Gaby Hauptmann Die Italienerin, die das ganze Dorf in ihr Bett einlud

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Inhaltsangabe zu „Die Italienerin, die das ganze Dorf in ihr Bett einlud“ von Gaby Hauptmann

Aus ihrem Schlafzimmer geht Gabriellas Blick über die sanften Hügel der Toskana. Sie braucht eine Auszeit von ihrem Job und ist nach vielen Jahren nach Hause zurückgekehrt. Sie liegt in den weißen Laken ihres Bettes und beschließt, es den ganzen Sommer nicht mehr zu verlassen. Wer sie sehen will, muss sich zu ihr legen. Und alle kommen, vom Schornsteinfeger bis zum Pfarrer. Sie reden auch über Gabriellas Mutter, die eines Tages für immer verschwand. Gabriella hatte nur noch ihren Vater und die geliebte Haushälterin Emilia. Doch schon bald wird ihr klar, dass die Dinge nicht so liegen, wie sie immer dachte ...

Kurzweilig und hat ein wenig nachdenklich gemacht über Dinge, die wir nie/zu spät aussprechen.

— VickyK
VickyK

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  • Die Italienerin, die das ganze Dorf in ihr Bett einlud

    Die Italienerin, die das ganze Dorf in ihr Bett einlud
    NadineSt94

    NadineSt94

    08. January 2017 um 11:41

    Inhalt: Aus dem hektischen New York zieht es Gabriella nach vielen Jahren in ihre toskanische Heimat zurück, in die Sandsteinvilla ihrer Kindheit. Doch die Idylle trügt, Gabriella kämpft mit ihren Gefühlen: Gerade ist ihr Vater gestorben, und viele Fragen an ihn bleiben unbeantwortet. Auch die, warum ihre Mutter damals so plötzlich die Familie verlassen hat. Gabriella braucht eine Auszeit und beschließt, ihr Bett nicht mehr zu verlassen. Wenn die Welt sie braucht, soll sie doch zu ihr kommen! Und alle machen sich auf den Weg zu ihr, Freund und Dorfbewohner. Sie tragen Freundschaft und Liebe herein, aber auch die Vergangenheit. Ein Mosaiksteinchen fügt sich zum anderen - und es ergibt sich ein überraschendes Bild von ihrem Vater und den Geheimnissen ihrer Familie ...Bewertung: Die Inhaltsangabe des Buches hört sich recht spannend an und ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut. Das Buch ist allerdings nur auf den letzten paar Seiten spannend. Sonst ist die Geschichte eher langatmig und es passiert nicht besonders viel. Gaby Hauptmann beschreibt die Umgebung und die Personen sehr ausführlich, was an sich ja nicht schlecht ist, in diesem Buch aber zu viel des Guten ist. Nochmal würde ich das Buch wahrscheinlich nicht lesen. Alles in allem ist der Schreibstil aber ganz nett und die Idee ebenfalls, sodass das Buch von mir drei Sterne erhält.

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  • Eine etwas andere "Bettgeschichte" ;-)

    Die Italienerin, die das ganze Dorf in ihr Bett einlud
    dreamily1

    dreamily1

    20. December 2016 um 16:35

    Gabrielle kommt aus dem hektischen New York wieder in ihre Heimat in die Toskana, da ihr Vater kürzlich verstorben ist und das ein oder andere noch zu klären ist. Ganz ungelegen kommt ihr das nicht, da sie dringend von ihrem Beruf und der gescheiterten Beziehung Abstand braucht. Sie hofft auch Antworten darauf zu finden warum ihre Mutter sie und ihren Vater damals früh verlassen hat und seitdem spurlos verschwunden ist. Kurzer Hand beschließt Gabrielle sogar solange ihr Bett nicht zu verlassen bis sie alles weitere gut durchgedacht geklärt hat und jeder der was von ihr wolle oder den sie sprechen möchte/muss, muss zu ihr kommen, zu ihr ins Schlafzimmer, an ihr Bett. Ungewöhnlich, besonders für Italien deren das Schlafzimmer eher heilig ist. Anfangs noch skeptisch und distanziert gewinnt die Neugierde der Leute und sie nehmen die "Einladung" an. Es beginnt eine Zeit mit vielen Gefühlen, Geschichten, Geheimnissen, Ängsten, Erinnerungen, ...Schande über mein Haupt das ich wohl doch etwas versaut bin ;-) Ich gebe zu, es war der Titel der mich neugierig auf dieses Buch gemacht hat, aber ich glaube ich bin nicht die einzigste der es so ergangen ist ;-) Aber nein, man bekommt keinen Erotikroman geliefert, es ist ein leicht zu lesender Roman, mit einer interessanten Geschichte aber einem für mich etwas blödem, kriminalistischen (sagt man das so?) Ende. Zu viel Tiefgang oder die großen Gefühle bleiben aus, daher eher ein Buch für zwischendurch oder auch eine gute Urlaubslektüre mit einer ganz sympathischen Protagonistin, nur halt dieses Ende stört mich, wenn es auch passen mag und ein gutes und schnelles Ende geboten hat.Es war mein erster Roman der Autorin und wenn ich diesem Roman auch nur 3,5 Sterne gebe, gebe ich ihr noch eine Chance und lese sicher irgendwann einen weiteren Roman.

