Gabrielle Hamilton Blood, Bones & Butter

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 2 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(0)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Blood, Bones & Butter“ von Gabrielle Hamilton

Zielstrebigkeit, Ehrgeiz, Aufopferung: Keine Vom-Tellerwäscher-zum-Millionär-Geschichte kommt ohne diese Zutaten aus. Das ist nicht originell. Deshalb versuchte es Gabrielle Hamilton lieber mit dem Zen einer Vagabundin, Velvet Underground und der dunklen Erinnerung an eine Zeit, in der Fleisch noch als ganzes Tier verkauft wurde. Gabrielle – ihre französische Mutter nennt sie Prune, Pfläumchen – wächst als Nesthäkchen in einem Haus voller Geschwister, voller für das Amerika der 70er Jahre exotischer Gerichte, voller Feste und Gäste auf. Kochen, das heißt Abenteuer, Liebe, Familie – und jede Menge Arbeit. Dieses Idyll verkehrt sich jäh ins Gegenteil, als ihre Eltern sich scheiden lassen, getrennte Wege gehen und verduften. Das Pfläumchen lernt, sich allein durchzuschlagen – wenn’s sein muss illegal. Mit dreizehn ergattert sie ihren ersten Job als Tellerwäscherin, mit sechzehn absolviert sie knochenharte Schichten als Kellnerin, später arbeitet sie unter Hochdruck im Maschinenraum der Gastronomie, dem Catering Business, im Akkord. Mit dem Herz einer Pippi Langstrumpf und dem Mundwerk eines Matrosen setzt sie sich in dieser Welt durch. Und steht nach Jahren des Chaos und der Einsamkeit mit zu vielen Drogen und zu wenig Schlaf plötzlich in einem wahrgewordenen Traum: ihrem eigenen Restaurant, dem Prune im New Yorker East Village. Warmherzig, schlau, witzig und rotzig erzählt Hamilton von ihrem abenteuerlichen Lebensweg. Die berührende Geschichte eines jungen Menschen, der anders ist, der schnell erwachsen werden muss und schließlich seinen Platz in der Welt findet.

Stöbern in Biografie

100 Länder, 100 Frauen, 100 Räusche

Interessanter Reisebericht. Hier geht es vorrangig um die Drogen und Frauengeschichten, trotzdem sehr spannend zu lesen.

anflix

9 Tage wach

Drogenkarriere und der Weg zurück spannend geschildert

Synapse11

Hass gelernt, Liebe erfahren

Yassirs Geschichte ist nicht nur bewegend und beeindruckend, sondern klingt noch lange in einem nach.

TrustInTheLord

Farbenblind

Unerwartet.. Mir ging das Buch total unter die Haut und ich kann es nur empfehlen!

Nepomurks

Ich liebte Pablo und hasste Escobar

Pablos Geliebte Virginia Vallejo erzählt Pablos Geschichte aus neuer spannender Perspektive.

blaues-herzblatt

Willkommen bei den Friedlaenders!

Die Autorin räumt in ihrem Buch "Willkommen bei den Friedlaenders!" mit Vorurteilen auf.

Osilla

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Blood, Bones & Butter" von Gabrielle Hamilton

    Blood, Bones & Butter

    GeschichtenAgentin

    19. February 2013 um 19:51

    ”Blood, Butter and Bone” – Gabrielle Hamiltons Lebensweg führte sie nicht sonderlich geradlinig von den Gartenfesten ihrer Kindheit zum eigenen Bistro “Prune” in New York. Dazwischen liegt ein wildes, stets selbst gewähltes Leben – ohne Rezept, aber voller Arbeit. Ihre Reise beginnt, als ihre Eltern sich trennen. Sie ist gerade 13, schwänzt die Schule und arbeitet lieber in der Küche eines Restaurants. Bald zieht sie nach New York, behauptet 18 zu sein, arbeitet als Kellnerin und entdeckt die Drogen und das wilde Leben. Ihre Motivation besteht aus Wut und Sehnsucht: Aufbegehren gegen die Eltern, die ihrer Erziehungsaufgabe nicht gerecht werden und Sehnsucht nach den glücklichen Kindertagen mit Mama in der Küche. Dieses Motiv wird sich durch ihr ganzes Leben ziehen, genauso wie ihr Begeisterung für harte Arbeit. So lange sie etwas zu tun hat, ist sie glücklich. Essen bedeutet immer mehr als bloße Nahrungsaufnahme. Essen kann genauso Status darstellen wie emotionale Heimat. Gabrielle Hamilton lernt in ihrem Leben alle Aspekte des Essens kennen und erzählt begeistert und mitreißend darüber. Als sie völlig unverhofft ein Restaurant angeboten bekommt, ist ihre Vision klar: Sie will Essen anbieten, das glücklich macht – die ehrliche, unverfälschte Küche mit guten Zutaten, guten Emotionen und ganz viel glücklichen Erinnerungen an Kindertage und an Urlaube. Essen ist für sie auch der zentrale Lebensmittelpunkt einer Familie - am Anfang des Buches in der eigenen, feierfreudigen Großfamilie und am Ende des Buches in der angeheirateten italienischen Großfamilie im Sommerhaus am Meer. Wie sie, die eigentlich mit einer Frau zusammenlebt, auf die Idee kommt, einen Italiener zu heiraten – das macht dem Untertitel des Buches “Leben ohne Rezept” alle Ehre. Und gerade diese unlogischen Brüche in ihrem Leben machen mir das Buch sehr sympathisch, denn Gabrielle Hamilton erzählt stets ehrlich und sehr direkt.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks