Wolkenspiele

von Gabriella Engelmann 
4,2 Sterne bei66 Bewertungen
Wolkenspiele
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peedees avatar

Die Geschichte um die verstorbene Schriftstellerin ist unauffällig ins ganze Geschehen eingewoben. Für mich ein bisschen viel Fügung.

Daniela8s avatar

Schöner Inselroman.

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Inhaltsangabe zu "Wolkenspiele"

Die Erkenntnis, dass eine Ehe nicht ewig halten muss, bleibt auch Anna nicht erspart – nach 15 Jahren ist alles aus. Deshalb nimmt sich die 43-Jährige eine Auszeit und reist nach Amrum, wo sie die Biographie einer verstorbenen Schriftstellerin schreiben will. Auf der Fähre begegnet sie dem Fotografen Paul, der sie auf andere Gedanken bringt. Doch die Vergangenheit lässt Anna nicht los, und außerdem ist da noch ihr undurchsichtiger Vermieter, der ein dunkles Geheimnis zu hüten scheint …

»Magisch wie das Spiel der Wolken, beglückend wie der Zauber der Insel Amrum!« Silke Schütze

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426500743
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:314 Seiten
Verlag:Droemer Knaur
Erscheinungsdatum:01.03.2010

Rezensionen und Bewertungen

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    peedees avatar
    peedeevor 6 Tagen
    Kurzmeinung: Die Geschichte um die verstorbene Schriftstellerin ist unauffällig ins ganze Geschehen eingewoben. Für mich ein bisschen viel Fügung.
    Ein bisschen viel Fügung

    Nach 15 Jahren Ehe ist sie nun am Ende: Anna Bergman und ihr Mann lassen sich scheiden. Um auf andere Gedanken zu kommen, reist sie nach Amrum, wo sie die Biographie der Schriftstellerin Charlotte Mommsen, die sich 1915 auf ebendieser Insel das Leben genommen hat, schreiben will. Auf der Fähre trifft sie den Fotografen Paul Marquardt – sie sind sich sofort sympathisch. Doch die Vergangenheit ist immer mit im Gepäck…

    Erster Eindruck: Ein sehr schönes Cover mit dem Strandkorb – gefällt mir wirklich gut.

    Anna hat sich ein Ferienhaus gemietet: das Watthuis – ein gemütliches Zuhause auf Zeit. Sie findet auch gleich Anschluss bei den Einheimischen. Das ist sehr schön, sagt man den Insulanern doch des Öftern nach, dass sie ein bisschen verschlossen seien. Auf einen trifft das jedoch absolut zu: Maximilian Degenhardt, ihr Vermieter. Wie Anna von der Hausverwalterin erfahren hat, gehören dem vor Jahrzehnten Zugereisten mehrere Liegenschaften auf der Insel. Er selbst lebt jedoch sehr karg und zurückgezogen. Ein mysteriöser Mann…

    Die Begegnung mit Paul bringt Anna durcheinander; ihre Gefühle sind in Aufruhr und sie meint, Dinge zu spüren, die sie während der langen Zeit mit ihrem baldigen Ex-Mann nie verspürt hatte. Paul war mir gleich sympathisch, mit Anna hatte ich zuweilen ein bisschen mehr Mühe. Sie kämpft mit Ereignissen ihrer Vergangenheit. Von den Nebenfiguren hat mir Leona, Annas Schwester, am besten gefallen. Sie erfährt, dass ihr Mann schon länger eine Affäre hat und sie und die Kinder nun verlassen will. Sie fährt ein paar Tage zu Anna nach Amrum.

    „Wenn du nach der Wahrheit suchst, musst du auch bereit sein, ihr ins Gesicht zu sehen.“

    Die Geschichte um die verstorbene Schriftstellerin ist unauffällig ins ganze Geschehen eingewoben. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und mir haben die Beschreibungen sehr gut gefallen. Insgesamt war es mir jedoch ein bisschen zu viel Fügung.

