Gaby Köster

 3.9 Sterne bei 251 Bewertungen
Autorenbild von Gaby Köster (©Stephan Pick)

Lebenslauf von Gaby Köster

Gaby Köster, mit bürgerlichem Namen Gabriele Wilhelmine Köster, ist eine am 02.12.1961 in Köln geborene deutsche Schauspielerin, Komikerin und Autorin, sowie Mutter eines Sohnes aus geschiedener Ehe. Gaby Köster hat nach Beendigung der Realschule eine Ausbildung zur Erzieherin begonnen, brach diese aber gegen Ende ab, um sich ihren zwei größten Leidenschaften zu widmen: Kunst und Musik. Ihren Erfolg verdankt sie unter anderem Jürgen Becker, den sie in der Kneipe, in der sie damals arbeitete, kennenlernte. Durch ihn fand sie Zugang zum Radio. Ab 1988 bekam sie auch regelmäßig Kurzauftritte im Fernsehen und 1991 sogar schon ihre erste Fernsehsendung im WDR, außerdem war sie ab 1991 für vier Jahre bei der Kölner "Stunksitzung", einer alternativen Karnevalsveranstaltung, Teil des Programms. So wurde sie nach und nach als Kabarettistin erfolgreich und erlangte zahlreiche Auszeichnungen, zudem wurde sie 1996 fester Bestandteil von "7 Tage, 7 Köpfe" und hatte ab 1999 ihre eigne Comedy-Serie "Ritas Welt", wodurch endgültig ihr Durchbruch geschafft war. 2003 erhielt sie dafür unter anderem den deutschen Comedypreis in der Kategorie "Beste Schauspielerin, Comedy" und 2007 als "Beste Comedian". Noch im selben Jahr ging Köster auf Tournee, die sie allerdings wenig später abbrechen musste. 2011 wurde nach einer langandauernden Nachrichtensperre bekannt, dass die Tour abgebrochen wurde, da Gaby Köster am 08. Januar 2008 als Folge eines Sturzes einen Schlaganfall erlitt, durch den sie bis heute noch eingeschränkt ist. In Zusammenhang mit diesem Erlebnis wurde sie erstmals als Schriftstellerin tätig und schrieb über die Erlebnisse dieser Zeit und ihren Weg zurück ins Leben. Ihr Debüt "Ein Schnupfen hätte auch gereicht" wurde am 9. September im Scherzverlag veröffentlicht.

Alle Bücher von Gaby Köster

Cover des Buches Ein Schnupfen hätte auch gereicht (ISBN: 9783596186846)

Ein Schnupfen hätte auch gereicht

 (144)
Erschienen am 21.11.2012
Cover des Buches Die Chefin (ISBN: 9783492309035)

Die Chefin

 (31)
Erschienen am 01.07.2016
Cover des Buches Ein Schnupfen hätte auch gereicht (ISBN: 9783837111835)

Ein Schnupfen hätte auch gereicht

 (20)
Erschienen am 19.09.2011
Cover des Buches Die Chefin (ISBN: B00TYQ4VVK)

Die Chefin

 (4)
Erschienen am 09.03.2015
Cover des Buches Kamelle, et Christking kütt! (ISBN: 9783931265120)

Kamelle, et Christking kütt!

 (0)
Erschienen am 10.11.1997
Cover des Buches Die dümmste Praline der Welt, 1 CD-Audio (ISBN: 9783931780241)

Die dümmste Praline der Welt, 1 CD-Audio

 (0)
Erschienen am 01.06.1998

Neue Rezensionen zu Gaby Köster

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E

Rezension zu "Das Leben ist großartig – von einfach war nie die Rede" von Gaby Köster

ehrlich und sympathisch
Esther1507vor 6 Monaten

Man muss kein großer Comedyfan sein, um aus diesem Buch dennoch viel zu ziehen.
Zehn Jahre nach ihrem Schlaganfall zieht Gaby Köster Bilanz aus der Zeit. Erschreckend ehrlich beschreibt sie die Krankheit und ihre Folgen. Dabei verliert sie nie ihren Witz und Humor und ganz besonders nicht ihren unschlagbaren Optimismus.
Mir persönlich hat dieses Buch Kraft gegeben, weil es so vor Lebensfreude strotzte und man beim Lesen immer wieder sich selbst erinnern muss, dankbar für die eigene Gesundheit zu sein und sich auch über kleine Dinge im Leben zu freuen.
Aus meiner Sicht ist dieses Buch ganz klar ein Lesetipp für Betroffene und deren Angehörige, aber auch solche, die gerne schwarz sehen im Leben.

