Ich, Eleanor Oliphant

von Gail Honeyman 
4,2 Sterne bei207 Bewertungen
Ich, Eleanor Oliphant
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (164):
cora-suns avatar

Ein super Buch! Tolle Charaktere, spannende Geschichte, kann ich unbedingt weiterempfehlen!

Kritisch (16):
AnnBees avatar

Manchmal lustig, aber meistens seicht und voller Klischees

Alle 207 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Ich, Eleanor Oliphant"

Wie Eleanor Oliphant die Liebe suchte und sich selbst dabei fand

Eleanor Oliphant ist anders als andere Menschen. Eine Pizza bestellen, mit Freunden einen schönen Tag verbringen, einfach so in den Pub gehen? Für Eleanor undenkbar! Und das macht ihr Leben auf Dauer unerträglich einsam. Erst als sie sich verliebt, wagt sie sich zaghaft aus ihrem Schneckenhaus - und lernt dabei nicht nur die Welt, sondern auch sich selbst noch einmal neu kennen.

Mit ihrem Debüt "Ich, Eleanor Oliphant" ist Gail Honeyman ein anrührender Roman mit einer unvergesslichen Hauptfigur gelungen. Ihre erfrischend schräge Sicht auf die Dinge zeigt uns, was im Leben wirklich zählt. Liebe. Hoffung. Ehrlichkeit. Und vor allen Dingen die Freundschaft.

"Absolut mitreißend." Jojo Moyes

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783431039788
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:528 Seiten
Verlag:Ehrenwirth
Erscheinungsdatum:24.04.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 24.04.2017 bei Lübbe Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    bibliomaniacovor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ich hatte das Buch schon sehr lange liegen, bevor ich es las, aber als ich angefangen habe, konnte ich es nicht aus den Händen legen.
    "Man soll Bücher nicht nach dem Einband bewerten"

    Dieses Buch ist grandios geschrieben, man hat 

    das Gefühl die Orte alle zu kennen. 
    Es hat einige Zeit gedauert, bis ich mir das Buch 
    vorgenommen habe, da ich es tatsächlich
    aufgrund des schönen Covers gekauft habe. 
    Die Story ist zu Beginn nicht das außergewöhnlichste,
    aber es hat eine so interessante Wendung, durch die
    man das Buch am liebsten nochmal lesen möchte,
    um einen anderen Blickwinkel auf die Geschehnisse
    zu erlangen.
    Sehr empfehlenswert.

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    Pienklings avatar
    Pienklingvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Zu Anfang war ich mir nicht ganz sicher, was ich von diesem Buch halten sollte. Jedoch bin ich nun wirklich begeistert davon!
    Berührende Geschichte!

    Wie schon in meiner Kurzmeinung zu lesen ist, war ich mir anfangs nicht besonders sicher was ich nun von diesem Buch halten sollte. Ich überlegte kurz sogar das Buch abzubrechen und mich einem anderen zu widmen. Es wirkte zu Anfang etwas langatmig und träge, doch je weiter man las desto besser wurde es. Mein Fazit ist jedenfalls, dass dieses Buch wirklich toll ist! Die Geschichte nimmt einen letztlich so mit, dass ich nicht nur an einer Stelle zu Tränen gerührt war. Ich kann es nur jedem empfehlen zu lesen! Es ist wirklich eine sehr berührende Geschichte und die Charaktere wachsen einem wirklich ans Herz! Ich persönlich würde einen 2. Teil sehr begrüßen!!!

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    killerprincesss avatar
    killerprincessvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Der Start ist schwierig, man muss Lust drauf haben, aber das Buch ist sehr wertvoll und wird noch lange in mir nachhallen!
    Ich, Eleanor Oliphant

    Meinung


    Ich bin von dem Buch sehr begeistert. Der Start ist etwas schwierig und auch die Protagonistin Eleanor ist sehr eigen. Sie ist schrullig und hat ihre Problemen mit sozialen Beziehungen. Manchmal macht sie wirklich sehr lustige Bemerkungen über Menschen und ihr Verhalten, weil sie es einfach nicht so nachvollziehen kann.
    Eleanor ist häufig aber auch ein schwieriger Charakter. Im späteren Verlauf des Buches macht sie außerdem eine wirklich schwere Zeit durch, in der sie sehr nervtötend sein kann. 
    Ich kann aber nur betonen, dass es sich lohnt, sich auch Eleanor einzulassen und auch ihre schlechten Tage durchzuhalten.

