Gail Carriger Soulless

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Inhaltsangabe zu „Soulless“ von Gail Carriger

Alexia Tarabotti is laboring under a great many social tribulations. First, she has no soul. Second, she's a spinster whose father is both Italian and dead. Third, she is being rudely attacked by a vampire to whom she has not been properly introduced! Where to go from there? From bad to worse apparently, for Alexia accidentally kills the vampire, and the appalling Lord Maccon (loud, messy, gorgeous, and werewolf) is sent by Queen Victoria to investigate. With unexpected vampires appearing and expected vampires disappearing, everyone seems to believe Alexia responsible. Can she figure out what is actually happening to London's high society? Will her soulless ability to negate supernatural powers prove useful or just plain embarrassing? Who is the real enemy, and do they have treacle tart?

Eine Mischung aus Steampunk, Romantic Comedy und Fantasy - sehr genossen und viel gelacht.

— ElinWinter
ElinWinter

Unterhaltsam, charmant und originell!

— Schreibschnegel
Schreibschnegel

Sehr charmantes, perlend-leichtes Buch!

— Thaila
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    Soulless
    Chibi

    Chibi

    23. January 2016 um 13:02

    Zuerst hatte ich schon Zweifel, ob ich das Buch auf Englisch lesen soll, da es um mein Englisch doch nicht so ganz zum besten besteht, aber letztendlich habe ich nicht das Gefühl irgendetwas grundlegendes verpasst zu haben, obwohl ich fast kein Wort nachgeschlagen habe. Das Buch verbreitet eine ganz besondere und einzigartige Atmosphäre. Das zeigt sich schon dadurch, dass ich ab der erste Seite beim lesen immer diesen britischen Akzent im Kopf hatte. Das legte sich aber bei mir im Laufe des Buches und da ich kein allzu großer Fan des britischen Akzentes bin ließ sich das Buch ab diesem Zeitpunkt auch eindeutig schneller lesen. Auch Alexia trägt bei zu dieser Atmosphäre, wie sie immer versucht sich an alle Konventionen zu halten, was in den unmöglichsten Situationen mehr als erheiternd wirkt. Das Geplänkel zwischen Lord Maccon und Alexia hat mir sehr gut gefallen. Es nimmt sehr viel Platz im Buch ein, ist aber nicht zu viel wie ich finde. Ich musste eigentlich so ziemlich jedes Mal grinsen, wie sehr die beiden umeinander rum tanzen und aneinander vorbei reden. Die beiden sind einfach wie füreinander geschaffen und ich freu mich schon darauf mehr von den beiden zu lesen. Auch Professor Lyall und Lord Akeldama sind total nach meinem Geschmack und ich habe sehr gerne über die beiden gelesen. Sie sind irgendwie zwei sehr erfrischende Charaktere meiner Meinung nach. Ich hoffe sehr, dass man in den Folgebänden noch viel von den beiden lesen wird, denn ohne sie wäre es bestimmt ganz leicht langweilig. An Professor Lyall gefällt mir, dass es jemand ist, der dem Lord eine Vertrauensperson ist und ihm, wenn es sein muss, auch die Stirn bietet und Lord Akeldama ist einfach ein guter Freund für Alexia und überaus sympathisch. Was mir auch sehr gut gefallen hat sind Alexias Experimente am lebenden Objekt, die natürlich rein der Wissenschaft ergeben sind. An den Stellen musste ich meistens so lachen, besonders wenn man in der heutigen Zeit lebt. Auch ihre Biblitohek würde ich zu gerne einmal selbst sehen und auch einige Bücher darin lesen, diese scheinen ja sehr informativ zu sein ;) Der Kriminalfall selbst war ganz nett, aber mehr dazu hätte ich nicht gebraucht, das war also schon die richtige Menge.

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  • Mit Schirm, Charme und ohne Seele

