Gae Polisner Der Sog der Schwerkraft

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Inhaltsangabe zu „Der Sog der Schwerkraft“ von Gae Polisner

Ein Road-Trip wie das Leben – durchgeknallt
und wunderschön

Nicks Vater hat sich aus dem Staub gemacht, seine Familie droht zu zerbrechen und sein bester Freund Scoot, der Freak, liegt im Sterben. Da taucht Jaycee Amato in Nicks Leben auf, das durchgeknallte Mädchen mit den Husky-Augen. Sie verspricht Scoot, ihm einen letzten Wunsch zu erfüllen, und nötigt Nick, dabei zu helfen. Und so machen sich die beiden ausgerüstet mit der Weisheit Yodas und den Geschichten von John Steinbeck auf einen Road-Trip, um Scoots unbekannten Vater zu finden. Eine schwierige und gleichzeitig wunderschöne Reise beginnt, auf der Nick reifer, reicher und weiser wird. Am Ende hat er zwar nicht Scoots Vater gefunden, dafür aber eine über den Tod hinausgehende Freundschaft und. die große Liebe.

ich hatte ein bisschen mehr von dem Buch erwartet aber es hat mir trotzdem gutgefallen! Das Cover finde ich echt schön!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Schreibstil ist nicht so meins. Gehört irgendwie mehr in den Deutschunterricht einer Realschule ( viel zum Analysieren) & auch etwas wirr.

— CherryFairy_x3

Die Autorin hat einige schöne Ideen, führt sie aber nicht wirklich zu Ende.

— Daniliesing

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  • Leserunde zu "Frauen, die lesen, sind gefährlich und klug" von Stefan Bollmann

    Frauen, die lesen, sind gefährlich und klug

    killerprincess

    Achtung, keine Leserunde! Kein Buch zu gewinnen! Hallo liebe Teilnehmer des Überraschungsthreads, der Herbst naht mit großen Schritten und das bedeutet, es ist wieder Zeit für eine Überraschungspaket-Runde! *************************************************************** Anmeldung bis:   13.09.2015 Auslosung:           14.09.2015 Starttermin:         26.10.2015 *************************************************************** Paketmamis: Ohne einige Paketmamis kann die Runde natürlich nicht starten! Also unbedingt melden, wenn ihr Lust habt, ein Paket zu stellen! -Wildpony Teilnehmer: 1. killerprincess               Wunschliste 2. summi686                    Wunschliste 3. Wildpony                      Wunschliste 4. Starlet                           Wunschliste 5. Litfara                           Wunschliste 6. Ayanea                          Wunschliste Reihenfolge: 1. killerprincess            (angekommen: 31.10. abgeschickt: 05.11.) 2. Starlet                        (angekommen: 10.11.  abgeschickt:  ) 3. Litfara                        (angekommen:   abgeschickt: 19.11 ) 4. Ayanea                       (angekommen: 27.11   abgeschickt:  ) 5. Summi686                  (angekommen:   abgeschickt:  ) 6. Wildpony                    (angekommen:   )      

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  • Gute Ansätze, wenig Handlung

