Im Pyjama um halb vier

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Positiv (235):
Sternschnuppi15s avatar

Eine große Überrraschung. 4,5 Sterne

Kritisch (25):
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Die Chats wirkten oft gezwungen und unglaubhaft.

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Inhaltsangabe zu "Im Pyjama um halb vier"

Lulu macht sich bei Facebook auf die Suche nach dem Ben, den sie auf der letzten Party kennengelernt hat. Sie findet … einen anderen, mit dem sie von nun an jeden Tag chattet. Sie erzählen sich Dinge, die sie sonst niemandem erzählen würden. Dinge, die unter normalen Umständen unausgesprochen bleiben. Und plötzlich entstehen Gefühle, gegenüber diesem Fremden, den man eigentlich gar nicht kennt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783401067933
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:240 Seiten
Verlag:Arena
Erscheinungsdatum:29.01.2013

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Rezensionen und Bewertungen

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    Buecherwurm22s avatar
    Buecherwurm22vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr lustig! Hab mich beim lesen köstlich amüsiert. Aber leider hat es ein offenes Ende.
    Lustiger Jugendroman

    Klappentext :
    Lulu macht sich bei Facebook auf die Suche nach dem Ben, den sie auf der letzten Party kennengelernt hat. Sie findet … einen anderen, mit dem sie von nun an jeden Tag chattet. Sie erzählen sich Dinge, die sie sonst niemandem erzählen würden. Dinge, die unter normalen Umständen unausgesprochen bleiben. Und plötzlich entstehen Gefühle, gegenüber diesem Fremden, den man eigentlich gar nicht kennt.


    Vorab:

    Das Buch ist schon eine Weile auf meiner Wunschliste. Als ich letztensin der Buchhandlung war, um ein bestelltes Buch abzuholen,  da entdeckte ich es. Und für 6,66€ hab ich es dann mitgenommen. 

    Meine Meinung : 

    Da ich, nach dem ich es gekauft habe, gleich auf Arbeit bin und dort nix los war. Habe ich es gleich angefangen zu lesen. Ich musste mich so zusammenreißen,  dass ich nicht laut los lache, weil es so lustig ist. Ich hab mich köstlich amüsiert beim lesen. Es ist ein reiner Chatroman für Jugendliche und für die, wie ich, jung gebliebenen.  Ich bin zwar über 40, aber lese total gerne Jugendromane. Chatroman habe ich auch schon so einige gelesen und bislang haben mir alle sehr gut gefallen. Beim lesen dieses Roman's musste ich ein zum Ende hin an "Häkelenten tanzen nicht" denken, da es dazu einige parallelen gab. Leider hat dieses Buch ein offenes Ende, so dass jeder Leser sich sein eigenes Ende vorstellen kann. Ich hatte gehofft, es gibt noch einen 2. Band dazu. Konnte aber nix finden. Habe die Autorin angeschrieben,  aber bislang leider noch keine Antwort erhalten. Ich wäre sehr für eine Fortsetzung,  da ich mit offenen Enden nix anfangen kann. Ich brauch einen vernünftigen Abschluss. Und natürlich MUSS es ein Happy End sein. 
    Ich mochte beide Protagonisten sehr. Sie vertrauen sich Dinge an , die man unter normalen Umständen,  auf keinen Fall dem jeweils anderen Geschlecht verraten oder erst fragen würde. Das Ganze ist teilweise sehr tiefgründig und nicht so oberflächlich. Zum Schluss liefen auch ein paar Tränen,  weil ich so mit ihnen gelitten habe.

    Fazit:

    Sehr lustiger Jugendroman in Chat-Form, mit tiefgründigen Momenten, daher auch was für die älteren Leser, die im Herzen jung geblieben sind.

