Gabriele Michaelis Die Kochkünstlerin

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Inhaltsangabe zu „Die Kochkünstlerin“ von Gabriele Michaelis

Bologna,1530: Giulia, Tochter eines Kaufmanns, hat es an den Hof Kaiser Karls V. verschlagen. Sie ist auf der Suche nach ihrem Geliebten, der bei Hofe unter dem berühmten Küchenmeister Cristoforo Messisbugo zu Ansehen gelangt ist. Um ihn dort zu finden, muss Giulia sich als Mann verkleiden. Schließlich entdeckt sie nicht nur die hohe Kunst des Kochens, sondern findet auch ihre große Liebe.

Ein sehr spannendes Buch - am Ende hat es mich total gefesselt!

— Perle
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  • Gabriele Michaelis - Die Kochkünstlerin (Historischer Roman)

    Die Kochkünstlerin
    Perle

    Perle

    30. November 2016 um 23:28

    Klappentext:Ein wunderbar sinnlicher Roman - ein Fest der Liebe und des GenussesWir schreiben das Jahr 1530. Die Kaufmannstochter Giulia folgt heimlich ihrer Jugendliebe Oreste Toscanelli, der am Hofe Karls V. in Bologna zu Ansehen gelangt ist. Um in seiner Nähe zu sein, greift sie zu einer List: Sie verkleidet sich als Küchenjunge und lernt von einem großen Kochmeister die Kunst, mit raffinierten Gerichten die Sinne zu verzaubern. Als Oreste spurlos verschwindet, ist Giulia verzweifelt: Auf ihrer Suche stößt sie auf eine tödliche Verschwörung. Ist ihr Liebster in Gefahr?Eigene Meinung:Dieses Buch habe ich Ende Oktober aus der Stadtbücherei unserer Nachbarstadt mitgebracht, ich hatte es schon einige Zeit vorher dort entdeckt und dachte mir, dass es jetzt Ende des Jahres gut zu meinem Lesestoff passt.Am Freitag saß ich fast drei Stunden in der Stadtbücherei und begann es zu lesen. Am ersten Tag gelangte ich schon bis Seite 135, ich hätte es gerne am Wochenende beendet, doch kam ich Samstag und auch Sonntag keine Minute zum Lesen. Erst am Montag las ich weitere 135 Seiten und gestern Dienstag die letzten 115 Seiten.Ich blickte am Anfang irgendwie nicht gabz durch, die Namen verwirrten sehr, Giulia und Giulio und Anna und Angelina und Tadea. Es fiel mir schwer am ersten Lesetag mit den Porotagonisten warm zu werden. Man konnte es gut und schnell lesen, ich kam gut voran, aber um was es genau ging hab ich bestimmt nicht mitbekommen oder überlesen, obwohl ich sehr entspannt war und mich auch auf das Buch und die Geschichte konzentriert hatte. Dachte schon, es würde mir nur mittelmäßig gefallen und höchstens drei Sterne vergeben, doch so schlecht war das Buch gar nicht, das mertkte ich irgendwie.Als ich dann Montag auf der Couch weiterlas, begann ich bei Seite 170 laut zu lesen, und an da begann ich erst, mich noch besser und intensiver auf die Geschichte einzulassen und mit und mit wurde ich mit fast allen Protagonisten warm. Ploötzlich war ich mitten drin und es liess mich nicht mehr los, ich las bis mitten in der Nacht weiter. Einerseits ärgerte ich mich sehr, dass ich mir am Wochenende keine Zeit dafür genommen hatte.Der Schreibstil hat mir ausgezeichnet gefallen, es war sehr flüssig geschrieben, es gab volle Seiten und im Grunde hätte ich die 301 Seiten schnell durchgehabt.  Schreibfehler gab es bestimmt keinen, und wenn dann einen klitzekleinen, den ich mit Sicherheit übersehen oder überlesen habe. Dieses Buch kann ich sehr gerne weiterempfehlen an Freunde Historischer Romane.  Es lohnt sich garantiert, diese Seiten zu lesen, ein jeder wird seine Freude daran haben. Das Cover ist auch gut gestaltet worden, es spricht sehr an und lädt zum Kaufen und Lesen ein. Oder auch zum Verschenken. Hiermit vergebe ich gut und gerne liebgemeinte 4 Sterne mit einem + dazu! Ich hätte fast 5 Sterne vergeben, wirklich nur ganz knapp vorbei. Dies ist das 1. Werk von Gabriele Michaelis, die in Hamburg geboren wurde und unter vielen Pseudonymen schreibt, aber nur Historische Romane. Sie lebt mit Mann und Hund in München und Berlin. Es ist im Oktober 2010 erschienen.