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  • ein genialer neuer Streich der Bestsellerautorin

    Die Italienerin, die das ganze Dorf in ihr Bett einlud
    HEIDIZ

    HEIDIZ

    25. November 2016 um 11:41

    Gaby Hauptmann feierte während der Frankfurter Buchmesse ihr 20jähriges Autorenjubiläum - ich war dabei am Messestand des Piperverlages und wurde dort auch auf ihr neues Buch aufmerksam, welches ich dann neulich gelesen habe.   Ich möchte euch berichten, wie es mir gefallen hat.   Die Frau, die ich literarisch schon lange kenne, die ich seinerzeit über ihren Bestseller: "Suche impotenten Mann fürs Leben" kennen lernte, hat nun wieder zugeschlagen.   Sie selbst am Bodensee, und nun hat sie ihre Protagonistin Gabriella von New York wieder in die Toskana ziehen lassen. Gabriella hat Mike verlassen, ihren Freund und auch ihr hektisch stressiges Leben in den USA. Die Mutter war verstorben und auch der Vater geht bald von ihr. Nun kann sie nicht die Gespräche führen, die sie so gern mit ihm geführt hätte. Lediglich Emilia - die alte Haushälterin ist vom alten Leben ihrer Kindheit geblieben. Erst einmal verkriecht sich Gabriella.   Sie geht nicht raus, empfängt aber Menschen, viele kommen zu ihr und wollen sie aufmuntern - erzählen ihr aber auch Geschehnisse, die sie eigentlich gar nicht hatte wissen wollen.   Diese Geschichte ist neben aller Spritzigkeit typisch Toskana, typisch warmer Sommer und leckerer vollmundiger Wein, spannend und lebendig und stellt die Hauptcharakterin Gabriella sehr authentisch mit all ihren Schwächen dar, stellt das Leben in einem toskanischen Dörfchen dar und die Vielfalt der Menschen dort.   Geheimnisvoll geht es zu bis zum Schluss, als man wirklich erfährt, wie alles zusammenhängt.   Leseprobe: ========   "Das Thema ist nun 28 Jahre alt und ist 28 Jahre lang nicht angesprochen worden. Lass es einfach weiterhin auf sich beruhen, dann geht es dir besser." "Aber es beschäftigt mich. Es geht schließlich um meine Mutter." "Sie hat dich verlassen. Vergiss sie!" Damit ging Emilia hinaus. "Leicht gesagt", murmelte Gabriella und setzte sich mit Stanleys Brief ans Fenster. ...   Der tatsächlich liebevolle Erzählstil der Autorin hat mir in dieser Geschichte sehr gut gefallen. Bildhaft erzählt Gaby Hauptmann die Handlung und beschreibt die Charaktere. Sie vermochte es, mich zu fesseln und an das Buch zu binden, ich konnte es kaum aus der Hand legen. Mir hat die Lektüre sehr gut gefallen, die Geschichte ist glaubwürdig erzählt und man nimmt sie der Autorin ab. Sie baut Spannung auf und hält diese bis zum  Schluss.  

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  • Die Italienerin, die das ganze Dorf in ihr Bett einlud

    Die Italienerin, die das ganze Dorf in ihr Bett einlud
    Kleine8310

    Kleine8310

    24. November 2016 um 23:36

    "Die Italienerin, die das ganze Dorf in ihr Bett einlud" ist ein Roman der Autorin Gaby Hauptmann. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Gabriella. Gabriella ist gerade erst in die Toskana, in das Haus ihrer Familie, zurüückgekehrt, da sie unter anderem eine Auszeit von ihrem anstrengenden Job gebraucht hat. Als sie dort in dem bequemen Bett liegt und wenn sie aus dem Schlafzimmer blickt die Hügel der Toskana sieht, beschließt sie kurzerhand das Bett den ganzen Sommer nicht mehr zu verlassen.   Diese Entscheidung führt dazu, dass jeder der Gabriella sehen möchte, sich zu ihr legen muss. Und tatsächlich kommen die Leute vorbei und Gabriella erfährt allerhand über das Leben der Menschen um sie herum. Aber ein Thema lässt Gabriella besonders aufhorchen und das passiert, wenn die Besucher über ihre Mutter berichten, die geheimnisvolle amerikanische Schauspielerin, die eines Tages für immer verschwand ... Der Einstieg in diesen Roman ist mir gut gelungen. Der Schreibstil von Gaby Hauptmann hat mir gut gefallen, da die Autorin schön flüssig und gleichzeitig auch bildhaft schreibt. Zudem gelingt es Frau Hauptmann wirklich gut die passenden Emotionen rüberzubringen, was mir ebenfalls richtig gut gefallen hat.    Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet worden und ich fand es sehr schön in welchen recht einfachen Rahmen die Autorin hier eine dichte und abwechslungsreiche Geschichte eingewebt hat. Die Handlung ist sehr simpel, aber durch die verschiedenen Charaktere und die Erfahrungen, die Gabriella macht dennoch unterhaltsam.   Leider gab es zwischendurch aber auch ein paar Passagen, die mir persönlich, zu sehr gestreckt wurden und die ich mir knapper gewünscht hätte, um ein bisschen mehr Spannung zu erhalten. Die Spannung war für mich auch ehrlich gesagt, dass was mir an diesem Buch am meisten gefehlt hat. Es gab zwar durchaus interessante Entwicklungen, aber richtig spannend wurde es, in meinen Augen, nicht. Da hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Positiv:  * angenehm zu lesender und bildhafter Schreibstil * interessante Charaktere * tolle Buchidee   Negativ:  * stellenweise war mir die Geschichte zu langatmig * ich hätte mir mehr Spannung gewünscht   "Die Italienerin, die das ganze Dorf in ihr Bett einlud" ist ein schöner Roman, der mich zwar nicht komplett überzeugt, mir aber dennoch nette Lesestunden beschert hat!  

