigentlich sollte die Akte um deren Fall, wie nach 30 Jahren üblich, geschossen werden, aber nun wird natürlich weiter ermittelt. Ein neuer Fall für Kommissarin Franca und ihr Team. Kann das Rätsel um die vermisste 19-Jährige nach so langer Zeit endlich gelöst werden? Mir hat Goldschiefer wirklich super gut gefallen. Ein ruhiger Krimi, der ohne Blutvergießen auskommt aber wirklich fesselt. Die Charaktere sind alle hervorragend herausgearbeitet.  Zum einen Helga, die Schwester der vermissten Mary Lou, die zwischen Bangen und Hoffen wankt. Könnte sie noch leben, ist sie wirklich geflüchtet, so wie böse Zungen vermuteten, dann hätte sie noch eine Schwester. Aber eigentlich traut sie ihr nicht zu, dass sie sich ohne eine Nachricht abgesetzt hat,  was aber bedeuten würde, dass sie tot sein muss. Dann gibt es die Winzerfamilie Freyung. Rudi, der Vater, war damals der Freund von Mary Lou. Er ist der Meister im Verstecken von Gefühlen, hat er seine Freundin, die ja auch von ihm schwanger war, wirklich geliebt? Er ist inzwischen verheiratet und bei seinem Sohn Leonhard ist im Moment dessen Freundin Gesine zu Besuch. Leonhard ist ein Arbeitstier, das den heimischen Winzerbetrieb voran bringen will. Wird Freundin Gesine damit klar kommen, dass sie immer die zweite Geige spielen wird? Außerdem hat sie ja auch noch mit den Anfeindungen von Leonhards Großeltern zu kämpfen. Es ist nicht zu übersehen, dass sie auf dem Weingut nicht willkommen ist, warum nur?  Auch das Ermittler Team hat mir sehr gut gefallen. Franca war mir von Anfang an sympathisch und ihre junge Kollegin Clarissa mit ihrem Idealismus und ihrem Arbeitsfeier hat mich schwer beeindruckt. Der Fall an sich ist ruhig angelegt, aber ich konnte das Buch wirklich kaum aus der Hand legen. Mir hat super gut gefallen, dass ich rätseln und mutmaßen konnte, wie schon lange nicht mehr. Ich glaube ich hatte im Verlauf des Krimis so gut wie jeden einmal als Täter im Visier und erst gegen Ende hin zeichnete sich eine erste Spur ab. Die Autorin ist wirklich eine Meisterin im Fintenlegen und den Leser gekonnt an der Naseherumführen. Auch das Drumherum hat mir super gut gefallen. Immer wieder fließen Informationen mit ein. Angefangen bei neuen Methoden in der Kriminalistik bis hin zum Weinanbau, konnte ich ganz nebenbei  auch noch etwas lernen. Den Namen Wein Krimi verdient sich Goldschiefer wirklich. Wirklich zauberhaft werden auch die Umgebung und die Landschaft eingefangen.  

