Gail Parent Sheila Levine ist tot und lebt in New York

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Inhaltsangabe zu „Sheila Levine ist tot und lebt in New York“ von Gail Parent

Gail Parent hat mit Sheila Levine ist tot und lebt in New York aus dem Jahr 1972 gleich ein Genre begründet. Ihre Nachfolgerinnen haben mit Schokolade zum Frühstück und Sex and the City Millionenseller geschaffen. Nachdem Gail Parents ebenso liebenswürdige wie schlagfertige Heldin Sheila Levine daraufhin international wiederentdeckt wurde, betritt sie nun endlich auch die deutsche Bühne. New York in den Siebzigern: Sheila, 30, auf der Suche nach Mr. Right: Sie datet, was das Zeug hält, und tritt doch nur von einem Fettnäpfchen ins nächste. Bis sie sich entscheidet, ihrem Leben ein Ende zu setzten - und sich auf einmal sehr wohl fühlt. Sheila Levine ist tot und lebt in New York ist mehr als eine lustige Lektüre, sie entführt in eine Zeit, in der New York der Nabel der Welt war und ist das erste Buch über die großstädtische Single Lady. Verfilmt im Jahr 1975, hat sich dieser Roman über eine halbe Million Mal verkauft und ist 2004 wieder aufgelegt und in mehrere Länder lizensiert worden. Dies ist die erste und einzige deutsche Übersetzung. 'Ein Fest für jeden Freund der schlechten Laune und der Selbstironie' KulturSpiegel 'Also hören wir Sheila Levine zu, kichern ob ihrem selbstironisch-verzweifelnden Plapperton und ihrem tragisch-komischen Rollenspiel und den inneren Monologen und Dialogen.' NZZ 'Nach nunmehr vierzig Jahren kann Miss Sheila Levine, diese vielleicht nicht ganz so brave, jüdische und vollschlanke junge Frau mit dem famos biestigen Mundwerk, auch das deutsche Publikum auf Trab bringen.' Welt kompakt 'Eine Übersetzung, die schon lange fällig war. Man kann eine komplette Literaturgeschichte an dieser amüsanten Erzählung aufziehen, die nicht nur gute Unterhaltung bietet, sondern ein humoristisch-gesellschaftskritisches Zeitzeugnis erstes Ranges darstellt.' Die Literarische Welt 'Die Heldin aus Gail Parents Roman von 1972 ist das Urbild aller Single Ladys, die sich mit Chuzpe und einer großen Portion Humor durchs Leben schlagen.' Vogue 'Jahrzehnte vor Mark Darcy und Mr. Big schickte die Autorin, Filmproduzentin und Drehbuchschreiberin Gail Parent ihre Heldin auf die Suche nach Mr. Right. Und ließ sie dabei herrlich schimpfend von einer Pleite zur nächsten stolpern.' n-tv.de 'Einen so witzigen Abschiedsbrief haben Sie garantiert noch nie gelesen.' Maxi

Nach dem ersten Viertel abgebrochen!!

— Grossstadtkind
Grossstadtkind

Entgegen einiger anderer Rezensionen muss ich sagen, dass mir das Buch "Sheila Levine ist tot und lebt in New York“ gut gefallen hat.

— iich_
iich_

Ein XXXL Abschiedsbrief, grandiose Idee, doch leider enttäuschend! Viel zu selten witzig und eine schwierige Protagonistin!

— MissSnorkfraeulein
MissSnorkfraeulein

Nicht mein Fall - zu traurig, zu trostlos, zu wenig Inhalt. Schade!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ab und an witzig, aber eine leider viel zu charakterlose Protagonistin.

— LittleMerm8
LittleMerm8

Leider weder humorvoll, witzig oder überhaupt irgendwie empathisch. Die Protagonistin blieb mir bis zuletzt fremd.

— literaturELLE
literaturELLE

Was witzig beginnt wird leider sehr schnell entsetzlich langweilig, schade!

— Huschdegutzel
Huschdegutzel

für damalige Zeiten sicherlich ein TOP-Roman, heute leider etwas eingestaubt und unzeitgemäß!

— Floh
Floh

Viel erwartet, von dem nicht viel erfüllt wurde. Für mich wenig Witz, dafür viel Gemecker.

— Saphir610
Saphir610

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  • Leserunde zu "Sheila Levine ist tot und lebt in New York" von Gail Parent

    Sheila Levine ist tot und lebt in New York
    Metrolit_Verlag

    Metrolit_Verlag

    Mit "Sheila Levine ist tot und lebt in New York" hat Gail Parent bereits 1972 ein ganzes Genre begründet. Ihre Nachfolgerinnen haben mit Schokolade zum Frühstück und Sex and the City Millionenseller geschaffen. Wir verloren 20 Exemplare von dem Roman über die sympathische Single Lady Sheila Levine. Im Anschluss möchten wir es gerne mit euch zusammen besprechen und eure Meinung dazu hören sowie freuen uns natürlich auf eure Rezensionen zum Buch. Zum Buch: »Leidenschaftlich, schlagfertig und herzzerreißend komisch – der lustigste buchlange Abschiedsbrief, der jemals verfasst wurde.« The New York Times New York in den Siebzigern: Sheila, 30, auf der Suche nach Mr. Right: Sie datet, was das Zeug hält, und tritt doch nur von einem Fettnäpfchen ins nächste. Bis sie sich entscheidet, ihrem Leben ein Ende zu setzten – und sich auf einmal sehr wohl fühlt. Sheila Levine ist tot und lebt in New York ist mehr als eine lustige Lektüre, sie entführt in eine Zeit, in der New York der Nabel der Welt war und ist das erste Buch über die großstädtische Single Lady. Verfilmt im Jahr 1975, hat sich dieser Roman über eine halbe Million Mal verkauft und ist 2004 wieder aufgelegt und in mehrere Länder lizensiert worden. Dies ist die erste und einzige deutsche Übersetzung. Die Autorin: Gail Parent, geboren 1940 in New York, arbeitet als Autorin, Filmproduzentin und Drehbuchschreiberin für Hollywood. Aus ihrer Feder stammen u.a. die Golden Girls und die Tracey-Ullman-Show. Sheila Levine ist tot und lebt in New York ist ihr erfolgreichster Roman und wurde 1975 verfilmt. Einen ersten Eindruck könnt ihr hier in der Leseprobe bekommen. Haben wir dein Interesse geweckt? Gerne möchten wir "Sheila Levine ist tot und lebt in New York" zusammen mit euch besprechen. Wenn ihr eines der 20 Leseexemplare haben möchtet, hinterlasst einfach eine Nachricht in dem Ordner ‚Bewerbung‘. Bewerbungsschluss ist der 27. November 2013. Wir freuen uns schon auf eure Antworten.Viele Grüße Euer METROLIT-Team

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    • 230
  • Leidensgeschichte einer Frau der 70er Jahre

    Sheila Levine ist tot und lebt in New York
    iich_

    iich_

    22. August 2014 um 12:52

    Entgegen einiger anderer Rezensionen muss ich sagen, dass mir das Buch Sheila Levine ist tot und lebt in New York“ gut gefallen hat, es ist flüssig geschrieben. Dennoch kann ich dem Buch nur 3 Sterne geben, da ich mir etwas mehr erwartet hätte. Leider hat das Buch auch nicht recht viel Handlung und Sheila jammert schon sehr viel, das Buch brachte mich auch nicht zum laut loslachen. Dennoch kann ich mir vorstellen, dass es in gewisser weiße eine „Vorlage“ für „Sex and the City“ und ähnliches war. Auch schade für mich war, dass  New York im Buch nicht wie die schillernde Metropole, die es heute ist erscheint.

