Gail Carriger Brennende Finsternis

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Inhaltsangabe zu „Brennende Finsternis“ von Gail Carriger

Ohne dass irgendjemand dafür eine Erklärung hätte, verlieren sämtliche Vampire und Werwölfe in London ihre übernatürlichen Fähigkeiten. Lady Alexia hält es nicht nur für ihre Pflicht, sondern nachgerade für ihr Recht, ihren Ehemann, dem Chefermittler der Queen für übernatürliche Angelegenheiten, bei dessen Untersuchungen zu unterstützen. Schließlich sind sie frisch verheiratet, und Alexia ist nicht bereit, ihren geliebten Werwolf bereits wieder zu teilen …

Zweiter Teil der Lady Alexia Bücher. Nicht ganz so lustig wie der erste Teil, aber dennoch eine Leseempfehlung.

— LittleMissCloudy

ich liebe die Lady Alexia als Prota. Einfach ein tolles Buch.

— Vampir-Fan

Immer noch der tolle englische Humor, aber nicht ganz so gut wie das 1. Buch. Immerhin ein spannendes Ende, das die Lust auf mehr weckt.

— Evynne

Obwohl ich den ersten Band verschlungen habe, konnte mich dieser nicht vollends begeistern...

— SandraFlorean

Gut gelungene Fortsetzung... lässt sich schnell lesen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Tolle Fortsetzung einer fantastischen Reihe!!!

— MosquitoDiao

Nicht ganz so gut wie Teil 1, aber dennoch unterhaltsam und mit open end.

— Deirdre

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  • Werwölfe, Luftschiffe und ein Familiengeheimnis

    Brennende Finsternis

    Vampir-Fan

    06. April 2016 um 22:00

    Ohne dass irgendjemand dafür eine Erklärung hätte, verlieren sämtliche Vampire und Werwölfe in London ihre übernatürlichen Fähigkeiten. Lady Alexia hält es nicht nur für ihre Pflicht, sondern nachgerade für ihr Recht, ihren Ehemann, dem Chefermittler der Queen für übernatürliche Angelegenheiten, bei dessen Untersuchungen zu unterstützen. Schließlich sind sie frisch verheiratet, und Alexia ist nicht bereit, ihren geliebten Werwolf bereits wieder zu teilen …Brennende Finsternis ist der 2. Teil der Lady Alexia Reihe von der amerikanischen Autorin Gail Carriger. Wie auch im vorherigen Teil der Reihe kennen wir die Hauptprotagonisten bereits und sind durch den rollen Schreibstil und dem Wortwitz gleich wieder in der Welt der Lady Alexia. Naja Lady ist sie vom verhalten in der damaligen zeit wohl eher nicht, aber genau das macht in meinen Augen auch dem Charm der Figur Alexia aus. Ich liebe die Wortgefechte die sie sich mit allen liefert und besonders schön ist immer wieder die Reaktion ihres Gattens. Eine Spannende Geschichte die ihre höhen und tiefen hat, mit einem unerwarteten Ende. Ein so klasse Buch hat sich 5 von 5 Sternen mehr als verdient.

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  • Brennende Finsternis von Gail Carriger

