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SunshineSaar

vor 3 Jahren

7. Leseabschnitt: Kapitel 41 – Ende, Seite 226 – 268 „Virtuelle Seifenopern“ – „Ende“
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Im letzten Leseabschnitt widmet sich der Autor dem Thema "Digitalisierung" und fragt sich, ob die Erneuerungen und die weltweite Vernetzung wirklich nur Vorteile für die menschliche Rasse ergeben. Er hat recht damit, dass reale, soziale Kontakte immer mehr in den Hintergrund rücken und man sich nur noch digital miteinander unterhält. Beziehungen zwischen Nachbarn usw. gehen dabei wohl leider immer mehr kaputt. Auch die ständige Erreichbarkeit ist ein Thema.

Weiter geht es mit dem der "Will-Haben"-Mentalität der menschlichen Rasse und dem schonungslosen Umgang mit Rohstoffen auf der Erde. Sehr gut finde ich Kapitel 43, in dem beschrieben wird, dass die Ichbegozenheit der Menschheit sich keine Gedanken um die nachfolgenden Generationen macht. Der Mensch bläst in seiner Gier "schädliche Abgase in die Atmosphäre, zündet Atombomben, holzt Millionen von Quadratmeter an Wäldern nieder, manipuliert Pflanzengenome, schürft immer tiefer nach Rohstoffen" (S. 244). Das ist ein sehr schwieriges Thema. Aber welchen Weg geht die Menschheit? Nicht etwa, dass sie versuchen etwas zu ändern an ihrem Tun, um die Erde nicht weiter zu zerstören. Nein, sie versuchen technische Erneuerungen zu entwickeln, um die Erde zu verlassen und einen anderen Planeten zu besiedeln, den sie dann nach einigen Jahrhunderten dann wohl auch niedergewalzt haben... Dies beschreibt der Autor kritisch und ohne Umschweife. Toll!

Als Anhang findet der Außerirdische Leser zudem einen Spickzettel zum Umgang mit Menschen (falls diese einmal zusammentreffen sollten) sowie die größten Rätsel der Weltbevölkerung, die bisher noch keine zufriedenstellende Erklärung erhalten haben.

SaSu13

vor 3 Jahren

7. Leseabschnitt: Kapitel 41 – Ende, Seite 226 – 268 „Virtuelle Seifenopern“ – „Ende“
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SunshineSaar schreibt:
Er hat recht damit, dass reale, soziale Kontakte immer mehr in den Hintergrund rücken und man sich nur noch digital miteinander unterhält. Beziehungen zwischen Nachbarn usw. gehen dabei wohl leider immer mehr kaputt. Auch die ständige Erreichbarkeit ist ein Thema.

Die ständige Erreichbarkeit macht finde ich vor allem im Job große Probleme, da man eigentlich nie richtig abschalten kann. Dauernd unter Strom zu stehen, kann ja nur ungesund sein!

SaSu13

vor 3 Jahren

7. Leseabschnitt: Kapitel 41 – Ende, Seite 226 – 268 „Virtuelle Seifenopern“ – „Ende“
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Besonders gut hat mir hier das 42. Kapitel "Habenwollen, Habenkönnen" gefallen ! Der Vergleich von verschiedenen Gesellschaftsschichten mit der Beziehung zwischen Mensch und Natur hat mir zugesagt.
Eigentlich erschreckend zu wissen, dass unsere Existenz hier nicht von Nöten ist und wir im Grunde nur Abfall produzieren, den wir selber nicht wieder wegräumen. Schonungslos ehrlich, aber definitiv wahr.
Unser "Habenwollen" kann man aber natürlich auch positiv betrachten, denn ohne diesen Willen hätten wir sehr viel weniger technische Fortschritte gemacht(ob alle davon gut waren sei dahingestellt).

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burro

vor 3 Jahren

7. Leseabschnitt: Kapitel 41 – Ende, Seite 226 – 268 „Virtuelle Seifenopern“ – „Ende“

Der Abschnitt "Virtuelle Seifenopern" ist sensationell und hochaktuell. Danke dafür :)

Kapitel 42 schildert wieder die unendliche Arroganz des Menschen und sein unendliches Streben nach Mehr. Egal was das auch sein mag. Hauptsache, es ist "mehr".
Die beiden letzten Kapitel, die uns schildern, wie sehr die Erde wohl leidet hinterlässt ein schales Gefühl in mir.
Wenn ich die Chance haben sollte, noch schnell eine Sonde ins All zu schicken, bevor die Erde untergeht, wird garantiert dieses Buch dabei sein :)
Schön finde ich, dass auch noch ein paar positive "weiche" Eigenschaften des Menschen erwähnt werden und auch die Mysterien des irdischen Lebens.
Mein Lieblingsmysterium: Das klägliche Verhältnis zwischen den hochkomplexen Abläufen im Inneren des Menschen und dem Schwachsinn, den manche Leute von sich geben.SUPER!!!

Gard_Meneberg

vor 3 Jahren

7. Leseabschnitt: Kapitel 41 – Ende, Seite 226 – 268 „Virtuelle Seifenopern“ – „Ende“
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mabuerele schreibt:
Vor kurzem habe ich irgendwo den folgenden Satz sinngemäß gelesen: "Nichts lässt das eigene Auto schneller altern als das Neue des Nachbarn."

:-) Das ist ein sehr treffender Satz! Und vermutlich in so gut wie allen konsumorientierten Ländern anwendbar.

