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SaSu13

vor 3 Jahren

3. Leseabschnitt: Kapitel 15 – 22, Seite 74 – 112 „Im Reich der Magie“ – „Herrschaftswahn“
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Toll formuliert, wie sehr der Mensch sich als komplexes und zentrales Wesen sieht. Das Verhältnis von Angst und Neugier finde ich interessant: Je nach dem, welchem dieser beiden Gefühle man mehr erliegt, kann sich ein ganzes Leben und die Entscheidungen darin völlig unterschiedlich entwickeln.
Die Beschreibung zum Arbeitsleben eines Menschen finde ich krass, aber sehr passend.

SunshineSaar

vor 3 Jahren

3. Leseabschnitt: Kapitel 15 – 22, Seite 74 – 112 „Im Reich der Magie“ – „Herrschaftswahn“
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Im dritten Leseabschnitt geht es immer mehr zur Sache und man merkt, dass der Autor etwas ernster, nachdenklicher schreibt und die Ironie etwas in den Hintergrund wandert (doch immer wieder sind ein paar Spitzen zu erkennen ;-) ).

In diesem Abschnitt geht es darum, wie aus einem Säugling ein erwachsener Mensch wird. Wie man von einem noch unbeschriebenen Blatt mit Wünschen im Laufe der Zeit zu einem "Mitläufer" wird, der in das System gepresst wird. Somit geht die Individualität langsam immer mehr flöten. Wer nicht in das System passt, wird "ausgemustert". Der Autor schreibt dies weiterhin in seinem amüsanten Stil, nur immer mehr denkt man ernsthaft darüber nach, wie recht er doch hat. Und was das über uns Menschen aussagt...

Die Beschreibung des Arbeitslebens der Menschen ist zwar erschreckend, aber leider wahr. Wir gehen arbeiten, um unser Leben finanzieren zu können. Das Glück und die Leichtigkeit haben wir aber im Laufe der Zeit verloren. Die einzige Zeit, sein Leben zu genießen, ist wie der Autor schon schreibt: Der Urlaub: Die Gesellschaft "gewährt jedem brav arbeitenden Bürger ein paar Wochen Auszeit im Jahr (auch "Urlaub" genannt), damit man ab und zu seine mentalen Batterien aufladen kann" (S.87). Doch selbst im Urlaub schalten wir nicht genug ab.

Die Aussage des Leseabschnitts, die mir am Meisten im Gedächtnis geblieben ist, ist die, dass die Bürger aus industriellen Gebieten der Erde - z.B. aus Deutschland - eigentlich alles haben, was man zum Leben braucht. Sie müssen nicht tagtäglich um ihr Leben fürchten, denn das Leistungswasser kommt aus dem Hahn und der Krieg ist vorerst weit entfernt. Doch trotzdem sind wir nicht wirklich zufrieden mit unserem Leben und wollen immer mehr - auch wenn wir schon zu den Besserverdienern gehören, ändert sich dies nicht. Aber sieht man Menschen aus ärmeren Regionen der Erde, die kilometerweit laufen müssen, um an Wasser zu kommen und die den Krieg vor der Türe haben, wird man nachdenklich. In diesem Kapitel ist mir jegliches Lachen im Halse stecken geblieben.. Das spricht der Autor ganz offen an und er hat leider auch in diesem Punkt recht!

Nun bin ich gespannt, wie es weiter geht...

sommerlese

vor 3 Jahren

3. Leseabschnitt: Kapitel 15 – 22, Seite 74 – 112 „Im Reich der Magie“ – „Herrschaftswahn“
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Das Arbeitsleben des Menschen bestimmt seinen normalen Alltag. Hier wirkt die Beschreibung so, als ob nur nach Feierabend gelebt wird und in den Ferien. Schade eigentlich, denn Arbeit soll ja auch Erfüllung sein. Die Sache mit dem Walross beim Urlaub am Meer hat mir gefallen.

Dann die Stellung in der Gesellschaft, wo von oben immer getreten wird. Klar gibt es das, aber es wird auch von unten getreten. Da sind alle Menschen gleich.
Der Mensch als "kommunikative Affenrasse", die sich selbst gern als Eroberer sieht. Auch sehr gut beobachtet.

Herrschaftswahn: verblödete Durchschnittsschafe
So sehen uns die Politiker gerne.

Die Situation des Wassers aus dem Hahn und in Trockengebieten der Mangel am Wasser. Das macht betroffen, ich bin mir der Situation durchaus bewusst.