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  • Auch ich hätte sie besucht :)

    Die Italienerin, die das ganze Dorf in ihr Bett einlud
    Ninasan86

    Ninasan86

    10. September 2016 um 16:07

    Zum Inhalt:Aus ihrem Schlafzimmer geht Gabriellas Blick über die sanften Hügel der Toskana. Sie braucht eine Auszeit von ihrem Job und ist nach vielen Jahren in das Haus ihrer Familie zurückgekehrt. Sie liegt in den weißen Laken ihres Bettes und beschließt, es den ganzen Sommer nicht mehr zu verlassen. Wer sie sehen will, muss sich zu ihr legen. Und alle kommen, vom Schornsteinfeger bis zum Pfarrer. Sie reden auch über Gabriellas Mutter, die rätselhafte amerikanische Schauspielerin, die eines Tages für immer verschwand. Gabriella hatte nur noch ihren Vater und die geliebte Haushälterin Emilia - doch mit jeder neuen Geschichte ihrer Gäste wird Gabriella klarer, dass die Dinge nicht so liegen, wie sie dachte ...Über die Autorin:Gaby Hauptmann, geboren 1957 in Trossingen, lebt als freie Journalistin und Autorin in Allensbach am Bodensee. Ihre Romane sind Bestseller, wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und erfolgreich verfilmt. Außerdem veröffentlichte sie Erzählungsbände, Kinder- und Jugendbücher. Nach »Liebesnöter« und »Ich liebe dich, aber nicht heute« erschien zuletzt ihr Bestseller »Zeig mir, was Liebe ist«.Mein Fazit und meine Rezension:Gaby Hauptmann hat mit diesem Buch eine Geschichte geschaffen, die so ganz anders ist, als die Geschichten, die ich schon kenne. Und ich habe schon viel gelesen.Für mich ist es mein erstes Buch von Gaby Hauptmann, doch es wird definitiv nicht das letzte gewesen sein!Aber ich beginne mal von vorne:Ich bin über den Buchhandel auf das Buch Aufmerksam geworden, als es in den Neuerscheinungslisten auftauchte. Klar, das Cover ist schön bunt und zeigt auch eine wunderschöne Aussicht, die zum Träumen einlädt (am liebsten auch zum Kofferpacken und einfach-nach-Italien-verreisen!), doch das war es nicht, was mich zum Lesen bewog. Mich hat die Geschichte hinter dem Titel interessiert:"Die Italienerin, die das ganze Dorf in ihr Bett einlud". Ein Schelm, wer über diese Formulierung böses denkt ;)Nein, es handelt sich bei der Hauptprotagonistin Gabriella nicht um ein "leichtes Mädchen", das uns in dem Buch über ihre Bettgeschichten aufklärt. Genau das Gegenteil ist der Fall.Gabriella braucht eine Auszeit: von ihrem Beruf und ihrer Beziehung. Der Tod ihres geliebten Vaters bringt sie dazu, von der hektischen und immer wachen Stadt New York in ihre Heimat Castello in die Toskana zu ziehen - oder auch zu flüchten. So weit, so gut - oder so "normal". Doch was ist schon normal? Auf der Beerdigung ihres Vaters merkt sie dann, dass sie tatsächlich eine Auszeit braucht und zwar vom Leben und all seinen Einflüssen. Ihr Vater war ihr einziger Haltepunkt und Fixpunkt, ihre Mutter verließ sie, als sie noch ein kleines Kind war und so bricht mit seinem Tod ein Stück ihrer Welt zusammen. Wie also soll es weiter gehen? Kann es überhaupt weiter gehen? Gabriella möchte eine Frage auf die Antworten haben, beschließt, sich ins Bett zu legen und dort nicht eher wieder herauszukommen, bis sie alles durchdacht und geklärt hat. Wer auch immer sie besuchen komme wolle, solle sie in ihrem Bett aufsuchen.Somit ist eine ziemlich ungewöhnliche Einladung ausgesprochen. Und - was mich zunächst verwundert hat - die Menschen haben die Einladung tatsächlich angenommen! Anfangs waren die Treffen etwas verunsichert und distanziert, die Neugierde der Leute hat überwogen, doch wo kann man offener reden und ohne irgendwelche Ängste, als in einem Bett - oder, wie in Gabriellas Fall - in ihrem eigenen Bett?!Als Leser erhält man auf diese eher ungewöhnliche Art und Weise zu trauern, einen tiefen Einblick in Gabriellas Leben, aber auch in das Leben ihres Vaters. Die Leute reden offen mit ihr und erzählen ihr viele Geschichten über ihren Vater, der ihr in einigen Dingen doch unbekannt war. So zeichnet sich nach und nach ein deutliches Bild von dem auch mir als Leserin unbekannten Verstorbenen ab - bis er irgendwann kein Unbekannter mehr ist. Und Gabriella ist eine sehr gute Zuhörerin.Die Menschen im Ort fassen immer mehr Vertrauen zu Gabriella und kommen auch mit ihren eigenen Problemen zu ihr. Die Rolle, die einst ihrem Vater zugestanden hatte, hat nun sie eingenommen, wenn auch auf unkonventionelle Art und Weise.Doch irgendwann ist es genug. Nach fast zwei Wochen verlässt sie ihr Bett. Es ist Zeit zu handeln, Fragen, die sich ihr stellen, zu beantworten und auch ein Geheimnis zu lüften, das sie seit ihrer Kindheit gequält hat: lebt ihre Mutter noch? Warum hat sie die Familie verlassen? War es die Schuld von Gabriella?Wie ihr lesen könnt, beinhaltet das Buch wirklich keine "leichte" Geschichte. Es geht um vielmehr: um den Tod, die Trauerbewältigung auf eine interessante Art und Weise, darum, den wahren Menschen hinter der verstorbenen Person kennen und neu lieben zu lernen und auch die Vergangenheit zu bewältigen und eventuell diese einen Schritt in die Gegenwart wagen zu lassen.Gaby Hauptmann hat eine Geschichte niedergeschrieben, die ans Herz geht, zum Nachdenken anregt, aber die man auf keinen Fall wieder so leicht vergessen wird!

