Gabriele Seynsche

 4 Sterne bei 1 Bewertungen
Autor von Café Carl, Reich, berühmt und glücklich und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Gabriele Seynsche

Gabriele Seynsche ist Diplom-Psychologin und arbeitet als Therapeutin und Coach in Frankfurt. Menschen und ihre Geschichten sind – genauso wie das Schreiben – ihre Leidenschaft. Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich intensiv mit den Erkenntnissen der Hirnforschung, die auch in ihre Arbeit einfließen. 2012 hat sie ihren ersten Roman "Café Carl. Lauter ganz normal Verrückte" im Dielmann Verlag Frankfurt veröffentlicht. Im Jahr 2015 erschien "Seiten der Liebe" – ein Band mit "sechs nicht wirklich kurzen" Kurzgeschichten (zu beziehen über Amazon/Taschenbuch und Ebook), die sich alle um die Irrungen und Wirrungen der Liebe drehen. "Reich, berühmt und glücklich" erschien zuerst in 2017 als Taschenbuch und Ebook bei Amazon. Hier finden sich auch aussagekräftige Rezensionen zu allen Büchern.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Gabriele Seynsche

Cover des Buches Café Carl (ISBN: 9783866381773)

Café Carl

 (1)
Erschienen am 07.07.2015
Cover des Buches Reich, berühmt und glücklich (ISBN: 9783746743127)

Reich, berühmt und glücklich

 (0)
Erschienen am 16.07.2018

Neue Rezensionen zu Gabriele Seynsche

Cover des Buches Café Carl (ISBN: 9783866381773)T

Rezension zu "Café Carl" von Gabriele Seynsche

Ich war überrascht...
tschulixxvor 5 Monaten

Das Leben ist oft turbulent und es passieren Dinge, die man so in dieser Form nie erwartet hätte. Jeder hat Probleme und seine kleinen Geheimnisse. Jeder findet, seine Angelegenheiten sind die Schlimmeren, die Größeren und es gibt nichts ärgeres als seine kleine Affäre. Und hin und wieder schlägt auch die Liebe zu: ZACK BUM! So ist das Leben….oder eben auch nicht!

Ein Buch hat meistens einen roten Faden, der den Leser von Anfang bis zum Ende durchleitet. Natürlich wird diesen auch die Autorin, Gabriele Seynsche, gehabt haben ;) , aber durch ihre Leichtigkeit wirkt es wie im echten Leben. Ein Buch, wie aus dem Leben gegriffen…


Mir geht es bei Romanen bzw. Liebesromanen immer ähnlich: man erwartet ein Happy End und kann schon ungefähr sagen wie es ausgehen wird. Ich lese sie trotzdem immer wieder, denn es hat natürlich trotzdem seinen Reiz. „Café Carl“ fällt da finde ich in eine ganz andere Kategorie, denn die Handlung bzw. der Verlauf der Geschichte ist nicht wirklich vorhersehbar. Die Autorin hat eine fiktive kleine Welt in diesem Café von Carl erschaffen in der alles möglich ist. Viele bunte Charaktere treffen aufeinander, und jeder hat natürlich sein Päckchen zu tragen, wie halt auch im echten Leben. Und wie man das aus Filmen so kennt: diese Leben treffen irgendwann aufeinander, und es endet in langen Gesprächen in der Stammkneipe. So ungefähr kann man sich dieses Buch vorstellen. Es wird diskutiert, es wird philosophiert und es werden Kontakte geknüpft.

Es ist mal etwas ganz anderes. Ich vergebe hier einen Stern, weil mir die Idee sehr gut gefallen hat und es überhaupt nicht einfach ist so eine Handlung, die an sich sehr verknotet ist, aufs Papier zu bringen.


Das Buch handelt also von vielen Charakteren mit ihren eigenen Geschichten. Im Laufe des Buches sieht man, wie diese unterschiedlichen Lebensweisen miteinander verknüpft sind. Jeder hat irgendwie was mit dem anderen zu tun, obwohl man sich das nie so gedacht hatte. Ich fand das schön zu beobachten, denn irgendwie ist das ja auch im echten Leben so, nur wissen wir es oft nicht. Bzw. kennt wohl jeder den Ausruf: „Mensch, die Welt ist aber klein!“. Meistens hört man das, wenn man in Griechenland oder Italien auf den Nachbarn trifft, denn man sonst nie vor der eigenen Haustür zu sehen bekommt. Solche Kleinigkeiten verknüpfen unser Leben und die Autorin hat genau das so schön aufs Papier gebracht. 


Mit den Charakteren habe ich mir Anfangs ehrlich gesagt etwas schwer getan. Es sind sehr verrückte Charaktere mit den komischsten und doch auch wahren Eigenschaften. Es war genau diese bunte Mischung mit der ich mich erst anfreunden musste.

Mit der Zeit dann aber lernt man sich selbst besser kennen und findet in jeder Figur auch einen kleine Funken von sich selbst. Seien es schlechte oder auch gute Eigenschaften. Dadurch gelang es mir, mich in die Personen hineinzudenken und das macht finde ich das besondere an diesem Buch aus.

Ich ziehe hier einen halben Weltentaucher ab, weil ich Anfangs wirklich ein bisschen überfordert war, und mich mit den Charakteren nicht ganz identifizieren konnte. Das kam dann aber mit der Zeit und ich war von ihnen begeistert.


Nachdem ich mich an die Charaktere besser gewöhnt hatte, lief das auch mit der Spannung gleich viel besser an. Mir gefielen diese Wendungen, die ich mir nicht gedacht hätte und erkannte sehr gut, dass es auch im echten Leben einfach so schnell gehen kann.

Ich habe das Buch nicht mehr auf die Seite gelegt, denn ich wollte unbedingt wissen, wie es mit den Charakteren weitergeht. 


Mir gefällt der Schreibstil der Autorin sehr gut, denn sie bringt die Geschichte mit einer Leichtigkeit herüber. Für dieses Buch genau richtig! Es geht in gewissen Stellen in die Tiefe, sodass der Leser richtig gebannt auf den Ausgang wartet, und streift Erzählungen die neugierig auf mehr machen. 


Die Autorin hat es, wie oben schon erwähnt, geschafft, mich in dieses Café zu katapultieren. Ich sitze genauso wie diese komischen Charaktere an der Bar und bestell mir meinen Sommerspritzer. Ich höre mir die Probleme der anderen an und quatsche leicht beschwipst auch schon mal den verrückten Typen neben mir von der Seite an. Mir rutschen kleine Geheimnisse heraus und ich entlocke ihm dabei ein Lächeln. „Die Welt ist aber klein“ würde er zu  mir sagen, denn er kennt jemanden der jemanden kennt der jemanden kennt und dieser jemand hat das gleiche Problem. Ich würde ihm dann von dem Buch „Café Carl“ erzählen. Er würde es lesen und mit mir dann am nächsten Tag bei zwei Sommerspritzern davon erzählen. „Das Leben ist schon verrückt“, würde er sagen. 


Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in die Geschichte geben und ich bin sehr auf eure Meinungen gespannt, falls es jemand von euch gelesen hat bzw. noch lesen wird.

Ich muss auch noch kurz erwähnen, dass ich anhand des Covers leider nicht zu diesem Buch gegriffen hätte, wenn es vor mir in der Buchhandlung gelegen hätte. Der Titel des Buches geht im sehr lebendigen Hintergrund unter und es passiert mir einfach viel zu viel darauf. Es hat mir aber auch wieder gezeigt, dass man einfach nicht nach dem Cover kaufen soll! ;)

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