Gail Carriger Entflammte Nacht

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Inhaltsangabe zu „Entflammte Nacht“ von Gail Carriger

Lady Alexia Maccon wurde von ihrem Ehemann wegen Untreue verstoßen, denn sie ist schwanger, und Werwölfe können keine Kinder zeugen. Doch Alexia hat ihn nicht betrogen. Fest entschlossen, ihre Unschuld zu beweisen, bricht sie nach Italien auf, in die Heimat ihres Vaters. Dort hofft sie, einen Hinweis darauf zu finden, wie sie trotzdem schwanger werden konnte. Denn nur so kann sie das Herz ihres geliebten Werwolfs zurückgewinnen …

Kurzweilig und amüsant wie eh und je!

— Monstertier

Die Reihe hält ihren Standard... gut für zwischendurch zu lesen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein Buch spannender und lustiger als das andere! Diese Reihe ist ein absolutes MUSS!!!

— MosquitoDiao

Leider nicht so gut wie die vorherigen, da es mehr Fragen in den Raum wirft als zu lösen. Hoffentlich gibt es die Lösungen im nächsten Band.

— Deirdre

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  • Lady Alexia und das Ungemach

    Entflammte Nacht

    Vampir-Fan

    15. April 2016 um 15:47

    Lady Alexia Maccon wurde von ihrem Ehemann wegen Untreue verstoßen, denn sie ist schwanger, und Werwölfe können keine Kinder zeugen. Doch Alexia hat ihn nicht betrogen. Fest entschlossen, ihre Unschuld zu beweisen, bricht sie nach Italien auf, in die Heimat ihres Vaters. Dort hofft sie, einen Hinweis darauf zu finden, wie sie trotzdem schwanger werden konnte. Denn nur so kann sie das Herz ihres geliebten Werwolfs zurückgewinnen .....Entflammte Nacht ist der 3. Teil der Lady Alexia Reihe von der amerikaniscen autorin Gail Carriger. Wie schon in den vorherigen bänden gelingt es der Autorin spilerisch  die Leser in ein fantastisches London in 18. Jahrhundert zu ziehen. Eine übernatürliche Welt die sie nicht nur mit späktakulären Dampfmaschinen aufmischt sondern in diesem Band auch noch tiefer in den Wahnsinn der Forscher und Erfinder eintaucht und das im Namen der Kirche. Eine wirklich gelungen Geschichte über Werwölfe, Vampire und Übernatürlichen geht. Eine halsbrecherische Reise durch halb Europa wo Lady Alexis wieder von einer Situation in die andere gerät. Wie schon im vorherigen Teil kennen wir die meisten Protagonisten bereits. Floote der Butler von Alexia ist mit dabei so wie ihr Gatte Lord Maccon, sein Stellvertreter Professor Lyall, Lord AkeldamasMadame Lefoux, so wie Tunstell und Ivy. Ein tolles Buch für gemütliche Stunden der Entspannung. Klare 4 von 5 Sternen von mir.

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  • Entflammte Nacht von Gail Carriger