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    EmiliaSabbats avatar
    EmiliaSabbatvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr schöner Urlaubsroman
    Ein leichter frischer Inselroman

    Wieder einmal ein sehr gutes Buch von Frau Engelmann. Mit ihren Inselromanen entführt sie die Leserinnen auf verschiende Nordseeinseln, in diesem Falle Amrum.
    Das Buch ist sehr gut aufgebaut, hervorragend recheriert, man könnte es auch als "Wanderkarte" über Amrum benutzen, denn als leser hat man das Gefühl direkt vor Ort zu sein. Das gefällt mir an ihren Inselromanen am besten. Flucht aus dem Alltag, den Seewind spüren, den typischen Nordseegeruch in der Nase haben all das schafft die Autorin immer wieder auf verblüffende Art und weise.
    Wolkenzauber bekommt dennoch nur 4 Sterne von mir, da mir die Geschichte stellenweise etwas langweilig war. Es geht um eine Autorin aus Hamburg, die von ihrem Verlag den Auftrag bekommt über eine junge Frau zu schreiben die sich Anfang des 20. Jahrunderts das leben genommen hat. Ja okay.... Ich hätte doch gerne weniger Rechere gelesen, als ein kleines bisschen mehr über das eigene Drama welches die Protagonistin durchlebt. Natürlich , wie in jeden kitischen Liebesroman wird am Ende alles gut, wobei ich mich da schon frage ... ab wann ist man Realitätsfremd ;-) Doch - ich lese um der Welt zu entfliehen und da ist Träumen ja erlaubt!

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    pardens avatar
    pardenvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Unkomplizierte Spätsommerlektüre - ich habe mich wohl gefühlt auf Amrum mit all den Menschen...
    Unkomplizierte Spätsommerlektüre...

    UNKOMPLIZIERTE SPÄTSOMMERLEKTÜRE...

    Anna ist 43 und hat gerade sehr damit zu kämpfen, dass nach 15 Jahren Ehe nun die Scheidung läuft. Um sich aus dem Tief zu reißen, nimmt sie dankbar die berufliche Chance wahr, eine Biographie über die schon lange verstorbene Schriftstellerin Charlotte Mommsen zu schreiben, die einst auf der Insel Amrum lebte. Um dafür auf wirkliche Spurensuche gehen zu können, mietet sich Anna auf Amrum für einige Wochen ein Ferienhaus. Auf der Fähre lernt sie den netten Fotografen Paul kennen, der ebenfalls beruflich für einige Tage nach Amrum fährt. Doch auch wenn sie ihn nicht unsympathisch findet - wirkliches Interesse hat sie nicht, steht sie doch noch vor dem Scherbenhaufen ihrer Ehe und will erst noch weiter ihre Wunden lecken.

    Auf Amrum angekommen, lebt sie sich schnell ein und lernt allmählich nicht nur die Insel, sondern auch einige ihrer Bewohner näher kennen. Ihr launischer Vermieter scheint recht eigenbrötlerisch zu sein, doch andere Inselbewohner zeigen sich deutlich offener - Klatsch und Tratsch inbegriffen. Die eher spröde Idylle Amrums zeigt sich manchmal erst auf den zweiten Blick, doch Anna beginnt sich immer wohler zu fühlen. Sie wandelt auf den Spuren Charlotte Mommsens und findet immer mehr Hinweise für ihre Biographie - ihr Buch macht zunehmend Fortschritte. Ihr Vermieter scheint etwas zu verbergen zu haben, doch Anna zeigt sich hartnäckig, um das Geheimnis zu erkunden. Und Paul - ja, Paul begegnet Anna auch immer wieder. Und ihr Schutzpanzer nach der gescheiterten Ehe bricht allmählich auf und macht etwas anderem Platz - die Schmetterlinge dürfen wieder fliegen. Doch hat ihre Zuneigung überhaupt eine Zukunft?