    Soulless
    Schreibschnegel

    Schreibschnegel

    25. July 2014 um 23:26

    Alexia Tarabotti ist nicht unbedingt das vorzeigbarste Mitglied der Londoner High Society: Mit Mitte zwanzig noch unverheiratet, steckt sie ihre viel zu große Nase mit Vorliebe in Bücher und andere Angelegenheiten, die sie der Meinung ihrer Mutter nach nichts angehen. Dabei ist es nicht einmal so sehr ihr italienisches Blut oder ihr dominantes Auftreten, die Alexia zu einer Außenseiterin machen. Das eigentliche Problem: Sie hat keine Seele. Als „Preternatural“ steht sie zwischen der natürlichen und der übernatürlichen Welt und kann die Kräfte von Vampiren und Werwölfen mit einer Berührung aufheben. Zu gern würde sie diese Fähigkeit sinnvoll einsetzen, aber die übernatürlichen Beauftragten Ihrer Majestät, allen voran der mürrische Werwolfsanführer Lord Maccon, wollen sie bloß aus dem Weg haben. Das erweist sich jedoch als überaus schwierig, nachdem Alexia von einem ausgehungerten Vampir angegriffen wird und ihn tötet. Auf einmal steht sie im Kreuzfeuer aller übernatürlichen und natürlichen Fraktionen und weiß nicht, wem sie noch vertrauen kann. Wenig hilfreich sind da natürlich diese seltsamen Gefühle, die sie in der Nähe von Lord Maccon überkommen … „Soulless“ (2009 erstmals erschienen) ist der fulminante Auftakt der fünfbändigen Reihe „The Parasol Protectorate“ von Gail Carriger, die Steampunk mit dem Übernatürlichen und einer gesunden Portion Liebesabenteuer mischt. Der Band liest sich flott und unterhaltsam – von Kampfszenen über Modediskussionen bis hin zu erotischen Einlagen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Unverwechselbar ist dabei die erzählende Stimme: Etwas geschraubt, mit einer feinen Ironie und einer Wertschätzung für kulinarische und modische Details, vermittelt sie vom ersten Satz an das viktorianische Setting und die unkonventionelle Protagonistin. Alexia wächst dem Leser schnell ans Herz. Sie ist intelligent, scharfzüngig und setzt auch mal ihren weiblichen Charme ein, um das zu bekommen, was sie will. Gleichzeitig wird von Anfang an klar, wie sehr die Geringschätzung durch Familie und Gesellschaft sie geprägt hat – und gerade ihre Verwundbarkeit macht sie so sympathisch. Lord Maccon als ihr Gegenspieler ist großartig in seiner Direktheit und Macho-Art, die ihn völlig in Stich lassen, wenn es um Alexia geht. Auch die Nebenfiguren sind alle individuell gezeichnet und ergeben ein schillerndes Bild. Zusammen mit dem ungewöhnlichen und durchdachten Setting sorgt dies dafür, dass man beim Lesen völlig in die Welt von Gail Carriger abtaucht und sich für Stunden darin verliert. „Soulless“ empfiehlt sich für (eher weibliche) Leser mit einem Faible fürs Übernatürliche und das viktorianische England. Wer mit detaillierten Kleiderbeschreibungen und Diskussionen um Hüte nicht viel anfangen kann, wird sich allerdings schnell langweilen. Wer hingegen eine erfrischend andere Herangehensweise an Vampire und Werwölfe und eine wunderbar unabhängige Protagonistin sucht, ist hier genau richtig.

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  • Rezension zu "Soulless" von Gail Carriger