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A

Rezension zu "Das Leben ist großartig – von einfach war nie die Rede" von Gaby Köster

Buch und Autorin machen Mut!
atti79vor 6 Monaten

Dieses Buch und seine Autorin machen Mut! Das ist das Erste, was mir nach der Lektüre dazu einfiel. Ich bewundere es zutiefst, dass man trotz einschneidender Schicksalsschläge derart humorvoll auch umgeht mit allem. Natürlich ist Frau Köster für ebendiesen Humor bekannt und auch ihre sympathisch-vorlaute Art kommt im Buch gut rüber. Dennoch ist es etwas ganz Besonderes, wenn man Angesichts tragischer Wendungen im Leben eben nicht den Blick für das Komische verliert. Von diesem Optimismus kann man sich sehr gut eine Scheibe abschneiden, wenn man das hier liest. Auch empfinde ich es als äußerst Sympathisch, dass sich Frau Köster selbst nie so ernstnimmt, dass sie nicht auch über ihre eigenen Macken mit einem Augenzwinkern berichten kann. Hier schreibt jemand über sein persönliches Schicksal in einer Art, die es anderen Betroffenen ermöglicht, das Leben ebenfalls positiver zu sehen, als es sich im Augenblick vielleicht darstellt.

 

 

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Rezension zu "Die Chefin" von Gaby Köster

Rezension zu "Die Chefin - HB"
Zsadistavor 7 Monaten

Marie Sanders lebt seit ihrem Schlaganfall im Rollstuhl und ist linksseitig gelähmt. Seit sie ihrem Freund in den Hintern getreten hat, beobachtet sie ihren Nachbarn heimlich durch die Kamera. 

 

Eines Abends vergisst sie, das Licht aus zumachen und wird erwischt. Doch anders als gedacht, freunden sich die beiden an. Als Tarkan gerade bei ihr ist, sieht sie, wie in der Künstlerwohnung gegenüber eingebrochen wird. 

 

Doch Tarkan ruft nicht die Polizei, er nimmt das selbst in die Hand. Und schwups, steht er mit zwei rumänischen Kindern bei Marie in der Wohnung. 

 

Nur die traute Viersamkeit währt nicht lange, da der Gangsterchef gegenüber mitbekommt, wie Tarkan am Fenster das gestohlene Geld zählt. 

 

Und damit fängt die Flucht der Vier an. Nur dämlich, wenn man den Autoschlüssel auf dem Küchentisch liegen gelassen hat. 

 

„Die Chefin“ soll ein heiterer Krimi aus der Feder der Autorin Gabi Köster sein. 

 

Ich musste mir das Buch als Hörbuch antun. Die Sprecherin, Gabi Köster selbst, hat eine Berufung zur Hörbuchsprecherin, wie ich zur Primaballerina. Sorry an Frau Köster, allerdings ist das Hörbuch eher eine Zumutung an die Hörer, wie ein Genuss. 

 

Ja, ich weiß, was Frau Köster hinter sich hat. Ich weiß auch, wie schwer es ist, wieder in das normale Leben zu finden. Und wie toll sie es geschafft hat. Doch sollte man geneigte Zuhörer nicht mit einem herunter geleierten Text voll sülzen. Ich hätte gerne nach fünf Minuten wieder aufgehört. Die Sätze sind zu lang, die Wörter unmöglich und ein Humor, der einfach in jeden Absatz muss, ob er jetzt passt oder nicht. Vielleicht hätte es eine gute Sprecherin auch lustig herüber bringen können. Aber so war das ganze einfach nur schrecklich. 

 

Ich habe dann weiter gehört, weil ich dachte, naja, vielleicht wird die Story ja noch etwas. Schlechte Sprecher habe ich öfters, das heißt aber oftmals nicht, dass das Buch vom Inhalt her auch schlecht wäre. 

 

Nach etwa einer Stunde zuhören, gab ich dann allerdings auf. Marie, ja, es ist schlimm einen Schlag zu bekommen und im Rollstuhl zu sitzen. Das entschuldigt es aber nicht, andere ständig anzuschnautzen, zu beleidigen und herunter zu putzen. Ja, man muss auch nicht immer lieb und nett sein, keine Frage. Aber Marie ging gar nicht, eine furchtbare Person. 

 

Tarkan war eigentlich jemand, der mir bis zur Beendigung des Elends Hörbuch, noch recht sympathisch war. 

 

Von den beiden Kindern fange ich schon gar nicht erst an. Ich will auch nicht wissen, was es mir sagen sollte. Och, die armen kleinen Kinder, müssen klauen gehen, werden eh nicht bestraft, komm ich helfe denen? Sorry, nicht meine Welt. 

 

Und dann die ziemlich dämliche Story. Es glaubt doch wirklich kein Mensch, dass wenn der Ober-Böse-Mega-Gangster, zwei Kinder los schickt um einen Einbruch zu starten, dass genau dieser Gangster vor der Wohnung wartet und guckt, ob die auch ihre Arbeit tun. Wobei ich mich dann frage, wie die beiden ungesehen aus der Wohnung kamen und von Tarkan aufgegriffen werden konnten. Hat der Ober-Gangster da etwa ein kurzes Nickerchen gehalten?

 

Dann sieht er aber von Flur aus, dass die anderen am Fenster SEIN Geld zählen. Ui, böse. Gut, was machen die vier Helden? Genau, sie flüchten. Mit der Tasche mit den gestohlenen Bildern und dem Geld. In der Tiefgarage merken sie dann, die Schlüssel vom Auto liegen noch auf dem Küchentisch. Mal nebenbei erwähnt, Handy, Ausweise etc. ist auch nicht am Mann/Frau/Kind. 