    Das Buch ist eine Geschichte über Vorurteile und die Ausgrenzung von Menschen, die einfach nicht der Norm entsprechen. In einer anderen Rezension heißt es "weil mich die Protagonistin wirklich genervt hat - von einer solchen Person würde ich auch im echten Leben Abstand nehmen." -Das finde ich wahnsinnig bezeichnend für das Problem, das die Geschichte anspricht. Eleanor hat eine schwierige Vergangenheit, hat keine Liebe und Familie kennengelernt. Und durch all diese emotionalen Verletzungen hat sie ihre sozialen Inkompetenzen, die sie zu einem wahnsinnig einsamen Menschen machen.

    Das Buch hat mich sehr nachdenklich gemacht. Über meine Art, wie ich Menschen abstempel und dass es einen keinen Zacken aus der Krone bricht, wenn man sich mal mit jemandem, auch wenn er fremd ist, nett unterhält. Denn vielleicht war es deren einziges Gespräch seit Tagen oder sogar Wochen. 

    Fazit
    Das Buch hat mich mit seinen Themen Einsamkeit und Freundschaft sehr berührt. Ich denke, dass ich mich noch häufig an die Geschichte erinnern werde. Sie hat mich nicht nur unterhalten und berührt, sondern langfristig wertvolle Gedanken mitgegeben. Deswegen kann ich es wirklich sehr empfehlen.

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    kullerkeks95s avatar
    kullerkeks95vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Anfangs sehr schwierig, doch dann schließt man die Protagonistin sehr ins Herz.
    Was im Leben wichtig ist.

    Inhalt:

    Am Anfang des Buches begegnet man der jungen Eleanor, die mit sich und ihrem Leben nicht im Einklang ist. Sie ist anders als die anderen Leute auf der Arbeit, findet in der Gesellschaft keinen Platz. Sie scheint jedoch damit zufrieden zu sein und lebt einen sehr eintönigen Alltag. Jedoch verliebt sie sich eines abends, unerwartet in einen unerreichbaren Mann. Daraufhin krempelt sie ihr Leben komplett um, um diesem Mann zu gefallen.

    Das Buch handelt von Freundschaft, Ehrlichkeit, Liebe und spiegelt unsere Gesellschaft gut wieder.

    Rezension:

    Als ich mit dem Buch begann war ich sehr kritisch. Eleanor wirkt auf den ersten Blick nicht sonderlich sympathisch und macht es dem Leser schwer sie zu mögen. Sie meckert an allem rum, redet überheblich und hat nicht viel liebenswertes an sich.

    Im Laufe des Buches fängt sie an sich zu verändern und der Leser ändert seine Einstellung ihr gegenüber ebenfalls. Eleanor, die auf den ersten Blick unnahbar scheint, ist eine liebenswerte Frau mit einem schlimmen Schicksal. Man fängt an mit ihr zu lachen und zu weinen. Ihre Geschichte geht einem tief unter die Haut.

    Dann ist da noch Raymond. Raymond, der im Laufe des Romans zu Eleanors wichtigster Person wird. Ich selbst konnte mich mit Eleanor nicht identifizieren, fand mich aber in Raymonds Rolle sehr gut ein. Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben, jedoch las ich es in der Position eines "Freundes" bzw. in meinem Fall einer "Freundin" und somit kam Raymond "wie gerufen".

    Fazit:

    Das Buch zeigt sehr gut was im Leben wichtig ist und was zählt. Alleine bestreitet man das Leben um einiges schwerer, als mit einem Raymond an der Seite.

    Das Buch handelt von Ehrlichkeit, Liebe, schlimmen Schicksalen und vor allem Freundschaft. Es ist eine Bereicherung für uns alle, aber dennoch für mich kein Buch, welches ich nochmal lesen muss.



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    Saskia_Reinholds avatar
    Saskia_Reinholdvor 5 Monaten
    Roman

    Klappentext


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    Monique_Oehmss avatar
    Monique_Oehmsvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Schräg, homurvoll, tiefgründig und sehr empfehlenswert
    Ich, Eleanor Oliphant

    Als erstes angesprochen hat mich das doch schlichte aber eindrucksvolle und farbenfrohe Cover. Im oberen Bereich noch eine leichte Düsternis ausstrahlend, wird es im Verlaufe immer vielfältiger, was sich auch in der Geschichte widerspiegelt.
    Mein zweiter Blick galt dann dem Klappentext, welcher lautet:

    Wie Eleanor Oliphant die Liebe suchte und sich selbst dabei fand.
    Eleanor Oliphant ist anders als andere Menschen. Eine Pizza bestellen, mit Freunden einen schönen Tag verbringen, einfach so in den Pub gehen? Für Eleanor undenkbar! Und das macht ihr Leben auf Dauer unerträglich einsam. Erst als sie sich verliebt, wagt sie sich zaghaft aus ihrem Schneckenhaus - und lernt dabei nicht nur die Welt, sondern auch sich selbst noch einmal neu kennen.