    Soulless
    Shiku

    Shiku

    21. February 2013 um 00:54

    Eigentlich wollte Alexia Tarabotti nur in Ruhe etwas essen, doch daraus wird nichts, als sich überraschend ein Vampir auf sie stürzt. Dumm für ihn, dass Alexia keine Seele besitzt und somit jede übernatürliche Fähigkeit annulliert, einschließlich der Fangzähne, mit der man ihr soeben noch in den Hals beißen wollte. Dumm für sie, dass besagter Vampir einige Verständnisprobleme diesbezüglich hat, sie erneut attackiert und eher versehentlich von ihr getötet wird. Als hätte sie nicht genug Probleme! Mit einem italienischen und toten Vater ist man in der Londoner Gesellschaft schon genug gestraft, erst recht wenn die Familie mit dem eigenen Intellekt nicht mithalten kann. Nun muss sie sich einmal mehr mit dem ungehobelten Lord Maccon herumschlagen, der bei solchen Ereignissen die Ermittlungen übernimmt. Noch weiß keiner, dass dieser scheinbar unwissende Vampir Zeichen für ein weitaus größeres Problem ist, das Übernatürliche jeder Art bedrohen könnte. Hätten sie es gewusst, hätte sich Alexia vielleicht nicht in die Ermittlungen gestürzt, aber nun … vermutlich doch. - Wenn ich „Soulless“ bildlich umschreiben sollte, sähe das in etwa so aus: Eine feine viktorianische Dame, die mit mir Tee trinkt, sich aber immer wieder diskret vorbeugt, um mir ein paar sehr pikante Details zu verraten, die nun wahrlich nicht für jedermanns Ohren bestimmt sind. Und sollte jemals – ganz unpassend und skandalös – Alkohol ins Spiel kommen, ließen sich sogar die pikant-pikanten Details erklären, sowie der kleine Exkurs des Buches ins Grausige gegen Ende. Man denke sich dabei eine Menge Zwinkern und Gekicher, aber nur wenn es gerade niemand sonst mitbekommt. Ich glaube, das trifft es ansatzweise. Der Erzählstil des Buches ist einfach so herrlich „gestochen“, ohne jedoch zu steif oder gar künstlich zu wirken. Er entspricht ganz der Zeit – zumindest in meiner Vorstellung, Experte bin ich selbstverständlich nicht –, aber auch der Protagonistin Alexia Tarabotti, die zwar eine Lady ist, aber auch nur zu einem gewissen Grad. Der einzige Nachteil ist hier tatsächlich, dass trotz des Settings immer die amerikanische Variante genutzt wurde. Schade drum, an manchen Stellen störte das das Feeling ein klitzekleines bisschen. Macht aber kaum was, immerhin beherbergt dieses Buch einige Charaktere, die ich ohne schlechtes Gewissen als „most awesome ever“ klassifizieren möchte. Alexia Tarabotti ist herrlich. Sie hat es unter den gesellschaftlichen Gegebenheiten wirklich nicht leicht, aber sie schlägt sich durch, so gut sie kann und lässt sich auch nicht davon abbringen, eine wunderbar kluge, amüsante Frau zu sein, die Sarkasmus im Grunde fließend spricht und die anderen nicht selten weiterhelfen kann. Hab ich erwähnt, dass ich ein bisschen in sie verliebt bin? Nein? Nun, ich bin ein bisschen in sie verliebt. Das kann ich nur begrenzt für Conall Maccon sagen, der mir bisweilen zu besitzergreifen wirkt, mit dem zusammen sie aber einige Szenen hat, die ich eigentlich nur als Rawr-Momente umschreiben kann (nicht alle davon zu wirklich passenden Zeitpunkten, wie ich leider bemerken muss); abgesehen davon ist sie durchaus in der Lage, ihm Paroli zu bieten, so dass ihr Miteinander in der Regel bestens unterhält. Neben den beiden gibt es aber noch zig andere; einige sind dabei weniger liebenswert, andere wie Maccons Beta Randolph Lyall, der Butler der Familie Tarabotti – Floote – und noch einige mehr sind es dafür umso mehr. In den kommenden Bänden werden sie hoffentlich noch viele Auftritte mehr haben, denn missen möchte ich sie um keinen Preis. Neben einem offenbar historischen Aspekt lässt sich die Geschichte außerdem noch dem Steampunk-Genre zuordnen, wobei dieser Part nie sonderlich überwiegt. Die Technik ist Teil des Alltags und findet natürlich Erwähnung, ist aber nie so übertrieben präsent, dass es alles andere verdrängen würde. Sie fügt sich schlichtweg nahtlos in das Bild des unter anderem von Vampiren und Werwölfen bewohnten Londons ein, und was könnte man mehr wollen? Die eigentliche Geschichte lässt sich ein wenig Zeit; zu Beginn war sie nur semi-interessant, was aber wenig ausmacht, da die Charaktere an sich schon verhindern, dass es jemals wirklich langweilig wird. Nach und nach steigert sich die Spannung aber, da mit laufenden Ermittlungen auch immer mehr Rätsel und auch Lösungen zu Tage kommen, was letztlich in einem wirklich spannenden Finale mündet, das sogar überraschend brutal ist – was ich persönlich aber nur gutheißen kann. Auf dem Weg dorthin warten einige Überraschungen auf den Leser, so dass das Buch in null Komma nichts ausgelesen ist. Am Ende ist einiges geklärt, aber vieles wartet noch auf weitere Nachforschungen, die bereits jetzt Probleme versprechen. Allzu viele Sorgen muss man sich aber nicht machen, denn auch jede Menge spaßiger Szenen stehen in Aussicht, da die momentane Ausgangssituation eigentlich gar nichts anderes zulässt. Miss Tarabotti, wir werden uns also bald wiedersehen! - „Soulless“ von Gail Carriger ist ein spannender Auftakt, der zum Kichern und Schwärmen einlädt und besonders mit liebenswerten Charakteren überzeugt, auch wenn ich Lord Maccon noch nicht hundertprozentig über den Weg traue. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass Miss Tarabotti alles nach bestem Wissen und Gewissen handhaben wird und dass der nächste Band mindestens genauso lesenswert ist wie dieser.

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  • Leserunde zu "Julia für immer" von Stacey Jay

    Julia für immer
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Liebe LovelyBooker und Nächtedurchleser, ihr habt auf INK-Facebook abgestimmt, was unsere nächste Leserunde sein soll und hier ist sie: Stacey Jays „Julia für immer“ hat das Rennen gemacht. Viele besitzen das Buch bereits und wollen auch so mitmachen – das freut uns riesig! Für 15 Glückspilze gibt es hier aber auch noch einmal die Möglichkeit, sich für ein Gratisexemplar zu bewerben. Zum Inhalt dieser etwas anderen „Romeo und Julia“-Story: Romeo und Julia sind nicht im Namen der Liebe gestorben. Nein, Romeo hat Julia ermordet, um selbst Unsterblichkeit zu erlangen. Doch auch Julia ist in Wahrheit nicht tot. Seit 700 Jahren sind beide in einer Mission unterwegs: Romeo verhindert, dass Paare sich finden, Julia dagegen spürt jene Menschen auf, die für eine ewige Liebe bestimmt sind. Als sie glaubt, ihren eigenen wahren Seelenverwandten gefunden zu haben, passiert es: Zum ersten Mal trifft sie Romeo selbst, der zum Feind wurde und nun alles daransetzt, ihr Glück zu zerstören … Eine Leseprobe zum Reinschnuppern findet ihr hier: http://book2look.de/vBook.aspx?id=BgbEBOVGGW Wenn ihr mit einem der 15 Freiexemplare an der Leserunde teilnehmen und zum Abschluss eine Rezension verfassen wollt, beantwortet bis FR, 27.4. um 10 Uhr bitte folgende Frage: „Romeo und Julia“ stehen sinnbildlich für die große, immerwährende Liebe. Glaubt ihr, dass es so etwas wirklich gibt? Wir freuen uns auf euren Input und die Leserunde mit euch! Euer INK-Team

