Gabriele Redden Das achte Sakrament

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Inhaltsangabe zu „Das achte Sakrament“ von Gabriele Redden

Die mörderische Jagd nach einer (un)heiligen Schrift. In Jerusalem werden Schri rollen entdeckt, die nach ersten Schätzungen aus dem Jahr 30 n. Chr. stammen – eine Sensation! Geben diese Papyri etwa Aufschlüsse über Jesus und seine Zeitgenossen? Starb Jesus wirklich am Kreuz oder zog er – wie es die Schriften vermuten lassen – noch jahrelang als Prediger durch Indien? Nicht weniger als die Grundfesten der Kirche sind gefährdet, denn die Auferstehung Christi nach dem Tode Jesu ist schließlich das Fundament des katholischen Glaubens. Eine geheime Organisation im Vatikan setzt alles daran, die Funde in ihre Obhut zu bringen und schreckt nicht einmal vor Mord zurück. Dennoch versuchen Michael Torres, Papyrologe, und Jennifer Williams, Expertin für orientalische Sprachen, die Rätsel der Schriftrollen zu entschlüsseln. Doch wie gefährlich ist die Wahrheit?

Richtig enttäuscht, war sehr langatmig und teilweise sehr verwirrend. Einziger Höhepunkt, das genial gut gelungene Cover des Buches

— chris_ma
chris_ma

Story mit irrelevanten Handlungssträngen, unglaubwürdigen, zum Teil naiven Charakteren und fehlender Spannung ... da habe ich mehr erwartet

— Engel1974
Engel1974

Mehr ein Abenteuerroman als ein Thriller. Trotzdem sehr gute Story. Nur die Figuren haben Schwächen.

— Kaito
Kaito

Spannender Vatikanthriller gut recherchiert

— anke3006
anke3006

Altbekanntes Thema, langatmig, unstimmig und letztlich nicht zu empfehlen.

— Huschdegutzel
Huschdegutzel

Ein sehr spannender Thriller, der da einsetzt wo die Kirche versucht den Glauben zu retten.

— Schalkefan
Schalkefan

Können alte Schriftrollen unseren Glauben zerstören? Wahnsinnig spannend und aufregend.

— Wildpony
Wildpony

Leider hält der Inhalt nicht ganz, was das Cover verspricht: Spannendes Thema, aber mit handwerklichen Mängeln umgesetzt.

— Karin_Kehrer
Karin_Kehrer

Eine spannende Jagd um mysteriöse Schriftrollen, die den Leser an exotische Orte führt - definitiv lesenswert!

— Laika98
Laika98

Extrem spannender Thriller über die zwielichten Machenschaften der Kirche und die Faszination der Papyrologie

— jutscha
jutscha

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  • Ein unterhaltsamer und fesselnder Thriller

    Das achte Sakrament
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. February 2017 um 20:24

    Inhalt: In Jerusalem werden alte Papyri entdeckt, die nach ersten Schätzungen aus der Zeit von Jesus stammen. Starb Jesus wirklich am Kreuz oder zog er – wie es die Schriften vermuten lassen – noch als Prediger durch Indien? Eine geheime Organisation im Vatikan setzt alles daran, diese Schriftrollen in ihre Obhut zu bekommen und schreckt auch nicht vor Mord zurück. Denn die Auferstehung Christi nach dem Tode Jesu ist schließlich das Fundament des katholischen Glaubens. Michael Torres, ein Papyrologe, und Jennifer Williams, eine Expertin für orientalische Sprachen, versuchen diese Funde zu entschlüsseln und begeben sie in große Gefahr. Meinung: Da der Schreibstil für mich sehr angenehm war, konnte ich mich sofort in die Geschichte einfinden. Die Spannung war von Anfang an gegeben und lässt auch bis zum Schluss überhaupt nicht nach. Im Gegenteil, ab der Hälfte war es so spannend, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Beschreibungen der einzelnen Schauplätze sind so dargestellt, dass ich mir alles bildlich vorstellen konnte, obwohl ich selber noch nie dort war. Die Handlung selber ist glaubhaft und wurde sehr gut recherchiert. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass die Autorin Germanistik und Geschichte studiert hat und auch als Journalistin bereits tätig war. Die Charaktere sind authentisch und gut dargestellt. Nach und nach erfährt man auch viel über das Leben und Gefühle der einzelnen Personen, was mir sehr gefallen hat. Das Ende enthält noch einige Überraschungen parat und lässt keine Fragen offen. Fazit: Mir hat dieser Thriller gefallen und kann ich nur weiterempfehlen.

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  • Leserunde zu "Das achte Sakrament" von Gabriele Redden

