Gail Carriger Glühende Dunkelheit

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Inhaltsangabe zu „Glühende Dunkelheit“ von Gail Carriger

Nachdem Miss Alexia Tarabotti in Notwehr einen Vampir getötet hat, steht sie nun dem Alpha-Werwolf Lord Maccon gegenüber – dem Chefermittler der Queen für übernatürliche Angelegenheiten. Als dieser sich weigert, sie in die Ermittlungen einzubeziehen, beschließt Alexia, selbst nachzuforschen, was hinter dem Angriff auf sie steckt. Und plötzlich befindet sie sich nicht nur tief in einer Intrige gegen das Britische Empire – sie sieht auch ihr Herz durch den attraktiven Lord Maccon bedroht …

Hab nur bis Seite 147 gelesen. Ich will das Buch jetzt nicht schlecht reden. Es ist einfach nichts für mich.

— LisasPhantasiaBooks
LisasPhantasiaBooks

Ein sehr humorvolles Buch, dass mich positiv überrascht hat. Sympathische Charaktere und eine seelenlose Protagonistin, die ich wirklich mag

— Myriam_Vantrepol
Myriam_Vantrepol

Spannende Geschichte mit düsterer Atmosphäre und einer Protagonistin, die witziger nicht sein könnte

— anna1911
anna1911

Ich liebe die Reihe um Lady Alexia.

— myBooks76
myBooks76

Schon wegen den verbalen Kämpfen zwischen Lady Alexia und Lord Maccon lesenswert

— Vampir-Fan
Vampir-Fan

Die perfekte Mischung aus Romantik, Steampunk und Fantasy!

— Evynne
Evynne

Ein sehr unterhaltsames Buch. Für Fans von unterhaltsamer Fantasy mit viel Romantik ist die Reihe empfehlenswert!

— Nenatie
Nenatie

Der Stil ist flüssig, die Hauptfiguren sind temperamentvoll und witzig aber die Handlung ist eher weniger interessant und recht vorhersehbar

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Frau Carriger mischt Übernatürliches mit Steampunk und erschafft so ein rundum geniales Buch.

— Anni-chan
Anni-chan

Die Serie ist eindeutig eine meiner liebsten - wer kann der alten Jungfer schon widerstehen.

— annlu
annlu

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  • Eine Heldin mal ganz anders

    Glühende Dunkelheit
    myBooks76

    myBooks76

    05. March 2017 um 14:51

    Ich liebe die Reihe um Lady Alexia.Das Buch ist eine Mischung aus Historischen Liebesroman und Krimi. Da ich schon immer eine Schwäche für solche Bücher hatte, gefiel mir die Mischung aus Paranormal und Historischen Liebesroman ganz gut. Dabei ist Lady Alexia keine einfache Protagonistin. Sie ist taff, und lässt sich von den Einschränkungen der damaligen Zeit, nicht davon abhalten ihr Leben so zu leben, wie sie es möchte.Hinzu kommt das sie auch noch eine halbe Italienerin ist und nicht gerade dem Schönheitsideal entspricht. Dass sie damit kaum Chancen hat einen Ehemann zu finden, bekommt sie immer wieder von ihrer Familie zu hören. Das macht sie mir aber sympathischer.Was Lord Conall Maccon betrifft. Er ist Schotte und Werwolf, was soll ich noch mehr sagen. ;)Was mir auch ganz gut an dem Buch gefallen hat ist, dass die Autorin nicht diese typischen Paranormalen Elemente in diesem Buch mit reingebracht hat. Werwölfe sind hier, wenn sie sich bei Vollmond verwandeln nicht nett. Sie sind Monster, die nach der Verwandlung nichts Menschliches mehr an sich haben.Der Schreibstil wie auch der Erzählstil der Autorin ist sehr leicht und Humorvoll. Und auch die Liebesgeschichte zwischen Alexia und Conall entwickelt sich erst nach und nach und kommt knapp vor Ende des Buches zu ihrem Finale. Allerdings ist die Spannung, die zwischen den zwei besteht und ihre Interaktionen, so humorvoll beschrieben, dass es mir wirklich sehr viel Spaß gemacht hat das Buch zu lesen.Auch wenn manche Kapitel einige längen haben, hat mir das Buch doch recht vergnügliche Stunden verschafft.

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  • Lady Alexia und der Alpha Wolf

    Glühende Dunkelheit
    Vampir-Fan

    Vampir-Fan

    Nachdem Miss Alexia Tarabotti in Notwehr einen Vampir getötet hat, steht sie nun dem Alpha-Werwolf Lord Maccon gegenüber – dem Chefermittler der Queen für übernatürliche Angelegenheiten. Als dieser sich weigert, sie in die Ermittlungen einzubeziehen, beschließt Alexia, selbst nachzuforschen, was hinter dem Angriff auf sie steckt. Und plötzlich befindet sie sich nicht nur tief in einer Intrige gegen das Britische Empire – sie sieht auch ihr Herz durch den attraktiven Lord Maccon bedroht …...Glühende Dunkelheit ist der 1. Teile der Lady Alexia Reihe von der amerikanische Autorin Gail Carriger. Ich muß gestehen das ich dieses Buch schon seit mehreren Jahren immer wieder mal in Erwähgung gezogen hab und es endlich mir geholt haben. Ich so begeistert von dem Buch das ich froh bin noch weitere 2 Teile der Reihe hier zu haben. Die Protagonisten sind einfach sehr erfrischent und ich liebe die stichelleinen die sie sich verbal um die Ohren hauen. Lady Alexia ist eifach ein toller Charakter den man sofort in seinHerz schließt. Der Schreibstill ist sehr flüssig und man wird direkt in das 18. Jahrhundert gezogen. Ein klasse Buch das sich 4 von 5 Sternen verdient hat.