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  • Sheila Levine - auf der Suche nach einem Ehemann

    Sheila Levine ist tot und lebt in New York
    MissSnorkfraeulein

    MissSnorkfraeulein

    "In New York wimmelt es nur so von Frauen, die einen Ehemann suchen, auf jeden Fall viel mehr als Männer, die auf der Suche nach einer Frau sind..." (S. 10) New York in den Siebzigern: Sheila Levine ist dreißig und auf der Suche nach Mr. Right. Von ihrem jüdischen Elternhaus geprägt, hat sie klare Vorstellungen von ihrem Traummann, der nach dem Abschluss an der Universität, so schnell wie möglich gefunden werden soll. Ob mit vierzehn: ein „jüdischer Graf“ muss er sein, mit Häusern in allen großen Metropolen der Welt! … oder als Studentin: Er sollte kreativ sein. Jurist (wenn er das Theater mag), oder Doktor (wenn er nebenbei malt) oder Maler (wenn er erfolgreich an der Börse spekuliert). Einen geeigneten Ehemann zu finden ist allerdings nicht das Leichteste auf der Welt und so hat Sheila im Verlauf des Buches immer weniger Ansprüche an einen möglichen Lebenspartner. Erdrückt von ihren eigenen Erwartungen und ihrer jüdischen Familie, die Sheila so schnell wie möglich unter der Haube sehen will - beschließt sie ihrem Leben ein Ende zu setzen… Dieses Buch ist ein dreihundert Seiten langer Abschiedsbrief! Die Autorin Geil Parent ist selbst in New York City geboren und unter anderem auch Filmproduzentin und Drehbuchschreiberin. Sie ist die Erfinderin der Golden Girls und Sheila Levine ist tot und lebt in New York ist ihr erfolgreichster Roman. Der METROLIT Verlag hat nun dieses Werk zum ersten Mal in deutscher Sprache veröffentlicht. Ich bin mit sehr hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen, weil es als Mutter aller New Yorker Stadtneurotikerinnen bezeichnet wird und Sheila damit die Vorlage von Bridget Jones und Carrie Bradshaw lieferte. Das Buch wurde auch bereits verfilmt. „Leidenschaftlich, schlagfertig, herzzerreißend komisch“ New York Times Was ich hierbei gelernt habe? - Der New York Times sollte man nicht immer vertrauen! Das Buch ist in einer einfachen verständlichen Sprache geschrieben. Es lässt sich flüssig lesen, wenn auch manchmal der Lesefluss durch unzählige Klammersetzungen gestört wird. Zu Anfang hat mir der Roman recht gut gefallen. Es war durchaus interessant mal einen etwas anderen Charakter kennenzulernen, mit dem man sich nicht sofort anfreundet und der nicht in vielen Büchern zu finden ist. Sheilas Charakter ist allerdings sehr schwach gezeichnet, mit wenig eigenem Willen. Ihre Verbissenheit einen Ehemann zu finden, wurde nach einigen Seiten einfach „to much“ und wirkte einfach nur noch unrealistisch. Ihre Handlungen konnte ich oftmals nicht nachvollziehen. Ich persönlich konnte mich in fast keiner Situation mit Sheila identifizieren, außer zu Beginn des Romans. Sie wurde mir von Kapitel zu Kapitel immer unsympathischer. In der Mitte des Buches gab es zwar einen kleinen Schwung nach oben, wo ich dann sogar Spaß dabei hatte, Sheila durch ihr Leben zu begleiten. Aber der Schluss wurde nicht besser, auch wenn Sheila langsam auftaute und sogar ein wenig lockerer durchs Leben ging. Aber sie ist ein Charakter, der unglaublich naiv, dumm und unsympathisch agiert und dargestellt wird. Es ist definitiv kein leichter Charakter, den Geil Parent da geschaffen hat. Zu der Handlung möchte ich selbst nicht zu viel sagen, außer das sie meistens nur so dahin plätschert und sich oftmals Situationen wiederholen, wodurch der Roman äußerst langatmig wird. Das Ende war vorhersehbar und meiner Meinung nach nicht zufriedenstellend. Was mir gefehlt hat, war die New York Atmosphäre, sie ist in der Mitte kurz aufgeflammt, dann aber sofort wieder erloschen! Der Roman erschien mir weniger „leidenschaftlich, schlagfertig und herzzerreißend komisch“, sondern weckte in mir vor allem die Sehnsucht nach dem letzten Punkt! Es fehlt an Witz und an Schlagfertigkeit , denn Dinge die Sheila - in der ein oder anderen Situation - durch den Kopf gehen, spricht sie nie aus!!! Wenn sie das sagen würde, was sie denkt, könnte die Story einen ganz anderen Verlauf nehmen und vlt. sogar an Dynamik gewinnen. Es ist die Geschichte einer jungen Frau, die Träume hat, welche jedoch auf Vorgaben anderer Personen in ihrem Leben beruhen und die sich nicht leicht Erfüllen lassen, was zu einer Unzufriedenheit führt, die sie letztendlich dazu bringt, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Die Autorin kann durch ihren Schreibstil Dinge klar auf den Punkt bringen, was mir an dem Roman durchaus gefallen hat. Sie zeigt einem, dass man sein Leben so leben sollte, wie man es selbst für Richtig hält und nicht, wie es andere gerne sehen wollen, denn daran kann man zerbrechen und vergessen wer man selbst ist und wie man einfach nur lebt, um sein Leben zu genießen. Das Buch als Abschiedsbrief zu verfassen ist eine tolle Idee, doch leider meiner Meinung nach schwach umgesetzt. Mich hat das Buch enttäuscht. Daher kann ich den Roman nur dann Empfehlen, wenn jemand den Charakter Sheila und die Situationen in dem Buch nicht allzu ernst nimmt. Man darf nicht zu hohe Erwartungen haben und kann es gerne lesen, wenn man etwas braucht, über das man sich aufregen möchte. Sheila ist ein wirklich schwieriger Charakter, mit viel Katzen Gejammer und unwahrscheinlich tiefem Selbstmitleid, dass man beim Lesen nur noch die Augen verdreht. Wenn man als Leser damit zurecht kommt, dann ist dieses Buch äußerst zum empfehlen!