    Brennende Finsternis

    nef

    03. April 2014 um 09:08

    Teil II der Reihe! Inhalt: Lady Alexia und ihr Mann Lord Maccon genießen ihre Zeit als Frischvermählte in vollen Zügen. Doch wie das immer so ist mit den Übernatürlichen, wird die Idylle schnell gestört. Eines Morgens wird Alexia wach, weil ihr Gemahl brüllend im Bett sitzt. Der Geist der Ehemaligen Merriway wabert vor Lord Maccon in der Luft und bringt offenbar schlimme Kunde. Ohne seine Gemahlin darüber aufzuklären was passiert ist, macht er sich unverzüglich auf den Weg zum BUR-Büro in London. In seiner Wolfsgestalt glaubt er sich am Sichersten und muss doch kurz vor dem Bereich der Themse erkennen, dass er nackt wie Gott ihn schuf in der Gegend rumsteht. Ihn trennen noch einige Meter von seinem sicheren Büro und er hat natürlich keinen Mantel dabei. Doch er kann unmöglich ohne Bekleidung durch London streifen. Zumal das Quartier mitten im Presseviertel liegt. Mehrfache Versuche sich zu Verwandeln schlagen fehl. Geht er allerdings einige Meter zurück klappt es unverzüglich. Nun, das ist neu. Also bleibt dem großen Mann nichts anderes übrig als splitterfasernackt durch die Gassen und Hinterhöfe zu schleichen, in der Hoffnung von niemandem gesehen zu werden. Leider ist er nicht sehr erfolgreich, denn in einer dunklen Gasse wird er von einer adrett gekleideten Person angesprochen. Es ist niemand anderes als die Lieblingsdrohne von Lord Akeldama - Biffy. Ausgerechnet! Doch nach einer unverhohlenen Musterung seitens des Vampires, zeigt sich dieser hilfsbereit und besorgt Lord Maccon einen Mantel. Das gibt mit Sicherheit gute Gerüchte, doch Lord Maccon hat andere Sorgen und eilt ins Büro. Er muss herausfinden, was es mit dieser Enthüllung von der Ehemaligen Merriway auf sich hat. Seine Frau muss sich hingegen mit ganz anderen Problemen befassen. Lady Alexia ist etwas erbost über die Sturheit ihres Mannes und macht sich missmutig daran sich für ihren Termin mit dem Schattenkonzil herauszuputzen. Als sie das Haus verlassen will ist sie schockiert. Auf ihrem Rasen ist man dabei ein Lager aufzubauen. Das Rudel hat sich versammelt - und nicht nur das hauseigene. Werwölfe von überall her haben sich auf den Weg gemacht und verwüsten den Vorgarten des Anwesens. Als Alexia sich Luft machen will, trifft sie auf Major Channing Channing von den Chesterfield Channings - was für ein bescheuerter Name, denkt sich Alexia. Doch offenbar passt er. Fälschlicher Weise glaubt sich der Gamma des Rudels der Haushälterin gegenüber und nach einem verbalen Schlagabtausch wird es brenzlig. Der Werwolf geht zum Angriff über und nur das schnelle Einschreiten von Professor Lyall, Lord Maccons Beta, verhindert Schlimmeres. Dieser ist nun so freundlich dem Gast seine neue Alpha vorzustellen. Lady Alexia kocht vor Wut und hat beschlossen diesen Mann besonders im Auge zu behalten. Mit reichlich Verspätung schafft sie es dann doch noch zu ihrem Termin mit dem Schattenkonzil und erfährt nun endlich, was ihren Mann so früh aus dem Bett getrieben hat. In Londons Innenstadt - einem Radius nahe der Themse sind sämtliche Geister verschwunden und den Übernatürlichen gelingt es nicht mehr ihre eigentliche Gestalt anzunehmen. Werwölfe können sich nicht verwandeln und auch Vampire sind erstaunlich zahnlos. Alexia ist schockiert. Wie kann denn sowas passieren? Sie weiß, dass es sonst nur ihrer Natur entspricht einen Übernatürlichen für die Zeit ihrer Berührung wieder sterblich lassen zu werden, doch das klingt eindeutig nach einem weitläufigen Problem. Natürlich wird als erstes sie verdächtig, doch so viele Übernatürliche auf einmal kann auch sie nicht erreichen. Das sehen auch die beiden Herren, der Diwan als Vertreter für die Werwolfinteressen und der Wesir Cadwell, seines Zeichens Vampir, ein. Alexia bemerkt eine gewisse Anspannung beim Wesir, der daran denkt, dass das Westminsterhaus im gefährlichen Bereich liegt und die dortige Vampirkönigin beinahe schutzlos ist. Alexia beschließt sich auf die Suche nach dem Ursprung des Übels zu machen und als allererstes ihrem Mann die Leviten zu lesen. Wie kann er sie nur so in Unwissen lassen? Doch Lord Maccon hat andere Pläne und schon bald sieht sich Lady Alexia der Situation allein gegenüber. Und als wenn das nicht schon schlimm genug wäre, steht ihr auch noch Familienbesuch der menschlichen Art ins Haus. Wie soll Alexia sich so auf ihre Aufgabe konzentrieren? Doch es kommt noch schlimmer - nicht nur, dass Alexia sich um ihre ältere Schwester kümmern soll, nein, ihre beste Freundin Ivy ist verlobt - und doch zudem auch noch verliebt. Dumm nur, dass es sich hierbei nicht um ein und dieselbe Person handelt. Meinung: Der zweite Band der Lady Alexia-Reihe dauert etwas bis er so richtig in Fahrt gerät, holt dann aber alles nach. Alexia hat eine wichtige Aufgabe im Schattenkonzil erhalten und hat nun alle Hände voll zu tun. Ihr Mann hingegen geht seinen eigenen Spuren nach und glaubt seine Frau daheim in London, doch die reist bei der erstbesten Gelegenheit per Luftschiff durch die Gegend. Dass sie dabei mehrfach angegriffen wird, erfährt er Gott sei Dank erst später. Die Reise per Luftschiff ist wirklich unterhaltsam. Auf der einen Seite hat Alexia alle Hände voll zu tun mit ihrer lieben Freundin Ivy und ihrer verzwickten Situation und dann wird es für sie auch noch richtig gefährlich. Zudem lernt der Leser eine neue Figur kennen - Madame Lefoux, eine Erfinderin und so ganz anders als die Damen zu der Zeit. Das machte sie mir gleich sehr sympathisch. Und auch Ivy ist wieder sehr goldig =) Am Anfang muss ich gestehen, ging es mir ein wenig auf den Keks, dass so oft darauf hingewiesen wird, wie toll Alexia und ihr Mann sind, wie unglaublich sexy und 'aktiv'. Aber das verläuft sich nach 30 Seiten und die Geschichte beginnt an Fahrt auf zu nehmen. Ich gestehe, einige Dinge habe ich mir schon recht schnell gedacht - aber die werde ich euch nicht verraten können. Ich sage nur so viel - es war teilweise sehr offensichtlich. Und das Ende - boah, wie ungerecht! Aber lest selbst - und achtet darauf den nächsten Teil gleich griffbereit zu haben.

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  • Lady Alexia und die Vermenschlichungswaffe

    Brennende Finsternis

    MrsFoxx

    Einige Monate nach ihrer Hochzeit sind Lady Alexia und Lord Maccon immer noch glücklich und gehen einem geregelten Tagesablauf nach. Lord Maccon in seiner Tätigkeit als BUR-Agent und Alexia kümmert sich um die Haushaltsführung und steht der Königin in Außernatürlichen Sachen mit Rat und Tat zur Seite. Doch es geschehen merkwürdigen Dinge: eines Nachts fallen alle Übernatürlichen in einem großräumigen Bereich von Londons Innenstadt zurück in ihre Sterblichkeit. Doch so plötzlich wie es kam, verschwand das Phänomen wieder. Und fast zeitgleich mit ihm, Lord Maccon, unterwegs nach Schottland. Doch er ahnt nicht, dass "die Vermenschlichungswaffe" das gleiche Ziel hat. Lady Alexia macht sich mit unerwarteter Gesellschaft auf den Weg, ihren Gatten zu warnen, und erlebt dabei so einiges, mitunter, dass ihr mal wieder nach dem Leben getrachtet wird...  Wie bereits sein Vorgänger, ließ mich dieses Buch nicht mehr los. Ich habe es an einem Stück durchgelesen. Die Autorin knüpft nur wenige Monate nach den Geschehnissen im Ersten Band an die Geschichte um Lord und Lady Maccon an. Und dies mit der gleichen spannenden und detaillierten Manier. Es freute mich, alte Bekannte wie Lord Akeldama und seinen Drohnen Biffy wiederzusehen, und auch Miss Ivy mit ihrer unbedarften Naivität ist wieder mit von der Partie.  Und auch die beiden Streithähne Alexia und Lord Maccon liefern sich unverändert lautstarke Wortgefechte, was wieder für einige Schmunzler sorgt. Die beiden sind einfach unverbesserliche Dickköpfe.  Anders als der erste Teil, deutet das Ende hier bereits auf einen weiteren Band hin. Aufgrund der mehrmaligen Andeutungen auf die Geschehnisse im ersten Band "Glühende Dunkelheit" würde ich sehr empfehlen, die Bände ihrer Reihenfolge entsprechend zu lesen.  Fazit: Wieder eine großartige Lektüre! Ich freute mich, sämtliche im ersten Band liebgewonnenen Protagonisten wiederzutreffen. Gail Carriger hält, was der erste Band bereits versprochen hat. Absolute Leseempfehlung von mir!