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    • 2
  • Amüsant und unterhaltsam

    Glühende Dunkelheit
    Nenatie

    Nenatie

    11. December 2015 um 18:53

    Inhalt Miss Alexia Tarabotti ist anders als ihre Altersgenossen. Sie ist resolut, hat ihren eigenen Kopf und vor allem ist sie eine Außernatürliche. Eines Abends, auf einem Ball, wird sie von einem Vampir angegriffen. In Notwehr tötet sie diesen und schon steht sie dem Chefermittler für übernatürliche Angelegenheiten der Queen, Lord Maccon, gegenüber. Lord Maccon weigert sich aber beharrlich Alexia in die Ermittlungen zu diesem Fall einzubeziehen und so muss Alexia eben alleine Nachforschungen anstellen. Dafür arbeitet sie auch mit den Vampiren der Stadt zusammen. Doch der Fall entpuppt sich größer als Erwartet und nicht nur die Angreifer machen Alexia zu schaffen. Auch Lord Maccon beginnt zunehmend Alexia zu verwirren. Meinung Die Reihe klingt so interessant und das erste Buch lag schon länger auf meinem SuB, und nun hab ich es endlich gelesen. Die Geschichte geht gleich witzig und spannend los. Der Leser landet mitten im Geschehen, nachdem Alexia ganz kurz vorgestellt wurde. Ich musste das ganze Buch über sehr oft grinsen und teilweise auch sehr lachen, Alexia und Lord Maccon kommen in die absurdesten Situationen und ihr Gekabbel ist wirklich sehr amüsant. Leider war die Geschichte teilweise sehr vorhersehbar, das hat die Spannung getrübt. Gali Carriger geht sehr detailiert auf die Mode ein, jedes Detail von Alexias Kleidern wurde beschrieben. Auch wenn es zum Dinner ging wurden die Mahlzeiten sehr genau beschrieben, mir war das ab und an zu viel des Guten. Die Welt und ihre Bewohner fand ich toll. Das britische Königreich hat die Anwesenheit der Übernatürlichen, also Vampiren, Werwölfen und auch Geistern, akzeptiert. Vampire und Werwölfe haben sogar jeweils einen offiziellen Berater für die Queen am Hof. Auch die Idee mit dem Büro für übernatürliche Angelegenheiten fand ich toll und alles war auch sehr gut umgesetzt. Allein schon die Idee, eine Behörde für Übernatürliche ist einfach super! Es gab hier und da auch das eine oder andere kleine Steampunk Element, war aber eher ein übernatürlicher Krimi der im viktorianischen London spielt. Alexia war mir sofort sympathisch. Sie ist schlagfertig, hat Humor und ihren eigenen Kopf. Man muss sie einfach mögen :) Auch Lord Maccon, der knurrige Werwolf und sein Beta, Professor Lyall waren mir sofort sympathisch. Jeder hat so seine keinen Eigenheiten. Die weiteren Charaktere waren ebenfalls außergewöhnlich und teilweise sehr exzentrisch. Der Schreibstil ist wirklich toll zu lesen, mit viel Humor und Charme wird die Geschichte erzählt. Das Buch liest sich unheimlich schnell weg. Auch wenn es ein paar uninteressantere Passagen für mich gab konnte ich nicht aufhören zu lesen. Ich freue mich auf die weiteren Bände der Reihe! 4 Sterne. Ein sehr unterhaltsames Buch. Für Fans von unterhaltsamer Fantasy mit viel Romantik ist die Reihe empfehlenswert!

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  • Sehr positiv überrascht!