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    • 3
    MissSnorkfraeulein

    MissSnorkfraeulein

    14. May 2014 um 10:00
  • Lieber putzen als lesen

    Sheila Levine ist tot und lebt in New York
    thursdaynext

    thursdaynext

    “Sheila Levine ist tot und lebt in New York“. In den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Sie ist die Bridget Jones der damaligen Zeit. Sie ist unförmig, unsportlich, Langeweile- und Stressfresserin und erzählt ihre Geschichte. Eigentlich ist es gar nicht ihre Geschichte, denn sie kann für all ihr Ungemach nichts. Desinteressiert an allem ausser Männern und einer baldigen Heirat mit irgend einem von ihnen der nur einigermassen annehmbar ist. Dafür macht sie ihre Mutter und ihre Erziehung verantwortlich. Schildert ihre verzweifelte Suche nach Mr. Right. Das ist anfangs noch ein wenig witzig, wenn man sich wirklich darum bemüht Witz zu finden. Später nervt es unglaublich. Wie Bridget J. , nur schlimmer. Carrie Bradshaw und Co. hatten wenigstens noch Spaß aneinander, Karriere, Sex, Schuhen und Handtaschen. Sheila nicht. Sheila reist mit einer Freundin nach London, Paris und Rom, die Freundin amüsiert sich, allerdings nur mit Männern, Sheila nicht. Sheila ist BESSESSEN. Von Männern. Seit frühester Kindheit war ihr Traum Mommy zu werden. Und Ehefrau. Mehr ist nicht auf ihrer Festplatte. In Endlosschleife setzt sich die Suche fort. Sheilas Ironie entspricht den öfters zitierten Doris Day Filmen, der Slapstick auch. Die Moral sowieso. Alles Muttern anzulasten. Nebenbei wird ein wenig, minimal, die Zeit der Hippieära in New York geschildert. Intention des Romans ist es vermutlich aufzuzeigen wie die jungen Frauen dieser Zeit erzogen und geistig deformiert wurden. Das geht in der überzogenen Ich - Erzählung der penetrant nölenden Sheila völlig unter, war aber beachtlich erfolgreich. Gegen Ende zeigt Sheila tatsächlich gute neurotische Ansätze. Nicht genug um mich mit dem Buch zu versöhnen aber immerhin. Einen Stern für die hobbylose, unreflektierte Plapper/Quarktasche

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    • 3
  • Furchtbar langgezogener Abschiedsbrief der jüdischen Sheila Levine...

    Sheila Levine ist tot und lebt in New York
    Sommerregen

    Sommerregen

    07. January 2014 um 12:17

    Der Inhalt: Die dreißigjährige Sheila Levine wohnt in New York. Von klein auf bekommt sie von ihrer Familie immer gesagt, wie wichtig und schön es ist, wenn man verheiratet ist. Und hier liegt Sheilas großes Problem: Sie ist Single! Sie hat anfangs genaue Vorstellungen von ihrem Traummann: Jüdisch soll er sein, so wie sie, gut gekleidet,.. Doch als sie ihren Mr. Right einfach nicht findet, hat sie immer weniger Ansprüche an den Lebenspartner und geht auf möglichst viele Partys. Ihr Plan: Mit einem Typen eine Affäre anfangen und dann soll er um ihre Hand anhalten... Oder er soll zumindest 7 Jahre bei ihr wohnen, damit es zumindest eine eheähnliche Beziehung wird.. Doch auch dieser Plan geht langfristig leider nicht wirklich auf, und während in New York in den 70ern alle um sie herum heiraten und glücklich sind beschließt Sheila, sich umubringen. Der Schreibstil: Umworben wurde der sarkastische Humor, der pessimistische Schreibstil und wie unterhaltsam es doch ist, wie Sheila von einem Fettnäpfchen ins nächste tritt.. Dazu muss ich sagen: Die Fettnäpchen begleiten einen wirklich das ganze Buch lang, aber sie sind nicht unterhaltsam, sondern langweilen und nerven ziemlich schnell einfach nur noch.... Zumal sich die Pannen immer wiederholen..: Falsche Typen, schlechte Entscheidungen & zu wenig Geld... Nun zum Sarkasmus: Am Anfang ist er wirklich vorhanden. Doch er verliert sich sehr schnell, sodass in der Mitte des Buches nur langweiliger Pessimismus übrig bleibt, der wohl die nervigen Pannen von Sheila unterhatsamer machen soll... Doch der Pessimismus ist nicht wirklich gelungen- und nicht überzeugend. Man kann auch negativ schreiben und damit den Leser in den Bann ziehen- das war hier definitiv nicht der Fall. Das Ende war dann wieder etwas besser- vom Schreibstil... Denn inhaltlich... Naja, für mich war es vorhersehbar.... Das ganze Buch ist als Abschiedsbrief von Sheila gedacht, in dem sie die ganzen Gründe aufzählt, wegen denen sie sich umbringen will- quasi fast alles in ihrem Leben... Sheilas Charakter: Das ist ein weiterer Kritikpunkt.. Sheila handelt oftmals so, dass man sich nur fragt, was sie da nur geritten hat- und es passt oftmals nicht zu ihrer Persöhnlickeit... Sie hat große Probleme die so unrealistisch gelöst werden... Man versteht sie einfach nicht. Ich konnte mich absolut nicht mit ihr identifizieren.. Oftmals wusste ich auch nicht, ob ich sie lieber bemitleiden sollte, oder sie am liebsten wachrütteln würde.. Sie behandelte oft auch ihr Umfeld nicht gerade gut- die Ansprüche an sich stiegen mal ins Unermessliche, doch viel öfter fragte ich mich, ob sie überhaupt welche hatte.. Denn die Ansprüche sanken häufig selbst auf einer Seite mehrfach.. Auch war sie keine Persöhnlichkeit, der man irgendwelche Charaktereigenschaften zuordnen könnte.. Außer das sie niedergeschlagen war.... Sie ist kein starker Charakter und leider auch nicht gut beschrieben, was vielleicht auch daran liegt, dass das Buch aus Sheilas Sicht geschrieben ist.. Ich finde es sehr schade, dass man sich nicht mit ihrem Charakter auseinandersetzten kann... Mein Fazit: Der Anfang ist wirklich sehr stark und man freut sich, wie es nun weitergeht- und dann wird man leider enttäuscht. Denn die Mitte ist weder gut geschrieben, noch ist der Inhalt ansprechend. Die Erzählung ist in der Mitte langgezogen, wiederholt sich immer und immer wieder und man überlegt immer wieder, ob man sich noch länger durch das Buch quälen soll, oder es doch lieber abbricht. Das Ende ist dann etwas besser, als der Mittelteil, kommt jedoch nicht annähernd an den Anfang heran... Das Ende ist leider vorhersehbar und es ist wirklich ermüdent, wie Sheila rein gar nichts auf die Reihe kommt... Ich kann es eher weniger ewmpfehlen, aber wer langgezogene Bücher mit immerwieder kommenden Handlungen (oftmals Bettszenen, die in Sheilas Leben einer der wichtigsten, wenn nicht sogar der wichtigste Bestandteil sind) mag, hat hier ein absolutes Meisterwerk gefunden. Schade...