    Der Sog der Schwerkraft

    Franzis2110

    14. June 2015 um 16:22

    Nachdem sich Nicks Vater davon gemacht hat, ist seine Familie dabei, auseinander zu brechen. Dann liegt auch noch sein bester Freund Scoot im Sterben. Plötzlich taucht dieses Mädchen mit Augen wie ein Husky, Jaycee Amato, auf. Sie hart dem Scoot versprochen, ihn seinem letzten Wunsch zu erfüllen. Und dafür braucht sie Nick. Beide machen sich ausgerüstet mit der Weisheit von Yoda und der Geschichte von John Steinbeck auf einen Road-Tripp, um Scoots Vater zu finden. Auf dieser schwierigen, aber wunderschönen Reise wird Nick reifer, reicher und weiser und findet die große Liebe. Meinung „Damit will ich sagen, sosehr ich auch versuche, das Ganze einzugrenzen, war es vielleicht doch nicht nur eine Sache, die mich zu Jaycee Amato und dem verrücktesten Wochenende meines Lebens geführt hat.“ (S. 13) Schreibstil Der Schreibstil war sehr locker und jugendlich. Das passte perfekt, denn die Geschichte wird uns in diesem Fall von Nick selbst erzählt. Ich konnte mich super schnell in das Buch finden und es hat Spaß gemacht, Nick und Jaycee zu begleiten. Charaktere und Geschichte Nick’s Vater liegt seit Jahren nur noch auf der Couch und wird immer schwerer und schwerer. Bis er eines Tages beschließt, aufzustehen und hunderte von Meilen bis nach New York zu laufen. Nick findet er lässt ihn und die Familie im Stich und weigert sich, seine Mails zu lesen. Und besonders findet er, dass er den Scoot im Stich lässt. Der Scoot ist sein bester Freund und leidet an einer unheilbaren Krankheit, wegen der er jeden Tag sterben könnte. Der Vater von Scoot hat sich früh aus dem Staub gemacht, weil er damit nicht klar kam und Nick’s Vater war eine Art Ersatz. Mitten in dieser turbulenten und schweren Zeit lernt er Jaycee kennen, die etwas eigenwillig und sehr quirlig ist. Sie hat Scoot versprochen, gemeinsam mit Nick seinen Vater zu finden. Gemeinsam machen sich die zwei auf zu einem Trip. Dieser ist für mich aber, wie im Klappentext angekündigt, nicht wirklich ein Road-Tripp. Die zwei fahren fünf Stunden in einem Bus nach Rochester und wieder zurück. Dort übernachten sie zwei Tage und das wars. Es war also eher ein Kurztrip, statt ein Abenteuer auf der Reise quer durch die Staaten. Leider fand ich das ganze auch sehr Handlungsarm, es passiert nicht wirklich viel auf diesen 250 Seiten. Ein abenteuerlicher und das Leben umkrempelnder Road-Trip sucht man leider vergebens. Die Charaktere sind alle etwas blas geblieben. Nick ist ziemlich mit sich selbst beschäftigt, einer der Gründe, warum nur wenig Handlung passiert. Vielleicht ist das aber auch seine Art Schutzmechanismus vor dem Verlassen werden. Jaycee und Scoot bringen dagegen Farbe in das Ganze bleiben aber insgesamt auch blas. Gut gefallen hat mir allerdings, dass alle drei nicht zu diesen typischen, klischeehaften Highschool-Teens gehören, wie man sie sonst oft antrifft. Sondern eher die Aussenseiter sind, aber auch hier ohne das Gae Polisner groß in die Klischee-Kiste gegriffen hat. Gae Polisner hat versucht, viele für die Zeit der Jugend typische und wichtige Themen zu verarbeiten. Wie das Auseinandersetzen mit dem eigenen Körper, die erste Liebe, Verlassen werden und Kennenlernen. Vielleicht war es einfach in allem etwas zu viel und der rote Faden ging dadurch verloren. Gut gefallen haben mir aber die Yoda-Zitate und das die Beiden auf ihrem Trip das Buch Of Mice and Men von John Steinbeck lesen. Fazit Gae Polisner konnte mich lediglich mit dem Schreibstil zu Hundertprozent überzeugen. Die Charaktere waren für mich blas, aber im Grundsatz dennoch gut gelungen. Ganz ohne Klischees. Mir hat es etwas an Handlung und vor allem, am versprochenem Road-Tripp gefehlt. Alles in allem für Erwachsene eher eine nette Lektüre für Zwischendurch. Das Buch ist eines der Jugendbücher, die vermutlich nur diese Zielgruppe genießen und Tieferes daraus ziehen kann. Im Gesamt sind die Ansätze aber gut und deshalb gibt es drei von fünf Sternen.