    Klar, ein Buch, das nach bekanntem Schema gestrickt ist: Mann, Frau, Liebe, Komplikationen und Krise, Happy End. Aber auch wenn man das vor Lesebeginn schon weiß, schafft Gabriella Engelmann es doch, dem ganzen einen sehr angenehmen Flair zu verpassen. Sympathische Charaktere, die man selbst gerne kennenlernen würde, bildhafte Ortsbeschreibungen, die das Fernweh wecken, kleine Geheimnisse, die man auch als Leser gerne aufgelöst wissen möchte. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, die Seiten rauschen nur so vorbei. Zudem bedient die Autorin gelungen die Klaviatur der leisen Gefühle, so dass es hier neben dem lachenden manchmal auch ein weinendes Auge gibt. Also ein Buch einfach nur zum Genießen.

    Wenn man teilweise anstrengende und eher schwierige Bücher liest oder auch nur so zwischendurch mal den Eindruck hat, beim Lesen einfach mal die Seele baumeln lassen zu wollen, bietet sich dieses unkomplizierte Buch dafür in jedem Fall an...


    © Parden

    Kommentare: 10
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    minicaspis avatar
    minicaspivor 3 Jahren
    Ein Roman der zu Tränen rührt

    Wolkenspiele von Gabriella Engelmann
    320 Seiten- Knaur Verlag
    ISBN: 978-3426517444
    Inhalt:
    Nach dem Anna sich von ihrem Mann, nach 15 Jahren Ehe getrennt hat braucht sie Abstand. Da kommt ihr Job ganz recht. Sie schreibt nämlich eine Biograph über Charlotte Mommsen, eine Schriftstellerin die auf Amrum gelebt und sich dort schließlich das Leben genommen hat. Damit Anna sich besser in Charlotte hinein versetzten kann fährt sie auf die Insel.
    Auf der Insel gefällt es Anna auf Anhieb gut und sie wird dort mit offenen Armen empfangen. Auch in das Haus, dass sie für einen Monat gemietet hat, verliebt sie sich sofort. Den Vermieter lernt sie zwar nicht kennen, was sie merkwürdig findet, aber die Haushälterin schließt sie schnell in ihr Herz.
    Auf der Fähre nach Amrum, hatte Anna einen netten Mann kennen gelernt, der ihr auch sogleich seine Telefonnummer gegeben hat. Doch aufgrund ihrer nahenden Scheidung hat sie zunächst nicht das Bedürfnis sich mit dem Mann, der als Fotograf auf der Insel ist, zu treffen. Doch das Schicksal hat anderes mit ihr vor...
    Meine Meinung:
    Der Roman " Wolkenspiele" von Gabriella Engelmann hat starkes Fernweh in mit geweckt. Gabriella Engelmann versteht es perfekt, die schöne und idyllische Landschaft der Insel Amrum zu beschreiben. Sie lässt ihrem Leser ein so klares Bild im Kopf entstehen, das es einem vorkommt man wäre selbst dort und könnte die Meeresprise riechen.
    Zudem hat Gabriella Engelmann einen sehr angenehmen Schreibstil, einmal in der Geschichte angekommen, kommt man nicht wieder los. Man konnte sich in dem Roman schon wie zu Hause fühlen.
    Für Anna habe ich von Anfang an Sympathie empfunden und ich habe sie schnell kennen gelernt. Die Andeutungen auf ihr kleines Geheimnis, das nicht gleich verraten wird hat mich sofort zu wilden Spekulationen angehalten und ich war sehr gespannt was Anna so sehr beschäftigt und in ihren Handlungen teilweise auch einschränkt.
    Insgesamt ist "Wolkenspiele" ein Roman, der sich mit dem Vergangenen, der Zukunft, der Selbstfindung und der Selbstüberwindung beschäftigt. Man darf Anna durch all dies begleiten und hat nicht selten ein Lächeln dabei auf dem Gesicht.
    Zum Ende hin kann ich nur sagen, dass dies ein sehr authentischer und wunderschöner Roman ist, der mich zum Ende hin sogar zu Tränen gerührt hat.

