Gabriella Loser Friedli Oh, Gott!

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Inhaltsangabe zu „Oh, Gott!“ von Gabriella Loser Friedli

»Die Zeit war verdammt lang, verdammt hart und streckenweise mehr als kompliziert. Fast zwanzig Jahre Einsamkeit. Vertuschen, verheimlichen. Ständig auf der Hut sein, kein Wort zu keinem Menschen. Wir sind zuweilen durch die Hölle gegangen. Immer wieder halten wir heute inne und staunen, was Liebe alles erträgt.« So beschreibt Gabriella Loser Friedli in ihrem Buch »Oh, Gott!« ihre ganz persönliche Liebesgeschichte mit Richard, einem ehemaligen Dominikaner und emeritierten Religionswissenschaftler. Eine Liebesgeschichte mit Happy End – andere Paare in derselben Situation finden dieses viel zu selten. Die Last, die die Liebenden zu tragen haben, ist einfach zu groß, erst recht, wenn Kinder dazukommen. Gabriella Loser Friedli hat sich als Präsidentin des Vereins der vom Zölibat betroffenen Frauen (ZöFra) intensiv und über Jahrzehnte hinweg mit der Problematik Zölibat auseinandergesetzt, im zwischenmenschlichen Bereich ebenso wie im wissenschaftlichen. Das Buch klärt daher gleichermaßen auf, wie es betroffen macht, und es fordert eine Antwort auf die Frage, warum es möglich ist, etwas zu verteufeln, was uns die Natur, was uns Gott geschenkt hat – die Fähigkeit zu lieben.

Eine Leidenschaft, die nicht sein dürfte bzw. eine Leidenschaft, die Leiden schafft: Ist der Zölibat zeitgemäss? War er es überhaupt je?

— peedee

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  • Buchverlosung zu "Leonardo Di Caprio trifft keine Schuld" von Silvia Aeschbach

    Leonardo Di Caprio trifft keine Schuld

    WoertersehVerlag

    Liebe Lovelybookers,Der Wörterseh Verlag ist neu auch auf Lovelybooks unterwegs. Wer wir sind? Mit unserem Programm setzen wir auf Menschen und deren Geschichten. Auf Lebensgeschichten. Auf Geschichten, die berührend und bewegend aufzeigen, dass im Leben vieles möglich ist. Dann, wenn man den Glauben an sich und die Machbarkeit der Dinge nicht verliert.Um unseren Einstand auf dieser tollen Plattform zu feiern, verlosen wir 20 Buchpakete mit 4 unserer Bestseller. »Älterwerden für Anfängerinnen« (#1 d. Schweizer Bestsellerliste)Die Journalistin, Autorin und Bloggerin Silvia Aeschbach befindet sich mit ihren 55 Jahren in einer Lebensphase, in der sie ein neues Territorium betritt, das sie nicht wirklich als eine Wohlfühloase empfindet. Wie Silvia Aeschbach die Jahre des Umbruchs erlebt, hat sie in ihrem Buch »Älterwerden für Anfängerinnen« sehr persönlich und augenzwinkernd festgehalten. In dreizehn Porträts lässt sie Frauen im Alter zwischen Anfang vierzig und Anfang siebzig zu Wort kommen. Offen erzählen sie, wie sie diese turbulente Zeit erleben und wie sie sich den Veränderungen, die unaufhaltsam kommen, stellen. »Leonardo DiCaprio trifft keine Schuld« (#2 d. Schweizer Bestsellerliste)Panikattacken kommen meist aus heiterem Himmel. Herzrasen, Schwindel, Zittern, Atemnot – Todesangst. Die Journalistin Silvia Aeschbach war knapp siebzehn, als sie ihre erste Panikattacke erlebte und felsenfest davon überzeugt war, dass sie diese nicht überleben würde. Mit viel Humor und einer gehörigen Portion Selbstironie schildert die Autorin, wie sie an den immer wiederkehrenden Attacken fast verzweifelte, was für eine Erlösung es war, als sie – unzählige Attacken, tausend kleine Tode und viele Jahre später erst – endlich eine Diagnose und einen Namen für ihre Krankheit erhielt, wie sie mit ihrer Angststörung leben lernte und an ihr auch wachsen konnte. Das Buch ist eine unterhaltsame wie packende Lektüre. Mit Panikattacken in den unpassendsten Momenten. In einer Livesendung am Radio beispielsweise. Im Flugzeug. Mitten in einem Robbie-Williams-Konzert. Vor laufender Kamera. Oder aber im selben Raum mit dem Hollywood-Star Leonardo DiCaprio.»Die Rebellin« (#6 d. Schweizer Bestsellerliste)Ursula Hausers Lebensweg scheint in geordneten Bahnen vorgezeichnet, als sie mit neunzehn ungewollt schwanger wird. Nach der – traumatischen – Abtreibung hält sie ihr enges Umfeld nicht mehr aus. Sie reist nach Amerika, gerät in den Strudel der Anti-Vietnam-Proteste und schließt sich der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung an. Zurück in der Schweiz, engagiert sie sich in der Achtundsechziger-Bewegung und beginnt, Psychologie zu studieren. 1980 reist die Psychoanalytikerin nach Nicaragua wo sie Antonio Grieco kennen lernt, Revolutionär und Weggefährte Che Guevaras. Die beiden verlieben sich, heiraten und leben sechzehn Jahre glücklich zusammen, bis er an den Spätfolgen der Folter stirbt, die er Jahre zuvor im Gefängnis der Militärdiktatur in Uruguay erlitten hat. Seither ist Ursula Hauser eine moderne Nomadin. »Giganten« (#20 d. Schweizer Bestsellerliste)Giganten erzählt die Geschichte zweier Freunde, die im ewigen Wettstreit um das größte Bauwerk der Welt zu Rivalen werden; es ist das Drama zweier Rivalen, die im Wettstreit um eine Frau zu Feinden werden. Der eine ist der kühl berechnende Visionär und Ingenieur Gustave Eiffel, der geniale Eisenmagier, der den Eiffelturm erbaute; der andere der Bildhauer Frédéric Bartholdi, ein Künstler aus Leidenschaft, der von der Idee besessen ist, einen weiblichen Koloss von Rhodos zu erschaffen, und die Freiheitsstatue errichtete. Zwischen den beiden Männern steht eine junge Frau, die sich zwischen Vernunft und Herz, zwischen wirtschaftlicher Sicherheit und einem Leben als Bohemienne, entscheiden muss. Wenn ihr neugierig geworden seid, könnt ihr euch für eins der 20 Buchpakete von über den blauen JETZT BEWERBEN Button bewerben.Bitte beachtet vor eurer Bewerbung die Richtlinien für Leserunden.

