Gard Meneberg Absurde Menschheit: oder Was Voyager eigentlich über die Menschheit hätte berichten sollen

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Inhaltsangabe zu „Absurde Menschheit: oder Was Voyager eigentlich über die Menschheit hätte berichten sollen“ von Gard Meneberg

Als man in den Siebzigerjahren die Voyager-Sonden ins All schickte, legte man eine Datenplatte mit Botschaften bei, die sich an außerirdische Zivilisationen richteten. Doch die Wahrheit über den Menschen wurde darin verschwiegen. Gard Meneberg geht der Frage nach, was man stattdessen hätte enthüllen sollen. In vierundvierzig unterhaltsamen Kapiteln fasst er die absurdesten Tollheiten unserer Spezies zusammen. Dabei beschreibt er nicht nur, wie arrogant der Mensch anderen Affenwesen gegenüber auftritt, sondern auch, zu welchen Skurrilitäten ihn die Lust zuweilen treibt, wie gummiartig seine Werte sind und warum ihn das eigene Entschwinden in Panik versetzt. Ein Buch mit dem Potenzial, sogar Außerirdische zum Schmunzeln zu bringen.

Nun ja, wenn ein Außerirdischer Absurde Menschheit geschrieben hätte, würde das wohl so manches erklären …

— HonestAnniesBru

Leider hat das Buch nicht meinen Erwartungen entsprochen... Es begann voller Witz und Ironie aber verlief im weiteren Buch mit blankem Hohn

— littleturtle

Eine bittere, aber wirklichkeitsnahe Betrachtung der absurden Menschheit in 44 Kapiteln für auserirdische Leser & Interessierte.

— elane_eodain

Nichts für schwache Nerven.

— Ricchizzi

Für die Menschheit ein nachdenklich stimmendes Buch, für Außerirdische manchmal etwas verwirrend! Aber durchaus lesenswert.

— Leuchtturmwaerterin

Stand allen Fragen, egal wie skurril oder anklagen, auf humorvolle Art und Weise Rede und Antwort.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Es so etwas wie ein satirischer Ratgeber zur Philosophie über die Spezies Mensch.

— StMoonlight

Am Anfang war es witzig, dann wurden die Themen immer ernster.

— blueleogreen

!eider überhaupt nicht meins...

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein außergewöhnlich außerirdisches Buch!

— lisi2101

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    Absurde Menschheit: oder Was Voyager eigentlich über die Menschheit hätte berichten sollen

    HonestAnniesBru

    23. February 2016 um 12:56

    Sicher, es ist nicht einfach (wie im vorliegenden Fall) Fakten ironisch-satirisch darzustellen, ohne den Wert der vermittelten Botschaft zu schmälern oder gar durch Verharmlosen in sein Gegenteil zu verkehren. Gard Meneberg hat das über eine Gratwanderung versucht und seine Ironie dystopisch gewichtet, was wohl auch der Grund dafür gewesen sein mag, dass manche Leser, die auf Anspruchslosigkeit, Unterhaltung und Aktion fixiert waren, enttäuscht wurden. Ich bin der Meinung, dass Meneberg die wirklich akuten brandheißen Probleme unserer Gesellschaft unter den Tisch hat fallen lassen. Mit voller Absicht, denn Außerirdische, die sich vielleicht mit unserer Spezies beschäftigen, sind sehr wohl im Bilde, auf welcher primitiven Entwicklungsstufe wir uns noch befinden und sind sicher nicht daran interessiert, uns eine Abkürzung zu zeigen, um über ein solches unverdientes Geschenk auf ein höheres Entwicklungs-bzw. Wissensniveau zu gelangen. Auch glaube ich nicht, dass Meneberg dieses Buch aus Enttäuschung (oder gar aus der Sicht eines Lebensverneiners) geschrieben hat. Ich glaube, er hat es geschrieben, um aufzuzeigen, wie weit weg wir noch vom wahren Menschen entfernt sind. Dass wir größtenteils werteblind sind, selbstverliebt, egoistisch, asozial – und krankhaft gierig nach Macht und Einfluss! Trotz unserer Zivilisation, trotz unserer technischen Errungenschaften, unterscheiden wir uns kaum von den Menschen, die vor zweitausend Jahren gelebt haben; das Tier in uns ist nach wie vor in der Rolle des souveränen Beherrschers; ja, es ist – ohne ins Detail zu gehen - das alles Delegierende, alles Bestimmende auf der politischen Weltenbühne.

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  • Wie Außerirdische die Menschheit sehen würden

    Absurde Menschheit: oder Was Voyager eigentlich über die Menschheit hätte berichten sollen

    Leuchtturmwaerterin

    Inhalt: Als man in den Siebzigerjahren die Voyager-Sonden ins All schickte, legte man eine Datenplatte mit Botschaften bei, die sich an außerirdische Zivilisationen richteten. Doch die Wahrheit über den Menschen wurde darin verschwiegen. Gard Meneberg geht der Frage nach, was man stattdessen hätte enthüllen sollen. In vierundvierzig unterhaltsamen Kapiteln fasst er die absurdesten Tollheiten unserer Spezies zusammen. Dabei beschreibt er nicht nur, wie arrogant der Mensch anderen Affenwesen gegenüber auftritt, sondern auch, zu welchen Skurrilitäten ihn die Lust zuweilen treibt, wie gummiartig seine Werte sind und warum ihn das eigene Entschwinden in Panik versetzt. Ein Buch mit dem Potenzial, sogar Außerirdische zum Schmunzeln zu bringen. Meine Meinung zum Buch: Das war ja eine Achterbahn der Eindrücke. Herangegangen bin ich mit der Erwartung einen Roman zu finden á la Per Anhalter durch die Galaxis, mit jeder Menge schrägem Humor. Den musste ich dann aber wirklich mit der Lupe suchen. Dafür hat mich das Buch extrem nachdenklich gestimmt. In Einigem konnte ich dem Autor wirklich zustimmen und habe immer wieder nickend und über die Menschheit kopfschüttelnd dagesessen. Aber an manchen Aussagen scheiden sich dann doch die Geister.  Der Beginn war wirklich lustig und grandios geschrieben. Ich musste oft schmunzeln. Und die Vorstellungen, wie man einem Alien erklärt was die Menschen so treiben, wie sie so sind und wofür sie leben, das ist schon echt witzig gewesen. Und dann wird es etwas nachdenklich und teilweise wirklich ungemütlich für die Menschheit. Denn Meneberg lässt eigentlich kein gutes Haar mehr an ihr. Man merkt schnell, dass er die Menschheit eigentlich ziemlich satt hat und am liebsten irgendwo auf einem fernen Planeten leben will mit einer komplett anderen Spezies. Leider kommen die Anmerkungen des Autors oft nicht gerade lustig rüber, sondern eher flach. Das ist sehr schade, denn wie man bei anderen Büchern dieser Art schon lesen konnte, ist dies durchaus möglich. Fazit: Ein nicht ganz einfaches Buch und definitiv falsch in der Ecke HUMOR. Auch wenn man nicht immer die Meinung des Autors vertreten muss ein lesenswertes Buch, da einem in einigen Dingen wirklich die Augen geöffnet werden. Bewertung: 3 von 5 Sterne