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StMoonlight

vor 3 Jahren

3. Leseabschnitt: Kapitel 15 – 22, Seite 74 – 112 „Im Reich der Magie“ – „Herrschaftswahn“
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Hier schafft er Autor es den Leser (mich) mit einer Sehnsucht zu erfüllen. Der Sehnsucht nach ein wenig (mehr) Naivität. Ich vermisse die unbescherte(rer) Kindheit, als ich noch auf Drachen flog, mich in Räuberhöhlen versteckte und mit Pappraumschiffen das Weltall erforschte ... Doch sind wir, die Menschen, nicht noch immer naiv? Immerhin glauben wir das "außerirdische Lebensformen" unbedingt Kontakt mit uns aufnehmen WOLLEN. - Auf meinem Blog hatte ich im Rahmens eines Awards mal die Frage gestellt, wie die jeweilige Person (Mensch) den "Aliens" verständlich machen würde, dass diese wieder verschwinden sollen, da die Menschheit noch nicht bereit für sie sei. Die Antworten waren fast gleich: Sie würden die Aliens nicht wegschicken, denn vielleicht könnten diese ja helfen die Probleme der Menschheit zu lösen und wer wisse schon, ob die Menschheit überhaupt je bereit dafür sei. - Ist es nicht naiv, wenn der Mensch die Hoffnung hat, seine Probleme werden von anderen gelöst? Mich erinnert es an ein Kind, dem z.B. etwas runterfällt und es sich schnell unter Mamas Rock versteckt. Getreu dem Motto "Mama wird's schon richten."
Auch das Thema Freiheit wird behandelt. Doch Freiheit, ist das wirklich mehr als nur ein Wort? Wann ist man denn WIRKLICH frei? Ich zum Beispiel brauch Geld, dafür muss ich jeden Morgen meinen Hintern aus dem Haus bewegen. Ich bin etwa 11-12 Stunden täglich aus dem Haus, komme nach Hause, verorge die Katzen, koche, lese vielleicht noch ein Kapitel in einem Buch und muss dann auch schon schlafen. Denn am nächsten Tag klingelt mein Wecker wieder und so geht es wieder ... Und am Wochende? Genau: Einkauf, Haushalt, ... Ist Mensch ansonsten frei? Ich denke nicht, denn das würde bedeuten, dass jeder das tun und lassen könnte, wonach ihm/ ihr grade ist - ohne dabei schief angesehen zu werden.

DerFaengerImRoggen

vor 3 Jahren

3. Leseabschnitt: Kapitel 15 – 22, Seite 74 – 112 „Im Reich der Magie“ – „Herrschaftswahn“
@StMoonlight

Der Mensch wird erst frei, wenn er sich von allen Abhängigkeiten entbunden hat. In erster Linie wäre das, ein über unsere Ordnungsebene gehobenes Weiterleben ohne Körperlichkeit!

Gard_Meneberg

vor 3 Jahren

3. Leseabschnitt: Kapitel 15 – 22, Seite 74 – 112 „Im Reich der Magie“ – „Herrschaftswahn“
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StMoonlight schreibt:
(1) Auf meinem Blog hatte ich im Rahmens eines Awards mal die Frage gestellt, wie die jeweilige Person (Mensch) den "Aliens" verständlich machen würde, dass diese wieder verschwinden sollen, da die Menschheit noch nicht bereit für sie sei. Die Antworten waren fast gleich: Sie würden die Aliens nicht wegschicken, denn vielleicht könnten diese ja helfen die Probleme der Menschheit zu lösen und wer wisse schon, ob die Menschheit überhaupt je bereit dafür sei. - Ist es nicht naiv, wenn der Mensch die Hoffnung hat, seine Probleme werden von anderen gelöst? (2) Auch das Thema Freiheit wird behandelt. Doch Freiheit, ist das wirklich mehr als nur ein Wort? Wann ist man denn WIRKLICH frei? Ich zum Beispiel brauch Geld, dafür muss ich jeden Morgen meinen Hinter aus dem Haus bewegen. Ich bin etwa 11-12 Stunden täglich aus dem Haus, komme nach Hause, verorge die Katzen, koche, lese vielleicht noch ein Kapitel in einem Buch und muss dann auch schon schlafen. Denn am nächsten Tag klingelt mein Wecker wieder und so geht es wieter ... Und am Wochende? Genau: Einkauf, Haushalt, ... Ist Mensch ansonsten frei? Ich denke nicht, denn das würde bedeuten, dass jeder das tun und lassen könnte, wonach ihm/ ihr grade ist - ohne dabei schief angesehen zu werden.