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    CoffeeToGos avatar
    CoffeeToGovor 2 Jahren
    sehr unglaubwürdig

    Inhalt
    Auf der Suche nach einem bestimmten Ben landet Lulu bei dem unbekannten Ben aus dem Internet. Anfangs noch recht kurz und zögerlich, entwickelt sich daraus schnell eine kleine Schwärmerei für jemanden, den man eigentlich gar nicht kennt. Bis eine kleine Sache plötzlich alles verändert.

    Eigene Meinung
    Hätte ich die Rezensionen genauer gelesen und vielleicht mal ins Buch geschaut, wäre es sicher nicht bei mir zu Hause gelandet. Wie die Geschichte eigentlich auch schon vermuten lässt, kommunizieren Lulu und Ben ausschließlich über das Internet miteinander. Eine andere Schreibart kommt hier nicht vor. Wir lesen ihre Chats und auch die Aktualisierungen ihrer Facebook-Statusmeldungen, inklusive der Kommentare.
    Ich maaaaag das einfach nicht, wo wir beim ersten Problem wären. Da es aber meine eigene Schuld/Dummheit war, habe ich mich drauf eingelassen. Allerdings kommt beim Lesen des Chatverlaufs kein Fluss auf, man stockt einfach immer wieder.

    Das Alter der beiden ist für ihr Schreibweise meiner Meinung nach etwas zu hoch angesetzt. Ich selbst war auch mal 18 und wage zu behaupten, dass man in dem Alter schon ein "bisschen" reifer schreibt. Aber gut, darüber lässt sich streiten.
    Die Themen sind auch echt fragwürdig. Im einen Moment reden sie über Teenie-Dinge, wie den ersten Sex - wobei ich es sowieso krass fand, dass sie schon so früh und vor allem offen über solche Sachen geredet haben.... - andererseits scheint es stellenweise schon fast philosophisch. Diese Gegensätze passen einfach nicht zusammen.

    Die Facebook-Statusmeldungen die beide dem Thema entsprechend immer wieder ändern, waren mir auch viel zu unglaubwürdig. Zwar kenne ich auch Leute, die sehr private Dinge plötzlich öffentlich auf Facebook diskutieren müssen, doch irgendwie war das nochmal anders. Vor allem die Kommentare waren auch sehr nichtssagend. Die Statusmeldungen hätte ich persönlich nicht gebraucht.

    Ich habe die Geschichte auch nicht als romantisch empfunden. Mir waren beide bis zum Schluss sehr fremd und auch über die Menschen in ihrer näheren Umgebung erfährt man eben auch nur das wenige, was die beiden im Chat preisgeben. Es war mir einfach zu wenig um die beiden an mich heran zu lassen. Dass sie sich irgendwann verlieben konnte ich nicht richtig nachvollziehen. Schwärmen ok, aber für's Verlieben fehlt dann doch etwas. Außerdem habe ich auch ihre paar Streitereien null nachempfinden können! Vor allem, da beide nie ganz unschuldig sind, wie sich am Ende herausstellt.

    Fazit
    Mir hat das Buch nicht gefallen und nur wieder gezeigt, dass einige viel zu öffentlich im Netz (gerade private Probleme auf Facebook zu diskutieren) unterwegs sind. Auch denke ich, dass ich wohl schon viel zu alt für dieses Buch bin und es eher für unter 16-Jährige geeignet wäre.

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    daydreamins avatar
    daydreaminvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Kindisch, albern und voreingenommen. Riesengroße Enttäuschung!
    Im Pyjama um halb vier


    Geschrieben im August 2013:
    Im Klappentext geht es um Lulu und Ben und eine Party. Ich mit meinen 21 Jahren denke bei dem Wort Party an einen Diskobesuch, Geburtstagsfeiern von Freunden oder Fachschaftsfeiern von der Uni. Genau deswegen habe ich wohl auch etwas ganz anderes erwartet.