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    • 2
  • Interessante Fortsetzung voll Hoch und Tiefs

    Brennende Finsternis

    MartinaBookaholic

    27. February 2014 um 11:25

    Meine Gedanken zum Buch: Jeder Fan von Alexia und Lord Maccon haben mit Band eins und deren Hochzeit das perfekte Ende bekommen. Genauso schön wie der erste Teil geendet so, so perfekt geht auch der zweite weiter, da sie ein grandioses, liebenswertes aber auch neckendes Paar abgeben. Mir gefällt Alexia da sie stur und intelligent an die Sachen rangeht und sich nicht um die biedere Etikette schert. Lord Maccon kann mit seinem ebenso sturen Kopf punkten, der zwar immer hart und abgeklärt tut, aber im Grunde ein weiches Herz hat das für seine Frau Alexia schlägt. Generell sind die Figuren allesamt interessant und witzig ausgearbeitet, dass sie einem schnell am Herzen liegen. Auch wenn Tunstell manchmal etwas nervt, aber dafür ist Lord Akledama mit seinen Kosenamen einfach göttlich und auch Miss Hisselpenny mit ihrer Dramatik eine Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Obwohl ich es nicht immer mag, wie wenig sie Alexia kennt und ihr immer wieder unterstelle Lord Maccon nur zweckmäßig geheiratet zu haben und nicht aus Liebe. Aber warum sollte Alexia diesen sturen, eigensinnigen, ruppigen Mann sonst heiraten, wenn nicht aus Liebe? Wie die Figuren, war genauso die Schreib- und erzählweise etwas anders, als man es gewöhnt ist mit einem witzigen sarkastisch, aber auch sehr übertriebenen Humor, der geradezu köstlich ist. Dazu würde ich eine Leseprobe empfehlen für alle, die sich nicht so sicher sind, ob das Buch etwas für einen ist. Aber probieren sollte man es auf alle Fälle, sonst könnte man etwas Tolles verpassen. Die Handlung selber erzählt im zweiten Band von einem Phänomen, das Übernaturliche für einen Zeitraum wieder menschlich, wie eben auch verwundbar, werden lässt. Natürlich fühlt sich Alexia nicht nur durch ihre Neugierde und Forschungsdrang dazu berufen das Geheimnis zu lösen, sondern bekommt auch in ihrer Funktion als Muhjah von der Königin den Auftrag die Lösung für das Problem zu finden. Was Alexia mit ihrem Wissen und Aufklarungssinn natürlich ganz am Ende auch schafft und ich habe das Ende in dieser Art wirklich nicht vorhergesehen und war positiv überrascht über diese Entwicklung, da sie Spannung für die weiteren Teile verspricht. Aber wie auch im ersten Teil, waren mir die ganzen Geräte und der technische Schnickschnack in dem Buch zu viel und etwas zu detailiert beschrieben, aber das geht wohl nur mir so, weil ich mit Technik wenig anfangen kann. Aber das macht hier wohl auch etwas den Charme dieser Steampunkt-Geschichte aus und gehört einfach dazu. Trotzdem, ein bisschen weniger würde vollkommen reichen. Nun noch einmal kurz zurück zu dem Ende des Buches und der Sache zwischen Alexia und Lord Maccon. Also DAS habe ich wirklich nicht kommen sehen! Ich wusste ja bereits, dass sich da etwas anbahnt, aber in dieser Form und Weise – da war ich wirklich sprachlos. Ich dachte mir ja schon, dass das mit Alexia ist und war deswegen nicht überrascht, aber das Lord Maccon in dieser Weise darauf reagiert, war schockierend und ich habe mit ihr mitgefühlt. Furchtbar schlimm für Alexia und für mich – uns – als Leser! Ich meine, wie sollen wir da schlafen können mit so einem Ausgang. Gar nicht! Genau. Deshalb habe ich auch sofort Band 3 angefangen!! ^^ Cover: Schönes Cover und wieder im perfekten Stil für das Steampunk Genre mit einer hübschen, exotischen Alexia darauf. *toll* All in all: Was für eine interessante Wendung am Schluss und generell – WAS für ein ENDE!? Bin noch immer ganz perplex und halt es gar nicht aus.. muss aufhören zu schreiben und sofort weiterlesen mit dem nächsten Band, obwohl ein anderes Buch geplant gewesen wäre. Mein Tipp – habt beim Lesen von Teil 2 schon den nächsten parat, sonst bereut ihr es – gewaltig! ^^ Mehr dazu auf meinem Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2014/02/26/rezension-brennende-finsterniss/