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    • 5

    buchjunkie

    14. November 2015 um 15:26
  • Da bleibt wohl nur der kollektive Selbstmord...

    Absurde Menschheit: oder Was Voyager eigentlich über die Menschheit hätte berichten sollen

    parden

    DA BLEIBT WOHL NUR DER KOLLEKTIVE SELBSTMORD... Als man in den Siebzigerjahren die Voyager-Sonden ins All schickte, legte man eine Datenplatte mit Botschaften bei, die sich an außerirdische Zivilisationen richteten. Doch die Wahrheit über den Menschen wurde darin verschwiegen. Gard Meneberg geht der Frage nach, was man stattdessen hätte enthüllen sollen. In vierundvierzig unterhaltsamen Kapiteln fasst er die absurdesten Tollheiten unserer Spezies zusammen. Dabei beschreibt er nicht nur, wie arrogant der Mensch anderen Affenwesen gegenüber auftritt, sondern auch, zu welchen Skurrilitäten ihn die Lust zuweilen treibt, wie gummiartig seine Werte sind und warum ihn das eigene Entschwinden in Panik versetzt. Ein Buch mit dem Potenzial, sogar Außerirdische zum Schmunzeln zu bringen. Bewusst stelle ich den Klappentext hier voran, weil ich verdeutlichen möchte, weshalb ich zugesagt habe, als mir das Buch vom Verlag als Rezensionsexemplar angeboten wurde. Was Außerirdische zum Schmunzeln bringen kann, das wird ja wohl auch für mich ein paar humorvolle Lesemomente bereithalten? Zumal die Ausschreibung der Leserunde folgendes verhieß: Habt ihr euch schon einmal die Frage gestellt, wie außerirdische Zivilisationen uns Menschen wohl beurteilen würden, wenn sie auf ihren Erkundungsmissionen auf die Erde stießen? Gard Meneberg ist diesem Thema nachgegangen und hat in „Absurde Menschheit“ die schrägsten Eigenschaften unserer Spezies zusammengefasst. Schräg? Schwarzer Humor? Satire? Genau meins. Denkste... Zunächst war ich erstaunt, dass Gard Meneberg (übrigens ein Pseudonym) recht viele wissenschaftliche Inhalte in seine Kapitel mit einbezog. Auch wenn ich das nicht erwartet hatte, störte es mich jedoch nicht - vieles davon war durchaus interessant. Zeigte es doch auch, dass sich der Autor im Rahmen des Buches inhaltlich mit vielen der angesprochenen Themen ernsthaft auseinandergesetzt hat. Aaaaaaaber - und das ist ein immens großes ABER: locker-flockig und humorvoll: Fehlanzeige. Nahezu harmlos fängt Gard Meneberg an, den Menschen zu charakterisieren: "...eine etwas gewöhnungsbedürftige Kombination aus Neugierde, Triebbesessenheit, Habsucht und reflektierendem Bewusstsein (Verstand)." (S. 30) Später kommt noch 'Neugierig, arrogant und an einem angeborenen Spieltrieb leidend' hinzu (S. 40), dann skizziert der Autor eine 'Erde (...) voller Menschen, die sich im täglichen Trott verlieren' (S. 86), 'Millionen, durch ihre geisttötende Arbeit meist verblödete Durchschnittsschafe' (S. 108), bis er es schließlich auf den Punkt bringt: "(...) dass der Durchschnittsmensch am Ende seiner Tage nur eine einzige Errungenschaft anführen kann: etwa fünf bis acht Tonnen Kot sowie fünfundzwanzig- bis fünfzigtausend Liter Harn zu hinterlassen. Und eventuell ein paar ebenso fäkalproduzierende Nachkommen. Das macht ihn zu einem Gülleerzeuger, dem die Natur aus irgendeiner Schrulligkeit heraus ein komplexes Gehirn spendiert hat." (S. 92) Auch wenn ich nachvollziehen kann, dass Satire auch Übertreibungen beinhaltet, fehlte mir hier fast immer das Augenzwinkern. Das ganze erschien als bitterböse Abrechnung mit der Menschheit, eine abgrundtiefe Verärgerung des Autors und eine hoffnungslose Resignation à la 'Ich bin ein Star, äh, Mensch, holt mich hier raus! ' kam bei mir an. Meine Meinungsbildung zu dem Buch war ein Prozess, der sich im Rahmen der Leserunde verdeutlichen lässt. Während ich anfangs noch einzelne Punkte bestätigen konnte, deprimierte mich die Lektüre zusehends. Nach dem dritten Leseabschnitt schrieb ich: Ich bin ehrlich gesagt kurz davor, das Buch abzubrechen. Es mag daran liegen, dass der Klappentext 'Ein Buch mit dem Potenzial, sogar Außerirdische zum Schmunzeln zu bringen', falsche Erwartungen geschürt hat. Wahrheiten, ja, aber verpackt in humoristische, satirische Untertöne, damit hatte ich gerechnet. Was der dritte Abschnitt liefert, ist in meinen Augen eine bitterböse Abrechnung, zynisch und resigniert, sehr plakativ und - ja, auch einseitig. Mich hat das Lesen deprimiert und heruntergezogen. Und nein, ich sehe die Welt nicht durch eine rosarote Brille, keineswegs. Was aber hier als Botschaft rüberkommt, ist, dass der Mensch nur von Gier und Neid beherrscht und er quasi von Geburt an in diesen Mechanismus hineingezwungen wird. Glück ist eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit, und alle sind Opfer der Umstände, der Gesellschaft, der Zwänge oder der Triebe. Selbstbestimmung ist eine Illusion, Freiheit erst recht, der Mensch ist ein wiederkäuender Gülleerzeuger. Mich zieht so eine geballte Abrechnung wirklich runter, und wie manche Vorredner hier bereits äußerten: es gibt auch andere Seiten des Menschseins. Schmunzeln konnte ich hier kein einziges Mal... Und nach dem vierten Abschnitt ergänzte ich noch folgendes: Meinem Vater hätte dieses Buch garantiert gefallen. Desillusionierter Zyniker - und das in geballter Form. Wenn ich punktuell über bestimmte Missstände mit ihm geredet habe, waren wir sogar meist derselben Meinung. Will sagen: viele hier geschilderte Punkte einzeln betrachtet kann ich in der Wertung auch in dem Buch meist nachvollziehen. Aber in der Summe und in der Ausschließlichkeit - nein, tut mir leid, das ist einfach nicht meins. Witzig oder humorvoll ist hier gar nichts, und 'schmunzeln' können Außerirdische höchstens deshalb, weil sie sich über den Menschen, wie er hier dargestellt wird, lustig machen. Ich führe diese Anmerkungen hier an, weil sie deutlich machen, wie es mir mit diesem Buch ging. Der Autor, der meinen Kampf sehr wohl wahrnahm, bot mir im Rahmen einer PN an, die Lektüre abzubrechen - was ich dann tatsächlich einige Tage erwog. Da aber der Großteil nun sowieso schon gelesen war, beschloss ich, nun auch den Rest noch zu lesen, um dann abschließend mein Urteil zu fällen. Dass der Autor den Menschen als evolutionären Fehlschlag sieht, ist wohl jedem Leser deutlich geworden. In der Leserunde gab es durchaus auch Leser, denen die Lektüre gefallen hat - und das sei ihnen gegönnt. Ich kann mit der plakativen Darstellung von Gegebenheiten, die mir keineswegs neu oder unbkannt sind, in dieser Form nichts anfangen. Im Falle der Vorstellung der Rollen von Mann und Frau wurde dann auch noch fleißig die Klischeekiste bedient und alles schön in die passenden Schubladen sortiert - etwas , auf das ich von jeher eher allergisch reagiere. Diese resignative Abrechnung mit der Menschheit, die zudem alle positiven Aspekte des Menschseins bis auf einen Satz im Anhang vollkommen außen vor lässt, hinterlässt bei mir das Gefühl, dass sich der Autor seinen jahrelang aufgestauten Frust einfach mal von der Seele schreiben wollte. Ich finde es einfach schade, dass alles so plakativ niedergemacht werden muss - eigentlich bliebe hier ja nur der kollektive Selbstmord. Oder? Zumindest der Erde erginge es damit wohl deutlich besser... © Parden