    Es geht also um Lulu und Ben, beide 17 Jahre alt. Lulu wohnt in Hamburg, Ben in München und der Zufall führt sie zusammen. Es gibt keine richtige Erzählform, man liest nur den Chatverlauf bei Facebook. Anfangs ist der relativ spärlich, dann entwickeln sich richtige Gespräche und die beiden schreiben immer ausführlicher über ihre Gefühle. Zwischendurch werden kurze Unterhalten von Lulu/Ben mit anderen Leuten eingefügt, die mit dem Stichwort „Chat“ gekennzeichnet sind. Fand ich sehr unpassend, denn mir ist später aufgefallen, dass mit „Chat“ tatsächlich die Statusmeldungen bei Facebook gemeint sein sollen. Das hat mich zuerst gänzlich verwirrt.

    Naja, so viel mehr Handlung gibt es dann auch gar nicht. Die beiden schreiben und schreiben und schreiben, erzählen sich aus ihrem Leben und groß angekommen ist bei mir nichts. Neben den klassischen Teeniethemen kommt besonders die Trennung der Eltern und ein Leben im Rollstuhl zur Sprache, aber auch diese Passagen konnten mich wenig bis gar nicht berühren. Die Handlung hat mich auch ab und zu ratlos und einmal sogar ein bisschen entsetzt zurückgelassen. Was ich richtig unverschämt fand, war die Haltung der Autoren/Charakter zum Thema Heavy Metal. Besagter Junge, der nun im Rollstuhl sitzt, hört laut Ben seit seinem Unfall nur noch Heavy Metal und ist wütend und traurig und unzufrieden und alles. Dass er mit seinem Leben nicht mehr ganz so zufrieden ist und erstmal klarkommen muss, kann ich ja nachvollziehen, aber woher wird sich hier wieder das Recht genommen so über härtere Musik zu urteilen? Gerade wenn es um den Rollstuhl und die damit verbundenen Vorurteile geht, war ich hochgradig enttäuscht, dass Heavy Metal Hörer wieder als wenig umgänglich, sauer, schlecht gelaunt und schlichtweg böse dargestellt wurden. Und dann, gegen Ende des Buches, machte genau dieser Junge eine Entwicklung durch. Einen Schritt in Richtung Leben. So und jetzt ratet mal, worin sich das äußerte? Genau, weniger Heavy Metal, denn er hat sich ein Album von Adele gekauft. An dieser Stelle hätte ich ja beinahe einen kleinen Lachkrampf bekommen. Nicht nur Heavy Metal kriegt hier sein Fett weg, auch Hip-Hop und Soul werden hier als „weichgespült“ bezeichnet, was ich ebenfalls nicht in Ordnung finde. Gerade im Hip-Hop findet man so unendlich viele Sachen, die alles andere als weichgespült sind und einen sehr ernsten und krassen Hintergrund haben. Nun gut, da haben die Autoren einen ganz wunden Punkt bei mir getroffen, weil ich es einfach unverschämt finde so über Musikrichtungen und deren Hörer abzulästern, wo es doch genau um Vorurteile geht. Schwer enttäuschend für ein Jugendbuch – ach was, schwer enttäuschend für jegliche Art von Buch!

    So, jetzt rege ich mich mal wieder etwas ab und komme zu den Charaktern. Wir haben Lulu und Ben, ihre Familien, Freunde und ihre Partner Marco und Larissa. Es geht um Liebe, wie man richtig küsst und die Angst vorm ersten Mal. Das ganze wird sowas von pubertär diskutiert, dass ich mich ernsthaft gefragt habe, ob die beiden nicht eher 13/14 sind. Auch über andere Themen reden sie alles andere als erwachsen und die Sprache ist für 17jährige absolut nicht angemessen. Wer benutzt denn DSDS als Abkürzung für Deutschland sucht die Super-Saufnase oder sagt zum Schlafanzug Schlafi?