    Entflammte Nacht

    nef

    03. April 2014 um 09:10

    Teil III der Reihe! Inhalt: Alexia Maccon ist zu tiefst gekränkt über die Art und Weise, wie ihr Angetrauter sich ihr gegenüber verhalten hat. Wie kann er es nur wagen an ihr zu zweifeln? Vom Gut der Werwölfe geflohen, muss sie sich nun in den Schoß ihrer Familie begeben, die alles andere als glücklich mit der Situation sind. Alexia ist eine Schande der Familie und mindert allein durch ihre Anwesenheit die Chancen ihrer Schwestern auf dem Heiratsmarkt. Doch Alexia lässt die Vorwürfe und Sticheleien nicht kampflos über sich ergehen und hat für jeden Kommentar das passende Gegenstück parat. Nach fast einer Woche sind die Zeitungen voll von ihrem Dilemma und auch die Königin zieht Konsequenzen - Alexia wird aus dem Schattenkonzil geworfen. So kann das nicht weitergehen. Irgendjemand muss ihr doch helfen können ihre Ehre wieder herzustellen. Da bleiben eigentlich nur die üblichen Verdächtigen: Madame Lefoux, Mr. Tunstell und Floote. Sie alle erhalten von Alexia eine Nachricht sich in Madame Lefoux Erfinderwerkstatt zu treffen, doch Alexia lässt auf sich warten. Ihr Weg zum Treffen verläuft definitiv anders als geplant: sie wird angegriffen. Und während sie es beinahe gewohnt ist, dass man ihr nach dem Leben trachtet, ist diese neue Art mehr als unwürdig. Viele leuchtend rote Marienkäfer mit fiesen Nadeln als Fühler fühlen sich von Alexia magisch angezogen. Sie hat keine Ahnung wer die geschickt haben könnte, hat aber vor sich nicht von ihnen stechen zu lassen und rückt ihnen mit ihrem neuesten Sonnenschirm zu Leibe. Völlig entkräftet aber immerhin erfolgreich, erreicht sie ein Teehaus und muss auf diesen Schreck erst einmal ihre Nerven beruhigen. Doch auch hier wird sie wie eine Aussätzige behandelt und fällt einen Entschluss. Sie verlässt London! Ihre Freunde sind zu dem gleichen Entschluss gekommen und helfen ihr mit allen Mitteln. Schon kurz darauf befindet sich Alexia auf Reise, gemeinsam mit ihrer Freundin der Wissenschaftlerin und ihrem Diener Floote verlässt sie London Richtung Frankreich. Dort soll es jemanden geben, der ihr in ihrer Lage helfen kann. Doch ihr Ruf eilt ihr voraus und ihr Weg führt sie weiter bis ins sonnige Italien. Unterdessen ist Lord Maccon nicht mehr Herr seiner Sinne. Er leidet an der Trennung von seiner Frau und verflucht sie dennoch. Wie konnte sie ihm das nur antun? Dabei dachte er, er kennt Alexia. Völlig betrunken torkelt er Alpha-Wolf durch die Gänge seines Anwesens und trifft so auf seinen Beta, Professor Lyall. Dieser ist stocksauer auf seinen Alpha. Natürlich kann er nicht glauben, dass Lady Alexia das getan haben soll und dennoch muss er zu seinem Alpha stehen. Das fällt ihm gerade in der jetzigen Zeit sehr schwer. In wenigen Tagen ist Vollmond und es gilt nicht nur das Rudel zusammen zu halten, sondern auch herauszufinden, was in London passiert. Durch seine Spione hat Professor Lyall erfahren, das der Schwärmer Lord Akeldama samt seiner Drohnen verschwunden ist. Spurlos! Dabei hatte er so gehofft ihn auf die Problematik mit Alexia und Conall ansprechen zu können. Der Uralte Vampir weiß so manche Dinge, die er eigentlich nicht wissen sollte. Nun bleibt dem Werwolf nichts anderes übrig als selbst alle Fäden zu ziehen und sich um das Rudel und den verschwundenen Vampir zu kümmern. Interessante Neuigkeiten erhält er dabei ausgerechnet von Ivy, Alexias bester Freundin. Meinung: Der dritte Band um Lady Alexia setzt nur kurz nach dem Ende des zweiten Bandes an und führt dem Leser die aussichtslose Lage der Außernatürlichen vor Auge. Alexia ist mit einer Situation konfrontiert, die alles andere als leicht ist und noch dazu trachtet ihr beinahe jeder Vampir nach dem Leben. Ohne den Schutz des Rudels ist es für sie noch schwerer sich zu behaupten, doch irgendwie gelingt es ihr immer wieder. Wäre sonst auch blöd - es gibt ja zwei weitere Teile zur Reihe ^^ Dieser Band ist in meinen Augen nicht ganz so flüssig wie der vorherige, jedoch schlägt er ihn in Sachen Humor um Längen. Gerade die ersten 50 Seiten sprühten nur so vor Wortwitz und ich musste viel vor mich hin grinsen. So richtig kommt man allerdings der ganzen Hintergründe nicht auf die Spur und es liest sich teilweise wie eine Aneinanderreihung von Vorkommnissen. Das fand ich dann doch wieder sehr schade. Die Passagen in London hätte meiner Meinung nach auch etwas dichter gestreut werden können, aber hauptsächlich geht es nun einmal um Alexia. Was mich dennoch gestört hat, war die immer wiederkehrende Betitelung von Alexias 'Problem'. Die gleichen zwei Wörter fünf Mal auf einer Doppelseite lesen zu müssen hat mich etwas genervt. Und auch widerspricht sich hier die Autorin in Umfang und Biologie. Ich weiß natürlich nicht, ob sie selbst diese Erfahrung noch nicht gemacht hat, aber mein - bisher - gesunder Menschenverstand sagt mir, dass die Bewegungen noch nicht derart fortgeschritten sein können. Alles in allem dennoch ein gutes Buch mit einem versöhnlicherem Ende. Nun lege ich eine Alexia-Pause ein, bevor ich mich den letzten beiden Bänden widme und gespannt bin, wie es mit den Übernatürlichen in London weiter geht.