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  • Titel und Handlung ....

    Die Kochkünstlerin
    carpe

    carpe

    28. February 2014 um 14:29

    .... gehen nicht ganz konform. Bologna, 1530: Giulia, Tochter eines Kaufmanns, hat es an den Hof Kaiser Karls V. verschlagen. Sie ist auf der Suche nach ihrem Geliebten, der bei Hofe unter dem berühmten Küchenmeister Cristoforo Messisbugo zu Ansehen gelangt ist. Um ihn dort zu finden, muss Giulia sich als Mann verkleiden. Schließlich entdeckt sie nicht nur die hohe Kunst des Kochens, sondern findet auch ihre große Liebe. Wie schon angedeutet, erwartet man bei dem Titel, dass es sich um eine Köchin dreht und auch die Handlung dementsprechend in der Küche läuft. Allerdings weit gefehlt. Klar, es führt der Weg ab und an in die Küche und auch der Showdown findet quasi da statt, aber es werden weder tolle Rezepte erlärt noch sonstiges. Eigentlich ist es eine Liebesgeschichte mit leicht historischen Hintergründen. Die Autorin verfügt über einen flüssigen Schreibstil, dadurch lässt sich das Buch sehr gut lesen. Mit Giulia wurde eine sympathische Protagonistin geschaffen, mit der man sehr schnell mitgelitten und -geliebt hat, auch wenn sie einem streckenweise auch ziemlich auf die Nerven gehen konnte mit ihrer naiven Art. Das Ende birgt nicht wirklich große Überraschungen, zumindest nicht, was die Liebesgeschichte angeht .... aber am besten ihr lest selbst ... Fazit: Ein durchaus lesenswerter Roman, wenn auch die historischen Fakten recht kurz kommen, wie ich dem Vor- und Nachwort entnehmen konnte.

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  • Die Kochkünstlerin

    Die Kochkünstlerin
    Pixibuch

    Pixibuch

    30. December 2013 um 19:51

    Wieder einmal ein historisches Buch. Ich liebe diese Bücher. Sie sind fasts alle nach dem gleichem Schema gemacht. Armes Mädchen verliebt sich in einen reichen Erben, am Schluß wird alles wieder gut. Aber gerade das macht die historischen Bücher aus. Man kann sich in einer vergangenen Welt wohlfühlen. Keine Handys, keine Computer, keine Hektik in den Büros und Börsen,Sondern ein Leben im Gleichklang der Naur und mit den Jahreszeiten. Zum Buch selbst brauche ich nicht allzu viel zu sagen, das es ja alle Rezesienten selbst gelesen haben. Giulia hilft in der Küche und verliebt sich schwer in Oreste. Das Buch ist in übersichtliche Kapitel eingeteilt und läßt sich sehr gut lesen. Die vielen Pesonen, die sich in dem Buch tummeln, werden an sich sehr gut beschrieben, so dass man deren Charaktere kennenlernt. Da das Buch die Kochkünstelrin heißt, hatte ich mir sehr viel mehr zur damaligen Zeit zubereitete Gerichte erwartet. Das war leider nicht so. Lediglich am Ende des Buches werden einige Rezepte wieder aufgeführt. Fazit: Ein sehr schöner historischer Liebesroman. Er ist einach und fließend zu lesen, man kann ihn im Bus, beim Arzt usw. lesen, ohne den Faden zu verlieren. Das Muster des Romans ist einfach gestrickt. Etwa für verträumte Seelen, die am Abend ihr Gehirn nicht mehr so sehr anstrengen wollen,. Aber alles in allem: Ein Geschenk für Weihanchten.