    Das achte Sakrament
    Herbig_Verlag

    Herbig_Verlag

    Liebe Leser*innen, aufgepasst! Am 18. Januar erscheint der neue Vatikan-Thriller von Gabriele Redden, "Das achte Sakrament" und wir laden euch herzlich zu unserer Leserunde ein! Wir verlosen 20 Print-Exemplare des spannenden Krimis rund um den Fund mysteriöser Schriftrollen, deren Entschlüsselung und Veröffentlichung die Grundfesten der katholischen Kirche erschüttern würden. Zum Inhalt des Buches: In Jerusalem werden Schriftrollen entdeckt, die nach ersten Schätzungen aus dem Jahr 30 n. Chr. stammen – eine Sensation! Geben diese Papyri etwa Aufschlüsse über Jesus und seine Zeitgenossen? Starb Jesus wirklich am Kreuz oder zog er – wie es die Schriften vermuten lassen – noch jahrelang als Prediger durch Indien? In ihrem ersten Thriller beschreibt Gabriele Redden, wie eine geheime Organisation im Vatikan alles daran setzt, die Funde in ihre Obhut zu bringen und nicht einmal vor Mord zurück schreckt. Dennoch versucht die Gruppe von Wissenschaftlern um den charismatischen Papyrologen Michael Torres, die Rätsel der Papyri zu entschlüsseln. Doch wie gefährlich ist die Wahrheit? Der Wettlauf um die Schriftrollen beginnt und führt von Jerusalem nach Ladakh in Indien über Kaschmir bis nach Rom und ins Castel Gandolfo. Ein mitreisender Vatikan-Thriller, endlich aus der weiblichen Perspektive erzählt. Die Autorin: Gabriele Redden ist freie Journalistin, Übersetzerin und Autorin. Nach ihrem Studium der Geschichte und Germanistik war sie lange als Lektorin tätig, bevor sie Textchefin und Redakteurin u.a. bei der Vogue, Carina und Meine Familie und ich wurde. Sie lebt mit ihrem Mann in den USA und auf Mallorca. LangenMüller verlost 20 Exemplare von „Das achte Sakrament". Schreibt dazu einfach in die Kommentare, warum ihr gerne an der Leserunde teilnehmen möchtet. Bewerben könnt ihr euch bis einschließlich zum 17. Januar 2016. Am 18. Januar 2016 werden die Gewinner*innen dann benachrichtigt. Viel Spaß beim Mitmachen!

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  • Enttäuschender Kirchenthriller

    Das achte Sakrament
    chris_ma

    chris_ma

    26. February 2016 um 19:37

    Auf diesen Thriller war ich sehr gespannt, nachdem ich den Kurzinhalt gelesen hatte. Als dann das Buch kam und ich das Cover gesehen habe, dachte ich mir wow, der Thriller kann nur gut werden. Leider hat er mich richtig enttäuscht, war sehr langatmig und teilweise sehr verwirrend. Worum ging es in diesem Buch. Es wurden Schriftrollen an zwei verschiedenen Orten gefunden. Wenn die Vermutungen zutreffen, dann würde der Inhalt die katholische Kirche zum Einsturz bringen. Letztlich sind es drei Freunde die sich am Ende in einem Kloster wiedertreffen und aus beiden Ländern die Schriftrollen übersetzten werden für eine konservative Brüderschaft die den zukünftigen Papst stellen möchte. John ist bei Ausgrabungen auf zwei Schriftrollen gestoßen und holt sich seinen alten Freund zum übersetzten der Schriftrollen Michael als Fachmann hinzu. Eigentlich weiß keiner von dem Fund und doch werden die Schriftrollen entwendet und nicht nur einmal und mehrer Personen werden umgebracht und alles im Auftrag der Kirche, die diese Schriftrollen unbedingt in seinen Besitz haben möchte. An einem andern Teil der Erde werden ebenso Schriftrollen mit dem gleichen Inhalt nur von einer andern Person geschrieben kirchlichen Vertretern angeboten. Letztlich jedoch sind die Originale nicht auffindbar. Auch hier kommt es zu einem Mord. Die Kirche beschließt eine Übersetzerin in dieses Kloster zu schicken. Es handelt sich hier um Jennifer. Am Ende klaut zuerst Jennifer die Schriftrollen, dann werden Sie Ihr wieder entwendet und durch einen weitern Mord kommen Sie wieder in Besitz der Kirche und Jennifer bekommt die Gelegenheit diese übersetzen zu dürfen. Am Ende kommen alle vier Schriftrollen und auch die ehemaligen Freunde nach langer Zeit an einem Ort zusammen. Hier beginnt dann die Auflösung um was es letztlich geht. Da dies der einzig gute Abschnitt ist, möchte ich nicht mehr verraten. Mein Fazit zum Thriller. Eigentlich klingt dies doch alles sehr spannend, leider ist es dies für mich nicht. Ja dieses ewige hin und herklauen der Schriftrollen nervt am Ende schon sehr. Am Anfang herrscht auch eine sehr große Verwirrung um die einzelnen Personen und die jeweiligen Orte. Langatmig sind für mich auch die Szenen in denen man über das Privatleben der einzelne Personen erfährt. Wirklich die Geschichte voranbringen tut letztlich nur eine einzige. Hier hätte man sich so einige Seiten sparen können. Was auch für mich nicht wirklich klar wurde ist der Titel des Buches, das achte Sakrament. Es wird zwar einmal in einem Satz hierzu was erwähnt, aber ansonsten dreht sich das Buch nicht um ein weiteres Sakrament sondern um einen Skandal den die Kirche heraufbeschworen hat. Solche Verwirrungen befinden sich noch ein paar mehr in diesem Thriller. Ich kann hier nicht mehr als 2 Sterne von 5 vergeben. Ein Stern geht dabei ausschließlich auf das Cover des Buches das wirklich genial gelungen ist. Der weitere Stern bekommt ausschließlich der letzte Teil des Buches den nur hier passiert wirklich das was ich mir von dem Buch erhofft habe. Das enthüllen der Schriftrollen und den Zusammenhang mit der Kirche.

