Neuer Beitrag

SaSu13

vor 3 Jahren

4. Leseabschnitt: Kapitel 23 – 31, Seite 113 – 153 „Eine Revolution in Sandalen“ – „Essen, fressen, Völlerei“
Beitrag einblenden

Ich glaube die EInteilung der Kapitel ist hier falsch. Es müsste doch von Kapitel 23 anfangen, oder ?

Jedenfalls muss ich Herrn Meneberg für das Kapitel 25 "Über die Gummiartigkeit unserer Werte" einfach nur ein riesen Lob aussprechen. Ich finde die Zurechtbiegung von Ansichten und Werten ist hier treffend und schonungslos beschrieben. Grade das ist für mich das schlimmste des Menschen, denn man redet von Moral und Ethik, hält sich selbst aber nur daran, wenn es auch gut und bequem zu vereinbaren ist. Sobald man in einen Konflikt mit seinen Werten kommt, wird es zurechtgebogen. Klasse!

ArtegeniumVerlag

vor 3 Jahren

4. Leseabschnitt: Kapitel 23 – 31, Seite 113 – 153 „Eine Revolution in Sandalen“ – „Essen, fressen, Völlerei“
Beitrag einblenden

SaSu13 schreibt:
Ich glaube die EInteilung der Kapitel ist hier falsch. Es müsste doch von Kapitel 23 anfangen, oder ?

Sie haben völlig recht: Da ist uns ein kleiner Schnitzer passiert. Ist jetzt behoben. Danke für die Rückmeldung!

SunshineSaar

vor 3 Jahren

4. Leseabschnitt: Kapitel 23 – 31, Seite 113 – 153 „Eine Revolution in Sandalen“ – „Essen, fressen, Völlerei“
Beitrag einblenden

Anfangs las sich das Buch noch wie ein richtiges Satire-Buch, das immer mal wieder zum Schmunzeln anregte, doch je weiter man liest, desto ehrlicher und skrupelloser schreibt der Autor über die Eigenarten und negativen Ausprägungen der menschlichen Rasse - und er hat eigentlich bisher immer recht gehabt!

Richtig schmunzeln konnte ich im vierten Leseabschnitt nicht mehr, denn es ist einfach nur erschreckend, wenn man über die Worte nachdenkt und insgeheim weiß, das alles genauso stimmt, wie es beschrieben wird - auch wenn es auch teilweise etwas überspitzt geschrieben ist...

Da ich nicht allzu gläubig bin, kann ich dem Autor in den Kapiteln 23 und 24 nur zustimmen. Hier wird kritisch der Glaube der Menschen - insbesondere das Christentum - unter die Lupe genommen. Ohne Umschweife und einfach ehrlich! Auch, dass der Glaube heutzutage oft als Ausrede für Kriege genutzt wird, ist richtig.

Aber richtig gut war das 25. Kapitel, das sich um die Moral und Ethik der Menschheit dreht. Die Aussage des Autors, dass auf der einen Seite Menschen hingerichtet werden, wenn sie einen anderen Menschen töten; aber in einem Krieg die Menschen (Soldaten), die andere Menschen in Massen töten, sogar einen Orden am Ende dafür erhalten.... Wie wiedersprüchlich ist das bitte? Die Menschen drehen es halt immer gerne so, wie sie es in der jeweiligen Situation gerade benötigen. Man sehe nur zurzeit das Problem in Deutschland und wie die Regierung immer wieder gerne umschwenkt...

Nach diesen eher schweren Themen geht es weiter mit der Kunst und der Lust der Menschen sowie der Völlerei. Hier konnte an der ein oder anderen Stelle, dann wieder etwas geschmunzelt werden.

