Gail Giles Der erste Tod der Cass McBride

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Inhaltsangabe zu „Der erste Tod der Cass McBride“ von Gail Giles

Cass, die High School Queen, lässt David abblitzen. Auf ihre gewohnt arrogante Art. Am nächsten Tag ist David tot. Und Cass steckt in einer engen Kiste, unter der Erde. Über Walkie-Talkie steht sie mit ihrem Kidnapper in Verbindung. Kann sie ihn von ihrer Unschuld überzeugen? Ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit beginnt … Thriller für junge Erwachsene ab 15 Jahren

Schönes Buch für Zwischendurch.

— Naddy111

tolles Buch für Zwischendurch

— Federschrift

tolles Buch, mit sehr viel nervenkitzel *-* nichts für schwache Nerven. einfach toll nur zu empfeheln <3

— clary97

Spitze: Super spannend und irgw.auch gruselig;die Vorstellung in einer Kiste zu liegen..., ging mir sehr nahe.

— Paula-Storm

Es war super!

— Fina

Ich fand das Buch einfach klasse!

— Cadiz

hört sich interessant an

— xoxoJade

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  • Ein schönes Buch für zwischendurch

    Der erste Tod der Cass McBride

    Melie99

    11. March 2016 um 19:01

    Das Cover finde ich nicht so schön, da mir die Farben nicht gefallen. Allerdings finde ich, dass die Schrift sehr schön ist. Der Schmetterling auf dem Cover passt auch ganz gut dazu. „Der erste Tod der Cass McBride“ ist ein Einzelband von Gail Giles. Das ist das erste Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe. Ihr Schreibstil gefällt mir recht gut, allerdings kam ich nicht damit zurecht, dass das Buch aus mehreren Perspektiven geschrieben ist. Ich bin die Art von Mensch, die solche Bücher extrem verwirrend und abschreckend finden. Ich weiß selber nicht genau wieso. Da das Buch nicht viele Seiten hatte, war ich damit in ein paar Stunden durch. Die Grundidee der Geschichte gefällt mir sehr gut, allerdings hätte man mehr daraus machen können. Es ist ein gutes Buch für zwischendurch, um wieder in dieses Genre einzusteigen oder dieses Genre kennenzulernen. Ich muss ehrlich sagen, dass mich das Ende nicht sonderlich überrascht hat, weil ich es schon vorausgesehen habe. Meiner Meinung nach ist dies kein Buch, das man mehrmals lesen muss. Zumindest habe ich kein Bedürfnis mehr dieses Buch noch einmal zu lesen. Cass finde ich sehr unsympathisch und arrogant, aber sie wird im Buch ja auch so beschrieben. Ihr Vater ist meiner Meinung nach noch arroganter und geldgieriger. Die Hintergründe des Täters konnte ich auch nicht ganz nachvollziehen. Da ich die meisten Charaktere unsympathisch finde, konnte ich mich nicht wirklich in sie hineinversetzten. Die Einzige, die ich wirklich mag, ist Cass Mutter. Sie kommt mir sehr sanft und normal vor. Ich kann dem Buch leider nur drei Sterne geben, aber ich will trotzdem noch weitere Bücher der Autorin lesen, weil mir ihr Schreibstil gefällt.

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  • eine Entführung, die dein Leben ändert!

    Der erste Tod der Cass McBride

    Federschrift

    19. December 2015 um 13:13

    Inhalt: Cass ist ein beliebtes Mädchen. Sie sieht gut aus, hat einen reichen Vater und ist sich ihrer Wirkung auf andere stets bewusst. Von ihrem Vater hat sie gelernt, immer rational zu denken und sein Gegenüber auszuspielen. Eines Tages fragt David Cass nach einem Date. Diese wimmelt David ab, ohne ihm direkt einen Korb zu geben, denn sie möchte, dass er ihr seine Stimme für die Wahl der Homecoming Queen gibt. Das, was sie wirklich über David denkt, schreibt sie auf einen Zettel, der eigentlich für ihre beste Freundin Erica bestimmt ist. Doch anstatt Erica bekommt David den Zettel zu lesen. Kurz darauf hängt David tot am Baum und Cass findet sich lebendig begraben in einer Holzkiste wieder.... Meinung: Dieses Buch ist toll für zwischendurch. Es lässt sich schnell lesen, da es sehr dünn ist und die Schrift relativ groß ist. Es wird zusätzlich durch die Multiperspektivität aufgelockert. Cass, ihr Entführer Kyle und der Ermittler Ben teilen sich die Kapitel im Buch und vertreten ihren Standpunkt. Cass erzählt, wie es ihr in der Kiste ergeht und versucht, Kyle so zu manipulieren, dass er sie frei lässt. Kyle, der schon auf dem Polizeipräsidium sitzt, erzählt seine Beweggründe. Ben begleiten wir während der Ermittlungsarbeit. Einen Stern Abzug gibt es dafür, dass PSYCHOTHRILLER drauf steht, es aber meiner Meinung nach keiner ist. Wer als Mord, Totschlag und Grusel erwartet, ist Fehl am Platz. Trotzdem ist es ein sehr gutes Buch, welches uns tiefgründig in die Seelen der Protagonisten einführt.

