Gard Sveen Der letzte Pilger

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Inhaltsangabe zu „Der letzte Pilger“ von Gard Sveen

Es ist Frühling in Oslo, als ein grausames Verbrechen geschieht: Der ehemalige Widerstandskämpfer Carl Oscar Krogh wird brutal ermordet. Er war eine Institution in Norwegen. Wer bringt einen Mann um, den alle bewundern? Kurz zuvor findet man drei weitere Leichen. Unter ihnen ein kleines Mädchen. Kommissar Tommy Bergmann ist scharfsinnig, klug und ein eingefleischter Selbsthasser voller innerer Abgründe. Er sieht einen Zusammenhang: Alle Toten haben eine Verbindung zu Agnes Gerner, einer Agentin des Widerstandes gegen die deutsche Besatzung. Ein fesselnder Spionagethriller, gelesen von Detlef Bierstedt, der deutschen Stimme von George Clooney.

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— Rebecca1120

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  • der letzte Pilger

    Der letzte Pilger

    urmeli

    05. July 2016 um 16:46

    Von urmeli Der Kommissar Tommy Bergmann hat kurz nach dem Fund von schon lange im Wald verscharrte Knochen mit Schussverletzungen im Schädel mit einem weiteren - aktuellen - Mordfall zu tun. Der hoch angesehene Widerstandskämpfer im 3. Reich, Carl Oscar Krogh, wurde brutalst ermordet, die Augen wurden ausgestochen. Tommy vermutet einen Zusammenhang zwischen den Knochenfunden der zwei Erwachsenen und einem Kind und Krogh. Bei den Ermittlungen stößt er auf den Namen Agnes Gerner, die seit 1945 als vermisst gilt und ebenfalls im Widerstand tätig war. Der Krimi wechselt immer wieder die Zeiten und Handlungsstränge zwischen 1939 bis 1945 und 2003, so dass wir als Leser/ Hörer parallel die Ermittlungsarbeit verfolgen sowie aus dem Leben und dem Kampf von Agnes und Carl Oscar erfahren. Gard Sveen hat dieses sehr geschickt miteinander verwoben. Immer wieder treten neue Zusammenhänge auf, Verdächtige werden wieder zu Unverdächtigen, neue treten auf. Bis zum Ende ist es äußerst spannend und überraschend erzählt.

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  • Der letzte Pilger – Spannende Mörderjagd durch verschiedene Zeitebenen

    Der letzte Pilger

    Nicky_G

    Carl Oscar Krogh wird 2003 in seinem Haus von seiner Haushälterin ermordet aufgefunden. Tommy Bergmann wurde wenige Wochen vor dessen Tod zu einem Einsatz gerufen, bei dem man menschliche Knochen gefunden hat, die seit ungefähr 60 Jahren vergraben sind. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen? Tommy vermutet es und gräbt sich immer mehr in die Vergangenheit, in der Norwegen zersetzt war von Nazikollaborateuren. Was hatte Carl Oscar Krogh damals zu schaffen? Es wird zwischen den beiden Zeitebenen (2003 und 1945) hin- und hergesprungen und das zuweilen recht schnell, so dass man aufmerksam zuhören muss. Das ist am Anfang etwas verwirrend, weil man sich nicht nur mit den Zeiten, sondern auch mit den Namen anfreunden muss. Dies führt aber überraschende Wendungen mit sich. Die Beschreibung der Charaktere gefällt mir sehr gut, weil sie mit allen ihren guten und schlechten Eigenschaften dargestellt werden, so dass niemand in eine Schublade gesteckt werden kann. Vielseitig und facettenreich wie im wahren Leben werden die Figuren gezeichnet. Die Stimme des Sprechers ist recht angenehm zu hören, allerdings sind die Interpretationen der weiblichen Personen nicht passend, weil sie dann etwas platt wirkt. Anders ist es bei den männlichen, die tief und rau eine Sprache bekommen. Dies ist manchmal ein wenig zu kratzig, so dass es unangenehm wird. Mit fortlaufender Geschichte werden die Zeitebenen immer mehr miteinander verknüpft. Der Hörer wähnt sich im Vorteil gegenüber der Ermittler, die sich mit dem Tod von Krogh auseinandersetzen müssen. Allerdings weiß man, dass noch viel im Dunklen liegt, dass noch nicht alle Motive und Taten aufgedeckt worden sind. Das Ende präsentiert sich komplex, aber alle losen Fäden werden schließlich aufgegriffen. Die überraschende Wendung ließ mich verblüfft zurück und gab mir das Gefühl, mal wieder einen vielschichtigen Krimi mit geschickt verflochtenen Handlungssträngen gehört zu haben.

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  • Keinem kann man trauen

    Der letzte Pilger

    Rebecca1120

    10. April 2016 um 15:01

    Dieses Buch ist keine leichte „Kost“. Um die Handlung zu verstehen muss man sich als Leser am Anfang schon recht stark konzentrieren  - einmal um die geschichtlichen Zusammenhänge und dann aber auch die für deutsche Leser recht schwer zu merkenden Handlungsorte. Aber wenn man diese Hürde erst einmal geschafft hat, dann kann man das Buch auch nicht mehr aus der Hand legen. Denn bis zum Schluss bleibt man im Unklaren, wer denn nun die 3 skelettierten  Leichen umgebracht hat u. auch wer die Personen sind, die dort durch Zufall gefunden wurden. In meinen Augen ist es dem Autor recht gut gelungen, das Misstrauen der Menschen untereinander > wer ist nun Freund, wer ist Feind; wem kann ich was anvertrauen < in der damaligen Zeit zu beschreiben. Ich konnte das jedenfalls recht gut nachvollziehen. Es wird hier deutsche Geschichte mal aus einem anderen Blickwinkel beleuchtet. Mir war vor dieser Lektüre gar nicht klar, dass Machenschaften der Nazis auch im Ausland derartige „Auswüchse“ hatten. Die Figur der Agnes hat mir allerdings nicht gefallen. Hier konnte ich ihre Beweggründe und Gewissensbisse während ihrer Spionagearbeit nicht so richtig nachvollziehen. Warum hat sie es überhaupt getan? Dann waren auch die Beschreibungen der Emotionen dieser Frau >von einer Minute zur anderen ist sie umgeswitcht von handlungsunfähigen Ängsten zu stoischer Ruhe< nicht ganz nachvollziehbar. Aber eigentlich hatte sie ja doch ein Gewissen und wurde ja auch nur ausgenutzt. Hilfe hat sie dann von dem bekommen, von dem sie es am wenigsten erwartet hat. Insgesamt finde ich das Buch lesenswert, aber man muss sich schon etwas mehr Zeit für diesen Roman nehmen. Es ist nichts für schnell mal zwischendurch.

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