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  • Starker Titel, schwacher Inhalt.

    Sheila Levine ist tot und lebt in New York
    LittleMerm8

    LittleMerm8

    04. January 2014 um 13:30

    INHALT: Sheila hat keine Lust mehr: Sie geht auf die Dreißig zu und hat noch immer keinen Bräutigam in Aussicht, trotz ihrem Wohnsitz in der Metropole New York. Um sie herum schwärmen alle von der großen Liebe, heiraten und küssen ernsthaft, und ihr bleibt all dies verwehrt. Sie fasst einen Entschluss: Das war es für sie, sie ist raus. Game over. Sie plant ihren Selbstmord und hält alles, vom Beweggrund bis zur Grabsuche, in einem Abschiedsbrief fest, den ihre Eltern zu lesen bekommen sollen. Es entsteht der vermutlich längste Abschiedsbrief der Menschheitsgeschichte. KOMMENTAR: Schon Anfang der Achtziger ein Bestseller in Amerika, erst jetzt in die deutsche Sprache übersetzt? Da dachte ich mir „Hoppla, wie passiert so etwas? Da lauert bestimmt ein für lange Zeit untergegangenes Juwel!“. Das Versprechen schienen die ersten Seiten auch zu halten – alles liest sich flüssig, kurzweilig, locker und mit einem unheimlich guten Humor. Mein persönlicher Favorit ist »Großer Gott, sie waren richtig alt und gruslig, ich schätzte sie auf mindestens fünfundzwanzig.« Dieser Satz spiegelt eigentlich perfekt Sheilas Lebensansicht wider: Mit dreißig ist man quasi schon tot, zumindest, wenn man dann noch keinen Mann gefunden hat. Das scheint ihre Entscheidung zum Selbstmord zu rechtfertigen – scheint. Denn im Laufe des Buchs schwindet diese anfängliche Euphorie ganz deutlich. Sheila wird einem zunehmend unsympathisch, was bei einem Protagonist eigentlich nie sein sollte. Sie trifft nicht nachvollziehbare Entscheidungen, immer wieder und wieder, und scheint an sich auch kein Mensch zu sein, der einen klaren Standpunkt vertritt. Ambivalenz lässt grüßen. Wenn man mich fragen würde – Sheila ist selbst Schuld daran, dass ihr Leben so den Bach runter geht. Und sich dann beschweren, so wie sie es tut? Eher unpassend. Dieses Verhalten spitzt sich dann zum Ende hin immer weiter zu, sodass man mehr den Kopf schüttelt, als ihre Entscheidung nachvollziehen zu können. So viel zu den Charakteren. Meiner Meinung nach ist ihre Freundin Linda die einzige, die wirklich konsequent sie selbst bleibt und nicht spontan von ihren Charakterzügen abdriftet. Die Story verläuft dennoch recht vorhersehbar, vom Ende ganz zu schweigen. Ohne zu spoilern, muss ich sagen, dass mich das Ende mehr als enttäuscht hat. Ich hatte zwar erwartet, dass genau das passiert, aber Sheilas Charakter wird zum Ende hin mehr als verwirrend und durcheinander, quasi gepatchworked. Knapp gesagt hinterließ mich das Buch mit einer Frage im Kopf: Wieso? Schade um den Titel, der wahrlich ein Eyecatcher ist. Das, was dahinter steckt, ist es dann weniger. Eher Standardkost, mit zu vielen Ungereimtheiten seitens der Charakter. Ich kann nachvollziehen, wieso es so lange gedauert hat, bis es übersetzt wurde. Und ob es wirklich nötig gewesen wäre, ist auch fraglich. Der Humor, der einen zeitweise doch auflachen lässt, und der schmackhafte Beginn verhelfen dem Buch letztlich zu 2/5 Sternen.

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  • All the single Ladies:

    Sheila Levine ist tot und lebt in New York
    Ruby85

    Ruby85

    26. December 2013 um 18:25

    Achtung, lange Zeit vor Carrie Bradshaw und Bridget Jones gab es eine andere Single-Lady in New York. 1972 erschien bei G. P. Putnam’s Sons erstmals der Roman Sheila Levine is dead and living in New York von Gail Parent. Jetzt, über 40 Jahre später, schaffte es der Roman über die quirlige junge Dame auch nach Deutschland und erschien 2013 in erster Auflage beim Metrolit Verlag. Doch wer ist Sheila Levine? Ihr erwartet ein quirliges Mädel à la Carrie? Da liegt ihr leider teilweise falsch. Sheila ist mittlerweile 30 Jahre alt, Jüdin und noch immer Single. Grund genug für sie, freiwillig aus dem Leben scheiden zu wollen. Eine Entscheidung mit der sie sich mehr und mehr anfreundet. Doch wie kam es zu diesem Entschluss? Im Roman, Sheilas knapp 300 Seiten langem Abschiedsbrief, erfahren wir detailliert, wie ihr Leben von Geburt an bis jetzt verlaufen ist – eine desaströs, chaotisch-humorvolle Mischung aus Fettnäpfchen, lustigen und skurrilen Erlebnissen und der Erfüllung des großes Zieles: den einen wahren Traummann zu finden. Ja, der perfekte Partner steht schon seit ihrer Geburt ganz oben auf der Liste. Die Hochzeit DAS Thema schlechthin, welches sich wie ein roter Faden durch das Leben der jungen Frau zieht und welches immer wieder für Depressionen und Verwicklungen sorgt. “Geboren: am 12. August  vor dreißig Jahren… “Schau dir das an, was für ein hübsches Kind!”… Es ist also ein Mädchen, Manny? Dir ist wohl klar, dass du die Hochzeit bezahlen musst.” … Einen Tag alt! Gerade mal einen Tag alt und schon reden sie von Heiraten.” Schlimm genug, wäre da nicht noch das Problem, einen geeigneten Partner zunächst einmal finden zu müssen. Von Jahr zu Jah schraubt Sheila ihre Ansprüche weiter nach unten, findet eine Langzeitbeziehung, die sie eigentlich nicht will. Aber: Alles besser, als allein zu sein. Oder eher schlimmer? Schließlich scheint auch er keinerlei Ambitionen an einer Hochzeit zu haben, sodass Sheila letztendlich sogar zusehen muss, wie ihre kleine Schwester vor ihr vorm Altar landet. Auch in ihrem sonstigen Leben läuft nicht gerade alles rund. Sheila ist unglücklich mit ihrer Figur, der Arbeit, der Wohnsituation und fühlt sich mehr und mehr wie eine Versagerin. Deshalb die Selbstmordentscheidung und der Brief, in dem Freunde, Verwandte und Bekannte, allen voran ihre Eltern, ihr Fett wegbekommen… Insgesamt ist Gail Parent ein relativ unterhaltsamer Roman gelungen, in welchem sie mit einer ordentlichen Portion Sarkasmus und schwarzem Humor sowie echter Verzweiflung das Leben der Protagonistin in allen Facetten schildert. Der Leser fühlt sich komplett in die 70er Jahre zurückversetzt, was dem Roman einen absoluten Retro-Bonus verleiht. Trotz aller Unterhaltung und auch viel Charme und Witz war der Roman mir aber insgesamt etwas zu düster und zu depressiv. Sheila steht sich so oft selbst im Weg und man hat das Gefühl, dass sie sich in ihrem Selbstmitleid sonnt. Nur die anderen scheinen Schuld an ihrer Misere zu sein. Der Carrie-Glam bleibt dabei definitiv auf der Strecke und wird ersetzt durch ordentliche Jammerei. Auch das Ende konnte mich nicht wirklich überzeugen, da es dann doch etwas schnell und an den Haaren herbeigezogen wirkt. Insgesamt ein unterhaltsamer Roman mit vielen netten Momenten, der mich aber aufgrund der oben genannten Dinge nicht  überzeugen konnte. Leider nur 3 von 5 Sternen.