    Glühende Dunkelheit
    Anni-chan

    Anni-chan

    12. September 2015 um 10:58

    Titel: Glühende Dunkelheit OT: Soulless Autor: Gail Carriger Verlag: Random House (Blanvalet Verlag) Ausstattung: Klappenbroschur Seiten: 412 Preis: 9,99 € ISBN: 978-3-442-37649-0 Erscheinungstag: 2. August 2011   Reihe: Lady Alexia Glühende Dunkelheit Brennende Finsternis Entbrannte Nacht Feurige Schatten Sengendes Zwielicht   Kurzbeschreibung   Nachdem Miss Alexia Tarabotti in Notwehr einen Vampir getötet hat, steht sie nun dem Alpha-Werwolf Lord Maccon gegenüber – dem Chefermittler der Queen für übernatürliche Angelegenheiten. Als dieser sich weigert, sie in die Ermittlungen einzubeziehen, beschließt Alexia, selbst nachzuforschen, was hinter dem Angriff auf sie steckt. Und plötzlich befindet sie sich nicht nur tief in einer Intrige gegen das Britische Empire – sie sieht auch ihr Herz durch den attraktiven Lord Maccon bedroht … (Quelle: Random House)   Äußere Erscheinung   Auf dem Cover befindet sich eine hübsche junge Frau mit einem hochgeschlossenen blau-schwarzen Kleid, Handschuhen und Regenschirm, die eine altmodische Taschenuhr bei sich trägt. Im Hintergrund sieht man den Big Ben in einer scheurigen Vollmond nach. Der Rand des Covers sieht aus, wie eine Art alte Steinmauer. Was sehr auffällt, ist der Autorenname in goldenen Großbuchstaben in der oberen Ecke über dem Coverbild. Der Titel hingegen ist sehr klein an der unteren Kante positioniert. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich ‚Gail Carriger‘ als Titel sehen und ‚Glühende Dunkelheit‘ bestenfalls als Untertitel. Der Titel ist schlichtweg zu klein, aber das ist ja nur ein kleines Übel.   Erster Eindruck   Am Anfang habe ich ein wenig gerätselt, in welchem Jahrhundert dieses Buch spielt, bis es schließlich verraten wurde. Kleiner Hinweis: Es ist das 19. Jahrhundert. Mit historischen Romanen habe ich normalerweise wenig am Hut, wenn ich ehrlich bin, aber dieses hier hat mich von der Sekunde, in der eine liebe Kommilitonin es mir in die Hand gedrückt hat, in seinen Bann gezogen.   Meine Meinung   Alexia Tarabotti ist eine sehr willensstarke Frau, mit der ich mich unglaublich gut identifizieren konnte, obwohl sie knapp zweihundert Jahre vor meiner Zeit lebt und ich immer noch nicht so ganz verstehen kann, wieso sie an ihrer Schönheit zweifelt und sich gefühlte hundertmal selbst als ‚alte Jungfer‘ bezeichnet. Das war aber auch das einzige, was mich ein wenig bei ihr gestört hat. Alexia polarisiert auf jeden Fall von allen Protagonistinnen, von denen ich in diesem Jahr gelesen habe, mit ihrem altmodisch-höflichen, aber dennoch bestimmten Sprachgebrauch, der trotz des Zeitalters, in dem sich das Buch befindet, sehr leicht und flüssig zu lesen ist. Ihre beste Freundin Ivy Hisselpenny war auch ein sehr amüsanter Charakter, obwohl sie mir manchmal schon echt leidtat, so wie alle auf ihren scheußlichen Hüten rumhacken. Es war definitiv ein Spaß, die Stellen mit ihr zu lesen. Genauso wie die mit Lord Akeldama, einem Vampir und guten Freund von Alexia, der sich stets kunterbunt kleidet und wirklich ein wenig extravagant tut. Echt eine Figur, die man sofort in sein Herz schließt. Lord Maccon, dem Alpha des örtlichen Werwolfrudels stand ich am Anfang noch ein wenig unentschlossen gegenüber, aber es dauerte gar nicht lange, da hatte er sich in mein Herz gemogelt. Alexias und seine verbalen Schlagabtäusche waren echt zum Schießen. Außerdem, wer hätte denn nicht gerne einen starken, gutaussehenden Werwolf. Hach, ich habe nun mal ein Herz für Werwölfe. Der Schreibstil des Buches ist für eine Übersetzung sehr gut gelungen. Wo ich normalerweise bei deutschen Büchern überlegte, wie sich bestimmte Sätze auf Englisch besser anhören könnten, war ich dieses Mal so in der Geschichte gefangen, dass ich vollkommen zufrieden bin.  Es war wirklich amüsiert, dieses Buch zu lesen, dennoch eignet es sich nicht, es in der Öffentlichkeit zu lesen. Lachanfälle und Oh-Momente sind vorprogrammiert. Die Idee von Vampiren und Werwölfen ist ja an sich nicht neu, aber diese Wesen in das viktorianische England zu setzen und die Bedeutung der Seele (oder eben nicht vorhandenen Seele) zu erhöhen, war innovativ und einfach eine Geschichte, die einzigartig ist und seines gleichen sucht. Zu guter letzt möchte ich noch ein paar Worte zu der Romanze verlieren. Es steht immer im Vordergrund, dass es nicht hauptsächlich eine Liebesgeschichte, sondern Fantasy ist, deshalb sind die romantischen Stellen eher als ein Extra zu sehen und perfekt in die Geschichte gestreut, lockern sie die Stimmung nach handlungsreichen Passagen ungemein auf. Trotzdem ist sie nicht weniger bedeutsam, als andere Bücher, die ihren Fokus eher auf die Romanze legen.   Fazit   Ein Buch, dass definitiv mehr Aufmerksamkeit erhalten sollte, denn es verfolgt ein neuartiges, nie dargewesenes Konzept, ist leicht zu lesen und macht einfach nur süchtig.   Bewertung   5/5   http://anni-chans-fantastic-books.blogspot.com/2015/06/rezension-gluhende-dunkelheit-lady.html

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  • Steampunk mit Vampiren & Werwölfen in der viktorianischen Ära!

    Glühende Dunkelheit (Lady Alexia 1)
    Querleserin

    Querleserin

    30. July 2014 um 00:00

    Inhalt:Alexia Tarabotti, alte Jungfer, Halb-Italienerin und ohne Seele geboren, ist eine pragmatische, intelligente und etwas forsche Dame der Londonder Gesellschaft! Als mysteriöse Vorkommnisse, in die Alexia involviert wird, die übernatürliche Gemeinschaft Londons erschüttern, lässt sie es sich nicht nehmen sich in die Ermittlungen einzumischen. Davon ist der Alpha-Werwolf Lord Maccon, der zugleich Chefermittler der Queen für übernatürliche Angelegenheiten ist, alles andere als begeistert. Doch während beide immer tiefer in den Strudel der Ereignisse gezogen werden, kommen sie sich unweigerlich näher.Die Handlung ist zugleich spannend und witzig, da Miss Tarabotti eine nüchterne und unfreiwillige Komik an den Tag legt. Dass ihre Familie, die den Bennets aus Jane Austens "Stolz und Vorurteil" Konkurrenz macht, nichts von Alexias Seelenlosigkeit und Verbindung zur übernatürlichen Seite Londons weiß, sorgt zusätzlich für große Verwirrung. Einzig der Butler, der bereits in den Diensten ihres seelenlosen, verstorbenen Vaters stand, weiß Bescheid und steht ihr im Hintergrund hilfreich zur Seite.Neben den Vampiren und Werwölfen spielen auch mysteriöse Apparaturen eine Rolle, die mich dazu veranlasst haben das Buch dem Steampunk zuzuordnen. Auch die Ansiedelung der Geschichte im viktorianischen England bestärkt diesen Schluss.Die Sprecherin Tanja Fornaro passt, meiner Meinung nach, gut zu der nüchternen Art Alexias aus deren Sicht die Handlung geschildert wird. Trotzdem glaube ich, dass es geschmackssache ist, ob einem persönlich ein Sprecher zusagt. (Deshalb am besten vorher immer erst in ein Hörbuch reinhören! 😉)Ich empfehle das Hörbuch für alle die Vampire und Werwölfe mal auf andere Weise sehen möchten, nüchternen Humor mögen und sich mit einem etwas anderen 19. Jahrhundert als es in den Geschichtsbüchern steht, anfreunden können.