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  • Lady Alexia zum Dritten

    Entflammte Nacht

    MrsFoxx

    07. March 2014 um 14:37

    Nachdem Alexia von ihrem Ehemann verstoßen wurde, schlüpft sie bei ihrer Familie unter, die nichts von der Schwangerschaft und der darauffolgenden Tragödie weiß. Doch Alexias Schwester gönnt niemandem auch nur das Schwarze unter den Fingernägeln und sorgt dafür, dass Squire Loontwill Alexia des Hauses verweist. Lady Alexia und ihr ungeborenes Kind sind nun nicht nur Obdachlos, sondern werden auch wiederholt Opfer verschiedener Mordanschläge durch die Vampire. Sie sieht sich gezwungen, ihre Heimat zu verlassen um in Italien einige Antworten über ihren Zustand zu erhalten.  Eine nicht ganz ungefährliche Reise...  Gail Carriger bleibt ihrer Linie treu und schreibt Lady Alexias Geschichte in gewohnt spannendem und detailverliebtem Stil weiter. Die Hauptprotagonisten sind nach wie vor sympathisch und authentisch. Es gibt ein Wiedersehen mit allen bekannten und liebgewordenen Personen. Nur Lord Akeldama wird aus gutem Grund vernachlässigt. Dafür wird die Erfinderin Madam Lafoux zu einer treuen Begleiterin Alexias. Auch Biffi bekommt eine wichtige Rolle in der Geschichte und ich bin guter Hoffnung noch mehr über diese Personen in den folgenden Romanen zu erfahren.  Die Wortgefechte zwischen Lord und Lady Maccon bleiben in diesem Band logischerweise aufgrund der Handlung auf der Strecke, doch das ändert nichts daran, dass mich das Buch in gleicher Weise wie die Vorgängerbände begeistert hat.  Fazit: Eine gelungene Fortsetzung, die Lust auf noch mehr von dieser Reihe macht.  Absolute Leseempfehlung von mir!

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  • Wo war Lord Maccon?