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  • ist ok

    Sheila Levine ist tot und lebt in New York
    loewe

    loewe

    17. December 2013 um 19:42

    Verlagsinfo, Klappentext, “Gail Parent hat mit Sheila Levine ist tot und lebt in New York aus dem Jahr 1972 gleich ein Genre begründet. Ihre Nachfolgerinnen haben mit Schokolade zum Frühstück und Sex and the City Millionenseller geschaffen. Nachdem Gail Parents ebenso liebenswürdige wie schlagfertige Heldin Sheila Levine daraufhin international wiederentdeckt wurde, betritt sie nun endlich auch die deutsche Bühne. New York in den Siebzigern: Sheila, 30, auf der Suche nach Mr. Right: Sie datet, was das Zeug hält, und tritt doch nur von einem Fettnäpfchen ins nächste. Bis sie sich entscheidet, ihrem Leben ein Ende zu setzten – und sich auf einmal sehr wohl fühlt. Sheila Levine ist tot und lebt in New York ist mehr als eine lustige Lektüre, sie entführt in eine Zeit, in der New York der Nabel der Welt war und ist das erste Buch über die großstädtische Single Lady. Verfilmt im Jahr 1975, hat sich dieser Roman über eine halbe Million Mal verkauft und ist 2004 wieder aufgelegt und in mehrere Länder lizensiert worden. Dies ist die erste und einzige deutsche Übersetzung.” ISBN:978-3-8493-0309-9 Metrolit Verlag Mein Eindruck Wir reisen zurück in die 70 iger Jahre  Wir sind in New York und treffen Sheila Levine. sie ist ein junges jüdisches Mädchen auf der Suche nach dem Traummann. Das heisst eigentlich ist es so viel mehr der Traum von Sheilas Mutter. Ein toller Job als Lehrerin und und eine schicke kleine Wohnung wäre auch nicht schlecht… Aber wie so oft im Leben lässt die der Wunsch nicht immer in die Realität umsetzten. Das muss auch Sheila erkennen. Dieses Buch ist unterhaltsam. Ich finde den Schreibstil sehr flüssig und leichtgängig. Vielleicht hier und da etwas nervig, aber auch das passt irgendwie zu Sheila und der Geschichte  Ich finde man muss hier gar nicht so furchtbare viel zum Inhalt preisgeben. Wir erleben einfach die Höhen und tiefen von Sheilas Leben. Kein ganz großes Kino, aber ich fühlte mich schon unterhalten. Mit den knapp 300 Seiten eignet sich dieses Buch auch mal für “Zwischendurch”. Dieses Buch ist sarkastisch und ironisch und ich finde den Zeitgeist der siebziger sehr gut getroffen. Klar merkt man dass alles leicht angestaubt ist, aber genau das macht für mich den Charme des Buches aus. Titel und Cover begeistern mich nun nicht so wirklich, aber auf den Seiten gibt es an den unteren Ecken einen kleinen grau gedruckten “Viertelkreis” und oben mittig einen “Halbkreis”. Das sieht optisch gut aus, und mal anders  Eigentlich überhaupt nicht mein Genre und doch bin ich froh über dieses Buch gestolpert zu sein. Von mir konkrete 4 Sterne

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  • Vom Suchen nach dem Ehemann und dem Finden des Freitods