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    • 2
  • Schirm, Scharm und eine Tasse Tee

    Glühende Dunkelheit
    bookblossom

    bookblossom

    19. June 2014 um 17:08

    Erster Satz: Miss Alexia Tarabotti amüsierte sich nicht. Glühende Dunkelheit entführt uns in die Schattenwelt Londons des 18 Jahrhunderts. Vampire und Werwölfe werden langsam in die Gesellschaft eingegliedert, ihre Existenz ist also kein Geheimnis mehr. Trotzdem sind Werwölfe keineswegs flauschig, sondern eher reißende Bestien und Vampire alles andere als harmlose Blutsauger. Den Überblick über all diese übernatürlichen Wesen behält eine Organisation namens BUR (Bureau of Unnatural Registry), der auch Hauptprotagonist, Alpha Werolf und Chefermittler der Queen Lord Maccon angehört, mit eben diesem es Miss Alexia Tarabotti, ihrerseits Halbitalienerin und seelenlose 26-jährige Jungfer, aufgrund eines ausversehen gepfählten Vampirs zu tun bekommt. Wie es zu dem Unglück kam? Auf einem Ball der Londoner Adeles Gesellschaft erdreiste sich der Blutsauger doch tatsächlich dazu, Miss Alexia unvorgestellt und uneingeladen anzugreifen. Diese entledigte sich des Problems mittels ihres treuen Regenschirms und ihrer Gabe als sogenannte Außernatürliche die übernatürlichen Fähigkeiten der Schattenwesen durch ihre Berührung zu neutralisieren. Schnell wird klar, dass die Londoner Gesellschaft mit einigen Problemen zu kämpfen hat: Vampire und Werwölfe verschwinden spurlos und überall tauchen unregistrierte Neulinge auf, die ohne Anstand in der Stadt herumstreunen. Zu ihrem Unglück werden Alexia und ihre besondere Fähigkeit zum Mittelpunkt der Ermittlungen des unverschämt gutaussehenden Werwolfinspektors Lord Maccon. Für die junge Frau wird es höchste Zeit sich in die Angelegnheiten von BUR einzumischen und hinter das Geheimnis der Angriffe auf ihre Person und das Verschwinden der übernatürlichen Wesen zu kommen… Zu Beginn möchte ich sagen, dass ich vom Aufbau der übernatürlichen Gesellschaft sehr begeistert war. Ein ganz neues System, dass ich zuvor noch nirgends entdeckt habe und das reichlich Potenzial verspricht. Auch die Figuren in der Geschichte sind liebevoll ausgearbeitet. Alexia ist eine taffe junge Frau die mit sprühendem Charme und reichlich Humor ausgestattet ist. Lord Maccon hingegen ist ihr grummeliger, starrköpfigere Gegenpart von dem sie sich jedoch nichts gefallen lässt. Sehr oft liefern sie sich ironisch-witzige Wortgefechte, wobei eine gewisse anzügliche Spannung zwischen den Beiden nicht zu leugnen ist. Sehr gut gefallen haben mir auch Nebencharaktere wie Lod Maccons Beta, Professor Randolph Lyall, der mit seiner höflichen und intellektuellen Persönlichkeit an der Seite des schnell aufbrausenden und überstürzt handelnden Maccon als Puffer kaum wegzudenken wäre und der liebenswerte Vampir Lord Akeldama (dessen Wesen mich doch sehr an Magnus Bane aus den Chroniken der Unterwelt erinnerte). Die Story ist durch ihren Witz und die aufkommende Neugierde was nun wirklich hinter all den Vorkommnissen steckt, flüssig zu lesen. Der Schreibstil der Autorin ist dem Jahrhundert angepasst und trägt zur Atmosphäre im Buch ungemein bei. Man bekommt richtig Lust auf eine Tasse heißen Earl Grey und ein Stück Battenbergkuchen. :) Trotz all dieser positiven Aspekte kam die Geschichte für mich erst nach den ersten 150 Seiten in Fahrt und ich war schon am Überlegen das Buch abzubrechen. Woran das lag? Zum Einen störte mich das ständige herumreiten auf dem Umstand, dass Alexia mit ihren 26 Jahren eine alte Jungfer wäre und sowieso keinen mehr abbekäme. Spätestens nach dem ersten Kapitel ist dieser Umstand zum Leser durchgedrungen, man muss nicht auf jeder folgenden Seite nochmal daran erinnert werden. Zum Anderen fehlt es einfach an Handlung auf den ersten Seiten. Der Überfall des Vampirs auf Alexia ist so ziemlich das einzig interessante, dass auf den ersten 150 Seiten passiert. Schade! Hier hätte ruhig noch ein wenig mehr Spannung reingebracht werden können. Hinzu kommt, dass ich eigentlich wegen der Einordnung in das Steampunkgenres zum Buch gegriffen habe, so frei nach dem Motto „Versuch mal was Neues“. Nur blieben Steampunkelemente leider völlig außen vor. Ab und zu fliegt mal ein Zeppelin über die Köpfe der Protagonisten hinweg, mehr aber auch nicht. Cover Mich begeistert das Cover sehr und auch die Folgebände können sich sehen lassen. Die Frau auf dem Bild entspricht genau meinen Vorstellungen von Alexia und besonders gut gefällt mir, dass auch immer wieder ihr ständiger Begleiter der Regenschirm vorkommt. ;) Fazit Wer einen Steampunkroman sucht ist hier völlig falsch. Vielmehr ist Glühnde Dunkelheit eine locker, flockige Romantsy Geschichte die mit viel Witz und durchaus mit Spannung aufwarten kann - allerdings erst nachdem man sich durch das erste Drittel des Buches gekämpft hat.