    Entflammte Nacht

    MartinaBookaholic

    Meine Gedanken zum Buch: Nach dem tragischen Ende für uns romantische Herzen, musste ich, so wie womöglich alle Leser dieser Reihe – sofort mit dem nächsten Band anfangen. Alexia ist schwanger und ihr Vollkoffer von einem Gatten glaubt doch nun tatsächlich, sie hätte ihn betrogen und das nur, weil Werwölfe, wie er einer ist, keine Kinder bekommen können. Okay, klingt im ersten Moment vielleicht nicht so gut für Alexia – aber Papalapap, trotzdem gibt es keine Entschuldigung dafür, dass er ihr nicht glaubt, ihr nicht vertraut und sie sogar rauswirft. Hallo – sie ist eine Außernatürliche und damit hat sie die Gabe, Übernatürliche menschlich zu machen, solange sie diese berührt. Verstehe nicht, warum es dann nicht zu glauben ist, dass Lord Maccon in dieser Sache auch wieder dazu fähig sein soll, immerhin … ähm … berühren sie sich doch dabei. ^^ Daher fand ich das ganze Theater hier etwas zu aufgebauscht und ein viel zu langes Hin und Her, weil doch die Lösung doch sowieso immer klar war, auch wenn Lord Maccon es nicht sehen konnte/ wollte. Deswegen war auch das Ende nicht so die Überraschung, sondern eher interessant, weil man wissen will, was nun mit dem Kind wird, welche Fähigkeiten es haben hat oder es zu fürchten ist? Am Ende hätte ich mir ein etwas längeres Werben oder mehr Katzenbuckeln gewünscht… aber Alexia hat dann doch schnell nachgegeben. Und dann war es auch schon wieder vorbei – ohne einer langen, ausführlichen Szene, wie sie sich wieder vertragen haben. ^^ Hach *schade* Trotzdem hat es mir im Herzen weh getan, Alexia und ihn so zu sehen. Lord Maccon war am Anfang immer nur sturzbesoffen – betrunkener Werwolf ^^ – und Alexia alleine mit ihrem ‘ungeborenen Ungemach’. Obwohl sie uns nicht wirklich an ihren Gefühlen teilnehmen lässt, hat sie mir die ganze Zeit über furchtbar leid getan und könnte ihren Mann einfach nur treten. Außerdem waren ihre Geschwister wirklich gemein. Aber die Bosheit von allen, war wohl Alexias Mutter… tja, da kann ich mitfühlen mit ihr und ich war froh, als sie wieder weg war von den ganzen Stichlern. Wie auch in den Vorgängern war es mir hier manchmal zu technischen, wenn Apparaturen oder Geräte näher skizziert wurden, die mich nicht die Bohne interessiert haben, aber das liegt wohl an mir. Denn eigentlich gehört ja gerade das zu dieser Steampunk-Reihe, aber deswegen lese ich es nicht, sondern wegen den eigenartigen, liebenswerten Charakteren, dem witzigen Humor und eigenen Schreibstil. Mit gefällt auch, dass Alexia in diesem Buch endlich nach Italien ausgezogen ist und man mehr von ihrem Vater oder den Übernatürlichen erfahren hat. Das alles – wie auch das Ende – also, dass sich die Situation zwischen den Vamiren, Werwölfen und Außernatürlichen immer weiter zuspitzen hat, verspricht eine spanungsgeladene Fortsetzung, auf die ich mich schon jetzt freue. Wenn ich nur daran denke, was die Vampire gemacht haben oder das mit Biffy und dem Baby…. Eine kritische Wendung nach der anderen, und ich bin sehr neugierig, wie Carriger das alles im nächsten Band lösen oder weiterspinnen wird. Man darf gespannt sein – und das bin ich vollkommen! Cover: Wieder ein tolles Cover in einer einzigartigen Serie, das mir sehr gut gefällt. Alexia ist darauf einfach toll getroffen, genauso wie die Stimmung mit dem Bild im Hintergrund. *schön* All in all: Ein toller weiterer Teil, der zwar Herzschmerz, aber auch viel Spannung und Highlights geboten hat. Das einzig schade war, dass Alexia zu schnell verziehen hat, was ja nicht so zu ihr passt. Sicher wissen wir als Leser, dass er gelitten hat wie ein Hund und schon einige Zeit vorher zur Besinnung kam, aber das weiß ja Alexia nicht. Da hätte ich mir mehr von ihrer Person – so wie wir sie kennen – erwartet. Aber wenigstens ist jetzt wieder alles gut und Band 4 verspricht ebenso, wenn nicht sogar noch spannender zu werden. Eine sensationelle Empfehlung für alle Steampunk-/ und FantasyFans! Mehr zu diesem Buch auf meinem Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2014/03/03/rezension-entflammte-nacht/

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    • 3
  • Meine neue Lieblingsserie!