    Wie die Charakter miteinander umgehen, war auch alles andere als herzlich. Ben und Lulu scheinen zwar eine enge Verbindung zueinander aufzubauen, aber davon kommt wenig rüber. Ab und zu wird es total kitschig und irgendwer schreibt 4 Seiten über seine ach so verwirrenden Gefühle. Dann geht es mit der Gefühlsachterbahn wieder herab und einer von beiden ist sauer und antwortet erstmal wochenlang nicht auf Nachrichten. Es wird mehrmals davon gesprochen einen Schlussstrich zu ziehen, aber nie wird das durchgezogen. Besonders Ben hätte ich schon lange abgeschossen, bei dem was er zwischendurch abzieht. Insgesamt fand ich beide unsympathisch und mir war es schon fast egal, was jetzt mit ihnen oder ihren Freunden passiert.

    Dann gab es da noch Randcharakter, die in den Statusmeldungen zu Wort kamen. Wir sind zwar bei Facebook, aber hier tummeln sich Leute mit Fantasienamen aller Nerdinator, NellyRosarot17 und Fee39. Allein die Namen sprechen schon für das gesamte kindische Niveau in diesem Buch. Wie dem auch sei, diese Statusmeldungen waren unnötig, unpassend und verwirrend. Lulu und Ben haben teilweise gleiche Freunde, dabei wohnen sie doch in Hamburg und München und haben sich auch noch nie zuvor gesehen. Wie kann Lulu also mit Bens bestem Freund bei Facebook vernetzt sein? Wer soll Nerdinator sein, der unter den Statusmeldungen von beiden ein bisschen Kontra gibt (leider auch sehr pubertär)? Oder wird hier einfach wild rumkommentiert, egal ob befreundet oder nicht? Also so ganz der Realität entsprach das definitiv nicht!

    Dann sind diese Statusmeldungen absolut intim. In einem Jugendbuch sollten die Charakter nicht so freizügig mit ihrem Liebesleben umgehen, wie Lulu und Ben. So fragt Lulu zum Beispiel ihre gesamte Timeline, ob es bei Typen auf die Größe ankommt. Dann sabbert sie ihrem Englisch-Nachhilfelehrer hinterher und Ben postet pseudophilosopische Fragen in die Welt. Teilweise betreffen diese Meldungen sogar den jeweils anderen und zwar auf eine Art, wie ich es unmöglich finde. Einmal vertraut Lulu zum Beispiel Ben ein großes Geheimnis an und der postet daraufhin „Was macht ihr, wenn ihr ein Geheimnis anvertraut bekommt, was ihr eigentlich gar nicht wissen wollt?“ Kann er das Lulu nicht ins Gesicht sagen? Bzw. ins Gesicht schreiben oder wie auch immer? Wäre ich Lulu, wäre ich mir sehr albern beim Lesen dieser Meldung vorgekommen, die sich eindeutig auf sie bezieht.

    Naja, alles in allem bin ich richtig enttäuscht. Nach den ersten Seiten hatte ich mich zwar schon damit abgefunden, dass ich hier nicht voll auf meine Kosten kommen würde, aber mit solcher Kinderkacke hatte ich nicht gerechnet. Das einzig positive ist dann nochmal eine Wendung in der Handlung, mit der ich nicht gerechnet hätte. Die Überraschung ist gut gelungen und hat mir gefallen, auch wenn ich mich ernsthaft frage, ob hier die richtigen Signale an Rollstuhlfahrer im Teenageralter gesendet werden.

    Fazit

    Alles in allem: Schade Schokolade! Ich wollte Lulu und Ben wirklich eine Chance geben, nachdem ich bemerkt habe, dass hier versucht wurde Jugendsprache zu imitieren. Leider hat das wegen ihrer nicht nachvollziehbaren und für 17 Jahre definitiv zu kindischen Art nicht funktioniert. Auch die Statusmeldungen fand ich albern und die Vorurteile gegenüber bestimmten Musikrichtungen haben dem ganzen noch die Krone aufgesetzt. Ich gebe 1 Stern, weil wenigstens versucht wurde noch ein bisschen Tiefgang in die Sache zu bringen, aber auch das hat mich leider gar nicht gekriegt. Vielleicht hätte man den Klappentext lieber kindlicher schreiben oder das Buch „Im Schlafi um halb vier“ sollen, dann hätte ich einen großen Bogen drum gemacht. Es tut mir fast schon Leid, dass ich das Buch so zerrissen habe, aber von mir gibt es keine Leseempfehlung für Leute über 16 Jahren.