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    Lennys avatar
    Lennyvor 4 Jahren
    Wolkenspiele / Gabriella Engelmann

    Amrum, Anna reist nach dem Eheaus nach Amrum um dort an einer Biografie zu arbeiten. Es fällt ihr anfangs noch schwer, da 15 Jahre schon sehr verbinden. Bereits auf der Fähre lernt sie Paul kennen....Auch ihre kleine Schwester Leonie steckt plötzlich in einer Ehekrise und besucht sie kurzerhand auf der Insel. Eine schöne Geschichte mit einem schönen Ende.

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    schoeneskatrinchens avatar
    schoeneskatrinchenvor 4 Jahren
    [Rezension] Wolkenspiele – Gabriella Engelmann

    Titel: Wolkenspiele
    Autorin: Gabriella Engelmann
    Genre: ChickLit, Unterhaltungsliteratur
    Erschienen: 2010
    Seitenzahl: 320
    Format: Taschenbuch
    ISBN: 978-3863657437
    Kindle – bei www.amazon.de / 6,99 Euro*
    Preise: Print 5,99 Euro*
    Cobyright der Originalausgabe @ 2010 by Knaur Taschenbuchverlag Plattform

    Klappentext:
    Die Erkenntnis, dass eine Ehe nicht ewig halten muss, bleibt auch Anna nicht erspart – nach 15 Jahren ist alles aus. Deshalb nimmt sich die 43-Jährige eine Auszeit und reist nach Amrum, wo sie die Biographie einer verstorbenen Schriftstellerin schreiben will. Auf der Fähre begegnet sie dem Fotografen Paul, der sie auf andere Gedanken bringt. Doch die Vergangenheit lässt Anna nicht los, und außerdem ist da noch ihr undurchsichtiger Vermieter, der ein dunkles Geheimnis zu hüten scheint …
    "Magisch wie das Spiel der Wolken, beglückend wie der Zauber der Insel Amrum!"
    Silke Schütze
    (Textquelle: www.weltbild.de)

    Zum Buch:
    Da ich keine Ausgabe des Buches „Wolkenspiele“ vom Knaur Verlag bekommen habe, suchte ich mir meine Buchausgabe im Weltbild-Verlag. Die Abbildung des Weltbild-Covers ist bildlich leider nicht richtig, was den Leuchtturm betrifft. Man hat einen anderen Leuchtturm abgebildet, als wie er auf Amrum vorzufinden ist. Hier ist verlagstechnisch bildtechnisch nicht richtig nachgearbeitet worden. Ansonsten finde ich dieses hintergründige imposante Wolkenspiel auf den Coverbild wunderbar passen zum Roman und die besondere Art von Weitsicht, was auch im Roman textlich betont wurde, kommt sehr gut rüber.

    Erster Satz:
    „Grollend tobte der Sturm über den Dächern Berlins und rüttelte an den knarzenden Fensterläden des Stadtpalais, als begehrte er Einlass.“