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  • Das achte Sakkrament

    Das achte Sakrament
    Engel1974

    Engel1974

    19. February 2016 um 11:49

    „Das achte Sakrament“ ist ein Vatikanthriller von Gabriele Reden. Autoreninfo: Gabriele Reden ist Journalistin, Übersetzerin und Autorin. Sie studierte Geschichte und Germanistik. Lange Zeit war sie als Lektorin tätig, bevor sie Textchefin und Redakteurin bei Zeitschriften wie „Vogue“, „Carina“ und „Meine Familie und ich“ wurde. Heute lebt sie zusammen mit ihrem Mann in den USA und auf Mallorca. Inhalt: Alte Schriften wurden in Jerusalem entdeckt. Ersten Schätzungen nach stammen sie aus dem Jahr 30 n. Chr.. Ihr Inhalt ist brisant und könnte die Kirche in ihren Grundfesten erschüttern. So sehen sie sich mit der These konfrontiert, das Jesus nicht am Kreuz gestorben ist, sondern danach noch viele Jahre als Wanderprediger in Indien unterwegs war. Der Papyrologe Michael Terres und seine Kollegin Jennifer Williams, eine Expertin für orientalische Sprachen versuchen das Rätsel der Schriftrollen zu entziffern. Nicht ahnend, das eine geheime Organisation im Vatikan alles dran setzt die Funde in die Hand zu bekommen und auch vor Mord nicht zurück schreckt. Meinung: Der Klapptext und das Cover sind vielversprechend, weisen sie doch Ähnlichkeiten mit den Thrillern des Bestsellerautoren Dan Brown auf. So sind die Erwartungen an diesen Thriller natürlich auch dementsprechend hoch. Leider wurde ich aber sehr schnell enttäuscht, schon der Einstieg ins Buch war auf Grund der vielen Personen verwirrend. Ein Personenregister am Anfang wäre hier schön gewesen. Es gibt verschiedene Handlungsstränge, die auf Grund der vielen Personen zusätzlich verwirren und zum Teil unrealistisch wirken. Auf Spannung habe ich leider auch vergeblich gewartet, es gab weder eine Action noch temporeiche Handlung, noch überraschende Wendungen, auch das Ende ist kurz und unspektakulär. Es gab zwar einpaar mordende, sadistische und teils größenwahnsinnige Priester, aber das war auch schon alles was der Thriller neben diversen Rückblicken und irrelevanten Handlungssträngen zu bieten hatte. Sehr gut hat die Autorin die realen Fakten, wie die Abdankung des Papstes in eine fiktive Handlung eingebracht, auch die zahlreichen Schauplätze wurden gut beschrieben, so das der Leser gut in die jeweilige Atmosphäre eintauchen konnte. Dadurch steckte sich aber auch die Handlung in die Länge, was zur Lasten der Spannung ging und langatmig wirkt. Eine Orientierung am Wesentlichen wäre hier besser gewesen. Die Protagonisten sind sehr zahlreich, auf einige hätte auch hier verzichtet werden können. Insgesamt wirken sie alle sehr unnahbar und fade. Manche kommen sogar sehr naiv und unglaubwürdig rüber. In Kürze: Schreibstil: vermag den Leser leider nicht zu fesseln, für meinen Geschmack etwas zu detailliert Charaktere: wirken zu unnahbar und fade, man konnte auch nicht richtig die Hauptpersonen feststellen Inhalt: Thematik des Buches ist schon spannend, allerdings ist die Umsetzung nicht gelungen Fazit: Story mit irrelevanten Handlungssträngen, unglaubwürdigen, zum Teil naiven Charakteren und fehlender Spannung ... da habe ich mehr erwartet

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  • Das achte Sakrament

    Das achte Sakrament
    jackdeck

    jackdeck

    17. February 2016 um 20:08

    Das Buch ist vom Optischen her ein richtiger Hingucker. Die erhabenen Schriftzeichen im Hintergrund und auch die Farbwahl vermitteln Geheimnisvolles, Gefährliches. Die doch zahlreichen Schauplätze sind gut beschrieben, die Atmosphäre z.B. in dem Kloster in Indien schön eingefangen. Man kann sich die Örtlichkeit so richtig vorstellen. In Jerusalem werden Schriftrollen entdeckt, die nach ersten Schätzungen aus dem Jahr 30 n. Chr. stammen ' eine Sensation! Geben diese Papyri doch scheinbar Aufschlüsse über Jesus und seine Zeitgenossen. Starb Jesus wirklich am Kreuz oder zog er ' wie es die Schriften vermuten lassen ' noch jahrelang als Prediger durch Indien? Eine Organisation im Vatikan setzt alles daran, die Funde in ihre Obhut zu bringen und schreckt nicht einmal vor Mord zurück. Gleichzeitig versucht der Papyrologe Michael Torres und Jennifer Williams, Expertin für orientalische Sprachen das Rätsel der Schriftrollen zu entschlüsseln. Den Part mit den Schriftrollen fand ich sehr interessant. Die Lebensgeschichte von Jesus, so wie ich sie mir auch vorstelle. Die Reaktion der Kirche war auch wie erwartet. Ein echt spannendes Buch, das voll meinem Verschwörungs-Genre entspricht und das ich mit großer Begeisterung gelesen habe. Dan Brown Fans sollten jedoch nicht enttäuscht sein. Denn auch wenn das Thema annähernd gleich ist, so ist doch die Umsetzung um einiges anders. Damit will ich aber nicht sagen dass es nicht ebenso lesenswert ist.

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  • Interessante Idee mit einigen Schwächen in der Umsetzung.