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  • Die Italienerin die das Ganze Dorf in ihr Bett einlud

    Die Italienerin, die das ganze Dorf in ihr Bett einlud
    christiane_brokate

    christiane_brokate

    03. August 2016 um 07:54

     Eigene Zusammenfassung: Gabriella eine junge Frau die viele Schicksalschläge hatte, ist in der Toskana in ihrem Eltern Haus. Sie möchte Ruhe und beschließt denn Sommer über  im Bett zu bleiben ,dort wo sie sich geborgen fühlt. Jeder der was von ihr möchte muss sie dort besuchen. Von Angestellter bis Pfarrer und alle kommen.Manche Bürger aus Neugierde manche weil sie einen Grund haben. Da es ja schon komisch ist das jemand 16 Tage im Bett bleibt.    Meine Meinung: Eine sehr schöne emotionale, traumhafte Geschichte ! Ein Buch zum Träumen ! Gabriella verliert ihren Vater, ihr Ex betrügt sie und sie ist einfach nur fertig. Für viele der Italiener ist ihre Idee im Bett zu bleiben merkwürdig  da in Italien das Schlafzimmer heilig ist, es ist nur für die Eltern und Kinder gedacht. Gabriella  hat viel zu verkraften, sie erfährt viel über die Vergangenheit ihrer Eltern und auch über das verschwinden ihrer Mutter.In ihrer Trauer lernt sie einen Mann kennen aber darf sich eigentlich nicht in ihn verlieben? Erstens ist er viel zu jung! Zweitens hat sie es seiner Mutter versprochen!Aber muss man immer auf das hören was andere sagen?Gabriella wird auf eine besondere Reise mitgenommen eine Reise zur wahren Liebe,zu ihrem Glück sie muss es nur zulassen. Gabriella ist eine junge sympathische Frau die mir sofort ans Herz gewachsen ist. Nach dem Tod ihres Vaters wirkt sie sehr geknickt und alleine was sich schnell bessert als sie in ihrem Elternhaus ist.Außerdem hat sie eine Gabe sie ist eine gute Zuhörerin und ein Herzens Mensch aber auch sehr emotional. Durch dass das sie zuhört erfährt sie viel, von denn Leuten über ihren Vater und ihre Mutter . Als sie erfuhr das es ein Geheimnis auf der Seite das Vaters gab hat sie top reagiert .Durch das was die Leute erzählen fragt sich Gabriella immer mehr was Mit ihrer wirklich Mutter geschah? Warum ist sie damals gegangen? Wie war ihr Vater wirklich?Gabriella ist immer für alle da so nimmt sie ihre Freundin auf und tut alles damit es ihr und denn Kindern gut tut. Dabei vergisst sie sich manchmal ein bisschen. Die Geschichte habe ich in einem Rutsch durchgelesen ,da sie einfach Herz erwärmend, emotional ,spannend, aber auch traurig war. Der Autorin ist es gelungen das mir ein Film vor dem inneren Auge ab lief,da sie alles sehr detailliert beschreiben hat. Der Schreibstill war flüssig bezaubernd und es stand auch viel zwischen denn Zeilen. Die Geschichte war sehr schön geschrieben und ich war traurig als ich fertig war. Die Bücher von der Autorin laden immer zum Träumen , verweilen und relaxen ein.Von Anfang bis zum Ende des Buches war ich gefesselt habe das Buch aber mit einer Träne geschlossen da es leider schon vorbei war. Es war für mich ein Highlight dieses Buch ,ich werde es bestimmt noch öfter lesen. Die Autorin bringt soviel Emotionen hinein die auch beim Leser ankommen. Der Leser wird entführt und mit auf diese ungewöhnliche Reise genommen. Daher 5 von 5 Punkten.

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  • Zwei Wochen Bett und Familiengeheimnisse