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  • Das Ding mit den Perspektiven

    Glühende Dunkelheit
    Sandra_B

    Sandra_B

    08. June 2014 um 21:21

    Kurzbeschreibung: Nachdem Miss Alexia Tarabotti in Notwehr einen Vampir getötet hat, steht sie nun dem Alpha-Werwolf Lord Maccon gegenüber – dem Chefermittler der Queen für übernatürliche Angelegenheiten. Als dieser sich weigert, sie in die Ermittlungen einzubeziehen, beschließt Alexia, selbst nachzuforschen, was hinter dem Angriff auf sie steckt. Und plötzlich befindet sie sich nicht nur tief in einer Intrige gegen das Britische Empire – sie sieht auch ihr Herz durch den attraktiven Lord Maccon bedroht … (Quelle blanvalet) Meine Meinung: Als ich das Cover des Romans Glühende Dunkelheit von Gail Carriger sah, war es um mich geschehen, denn ich bin durch und durch eine coverorientierte Käuferin. Wenn mich dann noch der Klapptext, sowie das Genre anspricht, wandert das Buch zur Kasse, so war es auch in diesem Fall. Hinzu kommt, dass ich unbedingt einmal etwas aus der Steampunkecke lesen wollte. Also stürzte ich mich voller Vorfreude auf das Schätzchen und was will ich sagen nach etwa zwanzig Seiten war meine Lesefreude schon etwas getrübt, denn die Autorin oder deren Übersetzerin, ich kann ja nur für die deutsche Ausgabe sprechen, sprang kunterbunt in den Perspektiven hin und her. Auf einer einzigen Buchseite las ich den Text aus Alexias Sicht, nach drei Sätzen aus Lord Maccon Perspektive und sein Beta Professor Lyall, ein Dr. Watson-Verschnitt, plapperte auch dazwischen. Ich kam mir vor, als würden abwechselnd verschiedene Persönlichkeiten von mir Besitz ergreifen und kaum hat man sich an eine gewöhnt, quasselt schon die Nächste los. Nicht falsch verstehen ich mag Perspektivwechsel, aber diese sollten für den Leser klar erkenntlich und nicht so sprunghaft sein, denn das wiederum verursacht Kopfschmerzen. Zum Thema Steampunk möchte ich erwähnen, dass ich das Gefühl hatte, Glühende Dunkelheit wurde aus marketingstrategischen Gründen in das Genre gequetscht, denn teilweise fand ich hier die dampfbetriebenen Gerätschaften, die eigentlich diesem Genre den Namen geben, etwas weit hergeholt und war mir nicht so sicher, ob die Autorin selbst überhaupt so genau wusste, was sie da beschrieb. Und Objekte wie Zeppeline sind jetzt nicht wirklich bahnbrechend, wenn man bedenkt, dass der Erste im realen Leben 1900 aufstieg. Ich denke eher, dass der Roman in Richtung Gaslight-Romancy anzusiedeln ist. Wer also gerne Steampunk liest, der könnte hier enttäuscht werden. Zu den Protagonisten kann ich sagen, dass Alexia häufig sehr anstrengend war und die Tatsache, dass sie mit 26 als alte Jungfer gilt, entlockte mir nach der zehnten Erwähnung nur noch ein müdes Lächeln. Auch der ständige Einwurf, dass sie Halbitalienerin ist und aufgrund ihres dunklen Teints und der nicht damenhaften Nase im eher blässlich, viktorianischen England als hässlich gilt, hatte sich meiner Meinung nach irgendwann einmal erschöpft. Trotzdem brachte sie mich des Öfteren zum Schmunzeln. Vor allem die Situationen mit Lord Maccon, waren doch sehr amüsant. Z.B. als sich dieser sich in ihrem Beisein von seiner Werwolfsform in einen Menschen zurückverwandelte, diese Wölfe sich ihre Kleidung nicht ans Bein binden und sie sehr tough auf seine Nacktheit reagiert hat, man bedenke die Zeit. Was mir allerdings weniger gefiel und Alexia auch etwas unsympathisch wirken ließ, war ihre ständige Kritik an der besten Freundin, weil diese einen etwas gewöhnungsbedürftigen Kleiderstil pflegt. Lord Maccon erfüllt alle Klischees, die einen gestandenen Werwolf so ausmachen, einschließlich der Verwandlung bei Vollmond, keine Kontrolle im Wolfszustand usw. Im Großen und Ganzen sehr stereotyp gehalten, na ja ich möchte an dieser Stelle einwerfen, dass durch den Roman einige stereotype Gestalten geistern. Aber im Fall des Lords mochte ich ihn durch das Zusammenspiel mit der Jungfer Alexia dann doch ganz gerne, man sollte halt eine Vorliebe für düstere und gefährliche Typen haben. Ich muss zugeben zwischen Alexia und ihrem Lord knisterte es schon gewaltig. Was mich persönlich beim Lesen von Glühende Dunkelheit am meisten verwirrt hat, war die seltsame Interpretation des Vampir- bzw. Werwolfsmythos und warum diese Wesen existieren. Ich hab ja schon viele Romane zu diesem Thema gelesen, aber dieser hier wartet für mich mit der verwunderlichsten Erklärung auf. Für manchen Leser kann das ein Nachteil sein, aber so manch anderen könnte die etwas außergewöhnliche Neudeutung gefallen. Zum Sprachstil: Ich bin ein Fan des Sherlock Holmes Filmes mit Robert Downes Jr., daher konnte bei mir der etwas altertümlich anmutende Sprachstil, der in diesem Werk gepflegt wird, sehr punkten und er passt meiner Meinung auch dazu. Es spielt ja im 1900 Jahrhundert und da erwarte ich für meinen Teil sogar eine an diese Zeit angepaßte Sprache. Natürlich bis zu einem gewissen Maße angepaßt, denn Originalliteratur aus dieser Epoche ist mit unter gar nicht so leicht zu lesen. Wer sich aber schon bei Sherlock Holmes damit nicht anfreunden konnte, dem rate ich von der Lektüre dieses Buches ab. Fazit: Glühende Dunkelheit ist trotz vieler Verwirrungen und wenn man die ständigen Perspektivwechsel ignorieren kann, durchaus lesenswert, zwar nicht großes Kino, aber für den Strand oder trübe Regentage gut geeignet.