    Das achte Sakrament
    Kaito

    Kaito

    12. February 2016 um 17:52

    In Jerusalem werden Schriftrollen entdeckt, die nach ersten Schätzungen aus dem Jahr 30 n. Chr. stammen – eine Sensation! Geben diese Papyri doch scheinbar Aufschlüsse über Jesus und seine Zeitgenossen. Starb Jesus wirklich am Kreuz oder zog er – wie es die Schriften vermuten lassen – noch jahrelang als Prediger durch Indien? Eine Organisation im Vatikan setzt alles daran, die Funde in ihre Obhut zu bringen und schreckt nicht einmal vor Mord zurück. Gleichzeitig versuchen der Papyrologe Michael Torres und Jennifer Williams, Expertin für orientalische Sprachen das Rätsel der Schriftrollen zu entschlüsseln. Der Klappentext und die sehr interessante Covergestaltung des Buches machen wirklich neugierig. Das Titelbild und die rote Schrift sind ein echter Blickfang. Zusätzlich sind auf dem gesamten Umschlag aramäische oder arabische Schriftzeichen mit einem Glanzlack aufgedruckt. Sehr schön gemacht. Inhaltlich verbinden sich hier eine interessante Storyidee, um das Leben des historischen Jesus, mit atmosphärisch beschrieben Schauplätzen und einer ausgeklügelten Riege von Gegenspielern. Knackig kurze Kapitel schaffen ein hohes Lesetempo, bei dem der Leser sich das Buch nach eigenen Vorlieben einteilen kann. Die Autorin schafft es trotz der häufigen Szenenwechsel die Umgebung so lebendig zu beschreiben, dass der Leser immer ein detailreiches Bild vor Augen hat. Bei den Protagonisten dagegen behindern diese ausführlichen Beschreibungen die Handlung leider. Die Autorin scheint ihren Figuren unbedingt eine detaillierte Vorgeschichte geben zu wollen. Doch obwohl sich diese sicher gut in die Handlung hätte integrieren lassen, wird sie eher als langatmiger Dialog oder monotone Aufzählung abgehandelt. Bei den meisten Figuren trägt sie außerdem nicht zur tatsächlichen Handlung bei und wirkt daher so aufgesetzt, dass man eher das Gefühl hat es mit leeren Hüllen ohne Tiefe zu tun zu haben. Außerdem sind die Möglichkeiten oder Kompetenzen der Hauptfiguren anscheinend so eingeschränkt, dass immer mehr Nebenfiguren in die Handlung eingeflochten werden. Auch diese werden mehr oder weniger in das Geheimnis eingeweiht, dass es schon fast ein Wunder ist, dass es nicht noch mehr Tote gibt, oder zumindest irgendjemand etwas an die Presse ausplaudert. Auch das typische Thriller-Feeling kommt nicht wirklich auf. Zwar werden die Protagonisten verfolgt und unter Druck gesetzt, aber es fehlt einfach dieses unterschwellige Gefühl von Gefahr und Angst, dass man als Leser bei einem Thriller mitempfindet. So ist dieses Buch dann eher ein Abenteuerroman. Wer auf der Suche nach Weinempfehlungen oder einer Idee für das nächste Abendessen ist, bekommt hier recht viele tolle Ideen präsentiert. Das zieht die gesamte Handlung aber leider nur noch mehr in die Länge. So lässt der dramaturgische Höhepunkt sehr lange auf sich warten und findet ein entsprechend kurzen und un­spek­ta­ku­läres Ende. Die die es verdient haben Sterben, für die Kirchengeschichte ändert sich quasi nichts und die Protagonisten gehen einfach nach Hause... Die Einbindung von realen Ereignissen, wie der Abdankung von Benedikt XVI. und der Wahl des neuen Papstes sind geschickt gemacht und passen schlüssig in die fiktive Handlung. Ich hätte mir bei diesem realen Bezug allerdings noch einige Informationen erhofft, ob die Forschungsergebnisse der Protagonisten zum Teil auf wahren Erkenntnissen beruhen. Fazit: Eine tolle Storyidee in einer sehr schönen Verpackung. Leider hat es mit der inhaltlichen Umsetzung nicht so ganz geklappt.Ich hatte meinen Spaß, aber wer einen Thriller à la Dan Brown erwartet wird leider enttäuscht.

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  • Altbekanntes Thema, langatmig, unstimmig und letztlich nicht zu empfehlen.

    Das achte Sakrament
    Huschdegutzel

    Huschdegutzel

    Die mörderische Jagd nach einer (un)heiligen Schrift. In Jerusalem werden Schriftrollen entdeckt, die nach ersten Schätzungen aus dem Jahr 30 n. Chr. stammen – eine Sensation! Geben diese Papyri etwa Aufschlüsse über Jesus und seine Zeitgenossen? Starb Jesus wirklich am Kreuz oder zog er – wie es die Schriften vermuten lassen – noch jahrelang als Prediger durch Indien? Nicht weniger als die Grundfesten der Kirche sind gefährdet, denn die Auferstehung Christi nach dem Tode Jesu ist schließlich das Fundament des katholischen Glaubens. Eine geheime Organisation im Vatikan setzt alles daran, die Funde in ihre Obhut zu bringen und schreckt nicht einmal vor Mord zurück. Dennoch versuchen Michael Torres, Papyrologe, und Jennifer Williams, Expertin für orientalische Sprachen, die Rätsel der Schriftrollen zu entschlüsseln. Doch wie gefährlich ist die Wahrheit? So besagt es der Klappentext und wer dadurch und auch wegen der Ähnlichkeit der Cover auf einen Thriller im Stile eines Dan Brown hofft, ist auf dem selben Holzweg, auf den auch mich begab. Ich erwartete mir hier ein temporeiches Katz und Maus Spiel, mit intelligenten Protagonisten, überraschenden Wendungen und einer irgendwie vorstellbaren Handlung, die mich mitreißt. Stattdessen fand ich endlose Aneinanderreihungen von ebenso langatmigen wie belanglosen Gängen zum Essen. Das ach so geheime Wissen um die Schriftrollen hätte irgendwann genauso gut in der Bildzeitung stehen können, weil die angeblichen Wissenschaftler alle alleine nicht weiterkamen und daher einen nach dem andren mit hinein zogen, der die Handlung nicht weiterbrachte, aber als Lückenfüller dienen durfte. Dazu noch ein paar mordende Priester, noch ein paar sadistische und größenwahnsinnige mit in das vatikanische Süppchen und am Ende sind die Papyri futsch, ein paar tot und alles bleibt beim Alten. Ach ja, eine Pseudo-Love-Story ist auch noch dabei. Und das Wissen um das Geschriebene bleibt trotz Dutzenden von Mitwissern geheim .... wie das gehen soll, weiß nur der heilige Geist, erklärt wird das nicht, und so viele Leichen gibt es denn doch nicht. Gerade in Zeiten von Smartphones und Facebook unvorstellbar... genau das finde ich auch, die Autorin aber scheinbar nicht. Wer hier wirklich als Handlungsträger dienen soll, wurde mir auch nicht klar - da stocherten so viele im Dreck herum, dass alle gleichermaßen farblos und ohne Leben blieben wie die geführten Dialoge. Diverse Rückblicke, irrelevante Handlungsstränge und noch mehr Essen bei noch mehr sinnlos auftauchenden Personen führten bei mir dazu, das Buch auf nicht mal Hälfte kürzen zu wollen. Hätte ich die auftauchenden Weinsorten alle trinken müssen, ich wäre heillos betrunken - vielleicht hätte mir das Lesen dann aber mehr Spaß gemacht. Da hilft es auch nichts, dass man den Rücktritt des Papstes mit eingebaut hat und Jesus kurzerhand zum Buddhisten macht - übrigens der einzige Grund, warum ich hier überhaupt zwei Sterne vergebe, weil mich diese Idee wirklich begeistert hat... leider wurde aber genau das nicht weiter ausgebaut. Keine Leseempfehlung, ich fand das Buch einfach nur langweilig.

