Galsan Tschinag Die neun Träume des Dschingis Khan

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Inhaltsangabe zu „Die neun Träume des Dschingis Khan“ von Galsan Tschinag

Nicht Feindeshand, sondern ein Sturz vom Pferd leitet das langsame Sterben des Dschingis Khan ein – eine schmachvolle Sache für einen Reiterfürsten. In seinen letzten Stunden jedoch, in wirren und blutroten Träumen, durchlebt der Herrscher über ein Großreich noch einmal seine Vergangenheit, erinnert sich an Erfolge und Niederlagen, an seine Kindheit, an das Hineinwachsen in die ihm zugedachte Rolle, an seine Getreuen, seine Frauen und an die Liebe. Ein historischer Roman über einen Mythos der Geschichte: Dschingis Khan, der legendäre mongolische Herrscher, reitet wieder.

Leider nicht empfehlenswert - langatmig und ohne gerichteter Spannung

— Isy2611

Dschingis Khan liegt im Sterben und lässt sein Leben Revue passieren. Grandios.

— Lesemanie

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  • Die neun Träume des Dschingis Khan

    Die neun Träume des Dschingis Khan

    Lesemanie

    24. October 2014 um 10:27

    Dschingis Khan liegt im Sterben. Er – der Reiterfürst! - ist bei einem Jagdausflug vom Pferd gestürzt und liegt seitdem in seiner Jurte. Während seine Kämpfer verbittert versuchen, den aktuellen Feldzug zu einem siegreichen Ende zu führen, dämmert ihr Khan vor sich hin und hadert mit seinem Schicksal: „musste das sein, dass der Körper, der sich noch am Morgen gesund und munter in den Sattel geschwungen, nun flach liegt wie ein gefällter Baum?“ Das Buch ist in neun Kapitel unterteilt, und jedes Kapitel beschreibt einen Traum, den der verletzte Heerführer in seiner Jurte träumt (neun ist auch die heilige Zahl der Nomaden, diese Nummer ist also nicht ganz zufällig gewählt). In seinen Träumen lässt er sein Leben Revue passieren. Er erinnert sich an seine Kindheit, an die Mutter, die ihrem ersten Mann geraubt wurde, dem zweiten dann Dschingis Khan gebar, der ihn schlussendlich töten würde. Er denkt an seine Frauen, die er von seinen zahlreichen siegreichen Schlachten und Feldzügen mitgenommen hat. Eine dieser Ehefrauen - die Khatun Jessüi – hat ihn auf diesem Feldzug begleitet. Vor Jahrzehnten hat der Khan ihren Ehemann vor ihren Augen köpfen lassen und daraufhin sie und ihre Schwester geehelicht. In seinem Fieberwahn ist er nun auf einmal verunsichert, ob Jessüi ihm doch nicht treu ergeben ist, sondern vielleicht innerlich darüber jubiliert, ihn so liegen zu sehen, ob dies nun endlich die Rache ist, auf die sie Jahrzehnte lang gehofft hat. Dann schiebt er diese Gedanken beiseite und denkt an seine Kampfgefährten und die Schlachten, die sie gemeinsam geschlagen haben. Dabei erinnert er sich an die Zeiten bevor er der ozeangleiche Dschingis Khan war, als er noch einfach Temüdschin hieß, als sein Gefolge noch klein und die Erfolge hart waren. Galsan Tschinag bedient sich einer erhabenen Sprache mit einem Schuss Pathos und wenig Erklärungen. Bestimmte Gebräuche und Gepflogenheiten der Mongolen erschließen sich einfach während des Lesens. Man muss sich auf die Erzählung einlassen und dann sieht man den gealterten und gestürzten Khan vor sich, wie er in einem Zelt auf seinem Lager liegt und vor sich hindöst. Wie beiläufig Tschinag dies gelingt, ist grandios. 

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  • Rezension zu "Die neun Träume des Dschingis Khan" von Galsan Tschinag

    Die neun Träume des Dschingis Khan

    Durruti

    09. July 2008 um 23:54

    Habe ich gerade erst angefangen zur Einstimmung auf meinen Mongoleiurlaub. Nachtrag: Nachdem ich die Filmkritik zu "Der Mongole" in der Cinema gelesen hate, gehe ich mit größerer Freude an das Werk. Zwar gefällt mir die Sprache nicht, und ich finde, der Lektor hätte etwas strenger sein können. Allerdings habe ich nach der Rezension gemerkt, dass ich bei der Lektüre eine Reihe historischer Ereignisse aus dem Leben Dschingis Khans erfahren habe, die ich nicht gekannt habe. Als jemand, der lieber Sachbücher liest, hat sich für mich die Lektüre damit wieder gelohnt. Mal sehen, was noch passiert... Nachtrag 2: Nunmehr habe ich das Buch zu Ende gelesen. Ich muss, sagen, es war O.K., jedoch nichts, was mich nachhaltig begeistert hat. Im Epilog stellt der Autor interessante Fragen, wie z.B. die Geschichte Europas verlaufen wäre, wenn die Mongolen ihre Eroberungszüge erfolgreich zu Ende geführt hätten. Ohne Benantwortung dieser Frage bricht das Buch ab, was ich sehr bedauere. Morgen fliege ich in die Mongolei und schaue mich vor Ort um. Das Buch hat mich hierauf eingestimmt. Allerdings würde ich es nicht weiterempfehlen.

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