    Entflammte Nacht

    AnnikaDick

    04. January 2014 um 14:14

    Nachdem am Ende des letzten Bandes herauskam, dass Lady Alexia schwanger ist, wurde sie von ihrem Mann verstoßen. Zu Beginn von „Entflammte Nacht“ wohnt Alexia nun wieder bei ihrer Mutter, dem Stiefvater und den Halbschwestern. Zunächst weiß außer ihrer Schwester, die sie zum Stillschweigen bestochen hat, niemand von ihrem Zustand. Bis es eines Morgens in der Klatschspalte steht. Wie auch ihr Mann, glaubt keiner ihrer Familie, dass das Kind von ihm ist. Für alle steht fest: Alexia muss fremdgegangen sein. Werwölfe und Vampire können schließlich keine Kinder zeugen. Man sollte glauben, schlimmer könne es für Alexia nicht mehr kommen … aber dann gäbe es dieses Buch ja nicht. ;) Im Gegensatz zu den Werwölfen und der (menschlichen) Londoner Gesellschaft, hegen die Vampire scheinbar keinen Zweifel daran, dass Alexia von Lord Maccon schwanger ist. Doch wenn auch Alexia von ihrem Kind stets nur als „das ungeborene Ungemach“ denkt, sind die Vampire da noch drastischer: Sie wollen Alexia töten. So befindet sie sich bald auf der Flucht aus England Richtung Italien, wo sie hofft, Beweise für ihre Theorie zu finden, dass ihre Seelenlosigkeit und ihre Fähigkeit, Übernatürliche durch ihre Berührung zu Menschen zu machen, Schuld an ihrer Schwangerschaft ist. Floote und Madame Lefoux begleiten sie auf einer recht abenteuerlichen Reise durch Frankreich – auf der sie erneut von Vampiren angegriffen werden – nach Italien. Durch den Vatikan und die Tempelritter (die in Gail Carrigers Welt noch immer existieren und nicht gerade unbedeutsam sind), ist Italien weitestgehend frei von Übernatürlichen: Jeder Vampir und Werwolf wird sofort getötet und auch den Drohnen und Claviger geht es wortwörtlich an den Kragen. Wer jetzt allerdings glaubt, dass die Templer Alexia aus diesen Gründen wegen ihrer Fähigkeiten positiv gegenüber stehen, irrt sich gewaltig. Für sie ist Alexia nichts weiter als eine Waffe, die sie benutzen wollen. Und was macht Lord Maccon während seine Frau in Italien weilt und Hinweise zu dem ungeborenen Ungemach sucht? Er betrinkt sich. Und betrinkt sich. Und betrinkt sich noch ein wenig mehr, bevor er zur Vernunft kommt. Armer Professor Lyall, muss er doch jetzt das Ansehen und die Stärke des Rudels wahren – und versuchen, seinen Alpha davon abzuhalten, sich weiter zu betrinken und zu akzeptieren, dass Alexia die Wahrheit sagt. Und dann ist da noch die Frage, weshalb Lord Akaldema sich so plötzlich aus London entfernt hat … Ich mag diese Reihe einfach. Ich mag Alexias Art und das ganze Zusammenspiel der sehr verschiedenen Figuren