Gabriele Loges

 3.8 Sterne bei 10 Bewertungen
Gabriele Loges

Lebenslauf von Gabriele Loges

Geboren in Dettingen bei Horb. Nach der Mittleren Reife Ausbildung als Bibliothekarin. Danach Abitur, Studium in Tübingen (Germanistik und Philosophie). 20 Jahre Leitung einer Stadtbibliothek. Seit 2009 freie Autorin, Bibliothekarin und Journalistin.

Alle Bücher von Gabriele Loges

Paris, Sigmaringen

Paris, Sigmaringen

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Erschienen am 19.08.2013
Hier wie anderswo

Hier wie anderswo

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Erschienen am 14.09.2007
Wortfugen und Innenräume

Wortfugen und Innenräume

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Erschienen am 01.01.2002
Damals war ich fremd

Damals war ich fremd

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Erschienen am 21.11.2010
Der Tisch des Dichters

Der Tisch des Dichters

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Erschienen am 03.05.2004

Neue Rezensionen zu Gabriele Loges

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Mine_Bs avatar

Rezension zu "Paris, Sigmaringen" von Gabriele Loges

Ein anspruchvolles Werk
Mine_Bvor 5 Jahren

Das Erstlingswerk von Gabriele Loges namens „Paris, Sigmaringen oder Die Freiheit der Amalie Zephyrine von Hohenzollern“ ist ein historischer Roman der etwas anderen Art. Er verknüpft die Gegenwart mit bereits Vergangenem aus verschiedenen Epochen.

 

Inhalt (Quelle: Amazon):

Die bemerkenswerte Geschichte der Amalie Zephyrine von Hohenzollern-Sigmaringen. Ein Blick auf mehr als 250 Jahre deutsch-französischer Geschichte bis ins Vichy-Regime. Ein packender Frauenroman, spannend bis in die Gegenwart. Angelika lebt in Sigmaringen. Sie fährt nach Paris, um über Amalie Zephyrine von Hohenzollern-Sigmaringen, geborene Salm-Kyrburg, zu recherchieren. Dieser Amalie Zephyrine hat Sigmaringen, hat das ganze kleine Land Hohenzollern zwischen Württemberg und Baden viel zu verdanken. Als Freundin von Napoleons Frau Josephine hatte sie direkten Zugang zur Macht. Und trotzdem weiß man wenig über sie. Zehn Wochen nachdem sie den Stammhalter geboren hatte, war sie in Männerkleidung nach Paris gefl ohen. Nach der Französischen Revolution sieht sie die Chance, nach fünfzehn Jahren Trennung endlich wieder Kontakt zu ihrem Sohn aufzunehmen. Sie bietet ihrem Mann an, sich bei den Verhandlungen um die besiegten deutschen Länder für sein Fürstentum einzusetzen, wenn sie dafür ihren Sohn wieder sehen dürfe. Ihr Mann willigt ein. Die Rückkehr ins Schloss und in die Ehe wird ihr jedoch verweigert. Angelika aber, die sich ins heutige Paris aufmachte, trifft dort ihre Jugendliebe wieder. Die Zeit scheint stehengeblieben zu sein, die Erinnerungen und auch die täglichen Treffen mit Pierre zeigen ihr, dass ihre Gefühle für ihn immer noch stark sind. Auf der Rückfahrt von Paris wird sie eine Entscheidung treffen.

 