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    • 3
  • Rezension zu "Das achte Sakrament"

    Das achte Sakrament
    Zsadista

    Zsadista

    08. February 2016 um 14:14

    Wieder einmal tauchen Schriftrollen aus der Zeit von Jesus in Jerusalem auf. Dieses Mal ist die Sensation groß, sie scheinen von 30 n. Chr. zu stammen. Dies ruft natürlich die Schergen der heiligen katholischen Kirche auf den Plan. Sind die drei Schriftrollen echt oder doch Fälschungen. Der Run auf die Rollen beginnt. Tote, Diebstahl, Entführung, Mord und Intrigen pflastern den Weg der Schriftrollen. Ein Team von Archäologen versucht die Schriftrollen zu übersetzen. Auch sie geraten in das Fadenkreuz der Kirche. Und die Kirche schreckt vor nichts zurück! „Das achte Sakrament“ ist ein Kirchen Thriller. Das Cover ist wirklich sehr gelungen. Das schwarz rote Bild mit der glänzenden Schrift ist ein absoluter Blickfang. Die Kapitel sind kurz gehalten, was ich sehr mag. So rast man fast durch das Geschehen und liest mehr, als man eigentlich noch lesen wollte. Obwohl sich so manches Kapitel etwas dahin gezogen hat. Den Part mit den Schriftrollen fand ich sehr interessant. Die Lebensgeschichte von Jesus, so wie ich sie mir auch vorstelle. Die Reaktion der Kirche war auch wie erwartet. Mehr möchte ich nicht vorwegnehmen, ich möchte nicht spoilern. Von der kirchlichen Seite her hat mir das Buch sehr gut gefallen. Von der Seite der Archäologen hat sich das Buch etwas gezogen. Einen besonderen Bezug zu den Protagonisten hat sich bei mir auch nicht aufgebaut. Ich empfinde dies jetzt nicht als so negativ, wie manch anderer Leser. Aber es überraschte mich doch, dass ich wirklich zu keiner Person einen Bezug entwickelt habe. Der Schluss des Buches ist vielleicht nicht so ganz überlegt. Das Ende an sich ist vorausschaubar, auf die ein oder auch andere Art musste es so kommen. Problematisch finde ich, dass doch immer mehr Personen in das Geheimnis eingeweiht wurden, also ist das Wissen eigentlich schon öffentlich. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass niemand Bilder von den Rollen gemacht hat. Es gibt also auf dieser Seite einige Fragen, die offen geblieben sind. Die kleine Lovestory passte auch nicht wirklich in den Roman. Aber heute ein Buch ohne Liebesgeschichte zu lesen, ist mittlerweile schon recht schwer. Was ich anmerken möchte, viele Leser sehen in jedem Kirchen oder Vatikan Thriller einen Dan Brown. Es sollte sich jeder klar sein, dass dies eben nicht so ist. Ich habe „Das achte Sakrament“ in keinem Satz mit Dan Brown verglichen und so sollte man die Bücher anderer Autoren auch lesen. Deswegen bin ich auch nicht so enttäuscht, wie manch anderer Leser, der hier eher einen Brown Roman vermutet hat. Ich für meinen Teil bin froh, dass nicht jeder Schriftsteller die Dan Brown Romane kopiert. Für mich trotzdem ein guter durchschnittlicher Thriller, dem ein paar Dinge gefehlt haben. Daher auch die drei vergebenen Sterne. 