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  • Rezension zu "Die Kochkünstlerin" von Gabriele Michaelis

    Die Kochkünstlerin
    tedua

    tedua

    26. May 2012 um 16:19

    Italien 1530: Giulia lebt im Kloster Santa Susanne. Sie lebt dort, weil ihre Eltern beide bei einem Mordanschlag ums Leben gekommen sind. Nun hilft sie im Kloster in der Küche aus, was ihr sehr gefällt. Sie kocht sehr gut und auch sehr gerne. Mit ihr im Kloster lebt auch die Tochter des Kaisers. Eines Tages wird diese Tochter zu ihrem Vater beordert, und Giulia will sie begleiten. Sie hofft darauf, beim Kaiser auch ihre Jugendliebe wiederzusehen. So verkleidet sie sich als Küchenjunge und kommt in den Palast. Dort gelingt es ihr, vom dortigen Küchenmeister ausgebildet zur werden. Ihre Jugendliebe aber trifft sie nicht... Dann geschieht ein Mord. Es gibt eine Verschwörung gegen den Kaiser... Ein sehr schöner Mittelalterroman, der mir sehr gut gefallen hat! Man fühlt sich in der Zeit zurückversetzt und kann mit Guilia mitfühlen. Der Schreibstil ist schön leicht und flüssig, so daß sich dieser Roman wirklich sehr flott lesen läßt. Etwas trügerisch ist der Titel des Buches, denn allzu viel mit dem Kochen hat das Buch nicht zu tun. Trotzdem aber auf jeden Fall ein Buch, das ich ohne Weiteres weiterempfehlen kann!

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  • Rezension zu "Die Kochkünstlerin" von Gabriele Michaelis

    Die Kochkünstlerin
    buecherwurmolli

    buecherwurmolli

    12. May 2011 um 19:18

    Liebe ging nicht durch den Magen Aufbau und Inhalt In dem historischen Roman "Die Kochkünstlerin" von Gabriele Michaelis wird die Geschichte einer Nonne erzählt, welche durch einen ufall die gelegenheit bekommt in einer Stadt ihre Jugendliebe wiederzusehen. Giulia Lario ist Klosterköchin im Santa Susanna. Seit dem Tag andem ihre Eltern von feindlichen Söldnern umgebracht worden waren, lebt sie dort mit ihrer Schwester und der Tochter des Kaisers. Als der Kaiser Karl V. seine Tochter zu sich ruft, reist Giulia mit ihrer Schwester Anna und einer weiteren Nonne nach Bologna. Sie hofft dort ihre Jugendliebe Oreste Torcanelli wiederzusehen, jedoch ist dieser nicht in der Stadt, sondern befindet sich auf Zuchtreise. Áuf der Reise in die Stadt lernt sie Ser Le Dren kennen in welchen sie sich nach und nach verliebt. Aus Liebe versucht Giulia in den Palast des Kaisers zu gelangen um ihrer Jugendliebe zu begegnen. Sie verkleidet sich als Junge und beginnt eine Lehre bei einem Meisterkoch. Als ein Mord in der Küche geschieht, gerät sie unter Verdacht, jedoch werden die waren Mörder gefasst und Giulia heiratet den Ritter Ser Le Dren. Oreste Torcanelli war Teil einer Verschwörung gegen den Kaiser und wollte diesen umbringen. Das Buch ist in 40 Kapitel gegliedert, welche sich jeweils auf ca. 10 Seiten erstrecken. In einem historisch sehr aufschlussreichen Nachwort, versucht die Autorin die damaligen Gegebenheiten verständlich zu machen. Die Rezepte, mit welchen die Autorin zum Schluss versucht zu verführen sind kurz und bündig, jedoch gut verständlich. Erzählweise Die Geschichte wird aus der Sichtweise eines Er-Erzählers beschrieben, welcher sich häufig mit dem Gesichtskreis von Giulia deckt, jedoch manchmal von Person zu Person springt. Es herrscht meist personales Erzählverhalten, da Gabriele Michaelis di Gedanken der Hauptfiguren wiedergibt. Die Autorin nutzt direkte Rede und Innere Monologe als vorherrschende Darbietungsformen, um die Gefühle und Gedanken der Charaktere gut ausdrücken zu können. Sprachlich- stilistische Besonderheiten Die Autorin nutzt häufig Satzfragmente um die häufigen Verzweiflungen Giulias zum Ausdruck bringen zu können, außerdem benutzt sie viele Adjektive, um das Geschehen für den Leser so deutlich wie möglich zu machen. Das Buch ist sehr einfach geschrieben und eignet sich daher perfekt als Bus oder U-Bahn Lektüre. Meine Meinung Meine Meinung zu diesem Buch ist teils negativ und teils positiv. Enttäuscht hat mich vorallem, dass das Thema kochen zwar manchmal eine Rolle spielt, Giulia aber nur einmal am Herd steht und selbst etwas zubereitet. So wirken die Rezepte, welche die Autorin zum Schluss aufführt wie ein billiges Trostpflaster auf Grund des verpassten Leitmotivs. Die Geschichte an sich ist ganz gut ses war an manchen Stellen sehr spannend, jedoch hat mich dieser winzige Kriminalfall nicht sonderlich beeindruckt. Die meisten der Charaktere sind sehr gut ausgewählt und passen sehr gut in die Geschichte, jedoch war ich gegen Ende regelrecht genervt von der Naivität und Blauäugigkeit Giulias, welche sich mit ihrer rosaroten Brille auf der Stirn immer wieder selbst fast ins verderben ritt. Alles in Allem hat mir das Buch jedoch trotz mancher Mängel ganz gut gefallen. Weiter empfehlen würde ich es zwar nur in geringen Fällen, jedoch war das lesen dieses historischen Romanes ein schöner Zeitvertreib