untereinander. In diesem Buch bringt Gail Carriger auch einige neue Figuren unter, so zum Beispiel Madame Lefoux’ Cousin, einen deutschen Professor mit „Staubwedel“, der alles anbellt und natürlich die Templer. Besonders der Professor und die Templer haben mich allerdings recht schnell einfach nur genervt und ich hoffe, wir sehen beide so schnell nicht wieder. Hier fand ich auch Alexias logisches Auftreten etwas schade. Ich muss zugeben, hätte ich erfahren, dass mich die Templer für einen Dämon halten, und alles vernichten, was ich mit meinem Mund berühre, und mich anzusehen oder mit mir zu sprechen ein Unding für sie ist,  ich hätte mir einen Spaß daraus gemacht, das gesamte Geschirr zu benutzen und wäre den Templern nicht von der Pelle gerückt. Aber gut, Alexia ist nun einmal nicht so veranlagt. Aber Alexia sorgt auch so für ausgleichende Gerechtigkeit … Conall hätte ich in diesem Buch liebend gerne geschüttelt und ihn angeschrien, er solle seinen Kopf benutzen, da er genau weiß, dass Alexia ihn nie betrügen würde. Natürlich verstehe ich, dass er im ersten Moment nicht klar denken konnte und ich verstehe es auch als Teil der Handlung für nötig, aber irgendwann dachte ich doch, ja, gut, es reicht jetzt, werd gefälligst nüchtern und such deine Frau! Gut, dass er es nicht getan hat, denn da ist ja noch die Sache mit dem untergetauchten Lord Akaldema … Und die ging mir doch ans Herz und ich bin wirklich gespannt, was sich aus diesem Handlungsstrang in den beiden verbleibenden Büchern ergeben wird. Der Schreibstil ist gewohnt souverän. Jede Figur hat ihre passende Stimme und die Sprache lässt einen sofort in die richtige Epoche gleiten. Durch scheinbare Nebensächlichkeiten erfährt man Häppchenweise mehr über das 19. Jahrhundert (sowohl das echte, als auch das Steampunk-Jahrhundert, das Gail Carriger in ihrer Reihe nutzt), ohne, dass es wie eine Schulstunde rüberkommt. Man schnappt ganz im Vorbeigehen hier ein wenig auf und da. Ganz besonders schön waren hier die Szenen in Italien, bspw. als Alexia zum ersten Mal Kaffee trinkt (wie kann man ihr das nur antun) oder sie diese sehr leckere grüne Zeug versucht, dass die Italiener überall drauf machen, und dass sich schnell zu ihrer Lieblingsspeise entwickelt (ja, hiermit ist Pesto gemeint und ich habe ständig beim Hören Hunger bekommen, besonders auf Spagettlio (oder so ähnlich)). Tanja Fornaro ist hervorragend als Sprecherin dieser Reihe, das habe ich aber, glaube ich, auch bereits bei meiner letzten Rezension gesagt. Nichts desto trotz freue ich mich schon jetzt auf den nächsten Band. Ich glaube wirklich, mit Lady Alexia habe ich eine neue Lieblingsreihe entdeckt.