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    • 16
  • Leserunde zu "Absurde Menschheit: oder Was Voyager eigentlich über die Menschheit hätte berichten sollen" von Gard Meneberg

    Absurde Menschheit: oder Was Voyager eigentlich über die Menschheit hätte berichten sollen

    Fussel1986

    Ein Buch, das sogar Außerirdische zum Schmunzeln bringen würde! Habt ihr euch schon einmal die Frage gestellt, wie außerirdische Zivilisationen uns Menschen wohl beurteilen würden, wenn sie auf ihren Erkundungsmissionen auf die Erde stießen? Gard Meneberg ist diesem Thema nachgegangen und hat in „Absurde Menschheit“ die schrägsten Eigenschaften unserer Spezies zusammengefasst. Hier im stimmungsvollen Buchtrailer gibt es einen ersten Einblick! http://gardmeneberg.com/trailer-zur-absurden-menschheit/ Klappentext: Als man in den Siebzigerjahren die Voyager-Sonden ins All schickte, legte man eine Datenplatte mit Botschaften bei, die sich an außerirdische Zivilisationen richteten. Doch die Wahrheit über den Menschen wurde darin verschwiegen. Gard Meneberg geht der Frage nach, was man stattdessen hätte enthüllen sollen. In vierundvierzig unterhaltsamen Kapiteln fasst er die absurdesten Tollheiten unserer Spezies zusammen. Dabei beschreibt er nicht nur, wie arrogant der Mensch anderen Affenwesen gegenüber auftritt, sondern auch, zu welchen Skurrilitäten ihn die Lust zuweilen treibt, wie gummiartig seine Werte sind und warum ihn das eigene Entschwinden in Panik versetzt. Ein Buch mit dem Potenzial, sogar Außerirdische zum Schmunzeln zu bringen. Neugierig geworden? Hier geht's zur Leseprobe! In Kooperation mit dem Artegenium Verlag verlosen wir 40 Exemplare von „Absurde Menschheit“ an Erdlinge ab sechzehn Jahren. In der anschließenden Leserunde diskutiert ihr, was euch an unserer Spezies gefällt / nicht gefällt, und ihr tauscht eure Leseeindrücke mit anderen Teilnehmern aus. Durchaus möglich, dass sich auch Gard Meneberg in das eine oder andere Gespräch einklinkt. Und wer weiß, vielleicht meldet sich sogar ein extraterrestrischer Beobachter zu Wort, der sich zufällig in Erdnähe befindet … Lassen wir uns überraschen! Wenn ihr an der Leserunde teilnehmen wollt*, beantwortet bis einschließlich 13. September bitte folgende Gewinnfrage: Welche menschliche Tollheit empfindet ihr als die schlimmste und welche als die sympathischste? Bonus: Ausgewählte Rezensionen werden auf Wunsch der galaktischen Ausgabe dieses Buchs beigelegt, falls einmal eine erscheinen sollte. Voraussetzung hierfür ist die schriftliche Genehmigung des Rezensenten. Es können natürlich auch Interessierte an der Leserunde teilnehmen, die bereits ein Printbuch / E-Book besitzen oder es sich selbst besorgen möchten. * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.