    Meine Meinung:
    Dieser Roman entführte mich gedanklich auf die Insel Amrum. Inhaltlich hat mich die gesamte Geschichte ab den Prolog sofort gefesselt Ich wurde so in das Geschehen mit hineingezogen, dass ich beim Lesen total wo anders war. Also nicht auf dem Sofa zu Hause … sondern auf Amrum. Die Erkenntnis von Anna, dass ihre Ehe kaputt ist, war für mich eine sehr emotionale Sache. Sie zu begleiten durch Ihre Auszeit und mitzuerleben wie sich Schritt für Schritt wohler auf der Insel fühlte und selber Kraft bekommt. Das Fünkchen Liebe und das Einbringen der Familie, was hier eine sehr große Rolle spielt. Wie alles ihr nach und nach heimisch wurde. Sie sich wunderbar einlebt und dann Paul kennenlernt, das war für mich wunderbar. Genauso das Einbringen der ausgedachten Darstellung der Schriftstellerin Charlotte Mommsen. Die Neugier war geweckt und nach jedem Kapitel kam dann bei mir ein „und nun, wie geht es weiter“ auf. Die Tagebuchauszüge waren von der Autorin Gabriella Engelmann wunderbar formuliert und in einem anderen zeitlichen Schreibstil rübergebracht. Das die Hauptprotagonistin Anna Mitte 40 war, fand ich für mich selbst sehr passend als ältere Leserin (42). Nicht immer dieses gewisse ChickLit-Alter von 22-35. Sondern auch mal das reifere Alter. Diese Geschichte gleitet auch nicht ins Kitschige ab, sondern bringt eher ein paar sehr spezielle Lebensweisheiten rüber. Ab und an sollte man mal zwischen den Zeilen lesen. Es war eine Bereicherung und hiermit wurde ich auch zum Nachdenken angeregt. So viele Orte in dem Buch erkannte ich aus meinen 3-wöchigen Urlaub auf Amrum und ich sehne mich wieder danach am Ende der Fährfahrt „hallo Amrum, ich bin wieder da“ zu rufen. Eine gewisse Erinnerung kam in mir auf. Sehnsucht nach dieser besonderen Stille!

    Fazit
    Es viel mir schwer dieses Buch aus der Hand zu legen und zu Ende zu lesen. Ein rundum schöner Roman. Ein sehr schöner Schreibstil. Eine gute Einleitung in die Geschichte. Das Buch konnte mich absolut überzeugen. Eine schöne, aber auch teils traurige Geschichte erwartet den Leser oder die Leserin. Auf eine sympathische Art rübergebracht. Die Autorin Gabriella Engelmann hat mich als Leserin gefesselt und am Ende des Buches kam meine Antwort „ich will mehr davon!“. Ein Absolutes MUSS !!!

    Meine Bewertung:
     5 Krönchen von 5 Krönchen

    Zur Autorin:
    Gabriella Engelmann, 1966 geboren in München, ist gelernte Buchhändlerin. Nach Stationen als Lektorin und als Verlagsleiterin eines Kinderbuchverlages arbeitet sie heute freiberuflich als Literaturscout und Autorin von Romanen für Erwachsene sowie von Kinder- und Jugendbüchern. Gabriella Engelmann lebt und arbeitet in Hamburg.
    (Textquelle: www.weltbild.de)

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    schoeneskatrinchens avatar
    schoeneskatrinchenvor 4 Jahren
    [Rezension] Wolkenspiele – Gabriella Engelmann

    Titel: Wolkenspiele
    Autorin: Gabriella Engelmann
    Genre: ChickLit, Unterhaltungsliteratur
    Erschienen: 2010
    Seitenzahl: 320
    Format: Taschenbuch
    ISBN: 978-3863657437
    Kindle – bei www.amazon.de / 6,99 Euro*
    Preise: Print 5,99 Euro*
    Cobyright der Originalausgabe @ 2010 by Knaur Taschenbuchverlag Plattform

    Klappentext:
    Die Erkenntnis, dass eine Ehe nicht ewig halten muss, bleibt auch Anna nicht erspart – nach 15 Jahren ist alles aus. Deshalb nimmt sich die 43-Jährige eine Auszeit und reist nach Amrum, wo sie die Biographie einer verstorbenen Schriftstellerin schreiben will. Auf der Fähre begegnet sie dem Fotografen Paul, der sie auf andere Gedanken bringt. Doch die Vergangenheit lässt Anna nicht los, und außerdem ist da noch ihr undurchsichtiger Vermieter, der ein dunkles Geheimnis zu hüten scheint …
    "Magisch wie das Spiel der Wolken, beglückend wie der Zauber der Insel Amrum!"
    Silke Schütze
    (Textquelle: www.weltbild.de)

    Zum Buch:
    Da ich keine Ausgabe des Buches „Wolkenspiele“ vom Knaur Verlag bekommen habe, suchte ich mir meine Buchausgabe im Weltbild-Verlag. Die Abbildung des Weltbild-Covers ist bildlich leider nicht richtig, was den Leuchtturm betrifft. Man hat einen anderen Leuchtturm abgebildet, als wie er auf Amrum vorzufinden ist. Hier ist verlagstechnisch bildtechnisch nicht richtig nachgearbeitet worden. Ansonsten finde ich dieses hintergründige imposante Wolkenspiel auf den Coverbild wunderbar passen zum Roman und die besondere Art von Weitsicht, was auch im Roman textlich betont wurde, kommt sehr gut rüber.