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    • 464
  • Rezension zu "Soulless" von Gail Carriger

    Soulless
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. March 2012 um 20:16

    Vampire, Werwölfe und Sonnenschirme. Miss Alexia Tarabotti hat keine Seele und ist eine unverheiratete Halbitalienerin. Als wäre das nicht schon genug, wird sie auch noch von einem äußerst unhöflichen Vampir angegriffen und tötet diesen versehentlich bei dem Versuch sich zu verteidigen. Nun muss sie sich mit dem Chefermittler der Queen für übernatürliche Angelegenheiten, Alpha-Werwolf Lord Maccon auseinandersetzten, der ihre temperamentvolle Art garnicht leiden kann - oder etwa doch? Zudem steckt hinter dem Vamiprangriff mehr, als es zunächst den Anschein hat und plötzlich befindet sich Alexia in einem Verschwörungsspiel, das Auswirkungen auf das gesamte Britische Empire haben könnte ... Meine Meinung: Mit "Soulless" ist Gail Carriger eine sehr unterhaltsame Mischung aus Steampunk und Urban Fantasy gelungen. In ihrer Version vom viktorianischen London ist die Existenz von Werwölfen und Vampiren kein Geheimnis - sie sind sogar einigermaßen in die Gesellschaft integriert und stehen teilweise in Diensten der Queen. Neben ihnen existieren noch die seelenlosen "Preternaturals", die die übernatürlichen Kräfte der "Supernaturals" neutralisieren können, von denen Alexia jedoch die Einzige im Buch bekannte ist. Es lassen sich also sowohl altbekannte als auch neuartige Fantasyelemente und Ideen finden, die die Autorin gut in das historische Setting eingefügt hat. An einigen Stellen hätte ich mir allerdings mehr Hintergrundinformationen gewünscht. So erfährt man beispielsweise kaum etwas über Alexias Seelenlosigkeit oder darüber, wie genau es zur Integration der Werwölfe und Vampire in die britische Gesellschaft kam. Die Handlung ist recht temporeich und an den richtigen Stellen spannend oder unterhaltsam - oder beides gleichzeitig. Allerdings liegt der Fokus zum Teil vielleicht etwas zu sehr auf der Liebesgeschichte. Diese ist jedoch ebenfalls sehr unterhaltsam, da Alexia und Lord Maccon sich ständig in die Haare kriegen, obwohl (oder gerade weil) sie sich zueinander hingezogen fühlen. Die Dialoge, die sich hieraus ergeben sind teilweise einfach nur köstlich, zumal sich die Charaktere auch in den unmöglichsten Situationen noch um die Einhaltung der Etikette bemühen. Leider ging mir am Ende alles etwas zu schnell, obwohl es im Großen und Ganzen zufriedenstellend war. Da die Autorin sich bemüht hat, ihre Sprache der der damaligen Zeit anzupassen, hatte ich noch unerfahrene Englischleserin anfangs teilweise Verständnisschwierigkeiten und musste einige Begriffe nachschlagen. Mit der Zeit gewöhnt man sich jedoch daran, zumal diese gewählte Ausdrucksweise dem Buch einen ganz besonderen Charme verleiht. Fazit: Trotz ein paar kleinerer Kritikpunkte ist "Soulless" ein kurzweiliges, amüsantes und turbulentes Buch, das vor allem durch seine spritzigen Dialoge und das besondere Flair des alten Englands punktet.