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  • Leider wurde ich enttäuscht

    Der Sog der Schwerkraft

    Leseeule96

    15. October 2014 um 15:58

    Ich habe echt hohe Erwartungen an dieses Buch gehabt und habe mich auf eine schöne Liebesgeschichte gefreut. Leider habe ich die so nicht bekommen, wie ich sie mir gewünscht habe. Nachdem Nicks bester Freund Scooter stirbt, macht sich seine beste Freundin Jaycee zur Aufgabe, seinen verschollenen Vater zu suchen um ihm ein Buch und einen Brief von Scooter zu geben. Nick soll ihr dabei helfen, also machen sich die beiden heimlich auf den Weg nach Rochester, da sie dort seinen Vater vermuten.  Ehrlich gesagt kam ich überhaupt nicht mit dem Schreibstil des Autors klar, weshalb ich auch einfach nicht in die Geschichte rein gefunden habe.Ich fand die Geschichte einfach total langweilig und zu Beginn hat es sich einfach total hingezogen, bis die eigentliche Handlung angefangen hat, sodass ich eigentlich schon kurz davor war, das Buch wieder wegzulegen. Trotzdem habe ich weitergelesen und die Geschichte wurde im Laufe des Buches auch besser, trotzdem war es für meinen Geschmack einfach zu langweilig und langatmig. Nick ist ein kleiner naiver und etwas dümmlicher Junge, mit dem ich nicht viel anfangen konnte.Jaycee dagegen hat mir etwas besser gefallen. Sie war frech, aufmüpfig und unabhängig und hat mich mit ihrer Art ein wenig an Alaska aus dem Buch "Eine wie Alaska" von John Green erinnert.Da aber auch dieses Buch nicht zu meinen liebsten zählt, haben die Parallelen zwischen den Büchern nicht unbedingt Pluspunkte eingebracht. Daher hat mir das Buch alles in allem auch leider nicht besonders gut gefallen.Empfehlen würde ich es Leuten, die "Eine wie Alaska" mochten und ansonsten eher einer Zielgruppe von 12-15 jährigen Kindern/Jugendlichen.Wer hohe Literatur oder ähnliches erwartet, wird hier leider enttäuscht.

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  • zu kurz

    Der Sog der Schwerkraft

    MusicWorld

    13. July 2014 um 14:06

    Inhaltangabe Ein Road-Trip wie das Leben – durchgeknallt und wunderschön Nicks Vater hat sich aus dem Staub gemacht, seine Familie droht zu zerbrechen und sein bester Freund Scoot, der Freak, liegt im Sterben. Da taucht Jaycee Amato in Nicks Leben auf, das durchgeknallte Mädchen mit den Husky-Augen. Sie verspricht Scoot, ihm einen letzten Wunsch zu erfüllen, und nötigt Nick, dabei zu helfen. Und so machen sich die beiden ausgerüstet mit der Weisheit Yodas und den Geschichten von John Steinbeck auf einen Road-Trip, um Scoots unbekannten Vater zu finden. Eine schwierige und gleichzeitig wunderschöne Reise beginnt, auf der Nick reifer, reicher und weiser wird. Am Ende hat er zwar nicht Scoots Vater gefunden, dafür aber eine über den Tod hinausgehende Freundschaft und ... die große Liebe. Eindruck Die Story wird ruhig erzählt. Das spürt man zwischen den Seiten. Auch der Erzählstil hat eine ruhige Aura und hat aber gleichzeitig damit mich in seinen Bann genommen. Ich konnte flüssig lesen. Das hat mir sehr gut gefallen. Die Figuren sind gut ausgearbeitet, aber nicht ausführlich genug. Sie erscheinen mir nicht tiefgründig. Ein paar Seiten mehr wäre nicht schlecht gewesen. Ich hätte dann vielleicht die Figuren besser kennen lernen dürfen, wenn sie tiefgründiger beleuchtet wären. Das Ende hätte besser erzählt werden können. Es hat mir nicht so gut gefallen. Es ging zu schnell und vieles blieb ungeklärt. Aber Potenzial hat es, wurde aber nicht ganz ausgeschöpft. Für zwischendurch ist das Buch optimal. Man kann es weglesen. Aber wenn man Tiefgang will, hat man es hier nicht.