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  • Rezension zum Hörbuch

    Brennende Finsternis

    AnnikaDick

    04. January 2014 um 14:12

    Glühende Dunkelheit (Teil 1 der Lady Alexia-Reihe) war eines meiner persönlichen Highlights 2012. Insofern musste Brennende Finsternis einem großen Erbe gerecht werden. Es ist wirklich gut, dass Alexia Maccon stets einen kühlen Kopf behält. Besonders dann, als ihr frischgebackener Ehemann Lord Maccon nach Schottland zu seinem alten Rudel reist und Alexia mit einem Regiment hinter dem Haus und einer mysteriösen Seuche in London zurücklässt. Diese Seuche, oder Waffe, setzt die Übernatürlichkeit in einem gewissen Gebiet aus. Werwölfe und Vampire werden wieder sterblich und Geister ... werden exorziert. Als wolle ihr das Schicksal einen guten Grund geben, ihrem Gemahl zu folgen, bekommt Alexia heraus, dass die Seuche sich nach Norden bewegt. Hat Conalls altes Rudel also etwas damit zu tun? Was als kurzfristige Reise mit Conalls Kammerdiener Tunstall und ihrer Zofe Angelique geplant war, wird zu einem reinsten Teekränzchen: Alexia ist nicht nur gezwungen, ihre Schwester mitzunehmen, sondern dadurch auch ihre beste Freundin Ivy. Zwischen ihren beiden Begleiterinnen bricht während der Fahrt mit dem Luftschiff ein wahrer Kampf um Tunstall aus. Auch Madame Lefou, eine französische Erfinderin, die sich - wie skandalös - wie ein Mann kleidet, begleitet sie nach Schottland. Natürlich verläuft die Reise nicht ohne Komplikationen: Alexias Zimmer wird durchwühlt, man versucht sie zu vergiften und stößt sie vom Luftschiff. Und auch in Schottland angekommen, kommt Alexia nicht zur Ruhe. Von der Enthüllung am Ende will ich gar nicht erst anfangen. Ich hoffe, der dritte Teil kommt bald als Hörbuch raus, zu diesen komme ich doch um einiges schneller, als zu den gedruckten Büchern. Die Charaktere waren wieder herrlich schräg und sind sich aus dem ersten Teil treu geblieben. Alexia und Conall haben keine typische Beziehung, wie man sie aus anderen Romanen kennt. Schon im ersten Band agierten sie meist mehr wie ein altes Ehepaar, dass sich ganz gerne einmal kabbelt, anstatt sich immerwährende Liebe zu schwören und sich Kosenamen ins Ohr zu flüstern. Aber genau das macht die beiden so sympathisch. Und für die Liebesschwüre sind in diesem Buch eindeutig andere verantwortlich. Gail Carrigers Schreibstil verspricht einmal mehr humorvolle Unterhaltung. Ich möchte gar nicht wissen, was die Leute dachten, die mich lauthals lachend hinter dem Lenkrad gesehen haben. Wie gut, dass es momentan so dunkel ist, während ich fahre und ich hauptsächlich Landstraßen habe. Ich habe Lord Akeldema aber vermisst und hoffe sehr, dass er im nächsten Teil wieder stärker vertreten sein wird. Ganz an den ersten Teil reichte das Buch für mich aber nicht heran. Conall und Alexia hätten etwas mehr Zeit miteinander haben können und was es mit Madam Lefou auf sich hat, war ebenso schnell zu erkennen, wie die Identität des Verräters. Das Ende jedoch war sehr interessant und ich bin, wie gesagt, sehr gespannt auf den nächsten Teil.  Ich hatte die ungekürzte Hörbuchfassung von Audible. Gelesen wurde das Buch, wie auch der Vorgänger, von Tanja Fornaro. Wenn ich auch eigentlich übertriebene Stimmen bei Hörbüchern nicht mag, so finde ich Tanja Fornaros Umsetzung davon zu dieser Reihe einfach passend. Ich hatte aber das Gefühl, dass sie diese in Brennende Finsternis etwas zurückgeschraubt hat und hatte im Allgemeinen das Gefühl, dass sie Glühende Dunkelheit einfach besser gelesen hat. Deswegen auch hier ein Kätzchen Abzug.

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  • Buchverlosung zu "Glühende Dunkelheit" von Gail Carriger

    Glühende Dunkelheit

    Red-Sydney

    25. September 2013 um 21:20

    Hallo, ich verlose zuerzeit auf meinem Blog die ersten drei Bände der Lady Alexia Reihe von Gail Carriger: Glühende Dunkelheit, Brennende Finsternis und Entflammte Nacht (jeweils 1 Buch). Bis zum 20.10.2013 könnt ihr mitmachen und die drei Bücher im Paket gewinnen. Wer also die Reihe gerne kennenlernen will oder schon lange auf seinem Wunschzettel stehen hat, der hat nun die Gelegenheit dazu! Besucht dazu einfach die Gewinnspielseite auf meinem Blog: http://worldwidebookz.blogspot.de/2013/09/blog-gewinnspiel-teil-2.html. Dort findet ihr dann Näheres zu dem Gewinnspiel und den Teilnahmebedingungen! Ich wünsche euch auf alle Fälle schon mal viel Glück! Lg Red-Sydney

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  • Gail Carriger - Brennende Finsternis (# 2)

    Brennende Finsternis

    AmiLee

    27. March 2013 um 19:41

    Zugegeben, der Handlungsbogen ist weder besonders spannend noch besonders interessant, aber er schreitet so langsam voran, dass man das Buch gut und gerne mal für einige Zeit beiseite legen kann, sollte einem was spannenderes in die Hände fallen - selbst nach Monaten findet man gleich wieder rein. Die Dialoge sind wunderbar witzig geschrieben und die Charaktere charmant dargestellt. Die Kombination aus viktorianischem Zeitalter und Fantasyelementen hat mich von Anfang an fasziniert und wenn man Geschichten aus diesem Zeitalter und diese Art der Erzählweise mag, ein wahres Lesevergnügen! Band 3 ist schon bestellt… 

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  • Rezension zu "Brennende Finsternis" von Gail Carriger

    Brennende Finsternis

    terii

    01. May 2012 um 18:29

    Inhalt: Von einer Nacht auf die andere verlieren sämtliche Vampire und Werwolfe ihre übernatürlichen Kräfte. Natürlich versucht der BUR-Chefermittler und Werwolf Lord Maccon hinter das Geheimnis des urplötzlichen Exorzismus zu kommen. Seine Ehefrau Lady Alexia Maccon ist davon nicht gerade begeistert: Erst vor wenigen Wochen haben die Beiden geheiratet und nun verlässt sie ihr Mann, um zu seinen Rudel nach Schottland zurückzukehren - ohne zu wissen, dass die "Waffe", die hinter all dem steckt, sich ihm zu nähern scheint. Mit ihrer besten Freundin Ivy, dem Claviger Tunstell und der Erfinderin Madame Leafux reist die seelenlose Alexia ihren Mann hinterher. Eigene Meinung: Als Erstes muss ich Gail Carrigers Schreibstil loben! Er passt zu dem viktorianischen Zeitalter, in der die Geschichte spielt und drückt Alexias einzigartige Persönlichkeit aus. Wie schon im ersten Band sind Alexias Ansichten zu gewissen Dingen (Zum Beispiel Ivys stets missglückte Hutwahl) einfach köstlich zu lesen, da die Autorin weiß, wie man mit Worten umgehen muss, um den Leser ab der ersten Seite in den Bann zu ziehen :) Die Romantik kam in diesem Band ein wenig zu kurz, das lag daher, das Lord Maccon sein Rudel in Schottland aufsuchen musste - Familienangelegenheiten. Dafür gab es noch mehr Action und verrücktere Erfindungen als im ersten Teil. Die Autorin schafft es den Steampunk-Anteil im Buch nicht durch seitenlange Erklärungen der Gerätschaften nervig erscheinen zu lassen, es gibt kleine Erklärungen und die reichen einem völlig aus. Wie schon erwähnt erfahren wir in diesem Band ein wenig mehr von Lord Maccons Vergangenheit. Im ersten Band erfuhr man ja nicht gerade viel von Alexias Werwolfsgatten. Außerdem gibt es einige neue Charaktere, allen voran die Erfinderin Madame Lefoux, die schokierenderweise in Männerkleidung herumläuft. Leider habe ich auch etwas auszusetzten: Das Ende! Das kam nun wirklich abrupt! Um es in Alexias Worten ausdrücken, ist dieses Ende wirklich empörend und für eine Lady unzumutbar! Man muss sofort wissen, wie es weiter geht! Ich bin wirklich sehr gespannt auf Band 3 und brenne darauf mehr von der Seelenlosigkeit zu erfahren, von der Alexia betroffen ist. Cover und Gestaltung: Auf den Cover sieht man zweifelsohne eine Frau, die Alexia sein muss. Ihre Haut ist gebräunt, die Haare dunkel und sie trägt Alexias Markenzeichen einen Regenschirm in der Hand. Hinter ihr sieht man London. Am Anfang jedes Kapitels ist ein Regenschirm mit der Kapitelnummer abgedrückt - wie beim ersten Band. Die Idee, diese Kapitel zu gestalten, finde ich wirklich witzig :) Nur der deutsche Titel "Brennende Finsternis" ist nichtssagend. "Changeless" wie der Roman im englischen heißt, wäre ein viel besserer Titel gewesen... Empfehlung: Fans des ersten Bandes müssen unbedingt den zweiten Band auch lesen - auch wenn die Romantik kürzer kommt als im Vorgängerband. Den Roman kann ich Steampunk-Fans wärmstens empfehlen :) Bewertung: Auch in diesem Roman überraschte Carriger mit viel Humor, Spannung und absurden, aber umso unterhaltsameren Wendungen. Mir gefiel der 2. Band sogar ein Stückchen besser als der erste, daher natürlich 5 Herzen!