    Erster Satz:
    „Grollend tobte der Sturm über den Dächern Berlins und rüttelte an den knarzenden Fensterläden des Stadtpalais, als begehrte er Einlass.“

    Meine Meinung:
    Dieser Roman entführte mich gedanklich auf die Insel Amrum. Inhaltlich hat mich die gesamte Geschichte ab den Prolog sofort gefesselt Ich wurde so in das Geschehen mit hineingezogen, dass ich beim Lesen total wo anders war. Also nicht auf dem Sofa zu Hause … sondern auf Amrum. Die Erkenntnis von Anna, dass ihre Ehe kaputt ist, war für mich eine sehr emotionale Sache. Sie zu begleiten durch Ihre Auszeit und mitzuerleben wie sich Schritt für Schritt wohler auf der Insel fühlte und selber Kraft bekommt. Das Fünkchen Liebe und das Einbringen der Familie, was hier eine sehr große Rolle spielt. Wie alles ihr nach und nach heimisch wurde. Sie sich wunderbar einlebt und dann Paul kennenlernt, das war für mich wunderbar. Genauso das Einbringen der ausgedachten Darstellung der Schriftstellerin Charlotte Mommsen. Die Neugier war geweckt und nach jedem Kapitel kam dann bei mir ein „und nun, wie geht es weiter“ auf. Die Tagebuchauszüge waren von der Autorin Gabriella Engelmann wunderbar formuliert und in einem anderen zeitlichen Schreibstil rübergebracht. Das die Hauptprotagonistin Anna Mitte 40 war, fand ich für mich selbst sehr passend als ältere Leserin (42). Nicht immer dieses gewisse ChickLit-Alter von 22-35. Sondern auch mal das reifere Alter. Diese Geschichte gleitet auch nicht ins Kitschige ab, sondern bringt eher ein paar sehr spezielle Lebensweisheiten rüber. Ab und an sollte man mal zwischen den Zeilen lesen. Es war eine Bereicherung und hiermit wurde ich auch zum Nachdenken angeregt. So viele Orte in dem Buch erkannte ich aus meinen 3-wöchigen Urlaub auf Amrum und ich sehne mich wieder danach am Ende der Fährfahrt „hallo Amrum, ich bin wieder da“ zu rufen. Eine gewisse Erinnerung kam in mir auf. Sehnsucht nach dieser besonderen Stille!

    Fazit
    Es viel mir schwer dieses Buch aus der Hand zu legen und zu Ende zu lesen. Ein rundum schöner Roman. Ein sehr schöner Schreibstil. Eine gute Einleitung in die Geschichte. Das Buch konnte mich absolut überzeugen. Eine schöne, aber auch teils traurige Geschichte erwartet den Leser oder die Leserin. Auf eine sympathische Art rübergebracht. Die Autorin Gabriella Engelmann hat mich als Leserin gefesselt und am Ende des Buches kam meine Antwort „ich will mehr davon!“. Ein Absolutes MUSS !!!

    Meine Bewertung:
     5 Krönchen von 5 Krönchen

    Zur Autorin:
    Gabriella Engelmann, 1966 geboren in München, ist gelernte Buchhändlerin. Nach Stationen als Lektorin und als Verlagsleiterin eines Kinderbuchverlages arbeitet sie heute freiberuflich als Literaturscout und Autorin von Romanen für Erwachsene sowie von Kinder- und Jugendbüchern. Gabriella Engelmann lebt und arbeitet in Hamburg.
    (Textquelle: www.weltbild.de)

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    Susas_Leseeckes avatar
    Susas_Leseeckevor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Ein wundervoller, sehr persönlicher und einfach zauberhafter Roman. Mit viel Herz geschrieben und super schön zu lesen... geht mir sehr nah.
    Ein wundervoller und herzlicher Inselroman.