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  • Leserunde zu "Die Eiserne See" von Meljean Brook

    Die Eiserne See - Wilde Sehnsucht
    Daniliesing

    Daniliesing

    Mit "Die eiserne See" erscheint im November der Auftakt zu einer tollen romantischen Fantasyreihe bei Egmont Lyx. Neben einer spannenden Geschichte, die in England spielt und auf einem Mordfall sowie einer großen Verschwörung basiert, bietet das Buch natürlich genau die richtige Portion Romantik: "Zwei Jahrhunderte lang lebte England unter dem grausamen Joch der Mongolen. Der Pirat Rhys Trahaearn befreite das Land schließlich aus dem Griff des Feindes und wurde dadurch zum Volkshelden. Inzwischen wird er der Eiserne Herzog genannt und gehört zu den einflussreichsten Männern Englands. Als von einem Luftschiff eine Leiche vor seiner Tür abgeworfen wird, nimmt die Inspektorin Mina Wentworth die Ermittlungen auf. Sie ist fasziniert von dem attraktiven Herzog, weiß jedoch, dass sie sich auf ein Spiel mit dem Feuer einlässt. Der rätselhafte Mordfall bringt sie auf die Spur einer Verschwörung, die ganz England bedroht." Die Autorin Meljean Brook trifft mit ihrem Buch in die Herzen ihrer Leser. Dieser Beginn einer fantastischen Steampunk-Reihe liegt genau im Trend und reißt durch die außergewöhnliche Story mit. Davon möchtet ihr euch selbst direkt einen Eindruck machen? Dann lest doch gleich in die Leseprobe rein: http://www.egmont-lyx.de/mediadaten/images/lyx/Leseproben/Brook_Die%20Eiserne%20See_01_LYX_Leseprobe.pdf Möchtet ihr euch mit dem Eisernen Herzog und Mina Wentworth auf ein richtiges Abenteuer begeben? Wir suchen nämlich 25 Testleser für "Die eiserne See", die gemeinsam in die Geschichte eintauchen, sich darüber hier in der Leserunde austauschen und nach dem Lesen eine Rezension schreiben möchten. Ihr habt Lust und Zeit? Dann bewerbt euch bis einschließlich 12. Oktober unter "Bewerbung & Bekanntgabe" der Gewinner für eines der 25 Bücher. Erzählt uns dabei, wieso ihr bei dieser Leserunde unbedingt dabei sein möchtet. Wir wünschen euch fantastische Lesestunden! ********************************** Die Gewinner sind: Yvo, Marie1990, niquemaus, jacqueline, Elena-Deveraux, miaowly, Letanna, Literatursammlerin, Hanna86, World_of_tears91, Rapunzeline, books_and_senses, Spatzi79, Violet Baudelaire, Anne_of_Green_Gables, ariella, Fjolamausi, Eeyorele, Keeweekat, MrsCookieleCake, Fake_Illusion, KleineMaus, Tru1307, Melanie87 , Gluecksklee

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  • Rezension zu "Soulless" von Gail Carriger

    Soulless
    Affenbrotwald

    Affenbrotwald

    14. June 2011 um 16:15

    Der erste Band ist immer noch der Beste.
    Ein wenig Steampunk, eine wenig Übernatürliches, jede Menge Nackenbeißermomente und eine spannende Handlung.

  • Rezension zu "Soulless" von Gail Carriger

    Soulless
    Bella5

    Bella5

    03. May 2011 um 19:42

    Anspruchsvolle und humorvolle Unterhaltungsliteratur, gibt es das? Aber ja doch: Der Roman "Soulless" aus der Reihe "The Parasol Protectorate" fesselt den Leser von der ersten Seite an. Die Handlung ist zwar im viktorianischen England angesiedelt; jedoch handelt es sich genretechnisch um einen Mix aus historical-steampunk-urban Fantasy,welcher durchaus gelungen ist. Trotz der Vampir/Werwolfschwemme in der Unterhaltungsliteratur gelingt es der Autorin,frischen Wind in das Genre zu bringen.Die Figuren sind originell charakterisiert,und mit der Protagonistin Alexia wird das "damsel-in-distress" -Muster geschickt umschifft. Alexia ist ein scharfsinniger "Blaustrumpf",der in bester Jane-Austen-Tradition zu stehen scheint, und ihre Freundin Ivy Hisselpenny hat einfach kein Händchen für Hüte! Sprachlich hebt sich der Roman ebenfalls angenehm aus der Masse heraus.

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  • Rezension zu "Soulless" von Gail Carriger