(1) Und wenn die Außerirdischen nur herkamen, damit wir ihnen bei IHREN Problemen helfen :-)?

(2) Stimmt. Unsere Gesellschaft und unser Wertebild machen es schwierig, das zu tun, was wir tun möchten.

StMoonlight

vor 3 Jahren

3. Leseabschnitt: Kapitel 15 – 22, Seite 74 – 112 „Im Reich der Magie“ – „Herrschaftswahn“
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Gard_Meneberg schreibt:
(1) Und wenn die Außerirdischen nur herkamen, damit wir ihnen bei IHREN Problemen helfen :-)?

Tauschen wir die Planeten? ;)

Leuchtturmwaerterin

vor 3 Jahren

3. Leseabschnitt: Kapitel 15 – 22, Seite 74 – 112 „Im Reich der Magie“ – „Herrschaftswahn“
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Ein sehr durchwachsener Leseabschnitt. Es ging immer wieder darum, dass der Mensch doch sehr von sich überzeugt ist und glaubt das intelligenteste Wesen im Universum zu sein. Der Erzähler hat ja Recht, aber irgendwann hatte ich das Gefühl, dass ich es nicht mehr lesen konnte, weil es mir wie ein ständiges Wiederholen der gleichen Themen war. Schade, denn das Buch hat so toll angefangen.
Die politischen Themen waren mir dann doch eher zu langweilig geschrieben und den Humor habe ich in diesem Leseabschnitt mit der Lupe suchen müssen. Leider war er wirklich nur sehr wenig zu finden. Ich wünsche mir für den nächsten Leseabschnitt auf jeden Fall wieder mehr Stoff für die Lachmuskeln.

Ricchizzi

vor 3 Jahren

3. Leseabschnitt: Kapitel 15 – 22, Seite 74 – 112 „Im Reich der Magie“ – „Herrschaftswahn“

Ich bin etwas enttäuscht darüber, dass davon ausgegangen wird, dass kein Mensch dazu in der Lage ist, tatsächlich Glück zu empfinden. Darüber hinaus wird uns unterstellt, dass keiner von uns in seinem Beruf glücklich sein kann, oder seinen Beruf mögen kann. Gewiss kann ich verstehen, dass Menschen, die in Fabriken arbeiten sich natürlich einen schöneren Beruf erträumen würden, und oft mühselig arbeiten müssen, dennoch finde ich es unverschämt ihnen zu unterstellen, sie würden bis zur absoluten Verblödung arbeiten. Ich kenne reichlich Menschen, die solcher Arbeit nachgehen und dennoch noch den Genuss eines Buches nachgehen und mit denen man sich sehr wohl auf einem hohen Niveau unterhalten kann.
Nebenbei frage ich mich, warum jeder Mensch in seinem Beruf unglücklich sein soll und uns nur die Freizeit glücklich machen kann? Ich habe schon viele Menschen gesehen, die in voller Fülle gänzlich in ihrem Beruf aufgehen. Warum soll dies bedeuten, dass wir uns das nur einbilden? Wieso sollte ein jeder von uns dem Glück des anderen nachtrachten? Ich kann den Punkt nachvollziehen, dass es genügend Menschen gibt, die den falschen Weg gegangen und falsche Ziele anvisiert haben und sich ein Leben lang über ihr "schlechtes" Leben beschweren und das anderer beneiden - doch dies würde ich keineswegs zur Regel zählen und prompt auf alle Menschen übertragen.

(Entschuldigung, dass meine Beiträge etwas verspätet eintrudeln, ich hatte beruflich sehr wenig Zeit in den vergangenen zwei Wochen :D - doch keine Sorge, es hat mir Spass gemacht! ;))

elane_eodain

vor 3 Jahren

3. Leseabschnitt: Kapitel 15 – 22, Seite 74 – 112 „Im Reich der Magie“ – „Herrschaftswahn“
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Das Kapitel 16 "Gleich und gleicher" gefällt mir sehr gut. Da steckt so viel drin, was ich gebenso empfinde. Alle gleischalten. Insbesondere im Schulsystem, in dessen Form jeder hineingepresst wird und wer das nicht mit sich machen lässt, fällt raus. So schade. Und so viel Potenzial geht dabei verloren.
Wenn es so weitergeht, wie in Kapitel 16 nun begonnen, dann bin ich begeistert!

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