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  • Ein Albtraum als Jugendbuch

    Der erste Tod der Cass McBride

    R_Manthey

    29. June 2015 um 10:57

    Cass ist die Tochter eines amerikanischen Spitzenverkäufers, lebt im Reichtum und ist reichlich arrogant. David kommt aus anderen Verhältnissen, besucht dieselbe Highschool und möchte mit Cass ausgehen. Doch sie lässt ihn abblitzen. Am nächsten Tag erhängt sich David. Sein Bruder schwört Rache, entführt Cass aus ihrem Bett und vergräbt sie lebendig in einer Kiste. Das ist die Ausgangssituation des Buches, dessen Spannung die Autorin aus der Frage zu schöpfen versucht, ob Cass gerettet werden kann. Wie in ihren vorangegangenen Werken baut die sie den weiteren Verlauf des Geschehens wie ein Drehbuch auf: kurze Handlungen und schnelle Schnitte. Das soll den Spannungsbogen transportieren. Obwohl sie sich dabei trefflich anstrengt, gelingt ihr dieses Vorhaben nicht völlig, denn irgendwie ahnt der Leser von Anfang an, dass die Sache dann doch gut ausgehen wird. Ungeachtet der Tatsache, dass dieses Buch gut geschrieben ist, stellte sich mir die Frage, ob ein europäischer Autor auch auf die Idee kommen würde, eine solche Handlung für Jugendliche zu verfassen. Wohl eher nicht, denn was hier beschrieben wird, ist ziemlich krank. Fazit. Ein gut geschriebenes Jugendbuch, das allerdings die reichlich irre Welt an amerikanischen Schulen zum Thema hat und hoffentlich nicht zum Nachahmen anregt.

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  • Ein Thiller, der leider nicht viel Tiefe aufweist.

    Der erste Tod der Cass McBride

    BlueSunset

    08. February 2014 um 12:12

    Inhalt: Cass McBride wird geliebt und gehasst: Sie ist die Highschool Diva schlechthin. Doch eines Tages erwacht sie in einer Kiste unter der Erde. Kyle macht sie verantwortlich für den Selbstmord seines Bruders und will sie nun so dafür bestrafen. Doch bald schon kommt Cass dahinter, dass nicht nur ihre Ablehnung Kyles Bruder gegenüber, diesen zum Selbstmord getrieben hat. Nun setzt Cass alles daran die Oberhand in dieser Entführung zu erlangen. Ein Spiel gegen die Zeit beginnt, dass sie mit äußerster Vorsicht spielen muss. Meine Meinung… Ein Thriller ist es, ein Psychothiller eher weniger. Letzten Endes fand ich diese Entführung sehr banal… hat doch Cass damit nicht wirklich was damit zu tun. Es ist eine interessante Geschichte, doch ich finde, dass es teilweise an Tiefe gemangelt hat. Die Erzählperspektive wechselt ständig zwischen Cass in der Holzkiste, ihrem Entführer Kyle bei der Vernehmung und den Ermittlern während der Suche. Dies war teilweise gut umgesetzt, doch da es auch immer mal wieder Rückblicke in Cass und Kyles Leben gab, machte die Erzählstränge sehr unübersichtlich. Diese Einschübe sind zwar essentiell für das Verständnis der Situation, haben aber in dieser Form nur zur Verwirrung geführt. Fazit Von mir gibt es deshalb drei Sterne, da mir die Erzählstränge zu verworren waren und zu oft gewechselt wurden. Die Geschichte hat mich auch nicht wirklich mitgenommen, letztendlich taten mir Cass und Kyle einfach nur leid. Dieses Buch ist ein netter Zeitvertreib für zwischendurch (es ist wirklich schnell zu lesen), jedoch sollte man in diesem Fall keinen Psychothriller erwarten eher eine Entführung aus psychologischen Gründen.

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  • Der erste Tod der Cass McBride

    Der erste Tod der Cass McBride

    Johannisbeerchen

    06. July 2013 um 11:48

    Meinung: Psychothriller steht auf dem Cover ..... Langeweile erwartete mich darin. Cass ist die High School Queen und gibt sich nur mit den Besten ab. Als David sie nach einem Date fragt und sie ihn nett und freundlich abweist, jedoch einen Zettel darüber an ihre Freundin schreibt, den er findet, denkt sie sich noch nichts dabei. Und als David sich am nächsten Tag erhängt hat ist wie versteinert. Irgendwann wacht sie auf und sie weiß nicht, wo sie ist. Es ist dunkel und kalt und sie ist verletzt. Ach Mensch, ich hatte mich so auf einen Thriller mit Spannung, Furcht und viel Drama gefreut. Die Bewertungen auf amazon sind so gut und ich dachte, das wäre endlich mal ein gescheiter Psychothriller. Die Geschichte wird aus den verschiedenstens Sichten und Zeiten beschrieben. Kyle während des Verhörs, Kyle während der Entführung, Cass während der Entführung, Cass vor der Entführung, die Cops im Verhör, die Cops bei der Suche. Die Kapitel sind meist kurz, haben manchmal nicht eine Seite befüllt, andere sind natürlich länger. Während der Geschichte kam einfach keine Spannung auf, es war so viel und irgendwie ist überhaupts nichts passiert. Anfangs weiß man nicht, ob Cass noch lebt oder schon tot ist, weswegen ein kleiner Rest Spannung blieb, aber hey, es ist ein Jugendthriller, was will man denn erwarten ? Das letzte Kapitel fand ich aber noch echt gut, konnte das restliche Buch aber nicht mehr retten. Cass ist gar nicht so schrecklich, wie sie auf dem Rückentext beschrieben wird. Sie ist kalt und empfindet für niemanden Symphatie, sie weiß, wie sie bei jedem gut ankommt, wie sie sich gut aus bestimmten Situationen rauswindet und was sie tun muss, um an ihr Ziel zu kommen. David ist der typische Looser, mit dem keiner reden möchte und ausgerechnet er bittet sie um ein Date. Sie weist ihn wirklich freundlich ab, muss aber ihrer Freundin gleich einen Zettel schreiben, den David findet. Darauf stand natürlich nichts Nettes, aber zumindest hat sie es nicht so öffentlich gemacht. Kyle ist Davids älterer Bruder und entführt Cass. Sie unterhalten sich und bald kommt der wahre Grund für Davids Selbstmord ans Licht. Es ist schon vorhersehbar, wie und warum und die ganze Geschichte war einfach total platt und schlecht beschrieben. Ich glaube, es sollte sehr tiefgründig wirken und zeigen, wie die menschliche Psyche auf Einflüsse von außen reagierte. Das war auch ganz ok, hätte aber noch mehr beleuchtet werden können. Den Schreibstil fand ich nicht gut, aber auch nicht schlecht. Es war so 08/15 und durch die Geschichte wirkte er sehr überzogen ... oder ist es umgekehrt ? Das Thema Lebendig begraben kam überhaupt nicht gruselig rüber. Fazit: Dem Thriller fehlt das Entscheidende, was einen Thriller ausmacht: Spannung, und das, was ein gutes Buch ausmacht: gut ausgearbeitet Charactere und eine Handlung, die es in sich hat.

