Gail Giles Tote Mädchen schreiben keine Briefe

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Inhaltsangabe zu „Tote Mädchen schreiben keine Briefe“ von Gail Giles

Sunnys Schwester Jazz ist tot. Doch dann taucht eine junge Frau auf, die aussieht wie Jazz, spricht wie Jazz und sogar die Erinnerungen der Familie teilt. Sunnys Eltern glauben an ein Wunder. Sunny aber weiß: Das ist nicht ihre tote Schwester! Psychogramm einer zerstörten Familie. Ab 12 Jahren

In Ordnung. Ich habe das Buch schnell durchgelesen und erst später wirklich verstanden. Das Ende hatte einen unglaublichen "Wow"-Faktor.

— johannadreamworld
johannadreamworld

Ein Buch, über das ich erst nachdenken musste, bevor ich es verstanden habe. Aber gelesen habe ich es in einem Rutsch.

— may4la
may4la

Ein gut geschriebener Jugendthriller.

— LionsAngel
LionsAngel

spannend bis zur letzten Zeile, aber das Ende ist sehr unverständlich und ich weiß nicht, ob ich Thriller solcher Art mag. Trotzdem sehr gut

— sweetcupcake14
sweetcupcake14

Geht unter die Haut, spannend bis zum Ende, unvorhersehbar und komplex.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ich finde es spannend und gut aber der Schluss ist etwas sehr unverständlich denn da steht : Das sie sich selber einen Brief schrieb.

— Fabi0509
Fabi0509

Ich kann den Hype leider so gar nicht nachvollziehen...

— tomatenjohnny91
tomatenjohnny91

wahnsinn sollte man unbedingt lesen. spannung bis zur letzten Seite <3

— clary97
clary97

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    Tote Mädchen schreiben keine Briefe
    johannadreamworld

    johannadreamworld

    10. July 2017 um 07:38

    Es ist ein schönes Buch für zwischen durch, aber meiner Meinung nach kein muss. Ich hatte was ganz anderes erwartet, aber auch so hatte das Ende "Wow"-Faktor und ich musste darüber nachdenken, damit ich das Buch überhaupt verstehe.

  • Ein schönes Buch für zwischendurch

    Tote Mädchen schreiben keine Briefe
    Naddy111

    Naddy111

    16. December 2014 um 16:08

    Kurzbeschreibung: Sunnys Schwester Jazz ist tot. Doch dann taucht eine junge Frau auf, die aussieht wie Jazz, spricht wie Jazz und sogar die Erinnerungen der Familie teilt. Sunnys Eltern glauben an ein Wunder. Sunny aber weiß: Das ist nicht ihre tote Schwester! Psychogramm einer zerstörten Familie.  Meine Meinung: Das Buch fängt schnell an und man ist mitten im geschehen. Sunny kümmert sich um ihre Mutter, die unter schweren Depressionen leidet seit die ältere Schwester Jazz starb. Ihr Dad ist ein Alkoholiker, der sein Job verloren und die Familie verlassen hat. Also ist sie auf sich selber gestellt. Sunny war schon immer der Buhmann in der Familie und Jazz der Liebling. Das Sunny, ihre große Schwester deshalb nicht all zu stark vermisst wird einen schell klar und man kann sie auch ein wenig verstehen. Doch plötzlich ist sie wieder von den toten aufgestanden und steht kurze Zeit später vor der Tür. Sunny und ihr Dad erkennen sofort, dass es sich hierbei nicht um die echte Jazz handelt, spielen aber erstmal mit, um herauszufinden wer dieses fremde Mädchen ist und um die Mutter nicht zu enttäuschen, dass ihr Mädchen doch nicht wieder zurück ist. Das Buch lässt sich super schnell lesen und es bleibt konstant spannend, allerdings geschieht die ganze Story auch nur an einen Tag was mir dann doch ein wenig zu schell vorgekommen ist. Das Ende hat mich ein wenig verwirrt und ich bin mir nicht ganz Sicher ob ich es wirklich richtig verstanden habe! Ich vergebe 4 von 5 Sternen weil es ein schönes Buch für zwischendurch ist, dass dazu Spannend bleibt.

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  • Wenn die tote Schwester zurück kehrt...