    Die Italienerin, die das ganze Dorf in ihr Bett einlud
    Buechergarten

    Buechergarten

    01. August 2016 um 20:00

    INHALT: Zur Beerdigung ihres Vaters kehrt die erfolgreiche Brookerin Gabriella aus New York zurück in die sanften Hügel der Toskana. In ihrer Heimat sucht sie eine Auszeit vom Leben und ihren Platz im alten Haus ihrer Familie. Noch am Friedhof überrascht sie ihre alten Freunde, Bekannte und gar Fremde aus dem Dorf mit ihrer Entscheidung: Sie braucht Ruhe und plant deshalb ihr Bett für die nächste Zeit nicht mehr zu verlassen. Jeder sei jedoch herzlich eingeladen sie dort zu besuchen und sich zu ihr zu legen. Auf keinen Fall hat Gabriella amouröse Absichten, doch das was sie bei den kommenden Besuchen erhält war nicht zu erwarten. Denn alle kommen: Vom Schornsteinfeger bis zum Pfarrer und schließlich kommt das Thema auch auf Gabriellas Mutter. Die rätselhafte, amerikanische Schauspielerin, die eines Tages als Gabriella noch ein Kind war für immer verschwand. Und von Gespräch zu Gespräch, von Gast zu Gast und von Ereignis zu Ereignis wird ihr klarer, dass nichts ist wie sie bisher dachte…   EIGENE MEINUNG: Angesprochen haben mich tatsächlich zuallererst das Cover mit seinen schönen Orangetönen und natürlich der außergewöhnliche Titel! Dieser hat mich angesprochen und neugierig gemacht welche Geschichte dieses Buch zu erzählen hat .Die Stimmung die das Cover vermittelt hat mir außerdem einfach gefallen und mich zu diesem Sommerbuch eingeladen. Man sieht Gabriellas Blick aus ihrem Schlafzimmerfenster auf das unter dem Castello liegende Dorf. Im Buch ist noch schön beschrieben wie sie die Leute die auf dem Weg zu ihr oder von ihr fort auf der Straße zum Haus sieht und auch die Weinberge um ihre Heimat spielen eine Rolle. In die Geschichte hinein gefunden habe ich sehr schnell. Sie ist in großer, angenehmer Schrift verfasst mit gutem Zeilenabstand und auch weiten Abständen zu den Rändern. Es gibt sowohl einen kurzen Prolog, als auch einen Epilog und die Kapitel gliedern sich in die Tage die Gabriella im Bett verbringt. Die Charaktere waren gut ausgearbeitet, haben immer wieder Spannung und Überraschung in die Geschichte gebracht (auch wenn diese manchmal etwas langsamer daher kam) und auch die Kinder die vorkommen haben dem Ganzen etwas Besonderes gegeben. Leider konnte mir sowohl Gabriella nicht ganz nahe kommen, als auch besagter Kaminkehrer. Allerdings muss ich sagen, dass es weniger an den beiden im Einzelnen als im Umgang miteinander ging. Mir konnte auch die kleine Liebesgeschichte im Buch nicht ganz nahe kommen und die poetischen Sätze die dabei fielen waren mir eher fremd. Auch wenn es in Richtung Testamentseröffnung geht mochte ich Gabriella nicht wirklich. Die Geschichte an sich hat mir jedoch gut gefallen und gerade das Kennenlernen der vielen verschiedenen Personen, ihres Wissens und auch ihrer Geheimnisse, Sehnsüchte, etc. konnte mich fesseln. Das Ende konnte ich bis auf die Personen die dafür verantwortlich waren leider relativ früh absehen, aber das hat dem Lesevergnügen wenig genommen! Für das Vergnügen hat vor allem der Stil gesorgt in dem die Geschichte erzählt wurde: Wenn die Personen in Gabriellas Bett kamen, dann haben sie nicht einfach berichtet was vorgefallen war – damals wie heute – sondern man hat es aus ihren Augen noch einmal erlebt! Besonders zu erwähnen ist vielleicht noch, dass im Buch sehr gut gegessen und getrunken wird – nichts für Hungrige oder Menschen auf Diät ;)   FAZIT: Ein schöner, ruhiger, sommerlicher Familienroman mit außergewöhnlicher Idee und Erzählweise. Nicht alle Charaktere konnten mich für sich gewinnen, aber die Geschichte mich doch packen!

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  • Die ungewöhnliche Gabriella

    Die Italienerin, die das ganze Dorf in ihr Bett einlud
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    11. July 2016 um 15:37

    Nach dem Tod ihres Vaters kommt Gabriella zurück ins Castello, in ihre Heimat in der Toskana.Zeitlich passt es ihr ganz gut, denn sie selbst braucht eine Auszeit, von Job und ihrer Beziehung. Auf der Beerdigung gibt sie kund, dass sie sich die nächste Zeit im Bett aufhalten werde. Wer auch immer etwas von ihr möchte, sollte zu ihr kommen.Nicht nur die stets treue Seele des Hauses Emilia, die schon so lange Gabriella denken kann, als Haushälterin fungiert, auch der ein oder andere im Dorf hält sie für übergeschnappt. Aber was andere über sie denken, ist Gabriella völlig egal, sie zieht ihr Ding durch und empfängt ihre Gäste im Bett und denkt nicht daran, dieses zu ändern...Gabriella, die in New York lebt und arbeitet, kommt nach dem Tod ihres Vaters zurück nach Hause und legt sich dort ins Bett. Vorerst, bis sie weiß, wie es weitergehen wird.Schon von klein auf nur auf ihren Vater fixiert, denn ihre Mutter verließ die Familie, als Gabriella 4 Jahre alt war, ist der Tod ein Schock für sie.Sie weiß nicht viel von ihrem Vater, hat er doch immer gearbeitet und nicht viel Zeit für sie gehabt. Aber Emilia, die Haushälterin war immer für sie da und ist es auch jetzt wieder.Die Menschen aus dem Dorf kommen zu ihr, nicht nur, weil sie ein Anliegen haben, sondern auch einfach der Neugierde wegen. Wer legt sich schon einfach so ins Bett und lässt alle antanzen, die was von einem wollen.Gabriella ist eine gute Zuhörerin. Sie lässt die Leute erzählen, die ihr auch einen ihr unbekannten Vater zeichnen. Wer war ihr Vater, nun, wo er tot ist, wird er für sie transparent. Die Leute mochten ihn und hatten Vertrauen zu ihm. Das versuchen sie auf Gabriella zu übertragen.Sie tragen ihre Sorgen und Nöte zu ihr, aber auch das aktuelle Geschehen im Dorf. Wenn es ihr möglich ist zu helfen, dann tut sie das, ganz unbürokratisch. So lässt sie ihre Freundin, die mit ihrem Mann Stress hat, vorübergehend mit ihren 3 Kindern bei ihr im Castello wohnen.Gabriella wagt es nun erst Fragen zu stellen, über ihren Vater und ihre Mutter. Warum hat ihre Mutter sie und ihren Vater seinerzeit verlassen und nie wieder etwas von sich hören lassen. Lebt sie noch und würde man sie wiedererkennen?Diese Frage hat Gabriella ein Leben lang beschäftigt, was ja auch verständlich ist, denn wie kann man sein eigenes Kind so schmählich im Stich lassen.Die Tage vergehen, 13 um genau zu sein, die sie im Bett verbringt. Dann steht sie auf, es gibt Dinge, die getan und geklärt werden müssen.Es ist ein ungewöhnliches Buch mit einer eher ungewöhnlichen Macke. Dass man sich nach dem Tod eines geliebten Menschen ins Bett verzieht und sich ausheult, kann man noch nachvollziehen. Seine nächsten Schritte jedoch bewusst im Bett überdenken und dieses nicht verlassen zu wollen, ist schon recht eigenartig. Zumal das Leben ja nicht stehenbleibt, sondern für Gabriella und alle anderen weitergeht.An einigen Stellen plätschert die Story so vor sich hin, an anderen nimmt sie Fahrt auf und man hat zu tun, aufzuspringen. Zum Ende hin kommt die Autorin mit Wendungen und Überraschungen um die Ecke, die man nie vermutet hätte. Es kommt Spannung auf und man möchte immer schneller lesen können, um zu wissen, wie es weitergeht und wie sich die Komplikationen, die sich im Lauf des Buches angestaut haben, auflösen.Wenn ich auch nicht 100%ig Gabriellas Macke nachempfinden konnte, so war mir der Mensch Gabriella sehr sympathisch. Sie ist geradlinig und ehrlich, hilfsbereit und hat immer ein offenes Ohr. Mit dem Tod ihres Vaters muss sie nicht nur den Verlust eines geliebten Menschen verkraften, sie muss das mit der Erbschaft regeln und sich besinnen, wie es mit ihr weitergehen soll und wird. Das Buch ist geprägt von Verlust, Ängsten, die auch die finanzielle Situation mit einschließen, Geheimnissen und auch der Bewältigung der Vergangenheit, die bis in die Gegenwart reicht.Wenn das Buch auch einige Male etwas zäh war, so treibt den Leser doch immer die Neugierde weiter, wie sich alles entwickeln wird. Das Ende hat mich überrascht, das war nicht vorhersehbar.Ein Buch, das ich sehr gern weiterempfehle.