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  • ich kam nicht in die Geschichte rein

    Das achte Sakrament
    katze-kitty

    katze-kitty

    07. February 2016 um 17:40

    Alte Schriftrollen sind die neueste Endeckung in Jerusalem und der Inhalt ist brisant:  Ist Jesus nicht am Kreuz gestorben, sondern war danach für viele Jahre ein Wanderprediger in Indien ? Für die Kirche wäre die Echtheit dieser Papiere eine Katastrophe. Michael Torres, Jennifer Willams und deren Team sollen die alten Rollen übersetzen... "Das achte Sakrament" ist ein Vatikanthriller der Autorin Gabriele Redden. Das Cover ist sehr geheimnisvoll und hat mich direkt angesprochen. Es ähnelt bisschen den Dan Brown Covern. Der Anfang des Buches hat mich sehr verwirrt. Es werden sehr viele verschiedene Charaktere vorgestellt und ich konnte mir auch nicht sofort merken, wer jetzt dieser Pater und dieser Bischof usw. ist. Das es auch noch unterschiedliche Handlungsstränge gibt hat die Sache nicht leichter gemacht und es war schon ein Drittel des Buches durch, als ich endlich den Durchblick hatte. Zu den Charakteren selber kann ich nur sagen, das ich keine spezielle Meinung zu ihnen habe. Sie waren mir weder richtig sympathisch , noch unsympathisch - ich konnte einfach keine Beziehung zu ihnen aufbauen.  Ab der Hälfte des Buches nimmt die Spannung zu und das letzte Drittel fand ich dann auch spannend, auch wenn man sich das Ende in etwa denken kann. Ich hatte irgendwie höhere Erwartungen an das Buch , die mehr so in Richtung "Das Sakrileg" gingen, aber die haben sich leider nicht erfüllt. Auch die Theorie, das Jesus nicht am Kreuz gestorben ist, war mir bisschen sehr weit hergeholt, aber das ist Geschmackssache oder besser Glaubenssache. Fazit:  Das Buch hat leider nicht meine Erwartungen erfüllt und ich kam auch zu keiner Zeit so richtig tief in die Geschichte rein.

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  • Das Geheimnis der Schriftrollen

    Das achte Sakrament
    anke3006

    anke3006

    06. February 2016 um 20:09

    In Jerusalem werden Schriftrollen gefunden, die nach Schätzungen der Experten zu Lebzeiten Jesus geschrieben wurden. Was wird dort geschrieben stehen? Wird man etwas über Jesus erfahren oder steht dort vielleicht eine ganz andere Geschichte? Michael Torres soll die Schriftrollen übersetzen. Aber nicht nur die Wissenschaftler sind an ihrem Inhalt interessiert. Diese ominösen Verfolger gehen sogar über Leichen. Gabriele Redden hat hier einen sehr spannenden Vatikanthriller geschrieben der mir auf Grund seiner Recherche sehr gut gefallen hat. Geschickt wurden verschiedene, bekannte Elemente verbunden und zu einer neuen Geschichte verwoben. Sehr spannend fand ich die übersetzte Geschichte aus der Schriftrollen. Was würde passieren wenn es Schriftrollen mit dieser Geschichte wirklich geben würde? Was würde sich ändern? Gabriele Redden hat es sehr gut geschafft diese fiktive Geschichte realitätsnah zu erzählen. Ich bin neugierig auf weitere Romane von dieser Autorin.

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  • Im Auftrag der Kirche

    Das achte Sakrament
    Schalkefan

    Schalkefan

    03. February 2016 um 11:33

    Mit großer Begeisterung habe ich von der Autorin Gabriele Redden das Buch: Das achte Sakrament gelesen. An dieses Buch bin ich mit großer Vorfreude heran, da ich ein bekennender Fan von Vatikan-Verschwörungs-Theorien bin und  durch den Dan Brown Hype auf dieses Genre vor vielen Jahren aufmerksam wurde. Und das Buch hat auch all meiner Erwartungen erfüllt und die spannende, von der Kirche in Auftrag gegebene Suche nach den geheimnisvollen Schriftrollen hat mir viele schöne Lesestunden bereitet. Mit jedem Kapitel wurde es spannender und der Leser befand sich plötzlich nicht nur unter den Archäologen, die diese Funde entschlüsseln wollten, sondern auch unter Kirchendienern, welche mit aller Macht versuchen wollten den Inhalt dieser Schriftrollen nicht an die Öffentlichkeit kommen zu lassen. Dabei schreckten sie auch nicht vor Auftragsmord und sehr unchristlichen Methoden zurück. Selbst der Papst sollte, falls er nicht zurück treten würde, schnell und einfach beseitigt werden und ein dafür vorgesehener neuer Papst eingesetzt werden. Würde der Inhalt der Schriftrollen wirklich den Glauben zerstören? Und was passiert mir den Artefakten? Können sie geschützt werden oder wird mit Veröffentlichung der Glauben zerstört wenn bekannt wird, das Jesus die Kreuzigung überlebt hat? Das müsst ihr genauso wie ich aber selbst lesen! Es lohnt sich 100%. 5 Sterne für einen spannenden Kirchen-Thriller.