    Tote Mädchen schreiben keine Briefe
    tomatenjohnny91

    tomatenjohnny91

    09. March 2014 um 14:40

    Zum Buch: Zu Anfang kann ich gleich sagen: den Hype um das buch kann ich so gar nicht nach vollziehen. Giles hatte wirklich eine tolle Idee für dieses Buch, doch mir ist de Geschichte einfach viel zu kurz gehalten und zu schlicht. Gerade als ich dachte, dass es spannend wird, ist es auch schon wieder vorbei und die Geschichte zieht sich von einer Situation in die nächste. Zum Ende muss ich allerdings sagen: sehr überraschend und ganz anders als erwartet. Fazit: Eine nette Idee, die leider viel besser hätte umgesetzt werden können. Leider kein Buch, dass mich vom Hocker reißt und das ich weiterempfehlen könnte.

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  • Mehr Tiefe, als gedacht

    Tote Mädchen schreiben keine Briefe
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. February 2014 um 16:19

    Inhalt Sunnys Schwester ist tot und wenn sie ehrlich ist, trauert sie nicht gerade um Jazz. Doch dann steckt in der Post plötzlich ein Brief mit Jazz unverwechselbaren Handschrift in dem sie schreibt, dass alles nur ein Missverständnis war und sie nach Hause kommt. Während ihre Mutter die heimkehrende Schwester überglücklich in die Arme nimmt, ist Sunny geschockt. Denn dieses Mädchen ist nicht ihre Schwester. Meine Meinung Bei gerade mal 175 Seiten hatte ich nicht wirklich viel erwartet, allgemein hatte ich mit etwas anderem gerechnet, als ich es bekommen hab. Ich dachte mir das Mädchen wäre eine gruselig genaue Kopie von Jazz und der Roman würde darauf hinauslaufen, irgendwie zu beweisen, dass sie es doch nicht ist. Tja falsch gedacht. Aber fangen wir erst mal mit den Charakteren an, viele sind es nicht, eigentlich nur 5. Ich möchte diesmal auch wirklich über fast alle kurz etwas sagen, denn das Verhältnis zwischen den Charakteren ist die ganz große Stärke in diesem Buch. Es zeigt das Porträt einer Familie, die schon lange nicht mehr funktioniert. Da hätten wir Sunny. Sunny stand ihr Leben lang im Schatten ihrer perfekten großen Schwester Jazz. Während ihre Eltern ihr nur Aufmerksamkeit schenkten um sie zu ermahnen doch bitte so wie Jazz zu sein, schikanierte und manipulierte Jazz sie, wo sie nur konnte. Das Sunny dabei immer zynischer und in sich gekehrter wurde, ist da nicht verwunderlich. Sie ist ständig auf Abwehr ausgerichtet und reagiert schnell mit bissigen Antworten. Dennoch war sie mir sympathisch, denn man konnte nachvollziehen warum sie so ist und hatte streckenweise auch Mitleid mit ihr. Dann wäre da natürlich Jasmine. Jazz die immer bekam was sie wollte und von allen geliebt wurde und von ihren Eltern praktisch angebetet. Sie war manipulativ und auf ihren eigenen Nutzen bedacht. Ihre Schwester Sunny war ihr beliebtestes Ziel für ihre Schikanen. Ihr Tod reißt die ohnehin schon wacklige Familie endgültig auseinander. Sunnys Dad ist ein Alkoholiker. Selbst als Jazz noch lebte trank der ehemalige Journalist viel und oft. Nach dem Tod seiner Tochter hängt er nur noch an der Flasche und wohnt auch nicht mehr bei der Familie. Nicht weil er rausgeschmissen wurde, sondern weil er den Anblick von Sunnys Mutter nicht mehr ertragen konnte. Womit wir beim 4. Mitglied der reizenden Familie wären: Sunnys Mutter. Ihre Welt ist vollkommen von Jazz abhängig und nach deren Tod verfällt sie in Depressionen. Sie schafft es nicht mal mehr sich etwas ordentliches anzuziehen und weigert sich das Haus zu verlassen. Man sieht, in dieser Familie läuft nichts wie es sollte. Sunny steht nach dem Tod ihrer Schwester alleine mit einer depressiven, hilflosen Mutter und einem trinkenden Vater da und versucht irgendwie das alltägliche leben aufrecht zu erhalten, indem sie Rechnungen bezahlt, kocht, den Haushalt schmeißt und sich nebenbei um ihre Mutter kümmert und in die Schule geht. Sie ist 14 ! Ich hatte während dem Lesen das Gefühl, dass das Geheimnis um um die vermeintliche Jazz eher die Rahmenhandlung für die Geschichte dieser Familie ist. Was mich aber nicht im geringsten störte. Die Autorin schafft es, das zerrüttete Familienverhältnis eindringlich zu schildern, ohne das es sich zu sehr in den Vordergrund drängt. Die Handlung geht in einem angenehmem Tempo voran und man bleibt gedanklich beim Wesentlichen. Auch der Schreibstil passt sich dem an. Nicht so viel Schnickschnack und Ausschmückungen. Der zynische Humor von Sunny kommt immer wieder gut zur Geltung. Was mich völlig aus der Bahn geworfen hat, ist das Ende. Die plötzliche Wendung hat mir inhaltlich zwar super gefallen, jedoch war es zu kurz. Keine Erklärung und im letzten Absatz kommt dann plötzlich noch eine Wendung die gänzlich ungeklärt bleibt. Ein paar Seiten mehr hätten dem Ende mehr als gut getan, denn so bleibt man mit lauter Fragen im Kopf zurück. Fazit Definitiv besser als erwartet. Die Bezeichnung Psychothriller bezieht sich in diesem Buch ganz klar auf 'Psycho'. Das Buch hat mehr Tiefe als gedacht, lediglich für das Ende gibt es Punktabzug.

