Gabriella Wollenhaupt

 3.9 Sterne bei 280 Bewertungen
Autorin von Grappas Versuchung, Grappa und die acht Todsünden und weiteren Büchern.
Gabriella Wollenhaupt

Lebenslauf von Gabriella Wollenhaupt

Gabriella Wollenhaupt wurde am 21. März 1952 in Neuwied in der Nähe von Koblenz geboren. Sie arbeitete bis 1985 bei einer Tageszeitung als Redakteuring. Während dieser Zeit veröffentlichte sie ihren ersten Kriminalroman »Nächstenliebe zahlt sich aus« unter dem Pseudonym »Pit Murad«. Anschließend wechselte sie zum Hörfunk beim WDR nach Dortmund, heute arbeitet sie beim Fernsehen des WDR. In all ihren Romanen ist »Maria Grappa« die Protagonistin und die fiktive Ruhrgebietsmetropole »Bierstadt« der Handlungsort. Bisher sind über zwanzig Romane um »Maria Grappa« enstanden, zuletzt »Grappa und die keusche Braut« – Wollenhaupt veröffentlicht annähernd jährlich einen weiteren Roman und ist außerdem auch als Malerin aktiv.

Alle Bücher von Gabriella Wollenhaupt

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Grappas Versuchung

Grappas Versuchung

 (20)
Erschienen am 01.01.1997
Grappa macht Theater

Grappa macht Theater

 (14)
Erschienen am 01.01.1997
Grappa und die acht Todsünden

Grappa und die acht Todsünden

 (15)
Erschienen am 01.01.1999
Grappa-Baby

Grappa-Baby

 (12)
Erschienen am 01.01.1998
Grappa dreht durch

Grappa dreht durch

 (11)
Erschienen am 01.01.1996

Neue Rezensionen zu Gabriella Wollenhaupt

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Rezension zu "Grappa und die Nackenbeißer" von Gabriella Wollenhaupt

Grappa sieht Gespenster
Teewurstvor 4 Monaten

Lokalreporterin Maria Grappa ist genervt: Sie soll ein Porträt über die berühmte Kitschromanautorin Lilo von Berghofen schreiben, die sich in Bierstadt niedergelassen hat.  „Die meisten glaubten ja, dass Groschenromane so hießen, weil sie - billig zusammengeheftet - nur ein paar Groschen kosteten. Doch die Erklärung war eine andere: Sie waren für die geschrieben, bei denen die Groschen normalerweise langsamer fielen.“ Grappa macht aus ihrer Abscheu diesem Genre gegenüber keinen Hehl - doch das Interview entfällt aus einem anderen Grund: Die Nackenbeißer-Autorin liegt tot in ihrem Haus. Nackenbeißer? Wer könnte das besser erklären als Grappa selbst: „,Schundromane heißen in der Literaturwissenschaft auch Nackenbeißer. (…) Weil auf dem Cover meistens junge Frauen abgebildet sind, über die sich ein Kerl beugt - und zwar so, als würde er seine Zähne gleich in ihren Nacken schlagen wollen.’
,Du meinst Vampirromane?’
,Keineswegs. Vampire beißen in den Hals und nicht in den Nacken.’
Bald steht fest: Lilo wurde vergiftet - die Sache entwickelt sich also in eine Richtung, die Grappa generell eher zusagt, wäre da nicht ein Haken: Grappas Chef und guter Freund Peter Jansen ist der Hauptverdächtige. Er kannte die Nackenbeißerin besser, als er es anfangs zugeben will. Zudem scheint Lilo von Berghofen nicht nur als Autorin, sondern auch in der Hexen- und Magierszene sehr aktiv gewesen zu sein. 


Grappa und die Nackenbeißer ist der 17. Roman der Krimi-Reihe und wie seine Vorgänger und Nachfolger kein bisschen langweilig. Es geht rasant und diesmal sogar ein wenig mysteriös zu. Ich bin ein absoluter Grappa-Fan, muss aber zugeben, dass die Auflösung dieses Falles ziemlich viele Personen involviert und ein wenig weit hergeholt ist. Gleichzeitig gibt es aber Szenen, die ich zum Brüllen komisch fand und mich wieder versöhnt haben. 
„Während der Lektüre fiel mir auf, was mich an den Büchern der Nackenbeißerin störte: Eigentlich nicht einmal die gewollt schwülstigen Dialoge und die süßlichen Gefühlsbeschreibungen, sondern die völlige Abwesenheit von Humor und Ironie“, gesteht Grappa.  Mir geht es da mit ihr irgendwie umgekehrt. Weil es in den Grappa-Geschichten immer Humor und Ironie gibt, die bei mir genau ins Schwarze treffen, kann einfach nicht anders und vergebe auch diesem Fall die volle Punktzahl und damit fünf Sterne, Hugins, Geisterscéancen, Mandelhörnchen oder was auch immer.  