Beiträge danach
47 weitere Beiträge (Klassische Ansicht)
Beiträge davor

Gard_Meneberg

vor 3 Jahren

4. Leseabschnitt: Kapitel 23 – 31, Seite 113 – 153 „Eine Revolution in Sandalen“ – „Essen, fressen, Völlerei“
Beitrag einblenden
@Xirxe

Hm, da reimen Sie sich eine reichlich naive und simplifizierte Vorstellung von mir zusammen. Ich kann mich über fehlenden Erfolg nicht beklagen; auch an Anerkennung und Respekt mangelt es nicht (bei Leuten, die ausbrechen möchten, sieht das hingegen völlig anders aus und darum geht es in der "Absurden Menschheit"). In meiner Branche gibt es zudem keine endlosen Streitereien mit "Vorgesetzten"; da wäre man vermutlich nicht lange im Geschäft. - Aber basteln Sie ruhig weiter an Ihrer persönlichen Antipathiefigur, wenn Ihnen das bei der Problembewältigung hilft

Xirxe

vor 3 Jahren

4. Leseabschnitt: Kapitel 23 – 31, Seite 113 – 153 „Eine Revolution in Sandalen“ – „Essen, fressen, Völlerei“

Gard_Meneberg schreibt:
Hm, da reimen Sie sich eine reichlich naive und simplifizierte Vorstellung von mir zusammen. Ich kann mich über fehlenden Erfolg nicht beklagen; auch an Anerkennung und Respekt mangelt es nicht (bei Leuten, die ausbrechen möchten, sieht das hingegen völlig anders aus und darum geht es in der "Absurden Menschheit"). In meiner Branche gibt es zudem keine endlosen Streitereien mit "Vorgesetzten"; da wäre man vermutlich nicht lange im Geschäft. - Aber basteln Sie ruhig weiter an Ihrer persönlichen Antipathiefigur, wenn Ihnen das bei der Problembewältigung hilft

Ihre Reaktion spricht für sich, wie auch schon zuvor.
Wenn es Ihnen so gut geht, weshalb schreiben Sie dann unter Pseudonym? Sie müssen sich nicht schämen :-) Es ist Ihnen doch unbenommen, Ihre 'humorvolle' Weltsicht darzustellen. Oder fürchten Sie, dass der Respekt und die Anerkennung schwindet? Auch das dürfte Ihnen doch nichts ausmachen angesichts der Souveränitat, die Sie hier ausstrahlen.

StMoonlight

vor 3 Jahren

4. Leseabschnitt: Kapitel 23 – 31, Seite 113 – 153 „Eine Revolution in Sandalen“ – „Essen, fressen, Völlerei“
Beitrag einblenden

Auch in der Mitte des Buches konnte ich nur eines: zustimmend nicken! Wie wahr ist doch die Aussage, dass Verbrechen gegen Einzelne vom Menschen geahndet werden, gegen Völker jedoch Orden verliehen werden. Eine traurige Wahrheit. - Grade jetzt, wo immer mehr Menschen nach Europa kommen, ist genau das zu beobachten: "Flüchtlinge? Klar, soll denen geholfen werden. Aber doch bitte nicht bei uns!" Gerüchte verbreiten sich wie ein Lauffeuer, werden aufgebauscht und am Schluss glauben tatsächlich was irgendwer mal in die Welt setzte. Man darf an dieser Stelle nicht vergessen, dass sich jeder dieser "Gläubigen" sich als "frei DENKENDEN" Menschen bezeichnet ..." -

Den Entdeckerdran der Menschen mag ich. Allerdings nur zu einem gewissen Teil, denn leider weiß der Mensch nicht, wann er aufhören muss. (Wie im Buch auch beschrieben wird, will Mensch immer und immer mehr ...) Klar ist es toll, wenn wir Zusammenhänge verstehen und neues entdecken. Aber warum müssen wir dabei Lebensräume zerstören, unschuldige Tiere fangen, ...!? Eine Fotografin sagte mal einen Satz, für den ich sie sehr bewundert habe: "Ich liebe Haie. Und gerade weil ich das tue, muss ich noch lange nicht mit einem Glasboot aufs Meer fahren oder mich mit in einem Käfig versenken lassen. Warum sollte ich sie in ihrer natürliche Umgebung stören!?" Recht hat sie - und ich wünschte wirklich, mehr Menschen würden so denken - und vor allen Dingen auch handeln!