    Anna begibt sich nach ihrer gescheiterten Ehe auf die Insel Amrum. Sie wird dort auf die Spurensuche und Recherche einer von dort stammenden Schriftstellerin gehen. Der Abstand zu ihrem Leben in Hamburg ist auch nötig um ihre Gedanken und Gefühle zu ordnen. 

    Anna arbeitet akribisch an deren Biografie der Schriftstellerin und fühlt sich mit ihr seltsam verbunden.

    Bereits auf der Fähre die bald an ihrem Ziel Amrum angekommen ist, lernt sie Paul kennen. Er ist auf den Weg zu der wundervollen Insel  um ebenfalls auf seine Weise zu recherchieren. Allerdings nicht wie Anna, denn Paul ist Fotograf und sucht die perfekten Szenerien für einen Bildband.

    Anne findet sofort Anschluss auf der zauberhaften Insel und man begegnet ihr mit sehr viel Freundlichkeit und Nächstenliebe. Einzig ihr geheimnisvoller Vermieter regt in ihr Misstrauen.

    Eine Geschichte die so persönlich erzählt und tiefgründig ist das sie mich auch an der einen oder anderen Stelle zu Tränen rührte. Die Geschichte ist wundervoll und zauberhaft flüssig geschrieben sodass man sie in einem Rutsch lesen mag.

    Ein Buch welches mir sehr nahe geht. Wir haben alle unsere Vergangenheit und versuchen vielleicht das eine oder andere zu Verdrängen. Doch sollten wir lernen damit umzugehen und nach vorn zu schauen Es lohnt sich, für das Leben und die Liebe.

    Es bedarf nur wenige Worte... von mir bekommt Ihr eine absolute Leseempfehlung.

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    sabine_creutzs avatar
    sabine_creutzvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Eine Geschichte über Liebe und die Vergangenheit und das man manchmal eine zweite Chance braucht . Wundervoller erzählt - zum verlieben ...
    Eine Liebeserklärung an eine Insel .... Wolkenspiele von Gabriella Engelmann

    HALLO IHR SÜSSEN BÜCHERMÄUSE

    Ein wundervolles Buch , das Lust auf einen kleinen Amrum Urlaub macht …

    Gabriella Engelmann

    Wolkenspiele

    ** Die Erkenntnis , dass eine Ehe nicht ewig halten muss ,

    bleibt auch ANNA nicht erspart -

    nach 15 Jahren ist alles aus .

    Deshalb nimmt sich die 43-jährige eine Auszeit und reist nach Amrum ,

    wo sie die Biographie einer verstorbenen Schriftstellerin schreiben will .

    Auf der Fähre begegnet sie dem Fotografen PAUL , der sie auf andere Gedanken bringt .

    Doch die Vergangenheit lässt ANNA nicht los ,  und außerdem ist da noch ihr undurchsichtiger Vermieter ,

    der ein dunkles Geheimnis zu hüten scheint …….**

    Und wieder hat es Gabriella Engelmann getan …..mich zu Tränen gerührt .

    Frisch von ihrem Mann Bernd getrennt , macht sich ANNA auf den Weg nach Amrum .

    Auf der Insel möchte sie die Biografie der Schriftstellerin Charlotte Mommsen schreiben , die sich 1915 dort das Leben nahm .

    Schon auf der Überfahrt trifft sie den sympatischen PAUL , dem es in wenigen Tagen gelingt ihr Herz zu berühren .

    Mit ihrer offenen und freundlichen Art , findet sie schnell Anschluss in der Gemeinde und freundet sich mit der flippigen Janneke an .