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    ConnyZ.s avatar
    ConnyZ.vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Bin nicht ganz überzeug worden ... ist mal was ruhiges für Zwischendurch.
    Totale Enttäuschung ...

    Im Jahr 2013 erschien Gabriella Engelmanns und Jakob M. Leonhardts Gemeinschaftswerk „Im Pyjama um halb vier“. Der „Chat-Roman“ umfasst 244 Seiten und erschien im Arena Verlag.

    Lulu und Ben, auf dem ersten Blick scheinen sie keine Verbindung zu haben, wohnen sie doch Hunderte von Kilometer entfernt. Doch das Internet macht es möglich und so beginnt eine Zeit für beide mit zahlreichem Austausch über das Leben … und die Liebe.

    „Im Pyjama um halb vier“ ist so ein typisches Hypebuch, welches ich in jenem Jahr aber nicht lesen wollte, wegen dem Chataufbau. Durch eine ähnliche Geschichte, die  im Jahr 2015 erschienen ist, dachte ich mir, dass ich nun auch für Gabriella Engelsmanns Werk gerüstet bin.
    Die grafische Darstellung des Romans war leider sehr veraltet und so hatte ich das Gefühl, dass beide in einem normalen Chat unterwegs sind, und nicht auf Facebook und Co.. Vom Aufbau her  hätte man hier also durchaus origineller sein können.
    Lulu und Ben sollen beides Teenager sein, doch im Verlauf des Chats hatte ich immer wieder das Gefühl, dass beide entweder sehr schnell erwachsen werden mussten, oder die Autoren einfach vergessen haben, wie es war Teenager zu sein und sich auch so zu geben.
    Ebenso war mir der Chatverlauf im Ganzen betrachtet sehr fad und ich hatte schnell Langeweile – so muss sich die NSA fühlen, wenn sie unsere Chats mitliest.
    Auch waren es die vielen Lügen, welche sich immer mehr zwischen ihnen aufgebaut hatten und sie doch immer wieder zusammenfanden – tut mir leid, aber hier gilt für mich „eine Chance ja, bei der zweiten stimmt was nicht“.
    Die Autoren haben es für mich nicht verstanden Gefühle zu transportieren, denn auch in so einer Form der Geschichtenerzählung kann an Dramatik hineinbringen.

    Für mich ist „Im Pyjama um halb vier“ ein absoluter Flop – ich würde dieses Buch niemanden empfehlen!

    Rezension auf: www.dieSeitenfluesterer-unserBuchblog.blogspot.de

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    resa82s avatar
    resa82vor 3 Jahren
    Im Pyjama um halb vier

    Kurzbeschreibung:

    Lulu macht sich bei Facebook auf die Suche nach dem Ben, den sie auf der letzten Party kennengelernt hat. Sie findet … einen anderen, mit dem sie von nun an jeden Tag chattet. Sie erzählen sich Dinge, die sie sonst niemandem erzählen würden. Dinge, die unter normalen Umständen unausgesprochen bleiben. Und plötzlich entstehen Gefühle, gegenüber diesem Fremden, den man eigentlich gar nicht kennt.

    Meine Meinung:

    "Im Pyjama um halb vier" ist eine E-Mail / Chat Roman  von Gabriella Engelmann und Jakob M. Leonhardt.
    Da ich immer nur Gutes über Gabriella Engelmann gehört habe wollte ich unbedingt mal was von ihr lesen.
    Leider konnte es mich nicht ganz überzeugen, es ist jetzt nicht schlecht aber es hat mich jetzt auch nicht vom Hocker gehauen.

