Gabriele Wohmann Das Hallenbad

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Inhaltsangabe zu „Das Hallenbad“ von Gabriele Wohmann

Mona sucht nach ihrem Platz in der Welt. Dabei erzählt sie vom Tal des Todes, vom Absturz einer Boeing 767 und von ihrer dicken Freundin Lilli. Eigentlich aber will sie erklären, warum sie lieber in Salzwasser schwimmen lernen würde. Gabriele Wohmann schlüpft ganz in die Haut ihrer außergewöhnlichen jungen Heldin, und sehr bald werden ihre Gedanken zu unseren Gedanken, ihre Erfahrungen zu unseren. (Quelle:'Flexibler Einband')

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  • Rezension zu "Das Hallenbad" von Gabriele Wohmann

    Das Hallenbad
    emeraldeye

    emeraldeye

    19. July 2008 um 17:08

    Mona, 13 Jahre alt, irgendwo in Deutschland. Sie lebt ein typisches Mädchenleben zwischen Eltern, Schule, Freundinnen und erster Verliebtheit. Mona ist trotzdem etwas Besonderes. Sie hat eine unglaubliche Fantasie, kann schauspielern wie ein Profi. Und sie ist sehr ehrgeizig. Sie möchte das interessanteste Mädchen in ihrer peer-group sein und außerdem möchte sie den hübschesten Jungen in sich verliebt machen. Dafür läßt sie sich die haarsträubendsten Geschichten einfallen. Unter anderem die über ein behindertes Mädchen namens Susanna, um das sie sich selbstlos kümmert, weil Susanna das Haus nicht verlasssen kann. Oder die über das Opernhaus im Death Valley. Und sie erreicht auch fast alle ihre Ziele. Nur die Sache mit dem Hallenbad klappt einfach nicht. Mona kann nämlich nicht schwimmen, zumindest nicht in Süßwasser.... Eigentlich hatte ich mir geschworen, nie wieder etwas von Gabriele Wohmann (und Christa Wolff) zu lesen. Zu tief sitzen die quälenden Erinnerungen an diese Pflichtlektüren aus dem Deutschleistungskurs und die unvermeidlich folgenden Interpretationen. Ich habe irgendwie nie die vom Lehrplan vorgeschriebenen zentralen Themen getroffen. Entsprechend mittelmäßig fielen die Zensuren aus. Heute denke ich, dass mein Lehrer mich einfach nicht mochte und dafür kann Frau Wohmann nun wirklich nichts. Beim Lesen habe ich sofort den ungewöhnlichen Schreibstil der Autorin, der mich als Teenie zur Verzweiflung getrieben hat, wieder erkannt. Aber ohne den Notendruck konnte ich völlig entspannt den sprunghaften Schilderungen aus Monas Leben folgen und lässig zurückblättern, wenn ich zwischendurch den Faden verloren hatte. Mona ist wirklich eine ziemlich ungewöhnliche (und berechnende? erwachsene?) 13-Jährige, die nicht besonders sympathisch, aber sehr realistisch, rüberkommt. Und zum Nachdenken anregt. Wie war ich als 13-Jährige? Das sollte wohl besser mein Geheimnis bleiben. Aber von Gabriele Wohmann werde ich wohl noch mehr lesen. Und mich darüber freuen, dass ich sie interpretieren kann wie es mir gefällt.

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