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  • Wenig spannend

    Der erste Tod der Cass McBride

    pelznase

    25. March 2013 um 19:45

    Bei diesem Buch sprach mich -wie so oft – als erstes der Look an. Alleine deshalb habe ich es in einem Buchladen neugierig aus dem Regal gezogen. Da auch der Klappentext sehr interessant klang, dauerte es nicht lange bis “Cass McBride” in mein Regal einzog und bald darauf auch gelesen wurde. Die Idee hinter der Geschichte ist unbestreitbar gut und ein sehr aktuelles und heikles Thema. Hier geht es um Mobbing, Ängste, heikle Familienverhältnisse und die Folgen daraus für ein paar Jugendliche. In erster Linie für die High School – Queen Cass, den schüchternen David und dessen Bruder Kyle. Cass lässt David abblitzen als dieser sie um ein Date bittet. Später lästert sie mit einer Freundin über ihn, was David unglücklicherweise erfährt. Daraufhin erhängt er sich um. Und sein Bruder Kyle, der Cass für Davids Tod verantwortlich macht, ersinnt einen mörderischen Rache-Plan.  Nach und nach über die Geschichte hinweg erschließen sich immer neue Zusammenhänge und es tun sich immer mehr verstörende Details aus den Leben der drei Jugendlichen auf, so dass eine klare Aufteilung in “Täter” und “Opfer” bald nicht mehr möglich ist. Jeder von ihnen ist auf seine Art beides. Und trotzdem: auch wenn Idee, Thema und die Entwicklung der Story gut und intelligent erdacht sind, fehlt dem Buch etwas, das ich von einem Psychothriller unbedingt erwarte: Spannung! “Der erste Tod der Cass McBride” wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Mal berichtet Kyle bei der Polizei über seine Tat, dann schildert Polizist Ben seine Ermittlungsarbeiten, dann wieder beschreibt Cass ihre Ängste in der Kiste. Das bedeutet aber gleichzeitig auch, dass Cass sicher befreit werden wird. Wie sonst könnte sie von ihrem Martyrium noch erzählen? Kyle befindet sich bei seinen Schilderungen auf dem Polizeirevier. Damit steht von Anfang an außer Frage, dass man ihn für seine Tat zur Rechenschaft ziehen wird. Zwei Punkte, die -wären sie offen geblieben- sicher für mehr Spannung gesorgt hätten als es alleine die Zusammenhänge schaffen, die zu Cass’ Entführung geführt haben. Zudem sind die Kapitel vergleichsweise kurz gehalten, was bei mir erstens einen “auseinander gerissenen” Eindruck hinterlassen hat, und zweitens die Spannung zusätzlich ausbremst. Sobald es mal nägelknabbernd aufregend wird, ist das Kapitel zuende und man wir an einen anderen Ort und somit zu einem anderen Charakter katapultiert. Wie schon erwähnt wird die Geschichte in recht kurzen Kapiteln und aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Das ist abwechslungsreich und kurzweilig, so dass sich das Buch leicht in einem Rutsch lesen lässt. Die Sprache ist den Hauptcharakteren entsprechend relativ jugendlich gehalten, was das Lesen zusätzlich leicht und flüssig macht. Das Buch selber ist farblich sehr düster gehalten und vom Design her der Kiste entsprechend, in der Cass vergraben wurde. Genial wird das Äußere des Buches aber durch den Umschlag, der auf der Vorderseite einen “ausgerissenen” Ausschnitt hat, durch den man quasi durch ein Loch in der Erde auf diese Kiste schaut. Erwähnenswert ist außerdem das sehr handliche Format des Buches, denn obwohl es sich um ein Hardcover handelt, ist es nicht größer als ein Taschenbuch. So kann man es leicht überall mit hin nehmen. Fazit:  Eine gut Idee und ein brisantes Thema die intelligent und schlüssig in eine Geschichte gefasst wurden. Leider für meinen Geschmack zu wenig spannend um als “Psychothriller” durchzugehen, auch wenn es ein Psychothriller für Jugendliche ist. Ein mäßig spannender Lese-Snack für Zwischendurch, der sich leicht an einem Nachmittag lesen lässt. Nicht uninteressant, aber der gewisse Pfiff fehlt leider.