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    • 740
  • Nichts für schwache Nerven

    Absurde Menschheit: oder Was Voyager eigentlich über die Menschheit hätte berichten sollen

    Ricchizzi

    26. October 2015 um 21:58

    Durch die Verlosung bin ich an ein Exemplar geraten. Zu Beginn konnte ich mich mit dem Buch eher nicht anfreunden. Gewöhnt man sich allerdings an den Autor, so nimmt es langsam Form an.  Inhalt:  Das Buch "Absurde Menschheit" soll eine Grundlage oder vielmehr eine Zusammenfassung über den Menschen für Außerirdische sein. Der Autor spricht über den Menschen in unterschiedlichen Kategorien. Zwischen Arbeit, Liebe, Sex und das Streben nach Glück versucht Gard Meneberg den Menschen zu erklären. Was wir sind, wieso wir so sind und was uns antreibt. Durch einen sehr eigenen Humor wird der Mensch von seinen eher negativen Seiten vorgestellt. Positive Merkmale scheint der Mensch fast gar nicht vorzuzeigen. Zumindest aus der Sicht des Autors.  Was mir an dem Buch gefiel:  Nachdem ich mich an den Schreibstil gewöhnt hatte, konnte ich mir das ein oder andere Schmunzeln nicht verkneifen. Der Autor hat in vielerlei Kategorien recherchiert und scheut sich nicht davor hier und dort ein wenig Fachjargon fallen zu lassen. Es wird zunehmend deutlich, dass sich Herr Meneberg sehr viel Arbeit mit seiner Geschichte über den Menschen gemacht hat. Dies möchte ich ihm unbedingt zugute reden. In einigen Punkten stimme ich dem Autor zu, was seine stark negative Ansicht über den Menschen betrifft.  Was mir an dem Buch nicht gefiel:  Vorab muss ich sagen, dass ich an der Verlosung aufgrund des sehr verlockend klingenden Klappentextes teilgenommen habe. Das Buch versprach die Marotten des Menschen aus einer humorvollen Perspektive darzustellen. Wenn man mit dieser Einstellung das Buch zu lesen beginnt, wird man am Anfang recht schnell enttäuscht sein. Weshalb ich einige Zeit brauchte, um mich an den Stil und die Richtung des Buches zu gewöhnen.  Die ersten Kapitel verlaufen eher holprig. Zudem wiederholt sich der Autor mehrfach und betont seine Intention ein paar Mal zu oft.  Ich muss gestehen, dass mich das Buch eher runtergezogen hat, als dass ich mich daran erfreuen konnte. Der Autor stellt den Menschen als glücklos und ja quasi sinnlos dar. Gewiss kann ich nachvollziehen, dass wir wirklich "nichts" sind, in Relation zum Rest des Universums. Sollte die Welt plötzlich verschwinden, bezweifle ich auch, dass uns irgendjemand vermissen wird. Und dennoch finde ich es schade, dass wirklich jede Kleinigkeit des Menschens in den Abgrund gezogen wird. Selbst Glück scheint es nicht zu geben, zumindest nicht über einen Moment hinaus.  Fazit:  Das Buch spaltet die Geschmäcker. Tatsächlich sollte man sich vielleicht vorab eine Leseprobe gönnen, um herauszufinden, ob dies das richtige Buch für einen ist. Es hat mich zwischendurch unterhalten, allerdings stimmte mich das Buch eher nachdenklich und traurig.

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  • Unterhaltsam und amüsant ist was anderes

    Absurde Menschheit: oder Was Voyager eigentlich über die Menschheit hätte berichten sollen

    Xirxe

    Als ich den Klappentext dieses Buches las, freute ich mich auf eine unterhaltsame und amüsante Abrechnung mit den Macken der Menschheit - so wird es ja angekündigt. Doch weit gefehlt, weder das Eine noch das Andere findet sich in nennenswerter Form auf den rund 260 Seiten. Und auch das Wort Menschheit bezieht sich lediglich auf den westlichen Teil der Erdbevölkerung, vermutlich sogar nur auf den europäischen Kulturkreis. Keine Frage, der Autor legt sehr wohl den Finger in diverse Wunden, über die Viele sich lieber keine Gedanken machen. Doch die Art und Weise ist alles andere als unterhaltsam und humorvoll und wirklich Neues erfährt man als halbwegs regelmäßige/r ZeitungsleserIn auch nicht. Es sind die altbekannten Themen, die hier in klischeehafter Form und voller Pauschalisierungen aufgerollt werden: Mann (will Sex) und Frau (will Geld); die Menschheit zerstört wegen ihrer Gier die Lebensgrundlagen; Moral ist nur gut solange sie einem nutzt; die Masse ist dumm und blöd und grenzt Andersdenkende aus; die neuen Medien werden ohne Sinn und Verstand genutzt; Schwächere werden ausgebeutet undundund. Dazu ist die Ausdrucksweise derart ungehalten, dass mir aus beinahe jeder Zeile die Verbitterung und Ablehnung des Autors entgegen sprang, die er offenbar gegenüber der Gesellschaft, die ihn umgibt und der Masse Mensch hegt. Einige Beispiele für meine Behauptungen: "Nur ein kleiner Bruchteil der Menschen ist auf unserem Planeten glücklich. Damit meine ich, dass kaum jemand Freude an seiner Existenz hat." (S. 83). "Wir sind Getriebene, Vereinnahmte, Unterjochte, die fast ihre gesamte aktive Lebenszeit dafür aufwenden, um das System in Gang zu halten. Wer diese heimtückische Form der Verknechtung akzeptiert, wird von der Öffentlichkeit geduldet." (S. 103). "Im Regelfall setzt sie (die Demokratie) um, was der Mehrheit am meisten nutzt: einen größeren Futternapf für alle, die Möglichkeit, sich ohne Hirn in höchste Positionen vorzuarbeiten, und für die treuesten Anhänger der Regierenden gibt es - bildlich gesprochen - Stiefel mit schweren Absätzen, um besser nach unten treten zu können." (S. 111). Daneben finden sich jede Menge Schimpfwörter für den anmaßenden Homo sapiens (hirnloses Weidevieh, verblödete Durchschnittsschafe...) sowie Rundumschläge gegen die üblichen Verdächtigen (Politiker, Wissenschaftler, Schulsystem…). Was muss ein Mensch für ein Leben haben, um solch eine Attacke gegen alle zu reiten? Wohlweislich verschweigt der Autor seinen Namen, doch etwas Suche im Netz lässt vermuten, dass der Inhaber des Artegenium Verlages (in dem dieses Buch erscheint) und der Autor ein und dieselbe Person sind. Liest man sich dann noch dessen Werdegang durch, verstärkt sich die Vermutung und man beginnt zu verstehen, woher diese Verbitterung kommt. Was das Buch aber nicht besser macht. Fazit: Wen es nicht stört, die Wahrheit über den Menschen in verachtender und stets negativ wertender Form mitgeteilt zu bekommen, ist mit diesem Werk sicherlich hervoragend bedient. Humorvoll und unterhaltsam geht aber anders: Zum Beispiel ein Abonnement der Titanic ;-), Bücher von Horst Evers, die Känguru-Werke von Marc-Uwe Kling (am besten als Hörbuch) oder einfach mal öfter Kabarett schauen. Dort werden die Schwächen der Menschheit witzig, originell und wirklich unterhaltsam präsentiert.