    Lulu und Ben schicken sich über Facebook private Nachricht und ab zwischendurch sieht man mal ein paar öffentliches Posting, wo ihre Freunde mitschreiben.
    Ben hat mir gleich recht gut gefallen durch seine coole Art und seine lockeren Sprüche  hatte ich gleich einen Draht zu ihm.
    Mit Lulu hatte ich leider so meine Probleme, dieses ewige Hin und Her ging mir irgendwann richtig auf die nerven.Sie ist beinahe ein richtiges Klischee Mädchen:
    Oberflächlich, Modepüppchen, Ballerina usw.

    Der schreibstill ist sehr locker und flüssig zu lesen, allerdings fand ich die Wortwahl an machen stellen recht unglaubwürdig und nicht altersgerecht ,
    dafür das es ein Chat/ Mail Roman ist fehlten mir die üblichen Internet Abkürzungen oder Smileys die, die jugendlichen ja stets und ständig benutzen.



    Fazit:

    Irgendwie bin ich mit der Story nicht ganz warm geworden, das Ganze wirkte nicht ganz authentisch.
    Eine kurzweilige Story für zwischendurch.

    3 von 5 Sterne  

    http://resas-welt.blogspot.de/

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    lovelycrazy03s avatar
    lovelycrazy03vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Also ich fand dieses Buch sehr schön da es locker zum lesen ist und man sich gut hinein verstzen kann.Ich kann es sehr weiterempfehlen.
    Buch für Zwischendurch


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    Dreamss avatar
    Dreamsvor 3 Jahren
    Sehr schön <3

    Das Buch "Im Pyjama und halb vier" wurde geschrieben von Gabriella Engelmann und Jakob M. Leonhardt und handelt von zwei Menschen welches sich überhaupt nicht kennen und im Internet kennenlernen.

    Lulu sucht bei Facebook nach einem Jungen mit dem Namen Ben Schumann. Sie möchte nämlich unbedingt seinen besten Freund Marco kennenlernen. Wie sich herausstellt ist dies aber nicht der den sie gesucht hat sondern ein fremder Ben. Die beiden fangen an immer mehr miteinander zu schreiben. Sie vertrauen plötzlich einem vollkommenen Fremden Dinge an welche man sonst niemanden erzählen würde.Die beiden erzählen einander ihre Liebesgeschichten, vom Stress in der Familie und vielen anderen Dingen. Bald merken sie, das sie ein seltsames gutes Gefühl haben während sie miteinander schreiben. Dieses obwohl sie den anderen eigentlich gar nicht persönlich kennen. Lulu ist 16 Jahre alt und Ben ist 17. Sie lebt in Hamburg und er in München. Also wohnen sich scheinbar sehr weit voneinander entfernt. Aber ist wirklich alles so wie es scheint und die beiden Personen sagen. Das Buch ist in E-Mail Form geschrieben. Die beiden schreiben über Facebook über die Privatnachrichten. Das wird sehr oft deutlich, da auch passende Symbole benutzt werden. Die beiden Protagonistin sind Jugendliche und benutzen daher auch die 'Typische Jugendsprache'. Der Schreibstil wurde also sehr gut auf die beiden Personen angepasst sodass man sich gut in sie hineinversetzten konnte. Ich bin durch die Seiten geflogen, da es sich auf Grund des Schreibstils mit der E-Mail Form sehr schnell lesen lässt. Mir hat das Buch "Im Pyjama um halb vier" ganz gut gefallen. Wie bereits erwähnt ist dieses ein E-Mail Roman welches ich sehr gerne mochte. Es lässt sich daher sehr schnell lesen und man gut mit den Personen mitfühlen. Die Protagonistin befinden sich ja ungefähr in meinem Alter weshalb ich viele ihrer Probleme nachvollziehen und verstehen kann. In diesem Buch wird auch die besondere und wichtige Thematik vom Internet aufgegriffen. Die beiden kennen sich überhaupt nicht und schreiben dennoch miteinander. Dieses ist jedoch sehr gefährlich welches auch in diesem Buch etwas aufgezeigt wird. Die Nachteile dieser Situation werden nämlich sehr gut dargestellt. Man weiß nicht wer dieser Gegenüber einen ist. Dabei könnte die Person vollkommen lügen oder nur teilweise. Genau das zeigen die beiden Autoren damit auf. Ich finde das dies ein sehr schönes Buch für zwischendurch ist welches trotzdem eine gute Botschaft hat.