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  • Rezension zu "Der erste Tod der Cass McBride" von Gail Giles

    Der erste Tod der Cass McBride

    Tialda

    06. February 2013 um 12:06

    Rezension: Schon im Klappentext von Gail Giles’ “Der erste Tod der Cass McBride” wird klar: Hier geht es darum, dass jemand lebendig begraben wird – und genau daran wurde auch das Cover angelehnt. Auf den Schutzumschlag sind Erde und Schrift gedruckt und in der Mitte der Vorderseite befindet sich ein großes Loch, durch das man auf das blanke Buch sehen kann, welches die Optik einer blau gestrichenen Holzkiste hat. Sieht toll aus, ist allerdings empfindlich – das Loch im Umschlag reißt schnell ein, wenn man nicht aufpasst. Was den Schreibstil der Autorin angeht – es macht Spaß das Buch zu lesen. Die gesamte Geschichte wird aus drei verschiedenen Blickwinkeln erzählt. Von Kyle, der, wie auf der ersten Seite schon aufgedeckt wird, das Verbrechen begangen hat, von Cass – die lebendig begraben wird und von Ben, einem der beiden Polizisten, die an dem Fall dran sind. Jeder von ihnen bekommt eigene Kapitel und es ist immer so, dass man zuerst von Kyle liest, dann von Cass, danach von Ben und wieder von vorn. Dabei gelingt es Gail Giles, für alle drei Charaktere so zu schreiben, dass man ihnen ihr Alter und ihre Rollen durchaus abnimmt. Die drei Perspektiven finden im übrigen zeitversetzt statt. Cass’ Gedanken bekommt man direkt aus der Kiste unter der Erde zu lesen. Somit findet ihre Sicht zum Zeitpunkt des Verbrechens statt. Der junge Polizist Ben hingegen erzählt während der Suche nach dem verschwundenen Mädchen, während Kyles Ich-Perspektive aus dem Vernehmungsraum, in dem er das Geständnis ablegt, stammt – also nach der ganzen Sache. Außerdem befinden sich in Cass’ Kapiteln Rückblicke, wenn sie da unten im Dunkeln grübelt und sich an Situationen aus ihrem Leben erinnert. Dabei erfährt man sehr viel über ihre Familie und im Lauf des Buches auch einiges über Kyles Kindheit. Beides erklärt, warum diese zwei Jugendlichen zu dem wurden, was sie sind. Eine allseits beliebte ‘High School Queen’, die grundsätzlich berechnend handelt und ein zurückgezogener junger Mann, der einen großen Hass auf die Welt hegt und seinen kleinen Bruder rächen möchte. Ich würde zwar nicht so weit gehen, das Buch unter “Psychothriller” einzuordnen, aber es ist ein Jugendthriller, der einen guten Einblick gibt, wie sich Jugendliche entwickeln, die in zerbrochenen Familien leben und aufwachsen. Meiner Meinung nach sind es sogar drei sehr gute Beispiele, da Cass, Kyle und sein Bruder David, der sich nach einer Abfuhr von Cass umbrachte, einerseits wahnsinnig verschieden sind und sich gleichzeitig irgendwie ähneln – sie alle stehen unter extremem Druck, der durch ihr Elternhaus verursacht wird – nur geht jeder von ihnen auf seine eigene Art und Weise damit um. Fazit: Ein spannender Thriller mit sehr ausgeprägten Charakteren und einer stillen Botschaft: Extreme Erlebnisse können extreme Handlungen auslösen.

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  • Rezension zu "Der erste Tod der Cass McBride" von Gail Giles

    Der erste Tod der Cass McBride

    101Elena101

    16. January 2013 um 17:52

    Inhalt: Cass, die High School Queen, lässt den Außenseiter und Eigenbrötler David abblitzen,als dieser sie um ein Date bittet. Am nächsten Tag hat David sich erhängt und Cass wurde entführt und lebendig in einer Kiste begraben.Über ein Walkie-Talkie steht sie mit ihrem Kidnapper in Verbindung.Wird sie ihrem Tod entfliehen können? Meine Meinung: Als einen Psychothriller würde ich 'Der erste Tod der Cass McBride' nicht gerade bezeichnen,da ich mir darunter Härteres vorstelle,obwohl ich von diesem Genre nicht so viel Ahnung habe.Trotzdem war dieses Buch kurzweilig und interessant.Aus wechselnden Sichten von Cass,Davids Bruder und dem ermittelnden Kommissar Ben wird die Geschichte nach und nach zusammengesetzt und viele Vermutungen,die der Leser anstellen kann,bewahrheiten sich oder gehen ganz anders aus.Viel kann man sich hierbei schon denken,aber auch Manches über die menschliche Psyche,das man nicht erwartet,peppt die Handlung ein wenig auf.Auch die Nebencharaktere,die für die ein oder andere Tat einer Hauptperson verantwortlich sind,sind zwar nicht übermäßig spannend,aber doch oft interessant in ihrem Verhalten und ihren Beweggründen.

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  • Rezension zu "Der erste Tod der Cass McBride" von Gail Giles