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    • 3
  • Absurde Menschheit

    Absurde Menschheit: oder Was Voyager eigentlich über die Menschheit hätte berichten sollen

    thenight

    19. October 2015 um 07:26

    Mir wurde das Buch empfohlen, als interessant und humorvoll und nachdem ich den Klappentext und ein Leseprobe gelesen hatte, konnte ich mir durchaus vorstellen das ich es mögen würde, ich mag Satire, ich mag es manchmal durchaus sarkastisch und wenn der Menschheit ein Spiegel vorgelegt wird, ist das in der heutigen Zeit sicher nicht verkehrt. Ich komme erst mal zu dem was mir gefiel: Gard Meneberg hat erkannt woran es der Menschheit fehlt, an Empathie und Selbstkritik, an der Einsicht das wir wohl den Planeten Erde brauchen, er uns aber nicht im Gegenteil, der Planet wäre ohne die Spezies Mensch weitaus besser dran, er hat aufgezeigt wie der Mensch wirklich tickt, das Moral ein durchaus dehnbarer Begriff ist, je nachdem wie man es gerade gebrauchen kann, und so weiter und so fort. Das ist zwar alles nicht Neu, für die Menschen die sehenden Auges durch die Welt gehen, so manch einer wird sicher denken * So habe ich das noch nie gesehen* aber vielleicht sind diese Erkenntnisse neu für die Außerirdischen, für die dieses Buch schließlich geschrieben wurde. Jetzt zu dem was mir gar nicht gefiel, wie Eingangs schon erwähnt wurde mir das Buch als humorvoll empfohlen, nun gibt es unterschiedliche Arten von Humor, es gibt *Ich lach mich kaputt Humor, rabenschwarzen Humor, naiven Humor* und und und,  bis auf einige wenige Stellen konnte ich nur selten lachen oder schmunzeln, eher war ich verärgert über die Wortwahl des Autors, der einen Großteil der Menschen als dumme Herdenschafe bezeichnet, die einer geisttötenden Tätigkeit nachgehen, oder der Demenz mit Verdummung gleichsetzt, dies mag zwar im Wortsinne richtig sein, es hätte aber auch anders ausgedrückt werden können, sollte jetzt die Frage nach dem *Wie* kommen, keine Ahnung, ich lese nur. Mein Fazit: Ich stimme Gard Meneberg in fast allen Punkten zu, sein Schreibstil ist durchaus flüssig und angenehm zu lesen, seine Wortwahl allerdings hat mich mehr als einmal verärgert. 3,5 Sterne

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  • Ein Buch, das zum Nachdenken und zum Schmunzeln anregt

    Absurde Menschheit: oder Was Voyager eigentlich über die Menschheit hätte berichten sollen

    Jeco01

    In diesem Buch schildert Gard Meneberg ganz unverblümt und offen, wie der Mensch alias Trockennasenaffe wirklich tickt. In über 40 kurzen und kompakten Kapiteln befasst sich der Autor mit den menschlichen Eigenarten, die sowohl gut, als auch nicht ganz so gut sind. Der Autor verwendet viele Fremdwörter, und an einigen Stellen wiederholen sich manche Aussagen. Mich hat es dennoch nicht gestört, ich finde die Fremdwörter haben sich oft aus dem Zusammenhang ergeben, und das ein oder andere kann man ja zur Not auch mal nachschlagen (so lernt man dann auch noch was Neues dazu ;-)) Für mich war es eins der intelligentesten Bücher, das ich seit langer Zeit gelesen habe. Es wird sich über Themen, wie Entwicklung des Menschen, Politik, Religion, Krieg, Tod, Umweltverschmutzung, soziale Netzwerke, Sexualtrieb und über das Verhalten von Mann und Frau ausgelassen. Oft ist es ein kritischer Ton, den der Autor hier anschlägt, aber mir gefällt's. Man kann aus diesem Buch unglaublich viel für sich mitnehmen und vielleicht sogar sein eigenes Verhalten überdenken (nobody is perfect). Was auch nicht zu kurz kommt, ist die Ironie, die der Autor immer wieder gekonnt einsetzt, und so den Leser immer wieder zum Schmunzeln bringt. Menschliche Wesen, die noch über sich selbst lachen können, kommen hier auf ihre Kosten. Es handelt sich allerdings um keine leichte Abendlektüre, man sollte dieses Buch mit vollem Bewusstsein lesen. Außerdem lohnt es sich, viele Stellen zwei - oder dreimal zu lesen (ich werde das definitiv tun), Jeder Außerirdische, der dieses Buch in die "Finger" (oder was auch immer) bekommt, wird einen tollen Blick auf die Menschheit haben, auch wenn er sich möglicherweise fragen wird, wie wir überhaupt solange überleben konnten, bei solchen Verhaltensweisen Der beste Ratgeber über Menschen, den man sich als außerirdische Lebensform nur wünschen kann.