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  • Eine perfekte Mischung aus Steampunk und Romantasy

    Glühende Dunkelheit
    Lielan

    Lielan

    19. April 2014 um 00:15

    Gail Carrigers "Glühende Dunkelheit" ist der Auftakt einer fantastischen, kriminalistischen, humorvollen Reihe, welche von einer sehr extrovertierten Protagonistin, Lady Alexia, erzählt, die absolut nicht in ihr aktuelles Zeitalter zu passen scheint. Miss Alexia Tarabotti hat mich persönlich direkt auf der ersten Seite von sich überzeugen können. Sie ist das perfekte Beispiel für eine alte Jungfer, Regeln kennt sie nicht, Sitten sowieso nicht. Alexia  hat ein viel zu loses Mundwerk und genauso groß ist auch ihr Selbstbewusstsein, kein Wunder, dass sie überall aneckt und sogar von ihrer eigenen Familie verhöhnt wird. Allerdings scheinen den Alpha-Werwolf und Chefermittler der Queen für übernatürliche Angelegenheiten Lord Maccon ihre Eigenschaften keinesfalls zu stören, ganz im Gegenteil, denn der attraktive, schottische Lord ist von Alexia sehr angetan und äußerst amüsiert. Neben außergewöhnlichen Charakteren trumpft die Autorin auch mit Intrigen, Krimi, Spannung und natürlich ganz großen Gefühlen. "Glühende Dunkelheit", ein Reihenauftakt, der sich mitten in mein Herz geschossen hat und der einfach Alles hat was mich beeindruckt! Kriminalistische, mysteriöse, und fantastische Elemente, im viktorianischen London, mit modernem Steampunk vermischt, eine Leidenschaft für Schokolade und Tee, die ich liebend gerne teile, der gewisse Witz, Humor und Ironie, der Muskelkater durch Dauergrinsen verursacht, darf natürlich auch nicht fehlen und das Ganze dann noch gepaart mit einem scharfen Schotten, der für rasende Herzen in der Frauen-und Leserwelt sorgt und schon ist das Meisterwerk fertig. Braucht ihr wirklich noch mehr Lesegründe? 

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  • Glühende Dunkelheit von Gail Carriger