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  • Ruhig und stetig erzählt

    Der Sog der Schwerkraft

    michael_lehmann-pape

    12. May 2014 um 13:34

    Ruhig und stetig erzählt Wichtige und wesentliche Themen nimmt Gae Polisner in diesem „Coming of Age“ Roman gerade für die Altersgruppe ihrer Protagonisten auf. Verlassen werden. Erkennen, dass die eigene Kindheit verstrichen ist und auch Eltern ein Recht auf ihren eigenen Lebensweg besitzen (auch wenn das einen 15jährigen ziemlich ärgerlich macht und zudem verängstigt). Das Zurechtkommen im eigenen Körper und im eigenem Leben, wenn man eben nicht der stattliche und strahlende Held ist. Die erste Liebe mit ihren Peinlichkeiten und ihrer Unerfahrenheit. Das Sterben und der Tod. Momente und Ereignisse der Entwicklung, die Polisner in einem steten Strom der Worte (und des Tempos) erzählt. Hier und da zu gleichförmig, mit ein wenig zu wenig „Aha-Effekten“, so dass es nicht immer einfach ist, die Aufmerksamkeit bei der Lektüre zu erhalten. Vor allem, weil so Manches zu sehr am Rande erzählt wird, zu wenig vertieft im Buch vorliegt. John Steinbecks „Von Menschen und Mäusen“ spielt in dieser Beziehung nicht ohne Grund eine „tragende Rolle“ im Roman. Ähnlich ruhig mit ähnlich sorgfältig gestaltetem Hintergrund, allerdings ohne die emotionale Wucht Steinbecks zu erreichen, schreibt Polisner ihre Geschichte um den jungen Nick. Dessen Vater bei fast 200 Kilo Lebensgewicht eine Art Notbremse für sich selber zieht und sich „auf den Weg macht“ zu sich selbst. Was Nick nicht wirklich innerlich annehmen kann und sich zunächst von den Dingen um seinen Vater abwendet. Er hat aber auch genug zu verarbeiten. Sein Freund, Reginald, genannt „der Scoot“, der am „Progeria-Syndrom“ leidet und nicht mehr viel Zeit zu Leben haben wird. Auch dessen Vater hat sich davon gemacht. Aber eher bei Nacht und Nebel, schon vor Jahren und endgültig, wie es scheint. Zufällig lernt er zudem Jaycee Amato kennen. Stieftochter eines gelackten und eingebildeten Fernseh-Moderators. Auch sie somit ohne ihren wirklich Vater. Auch bei ihr, wie bei Jack, finden sich hinter der Fassade des trockenen Humors und der Agilität Verletzungen, die Polisner einfühlsam immer wieder andeutet, kurz aufblitzen lässt. In dieser vagen, nicht mehr ausbalancierten Lebenssituation lässt sich Nick von Jaycee überreden, „dem Scoot“ einen letzten, wichtigen Wunsch zu erfüllen. Beide machen sich auf den Weg, Scoots Vater zu finden. Und werden dafür länger brauchen und mehr an komplizierten Momenten erleben, als sie vorher dachten- Bis dahin allerdings ist das halbe Buch bereits gelesen, einiges passiert (was hier nicht vorweggenommen werden soll) und davon schon Wichtiges auch im Moment des Geschehens eher fast lapidar nur am Rande erwähnt worden. Was, bereits erwähnt, den Leser ein stückweit zu distanziert von den Personen und den Ereignissen zurücklässt. Dennoch eine anregende Lektüre mit so manchen überraschenden Wendungen, die hier und da die nötige erzählerische Breite und emotionale Tiefe leider vermissen lässt.

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  • Nachdenklicher Road-Trip!