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    Haruhis avatar
    Haruhivor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Überraschend gut
    Kein 08/15 Buch

    Als ich das Buch zum ersten mal in den Händen hielt, wollte ich es zuerst gar nicht lesen, da ich dachte es wäre ein sehr kitschiger Roman der sich sehr lange ziehen würde. Doch ich muss positiv feststellen das mir fast alles sehr gut gefallen hat. Besonders herrausragend ist der Stil, da alles was man erfährt nur in den Facebook- Nachrichten der Protagonisten zu lesen ist. Und ich hätte nicht erwartet das die Geschichte so einen guten Wendepunkt hat. Nur war mir dann das Ende etwas zu kurz, doch die einzelnen Probleme und das Leben der Charaktere wurde gut ausgeschrieben.
    Es ist ein sehr gutes Buch das ich eigentlich nur weiter empfeheln kann (auch wenn es etwas kitschig ist ;))

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    Kartoffelschafs avatar
    Kartoffelschafvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Kurzweilig, amüsant und ein wenig dramatisch - hatte allerdings ein bisschen mehr erwartet.
    Witzig, kurzweilig, überraschend

    Ein absolut kurzweiliges Buch, welches sich unheimlich schnell lesen lässt. Dies liegt vor allem an der Chatdarstellung der einzelnen Unterhaltungen zwischen den beiden Protagonisten.
    Der Schreibstil ist flüssig und angenehm, die einzelnen Abschnitte in einer perfekten Länge.

    Den Leser erwartet eine Teenie-Liebesgeschichte die irgendwie an "Gut gegen Nordwind" erinnert. Allerdings altersgemäß auf Jugendliche zugeschnitten und daher mit weniger Tiefgang und weniger Witz. Hier fehlte mir irgendwie der Charme. 

    Am Ende erwartet den Leser eine Überraschung - eine unerwartete Wende wenn man so möchte. Diese geht ans Herz - ansonsten ist das Buch aber streckenweise unglaublich öde. Es passiert nicht viel und wenn dann immer das selbe.
    Schade, ich war tatsächlich ziemlich enttäuscht und habe wirklich etwas mehr erwartet.
    Allerdings kann es hier auch daran liegen, dass ich ein für derartige Teenie-Lovestories doch schon etwas zu alt geworden bin. 
    Einige wohl witzig gemeinte Stellen sind irgendwie völlig an mir vorbei gegangen ohne mir ein Lächeln entlocken zu können...

    Empfehlen würde ich es daher wirklich eher jüngeren Lesern. 

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    Blutmaedchens avatar
    Blutmaedchenvor 4 Jahren
    Meine Meinung

    Als ich auf "Im Pyjama um halb vier" aufmerksam wurde, war ich sofort von dem witzigen Titel und dem Cover begeistert. Für mich war dieses Buch eine Autorenpremiere, da ich bisher noch kein einziges von Engelmann oder Leonardt gelesen habe.
    Dieses Buch ist ausschließlich in Chatform geschrieben und recht bunt gestaltet, was mir sehr gut gefallen hat! Abwechselnd liest man die Chats von der sechzehnjährigen Lulu aus Hamburg und dem siebzehnjährigen Ben aus München, die sich eigentlich nur durch einen Zufall "kennen gelernt" haben, weil Lulu nach einer Party unbedingt den Ben Schumann sucht, den sie so süß fand.
    "Hi. Bist du zufällig Ben? Der beste Freund von Marco?" und das Schicksal nimmt seinen Lauf.