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  • Buchverlosung zu "Glühende Dunkelheit" von Gail Carriger

    Glühende Dunkelheit

    Red-Sydney

    25. September 2013 um 21:20

    Hallo, ich verlose zuerzeit auf meinem Blog die ersten drei Bände der Lady Alexia Reihe von Gail Carriger: Glühende Dunkelheit, Brennende Finsternis und Entflammte Nacht (jeweils 1 Buch). Bis zum 20.10.2013 könnt ihr mitmachen und die drei Bücher im Paket gewinnen. Wer also die Reihe gerne kennenlernen will oder schon lange auf seinem Wunschzettel stehen hat, der hat nun die Gelegenheit dazu! Besucht dazu einfach die Gewinnspielseite auf meinem Blog: http://worldwidebookz.blogspot.de/2013/09/blog-gewinnspiel-teil-2.html. Dort findet ihr dann Näheres zu dem Gewinnspiel und den Teilnahmebedingungen! Ich wünsche euch auf alle Fälle schon mal viel Glück! Lg Red-Sydney

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  • Rezension zu "Entflammte Nacht" von Gail Carriger

    Entflammte Nacht

    Ruffian

    28. January 2012 um 22:37

    Auf Alexias Reise nach Italien hatte ich mich so gefreut. Doch die erste Hälfte des Buches war nicht das, was ich erwartet hatte. Der Humor war fast schon albern und so überzogen, dass es nicht mehr lustig war. Außerdem konnte mich die Handlung einfach nicht fesseln. In der zweiten Hälfte des Buches kommt jedoch die Wende. Sobald Alexia und ihre Begleiter in Italien sind, hat die Handlung mich gepackt, der Humor ist nicht so platt und Geheimnisse werden gelüftet. Manche waren vorherzusehen und andere wiederum haben mich überrascht. Endlich erfahren wir etwas über Alexias Vater, wenn auch längst noch nicht alles. Das Geschehen teilt sich in zwei Handlungsstränge auf. Zum einen ist da Alexia, die gemeinsam mit Madame Lefoux und Floote nach Italien reist. Vor allem Floote, dessen Figur etwas aus dem Schatten heraustritt, hat mir dabei gefallen und er hat mich mehr als einmal zum Schmunzeln gebracht. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass Floote Alexias Großvater ist. Das ist allerdings eine reine Vermutung von mir. Die zweite Handlungsebene spielt in London, wo Lord Maccon erst zu sich kommen muss und Lyall seinem Alpha den Rücken freihält, was nicht immer ganz einfach ist. Die beiden haben mir wieder sehr gut gefallen. Der Schwerpunkt des Buches liegt auf der Frage, wie Alexia schwanger werden konnte, und warum die Vampire die Geburt des Kindes unbedingt verhindern wollen. Die Antworten sind nur zum Teil befriedigend, aber die Autorin klärt das sicher noch in den Folgebänden. Das ist das Schöne an dieser Reihe – bisher wurden immer alle offenen Fragen irgendwann geklärt. Den Folgeband werde ich auf jeden Fall auch wieder lesen, denn ich möchte unbedingt wissen, wie die Geschichte weitergeht. Fazit: Eine unterhaltsame Lektüre zum Abschalten, die allerdings in der ersten Hälfte ein paar Anlaufschwierigkeiten hat. Von mir gibt es 3,5 Sterne.

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  • Rezension zu "Entflammte Nacht" von Gail Carriger

    Entflammte Nacht

    Letanna

    23. September 2011 um 20:38

    Die Handlung dieses Teils schließt nahtlos an den 2. Teil an. Lady Alexia ist wieder zu ihrer Familie gezogen, nachdem Conall sie regelrecht rausgeworfen hat. Denn Alexia ist schwanger, aber Werwölfe können gar keine Kinder zeugen. Sie beschließt nach Italien zu reisen, um dort eine Antwort auf ihre Schwangerschaft zu finden. Sie gerät natürlich in Gefahr, denn ihr auf den Fersen sind die Vampire, die sie wegen der Schwangerschaft unbedingt töten wollen. Aber noch ein weiterer Gegner taucht auf, der Alexia das Leben schwer macht. Ich muss gestehen, dass ich ein wenig enttäuscht bin was diesen Teil angeht. Die Handlung an sich war mal wieder sehr interessant und Alexia macht wieder einige interessante Entdeckungen, aber mir hat in diesem Teil einfach die Romantik gefehlt. Für jede der beiden Hauptfiguren gibt es einen eigenen Handlungsstrang, erst ganz zum Schluss treffen sich die beiden wieder. Ich hätte da einfach etwas anderes erwartet. Gerade diese Mischung zwischen eigentlicher Handlung und Romanze wie im ersten Teil hat den besonderen Reiz ausgemacht. Das ist hier leider völlig verlorengegangen. Alexia kommt zwar teilweise hinter das Geheimnis ihrer Schwangerschaft, aber noch sind nicht alle Fragen beantwortet.

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  • Rezension zu "Entflammte Nacht" von Gail Carriger