    Glühende Dunkelheit
    nef

    nef

    03. April 2014 um 09:06

    Inhalt: London im 18. Jahrhundert: Die nicht mehr ganz so junge Alexia Tabotti ist als älteste Tochter der Familie beinahe vom Heiratsmarkt ausgeschlossen. Sehr zur Schande ihrer Mutter, versucht diese nun wenigstens die beiden jüngeren Damen des Hauses unter die Haube zu bringen. Da Alexis den Schönheitsidealen ? blasse Haut, schlank und leicht dümmlich ? mit ihrer italienischen Herkunft nicht entspricht, ist sie als Anstandsdame abgestellt worden. Auf einem weiteren sehr ermüdenden Tanzabend zieht sie sich in die Bibliothek des Gasthauses zurück um ein wenig Ruhe zu finden. Dummerweise hat sich ein Vampir in die Räumlichkeiten geschlichen und glaubt in der einsamen Dame einen leckeren Imbiss gefunden zu haben. Alexis gehört zwar nicht zu den Übernatürlichen, wie Vampire und Werwölfe allgemein betitelt werden, die sich in die Londoner Gesellschaft eingliedern, aber normal menschlich ist sie deshalb noch lange nicht. Im Gegenteil ? sie ist außernatürlich, was soviel bedeutet wie 'seelenlos'. Jeder Vampir, der ihren schönen Hals als Nahrungsquelle in Betracht zieht, wird sich kurz nach der Berührung ihrer Person in einen ganz normalen Menschen verwandeln ? solange der Kontakt anhält. Der nun sehr hungrig wirkende Anwesende scheint sie jedoch nicht zu kennen, was ihr klar macht, dass er nicht bei BUR (Bureau of Unnaturl Registry) registriert ist und somit keinem ansässigen Stock angehört. Ein Schwärmer in London? Zudem ein solch unerfahrener? Das gibt Alexis zu denken. Leider lässt er nicht von ihr ab und am Ende des Kampfes liegt er mit einer Haarnadel gepfählt auf dem Boden. Die rasch eintreffende Hilfe Lord Maccons erspart ihr viele Unannehmlichkeiten, auch wenn sie und der Lord auf Kriegsfuß stehen und bei jedem Aufeinandertreffen viele weniger freundlich gemeinte Worte fliegen. Erstaunlicherweise begibt es sich, dass die Treffen häufiger werden und die Auseinandersetzungen nicht nur wörtlicher natur sind. Meinung: Der erste Band um die seelenlose Alexis Tabotti von Gail Carriger entführt in das London des 18. Jahrhunderts. Der Sprachstil ist den Gepflogenheiten der Zeit angepasst worden und man fühlt sich ein wenig wie in einem Shakespeare-Stück. Die Geschichte ist an sich interessant. Vampire und Werwölfe werden in die Londoner Gesellschaft integriert und weniger stark gefürchtet als üblich. Trotzdessen sind Vampire immer noch Blutsauger erster Stunde und Werwölfe nicht nur flauschig, sondern häufiger reißende Bestien. Die erotischen Spannungen zwischen den zwei Hauptcharakteren steigern sich über das Buch verteilt und lassen den Leser etwas atemlos zurück. Mich hat an der Art des Buches allerdings ein wenig die fehlende Handlung der ersten 150 Seiten gestört. Zudem wird einfach zu oft darauf herumgeritten, das Lord Maccon ein Werwolf ist und Lady Tabotti eine alte Jungfer. Spätestens nach den ersten 20 Seiten weiß man dies und braucht es nicht nötigerweise alle 3 Seiten auf's Neue lesen. Dennoch ist die verspätet aufkommende Handlung spannungsgeladen und reizt mich auch die Folgebände zu lesen.

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  • Not my cup of tea

    Glühende Dunkelheit
    Elwen

    Elwen

    19. March 2014 um 15:38

    Not so much my cup of tea. I loved the alternate historical London, but I didn`t like the main characters ond their story was a bit ... hm I dunno. First chapter was the best and Prof. Lyall and Lord Akaldama were great, so it was a fun read anyway :)

  • Lady Alexia ermittelt

    Glühende Dunkelheit
    MrsFoxx

    MrsFoxx

    07. March 2014 um 14:35

    Einen Vampir auf dem Ball der Duchess zu treffen, hätte Alexia Tarabotti niemals erwartet, noch dazu ein solch verwahrlostes Exemplar. Doch dessen Versuch, sie anzugreifen ist der Gipfel aller Ungebührlichkeiten. Und aus versehen, tötet sie den Blutsauger in ihrer Gegenwehr. Kaum ist das passiert, steht Alexia plötzlich Lord Maccon gegenüber, dem Chefermittler für übernatürliche Angelegenheiten. Und die beiden liefern sich ein wortgewandtes Duell. Denn Alexia Tarabotti ist keine gewöhnliche Frau, sie gilt als ungemein Charakterstark und Dickköpfig, und ist zu guter Letzt eine Seelenlose, der es möglich ist, alle übernatürlichen Fähigkeiten durch eine bloße Berührung zu neutralisieren. Als verdächtige Ereignisse, die Übernatürlichen betreffend passieren, beginnt Alexia nachzuforschen, und bringt sich mal wieder selbst in Bedrängnis.  Dieser äußerst spannende Roman bietet dem Leser so einiges Übernatürliches und Außernatürliches: Werwölfe, Vampire und Geister. Gail Carriger schreibt in flüssigem und detailliertem Stil über eine unerhörte Intrige im Viktorianischen Zeitalter. Die Sprache der Protagonisten ist den damaligen Gepflogenheiten angepasst, was die Geschichte sehr authentisch wirken lässt. Für die Lachmuskeln sind eindeutig die Wortgefechte zwischen Alexia und Lord Maccon gemacht. Hier musste ich oftmals schmunzeln über dieses "unerhörte Frauenzimmer" und den "unhöflichen und groben Werwolf". Die beiden waren mir sofort sympathisch und ich freue mich schon darauf, im zweiten Band noch mehr über die beiden Streithähne zu erfahren. Ich bin gespannt, ob sich meine Augen davon ebenso wenig lösen wollen, wie von "Glühende Dunkelheit".  Fazit: Dies war mein erster Ausflug ins "Steampunk" und ich muss sagen, ich bin begeistert! Dieses Buch hüpft völlig zu Recht sofort ganz nach oben auf meine Favoriten-Liste! Absolute Leseempfehlung von mir!

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  • Leserunde zu "Der Flug der Archimedes" von Sören Prescher