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    • 3
  • Humorvolle Betrachtung unserer Rasse mit philosophischen Zügen

    Absurde Menschheit: oder Was Voyager eigentlich über die Menschheit hätte berichten sollen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. October 2015 um 15:18

    Wer kennt die Raumsonden Voyager, denen eine goldenen Datenplatte mit Botschaften beigelegt war, die sich an außerirdische Bevölkerungen richteten, nicht? Darin wird über uns Menschen berichtet, doch was ist, wenn all das eine Lüge war und die Menschheit in Wirklichkeit vollkommen anderes aussieht? Mit dieser Frage hat sich Gard Meneberg auseinandergesetzt und in diesem Buch die tatsächliche Geschichte unseres Daseins mit all unseren Ecken und Kanten skizziert. In vierundvierzig Kapiteln beschreibt er nun die absurdesten Tollheiten unserer Spezies und bezieht sich dabei nicht nur auf die Arroganz gegenüber anderen Lebewesen, sondern auch wie der Mensch von der Lust nach existenzsichernden Maßnahmen getrieben wird. Der humoristische Roman "Absurde Menschheit oder Was Voyager eigentlich über die Menschheit hätte berichten sollen", in dem sich Gard Meneberg über die Tollheiten unserer Spezies auslässt, bekommt von mir vier Sterne. Da das Buch genau genommen für Außerirdische, die mehr über unsere Lebensweise erfahren wollen gedacht ist, stellt sich natürliche erst einmal die Frage, ob wir Menschen überhaupt das Recht dazu haben, ein Urteil über diese Satire über unser Geschlecht, dem des Trockennasenaffen, zu fällen. Lasst es mich dennoch versuchen: Zu Beginn hatte ich ehrlich gesagt so meine Schwierigkeiten mit diesem Buch, denn Gard Meneberg richtete sich in den ersten Kapiteln fast ausschließlich an Lebewesen von anderen Planeten oder gar Galaxien, wo ich mir ein wenig wie ein Eindringling vorkam, der eigentlich gar nicht weiterlesen solle. Ich habe es aber dennoch getan und wurde von der humorvollen Betrachtung unserer Spezies gefesselt, denn nachdem man einmal in den doch etwas gewöhnungsbedürftigen Schreibstil des Autors hineingekommen ist, kann man das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Alleine die Kapitelnamen waren einmalig und haben das Potential, sogar Außerirdische zum Schmunzeln zu bringen, vorausgesetzt sie verstehen unsere Sprache. So begann ein neuer Abschnitt beispielsweise mit dem Titel "Über die Gummiartigkeit unserer Werte" oder "Saugende Erdenwürmer" - mit der letzten Beleidigung ist zweifelsohne unsere Gattung, der homo sapiens gemeint. Natürlich gab es bei vierundvierzig Kapiteln einige, durch die man sich eher durchgeschleppt hat, wie etwa Kunstwelten, aber da jene Abschnitte mit durchschnittlich drei bis vier Seiten immer ziemlich kurz gefasst sind, stellte das kein Hindernis für den Lesefluss da. Je mehr Seiten ich in diesem allgemein doch sehr hochinteressanten Buch mit philosophischen Anklängen gelesen habe, desto überzeugter war ich davon, uns Menschen als Außerirdischer nicht näher kennenlernen zu wollen. Aus der Entfernung betrachtet lässt sich wahrscheinlich kaum ein Unterschied zwischen Mensch und Tier erkennen, vermutlich würden wir lediglich durch unser seltsames Gebärden aus der Masse herausstechen. Ein weiterer Aspekt, der mich zum Nachdenken gebracht hat, war die Tatsache, dass dieses Buch sich nur auf die negativen Aspekte unserer Spezies bezog. Dabei drängte sich mir zwangsweise die Frage auf, ob wir Menschen wirklich nur berechnend, egoistisch und vollkommen triebgesteuert sind oder ob der Funke Verstand, der in uns sitzt, doch ein intelligenteres Wesen aus uns machen könnte, dessen Existenz auch in der Zukunft gesichert und vor allem gerechtfertigt ist. "Absurde Menschheit oder Was Voyager eigentlich über die Menschheit hätte berichten sollen" steht allen grundlegenden Fragen über die Menschheit, egal wie skurril oder anklagend, auf humorvolle Art und Weise Rede und Antwort, wobei man sich erst auf dieses Buch einlassen muss, bevor man den Grundgedanken, der hinter dieser kritischen Betrachtung unserer Spezies steckt, verstehen und mögen kann. Somit ist dies keine Lektüre für Zwischendurch, aber dennoch empfehlenswert, sofern man philosophischen Überlegungen nicht gänzlich abgeneigt ist.