    Der Sog der Schwerkraft

    Daniliesing

    30. April 2014 um 20:50

    Mit Begeisterung habe ich den Jugendroman “Der Sog der Schwerkraft” von der US-amerikanischen Autorin Gae Polisner erwartet, der im März 2014 im cbj Verlag erschienen ist. Schon vorab versprach das Buch einen tollen Mix aus Road-Trip und erster Liebe aber auch ernsteren Themen. Für mich ist es sehr wichtig, dass Jugendbücher nicht flach sind, sondern auch zum Nachdenken bringen und das gelingt diesem Buch auf jeden Fall. Nick und Jaycee verbindet im Buch ein gemeinsamer Freund: Scoot! Scoot hat Progerie, das bedeutet, dass sein Körper ungewöhnlich schnell altert, und er deshalb bereits als Teenager nicht mehr lange zu leben hat. Mit seiner offenen Art sowie verschiedenen liebenswerten Macken schließt man ihn – auch wenn er nur eine Nebenfigur ist – als Leser schnell ins Herz und kann nur zu gut verstehen, weshalb er so gute Freunde wie Jaycee und Nick hat. Und während Nicks Vater sich aus dem Staub gemacht hat, um nach Manhattan zu wandern und dabei auch noch so einige Pfunde zu verlieren, betrifft Scoots größter Wunsch ebenfalls jemanden, der sich aus dem Staub gemacht hat – seinen eigenen Vater, der mit seiner Krankheit nicht zurechtkam und ihn mit seiner Mutter zurückließ. So beginnt ein Trip für Nick und Jaycee, den sie garantiert nie wieder vergessen werden und bei dem sie über sich hinauswachsen müssen. Denn mit einem ganz besonderen Buch unterwegs wollen sie Scoots Vater finden und ihm damit seinen letzten Wunsch erfüllen. Natürlich wird das schwieriger als erhofft… “Der Sog der Schwerkraft” ist ein Jugendbuch mit tollen Ideen und Figuren, das ich mir aber noch etwas länger und ausführlicher gewünscht hätte. In der Geschichte liegt wahnsinniges Potenzial, das auszubauen der Autorin auch immer wieder wunderbar gelingt. Und doch bleibt am Ende der Lektüre noch ein Wunsch nach mehr – mehr über die Figuren zu erfahren, bestimmte Handlungsstränge weiter verfolgen zu können und so die Geschichte in sich abzurunden. Besonders gefallen haben mir die Anspielungen auf John Steinbecks “Of Mice and Men”, die sich perfekt in die Handlung einpassen und nachdenklich stimmen, aber auch häufig ein besonderes Wohlgefühl auslösen. Diese Stellen sind zudem sehr bezeichnend für Jaycee und über die Textstellen aus dem Buch lernt man sie als Person viel intensiver kennen. Dagegen bleibt die eigentliche Hauptfigur Nick fast ein wenig blass. Im Nachhinein ist als Erinnerung an ihn bei mir fast nur geblieben, dass er häufig sehr hohes Fieber hat, was natürlich recht wenig für eine gut charakterisierte Hauptfigur eines Buches ist. Auch das Ende des Buches war mir zu abrupt und zu vieles blieb ungeklärt, das nichts mit einem typischen offenen Ende zu tun hatte. Bestimmte Handlungsstränge wurden im Buch aufgegriffen, später aber nicht weiter verfolgt, sodass man sich fragt, wieso die Autorin sie überhaupt eingebracht hat. Dennoch kann ich Gae Polisners Roman Liebhabern von Jugendbüchern mit Niveau empfehlen, die mehr von einem Buch erwarten, als nur Spannung oder eine seichte Liebesgeschichte!