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  • Rezension zu "Brennende Finsternis" von Gail Carriger

    Brennende Finsternis

    Bissfan

    21. March 2012 um 23:51

    (rezensiert von Feder) _____________ Wie schon in „Glühende Dunkelheit“ steigt man auch beim zweiten Band der Lady-Alexia-Reihe wieder direkt ins Geschehen ein. Der Leser wird mitten in eine Szene geworfen, die derart prägnant und typisch ist, dass sie den Leser perfekt auf die Geschichte einstimmt und ihn so an die Zeilen fesselt, die das Spannungsniveau von der ersten Seiten an kontinuierlich steigern und so dafür sorgen, dass keine Langeweile aufkommt. Und schon die ersten Seiten haben meine anfänglichen Befürchtungen erfreulicherweise schnell zerschlagen. Ich hatte nämlich nach dem doch sehr gelungenen ersten Teil Sorge, dass der Folgeband wie leider nur allzu oft erhebliche inhaltliche Parallelen aufweisen würde. Doch diese Sorge stellte sich als unbegründet heraus. Zwar werden natürlich verschiedene Handlungsstränge wieder aufgegriffen und weiterentwickelt, aber dies geschieht, um das aktuelle Problem, mit dem sich Alexia und ihre Freunde herumzuschlagen haben, in einen sinnvollen Zusammenhang mit dem bisher Geschehenen zu bringen. Vor allem die Figuren sind wie schon beim Vorgängerband wunderbar gelungen. Alexia ist nach wie vor pragmatisch und seelenlos. Ihre Veranlagung zu pragmatischem Zynismus sorgt für mehr als nur einen Lacher, von ihrer spitzen Zunge ganz zu schweigen. Doch wer denkt, dass sich die Charaktere nicht weiterentwickelt hätten, der irrt sich. Denn nicht nur das Eheleben hat einen durchaus interessanten Aspekt in das Leben der Protagonistin eingebracht, der ihren Gesprächen und Handlungen teilweise eine ganz neue Facette verleiht. Nein, auch die Einführung einiger neuer Charaktere hat für frischen Wind gesorgt. Allen voran muss hier natürlich Madame Genevieve Lefoux, eine genauso schillernde wie geheimnisvolle Erscheinung, genannt werden. Die Französin schafft es meiner Meinung nach sogar, durch ihr Auftreten und ihren ausgefeilten Charakter Alexia die Show zu stehlen. Zumal sie einen herrlichen Kontrast zu der sehr peniblen Protagonistin darstellt und das nicht nur aufgrund ihrer etwas provokanten Art sich zu kleiden. Aber auch alte Bekannte haben erfreulicherweise wieder einen Platz in der Geschichte gefunden. Besonders Lord Akeldama mit seiner nach wie vor äußerst blumigen Sprache ist wieder mit von der Partie. Und auch wenn er nur wenige Auftritte hat, stellt er seine verborgenen Talente, die schon im letzten Band gegen Ende unter seiner auffallenden Erscheinung hervorgeschimmert haben, erneut unter Beweis. An den Dialogen gibt es auch in Band 2 nichts zu beanstanden und wechseln manchmal fließend von verführerischen Bettgeständnissen hin zu spitzfindigen politischen Argumentationen, über erheiternde Anekdoten und wieder zurück, ohne dass der Faden des Gesprächs verloren ginge. Diese Dialoge sorgen wieder für Tempo und Spannung in der Geschichte. Man hängt quasi an den Lippen der Figuren und fiebert dem Kontra entgegen, das Lady Alexia parat hat. Erfreulich ist auch, dass die noch in Band eins zu findenden stilistischen Mängel deutlich weniger geworden sind. Es finden sich eigentlich keine nennenswerten sprunghaften Perspektivenwechsel, die den Lesefluss stören könnten. Auch die Hintergrundbegebenheiten sind wieder sehr detailliert und griffig gehalten und vertiefen den Einblick in die Zustände des viktorianischen Londons. Auch dass sich das Geschehen nun etwas eingehender mit den Intrigen und Manipulationen beschäftigt, die im Geheimen geschehen, finde ich sehr gelungen. Die Fährten, die die Autorin gelegt hat, waren zwar meiner Ansicht nach etwas zu leicht zu durchschauen, sodass die Offenbarungen im hinteren Viertel der Geschichte nicht wirklich überraschend für mich gekommen sind, aber auch ohne die Ungewissheit war es spannend mitanzusehen, wie die Protagonistin langsam auf ihre unverwechselbare Art an die Lösung der Probleme herangegangen ist. Das Ende ist dann doch etwas überraschend für mich gekommen. Das hatte zwar weniger etwas mit Alexias Offenbarung zu tun als mit Lord Maccons unerwartet heftiger Reaktion darauf, aber dennoch macht das Ende Lust auf mehr. So viele Fragen, die sich einem eröffnen, so viele Rätsel, mit denen der Leser zurückgelassen wird … Ein hervorragendes Ende, das richtig Lust auf den dritten Band „Entflammte Nacht“ macht. Fazit Zwar kommt „Brennende Finsternis“ in Punkto Witz und Romantik meiner Meinung nach nicht ganz an den Vorgänger „Glühende Dunkelheit“ heran. Dafür punktet er definitiv bei den Figuren, deren charakterliche Ausgestaltung im Vergleich zum Vorgänger noch besser geworden ist. Ein würdiger Nachfolger der Reihe der einen Blick definitiv lohnt!