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  • Mal eine ganz andere Geschichte

    Die Italienerin, die das ganze Dorf in ihr Bett einlud
    Katha76

    Katha76

    07. July 2016 um 20:50

    Ich fand die Geschichte sehr amüsant.
    Die Italienerin, Gabriella, ist müde von ihrem bisherigen Leben und möchte sich verstecken, in der sicheren Umgebung ihrer Kindheit, ihrem zu Hause.
    Durch verschiedene unvorhergesehene Wendungen bleibt die Geschichte spannend.
    Sie ist locker geschrieben, es liest sich sehr gut und schnell weg.

  • Naja,

    Die Italienerin, die das ganze Dorf in ihr Bett einlud
    elvire

    elvire

    12. June 2016 um 21:29

    Das Buch habe ich geschenkt bekommen. Gekauft haette ich es mir nicht. Ich habe vorher ein Buch von Gaby Hauptmann gelesen (Rueckflug zu verschenken), das mir ueberhaupt nicht gefallen hat. Ich muss aber sagen, das dieses Buch fuer mich besser war. Es ist sehr fluessig geschrieben, ein richtiger Sommerroman, den man in einen Zug durchlesen kann.

  • Die Lebensgeschichte um eine Familie und ein italienisches Dorf vom Bett aus aufgerollt

    Die Italienerin, die das ganze Dorf in ihr Bett einlud
    Susimueller

    Susimueller

    10. June 2016 um 11:19

    Wer Gaby Hauptmann als typische Frauenroman Autorin kennt, wird von diesem tiefsinnigen Buch mehr als überrascht sein. Gabriella ist eigentlich eine erfolgreiche Brookerin in den USA. Doch als ihr Vater stirbt und sie kurz vor der Abreise ihren Freund beim Sex mit einer anderen erwischt, kehrt sie ausgebrannt in ihr italineisches Heimatdorf zurück und hat nur noch einen Wunsch: sich in ihr Bett zu verkriechen und vor der Welt zu fliehen. Bei der Beerdigung ihres Vaters teilt sie mit, dass jeder, der etwas von ihr wolle zu ihr ins Bett kommen müsse. In dem kleinen italienischen Dorf, in dem sie wohnt, kommt das natürlich einem Skandal gleich. Und doch kommen die Menschen aus ihrer Kindheit nacheinander und rollen gemeinsam die Geschichte eines Dorfes auf. Die Geschichte der Gabriella, ihrem Vater einem Filmemacher und ihrer Mutter, die eine amerikanische Schönheit war und die Familie verlassen hat, als Gabriella noch ein kleines Kind war. Gaby Hauptmann schreibt diese Geschichte in einem leicht melancholischen, sehr gefühlvollen Sprachstil. Obwohl sich fast das ganze Buch im Bett abspielt, wird es nicht langweilig. Ich finde es eine tolle Kunst, viel Handlung, Geschichte und Spannung in einen Plot zu bringen, der sich nur in einem Zimmer abspielt. Die Geschichte ihrer Familie spiegelt das Leben und die Gesellschaft in dem kleinen Dorf wieder, abseits vom großen Stadtleben. Besonders gefallen hat mir eine spannende und nicht zu erahnende Wendung am Schluss. Fazit: Ein Buch, das ich nur empfehlen kann. Allerdings ist es keine leichte Urlaubskost.

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  • Gaby Hauptmann – Die Italienerin, die das ganze Dorf in ihr Bett einlud