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  • Handbuch für Aliens

    Absurde Menschheit: oder Was Voyager eigentlich über die Menschheit hätte berichten sollen

    StMoonlight

    11. October 2015 um 12:11

    An dieser Stelle sollte ich nun wohl zusammenfassen was ich denn von dem Buch halte. Doch da drängt sich mir direkt die Frage auf: Wenn das Buch für Außerirdische geschrieben wurde, habe ich – so als Mensch – denn überhaupt das Recht mir ein Urteil anzumaßen??? Aber Moment, eben weil ich ein Mensch bin, nehme ich mir ja das Recht heraus das zu tun was ich will. Ohne Rücksicht auf andere. Also was soll’s!? ;) Die einzelnen Kapitel waren sehr verschieden. Mal kam ich aus dem Lachen gar nicht mehr heraus, ein anderes Mal fand ich dass das Weglassen eines Kapitels auch kein sinnbildlicher Beinbruch gewesen wäre. Die meisten Kapital habe ich verschlungen, so wie auch das Buch generell. Auf Grund des flüssigen Schreibstils hatte ich die Seiten in nicht einmal einer Woche komplett durch. Es war nicht als würde ich ein Buch lesen, sondern vielmehr als würde man direkt mit dem Autor im direkten Gespräch philosophieren. Das Buch ist eine Mischung aus Fakten, Satire und vielen Anregungen zum selbst Nachdenken. Es so etwas wie ein satirischer Ratgeber zur Philosophie über die Spezies Mensch. Nur zu lesen von Außerirdischen und Menschen die sich selbst nicht ganz so ernst nehmen.

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  • Absurde Menschheit oder Was Voyager eigentlich über die Menschheit hätte berichten sollen

    Absurde Menschheit: oder Was Voyager eigentlich über die Menschheit hätte berichten sollen

    LadyRosely

    10. October 2015 um 16:31

    Wie es der Titel des Buches eigentlich schon verrät, wird die Menschheit von dem Autoren Gard Meneberg einmal so richtig unter die Lupe genommen. Grundlage dieser kritischen Auseinandersetzung bildet die beigelegte Datenplatte mit Informationen über uns Menschen in der Voyager-Sonde, welche in den Siebzigerjahren ins All geschickt worden ist. Hauptaugenmerk liegt dabei allerdings auf den Informationen, welche nicht erwähnt worden sind. Was die Menschheit doch immer wieder tut Anscheinend sind ziemlich viele Information über uns Menschen nicht erwähnt worden, weil sonst hätte das Buch nicht sage und schreibe 268 Seiten. Vielleicht können wir auch froh sein, weil sonst hätten wir dieses gute Stück nicht lesen können. In kritischer Art und Weise und in den meisten Fällen versteckt in Ironie und Sarkasmus setzt sich der Autor mit den verschiedensten Themen auseinander, wie beispielsweise unser Essverhalten, unsere Konsumsucht oder unsere Interaktion mit anderen Menschen. Er schafft es, dass man über die verschiedensten Themen nachdenkt und sich selbst damit kritisch auseinandersetzt. Leider schafft er es nicht immer die Klischeekiste, wie beispielsweise in den Themen Männer und Frauen, außen vor zu lassen oder den ironischen Unterton beizubehalten. Nicht schwer zu lesen Den Schreibstil fand ich persönlich sehr angenehm, leicht und flüssig zu lesen, auch wenn ab und an mal Fremdwörter vorgekommen sind, die man vielleicht nicht kannte. Besonders gut gefallen hat mir, dass der Autor immer mal wieder vom Thema abgewichen ist, aber stets zu seinem Ursprungsthema zurück gekehrt ist. Das schaffen nicht viele. Liebevolles Buchcover Das Buchcover gefällt mir sehr gut. Besonders mag ich, dass es ein wenig wie ein Scherenschnitt wirkt. Fazit Ich denke, dass dieses Buch nicht für jeden geschaffen ist. Leser, welche mit Ironie und Sarkasmus wenig anfangen können, sollten die Finger davon lassen. Ansonsten kann ich das Buch durch aus empfehlen.

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  • Rezension: Absurde Menschheit...

    Absurde Menschheit: oder Was Voyager eigentlich über die Menschheit hätte berichten sollen

    blueleogreen

    10. October 2015 um 09:51

    Autor: Gard Meneberg Verlag: Artegenium Erscheinungsdatum: 10.08.2015 Genre: Humor Seiten: 268 Preis: 15,50 € gelesen vom: 23.09.15' bis zum: 09.10.15' Klappentext: Als man in den Siebzigerjahren die Voyager-Sonden ins All schickte, legte man eine Datenplatte mit Botschaften bei, die sich an außerirdische Zivilisationen richteten. Doch die Wahrheit über den Menschen wurde darin verschwiegen. Gard Meneberg geht der Frage nach, was man stattdessen hätte enthüllen sollen. In vierundvierzig unterhaltsamen Kapiteln fasst er die absurdesten Tollheiten unserer Spezies zusammen. Dabei beschreibt er nicht nur, wie arrogant der Mensch anderen Affenwesen gegenüber auftritt, sondern auch, zu welchen Skurrilitäten ihn die Lust zuweilen treibt, wie gummiartig seine Werte sind und warum ihn das eigene Entschwinden in Panik versetzt. Ein Buch mit dem Potenzial, sogar Außerirdische zum Schmunzeln zu bringen. Meinung: Das Buch hat mir so mittel gefallen. Einerseits war viel wahres drin, aber auch Dinge die ich (noch) nicht nachvollziehen kann. Natürlich muss man dazu sagen, das der Autor immer wieder darauf hinwies das das seine Meinung ist und das respektiere ich auch. Der Schreibstil war manchmal schwierig zu lesen und es ist keine Lektüre für zwischendurch. Die Fremdwörter die darin vorkamen wurden meines Erachtens meistens erklärt. Witzig war es am Anfang noch, dies nahm dann aber immer weiter ab. Man näherte sich auch immer ernsteren Themen. Der Autor hat merkbar versucht weiterhin lustig zu schreiben, aber bei manchen Themen hat er das nicht so gut geschafft. Im Endeffekt hat mich das Buch zum Nachdenken angeregt, aber es war mir manchmal zu kompliziert geschrieben.