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  • Einfach verschwunden

    Goldschiefer
    Postbote

    Postbote

    12. May 2015 um 22:01

    Man liest es hört es und man sieht es. Menschen verschwinden, einfach so. Gestern noch unterhalten oder gesehen und am nächsten Tag nicht mehr da. Einfach so, oder eben nicht einfach so. Die, die davon betroffen sind, Familienangehörige, Freunde glauben es dann nicht wenn es passiert ist. Sie verzweifeln und werden zum Teil auch Krank, Krank vor Sehnsucht und Krank am nicht aufgeklärtem Vermissten Fall. So spielt hier dieser Krimi.1984 in Leutersdorf. Eine junge Frau von 19 Jahren, frisch verliebt und schwanger, mit dem Namen Mary Lou führt mit ihrem Freund ein Telefongespräch. Er, auf einem Lehrgang, teilt ihr mit das sie sich am nächsten Tag treffen wollen. Sie freuen sich aufeinander. Mary Lou geht zum ausgemachten Treffpunkt in einen Weinkeller, doch Boogie kommt nicht. Sie wartet vergebens im Weinkeller, sie hört zwar noch jemanden kommen, ruft, aber der oder diejenige geben keine  Antwort sondern es wird die Tür zum Weinkeller verschlossen. Am nächsten Tag will Boogie zu Mary Lou, aber sie ist nirgends aufzufinden. Keiner weis wo sie ist, die Polizei wird eingeschaltet. Es wird so gut wie es geht alles getan um die Vermisste aufzufinden. 30 Jahre vergehen, Mary Lou wurde nie gefunden. Und der Fall und die Akten sollen in Kürze für immer geschlossen werden. 2013. Auf einmal werden Knochenteile mit samt einem abgetrennten Schädel in einer alten Plastiktüte auf dem Friedhof gefunden. Die Gebeine können einer jungen Frau zugeordnet werden. Dieser Fund wird in der Zeitung veröffentlicht und es sollen Abgleiche gemacht werden von Vermistenfälle der vergangenen Jahren. Helga denkt gleich, ist dies Mary Lou? Helga ist die Schwester von Lou. Hier beginnen die Aufklärungsarbeiten von Kommissarin Franca Mazzari und ihrer Kollegin Clarissa, Jungkommissarin. Beide müssen lange zurück in die Vergangenheit und sie kommen in ein tiefes traditionellen Winzermilleu. Wo der Wein und Wengert und samt der Mitgift mehr zählt, eine Frau als Arbeitskraft gilt und wo es wenig Platz für Liebe und Gefühle gibt. Wie kann dies alles mit Lous verschwinden zusammen hängen? Es beginnen Neubefragungen von beiden Kommissaren, doch sie treffen auch eine ziemlich zugeknöpfte Gesellschaft. Ein Regionaler Weinkrimi mit ausergewöhnlichen Landschaftsbeschreibungen. Eine Winzerfamilie die zusammen Hält was es zum zusammenhalten gibt. Neuanfang soll statt finden, wird aber unterdrückt. Nacktfotos und alte Notizen tauchen auf. Und ein wundervoller Knochenforscher weis sehr viel, fast zu arrogant für Franca. Ein spannender Krimi bei dem ich während des lesens miträtseln konnte. Die Protagonisten wurden mit ihren menschlichen Charakteren sehr gut  dargestellt. Diese Spannung wurde gehalten und für Überraschungen wurden gesorgt. Ein soziales Angament findet hier auch seinen Platz. Ein wirklich gelungener Regionalkrimi der bei einem Gläschen "Goldschiefer" Wein sicher seine Wirkung noch verstärkt. 5 Punkte von mir   