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Rezension zu "Grappa fängt Feuer" von Gabriella Wollenhaupt

Jamas! Grappa in Griechenland
Teewurstvor 4 Monaten

Bildungsreise statt Bierstadt: Reporterin Maria Grappa wandelt als Bustouristin auf den Spuren der griechischen Antike. „Klassisches Hellas“ heißt die Tour, zu der sie ihr Boss verdonnert hat. Grappa wäre eigentlich lieber nach Italien gefahren, zumal ihr der Reiseleiter Jason Kondis zunächst zutiefst unsympathisch ist. Doch unter griechischer Sonne fliegen bald die Funken. Wer Grappa kennt, der weiß: Die temperamentvolle Frau mit feuerrotem Haar ist keine Kostverächterin und kulinarischen wie körperlichen Genüssen nie abgeneigt. Allerdings läuft es nicht so rund mit unkomplizierter Leidenschaft. Kondis beweist echtes dramatisches Talent und rauscht nicht selten beleidigt davon. Zum Glück hat Grappa genug Ablenkung: Echte Kunstschätze verschwinden, falsche Götter und viele Fragen tauchen auf: Ist der Reiseleiter ein Kunstdieb? Wer hat seine junge Assistentin Daphne vergewaltigt? Fliegt die nervöse Ehefrau auf, die ihren Ehemann in eine tiefe Schlucht gestürzt hat?Und wer hat dem Besserwisser der Gruppe eine Axt in den Schädel gerammt?


 „Grappa fängt Feuer“ ist der 5. Fall der Reihe und hat mich wie seine Vorgänger und Nachfolger sehr amüsiert. Er ist ein bisschen anders, weil der Reporter-Alltag fehlt. Mich hat das nicht gestört, ich mochte die Urlaubsatmosphäre, konnte den Oregano fast riechen und mir wenigstens einbilden, auch ein bisschen die heiße Sonne zu fühlen und die Jahrtausende alte Geschichte Griechenlands zu atmen. Die Beziehung zu Kondis nimmt realtiv viel Raum ein, aber zu einem guten Urlaub gehört nun mal auch ein Flirt. Einen verrückten Mörder und einen spektakulären Showdown gibt es obendrauf, und auch Grappas unverwechselbarer Humor und Spürsinn sind mit ihr nach Griechenland gereist. Als Grappa-Fan kann ich nicht aus meiner sonnenverbrannten Haut und vergebe fünf Sterne, Retsinas, Apollon-Schalen, Plastikstühle, Oregano-Sträußchen oder was auch immer. 

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Rezension zu "Zu bunt für Grappa" von Gabriella Wollenhaupt

Grappa trifft van Gogh
Teewurstvor 4 Monaten

Gutes Essen, guter Wein, und ein geheimnisvoller Liebhaber, der die Gefahr magisch anzuziehen scheint: Diesmal begleiten wir Lokaljournalistin Maria Grappa nicht vorrangig im Ruhrpott-Ort Bierstadt, sondern begeben uns mit ihr auf Recherchereise nach Frankreich, genauer gesagt in die Provence. Das ist ein Fest für Genussmensch Grappa!  Doof nur, dass ein schnöseliger Jungjournalist sich an Grappas Fersen geheftet hat und sich auch noch in ihrem Ferienhaus einnistet. Denn die Journalistin ist nicht nur Frankreich, um durch Lavendel- und Kürbisfelder zu streifen, sondern auch, um die Todesumstände eines Bierstädter Paares aufzuklären, das im Nachbar-Ferienhaus in der Provence umgekommen ist. 


Natürlich hat Grappas Spürnase sie nicht getrogen - und natürlich gerät sie wieder einmal in höchste Gefahr. Die Spur krimineller Kunsthändler und eines angeblich bisher unbekannten Gemäldes von Vincent van Gogh ist aber auch zu verführerisch… 

Auch Grappas zehnter Fall ist wieder witzig wie gewitzt. Auch wenn ich mich wiederhole und bei fast jeder Grappa-Rezi Ähnliches schreibe: Ich finde diese Krimi-Reihe grandios und liebe diese unkonventionelle Protagonistin einfach, weil sie selbstironisch und witzig ist, aber auch die Fälle nie langweilig oder nach Schema F gestrickt sind, sondern immer mit besonderen Wendungen und ungewöhnlichen Charakteren aufwarten. Ich vergebe sehr gerne fünf Sterne, Kürbisse, Einschusslöcher, braune Hunde oder was auch immer. 

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Gabriella Wollenhaupt wurde am 20. März 1952 in Neuwied (Deutschland) geboren.

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