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  • Tote Mädchen schreiben keine Briefe

    Tote Mädchen schreiben keine Briefe
    BookLover21

    BookLover21

    09. January 2014 um 19:59

    "Ich habe ein anderes Bild von Sunny. In meinen Augen wendet sie ihren Kopf stets der Sonne zu und weist die Dunkelheit zurück. Und die Dunkelheit, das ist unsere Familie." (Seite 139) Ein sehr einfach geschriebenes Buch. Während dem lesen war ich begeistert, doch die Freude war von kurzer Dauer, da das Buch nur sehr wenige Seiten hat. Als ich dann zum letzten Kapitel kam, war ich jedoch verwirrt, ich bin mir nicht sicher, ob ich das Ende richtig verstanden habe. Es ist ein sehr offenes Ende, was ich eigentlich schade fand, da man so sehr unsicher ist, ob man es jetzt richtig verstanden hat. Deshalb gibt es 4/5 Punkte von mir :)

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  • hörbuch

  • Die tote Schwester kehrt zurück

    Tote Mädchen schreiben keine Briefe
    Seralina1989

    Seralina1989

    21. April 2013 um 22:16

    Die 14-jährige Sunny hat es nicht leicht. Denn nach dem Tod ihrer Schwester Jazz ist ihr Vater völlig dem dem Alkohol verfallen. Die Mutter depressiv, um Sunny sich kümmern muss. Als sie jedoch einige Monate nach Jazz' Tod einen Brief von ihr im Briefkasten findet. glaubt sie erst noch an eine verspätete Zustellung. Doch dann taucht, wie im Brief angekündigt, ein Mädchen auf, das genauso ist wie Jazz...Doch Sunny merkt schnell, dass da nicht ihre richtige Schwester vor ihr steht...Nachdem ich bereits von "Der erste Tod der Cass McBride" & "Das wirst du nie mehr los" von der Autorin gelesen habe, bin ich auch am aktuellsten Buch von Gail Giles nicht vorbei gekommen.Die Autorin schafft es mit ihrem Schreibstil spielend, dass man regelrecht über die Seiten fliegt, weil man wissen will was als nächstes passiert. Gleichzeitig beschreibt sie die Figuren sehr lebendig und man fühlt & fiebert mit Sunny richtig mit. Nachdem ich das Buch beendet habe, lies es mich völlig verwirrt zurück. Ich habe mir selbst die Frage gestellt, wie es mir gehen würde, wenn meine tot geglaubte Schwester auf einmal wieder auftauchen würde... Der Inhalt wird mich jedenfalls noch eine Weile beschäftigen. Deswegen kann ich für mich persönlich das Buch nur wärmstens weiter empfehlen.

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  • Rezension zu "Tote Mädchen schreiben keine Briefe" von Gail Giles

    Tote Mädchen schreiben keine Briefe
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. March 2013 um 20:15

    Meine Freundin hat mir von diesem Buch abgeraten, aber weil ich glaubte es wäre vom selben Autor von Tote Mädchen lügen nicht und damit fast das selbe, habe ich es dann doch gelesen. Es ist zwar nicht von dem gleichen Autor (wie ich später erfahren habe) aber es ist trotzdem ganz gut gewesen. Es ist super leicht zu lesen und mitten drinnen wird es dann auch ganz fesselnd, weil man wissen will wer "sie" ist und woher sie kommt...und noch viele andere W-Fragen. Alle werden beantwortet, was ich persönlich ganz toll finde. Was meine Freundin wahrscheinlich nicht gefallen hat, war das Ende, weil man sich zwischen einigen "Enden" entscheiden muss. Ich selbst finde das Ende sehr interessant, weil man wirklich darüber nach denkt und meine "Entscheidung" sah so aus, dass das Buch für mich keinen Unsinn ergab. Natürlich ist es kein Buch für jederman. Ich denke das ist ein Buch, das man weder mag oder nicht! Fazit: Ein super Buch für Zwischendurch. Man muss sich nicht toll konzentrieren und man hat es schnell gelesen. Das Ende ist sehr mitreißend, aber nicht für jeden so toll, weil es ein wenig verwirrt ist.