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  • Tod im Weinkeller

    Goldschiefer
    mabuerele

    mabuerele

    12. May 2015 um 20:21

    „...Auf humorige Weise berichtete er davon, dass Wein schon immer als ein Getränk der Götter angesehen wurde, und dass kein anderes Getränk so oft in der Bibel erwähnt worden sei...“ Das Buch beginnt spannend im Jahre 1984. Eine junge Frau stirbt in einem Weinkeller an Gärgasen. Dann wechselt die Erzählung ins Jahr 2013. Helga erinnert sich an ihre Schwester Mary Lou, die im Jahre 1984 verschwunden ist. Die Akte soll demnächst geschlossen werden. Gesine hat auf der Nordseeinsel Juist den Weinbauern Leonhard bei einer Weinpräsentation kennengelernt. Obiges Zitat stammt daraus. Nun ist sie auf den Weg zu seiner Familie. In der Nähe des Friedhofs von Neuwied werden menschliche Knochen in einem Plastesack gefunden. Die Autorin hat einen fesselnden Krimi geschrieben. Franca und Clarissa, die beiden Kommissare, haben alle Hände voll zu tun. Nicht nur der alte Fall von 1984 beschäftigt sie. Beide ergänzen sich gut. Während Franca auf ihre Erfahrungen zurückgreift, ist Clarissa auch für neue Methoden offen. Außerdem lässt sie sich nicht von finanziellen Erwägungen bremsen, wenn sie von ihrem Vorgehen überzeugt ist. Das Buch lässt sich flott lesen und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Geschickt versteht es die Autorin, eine abwechslungsreiche Handlung mit einer Menge an Informationen zu spicken. Gesines Besuch bei Leonhard dient dazu, die vielschichtige und harte Arbeit der Weinbauern darzustellen, aber auch die Unterschiede zwischen konventionellen und biodynamischen Weinanbau herauszuarbeiten. Besonders gefallen hat mir, dass sich die Autorin nicht scheut, eine gehörige Portion Gesellschaftskritik im Roman unterzubringen. Neben „Geiz ist geil“ geht es insbesondere um die zunehmende Zwangsprostitution und ihre Folgen für die jungen Frauen. Natürlich lädt das Buch zum Mitdenken und Miträtseln ein. Verdächtige gibt es genug. Positiv fällt außerdem der Schreibstil des Romans auf. Gekonnte Beschreibungen von Land und Leuten mit entsprechenden Metaphern sorgen dafür, dass schnell ein Bild im Kopf entsteht. Aussagekräftige Dialoge bringen die Geschichte voran. Gerade durch solche Gespräche werden die unterschiedlichen Ansichten der beiden Kommissarinnen deutlich. Besonders köstlich fand ich das Gespräch von Franca mit dem neuen Pathologen. Mit seiner leicht arroganten Art trifft er voll Francas Nerv. Die Emotionen der Protagonisten werden nicht nur durch Worte, auch durch Taten für mich als Leser miterlebbar. Neid, Angst, Trauer, Wut sind einige davon. Das Cover mit den blick von den Weinbergen auf den Rhein wirkt beruhigend. Für einen Krimi ist es ungewöhnlich. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Kombination von Spannung und Wissensvermittlung ist perfekt gelungen.

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  • Wie schön, ein Reiseführerkrimi über meine Heimat!

    Goldschiefer
    danielamariaursula

    danielamariaursula

    11. May 2015 um 10:25

    Sympathische Ermittler, nicht ohne Macken. Ein Fall, wie er tatsächlich vorkommt mit viel Hintergrundsinfo und Beschreibung der Region. Gut geschrieben, werden Fragen der Vergangenheit aufgeworfen, die immer noch aktuell sind. Regt zum Nachdenken und Miträtseln an. Kein blutrünstiger Thriller, sondern ein klassischer "Wer-war-der-Täter"-Krimi, der den Figuren Raum zur Entwicklung läßt. Und für mich, tolle Anregungen für Ausflüge.

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  • Gabriele Keiser - Goldschiefer

    Goldschiefer
    miss_mesmerized

    miss_mesmerized

    10. May 2015 um 13:46

    In einem idyllischen Weindorf wird die Ruhe durch den Fund einer verwesten Frauenleiche jäh gestört. handelt es sich um die seit Jahren vermisste Mary Lou, die schwanger von einem auf den anderen Tag spurlos verschwand? Die Aufregung ist groß und alte Gefühle kochen wieder hoch. Das merkt auch Gesine, die sich erstmals länger auf dem Hof ihres Freundes Leonhard aufhält. Dessen Vater und Großvater bringen ihr offen ihre Ablehnung entgegen - ist das nur, weil sie aus dem Norden kommt? Auch als sich herausstellt, dass die Knochen nicht zu Mary Lou gehören, kehr keine wirkliche Ruhe ein. Die Ermittlerinnen Franca und Clarissa sind hartnäckig und wollen beide Fälle lösen. Ein Krimi angesiedelt in einer beschaulichen Region, in der man ehrbare Menschen erwartet und die Welt noch in Ordnung zu sein scheint. Der Fall wird stringent verfolgt bzw. die beiden Fälle gelungen verknüpft. Der Krimi bleibt so von überschaubarer Länge und Komplexität, was aber gemessen am Genre Regionalkrimi völlig in Ordnung geht. Daneben kommen auch die Region und die Weinlese nicht zu kurz, was diesen Roman unverwechselbar zwischen Rhein und Nahe ansiedelt. Fazit: Ein überzeugender Regionalkrimi – kurz und knackig für zwischendurch.

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