Nahrung? Die einen haben nichts, die anderen Zuviel. Aber auf die Idee das einfach aufzuteilen, kommt auch keiner. Das heißt auf die Idee schon, aber umsetzen möchten die wenigsten. Das würde ja bedeuten sich auf eine Stufe zu stellen und genau so wenig zu haben! Und auch an dem WAS scheiden sich die Geister. Den einen ist es egal was sie verzehren, die anderen leben im Einklang mit der Natur, ... Im Buch wird Essen als eine Lustbefriedigung dargestellt. Tja, dem stimmt offenbar auch die Wissenschaft zu. Erst vor einigen Tagen habe ich gelesen, dass (die meisten) Frauen lieber Schokolade als Sex wollen. Also bitte sehr, da haben wir es! ;)

Regenmaedchen

vor 3 Jahren

4. Leseabschnitt: Kapitel 23 – 31, Seite 113 – 153 „Eine Revolution in Sandalen“ – „Essen, fressen, Völlerei“

"Glück muss man täglich neu erleben. Es lässt sich von nichts und niemandem einfangen."
Das finde ich ist sehr schön ausgedrückt und die Kapitel 26 und 27 sind meiner Meinung auch zwei der am besten und treffendsten geschriebenen im ganzen Buch!

Gard_Meneberg

vor 3 Jahren

4. Leseabschnitt: Kapitel 23 – 31, Seite 113 – 153 „Eine Revolution in Sandalen“ – „Essen, fressen, Völlerei“
Beitrag einblenden

StMoonlight schreibt:
Tja, dem stimmt offenbar auch die Wissenschaft zu. Erst vor einigen Tagen habe ich gelesen, dass (die meisten) Frauen lieber Schokolade als Sex wollen. Also bitte sehr, da haben wir es! ;)

Das sollte man einmal bei Männern versuchen, statt Sex Schokolade anzubieten. Da wäre die Begeisterung wohl nicht so groß :-).

Cayleigh

vor 3 Jahren

4. Leseabschnitt: Kapitel 23 – 31, Seite 113 – 153 „Eine Revolution in Sandalen“ – „Essen, fressen, Völlerei“

Ein schön zu lesender Abschnitt. Besonders 27 und 28 treffen es zumindest so, wie ich das auch empfinde. Der Schlusssatz von 28 hat absolute Gültigkeit. Schade finde ich, daß nur über das Christentum geschrieben wurde und ein Außerirdischer zudem noch den Eindruck erhält, dass Christen im Namen ihrer Religion immer noch Angst und Schrecken verbreiten, und völlig unerwähnt bleibt, dass heute Christen auch immer noch verfolgt werden.

Ausgewählter Beitrag

Leuchtturmwaerterin

vor 3 Jahren

4. Leseabschnitt: Kapitel 23 – 31, Seite 113 – 153 „Eine Revolution in Sandalen“ – „Essen, fressen, Völlerei“
Beitrag einblenden

Schwierig, schwierig. Ich glaube, ich bin mit einer ganz anderen Erwartung an das Buch herangegangen. Mir fehlt eindeutig der Humor. Immer wenn er nur ein klein wenig hervorlugt, springt auch gleich eine Erklärung hinterher und schon ist der Humor wieder verschwunden.
Ich muss Cayleigh Recht geben, mich hat es auch zu sehr gestört, dass nur das Christentum als negativ dargestellt wird. Hier glaube ich fast, der Autor hat Angst etwas über die aktuellen Ausschreitungen zu schreiben, die sich im Nahen Osten abspielen, weil diese zu akut sind. Lieber wird in der lange zurückliegenden Vergangenheit gewühlt, um ja niemandem unangenehm aufzufallen oder gar auf den Schlips zu treten. Die Christen sind es ja mittlerweile sowieso gewöhnt, blöd angesehen zu werden, wenn sie sich noch als Christ outen. Da macht es ja nichts, wenn man nochmal drauf haut.
Ich selbst bin auch nicht damit einverstanden, was die Kirche (zumeist die katholische) bis heute treibt im Namen Jesu Christi, aber es gibt noch so viele andere Glaubensgemeinschaften, die ebenfalls jede Menge Dreck am Stecken haben, da kann man ruhig auch mal Beispiele heraussuchen.

So, genug gemosert. Jetzt wird wieder weitergelesen und gehofft, dass der Humor irgendwann auch mal den Holzhammer herausholt und selbst mir Banausen eins über den Schädel gibt. =)

Neuer Beitrag

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach!

Hol dir mehr von LovelyBooks

Mit der Verwendung von LovelyBooks erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir und unsere Partner Cookies zu Zwecken wie der Personalisierung von Inhalten und für Werbung einsetzen.