    Soulless
    sabisteb

    sabisteb

    18. November 2010 um 13:55

    London 1870: Alexia Tarabotti, eine ordentliche junge, englische Lady (abgesehen der der Tatsache, dass sie eine halbe Italienerin ist, keine Seele besitzt und mit 26 eine alte Jungfer) ist äußerst brüskiert als ein halbverhungerten Vampir doch die Unverfrorenheit besitzt sie anzugreifen, und das auch noch, ohne dass er ihr ordentlich vorgestellt worden wäre. Dieser Bruch der Etikette zwingt sie dazu, sich mit ihrem Regenschirm gegen diesen Rüpel zu verteidigen. Ganz aus Versehen pfählt Alexia den Vampir mit ihrer hölzernen Haarnadel und ihrem Regenschirm. Die Ermittler von BUR (Bureau of Unnatural Registry) sind über diesen Zwischenfall alles andere als erfreut, besonders Lord Connall Maccon (seines Zeichens ein Werwolf adeliger (schottischer) Herkunft), der Alexia noch in unangenehmer Erinnerung wegen eines Igelzwischefalls hat, der ihn selber, seine Hose und einen Ingel involvierte. Bald schon wird klar, dass Londons gehobene übernatürliche Gesellschaft vor einem ersthaften Problem steht. Registrierte Vampire verschwinden, und unregistrierte Vampire ohne Stockzugehörigkeit tauchen auf. Schon bald ist Alexia der Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, vor allem auch wegen ihrer Fähigkeit übernatürliche Fähigkeiten durch ihre Berührung zu negieren. Nun muss Alexia handeln, will sie das Rätsel um das Verschwinden der Vampire und Werwölfe lösen bevor ihr guter Ruf für immer ruiniert ist oder schlimmer noch, bevor sie einen ungesunden, schmerzhaften Tod stirbt, das würde ihren Tag wirklich ruinieren. Gail Carringer hat mit ihrer Alexia Tarabotti Novelle eine wirklich ungewöhnliche und äußert unterhaltsame Mischung geschaffen. Eine selbstbewusste Heldin mit der Scharfzüngigkeit einer Elizabeth Bennet mit dem generellen, steifen, höflichen Manierismus des viktorianischen Zeitalters und Dialogen, wie man sie aus den Jane Austen Romanen kennt. Vampire und Werwölfe leben in London seit der Renaissance als anerkannte Mitglieder der Gesellschaft und haben Wissenschaft und Technik beflügelt. Die Autorin erklärt einige historische Ereignisse stimmig mit dem Eingreifen und dem Einfluss der Vampire und Werwölfe und schafft so eine alternative Steampunk Gesellschaft in der die Nacht den Übernatürlichen gehört. Natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz, wie sich das für eine paranormal Romance gehört, aber auch diese wird auf wunderbar höfliche Jane Austen Art beschrieben. Fazit: Innovative, witzige urban Fantasy, Steampunk paranormal Vampir/Werwolf Romance. Was will man mehr?

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  • Rezension zu "Soulless" von Gail Carriger

    Soulless
    serpent

    serpent

    14. November 2010 um 17:26

    Frauen hatten es im viktorianischen England nicht leicht. Erst recht nicht, wenn sie eine große Nase hatten, nicht über die vornehme Blässe verfügten und noch dazu ein loses Mundwerk pflegten. So ist auch niemand in ihrer Familie erstaunt darüber, dass Alexia Tarabotti mit 26 Jahren noch unverheiratet ist. Dabei wissen ihre Mutter und ihr Stiefvater nicht einmal, dass sie neben ihrer frechen Art und für eine Frau unziemliche Cleverness auch noch einen weiteren Mangel hat: sie ist seelenlos. Was für ein Skandal das wäre! An die Werwölfe und Vampire, vielleicht sogar an die Geister, hat man sich in den oberen Kreisen der Londoner Gesellschaft immerhin schon beinahe gewöhnt – aber eine gänzlich seelenlose Dame aus gutem Hause wäre eine Sensation. Nicht, dass dieser Zustand Alexia irgendwie behindert – sie muss nur aufpassen, dass ihr Geheimnis nicht bekannt wird. So täuscht sie in Situationen, in denen richtige Damen in Ohnmacht fallen würden, einfach eine Ohnmacht vor und achtet peinlich genau darauf keinem übernatürlichen Wesen zu nahe zu kommen. Das ist nämlich eine der Begleiterscheinungen der Seelenlosigkeit: ihre Berührung raubt Vampiren und Werwölfen die übernatürlichen Fähigkeiten… und die Fangzähne. Trotz allem weiß Alexia natürlich was Manieren sind und ist zutiefst erschüttert als ein Vampir sich auf einem Ball auf sie stürzen will. Man beachte: ganz ohne zumindest vorher den üblichen Vorstellungsfloskeln genüge zu tun! Als im folgenden Handgemenge ein kleiner Unfall mit Alexias liebstem Regenschirm geschieht und der Vampir daraufhin endgültig das zeitliche segnet, muss das BUR (Bureau of Unnatural Registry)-Oberhaupt Lord Maccon die Situation retten. Seines Zeichens adeliger Werwolf, Alphatier und seit dem Zwischenfall mit dem Igel nicht mehr besonders gut auf Alexia zu sprechen. Als sich jedoch aus ganz England Vampire und Werwölfe in Luft aufzulösen scheinen und auch bei Alexia einen hartnäckiger (und gruseliger) Verfolger auftaucht, müssen die beiden zusammen arbeiten um herauszufinden, was die Londoner Übernatürlichen bedroht… Die Geschichte klingt von Anfang an abgedreht und ziemlich schräg – und das ist sie auch! Mit herrlichem englischen Humor, frechen Sprüchen und skurrilen Charakteren schreib Gail Carriger ein Buch, das irgendwo zwischen Steampunk, Fantasy und Liebesgeschichte anzusiedeln ist. Mit bildhaften Beschreibungen ersteht das viktorianische England vor den Augen des Lesers auf und lässt von schweren Kleiderstoffen, monströsen Zeppelinen und unbequemen Pferdekutschen träumen. In amüsantem Gegensatz dazu steht die schnoddrig-freche und überaus direkte Miss Alexia Tarabotti, die immer wieder für Lachmuskeln-strapazierende Momente sorgt. So ist sie weniger geschockt über das Ableben eines Vampirs als darüber, dass er währenddessen die gute Zuckertorte platt gemacht hat. Zu Höchstformen schaffen es der Wortwitz und beinahe sarkastische Schlagabtausch wenn Alexia und der ruppige Alphawolf Lord Maccon aufeinander treffen. Allein diese Tatsache lässt die Geschichte natürlich etwas vorhersehbar werden, aber da “Soulless” nicht den Anspruch hochgeistiger Literatur erhebt, sondern “nur” unterhalten möchte, tut das dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Und Spaß macht dieses etwas skurrile Buch alle Male. Mit erfrischend direkten und wenig zimperlichen Charakteren, einer spannenden Geschichte, viel (Wort-)Witz und einem Hauch Erotik im viktorianischen England unterhält Gail Carriger ihre Leser vorbildlich und macht neugierig auf die Fortsetzungen Changeless und Blameless. Vermutlich erscheinen 2011 sogar der 4. (Heartless) und 2012 der finale fünfte Band (Timeless).