    Der erste Tod der Cass McBride

    gurke

    18. September 2012 um 20:57

    Cass hat ein Traumleben. Sie sieht einfach super aus, hat viele Verehrer und ist beliebt. Eines Tages fasst sich David ein Herz und bittet sie um ein Date. Doch leider ist er ein eher unscheinbarer Junge und Cass lässt ihn nicht nur abblitzen, sondern macht sich auch noch über ihn lustig. Am nächsten Tag ist David tot. Er hat sich selbst das Leben genommen. Für seinen Bruder Kyle gibt es nur einen Schuldigen: Cass. Und er wird sich rächen. Er begräbt sie lebendig und will sie so zur Reue zwingen. so eingesperrt hat steht sie mit Kyle nur per Walkie-Talkie in Verbindung. Ihre einzige Hoffnung ist die, in zu überzeugen, sie wieder freizulassen. Kann das verzweifelte Mädchen Kyle von ihrer Unschuld überzeugen? Der Jugendthriller von Gail Giles fasst gerade mal 240 Seiten. Das ist aber nicht der einzige Grund, warum man das Buch in einem rasanten Tempo gerade zu in einem Rutsch verschlingen kann. Die Autorin überzeugt mit einer spannenden Geschichte, die den Leser von der ersten Seite an fesselt. Außerdem sticht das Talent hervor, Personen und deren Umwelt lebendig werden zu lassen. Ich hatte alles ganz klar vor Augen und habe die Handlung als absolut schlüssig empfunden. Selbstverständlich ist alles ganz jugendgerecht und überhaupt nicht blutrünstig. Hier kommen nicht nur junge Leser auf ihren Geschmack, sondern auch die zartbesaiteten Thrillerfans unter uns. Die Geschichte selbst kann man aus mehreren Perspektiven verfolgen. Einmal natürlich aus der Sicht von Cass. Wir erleben ihre Situation sowohl in der Gegenwart, als auch in der Vergangenheit. Dann haben wir noch die Sichtweise von Kyle und Ben. So macht es Spaß das Puzzle aus den Gedanken jeder der wichtigen Personen zusammenzusetzen. Vor allem verdeutlicht das die verschiedenen Empfindungen der drei Jugendlichen. Ich für meinen Teil war von der ersten Seite an den Jugendthriller gefesselt. Ich konnte und wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Spannung und Neugier steigerten sich für mich ins unermessliche. Ich konnte mich auch super in die einzelnen Protagonisten hineinversetzen. Keine Handlung kam mir zu unschlüssig oder zu überzogen vor. Ich möchte "Der erste Tod der Cass McBride" nicht nur an Jugendliche weiterempfehlen, sondern auch an Menschen die gerne mal einen unblutigen Thriller lesen möchten und Fans von unglaublicher Spannung sind. Für mich selbst war das Buch ein Vorgeschmack auf die anderen Bücher von Gail Giles, die ich unbedingt ebenfalls lesen möchte und mich hoffentlich genauso begeistern werden.

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  • Rezension zu "Der erste Tod der Cass McBride" von Gail Giles

    Der erste Tod der Cass McBride

    Fina

    01. September 2012 um 14:30

    Erstmal muss ich das Cover erwähnen. Es ist sehr raffiniert und wunderschön, wenn auch ein wenig makaber. Das Buch ist mit Umschlag quasi ein Sarg in der Erde. Nimmt man nun, wie ich immer beim Lesen, den Umschlag ab, so ist das Buch der Sarg, auf dem manches Getier sein zu Hause gefunden hat. Ansonsten ist es mit einer Holzoptik versehen. Also ist der Umschlag nicht durchgängig, sondern ist nur die Erde, die man auf dem Cover erkennen kann. Sehr clever und besonders finde ich... Die Charaktere sind facettenreich und gut beschrieben. Jeder trägt eine Fassade mit sich, unter die man nach und nach blicken kann und was man vorfindet, kann den Atem verschlagen. Cass ist das typisch beliebte Highschool-Püppchen, welches immer lieb lächelt und von Neidern gehasst, von Ihresgleichen geliebt. Man erfährt viel über den Hintergrund ihrer Familie. So lebt sie mit ihrem Vater allein, die Mutter arbeitet weiter entfernt hart für ihr Leben- ignoriert von dem Ex-Mann. Dies soll noch eine tragende Rolle spielen. Die Anzahl ist überschaubar, dafür haben alle Ecken und Kanten. Mir haben diese Figuren allesamt sehr gut gefallen, Gefühle waren nur zu gut nachvollziehbar und allesamt einfach begeisternd. Das Buch war so eingeteilt, dass man abwechselnd in die Situation von Cass im Sarg blicken konnte, ihre Gefühle und Gedanken entdeckte und mitfühlte. Dann gab es noch den Kidnapper bei der Erzählung seiner Gründe, Gedanken und Erlebnisse, die dazu führten, dass Cass nun unter der Erde verweilt. Außerdem bekam man einen Einblick in die Ermittlersituation, in der der sympathische Ben die Hauptrolle übernahm. Das hätte für mich nicht sein müssen, da ich langsam die ewigen Ermittlungen in jedem Thriller oder Krimi leid bin. Man bekommt den Eindruck, dass nichts vorangeht und alle immer auf der Stelle treten. Aber ansonsten war es dadurch abwechslungsreicher! Das Ende war dann nicht mehr sonderlich überraschend, da die Auflösung schon sehr früh kam. Sonst hätte man den Kontext nicht verstanden, was das ganze nun mit David zu tun hat oder wieso Cass lebendig begraben wurde. Trotzdem hat es mir gut gefallen, die viel reifere Cass zu sehen, die alles positiver und nicht mehr so oberflächlich sieht. Ob sie ihr erstes Begräbnis nun überlebt oder schon viel zu früh stirbt, müsst ihr selbst heraus finden, aber es ist auf jeden Fall durchweg spannend. Fazit: Ein toller, dünner Thriller für zwischendurch. Nicht sehr blutig, dafür gut durchdacht und mit viel Hintergrund hat Gaile Giles eine Erlebnis für Jugendliche geschaffen, das sich rund um das Thema "Lebendig begraben" dreht. Spannend und ein absoluter Lesetipp!

