Gao Xingjian Die Angel meines Großvaters

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Inhaltsangabe zu „Die Angel meines Großvaters“ von Gao Xingjian

'Gao ist ein sinnlicher, starker Erzähler.' taz Behutsam tastet sich Gao Xingjian an die Bausteine menschlichen Empfindens – Enge, Bedrängnis und elementare Einsamkeit. Mit Ernst und Ironie entfalten diese Erzählungen unverwechselbar den Resonanzraum, in dem sich das Werk Gao Xingjian entwickelt. Seine Erzählungen sind Wegmarken der chinesischen Literatur.

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    Die Angel meines Großvaters
    ulrikerabe

    ulrikerabe

    05. April 2017 um 18:13

    Gleich vorneweg, ich bin kein besonders großer Fan von Erzählungen. Ich habe oft das Gefühl, kaum hab ich mich bequem in einer Geschichte eingerichtet, werde ich schon wieder rausgerissen und in die nächste verfrachtet. Dieses Buch habe ich allerdings an einem Wochenende gelesen, wo mir die kleinen Portionen gut gepasst haben. Gao erzählt unendlich freudig und zugleich zart die kleinsten Details. Seine Geschichten sind oft ein Rückblick in die Vergangenheit, vielfach geht es um ein Wiedersehen nach langer Zeit, um Versäumtes und Verlorenes. Die Sprache ist rein und klar. Ein kleines Wunderwerk der chinesischen Literatur, vielleicht sollte ich mir etwas öfter so etwas gönnen.

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  • Rezension zu "Die Angel meines Großvaters" von Gao Xingjian

    Die Angel meines Großvaters
    dzaushang

    dzaushang

    11. October 2009 um 14:37

    "Die Angel meines Großvaters" ermöglicht uns Einblicke in ein China, das es so heute nicht mehr gibt. Da begegnen mir zwei Freunde, die sich nach dreizehn Jahren wiedersehen, gezeichnet von den Wirren der Kulturrevolution. "Aber du hast dich in all den Jahren nicht verändert, du lachst noch immer laut und herzhaft (...)". Einem solch intimen Dialog, wie er sich dann zwischen den beiden Männern entwickelt, habe ich in einer Erzählung schon lange nicht mehr folgen dürfen. Fast hatte ich das Gefühl neben den beiden auf der Strasse zu stehen... Da beschreibt Gao haarklein die Umstände eines fatalen Verkehrsunfalls oder wie es ein Schwimmer im Meer so eben noch an den rettenden Strand schafft, trotz eines plötzlich auftretenden heftigen Bauchmuskel-Spasmus. Wir begleiten in der Titelgeschichte den Protagonisten nach vielen Jahren in seine Heimatstadt und fühlen uns, ob des rasanten Wandels, genauso verwirrt und verirrt, denn nach so langer Zeit erkennt er diesen Ort nicht wieder, selbst das Haus seines Großvaters, in dem er seine Kindheit verbracht hat, ist für immer verschwunden. Die insgesamt 11 Erzählungen voller Melancholie und Dramatik entwickeln einen Sog, dem sich der Leser nicht einfach entziehen kann. Immer wieder wird er mitten hineingehoben ins Geschehen, nicht nur als Zaungast, sondern als Mitleidender und Mithoffender.

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  • Rezension zu "Die Angel meines Großvaters" von Gao Xingjian

    Die Angel meines Großvaters
    Wolkenatlas

    Wolkenatlas

    02. September 2008 um 10:28

    Melancholische, sinnliche Entführung in die Welt des Xingjian Gao Sehr lange hat man seit "Das Buch eines einsamen Menschen" auf ein neues Buch von Xingjian Gao warten müssen, nun hat der Fischer Verlag "Die Angel meines Großvaters" veröffentlicht. Die hier vereinten Erzählungen sind zwischen 1980 und 1986 noch in China entstanden (also vor "Der Berg der Seele", eine Erzählung spielt sogar mit der Idee, eben diesen Roman zu schreiben), nur eine Erzählung ist nicht datiert (und auch stilistisch anders als die restlichen Erzählungen). Wunderbare, melancholische, zum Teil traurige, zum Teil heitere, jedoch immer sinnliche Kurzgeschichten. Ob nun eine Hommage an die Mutter, oder eine eher skurrile Urlaubsreise, oder der Wiederbegegnung mit einer Frau, in die der Ich-Erzähler vor 25 Jahren verliebt war, oder dem Belauschen eines Gesprächs zweier junger Frauen unter einer Laube bei strömenden Regen; hier ist eine Geschichte schöner als die andere. Ein Buch, das in eine sehr persönliche und fremde Welt entführt. Erzählungen, die danach rufen, erneut gelesen zu werden.

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