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  • Ein brisanter Fund

    Das achte Sakrament
    Karin_Kehrer

    Karin_Kehrer

    Bei Ausgrabungen in Israel werden Schriftrollen mit brisantem Inhalt entdeckt. Demnach hat Jesus Christus die Kreuzigung überlebt und ist nach Indien gezogen. Ähnliche Schriften werden auch in einem Kloster in Indien entdeckt. Sollten sich diese Aufzeichnungen als authentisch erweisen, sind die Grundfesten der Kirche gefährdet, denn sämtliche Dogmen wären falsch. Kein Wunder, dass besonders eine geheime, erzkonservative Bruderschaft im Vatikan alles daransetzt, die Schriftrollen in ihren Besitz zu bringen und dabei nicht einmal vor Mord zurückschreckt. Dennoch versuchen der Papyrologe Michael Torres und seine Kollegin Jennifer Williams gemeinsam mit dem Archäologen John McKenzie, die Schriftrollen zu übersetzen. In welcher Gefahr sie allerdings schweben, wird ihnen erst fast zu spät bewusst.   Die Thematik dieses Buches hat mich als Fan von Thrillern á la Dan Brown natürlich angesprochen und so waren die Erwartungen auch dementsprechend hoch. Leider wurden diese Erwartungen nicht ganz erfüllt.  Zum Positiven: Das Buch ist vom Optischen her ein richtiger Hingucker. Die erhabenen Schriftzeichen im Hintergrund und auch die Farbwahl vermitteln Geheimnisvolles, Gefährliches.  Die doch zahlreichen Schauplätze sind gut beschrieben, die Atmosphäre z.B. in dem Kloster in Indien schön eingefangen. Man kann sich die Örtlichkeit so richtig vorstellen.  Die kurzen Kapitel laden zum Weiterlesen ein und der rasche Wechsel der Schauplätze ist kein Problem.  Auch die tatsächlichen Ereignisse um die Abdankung von Benedikt XVI. und die Wahl des neuen Papstes sind geschickt und schlüssig in die fiktive Handlung eingebaut.  Zum Negativen: Ich hatte schnell den Eindruck, dass die Autorin ein bisschen zu viel wollte: Schriftrollen werden in Israel und Indien entdeckt. Die vielen Schauplätze müssen beschrieben, die Charaktere erklärt und vorgestellt werden. Und das ist für mich eines der Hauptprobleme: Die Figuren bleiben blass, ihre Handlungen sind zum Teil nicht nachvollziehbar. Besonders der im Klappentext erwähnte Papyrologe Michael Torres entwickelt kein Profil.  Generell war mir keine der Figuren besonders sympathisch: Weder der alkoholsüchtige John McKenzie, der ziemlich naiv zu sein scheint noch die empfindsame und ebenfalls sehr naiv agierende Jennifer Williams oder der manchmal überheblich und distanziert wirkende Michael Torres. Die Mitglieder der Geistlichkeit sind samt und sonders sehr negativ gezeichnet.  Ein Thriller verlangt nach Action und Spannung. Die fehlt aber zum großen Teil, wenn in langen Rückblicken von der problematischen Kindheit oder dem Beziehungsleben der Charaktere die Rede ist. Diese Rückblicke unterbrechen nämlich die Handlung, hemmen den Lesefluss und viele davon sind für das laufende Geschehen unwesentlich. Die zahlreichen Figuren führen auch zu unvermittelten Perspektivenwechseln, die verwirren. Manche dieser Perspektiven wären durchaus verzichtbar gewesen.  Die Dialoge sind leider zum Teil hölzern, wiederholen bereits Gesagtes oder Tatsachen, die der Leser ohnehin schon kennt. Am Schlimmsten fand ich die Passage, als John und seine langjährige (!) Mitarbeiterin sich gegenseitig ihren Lebenslauf schildern. Dieser Part dient offensichtlich alleine dem Leser als Info – eigentlich ein absolutes No go, genau wie die Tatsache, dass das Prinzip des „Show – don’t tell“ zum Teil einfach ignoriert wird. Für mich wurde dadurch das Lesevergnügen erheblich geschmälert.  Fazit: Das grundsätzlich spannende Thema wurde leider m.E. zu wenig gut ausgearbeitet. 

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    • 3
  • Zerstören alte Schriftrollen unseren Glauben?

    Das achte Sakrament
    Wildpony

    Wildpony

    02. February 2016 um 09:19

    Das achte Sakrament  -  Gabriele Redden Kurzbeschreibung Amazon: Die mörderische Jagd nach einer (un)heiligen Schrift. In Jerusalem werden Schriftrollen entdeckt, die nach ersten Schätzungen aus dem Jahr 30 n. Chr. stammen – eine Sensation! Geben diese Papyri etwa Aufschlüsse über Jesus und seine Zeitgenossen? Starb Jesus wirklich am Kreuz oder zog er – wie es die Schriften vermuten lassen – noch jahrelang als Prediger durch Indien? Nicht weniger als die Grundfesten der Kirche sind gefährdet, denn die Auferstehung Christi nach dem Tode Jesu ist schließlich das Fundament des katholischen Glaubens. Eine geheime Organisation im Vatikan setzt alles daran, die Funde in ihre Obhut zu bringen und schreckt nicht einmal vor Mord zurück. Dennoch versuchen Michael Torres, Papyrologe, und Jennifer Williams, Expertin für orientalische Sprachen, die Rätsel der Schriftrollen zu entschlüsseln. Doch wie gefährlich ist die Wahrheit? Mein Leseeindruck: Ah, ein Buch a la Dan Brown mit Kirchengeheimnissen, interessanten archäologischen Funden und einer Jagd nach der Wahrheit... genau mein Lesegenre. Als ich das Buch dann in Händen hielt ist mir sofort die  tolle Aufmachung des Covers in die Augen gestochen mit den alten Schriftzeichen im Hintergrund. Das ist jedenfalls schon mal ein totaler Hingucker. Das Buch selbst hat auch gehalten, was es versprochen hat. Ein sensationeller Fund von alten Schriftrollen, die belegen, das Jesus nicht am Kreuz gestorben ist sondern noch lange Jahre missioniert hat. Das der Tod und die Auferstehung nicht wahr sein sollen würde natürlich das ganze Gefüge unserer katholischen Kirche zum Wanken bringen und daher ist es nur allzu verständlich, das auch Kirchenvertreter auf der Jagd nach diesen alten Schriftrollen sind. Das dabei auch Menschen zu Tode kommen und sehr unchristliche Methoden angewendet werden soll nicht verschwiegen werden. Und auch während der Jagd auf die Rollen zettelt sich im Vatikan eine Verschwörung an, die den amtierenden Papst - notfalls auch durch Tod - weg von seiner Position haben wollen. Diese Bruderschaft schreckt auch vor nichts zurück - natürlich alles im Auftrag Gottes und die Kirche wieder auf den richtigen Weg zu bringen. Fazit: Ein echt spannendes Buch, das voll meinem Verschwörungs-Genre entspricht und das ich mit großer Begeisterung gelesen habe. Dan Brown Fans sollten jedoch nicht enttäuscht sein. Denn auch wenn das Thema annähernd gleich ist, so ist doch die Umsetzung um einiges anders. Damit will ich aber nicht sagen das es nicht ebenso lesenswert ist. Dem Buch gebe ich 4,5 Sterne (aufgerundet auf 5) und kann es Fans dieses Genre wirklich empfehlen. Kleiner Hinweis: Auch wenn einige Protagonisten im Buch den Tod fanden, als richtigen "Thriller" würde ich es jetzt nicht bezeichnen.