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  • Rezension zu "Der erste Tod der Cass McBride" von Gail Giles

    Der erste Tod der Cass McBride

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. July 2012 um 14:10

    Spannend und fesselnd bis zur letzten Seite! Ein absoluter Pageturner! Inhalt Cass ,das beliebteste Mädchen der ganzen Highschool kann sich vor Verehrern kaum retten. Doch sieht geht mit Jungs nie länger als ein paar Tage aus. Eines Tages wird sie von David um ein Date gebeten. Doch sie lässt ihn eiskalt abblitzen. So ein Loser passt einfach nicht in ihr Beuteschema. Kurz darauf ist David tot und Cass findet sich in einer Kiste unter der Erde wieder. Lebending begraben... Charaktere In diesem Buch spielen eine Vielzahl von Personen eine wichtige Rolle. Zum einen Cass die Highschoolqueen, die sich plötzlich in einer Kiste unter der Erde widerfindet und nicht weiß was mit ihr geschieht und vor allem WARUM man ihr das antut. Dann haben wir Ben und Scott die Polizisten die in dem Entführungsfall von Cass McBride ermitteln.Die Brüder Kyle und David spielen ebenfalls eine tragende Rolle. David der Loser den keiner wahrnimmt und der ausgerechnet Cass nach einem Date gefragt hat und kurz nach seiner Abfuhr tot an einem Baum hängt. Und Kylie der Bruder von David der mehr in der ganzen Sache verstrickt ist als man vermutet. Außerdem gibt es die Eltern von Cass und den Brüdern David und Kyle, sowie andere Personen die im Laufe der Ermittlung befragt werden. Schreibstil & Aufbau Der Schreibstil hat mich gleich ab den ersten Satz vollkommen gefesselt. Super flüssig und super fesselnd. Die Spannung wird von Seite zu Seite, von Satz zu Satz immer mehr aufgebaut und die Seite fliegen nur so dahin. Der Aufbau war sehr Besonders und machte das Buch gleich noch spannender. In jedem Kapitel bzw. neuem Abschnitt wird aus der Perspektive einer anderen Person erzählt.Aus der Sicht von Kyle,Ben oder Cass. Diese Art des Aufbaus hat dazu beigetragen das ich dieses Buch nicht mehr weglegen konnte. Gleich die erste Seite beginnt mit Kyle, der im Vernehmungsaum der Polizei sitzt und verhört wird. Der Leser befindet sich in der Gegenwart. Die Kapitel aus Cassies oder Bens Sicht schildern die Vergangenheit. Ich fand die Wechsel zwischen Cass unter der Erde,Ben und Scott beim Ermitteln und der Verhör von Kyle extrem spannend und sehr gut umgesetzt. Gleichzeit hat man als Leser auch immer wieder neue unverhoffte Dinge erfahren. Fazit WOW! Ein echter Pageturner! Ich werde mir bei meiner nächsten Buchbestellung noch ein paar mehr Bücher von Gail Giles bestellen. Ein wahnsinnig guter Thriller, sowohl für jüngere als auch für ältere Leser und Leserinnen. Mich hat das Buch total umgehauen. Es hat einfach alles gestimmt. Die Charaktere,der Schreibstil,der ständige Perspektivwechsel,die Handlung an sich. Es war fesselnd und das Beste nicht verwirrend. Ich habe bis zum Schluss um Cass gebangt! Ein tolles Buch! Ich habe wieder eine, mir bisher unbekannte, Autorin für mich entdeckt!

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  • Rezension zu "Der erste Tod der Cass McBride" von Gail Giles

    Der erste Tod der Cass McBride

    Cadiz

    30. April 2012 um 19:26

    *„Da unten. Der Geruch von Erdreich, das zum Anlegen eines Gartens umgestochen worden war. Die feuchtkalte Luft. Da unten. Gedämpfte Schritte über mir. Die Größe und Form der Kiste. Die absolute Dunkelheit. Ich war lebendig begraben worden. Begraben. Lebendig. Begraben.“* (Seite 31) *Inhalt:* Cass ist eine beliebte Schülerin, die alles bekommt, was sie nur will. Jeder mag sie. Sogar der schüchterne David steht eines Tages vor ihr und fragt sie nach einem Date. Doch Cass lässt ihn abblitzen. Kurz darauf bringt David sich um. Cass hätte niemals geahnt, dass ihre Überheblichkeit schreckliche Folgen nach sich ziehen würde- doch plötzlich befindet sie sich in einer dunklen Kiste, eingesperrt und nur über ein Walkie Talkie in Kontakt zu ihrem Peiniger- Kyle, Davids Bruder hat sie lebendig begraben und will sich damit bitter an ihr rächen… *Zum Buch:* Um diesen Psychothriller bin ich schon lange geschlichen, immer interessiert, aber es kam nie dazu, dass ich ihn in die Hand nahm und las- was war ich doch für ein Schaf! Dieses Buch ist einfach genial! Super spannend, klasse erzählt und mit einem steten geladenen Prickeln zwischen den Seiten- ich konnte es jedenfalls nicht aus der Hand legen! Diese Thematik lässt mich als Leser schon bereits beim Gedanken daran schaudern: lebendig begraben! So etwas mag man sich nicht einmal im Traum vorstellen. Und doch erlebt Cass McBride dieses furchtbare Erlebnis hautnah. Sie hat schon bald kein Zeitgefühl mehr und muss sich alleine darauf verlassen, Kyle irgendwie zum Reden zu bringen, denn sie will wissen: warum ausgerechnet _sie_? Und wie kommt sie da nur wieder raus? Das schon nach wenigen Seiten klar ist, wer der Täter ist, brachte der Spannung des Buches keinen Abbruch. Es gab ganz andere Fragen zu ergründen: wer ist diese Cass McBride überhaupt und warum tut Kyle ihr so etwas an? Und: wird sie wieder aus der Kiste herauskommen? Nach und nach erfährt der Leser mehr über die Figuren, über Kyle, David und Cass. Dabei gibt es abwechselnd immer wieder Szenen aus Kyles und Cass´ Sicht, aber auch ein Ermittler des Falles – Ben – kommt hier zu Wort. Stück für Stück ergibt sich aus den Kapiteln ein großes Ganzes- bis zum gelungenen Ende. Ich bin jedenfalls restlos begeistert von diesem Werk- „Der erste Tod der Cass McBride“ liest sich rasant, packend und unheilvoll. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen!