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  • Der Sog der Schwerkraft

    Der Sog der Schwerkraft

    Claudias-Buecherregal

    21. April 2014 um 16:16

    Nick sitzt in einem Hotelzimmer in Rochester. Im Zimmer nebenan wartet die unberechenbare Jaycee auf ihn und eigentlich weiß Nick gar nicht, wie es zu diesem ungewöhnlichen Road-Trip kam... Sein Dad hat die Familie für eine Wanderung zum Zwecke der Selbstfindung verlassen, sein bester Freund Scoot kämpft ums Überleben und Jaycee hat sich in den Kopf gesetzt, Scoot einen letzten Wunsch zu erfüllen, der die beiden nach Rochester verschlagen hat, um dort mit sehr mageren Informationen eine bestimmte Person zu suchen. Beim Roman "Der Sog der Schwerkraft" fiel mir der Einstieg nicht gerade leicht. Die Handlung wird durch den jugendlichen Ich-Erzähler Nick geschildert und die gewählte Sprache hat mir nicht wirklich zugesagt. Die ersten 50-60 Seiten habe ich tatsächlich mehrfach darüber nachgedacht, den Roman abzubrechen. Im Endeffekt habe ich das Buch dann doch beendet, aber begeistern konnte es mich nicht - von den positiven Urteilen der euphorischen Kritiken aus den USA habe ich nichts gespürt. Jaycee ist eine interessante Figur, die etwas über den unsicheren und blassen Nick hinwegtröstet. Auch der Grund für die Reise der beiden ist noch recht nachvollziehbar und birgt Potenzial. Ansonsten bietet das Buch jedoch recht wenig. Der Road-Trip ist kein wirklicher Road-Trip, sondern eine direkte Reise nach Rochester. Dort geschehen viele Dinge, die für mich lediglich die Handlung gestreckt haben, aber keinen Inhalt boten. Vieles ist sehr konstruiert und unglaubwürdig. Es fällt mir zum Beispiel sehr schwer zu glauben, dass zwei Menschen seelenruhig weiter in einem Bus schlafen, während diesem zwei Reifen platzen, der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug verliert und der Bus nur durch den Aufprall gegen einen Baum nicht eine Böschung hinabstürzt. Bei weiteren Szenen hatte ich das Gefühl, dass die Autorin unbedingt Humor zeigen will. Dieses gelingt jedoch oft nicht und somit wirkten diese Passagen gekünstelt und irritierend. Fazit: Das Jugendbuch besitzt lediglich 256 Seiten, aber es hätte trotzdem gut gekürzt werden können, denn inhaltlich bietet es wesentlich weniger. Die Sprache ist anfangs ungewohnt, unrealistische Handlungen verderben den Lesespaß und eine Atmosphäre kommt nicht wirklich auf. Ein Hauch Freundschaft und ein Hauch Liebe treten in Erscheinung, etwas Erwachsenwerden ist zu finden, aber für einen guten Roman reicht das nicht aus. Gebundene Ausgabe: 256 Seiten Verlag: cbj (31. März 2014) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3570154025 ISBN-13: 978-3570154021 Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren Originaltitel: THE PULL OF GRAVITY

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  • Ein Road-Trip der Leben verändert...

    Der Sog der Schwerkraft

    simsa

    12. April 2014 um 16:51

    In Nicks Leben geht es turbulent zu. Sein bester Freund, The Scoot, leidet an einer tödlichen Krankheit und hat nur noch eine kurze Lebenszeit vor sich. Zeitgleich nimmt sein übergewichtiger Vater Reißaus und versucht nicht nur zu Fuß bis nach New York zu wandern, sondern auch sein Leben zu verändern. Da kommt Jaycee gerade recht. Das selbstbewusste Mädchen mit den Husky-Augen, ist ebenfalls mit Scoot befreundet und beschließt, zusammen mit Nick, Scoots Vater zu suchen. Ein Road-Trip beginnt, der alles verändern wird... In das Buch „Der Sog der Schwerkraft“ musste ich mich zu Beginn noch etwas hineinfinden, da die Geschichte sehr locker vom Protagonisten Nick erzählt wird. Aber nach den ersten 15 Seiten habe ich mich in seine Sprache hineingefunden und war begeistert von diesem Jugendbuch. Aber von vorne... Von der Autorin Gae Polisner hatte ich vor Lesebeginn noch nichts gehört, allerdings machte mich diese Kombination aus Jugendbuch und Road-Trip sofort neugierig. Nick, als Erzähler dieser Geschichte, wird als unsicherer Junge beschrieben. Zumindest wirkt er auf mich so. Gleichzeitig muss er aber stark sein, denn neben einem sehr übergewichtigen Vater, der nicht vom Sofa kommt, hat er auch einen besten Freund und Nachbarn. Und ausgerechnet dieser Freund, The Scoot genannt, leidet an einer seltenen und unheilbaren Krankheit. Mir hat gefallen, dass Nick zwar klar ist was mit Scoot passiert und trotzdem ist es natürlich immer noch etwas anderes, zu sehen, dass er rapide weniger wird. Dies hat Gae Polisner sehr gut und auch für Jugendliche spürbar beschrieben. Ich muss zugeben, mehr als einmal hatte ich hier eine Gänsehaut und Tränen in den Augen. Aber das Buch zeichnet vor allem durch die Reise von Nick und Jaycee aus. Beide machen auf diesem Trip eine Wandlung durch, werden erwachsen und wachsen auch über sich hinaus. Dies hat mir einfach gut gefallen, zumal alles sehr leise beschrieben wird. Sie sind hier auf den Suche nach Scoots Vater und das Ungewisse über dessen Ausgang ist nicht nur in Bezug auf Scoot greifbar, sondern auch bei Nick und Jaycee spürbar, die beide ebenfalls einen Anker im Leben suchen. Ihr merkt, es geht nicht nur um den kranken Freund und seinen verschwundenen Vater, sondern auch um das Erwachsenwerden und um den Weg, den jeder im Leben gehen möchte. „Der Sog der Schwerkraft“ ist mit seinen 256 Seiten nicht nur perfekt für einen Lesetag, sondern macht auch den Augen, durch einen größeren Schriftgrad, Freude. Mir hat es gefallen. Mein Fazit: Ein Jugendbuch, das anders ist als andere. Ein Schreibstil, der nach kurzer Zeit gut unterhält und eine Geschichte, die berührt.

