Gabriele Wünsch Das Haus, das alle Träume kennt

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Inhaltsangabe zu „Das Haus, das alle Träume kennt“ von Gabriele Wünsch

Nachdem Birgit nach zwanzig Ehejahren von ihrem Mann verlassen wurde, weil er eine Jüngere liebt, ist sie tief verletzt. Das Haus einer Freundin, das sie hüten soll, bis diese zurückkommt, wird ihr zur Zuflucht. Nachts ist Birgit allein mit ihren Gedanken. Oder besser gesagt: fast allein. Denn spätabends bekommt sie Besuch von einer jungen Frau namens Johanna, die allerlei über das Haus zu wissen scheint. Die Geschichten der beiden Frauen verbinden sich miteinander, und es beginnt eine ungewöhnliche Freundschaft, die für beide schicksalhaft werden soll.

Eine sympathische Geschichte, die die Wissbegier beim Lesen steigert.

— baronessa

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  • Das Haus, das alle Träume kennt

    Das Haus, das alle Träume kennt

    -sabine-

    26. August 2015 um 19:13

    Cover und Klappentext haben mich sofort angesprochen und auch der Einstieg in die Geschichte ist gut gelungen – lediglich im letzten Drittel gibt es eine Wendung, die mir gar nicht gefallen hat, und die die Geschichte in ein ganz anderes Licht rückt. Es ist eine ruhige Geschichte, in deren Mittelpunkt Birgit steht, die gerade ihren Mann verlassen hat und sich in die Wohnung ihrer besten Freundin Kathrin zurückzieht. Hier kommt sie zur Ruhe, kann nachdenken und auch das Leben mal von anderer Seite betrachten. Dabei hilft ihr vor allem Johanna, eine junge Frau, die sie gerade erst kennengelernt hat und die irgendwie ein Geheimnis zu hüten scheint. Es werden viele Themen in dem Buch angesprochen und deren Aktualität hat mir auch gut gefallen. Es geht nicht nur um die zerrüttete Ehe von Birgit und der klägliche Versuch, sie dann doch noch irgendwie zu retten, sondern es gibt noch andere Nebenschauplätze in der Geschichte - ein Nachbarskind, das nicht zu früh nach Hause kommen darf, warum, ist unklar, ein bisschen Stadtgeschichte und Probleme mit der Sanierung des Hauses, in dem die Wohnung ihrer Freundin liegt, die Demenzerkrankung von Kathrins Vater, die mit all seinen Schwierigkeiten gerade einschlägt und schließlich die geheimnisvolle Johanna, die so vieles über das Haus zu wissen scheint. All das sind durchaus interessante Erzählstränge, aber lange war mir nicht klar, wohin diese Geschichten führen sollen und wie sie miteinander verbunden sind. Und irgendwie hatte ich bei einigen Themen auch das Problem, dass sie nur oberflächlich angerissen wurden und dann scheinbar im Sande verlaufen sind. Trotzdem habe ich mich in diesem ruhigen Buch wohl gefühlt, es passiert zwar nicht viel, dafür sind die Charakterzeichnungen umso gelungener. Gerade die Protagonistin Birgit und ihre Freundin Kathrin fand ich beide sehr sympathisch – es sind Menschen mit Problemen und Sorgen, und dadurch wirken sehr authentisch und wie aus dem Leben geschnitten. Ihrer beider Geschichte hat auf mich einen ganz eigenen Sog ausgeübt, so dass ich immerfort weiterlesen wollte. Dazu hat natürlich auch der angenehme Schreibstil beigetragen, der nicht nur gut zu lesen war, sondern eine ganz eigene Atmosphäre geschaffen hat - meist ruhig und melancholisch, dabei aber in keinster Weise unangenehm. Probleme hatte ich lediglich mit einer zugegebenermaßen sehr überraschenden Wendung im letzten Viertel des Buches. Mehr kann ich dazu leider nicht sagen, denn dann wäre der Überraschungseffekt ja verloren – nur so viel: Mir hat diese Wendung in der Geschichte leider gar nicht gefallen, und sie hat damit auch einen unangenehmen Beigeschmack bei mir hinterlassen. Im Nachhinein hätte mich das Cover vielleicht drauf bringen können, aber während des Lesens hätte ich an eine solche Auflösung niemals gedacht. Mein Fazit Eine ruhige Geschichte mit aus dem Leben gegriffenen Charakteren, die sympathisch sind und die ich gerne begleitet habe, mehrere Nebenschauplätze mit durchaus aktuellen Themen, die teils nur angerissen, teils aber auch sehr ausführlich behandelt werden und eine wirklich überraschende Wendung, die mir aber leider gar nicht gefallen hat und die der Geschichte ganz neue Aspekte liefert – ich mochte es leider nicht. Ich denke aber, dass viele Leser damit kein Problem haben und gebe dem Buch 3,5/5 Sternen.

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  • Illusion

    Das Haus, das alle Träume kennt

    baronessa

    30. July 2015 um 16:21

    Birgit ist am Boden zerstört, als sie erfährt, dass ihr Mann eine jüngere Frau liebt. Sie zieht vorübergehend in das neue Haus ihrer Freundin, die sich währenddessen um ihre pflegebedürftigen Eltern kümmert. Das Chaos dort ist furchtbar, denn die Renovierung ist noch nicht abgeschlossen. Aber nicht nur Handwerker gehen ein und aus, sondern auch eine junge Frau, die früher in dieser Wohnung wohnte. Birgit ist erst verärgert, aber dann bewirkt dieses Zusammentreffen eine ungewöhnliche Beziehung zwischen den Frauen. Birgit schöpft neue Zuversicht und stellt sich dem Leben.   Eine höchst ungewöhnliche Geschichte, die allerdings zeitgemäße Themen aufgreift. Dazu zählen die Besorgnis von Pflege der Eltern, der Seitensprung und seine Folgen, die Judenverfolgung, das Schließen von neuen Freundschaften und das Leben selbst. Mit diesem Buch hat die Autorin versucht, eine gewisse Domäne zu überschreiten, denn es ist nicht alles real. Die Verbindung von Realität und Fiktion ist ihr gut gelungen, auch der Überraschungsmoment.   Das Cover passt zur Geschichte, ebenso der Titel. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen, auch der Spannungsbogen ist da. Originell finde ich die Zeilen der Stadt.  

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