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  • Rezension zu "Die Kochkünstlerin" von Gabriele Michaelis

    Die Kochkünstlerin
    Ani

    Ani

    15. March 2011 um 13:09

    Italien um 1530 Nachdem ihre Eltern bei einem grausamen Überfall starben, lebt die Kaufmannstochter Giulia Lario, gemeinsam mit ihrer Schwester Anna, im Kloster Santa Susanna. Während Anna sich aus eigenem Antrieb für ein Leben als Nonne entschieden hat, kommt dieser Lebensweg für die lebenslustige Giulia nicht in Frage. Da es keine Verwandten gibt, die Giulia aufnehmen könnten, sucht sie Schutz im Kloster. Dies hatte ihr Vater vor seinem Tod verfügt und dem Kloster eine großzügige Aufwandsentschädigung zukommen lassen. Giulia ist eine begnadete Köchin und setzt ihre Fähigkeiten in der Klosterküche ein. Sie sehnt allerdings den Tag herbei, an dem ihre Jugendliebe Oreste Toscanelli sie aus dem Kloster holt und zu seiner Ehefrau macht. Oreste lebt am Hof Karls V. in Bologna. Als eine Delegation des Kaisers im Kloster eintrifft, die die ebenfalls dort lebende, natürliche Tochter des Herrschers an den Hof begleiten soll, ergreift Giulia ihre Chance dem Klosterleben zu entfliehen. Mit einer List gelingt es ihr den Tross zu begleiten. Doch kaum angekommen, muss sie feststellen, dass der Geliebte nicht am Hofe weilt. Dienstboten verstummen, sobald Giulia seinen Namen ausspricht und so führen ihre Erkundigungen zu keinem Ergebnis. Um in Orestes Nähe zu gelangen, schlüpft Giulia in Männerkleidung und bewirbt sich als Küchenjunge bei einem berühmten Kochmeister. Dabei kommt sie einer tödlichen Verschwörung auf die Spur, die nicht nur sie selbst in große Gefahr bringt.... Meine Meinung Aufgrund der Covergestaltung und des Buchtitels hatte ich erwartet, dass es sich bei der Hauptprotagonistin Giulia um eine herausragende Kochkünstlerin mit einzigartigen Fähigkeiten handelt. Auch in der Buchbeschreibung wird der Roman als ein Fest der Liebe und des Genusses angepriesen. Zu Beginn der Handlung wird kurz auf Giulias Kochkünste eingegangen, doch leider in deutlich geringerem Ausmaß als ich mir erhofft hatte. Später, als verkleideter Küchenjunge, halten sich ihre Einsätze in der Küche arg in Grenzen. Sie verrichtet Hilfsarbeiten, was ja auch nachvollziehbar ist, und stößt dabei schnell an ihre Grenzen. Als Kochkünstlerin würde ich Guila deshalb keineswegs betrachten. Am Ende des Buchs gibt es allerdings einige Rezepte zu damaligen Gerichten. Der kurze Einblick in die Kochtöpfe vergangener Zeiten ist damit zwar gegeben, doch über den völlig unpassenden Buchtitel können auch diese Anhänge nicht hinwegtrösten. Der Schreibstil ist allerdings flüssig. Das Buch lässt sich sehr leicht und angenehm lesen. Man kann der Handlung problemlos folgen und in das lebendig beschriebene Hofleben eintauchen. Giulia ist eine temperamentvolle junge Frau, die kein