Zu Beginn des Buches hatte ich meine Probleme, sowohl inhaltlich als auch mit dem Erzähl- und Schreibstil. Es ist kein Buch, das man nebenbei lesen kann – es ist recht anspruchsvoll. Für „Paris, Sigmaringen“ benötigt man seine volle Konzentration, auch um die verwandtschaftlichen Beziehungen verstehen zu können, auch die beigefügten Stammbäume konnten meine Verwirrungen nicht ganz eliminieren. Oftmals erfolgt ein Perspektivenwechsel und im Verlaufe des Buches ändern sich auch die Zeitepochen, aus denen berichtet wird – nicht immer ist sofort erkennbar, in welcher Zeit man jetzt wandelt. Interessant fand ich hier vor allem die Erzählungen über Amalie Zephyrine von Hohenzollern-Sigmaringen, sie waren interessant zu lesen und haben das Interesse geweckt. Mit den anderen handelnden Persönlichkeiten, besonders denen aus der Gegenwart, bin ich leider bis zum Ende des Buches nicht warm geworden. Leider konnte ich auch über das gesamte Buch kein Bezug zu dem Schreibstil und der Handlung aufbauen. Ich hatte gehofft, dass ich im Verlauf des Buches mit den Charakteren und der erzählten Geschichte warm werde, aber dies hat sich leider bis zum Ende des Buches nicht eingestellt. Dafür ist es ein wirklich sehr gut recherchiertes Buch, welches durch interessante Schicksale hervorsticht. Man lernt viel über die damaligen Zeiten und auch die Beziehung zwischen Frankreich und Deutschland. Leider konnte es mich aber nicht überzeugen.

 

Mein Fazit ist, dass dies ein sehr gut recherchiertes, aber auch sehr anspruchsvolles Werk ist, welches die ganze Konzentration abverlangt. Der Schreibstil ist etwas einzigartig und benötigt Gewöhnung, sodass ich empfehle, vorher in das Buch vorher reinzulesen.

Ich kann leider nur 2, 5 Sterne vergeben. Ich bin wohl auch mit falschen Erwartungen an das Buch heran gegangen.

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Antika18s avatar

Rezension zu "Paris, Sigmaringen" von Gabriele Loges

Paris, Sigmaringen
Antika18vor 5 Jahren

Inhalt:

Angelika lebt in der kleinen Stadt Sigmaringen, in der auch vor 200 Jahren Amalie Zephyrine von Hohenzollern einen großen Teil ihres Lebens verbrachte. Zwecks einer Recherche über eben diese großartige geschichtliche Person Amalie, fährt Angelika nach Paris. Dort trifft sie auch Pierre wieder. Einen ehemaligen französischen Austauschschüler und gleichfalls ihre damalige große Liebe. Hat diese Liebe noch eine Chance?

Dieses Buch behandelt zum einen die Geschichte über das Leben der Amalie Zephyrine von Hohenzollern und zum anderen das Leben von Angelika. Beide haben eines gemeinsam: Sie suchen und wollen FREIHEIT! Die Freiheit zu lieben und so zu leben, wie sie es für richtig halten.

Die Geschichte der Amalie Zephyrine von Hohenzollern ist von historisch unschätzbarem Wert und vermittelt dem Leser einen gelungenen Überblick über die Deutsch-Französische Geschichte und der Vichy-Zeit, welche sich bis ins Nazi-Regime zieht.
Im Anhang des Buches findet man auch die entsprechenden Stammbäume der Hohenzollener Fürsten.
Angelikas Geschichte dagegen ist geprägt von Erinnerungen und Gefühlen, Vergangenheit und Gegenwart.

Ich persönlich habe mich mit dem Lesen schwer getan. Die vielen und oftmals in schneller Folge wechselnden Handlungsstränge zwischen Amalie und Angelika sowie zwischen Vergangenheit und Gegenwart haben mehrfach irritiert und aus dem Lese-Konzept gebracht. Dieses Buch hat meine volle Konzentration gefordert!

Fazit:

Eine historisch sehr wertvolle und gut recherchierte, aber auch überaus anspruchsvolle Lektüre.


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elisabethjulianefriedericas avatar

Rezension zu "Paris, Sigmaringen" von Gabriele Loges

Zwei Frauen und die Freiheit
elisabethjulianefriedericavor 5 Jahren

Wie im Titel „Paris, Sigmaringen oder die Freiheit der Amalie Zephyrine von Hohenzollern“ schon enthalten spielt in diesem Buch die Freiheit eine Rolle. Und zwar nicht nur die der Amalie Zephyrine, sondern auch die ihrer Biographin Angelika, die auf ihren Nachforschungen von Sigmaringen nach Paris fährt und dort ihren Jugendfreund und ehemaligen Austauschschüler Pierre wiedertrifft. Es ist das Romandebüt von Gabriele Loges.