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  • Rezension zu "Soulless" von Gail Carriger

    Soulless
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. October 2010 um 23:44

    Auf den ersten Blick hatte ich mir gar nicht so viel von Soulless versprochen, aber schon der Klappentext machte mich neugierig, weil er sich einfach ganz anders las als ich zunächst erwartet hatte. Das Buch spielt im viktorianischen England, hat aber ganz klare Fantasy- und Steampunk-Anleihen. Protagonistin ist Alexia Tarabotti, Halb-Italienerin, alte Jungfer (und das mit 26!) und mit einer besonderen Gabe ausgestattet, sie ist ein Preternatural. Das heißt durch ihre Berührung verlieren übernatürliche Wesen ihre Fähigkeiten und werden kurzfristig wieder zu normalen Menschen. Übernatürliche Wesen gibt es in Soulless zu Hauf, denn diese sind, natürlich behördlich registriert und anerkannt, in die Gesellschaft integriert. So ist einer von Miss Tarabottis engsten Vertrauten ein Vampir. Ein schwuler Vampir. Ein schwuler affektierter Vampir in unglaublich bunten Klamotten (er ist sehr Rokoko ;)) der am liebsten in kursiv spricht und Alexia gerne "my dearest petunia" oder auch "sugarplumiest of the plums" nennt. Lord Akeldama war dann auch eine meiner Lieblingsfiguren in ganzen Buch und hat mich sehr zum Lachen gebracht. Miss Tarabotti selbst ist eine sehr resolute Dame, die ihre Meinung gern und offen vertritt und mit einer grauenhaften Familie gestraft ist. Ihr Vater, der ebenfalls ein Preternatural war und der ihr darüber hinaus noch ihr südländisches Aussehen und Temperament vermacht hat, ist tot und so lebt sie zusammen mit ihrer schrecklichen Mutter (einer Art unsympathischer Mrs Bennet), ihren überheblichen kleinen Schwestern und ihrem Stiefvater zusammen. Ihre Mutter schämt sich offensichtlich für ihren ersten Mann und auch für Alexia und so wurde diese ohne sie groß in die Gesellschaft einzuführen gleich zur Spinster ernannt. Sie redet ihr auch immer ein ihre Haut wäre zu dunkel und ihre Nase zu groß, was Miss Tarabotti dann so übernimmt. So quasi im Nebensatz wird dann erwähnt, dass sie deswegen mehr oder weniger verunsichert ist, aber das merkt man eigentlich kaum, vielleicht auch weil es im locker bis ironischen Grundton des Buches ein bisschen untergeht. Einen ordentlichen Love Interest gibt es dann natürlich auch und zwar in Gestalt des BUR (eine Art Polizei für übernatürliche Wesen/Vorgänge) Chefs Lord Maccon. Der ist ein Werwolf und gerät mit Miss Tarabotti dann auch bei jeder sich bietenden Gelegenheit aneinander, was immer ein sehr großer Spaß ist. Er ist immer ein bisschen muffelig (sein Beta Professor Lyall hat für schlimme Fälle immer ein Sandwich im Mantel, um ihn zu besänftigen) und hat ein ähnliches "Manko" wie sie, er kommt aus Schottland und dort lebt man ja quasi noch auf den Bäumen. Jedenfalls nach Ansicht der feinen Londoner Gesellschaft. Wenn er sich aufregt kommt der Schotte in ihm durch, was Alexia eigentlich toll findet, genauso wie er ihre üppigen Kurven und ihr exotisches Aussehen toll findet. Ich denke ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass die beiden im Lauf der Geschichte nicht die Finger voneinander lassen können. ;) Ich muss gestehen, dass die Geschichte des Buches bei mir ein bisschen in den Hintergrund getreten ist. Die tollen Charaktere, die unheimlich charmante und witzige Erzählweise und das wahnsinnig stimmige Setting lassen sie ein bisschen verblassen. Ich fand das gar nicht schlimm und ich will sie auch überhaupt nicht abwerten, aber sie spielt eben nur die zweite Geige. In manchen Büchern hat man ja bisweilen das Gefühl, dass die Zeit in der sie spielen nicht richtig passt oder die Geschichte auch im Heute spielen könnte (Clockwork Angel fällt mir da leider ein, bei der das viktorianische Setting für mich sehr aufgesetzt rüber kam), aber das war bei Soulless überhaupt nicht der Fall. Gail Carriger hat ihren Roman mit vielen kleinen liebevolle Details versehen, die in sich stimmig sind und nicht nur das, sie kommentiert und beschreibt diese ironisch und in einer dermaßen charmanten Art und Weise, dass es ein wahres Vergnügen ist! Mode und Marotten lassen das Ganze authentisch und unterhaltsam wirken. Ich denke da z.B. an die Vorliebe für geschmacklose Hüte von Alexias Freundin Miss Hisselpeny. Soulless ist ein wirklicher Lesespaß und ich musste oft sehr lachen, sogar Szenen die in anderen Büchern schnell mal ins klischeehafte abrutschen (ich spreche hier natürlich von den Stellen, wo die Herrschaften eben nicht die Finger voneinander lassen können), sind hier charmant und erfrischend anders beschrieben. Da die Autorin, wie es sich für einen ordentlichen viktorianischen Roman gehört, natürlich viel im Jargon dieser Zeit schreibt, musste ich vergleichsweise eher viele Wörter nachschlagen, aber auch wenn ich gerade keinen Online-Übersetzer zur Hand hatte, konnte ich gut folgen. Ich habe jetzt übriges ein neues englisches Lieblingswort: fisticuffs! :D Von mir gibt es für Soulless die volle Punktzahl, unbedingt lesen! (Außerdem gibt es schon zwei Nachfolgebände, weitere sind in Planung.)