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  • Enttäuschung hat sich eingestellt

    Absurde Menschheit: oder Was Voyager eigentlich über die Menschheit hätte berichten sollen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. October 2015 um 07:52

    Leider bin ich von dem Buch total enttäuscht oder zu dumm um damit umzugehen. Gekommen bin ich bis Kapitel,13 und dann habe ich aufgegeben. Das ist das 1. Buch, dass ich nicht fertig gelesen habe. Ich hatte mir vorgestellt, dass die einzelnen Kapitel mit Augenzwinkern und ironischen Bonmots geschrieben wären. Aber ich konnte nicht mal schmunzeln. Schon über ein Zucken der Mundwinkel hätte ich mich gefreut. Ich finde die Texte sind sehr trocken geschrieben. Am Anfanf dachte ich "vielleicht wird es ja noch", aber es wurde nicht besser, daher habe ich es an die Seite gelegt. Vielleicht werde ich irgendwann noch mal versuchen es durch zu lesen.

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  • Ein außergewöhnlich außerirdisches Buch!

    Absurde Menschheit: oder Was Voyager eigentlich über die Menschheit hätte berichten sollen

    lisi2101

    08. October 2015 um 22:54

    Das Buch „Absurde Menschheit – oder was Voyager eigentlich über die Menschheit hätte berichten sollen“ von Gard Meneberg ist sehr außergewöhnlich. Das Schriftstück ist an Außerirdische gerichtet, die über die Tollheiten der Menschen aufgeklärt werden sollen. Diese werden sehr strukturiert und in logischer Reihenfolge erläutert. Die Erläuterung erfolgt mithilfe von Ironie und kritischen Reflexionen, die zum Nachdenken anregen. Des Weiteren werden wissenschaftliche Tatsachen auf einfache Art und Weise in Humor verwandelt. Mir gefällt hierbei sehr gut der gesellschaftskritische Charakter des Humors. Es gibt mehr als 40 Kapitel, die sehr kurz gehalten sind. Somit ist der Gesamttext sehr zügig zu lesen. Am besten hat mir das Kapitel 36 zur Liebe gefallen. Die Unterteilung der Liebe ist sehr treffend. Zudem gefällt mir die angenehme Wortwahl und die treffenden Vergleiche, die zur Beschreibung der höchsten Steigerung der Liebe, verwendet werden. Im Anhang befindet sich ein Spickzettel zum Umgang mit Menschen, welchen ich sehr ideenreich und kreativ finde. Außerdem findet man abschließend die Rätsel der Menschheit aufgelistet. Diese sind sehr gut und ausführlich zusammengetragen und regen zum Ende hin nochmal zum Nachdenken an. Es handelt sich hier um ein sehr lesenswertes Buch, da es einen ganz anderen Blick auf unsere Erde und unser Leben erlaubt. Es ist ein interessantes Werk für zwischendurch, da es einfach und schnell zu lesen ist! Ich bin froh, meinen Erfahrungsschatz mit diesem Buch erweitert zu haben.

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  • Absurde Menschheit...

    Absurde Menschheit: oder Was Voyager eigentlich über die Menschheit hätte berichten sollen

    clary999

    „Die Beobachtung, dass fast immer das ungünstigste Ereignis eintritt. – Murphys Gesetz“ Zitat aus dem Buch, Seite 266 Eine aufschlussreiche Satire über die Menschheit! Geschrieben für Außerirdische und für Menschen, die lesen möchte, wie der Autor die Spezies Mensch auf die Schippe nimmt! Allerdings nicht nur ironisch, sondern oft auch bitterböse. Es beginnt mit einem amüsanten Grundumriss des Menschen. Wer, wie und was ist ein Mensch? Unser „Verstand“ ist Fluch und Segen zugleich. Mit interessanten Beispielen bringt der Autor die unsympathischen und sympathischen Eigenheiten des Menschen zur Geltung. Neugierde, Arroganz und angeborener Spieltrieb gehören, laut Autor, zu den Haupteigenschaften des Menschen. Der Egoismus und die Neigung zum Übertreiben machen seine negative Seite deutlich. Diese Eigenschaften wurden allerdings für mich manchmal zu sehr verallgemeinert. Der Mensch – seine Entstehung, das Heranwachsen, sein Leben als Erwachsener bis hin zum Tod wurde unterhaltsam erzählt. Die Sexualität mit ihren unterschiedlichen Raffinessen. Freundschaft, Liebe… Die Vergleiche mit Tieren fallen nicht immer positiv für den Menschen aus. Die geschichtlichen Fakten wurden schonungslos beschrieben. Wissenschaft und Forschung, deren sogenannte Erfolge nicht immer wünschenswert sind. Auch wie der Mensch durch sein Verhalten die Zerstörung der Erde fördert. Kriege, Umweltverschmutzung etc.  Besonders die differenzierten Beispiele aus der Geschichte und dem alltäglichen Leben haben mich mehr angesprochen. Kuriose Begebenheiten aus der Wissenschaft. „Was der Mensch nicht versteht, lässt ihm keine Ruhe. Er sucht so lange nach Erklärungen, bis er sie findet, selbst wenn er dafür die abstrusesten Hypothesengebilde aufstellen muss.“ Zitat aus dem Buch, Seite263  Auch Kunst und Schaffensfreude, eine positive Seite (finde ich), wird näher beleuchtet. Die Kapitel „Gummiethik und Gummimoral“ und „Saugende Erdenwürmer“ fand ich besonders gelungen. Sehr treffend mit einem ironischen Unterton. Die Schreibweise ist sachlich mit triefenden Sarkasmus und Ironie. Momente zum Schmunzeln, zum Augenzwinkern und Stirnrunzeln. Ich habe ein bisschen mehr Witz und Humor erwartet, wurde aber trotzdem recht gut unterhalten. Ernsthafte Themen spielen eine wichtige Rolle, bei denen der subtile Humor allerdings nicht immer meinen Geschmack getroffen hat. Etwas schade fand ich, dass nicht alle Themen aus verschiedenen Sichten beschrieben wurden.  Das Buch ist keine leichte Kost. Also eher nicht für zwischendurch. Viele Themen regen zum Nach- und Umdenken an. Eine interessante Interpretation des Menschen, in der viel Wahrheit steckt. Lesenswert! 3,5 Sterne „Freiheit ist wie Dünger. Zu viel davon schadet dem Menschen, zu wenig lässt ihn verkümmern.“ Zitat aus dem Buch, Seite 262

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