    Die Italienerin, die das ganze Dorf in ihr Bett einlud
    DianaE

    DianaE

    09. June 2016 um 12:47

    Gaby Hauptmann – Die Italienerin, die das ganze Dorf in ihr Bett einlud Um sich eine Auszeit von ihrem stressigen Job in New York und ihrer Beziehung zu nehmen, kehrt Gabriella nach dem Tod ihres Vaters zurück in ihre Heimat. Sie hofft, mit dem Blick auf die Hügel der Toskana, in ihrem Bett wieder zur Kraft zurück zu finden. Unterstützt wird sie von Emilia, die gute Fee des Hauses, die ihre Eltern kurz nach Gabrielles Geburt eingestellt haben und die bis zum Tode ihres Vaters dort geblieben ist. Auch nachdem Gabrielles Mutter eines Tages verschwunden ist, stand sie dem Vater und seiner kleiner Tochten mit Rat und Tat zur Seite. Die Dorfbesucher und alte Freunde besuchen sie, in ihrem Schlafzimmer, das Gabrielle einfach nicht verlassen will, dabei erfährt sie mehr über die Vergangenheit und über ihre Eltern. Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte lässt sich gut lesen, trotzdem vermisse ich etwas die Leichtigkeit in dem Buch und streckenweise war es mir etwas zu langatmig. Die Handlung hat von allem etwas: Spannung, Freundschaft, Liebe, Geheimnisse, Überraschungen und Intrigen und so war es nicht schwer, sich in die Geschichte fallen zu lassen, außerdem war man immer neugierig, wie es nun weiter geht. Ich konnte mich gut in die Gefühlswelt von Gabriella rein versetzen, die mir sympathisch war. Sie hatte eine stressige Vergangenheit, die auch in ihrer Kindheit und Jugend mit sehr vielen Geheimnissen gespickt war, durch das Fehlen der Mutter und der Ersatz durch die Haushälterin Emilia hatte sie einen Ausgleich geschaffen. Nach dem Tod ihres Vaters muss Gabriella viele Geheimnisse erfahren und mit vielen Tatsachen aus der Vergangenheit zurecht kommen, was sie nur noch stärker macht. Auch die weiteren Charaktere waren mir je nach Rollenverteilung sympathisch/unsympathisch, gut ausgearbeitet und haben die Geschichte gut abgerundet. Alle Charaktere sind detailreich beschrieben, glaubhaft dargestellt und es machte mir beim Lesen Spaß, mit ihnen Zeit in ihrer Welt zu verbringen. Die Örtlichkeiten und das Geschehen rundherum sind gut beschrieben, was mich noch besser in die Geschichte hinein finden ließ. Bis auf ein paar Kleinigkeiten hat mir das Buch sehr gut gefallen, war mitreißend und bereitete mir Freude beim Lesen. Das liegt aber sicherlich daran, dass ich mir einfach etwas anderes unter dem Buch vorgestellt habe, denn hier handelt es sich nicht um eine Liebesgeschichte. Trotzdem gefällt mir das Buch gut, und von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung, denn hier handelt es sich um eine schöne Sommerlektüre. Das Cover ist eher mediteran gestaltet, in schönen dezenten Farben mit einem Ausblick auf die kleine Stadt im Hintergrund das Meer. Der Titel und das Cover passen sehr gut zum Inhalt der Geschichte. Fazit: Eine schöne Sommergeschichte mit vielen Geheimnissen, Überraschungen. 4 Sterne

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  • Die Italienerin, die das ganze Dorf in ihr Bett einlud

    Die Italienerin, die das ganze Dorf in ihr Bett einlud
    Pixibuch

    Pixibuch

    30. May 2016 um 20:36

    Schon der Einband bringt einen zum Träumen. Man schaut aus einem Fenster, auf dessen Fensterbrett reife saftige Pfirsiche liegen, in ein toskanisches Dorf mit den dafür typischen Häusern. Die Geschichte beginnt mit dem Tod von Claudio, einem erfolgreichen Filmregisseur. Zu seiner Beerdigung ist auch seine Tochter Gabriella angereist, eine erfolgreiche Brookerin in New York. Da Gabriella ziemlich ausgebrannt ist, möchte sie einige Zeit in dem Dorf bleiben und sich erholen. Sie zieht sich in das Castello zurück, das außerhalb des Dorfes liegt, Sie beschließt, ihre Zeit dort im Bett zu verbringen- Wer sie besuchen kommen will, muß dies eben in Kauf nehmen. Für das Castello ist immer noch Emilia zuständig, die schon seit Gabriellas Geburt dort arbeitet. Emilia hat an Gabriella die Mutterstelle vertreten, Gabriellas Mutter war aus der Enge des Dorfes geflohen. Sie war eine Amerikanerin und wollte wieder als Schauspielerin in New arbeiten. Das Kind ließ sie beim Vater zurück.  Und so empfängt Gabriella die Leute im Bett. Den jungen Schornsteinfeger, dessen Mutter Sara, den Pfarrer, den Advokaten. So lernt sie die Leute des Dorfes und ihre Geschichten kennen. Auch die beste Freundin aus Kindertagen kommt zu Gabriella, sie möchte aus ihrer Ehe flüchten, Gabriella träumt öfters von ihrem Vater bzw. meint, dessen Nähe in ihrem Zimmer zu spüren, Dann wird das Testament eröffnet. Das, was Gabriella dort erfährt, läßt sie sehr geschockt zurück. Alles ist anders, als sie bisher gemeint hat zu glauben. Gaby Hauptmann hat hier einen ganz anderen Roman geschrieben. Mir gefällt diese Art Buch sehr gut. Die Kapitel sind in 13 Tage unterteilt, so lange, wie Gabriella in ihrem Bett verweilt hat. Mir ist aufgefallen, dass hier sehr viel und sehr gut gegesssen wird und auch der Alkohol wird hier nicht verpönt. Die Landschaft und die Natur wird hier so genau beschrieben, man meint den Duft der Rosen zu spüren, hört die Bienen summen. Wär würde da nicht auch in der Toskana in dem Castello verweilen wollen? Das Buch beginnt mit trägen Sommertagen, allew plätschert so dahin, bis dann ein Knoten nach dem anderen gelöst wird und die ganze friedvolle Atmosphäre zu zerfallen beginnt,