    Je mehr ANNA die alten Tagebücher von Charlotte liest , je mehr fühlt sie sich mit ihr verbunden  und die eigene Vergangenheit holt sie in grossen Schritten ein .

    Auch die Fragen , auf die sie gerne Antworten hätte, nehmen zu .

    Was stimmt nicht mit ihrem Vermieter – Maximilian Degenhardt – dem Anna immer öfter bei ihrer Recherche über die Autorin trifft .

    Kann sie PAUL ihr eigenes Geheimnis verraten ohne  diese neue Liebe wieder zu verlieren ?

    Als dann noch in PAULs Leben ein schrecklicher Unfall passiert wird es für ANNA immer schwerer …………………

    Ein wunderbares Buch über Liebe , Verlust , Vertrauen und Vergangenes .

    Gabriella Engelmanns Schreibstil läd zum lesen und träumen ein ,

    sie bringt uns Amrum und seine Bewohner auf so herzliche Art näher ,

    das man am liebsten gleich hinfahren möchte .

    Hauptfigur Anna mochte ich sofort .

    Ihre * Selbstfindung * hatte etwas authentisches und ehrliches

    und je mehr wir , mit ihr zusammen, in den Tagebüchern von Charlotte Mommsen lesen ,

    desto näher fühlt man sich den Beiden .

    Sie sind von traurig  melancholich bis heiter und voller Freude .

    Man versteht welches Problem es für die Verstorbene gewessen sein muss ,

    in dieser Zeit als Autorin oder auch nur als Frau ,

    sich verwirklichen zu können .

    Gabriella Engelmann gibt uns immer nur kleine * Bissen* aus Annas Vergangenheit und steigert so die Neugier .

    Mehr als einmal war ich zu Tränen gerührt und hatte einen Klos im Hals.

    Natürlich kommt auch die Spannung nicht zu kurz -

    ich wollte umbedingt wissen , was mit Herrn Degenhardt – Annas Vermieter - nicht stimmt , warum sie ihn immer an Orten begegnete die für Annas Buch wichtig waren ? zufall oder ….?

    Dann ihre knisternde Beziehung zu Paul und wie ein schrecklicher Unfall alles verändern kann .

    Windspiele

    von Gabriella Engelmann

     hat einfach Tiefgang , Herz und ist mit viel Leidenschaft geschrieben .

    Sympatische Charaktere und eine traumhaft schöne Insel machen Lust auf Me(E)hr

    Für mich ein Lesegenuss den man nur empfehlen kann .

    DAISY

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Eine Liebeserklärung an Amrum und ein Plädoyer für die zweite Chance

    Nachdem mir die beiden Sylt-Romane der Autorin so gut gefallen haben, habe ich mir ein weiteres Nordseebuch von ihr als Urlaubslektüre besorgt.

    Anna Bergman steht vor den Scherben ihrer Ehe. Umso leichter fällt es ihr, sich auf Amrum zurückzuziehen, um dort die Biographie der Schriftstellerin Charlotte Mommsen zu schreiben, die von Amrum stammt. Schon auf der Überfahrt vom Festland trifft sie auf einen interessanten Mann, den ein Fotoauftrag auf die Insel führt. Paul gelingt es in den nächsten Tagen, Annas Herz nachhaltig zu erobern.

    Ein Teil des Buches ist sicher leichte Urlaubslektüre, doch zugleich enthält die Geschichte, wie ich es inzwischen von der Autorin gewohnt bin und zu schätzen weiß, durchaus Tiefgang: Ehen und Familien zerbrechen und bieten dadurch neue Möglichkeiten für die Beteiligten. Doch während die eine Figur unter der Situation leidet, blüht eine andere unter ähnlichen Voraussetzungen regelrecht auf.

    Wie in allen Büchern der Autorin sind die Figuren liebevoll und sehr lebendig gezeichnet, die Örtlichkeiten detailliert beschrieben. Mir hat das Buch Spaß gemacht.

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