    Sheila Levine ist tot und lebt in New York
    Marapaya

    Marapaya

    14. December 2013 um 01:39

    Nach den ersten Seiten ist klar – dieses Buch polarisiert: Sheila wird man entweder mögen oder total meschugge finden. Ich habe mich noch bis zur Hälfte nicht entscheiden wollen, so dachte ich zumindest. Aber ich mag dieses merkwürdige jüdische Mädchen, dass seit 10 Jahren versucht, einen Mann zum Heiraten zu finden, um die ihr seit ihrer Geburt bestimmte Rolle der Ehefrau einnehmen zu können und nun keine Lust mehr hat auf dieses sinnlos suchende Leben. Sie plant ihren Abschied vom Leben mit allen Details und ich nehme ihr bis zum Schluss alles ab und doch auch gar nichts. Der Roman hat eine merkwürdige Mischung an Tönen und Themen, die teilweise nicht so recht in die Zeit passen wollen. Immerhin schreiben wir die frühen Siebziger Jahre in New York. Da erwartet frau doch geradezu Bekenntnisse zur sexuellen Revolution, LSD-Trips und Emanzipation. Stattdessen orientiert sich Sheila an ihrem Idol Doris Day und beschwört in meinem Kopf Bilder von sittsam gekleideten netten Mädchen mit 50er Jahre Frisuren herauf. Ich sehe Audrey Hepburn vor Tiffanys stehen und Doris Day am Telefon hängen und mit Rock Hudson streiten. Also trägt Sheila nette Kostümchen, hat eine sehr weibliche Figur und eine mütterliche Ausstrahlung. Dann drängen sich andere Bilder mit dazu und ich fühle mich beim Lesen an die neue HBO Serie Girls erinnert, Sheila hat nun eine gewisse Ähnlichkeit mit Lena Dunham. Was vereint diese Figuren? Sie sind alle auf der Suche nach sich selbst und der Liebe, so abgedroschen das auch klingen mag. Sheilas jüdischer Hintergrund bestimmt ihr ganzes Leben und das bezieht sich weniger auf die Religion als vielmehr auf ihre Mutter. Seit ihrer Geburt bekommt sie zu hören, dass sie einmal heiraten wird und wächst in dem Glauben auf, das richtige Leben beginnt erst nach der Eheschließung. Doch die Männer in ihrem Leben sind nicht so wild auf Sheila und schon gar nicht aufs Heiraten, so vergeht die Zeit und Sheila entscheidet sich mit ihrem geplanten Freitod zum Protest gegen diese ewige Warterei auf den Richtigen. Das ist jüdischer Humor in Reinform. Die Figur der Übermutter und die folgsame, nur im Kleinen und hinter dem Rücken der Mutter aufbegehrende Tochter. Gleichzeitig schafft Gail Parent auf eine unbedarft wirkende Art und Weise Kritik an den Lebensmodellen der westlichen Kultur zu üben. Eine Kritik, die bis heute nichts an ihrer Aktualität verloren hat und eine nicht unbedeutende Steigerung erfährt: Obwohl wir Frauen angetrieben werden, heute alles erreichen zu können und zu sollen - wie die Männer unserer Gesellschaft - so werden wir unsere wahre Erfüllung nur in der Familie und dem Mutterglück finden. Die moderne Frau vereint Familie und Karriere spielerisch und erfolgreich miteinander. Das wird doch wohl nicht so schwer sein. Sheila scheitert. Statt zu Leben und sich selbst zu mögen, jagt sie den Männern hinterher. Erst als sie sich ihr Scheitern eingesteht und den eigenen Tod plant, findet sie neuen Lebensmut und hat unzählige Orgasmen. Auch dies ein Seitenhieb, der mich breit grinsen lässt. Wer könnte die Dinge besser auf den Punkt bringen, als ein jüdisches Mädchen in New York, welches einfach nur einen Mann zum Heiraten finden will, um endlich das glückliche Leben zu führen, von dem seine Mutter unablässig spricht?

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  • Idee gut aber sonst war es nichts

    Sheila Levine ist tot und lebt in New York
    Manja82

    Manja82

    13. December 2013 um 15:23

    Kurzbeschreibung: Gail Parent hat mit Sheila Levine ist tot und lebt in New York aus dem Jahr 1972 gleich ein Genre begründet. Ihre Nachfolgerinnen haben mit Schokolade zum Frühstück und Sex and the City Millionenseller geschaffen. Nachdem Gail Parents ebenso liebenswürdige wie schlagfertige Heldin Sheila Levine daraufhin international wiederentdeckt wurde, betritt sie nun endlich auch die deutsche Bühne. New York in den Siebzigern: Sheila, 30, auf der Suche nach Mr. Right: Sie datet, was das Zeug hält, und tritt doch nur von einem Fettnäpfchen ins nächste. Bis sie sich entscheidet, ihrem Leben ein Ende zu setzten – und sich auf einmal sehr wohl fühlt. Sheila Levine ist tot und lebt in New York ist mehr als eine lustige Lektüre, sie entführt in eine Zeit, in der New York der Nabel der Welt war und ist das erste Buch über die großstädtische Single Lady. Verfilmt im Jahr 1975, hat sich dieser Roman über eine halbe Million Mal verkauft und ist 2004 wieder aufgelegt und in mehrere Länder lizensiert worden. Dies ist die erste und einzige deutsche Übersetzung. (Quelle: Metrolit) Meine Meinung: New York in den 70-iger Jahren. Hier lebt Sheila Levine. Und sie hat einen Plan. Sie möchte einen kreativen Job, eine hippe schicke Wohnung und einen attraktiven Mann. Wenn es nach ihrer Mutter gehen würde, dann hätte Sheila einen Job als Lehrerin, eine sichere Wohnung und einen jüdischen Mann an ihrer Seite. Doch weder das eine, noch das andere klappt. Und so entschließt sich Sheila etwas zu ändern. Sie plant ihren eigenen Tod vorzutäuschen und möchte einen Abschiedsbrief schreiben, in dem sie mit allen abrechnet … Der Roman „Sheila Levin ist tot und lebt in New York“ stammt von der Autorin Gail Parent. Er wurde im Jahr 1972 erstmals in den USA veröffentlicht, nun ist er auch in Deutsch zu haben. Der Klappentext versprach hier eine amüsante Geschichte, doch leider kam alles ganz anders. Die Protagonistin Sheila Levine ist 40 Jahre alt und ich hatte so einige Probleme mit ihr. Sie wirkt sehr unselbstständig, naiv wie ein Kleinkind und so verhält sie sich auch die meiste Zeit. Sheila möchte nach ihrem Collegeabschluss hoch hinaus. Doch das klappt nicht so wirklich, sie wohnt mit einer Mitbewohnerin in der Wohnung, der Job ist auch nicht ganz so toll wie erhofft und einen Mann findet sie auch nicht. Immer wieder bemitleidet sich Sheila selber, sie ist das Opfer, alle anderen sind schuld. Okay, sie bekommt ständig irgendwoher Druck aber trotzdem kann man doch erwachsen werden. Mir jedenfalls wurde ihr Selbstmitleid und Gejammer sehr schnell zu viel. Der Schreibstil der Autorin ist zu Beginn wirklich herrlich amüsant, sarkastisch und ironisch. Es machte total Spaß das Buch anzufangen. Doch leider folgte recht schnell Ernüchterung. Es wirkt alles eintönig, manchmal sogar richtig gehend altbacken. Erst zum Ende hin blitzte der tolle Stil vom Anfang nochmal kurz auf. Die Geschichte selber beginnt klasse. Doch irgendwie kommt die Autorin nicht von der Stelle. Die Handlung plätschert nur so dahin. Es gibt zwar immer wieder Dinge, die Sheila das Leben schwer machen aber nach ein paar Seiten verliert man die Lust darüber zu lesen, da es immer wieder das Gleiche ist. Dabei finde ich die Idee einen Roman als Abschiedsbrief zu schreibe wirklich toll. Es ist mal etwas Neues, das ich in dieser Form noch nicht gelesen habe. Das Ende in Form des Epilogs hat mir wiederum gefallen. Er schließt das Buch mit Würde ab. Fazit: „Sheila Levine ist tot und lebt in New York“ von Gail Parent ist ein Roman, der komplett anders ist als erwartet. Die tolle Idee der Form eines Abschiedsbriefs kann die leider sehr naive Protagonistin und die zähe dahin plätschernde Handlung nicht ausgleichen. Sehr schade!

