Gail Carriger Etiquette and Espionage

(4)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(0)
(1)
(2)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Etiquette and Espionage“ von Gail Carriger

Stöbern in Romane

Dann schlaf auch du

Unglaubliche Geschichte

brauneye29

Die goldene Stadt

Insgesamt fand ich diesen Abenteurer Roman nicht gelungen und er könnte noch um einiges ausgebessert werden.

fenscor

Liebe zwischen den Zeilen

Leise Töne, bewegende Schicksale, eine wundervolle Atmosphäre und viel Herz. Dramatische Geschehnisse, welche dem Leser zu Herzen gehen.

hasirasi2

Und jetzt auch noch Liebe

eine tolle Urlaubslektüre

Bibilotta

Das Licht zwischen den Wolken

Sehr schöne und emotionale Familiengeschichte

momomaus3

Heimkehren

Eine wunderschöne Geschichte über Generationen hinweg!

Lealein1906

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • "Etiquette & Espionage" Von Gail Carriger

    Etiquette and Espionage
    Rinnerl

    Rinnerl

    Die 14-jährige Sophronia Temminnick ist das Jüngste eines ganzen Sacks voller Geschwister und erzieherisch gesehen eine echte Herausforderung.  Mehr daran interessiert mechanische Dinge auseinanderzulegen und zu inspizieren, als zu lernen wie man richtig knickst, hat sie ihre Mutter längst in die Verzweiflung getrieben.  Nach einem letzten bedauerlichen Zwischenfall mit dem Speiseaufzug der Familie wird Sophronia zu ihrem Entsetzen kurzerhand auf „Mademoiselle Geraldine‘s Finishing Academy for Young Ladies of Quality“, einem Internat das ihr (endlich) damenhaftes Benehmen beibringen soll, abgeschoben.  Entgegen ihrer Erwartung, wird bereits die Anreise zum reinsten Abenteuer, von der Schule an sich ganz zu schweigen. Madmoiselle Gerladine’s ist ganz sicher nicht das, was ihre Mutter sich unter einer Finishing Academy vorgestellt hat. Zwar bringen sie einem durchaus bei, wie man sich für welchen Anlass richtig kleidet und benimmt aber das ist bei weitem noch nicht alles. Tanzlektionen dienen außerdem dazu geheime Nachrichten zu übermitteln, Hauswirtschaft beinhaltet die Planung zur Vergiftung der Gäste und Lektionen in Selbstverteidigung erteilt ein Werwolf.  Sophronia und ihre neu gewonnen Freunde haben noch einiges zu lernen bis sie von sich behaupten können tatsächlich „gefinished“ zu sein. „Etiquette & Espionage“ von Gail Carriger ist das erste von mehreren Büchern der Reihe, aber es wird wohl mein einziges bleiben.  Eigentlich hat das Buch alles, was ein gutes Jugendbuch so braucht. Eine sympathische Protagonistin, eine ansprechende Story und der Schreibstil ist auch völlig okay, aber es ist und bleibt einfach nicht mein Genre.  Dies war mein zweiter Versuch mich für Steampunk zu erwärmen, der erste ist kläglich gescheitert, und auch jetzt hat es eher suboptimal funktioniert.  Ich hab‘s versucht, aber die Begeisterung will sich nicht einstellen. Mir persönlich war es auch ein bisschen zu viel Genremix, von Steampunk über Vampire und Werwölfe zu mysteriösen Dunkelmännern. Könnte natürlich auch daran liegen, dass ich nicht mehr zur Zielgruppe gehöre :) Fazit: Mein Geschmack war es nicht unbedingt, aber trotzdem glaube ich, dass das Buch für Steampunk Fans im Alter von 13 + durchaus empfehlenswert sein könnte. 