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  • Rezension zu "Soulless" von Gail Carriger

    Soulless
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. June 2010 um 10:26

    Endlich bin ich dazu gekommen, dieses Buch zu lesen. Ich hatte es schon längere Zeit und habe soviel darüber gehört und gelesen und ich kann mich der gängigen Meinung nur anschließen: es ist absolut toll!!! Nicht nur, weil es um Seelenlose, Werwölfe und Vampire geht, nein, sondern weil das Ganze im viktorianischen England spielt, unglaublich tolle Helden hat und so gar nicht wie die gängigen Vampirromane ist! Zumal ich es auch nicht als Vampirroman bezeichnen würde, denn im Mittelpunkt der Handlung steht kein Vampir, sondern Alexia Tarabotti, eine junge Engländerin mit italienischen Wurzeln, die ohne Seele geboren wurde, was sie zu einem besonderen Wesen macht. Dadurch, dass sie seelenlos ist, kann sie die übernatürlichen Kräfte anderer Wesen neutralisieren…dies macht sie besonders interessant für andere Interessengruppen. Miss Tarabotti trägt immer einen Regenschirm bei sich, man weiß nämlich nie, wann man ihn braucht, um sich zu wehren. Sie ist eine junge, intelligente Mittzwanzigerin, die sich nicht gerne etwas vorschreiben lässt und deren Familie nichts von ihrerer Seelenlosigkeit weiß. Dann ist da noch Lord Maccon, Alpha-Werwolf seiner Majestät und Leitder des Büros für übernatürliche Wesen und Fälle, ein gutaussehender Mann, der allerdings die Hälfte der Zeit seine Manieren vergisst. Und ausgerechnet dessen Hilfe braucht Miss Tarabotti… Das Buch ist mit unheimlich viel Witz geschrieben und hat mich mehr als einmal zum Schmunzeln oder Lachen gebracht. Aber es ist nicht nur amüsant, sondern auch sprachlich wirklich qualitativ. Man merkt, dass die Autorin sich wirklich mit der Zeit befasst hat, in die sie ihre Geschichte verlegt hat. Auch die Geschichte an sich, ist eher untypisch und spannend bis zur letzten Seite. Natürlich auch schon wegen der Frage: was wird aus Alexia und Conall. Es gibt auch keine so gehäuften Sex-Szenen, wie sie in dieser Sparte üblich sind und das, was vorkommt, ist ebenfalls sehr gut geschrieben und man denkt nicht gleich „och nee, nicht schon wieder“. Ich bin sehr gespannt, wie die Parasol Protectorate Reihe weitergehen wird!

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