Hindernis scheut, um endlich ihre große Liebe Oreste wiederzusehen. Das lässt sie zwar sehr sympathisch wirken, doch andererseits ist ihr Verhalten nicht gerade typisch für die damalige Zeit und deshalb erscheint sie manchmal etwas zu modern. Nicht besonders glaubwürdig ist außerdem, dass ihr ständiger Wechsel zwischen den beiden Geschlechtern so lange unentdeckt bleibt und selbst enge Vertraute täuscht. Auf der Suche nach dem Geliebten kommt es zu einigen Verwicklungen, die sich im Großen und Ganzen nicht sonderlich von den Vorgängen in anderen Genrevertretern unterscheiden. Dennoch bleibt die Spannung lange erhalten, da man zunächst nicht ahnt, wer hinter der Verschwörung steckt. "Die Kochkünstlerin" ist ein Liebesroman mit ansprechender historischer Kulisse. Zum besseren Verständnis der Handlung wird im Vorwort auf die Italienischen Kriege eingegangen. So erhält man wichtiges Hintergrundwissen und kann Giulias Ängste nachvollziehen. Im umfangreichen Nachwort erfährt man einiges über die historisch belegten Persönlichkeiten dieses Romans und kann nachlesen, in welchem Umfang sich die Fakten mit der künstlerischen Freiheit der Autorin mischen. Vor- und Nachwort dieser Geschichte haben mir sehr gut gefallen, da ich bei historischen Romanen großes Interesse an den tatsächlich belegten Begebenheiten habe. Insgesamt gesehen habe ich mit diesem Roman einige unterhaltsame Lesestunden verbracht und das Buch innerhalb kurzer Zeit durchgelesen. Aufgrund der Vorhersehbarkeit der Handlung und dem irreführenden Titel hält meine Begeisterung sich allerdings in Grenzen. Fans von romantischen Liebesverwicklungen, vor historischer Kulisse, dürften allerdings voll auf ihre Kosten kommen. Auf meiner persönlichen Punkteskala bekommt das Buch 3 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Die Kochkünstlerin" von Gabriele Michaelis

    Die Kochkünstlerin
    Mika2003

    Mika2003

    28. February 2011 um 13:00

    Das Buch lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Laut Klappentext ist es ein „wunderbar sinnlicher Roman – ein Fest der Liebe und des Genusses“. Ein Roman, der sich um Karl V. und den großen Kochmeister seiner Zeit – Cristoforo Messisbugo – rankt. Hauptperson ist aber Gulia, die Kaufmannstochter, die als Junge verkleidet in die Lehre des Kochmeisters geht. Und das nur der Liebe wegen. Sprachlich war es ein guter, ausgereifter Roman, der uns an den Königshof führte. Ausführliche bildhafte Beschreibungen machten die manchmal leicht verwirrende Handlung erträglich. Manchmal fiel es mir aber schwer zu folgen und Gulia machte es mir auch nicht leicht, sie zu mögen. Manchmal mochte ich sie, aber oft ging sie mir auf die Nerven. Und Paul le Dren war mir zu unaufrichtig. Der Sprung von „ich find sie abscheulich“ zu „ich liebe sie“ war mir zu schnell. Das Ende kam zu abrupt und lies etliche Fragen bei mir offen.