    Mehr
    • 4
  • Rezension zu "Etiquette and Espionage" von Gail Carriger

    Etiquette and Espionage
    Shiku

    Shiku

    24. February 2013 um 11:31

    Mit ihren vierzehn Jahren ist Sophronia Temminnick noch keine Lady und wenn ihr momentanes Verhalten auf etwas schließen lässt, dann darauf dass sie auch in ein paar Jahren noch weit davon entfernt sein wird. Der Wirbelwind legt zum Kummer von Mrs. Temminnick so überhaupt kein „mädchenhaftes“ Verhalten an den Tag, so dass es für Sophronias Mutter eine wahre Erleichterung ist, als ein Gast zustimmt, das Mädchen an ihrer Schule anzunehmen. Dort soll sie lernen, eine Lady zu sein: wie man sich benimmt, was man trägt, wie man einem Mann zu begegnen hat … was aber weder Mutter noch Tochter wissen, ist, dass das nur ein Teil des Lehrplans ist. Der andere dürfte Sophronia ein wenig besser gefallen: Sie soll lernen, wie man sich gegen Werwölfe und Vampire zur Wehr setzt, welchen Augenaufschlag es benötigt, um andere nach der eigenen Pfeife tanzen zu lassen, wie man an eigentlich geheime Informationen kommt und vor allem wie man jemanden unauffällig, aber effektiv aus dem Leben verabschiedet. Wäre aber auch gelacht, wenn selbst das problemlos klappen würde – Sophronia hat nun einmal ihren Kopf und lässt sich von niemanden so recht bändigen. - Das ist erst das zweite Buch, das ich von Gail Carriger lese, aber ich kann wohl behaupten, dass die Frau einfach ein Händchen für Charaktere hat. Das Buch hatte kaum begonnen, da weinte ich nicht nur Lachtränen, ich hatte auch bereits Sophronia in mein Herz geschlossen – ich denke, das ist die einzige Form der Instalove, die ich gutheiße. Glücklicherweise geht es mit der quirligen 14-Jährigen nicht nur gut los, es bleibt auch so. Sie beweist, dass sie flexibel ist und sich neuen Situationen sehr gut anpassen kann; das ist auch bitter nötig, denn ihre Neugierde bringt sie nicht selten ein wenig in die Bredouille. Gut, wenn man damit umgehen kann! Und auch wenn sie an der neuen Schule lernt, wie man eine Lady ist, so bleibt sie doch sich selbst treu und nutzt das neuerworbene Wissen, um anderen die Suppe zu versalzen. Allein bleibt sie aber nicht lange, denn auch Freunde findet sie schnell beziehungsweise sind einige in Aussicht. Da wäre Dimity, die eigentlich wirklich eine Lady werden will und niemanden umbringen möchte, schon gar nicht ihren künftigen Ehemann. Die Hände macht sie sich trotzdem manchmal schmutzig, letzten Endes kommt sie eben aus einer kriminellen Familie. Das heißt … außer wenn sie Blut sieht, dann fällt sie einfach in Ohnmacht. In Zukunft dürfte es auch mit Agatha und Sidheag interessant werden. Erstere ist ein extrem schüchternes Mädchen, Zweitere, Sidheag Maccon mit vollem Namen, dürfte einigen auch aus der „Parasol Protectorate“-Reihe bekannt sein. Hier sind sie noch ein bisschen zurückhaltend, aber Sophronia wäre ja nicht sie selbst, wenn sie die beiden nicht noch für sich gewinnen könnte. Aber das sind längst nicht alle – auch außerhalb des Klassenraumes befinden sich einige Namen, die man sich merken sollte. Von interessanten Lehrern mal abgesehen, sind da ein neunjähriges, aber verflucht cleveres Kind namens Vieve und der charmante, sozial aber auf einer anderen Ebene angesiedelte Soap zu nennen – beides wirklich liebreizende Personen, die Sophronia noch so einiges beibringen können und ihren Teil dazu beitragen, dass sie, auch charakterlich, vorankommt. (Außerdem: Bumbersnoot. Aber den muss man wirklich selber kennenlernen.) Sprachlich ist es, wie auch in anderen Büchern der Autorin, der Zeit angepasst, aber nicht so steif, dass der Lesefluss gestört wäre. Nein, schon die Sprache macht Spaß und strotzt geradezu vor Witz, ohne lächerlich zu wirken. Wie gesagt: Ich hatte ein paar Seiten gelesen und konnte mehrmals lachen, und das hat sich im Verlauf der Geschichte zum Glück nicht geändert. Das Schöne an der britischen Ausgabe ist außerdem, dass sie tatsächlich in britischem Englisch daherkommt! Aufgrund der Festlegungen vom Verlag erscheint das Original trotz des Ortes des Geschehens in amerikanischem Englisch und zumindest bei der „Parasol Protectorate“-Reihe änderte man daran nie was. Hier aber kann man sich über viele Us und viele Ls freuen, und sollten jemals Hosen erwähnt werden, werden es „breeches“ statt „britches“ sein. Der einzige (ansatzweise) negative Punkt des Buches zeigt sich für mich im Inhalt. Natürlich kann die Handlung nicht sofort losrasen, wobei sie eigentlich genau das tut. Kaum treffen wir Sophronia das erste Mal, schon ist sie unterwegs und auf der Flucht – aber dieses Tempo kann nicht ständig gehalten werden, irgendwie muss man die Charaktere und die Schule ja auch kennenlernen! Dazu gibt es Gelegenheit, genauso wird ein neuer Konflikt eingeleitet und auch wenn die Handlung nie wirklich stillsteht, kommt das Buch mit der Lösung des Problems ab einem gewissen Punkt nicht wirklich voran. Es war nie so schlimm, dass es sich ernsthaft ziehen würde, aber bei mir stellte sich eine leichte Ungeduld ein, bis die Autorin auch schon zum Finale ausholt und so richtig loslegt. Von daher ist es nur ein kleiner Kritikpunkt, der dem bedingungslosen Anbeten jedoch im Wege steht. Außerdem waren ein paar wenige Dinge etwas vorhersehbar, aber das sei dem Buch verziehen. Spaß gemacht hat’s nämlich trotzdem. Was das Steampunkelement angeht, scheint sich Gail Carriger hier weniger zurückgehalten zu haben, auch wenn es noch lange nicht überwiegt. Aber wir haben hier fliegende Schiffe, Haushalts- und Wachroboter, mechanische Tiere und noch so einiges mehr, das es in der Zeit eigentlich nicht geben sollte. So ist’s aber lustiger. Ich bin schon sehr gespannt, wie es damit in den nächsten Bänden weitergeht, freue mich aber auch darauf, mehr über die Schulen zu erfahren. Neben der, die Sophronia besucht, gibt es nämlich noch eine für Jungs/böse Genies und diesem Umstand entsprechend bin ich noch ziemlich misstrauisch, was sie und die Lehrer angeht. Was sind ihre eigentlichen Ziele, wozu bilden sie die Schüler so speziell aus? Einen Grund muss es geben und ich brenne darauf, ihn zu erfahren! Gleiches gilt für ein kleines, mehrarmiges Tierchen, das schon in „Soulless“ Erwähnung fand und auch hier immer wieder auftaucht. Ärger gibt das auf jeden Fall noch! - „Etiquette & Espionage“ ist ein wirklich reizender Auftakt zu einer mehr-oder-minder-neuen Reihe, der vor allem mit seinen Charakteren überzeugt, allen voran natürlich Sophronia, die man einfach lieben muss. Wer die Bücher der „Parasol Protectorate“-Reihe mochte, sollte unbedingt auch hier reinlesen, aber es lohnt sich auch, wenn ihr Abenteuer, jede Menge Humor und ein bisschen Steampunk mögt.

    Mehr