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  • Rezension zu "Brennende Finsternis" von Gail Carriger

    Brennende Finsternis

    xoxoJade

    12. February 2012 um 13:30

    Schwächer als Band 1 Die Handlung plätschert nur so dahin. Das Geheimnis wurde nachdem es entdeckt worden ist, zu schnell abgehandelt. Auch die Identität des "Täters" war sehr vorhersehbar. Ivy und auch Alexias Schwester Felicity waren nur nervig. Channing und Madame Lefoux sind sehr interessant, wenn auch wie alle Nebenfiguren zu blass gezeichnet. Ich hoffe ja, dass man von ihnen mehr hören wird.

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  • Rezension zu "Brennende Finsternis" von Gail Carriger

    Brennende Finsternis

    Letanna

    22. September 2011 um 18:30

    Lady Alexia ist glücklich mit ihrem Mann Lord Conall Maccon verheiratet, als eines Tages seltsame Dinge in London passiern. Alle Übernatürlichen verlieren in einem bestimmten Gebiet ihre Fähigkeiten. Natürlich ist das eine BUR Angelegenheit, aber auch Alexia ermittelt selbstverständlich in diesem Fall. Als Conall wegen Rudelangelegenheiten nach Schottland reisen muss, ergeben die Ermittlungen von Alexia ausgerechnet eine Spurt dorthin und sie reist ihrem Mann hinterher. Ihre Reise dorthin erfolgt in einem Luftschiff, was für sie und ihre Begleiter sehr abenteuerlich vonstatten geht. Wie schon im ersten Teil sticht das Buch durch witzige Dialoge und ungewöhnliche Charaktere hervor. Auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht. Viele interessante Dinge passieren dieses Mal, Alexia muss sie zum Beispiel damit auseinandersetzen, dass ein ganzes Regiment von Werwölfen in ihrem Vorgarten zelten will. Es gibt einige Neuzugänge, aber auch die üblichen Verdächtigen aus den 1. Teil sind alle wieder dabei. Ich habe mit dem Lesen dieses Buches gewartet, bis der 3. Teil erscheint, denn das Erscheinungsdatum der beiden Bücher lag relativ nah beieinander. Obwohl die Geschichte des 2. Teils abgeschlossen ist, endet dieser mit einem ganz schönen Knall was die Beziehung von Alexia und Conall angeht. Zum Glück kann ich direkt weiterlesen.

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  • Rezension zu "Brennende Finsternis" von Gail Carriger

    Brennende Finsternis

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. August 2011 um 10:25

    Bevor ihr meine Rezi lest, seid gewarnt!!! Es kann durchaus sein, dass ich in meiner Begeisterung für dieses Buch ein wenig – um nicht zu sagen hemmungslos – vor mich hin spoilere!!! Inhalt: Eines frühen Abends erreicht Lord Conall Maccon, Earl of Woolsey, Leiter von BUR (Bureau of Unnatural Registry) und somit Chefermittler der Queen für übernatürliche Angelegenheiten, die Nachricht, dass in einem Teil von London sämtliche Vampire und Werwölfe ihre übernatürlichen Fähigkeiten verloren haben. Etwas, das sonst nur seine außernatürliche Frischangetraute zu Wege bringt. Und das nicht in diesem Umfang. Muss sie einen Übernatürlichen doch berühren, um ihm seine Fähigkeiten zu rauben. Ohne seine werte Gattin über diesen Fall zu informieren, stürzt sich Lord Maccon in die Ermittlungen. Zwar verschwindet das Phänomen der „Vermenschlichung“ nach einer Weile von allein, doch führen ihn Familienangelegenheiten im Anschluss daran nach Schottland, wohin er sich postwendend begibt, auch wieder ohne seine Frau darüber persönlich zu informieren. DAS kann Lady Maccon, Mujah der Queen und somit deren außernatürliche Beraterin, natürlich keinesfalls auf sich sitzen lassen. Als sie dann auch noch von ihrem vampirischen Freund, Lord Akeldama erfährt, dass das Phänomen der Vermenschlichung ebenfalls gen Schottland zu reisen scheint, beschließt sie, ihrem wenig mitteilsamen Ehemann per Luftschiff nach zu folgen. Doch bevor sie sich an Bord eines solchen begeben kann, muss sie sich mit Major Channing Channing von den Chesterfield Channings herumschlagen, der beschlossen hat, mit seinem, aus Indien heimgekehrten Regiment, auf Lady Maccons Rasen zu kampieren. Noch während sie sich mit dem Problem der Unterbringung eines ganzen Regiments befasst, erscheint ihre liebe – wenn auch mit einem scheußlichen Hutgeschmack geschlagene – Freundin Miss Ivy Hisselpenny und verkündet ihre Verlobung. Als dann auch noch ihre Mutter auftaucht und ihre Tochter, Lady Maccons Halbschwester Felicity Loontville bei ihr ablädt, scheint die Reise nach Schottland in weite Ferne zu rücken. Kurz entschlossen nimmt sie Miss Hisselpenny, ihre Schwester, ihre Zofe Angelique sowie Tunstell – seines Zeichens Werwolf-Anwärter und Kammerdiener seiner Lordschaft – mit auf die Reise. An Bord begegnet ihr ferner die französische Erfinderin Madame Lefoux, die ihr kurz zuvor einen überaus praktischen Sonnenschirm überreicht hat, den Lord Maccon bei ihr in Auftrag gegeben hatte, und die eine skandalöse Vorliebe für Herrenmode hegt. Die Reise gestaltet sich alles andere als angenehm. Leidet Lady Maccon doch – sehr zu ihrem Missvergnügen – offenbar an der Luftkrankheit. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, versucht auch noch jemand, sie (mal wieder) umzubringen. Steckt vielleicht Madame Lefoux dahinter? Meinung: Mit ihrer Mischung aus Steampunk und Fantasy trifft die Autorin auch mit diesem 2. Teil bei mir wieder voll ins Schwarze. Ich könnte über jeden einzelnen der Charaktere stundenlang ins Schwärmen geraten. Sei es Alexia oder der cholerische Conall, der seiner Gattin den Mund lieber mit Küssen verschließt, bevor er Opfer ihrer scharfen Zunge wird. Sei es die mehr als blauäugige Ivy oder Felicity, die dem Rest der Welt nicht mal das Schwarze unter den Fingernägeln gönnt. Oder Madame Lefoux und Lord Akeldama, die definitiv „vom anderen Ufer“ sind, was aber niemand auszusprechen wagt. Wobei Lord Akeldama mit seiner Art „in betonter Kursivschrift zu sprechen“ zu meinen absoluten Lieblingen dieser Reihe zählt. Schon allein die Namen der Protagonisten lassen mich vor Vergnügen grinsen. Als da wären, außer den bereits genannten, z.B. Miss Hisselpenny’s Verlobter, der zwar nur namentlich in Erscheinung tritt, nichtsdestotrotz aber auf den wohlklingenden Namen Colonel Featherstonehaugh hört. Oder Lord Akeldama’s Lieblingsspion, dessen Name zwar nicht so wohlklingend, dafür aber kurz und prägnant „Biffy“ lautet. Doch nicht allein die Namen lassen mich breit grinsen. (Sonst könnte ich ja auch ein Telefonbuch lesen *g*) Auch die Geschichte an sich hat mich mit ihren Irrungen und Wirrungen wieder mal begeistert. Einzig das Ende hat mir nicht gefallen. Aber dafür gibt es wohl bald Teil 3, in dem sich hoffentlich alles wieder zum Guten wendet. Ein weiterer Kritikpunkt ist – mal wieder – der deutsche Titel. Der ist nämlich derart grottenschlecht gewählt, dass man das Buch nehmen und dem Verantwortlichen rechts und links um die Ohren hauen sollte! Fazit: Wenn ihr euch bis hierher durch mein Geschreibsel durchgekämpft habt, brauche ich wohl nicht mehr viel zu sagen. *g* Für alle Interessierten hier noch die Reihenfolge: 1. Glühende Dunkelheit (Original: Soulless) 2. Brennende Finsternis (Original: Changeless) 3. Entflammte Nacht (Original: Blameless) – erscheint im September