    Wer ist Eleanor Oliphant?
    Zu Anfang habe ich sie als etwas schräge Person empfunden. Sie lebt zurückgezogen und geht völlig allein durchs Leben. Ihr Verhalten beruht auf einem Erlebnis in ihrer Kindheit, das dem Leser aber erstmal noch verborgen bleibt.
    Eleanor ist strukturiert und intelligent. Sie geht einer Arbeit als Buchhalterin nach, ihre Pause verbringt sie allein mit einem Kreuzworträtsel und einem Sandwich, ihren Feierabend verbringt sie jeden Tag aufs Neue mit Pasta und Pesto, einem Buch oder Fernsehen, mittwochs telefoniert sie mit ihrer Mutter. Die einzigen Personen, die ihre Wohnung betreten sind die Sozialarbeiterin und der Mitarbeiter der Stadtwerke. Freitags erledigt sie ihren Wocheneinkauf und füllt ihre Wodka-Ration auf. Aber Eleanor ist zufrieden. Wie vermisst nichts, weil sie es nicht anders kennt.
    Doch alles gerät in den Wandel, als sie sich in diesen Musiker verliebt. Für sie ist er der perfekte Mann, so ist er doch eine "aufgeräumte und kultivierte" Erscheinung und ihr Plan nimmt Form an, sie will ihr Äusseres und Inneres der neuen Situation anpassen.  Durch dieses Ziel vor Augen, erlebt Eleanor plötzlich jeden Tag neue Kleinigkeiten, die ihr vorher völlig frend waren und doch nun so normal erscheinen. Auch Raymond, der Kollege aus der IT-Abteilung, trägt seinen Teil an ihrer Verwandlung bei.

    Gail Honeyman hat einen wunderbaren und zwischendurch recht anspruchsvollen Schreibstil, was mich total begeistert hat und die Protagonistin sehr authentisch rüberbringt. Insofern war es für mich auf jeden Fall ein Leseerlebnis.
    Etwas gestört hat mich zwischendurch jedoch, dass einige Kapitel durch zu viele Banalitäten recht lang waren. Ab und an war ich geneigt einfach weiterzublättern.
    Alles in allem war es aber ein durchaus humorvoller, tiefgründiger und vielseitiger Roman, der zum Nachdenken anregt. Es hat mir viel Freunde bereitet Eleanor auf ihrem Weg zu begleiten!

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    NiamhOConnors avatar
    NiamhOConnorvor 8 Monaten
    Eine Frau findet sich selbst

    Eleanor Oliphant hat sich ihr Leben konsequent nach rationalen Kriterien eingerichtet. Zu Beginn der Geschichte ist die Ich-Erzählerin in Gail Honeymans Debütroman fast 30, arbeitet seit neun Jahren als Debitorenbuchhalterin in einer Grafikdesign-Agentur in Glasgow, wohnt in einer funktionell eingerichteten Sozialwohnung und trägt praktische Kleidung und schwarze Schuhe mit Klettverschlüssen. Sie arbeitet effizient und lebt kostengünstig und vernünftig, nur am Freitag kauft sie eine Pizza Margherita, eine Flasche Chianti und zwei Flaschen Wodka, die sie sehr gleichmäßig über das Wochenende verteilt trinkt, ‚sodass ich nie ganz nüchtern, aber auch nicht betrunken bin. Bis Montag ist es lange hin.‘

    Aber Eleanor Oliphant hat auch einen Universitätsabschluss in Altphilologie, Narben im Gesicht und eine Mutter, die sie zwar nie besucht, die aber pünktlich jeden Mittwochabend anruft.  Dann lernt sie innerhalb kurzer Zeit drei Männer kennen: Johnnie Lomond, den Leadsänger einer Band, den sie sofort als Den Richtigen erkennt, Raymond, einen neuen Kollegen, der ihren Bürocomputer von einem Virus befreit, und Sammy, einen alten Mann, dem sie gemeinsam mit Raymond eher zufällig das Leben rettet. Langsam beginnt sie, ihr Leben zu ändern. Der erste Schritt dabei ist ein Brazilian Waxing, das sie nicht wirklich zufrieden stellt.