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  • Eine Leidenschaft, die nicht sein dürfte bzw. eine Leidenschaft, die Leiden schafft

    Oh, Gott!

    peedee

    Gabriella Loser Friedli erzählt ihre eigene Liebens- und Leidensgeschichte mit Richard, einem ehemaligen Dominikanerpriester. Die Liebe Richards zu einer Frau, die aufgrund seiner Gelübde ja gar nicht existieren dürfte. Über Jahre hinweg kämpfen sie für ihre Liebe; ein sehr schwerer Weg: Isolation, Heimlichkeiten, innere Zerrissenheit, Schwangerschaft und Abtreibung, neuer Partner, erneute Schwangerschaft, Alkoholkrankheit, Lehrverbot... Ihre Geschichte endet – im Gegensatz zu vielen anderen – glücklich. Gabriella und Richard konnten nach seiner Laisierung heiraten. Die Autorin setzt sich als Präsidentin des Vereins vom Zölibat betroffenen Frauen (ZöFra) seit Jahren mit diesen und ähnlichen Leidensgeschichten auseinander. Nebst der eigenen Geschichte werden in diesem Buch auch Erfahrungen von anderen Paaren sowie Priesterkindern aufgezeichnet. Es ist bedrückend, wenn ich mir vorstelle, wie diese Paare/Familien ihre Liebe über viele Jahre im Geheimen leben (müssen). Depression und Alkoholkrankheit werden hierbei mehrfach erwähnt. „Wir konnten nicht streiten.“ (S. 29) Einige Frauen geben an, dass ihre Partner keine Streitkultur hatten oder nicht fähig (oder willens) waren, Alltagsdinge zu übernehmen, wie z.B. kochen, waschen, putzen, Rechnungen zahlen. Dies ist insofern verständlich, da sie sich ja im Kloster nicht um solche weltlichen Dinge kümmern mussten. Ich habe schon viele Bücher über Religion und Glauben gelesen und verstehe bis heute nicht, wieso der Zölibat Pflicht ist, obwohl er so viel Probleme bereitet. Natürlich gibt es Menschen, die den Zölibat wirklich leben können und wollen, aber sehr viele eben auch nicht. Selbstverständlich gibt es auch viele Befürworter vom Zölibat, schliesslich soll all die Liebe Gott gelten und zudem haben die Kirchendiener ja freiwillig die Gelübde abgelegt. Das stimmt. Also: Die Leidenschaft dürfte nicht sein, ist aber vielerorts da. Und nun? Schlimm finde ich, wenn die höher gestellten Kirchendiener wissen, dass jemand eine Partnerschaft und eventuell sogar Kinder hat, aber dies dann einfach tot schweigt (quasi: was ich nicht weiss, das gibt es nicht). Und das alles im Namen des Glaubens? Ist das ehrlich und aufrichtig? Für mich ein klares NEIN! Es gibt auch Fälle, wo der Priester mehrere Frauen für seine Zwecke „benutzt“ und – sobald es unbequem wird – sich plötzlich sehr gerne wieder auf den Zölibat „besinnt“. Diese Männer überlegen sich nicht, was sie den Frauen damit antun – schlimm!

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