    Der Flug der Archimedes
    Soeren

    Soeren

    Hallo Steampunk-Fans, ich freue mich, Euch heute zu einer Leserunde zu meinem neuen Steampunk-Roman "DER FLUG DER ARCHIMEDES"  einladen zu dürfen. Es geht um geheimnisvolle Prophezeiungen, verrückte Erfindungen und ein äußerst ungleiches Heldenpaar. Hier noch mal eine konkretere Inhaltsangabe: Auf dem Grund des Meeres findet Ingenieur Harris ein sechzig Jahre altes Buch, das erschreckend viele Details seines eigenen Lebens enthält. Als dann der Tod seiner Tochter vorhergesagt wird, reist er unverzüglich nach London, kann das Schlimmste jedoch nicht verhindern. Gemeinsam mit dem Streifenpolizisten Charlie Grant versucht er, mehr über das Werk und seinen Verfasser herauszufinden. So erfahren sie von einem weiteren Buch, in dem bestimmte Ereignisse vorausgesagt wurden. Unter anderem eine Katastrophe mit einem Luftschiff im Herzen Londons, die in wenigen Monaten stattfinden soll. Ingenieur Harris versucht, dem Schicksal zu trotzen und eine Flugmaschine zu bauen die das Unglück verhindert. Eine kleine Leseprobe gibt es hier. Der Fabylon-Verlag hat für diese Leserunde zehn Freiexemplare bereitgestellt. Wenn ihr dabei sein möchtet, könnt ihr euch bis einschließlich 13. Februar dafür bewerben. Selbstverständlich sind auch alle anderen Leser bei der Leserunde herzlich willkommen. Ich werde regelmäßig (mindestens einmal täglich) bei der Leserunde vorbeischauen und all eure Fragen beantworten. Ich bin gespannt und freue mich schon sehr. Noch eine Bemerkung am Rande: In der ebenfalls bei Fabylon veröffentlichten Anthologie „ERINNERUNGEN AN MORGEN“ ist mit der Titelgeschichte eine Art Prolog zu diesem Roman erschienen. "DER FLUG DER ARCHIMEDES" ist aber auch ohne diese Vorgeschichte verständlich. Viel Spaß und Glück, Sören Prescher Weitere Infos über den Roman, meine anderen Veröffentlichungen und mich gibt es auf meiner Homepage.

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    • 195
  • Buchverlosung zu "Glühende Dunkelheit" von Gail Carriger

    Glühende Dunkelheit
    Red-Sydney

    Red-Sydney

    25. September 2013 um 21:20

    Hallo, ich verlose zuerzeit auf meinem Blog die ersten drei Bände der Lady Alexia Reihe von Gail Carriger: Glühende Dunkelheit, Brennende Finsternis und Entflammte Nacht (jeweils 1 Buch). Bis zum 20.10.2013 könnt ihr mitmachen und die drei Bücher im Paket gewinnen. Wer also die Reihe gerne kennenlernen will oder schon lange auf seinem Wunschzettel stehen hat, der hat nun die Gelegenheit dazu! Besucht dazu einfach die Gewinnspielseite auf meinem Blog: http://worldwidebookz.blogspot.de/2013/09/blog-gewinnspiel-teil-2.html. Dort findet ihr dann Näheres zu dem Gewinnspiel und den Teilnahmebedingungen! Ich wünsche euch auf alle Fälle schon mal viel Glück! Lg Red-Sydney

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  • Phantastisches Abenteuer einer "alten" Jungfer

    Glühende Dunkelheit
    progue

    progue

    01. September 2013 um 17:55

    Gleich vorneweg: Ein klassischer SteamPunk ist das Buch nicht. Macht aber gar nichts, weil es sich durch einen wunderbaren Schreibstil, eine toughe und gleichzeitig bezaubernde Heldin und wunderbar exzentrische und schön gezeichnete Protagonisten auszeichnet. Worum geht's? Alexia Tabarotti ist die älteste Tochter einer ehrenwerten, adligen Familie. Da sie einen anderen (verstorbenen) Vater als ihre Schwestern hat, unterscheidet sie sich nicht nur durch ihr Aussehen von ihnen (dunkler Taint, hochgewachsen, üppiger Busen), sondern auch durch ihren scharfen Verstand und ihrem resoluten Charakter. Sie ist durchaus in der Lage, sich selbst zu verteidigen, was sie in der feinen Gesellschaft bereits aus dem Rennen der heiratsfähigen jungen Damen genommen hat - kein Adliger, der etwas auf sich hält, möchte eine Frau mit eigenem Kopf und eine, die ihre zu dunkle Haut selbst retten kann. Das kommt ihr jedoch zugute, als sie bei einer Soiree, von der sie sich in die Bibliothek abgesetzt hat, von einem Vampir angegriffen wird. Alexia tötet den Vampir in Notwehr. Trotzdem ist Lord Maccon, Alpha-Wolf des hiesigen Rudels und Chefermittler not amused. Ohne ihr die Möglichkeit zu geben, etwas zu erfahren, versucht er herauszufinden, wie es ein Vampir ohne Schwarm geschafft hat, halb verhungert zu sein und dumm genug, um einen Menschen anzugreifen. Selbstverständlich ist er bei Alexia da an der falschen Stelle. Sie hat genug Sturheit (und unangemessene Freunde), die sie befähigen, ihm immer wieder in die Quere zu kommen. Bei mehr als einer Gelegenheit kann er sich dafür revanchieren, indem er sie rettet - etwas, das er mittlerweile recht gern tut, denn eigentlich ... eigentlich mag er diese alte Jungfer von 26 Jahren. Gemeinsam kommen sie einem Bund auf die Schliche, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, gegen Werwölfe und Vampire vorzugehen und geraten dabei in höchste Gefahr, aus der sie nur Alexias besondere Gabe retten kann. Das Buch ist höchst amüsant geschrieben. Die Autorin hat einen wunderbar leichten Stil, arbeitet sämtliche Protagonisten liebevoll aus und versetzt problemlos in ein Zeitalter der Queen, in der Vampire und Werwölfe als fast normale Bürger gelten. Das Einzige, das mich ein wenig gestört hat, war das überfluffige Ende, doch nicht zu sehr, dass es Punkteabzug rechtfertigen würde, also gebe ich begeistert 5/5 Punkten.

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  • Nicht ganz mein Fall

    Glühende Dunkelheit
    romanasylvia

    romanasylvia

    11. June 2013 um 08:22

    Leider war das Buch nicht so ganz mein Fall. bin einfach nicht voran gekommen.

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