Gabriele Poweleit Allez, on y va!: Mein langer Weg nach Südfrankreich

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Inhaltsangabe zu „Allez, on y va!: Mein langer Weg nach Südfrankreich“ von Gabriele Poweleit

Viele träumen von einem Haus im Süden. Ein deutsches Ehepaar erfüllt sich diesen Traum in Südfrankreich nach vielen Berufsjahren in Deutschland und einem unerwarteten Ereignis, das ihr Leben völlig verändern sollte.Dieses Buch passt in kein übliches Schema.Es ist ein unterhaltsamer und humorvoller Erfahrungsbericht über Historisches, Selbsterlebtes, Gehörtes und Gelesenes, eine Beschreibung mit allen Höhen und Tiefen und ein Ratgeber mit Tipps und Ideen, Wichtigem und Unwichtigem über Kulinarisches und Extravagantes, vom Umgang mit Immobilienmaklern, Notaren und Behörden. Und wie man lernt, wie ein Franzose zu denken und zu leben.Kurzum: Frankreich für Einsteiger und Fortgeschrittene!

Vor allem für alle Frankreich-Liebhaber und die, die es noch werden wollen

— TharinaWagner

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    Allez, on y va!: Mein langer Weg nach Südfrankreich

    TharinaWagner

    24. November 2015 um 14:11

    1977 beschließen Gabriele und Ditmar, ein junges deutsches Ehepaar, eine Frankreich-Rundreise im Wohnmobil zu starten. Tochter Sabine und der Hund sollen natürlich ebenfalls am Abenteuer Teil haben. Dieses beginnt in Paris und zieht sich quer durchs ganze Land – egal ob bei Sturm, Regen oder Krankheit. Die Autorin erzählt uns von ihren Eindrücken und Erlebnissen, der französischen Kultur und Geschichte – wobei humorvolle Anekdoten natürlich nicht fehlen dürfen. Beispielsweise „beschuldigt“ sie die Franzosen die wahren Erfinder der „toilette de turc“(türkischen Toiletten) zu sein, was diese „starr von sich weisen“. (Man stelle sich an dieser Stelle einen schmallippigen, kopfschüttelnden Herrn mit Baguette unterm Arm vor, wobei der Kopf sich leicht ins Rot zu verfärben beginnt – was natürlich meine persönliche Klischee-Interpretation ist) Interessant finde ich hier, dass Gabriele und Ditmar ihr Wohnmobil zu dieser Zeit anscheinend an allen erdenklichen Orten parken konnten, ohne irgendwelche Strafzettel dabei einzukassieren. Das führt mich gleich zu dem Punkt, der diese Biografie für mich besonders interessant gemacht hat: Als Auswandererin (obwohl ohne Wohnmobil) erkannte ich mich beim Lesen oft selbst in Gabriele wieder und fand vor allem den Vergleich zwischen dem damaligen und jetzigen Frankreich interessant. Hie und da waren mir die detaillierten Ausführungen zu Beginn allerdings etwas zu langatmig.  Jahre nach der Reise im Wohnwagen zieht es Gabriele und Ditmar (jetzt ohne Tochter, da erwachsen und der Hund… gab es den Hund da eigentlich noch?) immer mehr in den Hérault, ans Mittelmehr, nach Südfrankreich. Da wurde es natürlich wieder besonders interessant für mich, da ich in genau dieser Region lebe. Eine zauberhafte Region übrigens, was die Autorin sehr schön in ihren Erzählungen beschreibt. Sie teilt mit dem Leser ihre Einwanderer-Erfahrungen und gibt nebenbei noch detailliertes Wissen über die Region und deren Sehenswürdigkeiten preis. Falls du, lieber Leser, vor hast zu uns auf Urlaub zu kommen, hat „Allez – on y va“ so einige Tipps für dich auf Lager.  Zum Schmunzeln brachte mich die Autorin bei ihrem Bericht über einen ihrer Friseurbesuche in der Region. Dort wurde sie, da sie zur Sicherheit ein bisschen zu früh erschien, bis weit über die vereinbarte Uhrzeit hinaus, ignoriert – und das während sich die Friseurin bei Kaffee mit einer Freundin unterhielt. Mit ihren guten und schlechten Eigenheiten sind die Südfranzosen ein Völkchen für sich (übrigens nicht zu vergleichen mit den Franzosen aus anderen Regionen) – und das wird in „Allez – on y va“ mit einigen anschaulichen Beispielen dargestellt. Den Poweleits gelingt es trotzdem sich gut zu integrieren und schnell Bekanntschaften zu machen. Doch nichts verläuft ohne Schwierigkeiten – vor allem als Ditmars Gesundheit gefährdet ist, werden die beiden auf die Probe gestellt… Neben der eigenen Geschichte erzählt uns Gabriele von südfranzösischen Traditionen und teilt einige leckere Rezepte mit uns, was diesen Roman zu einem bunten Mix aus Erzählungen, Ratschlägen und Ideen macht. Zum Ende hin fand ich das Ganze ein wenig zu unstrukturiert, vor allem als ich auf ein Kapitel gestoßen bin, in dem sich Gabrieles Briefwechsel an einander reihen. Ansonsten eine entspannende (Urlaubs-) Lektüre, vor allem für alle Frankreich-Liebhaber und die, die es noch werden wollen. 

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