Galsan Tschinag Das geraubte Kind

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 4 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(0)
(0)
(0)
(1)

Inhaltsangabe zu „Das geraubte Kind“ von Galsan Tschinag

<p>»Der Erstlingsmond des Jahres der Schwarzen Maus, woanders auch in der Zahl 1732 untergebracht, war schon im Abnehmen begriffen, war am unteren Rand abgewetzt, hüpfte nun, holpernd und stürmisch, über zerfetzten und wimmelnden Wolken. Unter dem ovalen Mond, der löchrig und brüchig wirkte, und unter den Wolken, die flüchtenden, auseinander stiebenden Herden ähnelten, lag, fern und fahl und stumm, der Altai mit seinen Bergen, Steppen, Wäldern, Seen und Flüssen, erstarrt unter dem winterlichen Schild aus Eis und Schnee.« Galsan Tschinag erzählt eine Tuwa-Legende aus der Mongolei des 18. Jahrhunderts. Ein Nomadenjunge, Hynndynn, wächst bei Pflegeeltern auf, nachdem seine Mutter kurz nach seiner Geburt gestorben ist. Ihm wird von weithergereisten Fremden ein ungewöhnliches Schicksal prophezeit, und tatsächlich wird er als Knabe entführt, um von hohen Persönlichkeiten in China eine umfassende Bildung zu erhalten. So lernt er höfische Umgangsformen und wird als junger Mann in die Heimat zurückgebracht, wo er zum Fürst ernannt wird und als neues Oberhaupt seines Stammes die chinesische Okkupation seiner mongolischen Heimat einleiten soll. Aber der Tuwa-Stamm wehrt sich. Schließlich besinnt sich Hynndynn auf seine Herkunft, bekennt sich zu seiner Heimat und nimmt den Kampf gegen die chinesischen Besatzer auf. </p><p><strong>Ein eindrucksvoller historischer Roman der Mongolei des 18. Jahrhunderts: Galsan Tschinag schildert einfühlsam den Kampf der Tuwa-Nomaden um Selbstbestimmung und Unabhängigkeit von China und das Recht, so zu leben, wie es von jeher überliefert war. </strong></p>

Stöbern in Romane

Der Junge auf dem Berg

Ein Buch was einen zum Nachdenken anregt.

thats_jessx

Töte mich

Opernhaftes Märchen mit viel Witz und Charme

jewi

Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands

Leider nicht so überzeugend, wie erhofft

KristinSchoellkopf

Mein Leben als Hoffnungsträger

Schön ruhig, nostalgisch und poetisch- so kann unsere Alltag auch sein

marpije

Eine allgemeine Theorie des Vergessens

Ein großartiger Roman. Volle Leseempfehlung!

Sikal

Und jetzt auch noch Liebe

Es geht im Leben um viel mehr als den richtigen Zeitpunkt, den gibt es nämlich nur selten. Es ist wichtig, was man daraus macht!

unfabulous

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Das geraubte Kind" von Galsan Tschinag

    Das geraubte Kind
    Yan_Hu

    Yan_Hu

    19. June 2011 um 08:42

    Wieder ein außergewöhnlicher Roman, dieses immer lesenswerten großen asiatischen Autors. Jeder, der sich für die Kultur Zentralasiens interessiert, wird dieses Buch mit Gewinn aus der Hand legen. Besonders interessant ist hier, dass es Thema interkultureller Verbindungen ist, indem die Geschichte eines nach China entführten Kindes, das dort eine Ausbildung erhält, eine wichtige Rolle spielt.