Xirxe

vor 3 Jahren

7. Leseabschnitt: Kapitel 41 – Ende, Seite 226 – 268 „Virtuelle Seifenopern“ – „Ende“
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Mit dem letzten Leseabschnitt geht es mir ähnlich wie @BookHook: Die beiden Anhängsel haben mir noch am besten gefallen. Ansonsten zwar eine Menge richtiger Aussagen, die jedoch regelmäßigen Zeitungs- und ZeitschriftenleserInnen altbekannt vorkommen dürften und wie gewohnt in der üblichen Art und Weise präsentiert werden. Wirklich humorvoll war auch hier nichts. Schade, ich hatte mich auf eine unterhaltsame und amüsante Lektüre gefreut.

StMoonlight

vor 3 Jahren

7. Leseabschnitt: Kapitel 41 – Ende, Seite 226 – 268 „Virtuelle Seifenopern“ – „Ende“
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Schon fast zu schnell kam dann das, was der Leser bei jedem interessanten Buch befürchtet: Das Ende. Zum Abschluss widmet sich der Autor noch einmal der „Neuzeit“, soll heißen der Digitalisierung der Welt. Er fragt sich beispielsweise, ob Menschen die ein reges Onlineleben führen, noch am „echten“ Leben teilhaben (Manchmal frage ich mich das auch … ) und warum jeder immer, überall und zu jederzeit von jedem erreichbar sein muss. Besonders die ständige Erreichbarkeit finde ich selbst ein wenig gruselig. Ich oute mich jetzt mal und geben bekannt, dass ich mit einem Telefon groß geworden bin, dass sogar noch eine Wählscheibe hatte. Und Schnurlos war es übrigens auch nicht. Verabredungen wurden ausgemacht und tatsächlich eingehalten! Nicht so wie heute, wenn man fünf Minuten vorm Termin eine SMS bekommt: „Komme doch nicht.“ Erst in dieser Woche habe ich mein Smartphone im Wasser versenkt und konnte es einige Tage nicht benutzen. Wisst ihr was das komische daran ist? Ich habe es ÜBERLEBT!!! Ohne bleibende Schäden!!! ;)

Am Ende des Endes findet der Außerirdische dann noch eine praktische Zusammenfassung für „den Umgang mit dem Menschen“. Es ist ja auch nicht schlecht, wenn „ES“ weiß, wie es sich zu verhalten hat und wie Mensch so tickt. Falls der Alien dann auf einen Plausch mit unserer Spezies eingeht, können diese über die ungelösten „großen Rätsel der Menschheit“ philosophieren, die ganz hinten noch dran gehängt sind. – Wäre ja auch blöd, sich nur übers Wetter zu unterhalten.

thenight

vor 3 Jahren

7. Leseabschnitt: Kapitel 41 – Ende, Seite 226 – 268 „Virtuelle Seifenopern“ – „Ende“

Smartphones sind eine Erfindung des Teufel* könnte man meinen, ich kann da nicht mitreden, ich habe keines, mein Mobil Telefon kann telefonieren und wenn das mal klingelt muss ich echt überlegen wie man abnimmt, Freunde haben meine Festnetznummer und mit Bekannten kommuniziere ich via Mail, nichts kann so wichtig sein das es nicht warten kann bis ich wieder zu hause bin.
Auf der anderen Seite, habe ich einen großen Teil meines Freundeskreises im Internet kennengelernt und wenn ich Freunde sage, meine ich auch Freunde, also die Menschen die ich Nachts um 3 anrufen kann, weil ich Hilfe brauche und umgekehrt, die Freunde die ich regelmäßig treffe.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 3 Jahren

7. Leseabschnitt: Kapitel 41 – Ende, Seite 226 – 268 „Virtuelle Seifenopern“ – „Ende“
@thenight

Ich finde nicht, dass es eine Erfindung des Teufels ist, im Gegenteil: Was kann es praktischeres geben als schnell in die WhatsApp Q11 Gruppe beispielsweise zu fragen, was denn Hausaufgabe war oder ob eine Stunde ausfällt, weil man in aller Eile vergessen hat, auf den Vertretungsplan zu schauen. Zugebenermaßen wird man mit Smartphone auch etwas gemütlicher, denn man hat eigentlich immer jemanden, auf den man sich verlassen kann. Außerdem kann man es sehr gut als Ablenkung benutzen, wenn die Englisch Hausaufgaben gerade wieder besonderes langweilig sind.

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Leuchtturmwaerterin

vor 3 Jahren

7. Leseabschnitt: Kapitel 41 – Ende, Seite 226 – 268 „Virtuelle Seifenopern“ – „Ende“
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So, der letzte Abschnitt ist gelesen. Für die Rezension werde ich mir morgen mal ordentlich Zeit nehmen. Dafür habe ich heute keinen Kopf mehr.
Auch dieser Abschnitt war wieder eher nachdenklich in meinen Augen, als humoristisch.
Was mir aber auch hier wieder aufgefallen ist und was ich nun mal loswerden möchte, das Buch ist ja eigentlich für Außerirdische geschrieben. Leider kommen viel zu oft Begriffe und Dinge vor, die nicht erklärt werden. Die würde ein Außerirdischer niemals verstehen. Was weiß er schon von Hamsterrädern, der Stubenfliege, dem Voyeur oder dem Egoismus verwöhnter Kleinkinder. Schwierige Sache! Das hätte für meinen Geschmack etwas besser durchdacht sein können.
Ansonsten hat mich das Buch wirklich nachdenklich über mein Leben gemacht und der Sinn meines Daseins.
Danke, dass ich mitlesen durfte. Wie gesagt, die Rezension wird morgen Abend nachgeliefert.

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