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  • Bettgespräche

    Die Italienerin, die das ganze Dorf in ihr Bett einlud
    AngiF

    AngiF

    24. May 2016 um 10:58

    Gabriella kehrt zur Beerdigung ihres Vaters zurück in das kleine Dorf in der Toscana, in dem sie aufgewachsen ist. Vom geschäftigen New York kommend und durch ihren Beruf völlig ausgebrannt, eröffnet sie den überraschten Dorfbewohnern noch auf dem Friedhof ihre Entscheidung. Sie braucht Ruhe und plant deshalb, ihr Bett für die nächste Zeit nicht mehr zu verlassen. Wenn jemand aus der Gemeinschaft etwas von ihr möchte, so sei er herzlich eingeladen, sie in ihrem Schlafzimmer zu besuchen. Wobei sie auf gar keinen Fall amouröse Absichten hege, sondern Gespräche mit ihr anbiete. Im Dorf ist man über diese Verkündung natürlich erstaunt. Als erstes wird der Schornsteinfeger Flavio ausgesandt, die Lage zu erkunden. Gleich dieses erste im Bett stattfindende Gespräch, gibt lang Angestautes frei. Die intime Atmosphäre scheint jeden zu öffnen. Emilia, die langjährige Haushälterin der Familien-Villa lässt sich ihren Missfallen gegenüber diesem für sie seltsam anmutenden Plan durchaus anmerken. Doch sie spielt mit. Und viele weitere Gespräche folgen, die Gabriella Erkenntnisse bringen über ihr eigenes Leben und ihrer Familie. Eine Geschichte, die sich größtenteils im Bett abspielt – erst einmal ungewöhnlich und dann doch stimmig, konsequent, auf jeden Fall jedoch einzigartig. Etwas anderes hätte ich von einer meiner Langzeit-Lieblingsautorinnen, wie Gaby Hauptmann eine ist, auch gar nicht erwartet. Sie schafft es immer wieder eine völlig neuartige Geschichte zu erzählen; etwas Ungewöhnliches, so noch nicht Dagewesenes und wie immer kann sie mich von der ersten bis zur letzten Zeile mitnehmen und begeistern. Auch wenn der Buchtitel auf den ersten Blick eine Bettgeschichte erwarten lässt, so geht es in diesem Buch nicht um Sex sondern um Liebe, tief gehende, lang verschollene Gefühle und die Selbstfindung. Gaby Hauptmann schreibt in herrlicher Sprache und grandiosem Schreibstil, das Tempo, das sie verwendet, lässt sich angenehm lesen. Nur zu gerne vergebe ich dem Buch fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es weiter an Leser, die sich angenehme Lesestunden gönnen möchten, mit einer wunderbaren Geschichte und überraschendem Ende. Genau das richtige Buch für die anstehende Urlaubssaison. Allein ein Blick auf das Cover genügt, um die Sehnsucht nach Italien und dem Entfliehen aus dem Alltag zu wecken. http://angisbuecherkiste.blogspot.se/2016/05/die-italienerin-die-das-ganze-dorf-in.html

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  • Eine interessante Bettgeschichte :-)

    Die Italienerin, die das ganze Dorf in ihr Bett einlud
    sandra1983

    sandra1983

    21. May 2016 um 17:48

    Zum Inhalt:Gabriella kommt nach dem Tod ihres vermögenden und bekannten Vaters von New York in die Toskana zurück und nimmt sich eine Auszeit ihres bislang trubeligen Lebens, indem sie sich ins Bett ihres Elternhauses, dem Castello oben auf dem Berg, legt. Jeder, der etwas von ihr möchte, muss sie im Schlafzimmer besuchen, da sie das Bett nicht verlassen möchte.Die Geschichte spielt sich über 13 Tage ab. Gabriella hat Job und Beziehung hinter sich gelassen, will nun im Bett herausfinden, was sie möchte und geht der Vergangenheit auf der Spur, denn sie hat keine Erinnerung an ihre Mutter (die die Familie verlassen hat, als Gabriella ca. 4 Jahre alt war). Nach und nach lernt Gabriella die Leute aus dem Dorf kennen, die sie im Bett besuchen. Viele kannten ihre Eltern besonders gut. Dann gibt es noch Emilia, die nette Hausälterin, die Gabriella von klein auf kennt und derer Sinn des Lebens darin bestand,  den Haushalt des Castellos zu schmeißen und Gabriellas Vater zu beköstigen. Dann gibt es da noch Flavio,  Schornsteinfegerder aus dem Dorf, der in Gabriella verliebt ist - ob und was sich daraus entwickelt, mag ich nicht verraten :-)Eine "Nebenrolle" spielt auch eine gute Freundin Gabriellas, die familiäre Probleme hat und vorübergehend mit drei Kindern zu Gabriella ins Castello zieht.Nach dem Tod von Gabriellas Vater steht noch die Testamentseröffnung an, die auch noch unvorhersehbare Überraschungen und Bedingungen bringt!Meine Meinung zum Buch:Am Anfang und teilweise auch noch zwischendurch fand ich es etwas träge, schleppend und ich musste mich zunächst in die Erzählweise einfinden. Der Stil hat stellenweise etwas esoterisches und poetisches an sich und spiegelte mir oft die Ruhe und Gemütlichkeit der Toskana wieder. An manchen Stellen hätte es etwas weniger ausführlich sein dürfen, da fand ich es dann schleppend. Dennoch war die Geschichte so interessant und durchaus fesselnd gestaltet, dass ich stets wissen wollte, wie es weiter geht.  Durch immer neue Erkenntnisse in Gabriellas Leben steigt die "Spannung" im Buch kontinuierlich.Der ganz große Knall kommt definitv auf den letzten Seiten. Mit der Wendung habe ich tatsächlich gar nicht gerechnet, hätte wirklich im schlimmsten Traum nicht daran gedacht, was sich im Weinkeller des Castellos abspielt. Ich war am Ende ganz aufgewühlt :-)Sehr positiv erwähnenswert finde ich auf jeden Fall noch das Cover!Ich habe ganz oft beim Lesen auf das Cover geschaut und mir vorgestellt, wie Gabriella im Bett liegt und diesen Ausblick hat.

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