    Meine Meinung: ‚Ach Gott, was für eine schreckliche Person, die interessiert mich gar nicht‘, dachte ich schon nach wenigen Minuten des Hörbuches, und damit ist über die Qualität des Romans schon viel gesagt: Mit einigen Absätzen ist es Gail Honeyman gelungen, in mir genau die beabsichtigten Gefühle und Eindrücke zu wecken. Kopfschüttelnd habe ich der schrulligen Eigenbrötlerin dabei zugeschaut, wie sie sich durch unmögliches Benehmen und schroffe Kommentare oder auch fast kindliche Naivität überall selbst ins Out manövriert. Dass sie ganz offensichtlich hochintelligent und sehr gebildet ist, hilft ihr nur wenig. Messerscharfer Verstand gepaart mit null sozialer Kompetenz war noch nie eine gute Kombination. Gleichzeitig fand ich Eleanors rationale Überlegungen und Beobachtungen zu allem und jedem, vom Trinkgeld-Geben bis zu Datingritualen und der Wahl der passenden Absatzhöhe, nicht nur unterhaltsam, sondern auch absolut zutreffend.

    Natürlich besteht von Anfang an kein Zweifel daran, dass hinter Eleanors Schrulligkeit ein massives Trauma stecken muss, und die alptraumhaften Telefongespräche mit ihrer Mutter erinnern uns regelmäßig daran. Auch wenn das etwas konstruiert erscheinen mag, der Spannungsaufbau ist gelungen und sorgt dafür, dass man unbedingt weiterlesen möchte, um herausfinden, was denn damals passiert ist. Dabei kann man sicher sein, dass auch auf den nächsten Seiten wieder Begegnungen mit meist netten, wenn auch manchmal etwas überforderten Menschen sowie lustige Dialoge und Monologe der Ich-Erzählerin warten, aber auch der nächste Anruf von Mummy. 

    Ich habe das Buch als Audiobook im englischen Original, gesprochen von Cathleen McCarron, gehört, die gekonnt zwischen Eleanors gepflegtem Englisch und dem schottischen Akzent der Menschen in ihrer Umgebung wechselt und auch der Mutter am Telefon die passende Stimme verleiht. Einen Eindruck von der gelungenen deutschen Übersetzung von Alexandra Kraftfeld konnte ich durch eine XXL-Leseprobe gewinnen. Ein Buch, das ich in jeder Version vorbehaltlos empfehlen kann.

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    papiergefluesters avatar
    papiergefluestervor 9 Monaten
    Eleanor Oliphant is completely fine

    Wenn ich mich hier so umgucke, gibt es ganz schön viele negative Kritik was das Buch angeht UND(!) ich kann sie absolut nicht verstehen! 
    Ich habe das Buch letztes Jahr im Sommerurlaub gelesen und ich fand es ganz schön. 
    Zu Anfang war es wirklich ein wenig gewöhnungsbedürftig, da die Protagonistin, Eleanor Oliphant, echt schräg unterwegs ist und ziemlich traurig und deprimierend wirkt .. doch im Laufe des Buches gewöhnt man sich daran denn es gibt wirklich tausend Bücher über Leute die beliebt sind und denen immer alles zugeflogen kommt und dann, plötzlich, mit einem Problem konfrontiert werden dass sie dann natürlich auch super leicht lösen können. 
    Bei Eleanor ist das aber ein wenig anders .. was ist, wenn man unbeliebt ist, es sogar weiß, und eigentlich gar nichts daran ändern möchte weil man damit abgeschlossen hat so zu sein? Weil man weiß, jeder hat ein Bild von mir und genauso werden mich die Leute immer sehen. 
    Genau das hat mir so an dem Buch gefallen, Eleanor Oliphant ist nicht besonders beliebt, weiß das, und trotzdem strahlt sie ein gewisses Selbstbewusstsein aus was jeden mitreißt. 


    Im Klappentext heißt es "Wie Eleanor Oliphant die Liebe suchte und sich selbst dabei fand." Ich finde, dieser süße Satz beschreibt das Buch perfekt! 
    Sie lernt viel mehr über sich selbst und ich hab sie definitiv in mein Herz geschlossen! 