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  • Rezension zu "Der erste Tod der Cass McBride" von Gail Giles

    Der erste Tod der Cass McBride

    LenaBo

    09. April 2012 um 20:05

    *Inhalt*: Cass McBride gehört zu den beliebtesten Mädchen ihrer Schule. Ihr größtes Ziel ist es, bei den Lehrern und ihren Mitschülern einen guten Eindruck zu hinterlassen und alle Titel, die man als Jugendliche an einer High-School erhalten kann auch zu ergattern. Ein solcher Ruf kann für ihre berufliche Karriere nur förderlich sein. Eines Tages wird sie in der Schule von David, einem Außenseiter, um ein Date gebeten. Cass lässt ihn abblitzen und am nächsten Tag ist David tot. Er hat Selbstmord begangen. Und plötzlich befindet sich Cass nur wenige Tage später in einer Holzkiste, begraben unter der Erde, wieder. *Meine Meinung*: Bevor ich anfing ‘Der erste Tode der Cass McBride’ zu lesen, hatte ich nicht allzu hohe Erwartungen. Psychothriller für Jugendliche lese ich zwar immer gern, doch oftmals sind sie mir zu vorhersehbar. Doch schon die äußere Gestaltung des Buchs machte mir klar, dass ich ein ganz besonderes und ohne Zweifel außergewöhnliches Buch in meinen Händen halte. ‘Der erste Tod der Cass McBride’ punktet vor allem durch seine steten Perspektivenwechsel. Sie geben dem Buch das gewisse Etwas. Normalerweise finde ich abrupte und immer wiederkehrende Sichtwechsel sehr störend, weil sie den Lesefluss zumeist stören. In diesem Buch hat es aber die sowieso schon sehr brisante Geschichte noch um einiges spannender gemacht. Denn so erhält man die Gelegenheit in viele Gefühls- und Gedankenwelten einzutauchen und erlebt die gesamte Handlung aus den verschiedensten und vor allem entscheidenden Blickwinkeln. Außerdem wird ‘Der erste Tod der Cass McBride’ so zu einem Buch, was nicht mit besonderen Wendungen aufwartet, sondern tatsächlich Einblicke in die Psyche der teilnehmenden Figuren gewährt und damit absolut unter die Haut geht. Gerade die Szenen, in denen wir die Protagonistin begleiten, hätten in meinen Augen nicht überzeugender dargestellt werden können. Der Schreibstil und die gesamte Wortwahl spiegelt auf perfekte Weise das beklemmende und angsteinflößende Gefühl der Protagonistin wider. Gerade diese Momente waren die Stellen, an denen ich förmlich in die geschaffene Welt der Autorin mitgerissen wurde und mich gar nicht mehr von ihr befreien konnte. Gleiches gilt für den Entführer der Protagonistin. Gedanken- und Zeitsprünge werden im Buch durch eine kursive Schriftart kenntlich gemacht. Diese Passagen bringen dem Leser die teilnehmenden Figuren auf wunderbare Art und Weise näher. Man lernt die Charaktere wirklich kennen, fiebert mit ihnen mit. Also ein weiterer Faktor, der das Buch zu einem regelrechten Pageturner macht. *Fazit*: ‘Der erste Tod der Cass McBride’ ist ein Psychothriller, der mich in jeder Hinsicht überzeugen konnte. Der Schreibstil fesselte mich, die Charaktere und ihre Gedanken faszinierten und schockierten mich zugleich und die Handlung hat mich in ihren Bann ziehen können. Ich empfehle dieses Buch für alle Thriller-Fans und die, die es noch werden wollen.

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  • Rezension zu "Der erste Tod der Cass McBride" von Gail Giles

