Gabriella Wollenhaupt Grappa und die Toten vom See

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Inhaltsangabe zu „Grappa und die Toten vom See“ von Gabriella Wollenhaupt

Ein Verbrechen, das Rätsel aufgibt: In einem abgelegenen Waldstück am Lago Maggiore finden sich die Leichen des israelischen Journalisten David Cohns, die seiner Verwandten aus Bierstadt und die eines unbekannten Radfahrers. Letzterer wird zunächst als Zufallsopfer gesehen, doch die Spuren sprechen eine andere Sprache: Vermutlich handelt es sich um den Täter, der dann seinerseits Opfer wurde. Polizeireporterin Maria Grappa erfährt, dass Cohn seiner eigenen Familiengeschichte auf der Spur war. Denn die Nazis hatten einst am Lago Maggiore siebzehn jüdische Flüchtlinge beraubt, getötet und im See versenkt, unter ihnen den Großonkel des Journalisten. Als die unbekannte Leiche als ein Mitglied der Bierstädter Neonazi-Szene identifiziert wird, gibt es für Grappa kein Halten mehr – sie begibt sich in den braunen Sumpf und lernt die ›Soziale Alternative Dorstfeld‹ besser kennen, als ihr lieb ist. Doch auch das Bundeskriminalamt, Interpol und der Mossad halten nicht viel von Grappas Aktivitäten …

Gelungene Fortsetzung.

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Alles eben typisch Grappa...

— silberfischchen68
silberfischchen68

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    Grappa und die Toten vom See
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    06. January 2015 um 20:32

    Mein erster Blick gilt natürlich dem COVER: Eine Villa am See. Eigentlich sehr romantisch, aber irgendwie auch bedrohlich. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob mir das Cover in der Buchhandlung sofort ins Auge gestochen wäre. Leider kein Eyecatcher. Aber kommen wir zunächst zur HANDLUNG: Polizeireporterin Maria Grappa erfährt, dass in Italien, genauer am Lago Maggiore, ein schreckliches Verbrechen verübt wurde. Vier Leichen wurden im Wald gefunden. Hierbei handelt es sich um den Bierstädter Steuerberater Mahler mit Frau, dem israelische Journalisten David Cohn und einem unbekannten Radfahrer. Eine Spur führt in die Neonazi Szene. Als dann auch noch die Bäckerin Schmitz überfallen wird, ist für Maria Grappa klar: sie muss ermitteln. Doch mehr möchte ich nun wirklich nicht verraten. MEINE BEWERTUNG: Mit viel Humor versteht es die Autorin Gabriella Wollenhaupt, den Lesern ein sehr ernstes Thema näher zu bringen. Ein Thema, das wohl nie in Vergessenheit geraten wird und soll. Judenverfolgung, Neonazis, Gier, Macht allerdings gepaart mit jeder Menge Humor. So lesen wir zum Beispiel von Brahms Tierleben des schnarchenden Bettnachbarn: mal wie eine gequälte Katze, dann wieder wie ein grunzendes Wildschwein, und schließlich das Pfeifen eines lungenkranken Esels. Da dieses mein erstes Buch der Autorin ist, habe ich nun Lust bekommen, mir auch die Vorgängerbände zu holen. Immerhin ist das vorliegende Buch bereits Band 23.

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  • Schon der 23. Grappa Fall ...

    Grappa und die Toten vom See
    marion_gallus

    marion_gallus

    27. May 2013 um 22:00

    Die Familie Mahler aus Bierstädt wird ermordet am Lago Maggiore aufgefunden, ebenso ein israelischer Journalist sowie ein Radfahrer. Der Tatort lässt eine regelrechte Hinrichtung erahnen. Die Neugier der Journalistin Maria Grappa ist sogleich geweckt. Da sie gewisse Beziehungen zur ermittelnden Polizei pflegt, bekommt sie ausreichend Informationen, mit denen Sie ihrem Vorgesetzen gegenüber eine Dienstreise an den Lago Maggiore rechtfertigen kann Gemeinsam mit ihrem Kollegen, dem Fotografen Wayne Pöppelbaum macht sich Grappa somit auf im Golf Cabriolet auf den Weg nach Italien.  Die ersten Hinweise führen in die Neonaziszene Bierstädts. Es scheint hier Verbindungen nach Italien zu geben, die es aufzuspüren gilt. Grappas Lieblingsbäckerin bekommt auch Probleme mit den „Rechten“, weil sie sich einer Initiative gegen Rechts angeschlossen hat, hierbei wird leider nicht nur deren Haus verschmutzt. Nun kocht in Grappa erst Recht die Wut. Mit viel Einsatz, Mut und verwirrten Gefühlen macht sie sich daran, die Täter aufzuspüren und dem Geheimnis der Toten am Lago Maggiore auf die Spur zu kommen … *** Im Vorwort des Buches habe ich gelesen, dass dies bereits der 23. (!) Teil der Grappa-Reihe ist. Nun, für mich war es der erste Roman um diese Figur. Ich habe bislang den Roman „Blutiger Sommer“ gelesen, den Gabriella Wollenhauptgemeinsam mit Ihrem Ehemann Friedemann Grenz geschrieben hat. Da mir dieser sehr gut gefiel, hatte mich die Inhaltsangabe zu dem Grappa Roman neugierig gemacht. Es tat meinem Verständnis absolut keinen Abbruch, dass ich die vorherigen Romane um die Journalistin Grappa nicht kannte. Ich konnte prima folgen und hatte keine Verständnisprobleme im Zusammenhang mit den Akteuren der Handlung. Die Journalistin Maria Grappa ist eine sehr angenehme, sympathische Figur: gesegnet sowohl mit Witz, Humor, Biss,  jedoch auch Ernsthaftigkeit und Tiefgründigkeit. Ihr lebensnaher Umgang mit den Kollegen und der lieben Bäckerin machen wirklich Spaß. Der Schreibstil ist angenehm, locker flockig und ließ mich nur so durch die Geschichte fliegen. Ich hatte den Roman sehr schnell durchgelesen, da er einfach absolut kurzweilig war. Der Schreibstil ist einfach und schlicht, aber nicht flach, sondern voll von Witz, Schlagfertigkeit und dennoch vielen tiefgründigen Gedanken. Diese dunkle Seite der deutschen Vergangenheit und – leider ja – auch Gegenwart wurde von der Autorin gut umgesetzt. Die Handlung an sich ist nicht hochkompliziert, lädt sicherlich zum Miträtseln ein, bleibt jedoch immer überschaubar. Die Fäden fügen sich am Schluss gut und schlüssig zusammen. Mein Fazit: 4 von 5 Sternen für einen angenehm lesbaren, flotten und rasanten Krimi, der sich schnell und einfach lesen lässt. Angenehme Lesestunden, die dennoch auch nachdenklich stimmen, sind garantiert.  © Buchwelten 2013

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