 

Dann flüchtet man eben mit dem Taxi. In sekundenbruchschnelle ist der Rollstuhl eingeladen, nach einigem Gezeter mit dem Taxifahrer, wird dann auch schon los gefahren. Man, ist der Gangster in seinem sportlichen Cabrio aber mal langsam. 

 

Bei der Verfolgungsjagd hab ich dann aufgegeben. Völlig abstrus, die Story. Welcher Big-Boss-Bösewicht fährt denn den vier Deppen hinterher? Wenn der sich überhaupt am Tatort blicken lässt. So etwas deklariert man nach unten. Und warum so einen Aufmarsch? Man kann ja erst einmal einfach an der Wohnung Stellung halten. Denn normalerweise kommt keiner ohne Personalausweis weit. Aber laut Inhaltsangabe kommen die vier Helden durchs halbe Europa ohne alles. Gut, 50.000 Euro sind schon eine Stange Geld. Doch wenn man mit nichts, mit vier Personen durch halb Europa tourt, ist auch das Geld fix aufgebraucht. 

 

Ich fand das Buch absolut nicht durchdacht und einfach ohne Sinn herunter getippselt. Dann musste ständig noch Humor mit rein, der einfach gar kein Humor war. Es fehlten nur noch die, aus den mega nervigen Serien, eingespielten Lacher und Klatscher, damit der letzte noch   zuhörende Hörer merkt, dass hier einfach zu Lachen ist. Ob man will, oder nicht. Du musst das jetzt witzig finden!

 

Und wieder einmal beweist es mir, wer denkt, er könnte ein Buch schreiben, kann das leider nicht immer. Auch wenn man Geld braucht, ein Buch schreiben hilft einem da nicht immer aus der Patsche. 

 

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Die Chefin

Gaby Kösters Romanheldin ist ihr Alter Ego: die eine Seite vom Schlaganfall gelähmt, das Mundwerk nicht zu stoppen!

»Die Chefin« ist ein Roadmovie der Extraklasse, spannend, lustig, abenteuerlich. Rock'n Roll-stuhl von Menschen, die das Glück nicht gerade gepachtet haben. Egal, dass das Leben manchmal ein Arschloch ist: Wenn's läuft, dann läuft's, auch wenn das Laufen schwerfällt. 

Mehr zum Buch: Marie Sanders Leben ist in Schieflage geraten. Bei der erfolgreichen Rocksängerin, von allen nur »Die Chefin« genannt, läuft's nicht mehr. Es sitzt sich nur noch. Und zwar im Rollstuhl. Schlaganfall, kurz nach ihrem zweiundvierzigsten Geburtstag. Also ideale Voraussetzungen, um die Verfolgung einer verbrecherischen Bande aufzunehmen. Um sich auf eine Odyssee durch halb Europa zu begeben. Um sich in einen selbstverliebten Bodybuilder zu verlieben. Um zwei Kindern ihre Eltern wiederzugeben. Um das Leben neu anzugehen.

Jetzt in das Buch reinlesen

Mehr zur Autorin: Gaby Köster gehört seit Jahren zu den bekanntesten und erfolgreichsten Gesichtern der deutschen Comedy-Szene. In ihrem Bestseller »Ein Schnupfen hätte auch gereicht« berichtete sie ebenso berührend wie humorvoll von dem Schlaganfall, den sie 2008 erlitt, und ihrem Weg zurück ins Leben. Nun legt sie mit »Die Chefin« ihren ersten Roman vor, den sie gemeinsam mit Thomas Köller schrieb. Und stellt einmal mehr unter Beweis, dass sie eine der lustigsten Frauen Deutschlands ist. 

Wir vergeben 20 Exemplare von »Die Chefin« an alle, die Lust darauf haben, humorvolle Lesestunden mit unserer Gaby Köster zu verbringen, die gleichzeitig mit ihrer Schlagfertigkeit dem Schicksal die lachende Schulter zeigt. Ihr müsst euch dafür nur bewerben* und folgende Frage beantworten:

Welche Charaktereigenschaft würdet ihr euch gerne bewahren, wenn euch so etwas wie ein Schlaganfall oder ein anderer Schicksalsschlag trifft?

Wir sind gespannt auf eure Antworten und drücken die Daumen! 

* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlich haben.
363 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  winterdreamvor 6 Jahren
So, jetzt habe ich es auch geschafft. Hier ist meine Rezi: http://www.lovelybooks.de/autor/Gaby-K%C3%B6ster/Die-Chefin-1125683345-w/rezension/1159157083/ Ich habe sie auch bei amazon, thalia, weltbild und jokers eingestellt. Vielen Dank, dass ich bei der Leserunde dabei sein durfte, auch wenn mir das Buch nicht so toll gefallen hat.

Zusätzliche Informationen

Gaby Köster wurde am 02. Dezember 1961 in Köln (Deutschland) geboren.

Gaby Köster im Netz:

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in 326 Bibliotheken

auf 31 Wunschzettel

von 7 Lesern aktuell gelesen

von 5 Lesern gefolgt

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