Die Geschichte der Amalie Zephyrine, also der historischen Figur, war sehr lebendig geschildert und fesselnd zu lesen. Mir haette diese als biographischer Roman sehr gut gefallen. Die Verschachtelungen mit der Geschichte Angelikas waren zwar sprachlich sehr gut zu lesen,aber sehr anspruchsvoll und  Konzentration erfordernd im Zusammenhang.

Interessant für mich waren die historischen Aspekte im Verlauf von 200 Jahren deutsch-französischer Geschichte, auch das Vichy-Regime (die Vichy-Regierung hatte ihren Sitz in Sigmaringen) und der deutsche Widerstand (Sophie Scholl absolvierte ihren Reichsarbeitsdienst in der Nähe von Sigmaringen). Das las sich alles voll Spannung und auf sprachlich hohem Niveau.

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Gespräche aus der Community

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Angelika reist auf den Spuren der Amalie Zephyrine von Hohenzollern-Sigmaringen, die von 1760 bis 1841 gelebt hat, um Genaueres über deren geheimnisvolles und abenteuerliches Leben zu erfahren. Sie weiß, dass sie dort ihre Jugendliebe wiedersehen wird. Bei der Rückfahrt von Paris in ihren Wohnort Sigmaringen blickt sie auf eine ereignisreiche Woche zurück. Sie hat ihre verlorene Jugendliebe Pierre täglich getroffen und nimmt sich zu Beginn der Rückreise vor, diese wiedergefundene Liebe zu leben. Sie reflektiert im Wechsel die Geschichte der Fürstin Amalie, die in Paris geboren wurde und in Sigmaringen beerdigt ist, ihre eigene Kindheit und Jugend und die Ereignisse dieser einen Paris-Woche. Es ist viel passiert: Bei Amalie und bei Angelika. Die Geschichte beginnt damit, dass Amalie in Männerkleidung das Land Hohenzollern-Sigmaringen verlässt und Angelika nach einer Woche voller Unruhe sich in Paris in den Zug setzt. Es sind aber auch andere Frauengeschichten, die sich in ihr Bewusstsein drängen. Wird sie am Ende so "frei" sein, eine Entscheidung zu treffen?

Warum ich dieses Buch geschrieben habe?

Vergangenheit hat immer etwas mit der Gegenwart zu tun. Ich wollte beides verknüpfen, beides über die Figuren näher zusammenrücken. Zwei Frauen auf der Suche nach ihrem Weg, nach der Freiheit, sich für etwas zu entscheiden. Dass diese Entscheidungsfreiheit oft nicht gegeben ist, gehört selbstverständlich mit dazu. Amalie hat sich für ihren Weg entschieden. Angelika wird es auch – am Ende ihrer Reise – tun.

Gerne diskutiere ich in der Leserunde mit Lesern über den Weg dieser beiden Frauen, die in die Geschichte eingewoben sind. Die Französische Revolution, aber auch die Zeit des Zweiten Weltkriegs und mit dieser die Vichy-Zeit in Sigmaringen werden im (späteren) Verlauf des Romans miteinbezogen.

Mine_Bs avatar
Letzter Beitrag von  Mine_Bvor 5 Jahren
leider konnte mich das Buch bis zum Ende nicht überzeuge, das tut mir wirklich leid - daher total verspätet meine Rezi: http://www.lovelybooks.de/autor/Gabriele-Loges/Paris-Sigmaringen-1060406721-w/rezension/1076581739/ überzeugend fand ich die Recherche, die mit Sicherheit sehr viel Mühe gemacht hat, aber leider wurde ich einfach nicht mit dem Buch warm - das liegt aber wohl daran, dass ich mit den falschen Erwartungen an das Buch herangegangen bin
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Zusätzliche Informationen

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