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  • Rezension zu "Brennende Finsternis" von Gail Carriger

    Brennende Finsternis

    Melanie87

    02. August 2011 um 15:39

    Die Charaktere machten es mir sehr leicht wieder in die Geschichte rein zu finden und es ist fast so, als würde man alte Bekannte wiedertreffen. Man fühlt die Verbindung zu ihnen, weiß, was man von ihnen erwarten kann und kann sich auf sie verlassen. Alexia bleibt sich selbst weiterhin treu, die Beziehung zu Conall macht sie nicht weicher oder verfälscht ihre Persönlichkeit. Und obwohl zwischen den beiden immer noch die Funken sprühen, so ist ihre Verbindung jetzt gefestigter, Streitereien sind nicht mehr ein Zeichen des stärkeren Willens, sondern werden zum Ausdruck der Gefühle. Alexias Mut und Auffassungsgabe bringen sie erneut in gefährliche Situationen, zeigen aber auch, dass sie in dieser Zeit neben ihrem Mann bestehen kann. Sie wird jetzt immer weniger als Außenseiterin mit merkwürdigen Angewohnheiten gesehen, sondern man sieht ihre Stärke und rechnet ihr diese hoch an. Streckenweise hatte die Handlung ein paar kleine Längen, was vielleicht auch damit in Zusammenhang stand, dass man lange nicht wusste, wie man die Geschehnisse ins Gesamtbild einordnen sollte. Der Autorin gelingt es erneut Steampunk-Elemente in die Geschichte einfließen zu lassen, stellt uns neue Erfindungen und Gerätschaften vor, aber für mich waren es dann teilweise doch zu viele Erklärungen und die Handlung selbst fiel in diesen Szenen flach aus. Das währte aber nicht lange und Gail Carriger kehrte zu ihrem gewohnt flüssigen Schreibstil zurück. Was mich bei ihr erstaunt, ist, dass sie es schafft jedem einzelnen ihrer Charaktere Leben einzuhauchen. Leider ist es ja oft so, dass einige wenige Protagonisten hervorstechen und lebendig sind, während die anderen nur als Nebenfiguren im Hintergrund bestehen. Bei dieser Serie hat aber jeder seinen Platz, seine Vergangenheit und Persönlichkeit. Egal ob es die Zofe ist oder eine Frau, die Alpha sein könnte, beim Lesen habe ich sie alle vor Augen und fühle mit ihnen mit. Einzig bei zwei Personen wünschte ich mir, sie wären weniger lebhaft, weniger sie selbst, weil sie haben mich einiges an Nerven gekostet. Wäre es nach mir gegangen, hätte ich sowohl Alexias Schwester als auch ihre beste Freundin schon nach kurzer Zeit vom Luftschiff geschubst. Ihr Verhalten verschlimmerte sich noch je weiter die Handlung voran schritt und man kann hier Alexias Geduld und ihre guten Nerven nur bewundern. Ich hoffe, in den nächsten Büchern weniger von diesen beiden zu lesen und dafür wieder mehr von Professor Lyall und Lord Akeldama. Das Ende selbst stellt für mich den Höhepunkt des Buches dar – es war so emotional und spannungsgeladen, man wagte es kaum zu atmen während dem Lesen und ich habe nur darauf gewartet, dass Alexia der Kragen platzt. Angesichts der Anschuldigungen blieb sie jedoch verhältnismäßig ruhig, was auch ihre Weiterentwicklung zeigt. Trotzdem bleibe ich jetzt fast neugieriger zurück als nach Teil 1 und warte nun ungeduldig auf die Fortsetzung. Ob ein erneutes Katzbuckeln seitens Conall nötig sein wird, um sich aus dieser Situation zu retten, in die er sich gebracht hat, ist momentan wohl die dringendste Frage und verspricht die schönsten Szenen im bald folgendem dritten Teil. Und nun noch eine Anmerkung am Rande: wer sich nicht die Vorfreude nehmen will und auch nicht im Vorhinein erfahren möchte, wie Brennende Finsternis endet, sollte sich nicht den Klappentext zu Band 3 durchlesen. Lasst euch gesagt sein, ich habe es getan und es hat mir dadurch schon einen Teil der Spannung genommen, weil man eben genau wusste worauf zumindest ein Teil der Geschichte hinausläuft. Ansonsten kann ich diese Reihe nur empfehlen!