    Was natürlich beim aufschlagen auffällt, ist die Gestaltung der Chats. Es gibt ein kleines Benutzerbild, was bei Lulu eine Rakete und bei Ben ein Basketball ist. Die Schrift ist nicht wie gewöhnlich schwarz, sondern blau und rot, und dann gibt es noch gewisse Statusmeldungen, wo Freunde der Beiden kommentiert haben, was sich dann farblich auch nochmal voneinander unterscheidet.
    Was mir leider gar nicht gefiel war die "Griffigkeit" des Buches. Die Seiten waren sehr dick (was wegen des farblichen Textes wohl notwenig war) und der Buchrücken extrem steif.
    Doch die Chats der Beiden trösten relativ schnell darüber hinweg und man will unbedingt weiterlesen.

    Die Handlung kann man zeitlich gut erfassen, da über jedem Chat Datumanzeigen zu finden sind. Was ganz praktisch ist, da zwischen manchen Chats eine traurige, nachdenkliche oder dramatische Nachdenkpause eingelegt wurde.
    Acht Monate lang texten sich Lulu und Ben hin und her. Weil Lulu nach einem Jungen sucht, den sie süß findet, kommen die Beiden über das Thema Jungs, Mädchen und Beziehungen ins Gespräch und schließen einen Deal: Lulu klärt Ben über die Mädchendenkweisen auf, während Ben Lulu in Sachen Jungs erleuchtet. Der Austausch hat mich ziemlich zum schmunzeln gebracht und automatisch hat man die Dinge hinterfragt. Ich persönlich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass alles, was dort geschrieben steht zu hundert Prozent der Wahrheit entspricht und beweist, wie kompliziert sich Männlein und Weiblein das Leben machen.
    Je länger die Chats andauern umso mehr freunden sie sich an, erzählen von Date-Erlebnissen und Ängsten, Träumen für die Zukunft und helfen sich bei familären Problemen.
    Doch beide haben ein Geheimnis, womit sie erst gegen Ende rausrücken wollen. Die Angst sich zu überwinden war somit ein Aspekt des Buches, den ich als Leserin sehr deutlich nachempfinden konnte und der wirklich aus dem realen Leben erzählt. 
    Was ich interessant fand, war ein Gesprächsthema, das zwischendurch für eine kurze Kontaktpause sorgte. Fake oder nicht Fake? Schließlich ist im Internet alles möglich.

    "Im Pyjama um halb vier" wird abwechselnd von Engelmann, die Lulu schreibt und Leonhardt, der Ben Leben einhaucht, geschrieben und diese Aufgabenverteilung gibt den Gedankengängen der Protagonisten etwas sehr ehrliches. Ein Kopf mag sich zwar viele verschiedene Charakterzüge ausdenken können, aber ich finde gerade bei so einem Buchaufbau sollte sich der eine Charakter von dem anderen abheben und das haben beide Autoren geschafft. Was die Entstehung des Buches betrifft, kann ich Euch nur das Interview ans Herz legen. Das fand ich sehr interessant.

    Das komplette Buch hat großen Unterhaltungswert. Die Freunde der Beiden, die bei den Statusmeldungen ihren Senf dazugeben, konnten mich ziemlich zum lachen bringen.
    Als Leser merkt man schnell, dass sich die Beiden sehr mögen und ich habe richtig mitgefiebert. Bauchgrummeln, Kniezittern und des öfteren musste ich ein paar Tränchen zurückhalten, weil mich die Geschichte einfach berührt hat. Es geht vorallem um die Frage ob man wirklich eine Person, die man noch nie gesehen hat, richtig mögen kann und das Thema haben die beiden Autoren hier sehr spaßig, mitfühlend und autentisch rübergebracht.

    Am Ende musste ich wirklich schlucken und war mehr als gerührt von den Charakteren, die beide einen festen Platz in meinem Herzen eingenommen haben. 

    Keine Frage: "Im Pyjama um halb vier" hat sich auf die Liste meiner Lieblingsbücher katapultiert!!! <3

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