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  • Rezension zu "Tote Mädchen schreiben keine Briefe" von Gail Giles

    Tote Mädchen schreiben keine Briefe
    Marakkaram

    Marakkaram

    21. November 2012 um 18:11

    Da ich mit einer Meisterin der Manipulation und Hinterlist lebte, fiel es mir schwer, irgendjemandem mein Vertrauen zu schenken. Jazz war Seide und ich war billiger Polyester. ~ ~ ~ Ein Jugend"Psycho"krimi, der mich allein schon deswegen nachdenklich zurücklies, weil ich mir nicht sicher bin, ob ich den Plott auf der letzten Seite verstanden habe... Ansonsten hat mir die Geschichte von der Grundidee her sehr gut gefallen, wenn ich der Autorin jetzt mal unterstellen darf, dass sie sich zwischen einem netten kleinen Psychokrimi für Jugendliche und einem tiefer angelegten Psychothriller (auch für Jugendliche) entscheiden konnte. Ersteres hat hier gewonnen. Und es ist ja auch nicht so, dass man hier ein 300 Seiten Werk vorliegen hat, welches die Tiefgründigkeit dafür vermissen lässt, sondern das kleine Büchlein ist nur auf 172 Seiten angelegt. ~ ~ ~ Es ist eigentlich die Geschichte über die Rivalität zweier Schwester. Die Ältere Jasmine, ein Sonnenschein, von allen geliebt und immer im Mittelpunkt und die Jüngere, Sunny, die Sarkastische, die immer Schuldige. Der Vater, ein Trinker - die Mutter, deppressiv. Nachdem Jazz bei einem Wohnungsbrand ums Leben kommt, versinken die Eltern noch tiefer in Ihre Sucht. Doch eines Tages steht Jazz höchstlebendig wieder vor der Tür. ....oder etwa doch nicht? ~ ~ ~ Fazit: Ein netter Jugendkrimi für zwischendurch, mit einer überzeugenden, gut erdachten Story, die aber auch für mehr getaugt hätte, denn die interessanten psychologischen Hintergründe werden hier nur oberflächlich angerissen.

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  • Rezension zu "Tote Mädchen schreiben keine Briefe" von Gail Giles