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  • Kein Vergleich zu Sex and the City oder Bridget Jones

    Sheila Levine ist tot und lebt in New York
    books-in-my-world

    books-in-my-world

    13. December 2013 um 10:51

    Zum Cover: Die Papiersorte von Cover Innenseiten hatte es mir sofort angetan. Gerade das matte, robuste Cover gefällt mir besser als die typischen Hochglanzvarianten. Das Covermotiv finde ich witzig und auch ein wenig retro- was ja zum Buch passt. Zum Inhalt: New York in den Siebzigern: Sheila Levine ist eigentlich seit ihrer Volljährigkeit auf der Suche nach Mr. Right: Sie datet, was das Zeug hält, und tritt doch nur von einem Fettnäpfchen ins nächste. Bis sie sich mit Ende 20 entscheidet, ihrem Leben ein Ende zu setzten – und sich auf einmal sehr wohl fühlt.   Mein Eindruck: Die Idee an sich, einen ganzen Roman als Abschiedsbrief zu verfassen, gefiel mir von Anfang an. Die ersten 20 Seiten fand ich noch recht amüsant, aber danach wurde es leider schon langweilig. Immer wieder wird auf überspitzte Klischees zurückgegriffen und das "jüdisch-sein" thematisiert. Ich hab leider keine Ahnung, ob das typisch für das New York der 70er Jahre ist, aber ich fand es einfach nur nervig... Einerseits hat man den Eindruck Sheila würde von ihren Eltern derart unter Druck gesetzt werden, einen passablen, jüdischen Ehemann zu finden, andererseits ergreift sie dann aber nicht die Gelegenheit als sie 8 Jahre eine Beziehung mit einem solchen Exemplar hat, weil sie diesen eigentlich nicht leiden kann und sogar fast abstoßend findet. Ich konnte mich null in die Protagonistin einfühlen und habe mich immer gefragt: Gibt es das wirklich? Dass frau sich irgendeinen Typen nimmt, der sie anekelt und nervt und mit dem auch noch ins Bett geht, nur um überhaupt jemanden zu haben? Gruslig! Die ganze Geschichte wirkt auf mich total gekünstelt. Selbst die Szene als Sheilas Freundin in Rom verschwunden ist, die vermutlich Spannung erzeugen sollte, war einfach nur platt und öde... Ein Vergleich mit Sex and the City ist echt an den Haaren herbeigezogen. Die einzige Gemeinsamkeit ist "Single Frau in New York"...Wirklich schade! Auch sprachlich empfand ich den Roman als holprig. Ich hatte wirklich Mühe, die Geschichte zu Ende zu lesen. Ich bin nicht sicher, ob es an der Übersetzung liegt oder der generelle Sprachstil der Autorin mir Schwierigkeiten bereitet. Auf jeden Fall habe ich auch einige Druckfehler entdeckt (z.B. "gaben" statt "geben" auf S.260 oder einmal auch "Juni" statt "Juli", usw.) Das Ende fand ich wiederum einigermaßen gelungen. Fazit: die ersten 20 und die letzten 20 Seiten haben mir gefallen- alles dazwischen war einfach nur ermüdend. Da ich ein Stern nur für Bücher vergebe, die ich nicht zu Ende gelesen habe, gibt es für diesen Roman 2 von 5 Sternen.

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  • Sheila Levine - Die Mutter aller Bridget Jones und Carrie Bradshaws?

    Sheila Levine ist tot und lebt in New York
    Lesebienchen

    Lesebienchen

    12. December 2013 um 21:01

    "Ich werde aus dem Leben scheiden. Wer will schon in einer Welt leben, in der so schamlos gelogen wird, wenn es um Kalorien geht?" Diese Worte finden sich in einem der ersten Absätze des wohl längsten Abschiedbriefes der Welt, des Briefes von Sheila Levine. Sheila lebt im New York der 70er Jahre. Sie ist ein Mädchen mit nur einem Ziel: heiraten, heiraten und nochmals heiraten. Seit ihrer Collegzeit bastelt sie an ihrer idealen Ehe und stolpert dabei von sich leider als schwul entpuppenden Freunden über katastrophale Reisen ins Ausland und kommunenhaftes Leben in einem Strandhaus hin zu mehreren Freunden, die leider mehr ertragen werden als geliebt. Sheila hat alles versucht, jetzt will sie nicht mehr. Kein Mann, keine Heirat, bleibt nur noch der Selbstmord. Auf den ersten Blick wirkt dieses literarische Arrangement mehr als vielversprechend, begleitet man doch eine Heiratsfanatikerin in verschiedenen verrückten Situationen. Auch der Erzählstil mutet locker und leicht zynisch an. Das Buch verspricht also ein literarischer Genuss in echter Bridget Jones Manier zu werden. Doch leider ist diese Annahme weit gefehlt. Ist Bridget mit all ihren kleinen Macken und Marotten liebevoll gezeichnet, bleibt Sheila bis zum Ende farblos und blass und auf zwei Dinge reduziert: sie ist Jüdin und sie will heiraten. Gerade der erste Punkt wirkt beim Lesen mehr als befremdlich, da jede Seite geradezu trieft von klischeehaften Darstellungen der Gedankenwelt eines typisch jüdischen Mädchen. Ist es typisch jüdisch unbedingt heiraten zu wollen? Das scheint doch sehr weit hergeholt. Die Entwicklung Sheilas, wenn man überhaupt von solch einer sprechen kann, hin zu ihrer Selbstmordabsicht wirkt nicht nachvollziehbar. Sie ist vielmehr auf einmal da und alle, die mit dieser konfrontiert werden, bleiben seltsam gelassen. Auch der Beginn so lockere Erzählstil ermüdet schnell, weil er immer dieselben Themen umwälzt und dabei desöfteren in einer sehr derbe Sprache abrutscht, die mehr als deplaziert wirkt. "Sheila Levine ist tot und lebt in New York" ist ein toller Titel, der oben zitierte Abschnitt der wohl bestes des ganzen Buches. Von einer Vorläuferin von Bridegt und Carrie kann hier nicht die Rede sein, vielmehr wirkt Sheila wie eine sehr verzerrte Karikatur, die nur leider nicht als solche ernstgenommen werden kann.