    Nichts desto trotz gebe ich dem Buch 4/5 Sternen, da das Buch wirklich traurig ist und man sich erst ein wenig reinlesen muss und dem Protagonisten eine Chance geben muss, da meiner Meinung nach, Eleanor Oliphant completely fine is, genauso wie sie ist ! 



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    Tialdas avatar
    Tialdavor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ich habe das Buch auf Seite 100 abgebrochen, weil mich die Protagonistin tierisch genervt hat ...
    Auf Seite 100 abgebrochen

    Leseeindruck:

    Schon auf Seite 40 stand für mich fest, dass ich dem Buch erst mal bis Seite 100 eine Chance geben würde. Leider hat sich die Story bis dahin nicht wirklich weiterentwickelt und meine Unsympathie gegenüber der Protagonistin, Eleanor Oliphant, eher noch verstärkt. So habe ich den Rest nur noch quer gelesen und konnte nirgendwo eine Stelle finden, an der ich noch einmal ansetzen wollte.

    Fest steht: Eleanor Oliphant ist eine sehr genau ausgearbeitete Protagonistin. Sie arbeitet in einem Büro, hat keine sozialen Kontakte, ein Mal pro Woche ein Telefondate mit ihrer Mutter, die im Gefängnis sitzt, und ist beinahe etwas zwangsgestört. Ihre Woche verläuft genauso durchgeplant und monoton wie ihre Wochenenden, und das findet sie eigentlich gut so.

    Zudem ist Eleanor sozial völlig inkompetent. Zu Anfang erfährt man, dass sie als Jugendliche durch die Hände verschiedener Pflegeeltern ging und auch heute noch kontrolliert wird, ob sie in ihrer eigenen Wohnung gut zurecht kommt – sie ist Ende 20.

    Geschrieben ist das Buch aus Eleanors Perspektive und man nimmt ihr auch ab, dass sie die Story gerade selbst erzählt … allerdings ist sie eine notorische Nörglerin. Egal, was passiert – Eleanor hat an allem etwas auszusetzen und sucht den Fehler stets im Außen, statt bei sich selbst, wo dieser aber aufgrund ihrer Unbeholfenheit hauptsächlich liegt.

    Abgebrochen habe ich das Buch also letztendlich, weil mich die Protagonistin wirklich genervt hat – von einer solchen Person würde ich auch im echten Leben Abstand nehmen.

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    Paulina_Krass avatar
    Paulina_Krasvor einem Jahr
    Keine leichte Lektüre, aber es lohnt sich trotzdem

    Als ich das erste Mal dieses Buch in der Buchhandlung gesehen habe, wollte ich es unbedingt lesen, weil der Klappentext mich total angesprochen hat. Ich selbst bin eher von Natur aus ein Introvert, deswegen das Thema Einsamkeit erschien mir als interessant. Allerdings habe ich etwas anderes vom Buch erwartet und das war wahrscheinlich nur meine Schuld. Ich dachte, da geht es um eine einsame Frau, die lieber alleine zu Hause sitzt und liest oder guckt fern und keine Freunde hat, aber danach lernt sie einen Mann kennen und er hilft ihr, sich aus ihrem Schneckenhaus zu trauen, sich der Welt zu nähern und sich anderen zu öffnen. Und ich habe mir eher einen humorvollen Roman vorgestellt.
    Zwar gibt es auch den Mann, den Eleanor trifft (sozusagen) und auch die teilweise lustigen Momente, das Buch berührt ein schweres Thema über ein psychisches Trauma nach der Familiekatastrophe. Und da Eleanor diese Probleme hat, war es stellensweise zum Heulen traurig zu lesen, manchmal musste ich anhalten und überlegen was ich grade gelesen habe. Es hat mich zutiefst berührt.
    Der Schreibstil war auch ziemlich anspruchsvoll. Vielleicht liegt es daran, dass Deutsch nicht meine Muttersprache ist, aber ab und zu war es ein bisschen anstrengend, Eleanor’s Redeweise zu verstehen. Außerdem war es ab der zweiten Hälfte manchmal relativ zäh und langatmig. Ich musste mich aufraffen, um das Buch zu Ende zu schaffen.
    Zusammengefasst kann ich sagen, dass das Buch zu lesen lohnt sich, allerdings muss man bereit sein, dass es keine leichte romantische Lektüre ist.

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