    Tote Mädchen schreiben keine Briefe
    Stephie2309

    Stephie2309

    22. December 2011 um 00:07

    Sunny hat ihre ältere und hinterlistige Schwester Jazz immer gehasst. Deshalb war sie, ganz im Gegensatz zu ihren Eltern, die Jazz geradezu vergötterten, auch nicht wirklich traurig als diese nach ihrem Schulabschluss von zu Hause fort gegangen ist oder als man ihr und ihren Eltern vor ein paar Monaten mitteilte, dass Jazz vermutlich bei einem Brand gestorben sei. Während diese Nachricht ihre Mutter in eine tiefe Depression stürzte und ihren Vater noch stärker zum Alkoholismus trieb, ist Sunny eher erleichtert, weil sie nun nicht mehr ständig im Schatten ihrer nach außen scheinbar so perfekten Schwester steht. Doch dann findet Sunny eines Abends einen gelben Briefumschlag im Briefkasten, dessen Absender angeblich ihre verstorbene Schwester Jasmine ist. Zunächst geht sie davon aus, dass der Brief verloren gegangen und nun zu spät bei ihnen angekommen sein muss, aber als sie ihn schließlich liest, stellt sie schockiert fest, dass es sich dabei um einen aktuellen Brief handelt. In dem Brief schreibt Jazz, dass es ihr gut geht und sie zum Zeitpunkt des Brandes gar nicht mehr in ihrer Wohnung gelebt hätte, allerdings erst jetzt davon erfuhr und sich daher nicht früher gemeldet hat. Nun würde sie jedoch zurück nach Hause kommen. Aber das Mädchen, das am darauf folgenden Sonntag ankommt und sich so benimmt wie Jazz, ist nicht Sunnys Schwester … Mit Tote Mädchen schreiben keine Briefe ist es der Autorin Gail Giles gelungen einen tollen Psychothriller zu schreiben, den man nicht so schnell vergessen wird. Wobei das Wort ‚Thriller’ auch hier, genau wie schon bei Der erste Tod der Cass McBride, wieder nicht richtig zutreffend ist, zumindest nicht nach der gängigen Definition des Genres. Wirklich viel Spannung kommt nämlich nicht auf, was das Buch allerdings nicht schlechter macht, denn interessant ist die Handlung in jedem Fall und sie bewegt den Leser immer wieder zum weiter lesen. Die Protagonistin und Ich-Erzählerin Sunny, bzw. eigentlich Sunflower, ist eine ungewöhnliche Figur, die man gut verstehen kann, für die man aber auch auf Anhieb Mitleid empfindet. Während ihre Schwester Jazz von ihren Eltern angebetet wurde, haben sie Sunny weitestgehend ignoriert und sie sich selbst überlassen. Alles, was Jazz tat, war perfekt und alles was Sunny tat, war es nicht, weshalb sie sowohl zu Hause als auch in der Schule immer im Schatten ihrer großen Schwester stand und stets mit ihr verglichen wurde. Es ist für den Leser daher auch nicht sonderlich schockierend, dass Sunny nicht um den Verlust ihrer Schwester trauert, zumal diese die Familie und somit auch Sunny ja schon nach ihrem Abschluss zurück gelassen hatte. Die Idee, die hinter der Handlung des Buches steht, ist fesselnd und genial. Ihre Einzigartigkeit macht sie zudem noch zu einer willkommenen Abwechslung, die aus dem Einheitsbrei heraus sticht. Wie schon erwähnt, steht nicht die Spannung, sondern vielmehr die Psychologie im Vordergrund, die einen zu faszinieren vermag. Gail Giles gelingt es wunderbar aufzuzeigen, wie unterschiedlich verschiedene Menschen auf dasselbe Ereignis reagieren können und was sie damit in ihrem sozialen Umfeld auslösen bzw. wie sie von diesem wahrgenommen werden. Außerdem ist es interessant zu sehen, welche Gefühle Sunny gegenüber der ‚neuen’ Jazz entwickelt, die sie selbst sehr überraschen. Das Buch hat jedoch leider auch einen Schwachpunkt: die geringe Seitenzahl. Während das bei Der erste Tod der Cass McBride noch kein Problem war, sorgt es hier für einen Punktabzug, denn das Ende kommt in diesem Fall eindeutig zu kurz. Auf den letzten fünf Seiten nimmt die Handlung eine absolut unerwartete sowie schockierende Wendung, die das Buch mit ein wenig mehr Erklärung zu einem großartigen Werk gemacht hätte. Stattdessen wird der Leser damit überrumpelt und mit ein paar Bruchstücken völlig verwirrt und ratlos zurück gelassen. Wirklich schade! Tote Mädchen schreiben keine Briefe ist ein interessanter und einzigartiger Roman, der einen sowohl zu fesseln als auch zu schockieren vermag. Leider wird jedoch die Wendung, die die Geschichte auf den letzten Seiten nimmt, nicht genügend erläutert, sodass man nach dem letzten Satz ziemlich ratlos ist und nicht genau weiß, wie man das Geschehene nun betrachten soll.

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  • Rezension zu "Tote Mädchen schreiben keine Briefe" von Gail Giles

    Tote Mädchen schreiben keine Briefe
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    11. October 2011 um 16:25

    Sunnys Schwester Jasmine ist bei einem Wohnungsbrand ums Leben gekommen. Seitdem ist Sunnys Mutter total depressiv, der Vater flüchtet sich in Alkohol, und Sunny ist einfach nur froh, daß ihre Schwester weg ist. Sie mochte Jasmine nicht. Doch dann taucht plötzlich ein Mädchen bei ihnen auf, das behauptet, Jasmine zu sein… * Meine Meinung * Das Buch richtet sich hauptsächlich an jugendliche Leser im Alter von 13 bis 15 Jahren. Der Schreibstil ist angemessen einfach und leicht, so daß sich das Buch recht schnell lesen läßt. Als einen echten Thriller würde ich das Buch aber nicht bezeichnen, denn dafür fehlen der Nervenkitzel und die Spannung. Zwar war die Geschichte durchaus spannend, denn man ist einfach neugierig, wer nun dieses Mädchen ist, aber richtig gepackt hat mich die Story nicht. Auch konnte ich nicht alles nachvollziehen, vor allem die Gefühle der Mutter waren mir total fremd. Sie liebt Sunny nicht, weil sie als Baby so schwierig war?! Babys sind nun mal keine leblosen Puppen… Dennoch hat mich das Buch recht gut unterhalten können. Wenn man keinen fesselnden Thriller sucht, und wenn es nicht so anspruchsvoll sein soll, dann liegt man mit diesem Roman sicher richtig.

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