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  • Das war leider nichts

    Sheila Levine ist tot und lebt in New York
    literaturELLE

    literaturELLE

    10. December 2013 um 09:41

    Sheila Levine im New York der 70er. Man sollte meinen, man begleite ein Mädchen auf ihrem Weg zur Frau - erste eigene Wohnung, Europatrip, erste große Liebe...Ihr Plan? HEIRATEN um jeden Preis! Will nicht klappen? Also: Die anderen sind schlecht - Frauen wie Männer, die Eltern und sie selbst sowieso! Also Selbstmitleid bis in den Tod? Mehr muss zum Inhalt kaum gesagt werden - denn mehr ist einfach nicht drin. Ein Roman mit nur einem Stern? Ja. Denn ich habe mich durch die Seiten quälen müssen und konnte an keiner Stelle eine Verbindung zu Sheila aufbauen. Diese Frau bleibt mir auf den 303 Seiten fremd, der Roman zu sehr Moll. Da ist eine von Beginn an sehr verzweifelte und an sich zweifelnde junge Frau, die über viele Jahre erfolglos versucht, "unter die Haube" zu kommen. So weit so gut. Könnte eigentlich witzig werden oder sarkastisch oder überhaupt irgendwas. Falsch. Wird es nämlich nicht. Alles, wirklich alles dreht sich darum, nicht etwa Mr. Right, sondern überhaupt irgendjemanden zu finden, der ihr einen Antrag macht - sei es Norman, Joshua oder gar der Rabbi, denn er sollte zudem von der Sorte netter, jüdischer Schwiegersohn sein. Das Buch soll uns glauben machen, Sheila bereite sich mit diesen Aufzeichnungen auf ihren Freitod vor und sei ihr 300-Seiten-langer-Abschiedbrief sozusagen. Außerdem reserviert sie eine Grabstätte, zahlt für einen Grabstein mit Inschrift an, sucht sich einen Rabbi für die Trauerrede, verfasst ihre Traueranzeige und hinterlegt ein Testament... Sheila Lavine soll Vorläuferin von Bridget Jones und Carrie Bradshaw sein? Für mich ist sie das nicht. New York bleibt blass und die Protagonistin bis zuletzt ebenso farblos. Schade.

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  • Gute Idee, aber mangelhafte Ausführung

    Sheila Levine ist tot und lebt in New York
    Huschdegutzel

    Huschdegutzel

    09. December 2013 um 18:49

    Lange vor Bridget Jones und Carrie Bradshaw war Sheila Levine: Die jüdische New Yorker Stadtneurotikerin auf der Suche nach Mr. Right. Sheila datet, was das Zeug hält und begibt sich doch nur von einem Fettnäpfchen ins nächste, bis sie sich entscheidet, ihrem Leben ein Ende zu setzen - und sich auf einmal sehr wohl fühlt. So lautet der vielversprechende Klappentext und auch die Leseprobe las sich ungemein lustig, also freute ich mich wirklich auf die Begegnung mit Sheila. Dass das Buch schon 1972 herauskam und erst jetzt auf Deutsch erschien, war für mich kein Hinderungsgrund, schließlich bin ich fast derselbe Jahrgang. Leider verlor das Buch nach einem tollen Anfang sehr schnell seinen Reiz. Zu immer gleich ist der Inhalt....Sheila hüpft recht wahllos durch einige Betten und wundert sich, warum sie keiner heiraten will ( dass sie Jüdin ist, ist dabei völlig nebensächlich ). Sie wird von klein auf zur Ehe getrimmt ( was sehr an Fran Fine aus "Die Nanny" erinnert - samt der Mutter, aber ohne deren Witz ) - und dann heiratet die kleine Schwester auch noch vor ihr. Dazu langweilt sie ihr Job und die Wohnung ist auch nicht das Wahre. Als sie dann beschließt, Selbstmord zu begehen, entfleuchte mir tatsächlich ein :" endlich!! ". Wenn ich die Zeit, in der das Buch entstand berücksichtige - wird es auch nicht besser. Da ist zwar viel von freier Liebe die Rede ( die Worte "f..cken" und "v..geln" kommen erstaunlich oft - und leidenschaftslos - vor ), aber es ist weder etwas von der Leichtigkeit der Hippiekultur, noch der Charme einer ( ebenfalls oft herbei geredeten ) Doris Day zu spüren. Das Buch entwickelt sich wie seine Protagonistin - gar nicht, es bleibt farblos und langweilig. Schade eigentlich , denn der Ansatz war wirklich gut.

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  • Sheila Levine war für mich schon lange vor der letzten Seite tot.

    Sheila Levine ist tot und lebt in New York
    LiberteToujours

    LiberteToujours

    09. December 2013 um 14:14

    New York in den 70ern - und Sheila Levine ist mittendrin. Ein kreativer Job, eine schicke, hippe Wohnung und ein attraktiver Mann zum heiraten - so ihr Plan. Ein Job als Lehrerin, eine sichere Wohnung und ein bodenständiger, jüdischer Mann zum heiraten - so der Plan ihrer Mutter. Funktionieren will beides nicht so wirklich. So beschließt Sheila sich das Leben zu nehmen - sie plant ihren Tod und schreibt ihren Abschiedsbrief, in dem sie mit allem abrechnet. Erwartet hatte ich so einiges - vor allen Dingen aber eine lustige Geschichte um eine emanzipierte Frau, die versucht, ihren eigenen Weg durchs Leben zu gehen. Einer Frau, die zunächst allen Hindernissen trotzt, immer wieder vor diversen Problemen steht und diese aber mit ihrer zynischen Art löst - oder zumindest übergeht. Bekommen habe ich eine Frau, die auch mit 30 noch nicht erwachsen ist, naiv und voller Selbstmitleid. Sheila Levine drängt sich immer wieder selbst in eine Opferrolle - und ihren Stolz hatte sie in der Mitte des Buches bereits mehrmals in die Tonne geschmissen. Auf die Idee, in sich wieder zu beschaffen, kommt sie erst gar nicht. Sicher, es ist nicht leicht, wenn von allen Ecken und Enden Druck gemacht wird und sich der passende Mann zum heiraten einfach nicht finden lässt - ein bisschen mehr Selbstständigkeit, mehr Biss, hatte ich mir aber schon erwartet.Die überspitzten Klischees, was alles jüdische betrifft waren anfangs noch lustig, nach 30 Seiten ist da allerdings die Luft raus und man kann es einfach nicht mehr hören. Jüdische Männer hier, ein jüdisches Mädchen tut sowas nicht da.. nein, auf Dauer ist das wirklich nichts. Die ersten Seiten des Buches sind amüsant und viel versprechend. Bald kommt der Leser allerdings an einen Punkt, an dem er Sheila Levine nur noch schütteln möchte. Man hofft, dass sie endlich aufwacht und ihr Leben in die Hand nimmt - aber man hofft vergeblich. Die Geschichte plätschert dahin, immer wieder kommen neue Dinge, die Sheila das Leben schwer machen. Und sie lernt nicht dazu. Kein bisschen. Sie kriegt einfach nichts auf die Reihe - und mit nichts meine ich nichts. Ich habe an diesem Buch schnell den Spaß verloren. Statt Lust gab es sehr schnell Frust - die beiden übrigen Sternchen gibt es für den gut gelungenen Start und den angenehmen Schreibstil.

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