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  • Rezension zu "Die Kochkünstlerin" von Gabriele Michaelis

    Die Kochkünstlerin
    abunchofcats

    abunchofcats

    26. February 2011 um 17:16

    Die Leseprobe begann sehr vielversprechend und so habe ich mich gefreut, dieses lesen zu dürfen, denn ich wollte wissen wie es mit Giulia und Oreste weiter geht. Leider hat das Buch nicht ganz gehalten, was der Anfang versprochen hat. Die Autorin hat brav ihre Hausaufgaben gemacht und mit der Kochkünstlerin solide Hausmannskost geliefert. Leider aber auch nicht mehr. Unerfüllte Liebe, die Rolle der Frau im Mittelalter, eine Frau, die sich als Junge verkleidet, das alles kommt einem bekannt vor. Das Buch ist flüssig geschrieben, bleibt jedoch sehr oberflächlich, ebenso die Charaktere, die mehr Tiefgang verdient hätten. So verfällt der Leser leider schnell darin, die Kapitel einfach zu überfliegen und am Ende fragt man sich, was der Titel ' Die Kochkünstlerin' eigentlich mit Giulias tatsächlichem Werdegang zu tun hat. Was bleibt ist ein solider Schmöker, der den Leser für etliche Stunden in die Welt des Mittelalters und eine Welt voller Verrat, Intrigen und Liebe versetzt.

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  • Rezension zu "Die Kochkünstlerin" von Gabriele Michaelis

    Die Kochkünstlerin
    Readandbeyourself

    Readandbeyourself

    19. October 2010 um 16:52

    Bologna,1530: Giulia, Tochter eines Kaufmanns, hat es an den Hof Kaiser Karls V. verschlagen. Sie ist auf der Suche nach ihrem Geliebten, der bei Hofe unter dem berühmten Küchenmeister Cristoforo Messisbugo zu Ansehen gelangt ist. Um ihn dort zu finden, muss Giulia sich als Mann verkleiden. Schließlich entdeckt sie nicht nur die hohe Kunst des Kochens, sondern findet auch ihre große Liebe. „Die Kochkünstlerin“ ist ein sehr schönes, leichtes Buch. Ich konnte es in wenigen Stunden lesen (was wohl eher etwas über mich aussagt als das Buch…), weil die Handlung sehr schön und leicht nachzuvollziehen war. Ebenso der Schreibstil, der die Geschehnisse sehr gut geschildert hat, und durch tolle Formulierungen, und sehr flüssige Sprache die Geschichte voranbrachte. Der Titel war vielleicht etwas zu weit gegriffen, denn abgesehen von den ersten Momenten im Kloster kocht Giulia nicht selbst im Buch. Sie wird als Küchengehilfe angestellt, und assistiert. Doch da wir alle wissen, dass Titel nicht immer das Buch präsentieren, ist es ein netter Hinweis auf Giulias Kunst, der sie aber bei weitem nicht ausreichend beschreibt. Giulia ist eine taffe junge Frau, die jedoch aus lauter Naivität ihrem Geliebten hinterher reist. Als sie gegen Ende des Buches über sich selbst nachdenkt, habe ich meine eigenen Gedanken in ihr wiedererkannt. Vielleicht hätte ich mich in der Zeit nicht selbst als Mann verkleidet, aber wäre vielleicht in anderer Weise so mutig vorgegangen. Besonders fasziniert war ich von der deutschen Autorin, deren Liebe man zum Italienischen Essen und dem Land, besonders der Stadt Bologna, förmlich in den Sätzen greifen kann. Ein sehr empfehlenswertes Buch für Fans von gutem Essen, starken Frauen, und der Italienischen Kultur