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  • Rezension zu "Brennende Finsternis" von Gail Carriger

    Brennende Finsternis

    Dupsi

    22. July 2011 um 13:00

    Miss Alexia Tarabotti und Lord Conall Maccon, Earl of Woolsey, haben geheiratet. Doch anstatt die Zeit zu zweit genießen zu können, tauchen nach den Schwierigkeiten mit dem Hypocras-Club, die man gerade erst gelöst hat, gleich die nächsten Probleme auf. Alexia ist zur Muhjah aufgestiegen, der außernatürlichen Beraterin der Königin. Rätselhafte Dinge scheinen in London vorzugehen, denn Werwölfe und Vampire verlieren mit einem Mal, ohne ersichtlichen Grund ihre Kräfte, werden sterblich. Keiner weiß warum. Lord Maccon macht sich in seiner Funktion als ehemaliger Rudelführer nach Schottland auf, doch das Problem der Vermenschlichung scheint ihm zu folgen, ja ihm sogar vorauszueilen. Alexia bleibt nichts anderes übrig, als mitsamt ihres Gefolges ebenfalls nach Schottland aufzubrechen um ihren Mann zu warnen, abgesehen von der Tatsache, dass sie sowieso nicht begeistert war, so kurz nach ihrer Hochzeit schon wieder von ihrem Gemahl getrennt zu sein.... "Brenndende Finsternis" ist für mich eine gut gelungene Fortsetzung der Geschichte der Miss Alexia Tarabotti. Viele Charaktere, die ich schon im ersten Teil ins Herz geschlossen habe, tauchen wieder auf, so zum Beispiel Lord Akeldama, der exentrische Vampir mit ausschließlich männlichen Drohnen und Miss Ivy Hisselpenny, Alexias beste Freundin mit ihrer Vorliebe für unglaublich hässliche Hüte, deren Streitereien mit Alexia immer wieder aufs Neue die Lachmuskeln strapazieren. Aber auch neue liebevoll gestatelte Charaktere werden eingeführt wie Madame Lefoux, eine junge Erfinderin, die sich ausschließlich in Männerkleidung kleidet und außerdem unlautere Absichten in Bezug auf Lady Alexia zu hegen scheint. Wie auch der erste Teil bleibt die Geschichte weiterhin witzig, spannend, sexy, ironisch und noch vieles mehr. Eine Mischung aus London im 19. Jahrhundert, Tournüren, Spitzen und Sonnenschirmen und einem Hauch von Steampunk, den es sich zu lesen lohnt. Lady Alexia und ihre Vorliebe zu aufgehübschten Sonnenschirmen mit Extras aller Art sollte man nicht verpassen! Jetzt warte ich ungeduldig auf die Fortsetzung, die im September erscheint, denn das Ende, mit dem ich zurückgelassen wurde, war ein riesiger Knall, der mich wie auf heißen Kohlen sitzen lässt.

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  • Rezension zu "Brennende Finsternis" von Gail Carriger

    Brennende Finsternis

    sabisteb

    13. July 2011 um 18:48

    Lady Alexia Maccon, geborene Tarabotti, ist wenig erfreut, als ihr schottischer Ehemann eines Tages nach nur drei Monaten Ehe ohne Vorankündigung nach Schottland verschwindet und sie mit einem Regiment Soldaten in der Hofeinfahrt zurücklässt und das zu einem Zeitpunkt wo eine unbekannte Waffe die Übernatürlichen ihrer Fähigkeiten beraubt. Als klar wird, dass diese Waffe sich in Richtung des Aufenthaltsortes ihres Manens bewegt, beschließt Alexia ihm nachzureisen, jedoch mit Stil. So machen sich Alexia Maccon, ihre Schwester, ihre Freundin Miss Ivy Hisselpenny, ein männlicher Begleiter (Tunstell) zum Schutze der Damen und Hausmädchen mit dem Zeppelin auf ins kalte, verregnete Schottland. An Bord kommt es zu einigen unglücklichen Verwicklungen, die zu einer beinahe Vergiftung, einem beinahe Sturz aus großer Höhe, beinahe gebrochenen Herzen und einem beinahe verlorenen Schirm führen. Dieser Band schließt nahtlos an den ersten Band Glühende Dunkelheit an. Alexia hat sich mittlerweile in Woolsey Castle eingerichtet und sich mit der Rolle der Ehefrau angefreundet. Nun ist es an der Zeit den unerfreulichen Alltag einer Alpha eines Werwolfpacks zu meistern, gleichzeitig ihre geheime Mission als Mujah der Königin zu erfüllen und zu akzeptieren, dass ihr Ehemann eine durchaus bewegte Vergangenheit hat. Neben den bereits aus dem ersten Band bekannten Steampunkt, paranormal Romance, Werwolf und Vampir Motiven kommt in diesem Buch noch der James Bond Aspekt hinzu. Alexia ist ein weiblicher Bond mit der Lizenz zu töten, bewaffnet mit einem Regenschirm mit vergifteten Pfeilen und allerlei anderer nützlicher kleiner Zubehörteile. Q ist in diesem Fall eine Französin Namens Madame Lefou, die sich gerne skandalöser Weise in Männerkleidung kleidet und einen Hut laden führt (zur Freunde Ivy Hisselpennys, die eine Schwäche für besonders ausgefallenen Kopfschmuck hat, sehr zum Leidwesen aller Personen, die sie betrachten müssen), der ein geheimes unterirdisches Labor beheimatet. Dieses Buch ist voller witziger Dialoge, verrückter Persönlichkeiten und natürlich Tee und Regenschirme. Die Reihe: Glühende Dunkelheit Brennende Finsternis Entflammte Nacht Heartless Timeless

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