    Der erste Tod der Cass McBride

    Buechersuechtig

    06. October 2011 um 21:20

    DIE GESCHICHTE... Die 17-jährige Cass McBride ist sehr beliebt, wunderschön und wählerisch, was Jungs angeht und nutzt diese Tatsache auch aus. Denn für Cass ist nur das Beste gut genug... Als der schüchterne David sich ein Herz fasst und Cass um ein Date bittet, macht sich die Highschooldiva hinter seinem Rücken über ihn lustig. Diese Schmach erträgt David nicht und so begeht er Selbstmord. Für Davids Bruder Kyle trägt Cass die alleinige Schuld an Davids Tod und so greift der junge Mann zu drastischen Mitteln: Er entführt Cass und steckt sie zusammen mit einem Funkgerät in eine enge Kiste, die er anschließend vergräbt. Über das Walkie-Talkie beginnt Cass mit Kyle zu reden und die Beiden haben viel zu erzählen... MEINE MEINUNG: Nachdem ich über dieses Buch nur Gutes gehört habe, durfte "Der erste Tod der Cass McBride" mitkommen. Schauplatz ist eine amerikanische Kleinstadt und die Handlungsdauer umfasst nur wenige Tage. Cass McBride ist süße 17 und geht in die 11.Klasse. Die attraktive Schülerin, die mit ihrem ehrgeizigen Vater zusammenwohnt, ist zielstrebig, aber auch überheblich und egoistisch. Davids älterer Bruder Kyle Kirby macht sie für den Tod seines Bruders verantwortlich und als sie ins Reden kommen, erzählt Kyle, wie David wirklich war und was er ertragen musste. Als 3. Hauptperson fungiert Ben Gray, der leitende Ermittlungsbeamte, der Cass rasch finden möchte und deshalb Kyle verhört. Leider ist mir Cass keine sympathische Protagonistin, mit der ich mich identifizieren kann und auch die anderen Figuren bleiben etwas farblos. Diese Geschichte dreht sich um Ängste, Sorgen, unterdrückte Wünsche und Manipulation und zeigt, wie die menschliche Psyche unter verschiedenen Einflüssen Schaden nehmen kann - und was sogar Worte anrichten können. Wir erfahren mehr über die Familienverhältnisse der McBrides bzw. der Kirby, wie es zu Davids Suizid kommen konnte und wer nun eigentlich die Opfer- und Täter-Rolle inne hat. Der Plot zu "Der erste Tod der Cass McBride" wurde ansprechend umgesetzt und obwohl die Autorin einige unerwartete Wendungen eingebaut hat, ahnt man doch, wie die Geschichte ausgehen wird. Manchmal plätschert die Handlung vor sich hin und birgt trotz der Länge von 240 Seiten etliche Längen. Erzählt wird die Handlung aus 3 verschiedenen Perspektiven und verwebt die unterschiedlichen Handlungsstränge miteinander. Die Ich-Erzähler Kyle, Cass und Ben schildern die Ereignisse ungeschminkt, wobei die gesamte Gefühlspalette wie Liebe, Hass, Wut, Trauer und Schmerz angesprochen wird und dadurch viele Emotionen ausgelöst werden. Durch den flüssigen Schreibstil sowie der Sprache, die der jugendlichen Zielgruppe angepasst wurde, lässt sich dieser Jugendthriller recht schnell lesen. FAZIT: Gail Giles hat das Thema "Lebendig begraben" gut umgesetzt, gewährt einen Einblick in die verletzliche Seele von Jugendlichen und regt zum Nachdenken an. Leider kann ich mich mit der Hauptperson Cass überhaupt nicht anfreunden und finde die Längen angesichts der dünnen Geschichte unpassend. "Der erste Tod der Cass McBride" erhält von mir 3 STERNE.

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  • Rezension zu "Der erste Tod der Cass McBride" von Gail Giles

    Der erste Tod der Cass McBride

    sunshine95

    06. August 2011 um 13:13

    Inhalt: David ist tot. Der zurückhaltende, schüchterne und traumatisierte Junge hat Selbstmord begangen. Kyle fühlt sich schuldig, dass er seinen kleinen Bruder nicht von seiner ungerechten Mutter beschützen konnte, weshalb sich David wie ein Loser gefühlt hat. David konnte es seiner Mutter nicht gerecht machen. Er hat nie Unterstützung von ihr bekommen. Sie gab ihm die Schuld an ihren Fehlern bzw. ihrem verkorksten Leben, was dadurch unterstützt wurde, dass er aussah wie sein Vater. David wollte endlich Die Anerkennung seiner Mutter bekommen, indem er sich mit einem angesehenen Mädchen traf. Doch dieses Mädchen wollte nicht von ihm wissen… Kurz nach der Beerdigung von David wird die 17-jährige Cass McBride entführt. Es gibt kaum Anhaltspunkte an dem mysteriösen Verbrechen. Nach Aussagen der Mitschüler könnte es fast jeder Zweite sein, da die In-Clique sie begehrte, die übrigen Schüler jedoch hasste. Cass ist ein Mädchen, dass immer ganz oben auf der Liste stehen will und sich dementsprechend auch verhält. Diese Verhalten hat sie von ihrem Vater gelernt. Und aufgrund dieser ihr angeeigneten Art bekommt sie an eigener Haut zu spüren, wozu sie David getrieben hat. Begraben in einem Sarg muss sich Cass den Fragen von Kyle stellen und um ihr Leben bangen… Die Polizisten arbeiten gegen die Zeit! Können sie Cass noch rechtzeitig finden? Meine Meinung: Das Buch ist schön aufgemacht, aber man muss sehr vorsichtig damit umgehen, da der Schutzumschlag empfindlich ist. Der Schreibstil ist flüssig und keinesfalls langweilig. Die Handlung wird aus drei verschiedenen Perspektiven und drei verschiedenen Zeiten beschrieben. Man hat sich ziemlich schnell eingelesen und man hat keine großen Probleme mit den Handlungssprüngen mitzuhalten. Leider muss ich auch sagen, dass das Geschehene leicht voraussehbar war und somit dem Wort “Psychothriller” nicht ganz gerecht wird. Es war zwar spannend, aber auf eine andere Art und Weise. Man wollte einfach wissen was den Charakteren in der Vergangenheit zugestoßen ist, das sie zu dem gemacht hat, was sie jetzt sind. Mit Cass konnte ich mich nicht direkt anfreunden. Sie war wirklich zu arrogant um sie ins Herz schließen zu können. Erst am Ende des Buches konnte man an ihren Gefühlen Anteil nehmen und bemerken, dass sie sich stark verändert hat. Im Gegensatz dazu fühlte man mit dem Täter, Kyle, wahrhaftig mit, da man tatsächlich verstehen konnte, was ihn zu der Entführung getrieben hat. Ich hatte großes Mitleid mit David, der zu Zeiten der Handlung des Buches schon gar nicht mehr lebte. Man hat sehr viel von den Erzählungen der anderen Charaktere über ihn erfahren und man konnte kaum fassen, dass eine Mutter ihren eigenen Sohn so in den Wahnsinn treiben kann. Zusammenfassend kann man sagen, dass es durchaus lesenswert ist und allen zu empfehlen ist, die nicht ganz so viel Wert darauf legen durchgehend Spannung zu erwarten. ich bin mir auch ziemlich sicher, dass dieses Buch die verändern könnte, die es lesen und eine ähnliche Umgangsweise wie Cass besitzen. Mir hat es auf jeden Fall ganz gut gefallen und mich ein wenig zum Nachdenken angeregt.

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