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  • Rezension zu "Die Kochkünstlerin" von Gabriele Michaelis

    Die Kochkünstlerin
    DaLola12

    DaLola12

    18. October 2010 um 11:37

    Der historische Roman "Die Kochkünstlerin" ist gut und flüssig zu lesen. Die Geschehnisse machen Sinn und sind gut beschrieben. Nachdem die Eltern von Anna und Giulia Lario ermordet wurden, blieb nur eine Zuflucht in ein Kloster. Anna hatte sich ohnehin für das Leben als Nonne entscheiden und Giulia musste bis zu einer Heirat ebenfalls im Orden verweilen. Ihre Schwester nahm dort den Namen Maria Garzia an. Im Kloster lebte auch ein kleines Mädchen namens Tadea, bei dem es sich um das uneheliche Kind von Karl V. handelte. Eines abends kamen Abgesandte des Kaisers um das Kind nach Bologna zu holen. Mit dieser Aufgabe ist Paul Le Dren beauftragt. Damit sind dann auch eigentlich schon die Hauptbeteiligten an dieser Geschichte gnannt. Nach einigen Intrigen und Komplikationen ist es klar, dass es zu einer Liebesgeschichte zwischen Giulia und Paul Le Dren kommen muss, die letztlich in einer Heirat enden wird. Ausgelöst durch den Drang Giulias ihre Jugendliebe Oreste Toscanelli ausfindig zu machen. Der Geschichte ist amüsant und für ein erquickendes Lesevergnügen durchaus geeignet.

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  • Rezension zu "Die Kochkünstlerin" von Gabriele Michaelis

    Die Kochkünstlerin
    biene84

    biene84

    15. October 2010 um 17:16

    Seit langer Zeit habe ich mal wieder einen historischen Roman gelesen, und ich muss sagen, dass ich mit diesem Buch wieder auf den Geschmack gekommen bin. Im Italien des 16. Jahrhunderts lebt die junge Giulia Lario zusammen mit ihrer Schwester in einem Kloster. Nach dem dramatischen Mord an ihren Eltern, fürchtet sich Giulia vor Fremden und fühlt sich einzig und allein im Schutz der Klostermauern sicher, auch wenn sie nicht, so wie ihre Schwester Anna, das Leben einer Ordensschwester führt. Stattdessen übernimmt sie die Aufgabe der verstorbenen Cellarin im Kloster und kümmert sich um das leibliche Wohl der Nonnen. So geschieht es, dass eines Tages Gesandte des Karl V. die leibliche Tochter des Königs, die im Kloster aufwächst, dort erscheinen um Tochter und Vater zu vereinen. Dort trifft Giulia zum ersten Mal auf Paul Le Dren, der ihr zunächst nicht allzu sympatisch ist. Doch dies hindert sie nicht daran, gemeinsam mit Le Dren, ihrer Schwester und weiteren Gefolgsleuten das Kloster in Richtung Bologna zu verlassen. Zunächst ist Giulia ziemlich unwohl bei der Angelegenheit, doch sie wird angetrieben von der Liebe zu ihrem Jugendfreund Oreste, der am Hof des Karls V. lebt und den sie unbedingt wiedersehen will. Die Geschichte um Giulia und ihren Jugendfreund ist sehr spannend geschrieben und auch die Verwandlung, die die junge Frau vornimmt, um an den Hof zu gelangen ist sehr amüsant. Insgesamt betrachtet handelt es sich hier um ein durchaus gelungenes Buch, das die Themen Liebe, Intrigen, Vertrauen, Freundschaft sowie einen Mord miteinander verbindet. Eine absolut gelungene Kombination! Jedoch war ich ein wenig enttäuscht von der Art und Weise, wie das Thema Kochen im Roman verarbeitet wird. Denn Giulias Funktion als "Kochkünstlerin" wird lediglich am Anfang des Buches erwähnt und danach sehr in den Hintergrund gedrängt. Doch dies ist nur ein kleiner Wermutstropfen, in Anbetracht der sonst sehr gelungenen Story!

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