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  • in einen Rutsch durch

    Der Sog der Schwerkraft

    Aleena

    09. April 2014 um 17:21

    Nicks Vater hat sich aus den Staub gemacht, seine Familie droht zu zerbrechen und sein bester Freund Scoot ist sterbenskrank und dazu noch ein Freak der es sich zur Aufgabe gemacht hat seinen Vater finden zu lassen. Und zwar von seinen besten Freund und dem durchgeknallten Mädchen Jaycee Amato, das Mädchen mit den Husky Augen. Jaycee möchte für Scoot den Vater finden und somit den letzten Wunsch in Erfüllung gehen lassen. Scoot nötigt Nick dazu ihr zu helfen, bei der Suche und somit machen sich die beiden mit der Weisheit Yodas und den Geschichten von John Steinbeck auf den Road Trip ihres Lebens. Irgendwie fängt es schon so schräg an. Da sind diese jungen Leute, allen fehlt irgendwie der Vater. Der eine gilt als verschollen und der andere macht seinen eigenen Road Trip um abzunehmen. Nick ist schon sauer auf seinen Vater, der ihm zwar schreibt aber Nick nicht auf diese Nachrichten reagiert. Dann sein bester Freund der Star Wars Fan ist und diese Filme schon auswendig kann und Yoda seine Lieblingsfigur ist, diese muss er natürlich in jeder Situation rezitieren. Irgendwie klingt es makaber und ich fand die Charaktere etwas bedrückend. Auch der ganze Trip hatte für mich nicht wirklich was von einem richtigen Road Trip so ganz ohne richtige Vorbereitung machen sie sich auf, wohin auch immer. Ja vermutlich war er dort auch mal gewesen aber richtig nachforschen tun beide nicht. Da hab ich mich schon mehrmals gefragt wozu dieser Trip da ist. Dann fällt es beiden wie Schuppen von den Augen, das es eigentlich einen ganz anderen Grund gibt, warum Scoot wollte das beide diesen Trip Unternehmen sollten. An sich finde ich die Idee schön gemacht und es liest sich auch sehr flüssig weg, das einen großen Vorteil hat, denn man versinkt komplett in der Geschichte und verliert nie den Zusammenhang aus den Blick. Aber gerade weil das Buch auch wiederum so kurz ist, hat mir doch so einiges für volle 5 Punkte gefehlt. Ich würde dem Buch lieber 3,5 Sterne geben, aber da es bei mir und vielen Seiten keine halben Sterne gibt, geht es somit einen halben Stern rauf, weil es dafür einfach nicht schlecht genug ist noch einen abzuziehen. Man kann dieses Buch flott an einen Tag so zwischendrin lesen, aber um wirklich komplett darin aufzugehen, ist es einfach nicht das richtige.

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