    Entflammte Nacht

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. September 2011 um 18:17

    Bevor es losgeht, erstmal die obligatorische Spoilerwarnung! Wer das Buch noch lesen will, sollte meine Rezi mit Vorsicht genießen. Teil 2 (Brennende Finsternis) endet damit, dass Lord Maccon seine Gattin vor die Tür setzt, weil diese schwanger ist und er nicht glauben kann, dass er der Vater ist. Dieser 3. Band der Reihe schließt nahtlos daran an. Leider war auch Lady Alexia’s Schwester Felicity anwesend, als ihr Gatte sie verstieß und diese konnte ihren Mund nicht halten, so dass sich Alexia’s Schwangerschaft zu einem handfesten Skandal entwickelt. Nicht nur die Zeitungen berichten über ihre mögliche „Indiskretion“, auch haben es plötzlich sämtliche Vampire auf sie abgesehen und versuchen sie (mal wieder) zu töten. Ganz zu schweigen von mechanischen, Gift spritzenden Marienkäfern! Zum Glück hat Lord Akeldama ihr angeboten, bei ihm unterzukommen. Doch der ist mitsamt seinen Drohen spurlos verschwunden, als Alexia bei ihm ankommt. Als sie dann auch noch ein Brief von Queen Victoria erhält, in dem diese erklärt, dass Alexia nicht länger die Mujah ist, beschließt Alexia, England zu verlassen. Begleitet von Madame Lefoux und Floote begibt sie sich auf’s europäische Festland, um dort einen Beweis ihrer Unschuld zu finden. Und was macht Lord Maccon in der Zwischenzeit? Der besäuft sich nach Strich und Faden! Wie man sich denken kann, ist mit einem hackedichten Werwolf nicht wirklich viel anzufangen. Deshalb hat der arme, geplagte Professor Lyall jetzt alle Hände voll zu tun. Er kümmert sich um BUR- und Rudelangelegenheiten, schlägt sich mit Werwölfen herum, die das Rudel übernehmen wollen, sucht nach Lord Akeldama und seinen Drohnen und versucht nebenbei auch noch, seinen Alpha davon abzuhalten, sich weiter vollaufen zu lassen. Meinung: Von diesem Teil der Lady Alexia-Reihe bin ich nicht ganz so begeistert wie sonst. Gerade das erste Drittel des Buches kam mir eher albern, denn witzig vor. So als wolle die Autorin auf Biegen und Brechen ein paar Lacher erzwingen. Zum Glück berappelt sich die Geschichte dann doch noch und verläuft in gewohnter Manier. Wen ich allerdings schmerzlich vermisst habe, ist Lord Akeldama. Zwar taucht er am Ende des Buches dann doch noch auf, seine unnachahmliche Art blieb jedoch größtenteils verschwunden. :-( Auch die Versöhnung zwischen Lord und Lady Maccon war etwas dünn. Conall hätte meiner Meinung nach ein bisschen mehr zu Kreuze kriechen müssen und Alexia hätte ihn mehr leiden lassen sollen. Aber nun… Immerhin gibt es aber nicht nur Negatives zu berichten. Mrs. Tunstall formerly known as Miss Ivy Hisslepenny ist doch immer noch für ein Kopfschütteln gut. :-) Besonders angetan hat es mir die Stelle, in der sie Madame Lefoux’s Hutladen übernehmen soll und mit einer Katze verglichen wird, die einen Taubenschlag hüten soll und die über eine eigensinnige Auffassung verfügt, was die Dekoration der Federn angeht. :-D Auch der Brief, den sie an Alexia schreibt, ist der Knaller. Au gratin! Bleibt noch zu erwähnen, dass auch Channing Channing von den Chesterfield Channings, den zwar keiner leiden kann, der sich am Ende trotzdem als nützlich erweist, wieder mit von der Partie ist. Und dass Captain Featherstonehaugh die Damenwelt in Aufruhr versetzt. Wechselt er doch seine Verlobten wie andere Leute ihre Schnupftücher. Zuletzt munkelte man, er sei mit Miss Wibbley verlobt, die gerade erst aus dem Mädchenpensionat nach Hause gekommen sei. Skandalös! Auch Biffy, Lord Akeldama’s Lieblingsdrohne, lernt man etwas näher kennen und was mit dem passiert…. ach, lest selbst! Bevor ich’s vergesse, muss ich natürlich noch ein bisschen auf dem deutschen Titel rumhacken. Wie kann man nur!!! Fazit: Nicht ganz so gut wie die Vorgänger. Aus wohlunterrichteter Quelle weiß ich aber, dass Band 4 wieder besser werden soll. Wann der jedoch erscheint, steht leider noch in den Sternen. :-(

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