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  • Die sieben Sakramente der Kirche auf dem Prüfstand

    Das achte Sakrament
    Maddinliest

    Maddinliest

    01. February 2016 um 18:27

    Ein gelungener Thriller um die Entdeckung brisanter, historischer Schriftrollen, die die Existenz der Kirche in Gefahr versetzen.  Sowohl in Indien als auch in Israel werden bei Ausgrabungen historische Schriftstücke entdeckt, die einen sehr brisanten Inhalt besitzen. Jesus soll seine Kreuzigung überlebt haben und später in Indien als Messiahs unterwegs gewesen sein. Die Basis des Glaubens der katholischen Kirche droht wegzubrechen. Dies wäre eine Katastrophe für die Kirche, so dass die verantwortliche Würdeträger alles in Bewegung setzen, um an die begehrten Schriftrollen zu gelangen, koste es was es wolle. Somit beginnt eine Jagd auf die historischen Dokumente, bei der auch schnell die ersten Toten zu beklagen sind... Gabriele Redden tritt hier in die Fußstapfen von Dan Brown, ohne darin zu versinken. Es handelt sich hier nicht um ein Remake der Thriller um Robert Langdon, sondern "Das achte Sakrament" besitzt eine große Eigendynamik. Gebriele Redden hat eine spannende Geschichte um die Entdeckung brisanter Schriftrollen aufgezeigt und beschreibt nun die Reaktion und die unterschiedlichen Gedanken der Wissenschaftler und der Kirche. Diese konkurrierenden Interessen erzeugen eine Spannung die über der ganzen Geschichte aufrechtgehalten wird. Die Charakter sind gut beschrieben und der Leser wird im Verlaufe der Geschichte immer vertrauter mit ihnen und ihren Überlegungen und Beweggründen. Die Brisanz der Funde für die Kirche und die Gläubigen der Welt stimmt den Leser dann durchaus auch mal nachdenklich, ob es wirklich erstrebenswert wäre, diese Stücke der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Insgesamt fühlte ich mich sehr gut unterhalten und bin dankbar für ein paar Gedankenanstöße zum Thema Kirche in unserer heutigen Gesellschaft. Meine Bewertung 4 von 5 Sternen!!!  

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  • Hat Jesus die Kreuzigung überlebt?

    Das achte Sakrament
    tweedledee

    tweedledee

    01. February 2016 um 16:24

    Klappentext: "In Jerusalem werden Schriftrollen entdeckt, die nach ersten Schätzungen aus dem Jahr 30 n. Chr. stammen – eine Sensation! Geben diese Papyri etwa Aufschlüsse über Jesus und seine Zeitgenossen? Starb Jesus wirklich am Kreuz oder zog er – wie es die Schriften vermuten lassen – noch jahrelang als Prediger durch Indien? Nicht weniger als die Grundfesten der Kirche sind gefährdet, denn die Auferstehung Christi nach dem Tode Jesu ist schließlich das Fundament des katholischen Glaubens. Eine geheime Organisation im Vatikan setzt alles daran, die Funde in ihre Obhut zu bringen und schreckt nicht einmal vor Mord zurück. Dennoch versuchen Michael Torres, Papyrologe, und Jennifer Williams, Expertin für orientalische Sprachen, die Rätsel der Schriftrollen zu entschlüsseln. Doch wie gefährlich ist die Wahrheit?" Das Thema zu diesem Thriller ist wirklich spannend und die Autorin beschreibt die Arbeit der Wissenschaftler schön detailliert. Wer sich für das Thema interessiert kommt vor allem bei der Entschlüsselung der Schriftrollen auf seine Kosten. So plausibel ist die Erklärung, dass das Szenario durchaus möglich erscheint. Die Autorin verleiht dem Thriller durch mehrere parallel laufende Handlungsstränge an unterschiedlichen Schauplätzen Dynamik, die Charaktere werden nach und nach eingeführt und man verfolgt als Leser wie sie aufeinander treffen. Im Mittelpunkt stehen die ehemaligen Studienfreunde Michael, Jennifer, John und Robert, die sich seit vielen Jahren nicht mehr gesehen haben und die der Fund der Schriftrollen zusammen bringt. Die Charaktere sind ganz gut gezeichnet und man erhält auch Infos zur Vorgeschichte, trotzdem blieben sie mir etwas zu blass und ich bin keinem von ihnen wirklich nah gekommen. Am ehesten konnte ich mich noch in Robert hineinversetzen, der als Jugendlicher eine schreckliche Erfahrung machen musste. Was mich etwas gestört hat war, dass sich die Protas teils sehr naiv verhalten, ich konnte einige Handlungen nicht nachvollziehen. Die Geschichte läuft langsam an und steigert sich, die Spannungskurve steigt von der Mitte permanent an. Die Intrigen der Kirchenmänner machen mich sprachlos. Für einen Thriller hätte es für meinen Geschmack aber noch deutlich mehr Spannung geben dürfen. Fazit: Interessanter Plot und eine packende Story.

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