Gard Sveen Teufelskälte

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Inhaltsangabe zu „Teufelskälte“ von Gard Sveen

Oslo, 1988. Der eiskalte Winter hat die Stadt fest im Griff, als der junge Kommissar Tommy Bergmann einen grausigen Fund macht: die brutal ver stümmelte Leiche einer jungen Frau. Sie ist die Erste in einer langen Mordserie …Jahrzehnte später: Tommy Bergmann ist inzwischen bekannt, selbst die schwierigsten Fälle zu lösen. Doch sein erster Mordfall bereitet ihm bis heute Alpträume, auch wenn er den Mörder verwahrt hinter Gittern weiß. Ein neuerLeichenfund lässt seine schlimmsten Befürchtungen wahr werden: Wieder eine Frauenleiche und alles sieht aus wie damals. Ein Nachahmer? Oder hat er den Falschen verhaftet und der Mörder läuft seit Jahren frei herum? Nordisch, kühl und mitreißend gelesen von Detlef Bierstedt, der deutschen Synchronstimme von George Clooney.

Mir sind die Figuren allesamt nicht sympathisch und die Story zu verworren.

— MissStrawberry
MissStrawberry

Leider etwas anstrengender, wirrer Skandinavien- Thriller mit schablonenhaften und problembeladenen Figuren.

— Jazebel
Jazebel

Spannender Psycho-Thriller , der nach anfänglichen Längen und komlexem Inhalt richtig fesselnd wird.

— Lischen1273
Lischen1273

Nervenaufreibend und spannend, leider noch nicht abgeschlossen

— mareikealbracht
mareikealbracht

ein sehr spannender und anspruchsvoller Psycho-Thriller, der eigentlich nur Verlierer hinter sich lässt. Spannend und nervenaufreibend.

— lucyca
lucyca

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  • Dachte er

    Teufelskälte
    MissStrawberry

    MissStrawberry

    29. August 2017 um 19:17

    Tommy Bergmanns erster Fall als Kommissar lässt ihn bis heute nicht los. Damals lag im Wald die verstümmelte Leiche der 15 Jährigen Christina. Ihr Mörder wurde erst nach einer langen Reihe weiterer Morde gefasst. Doch jetzt, fast 20 Jahre später (wir befinden uns im Jahre 2004), ist sich Bergmann nicht mehr sicher, ob er den richtigen Mann seiner gerechten Strafe zugeführt hat, denn eine weitere Leiche taucht auf und erinnert fatal an Christina. Läuft der wahre Täter vielleicht noch frei herum?Skandinavische Krimis und Thriller sind immer etwas düster und zäh, doch Gard Sveen kann mich nicht mal mit Detlef Bierstedt als genialer Stimme fesseln. Es dreht sich zu viel im Kreis. Auf allem wird ewig herumgekaut, es von allen Seiten betrachtet, dann wieder ein Sprung in eine andere Zeit, zu einem anderen Fall, zu einem anderen Problem (und sei es Susanne Bech, Tommys Kollegin). Im Grunde ist in diesem Buch keine einzige Figur geistig wirklich komplett gesund. Mir ist das alles einfach zu sehr „drüber“.Das verhindert zudem, dass ich zu irgendeinem Charakter einen Bezug aufbauen konnte. Alles war mir bis zum Ende extrem fern, niemand gewann meine Sympathie und irgendwo hab ich auch weitgehend das Interesse verloren. Irgendwann war es einfach zu viel mit „dachte er“. Ich hatte schon langsam Panik, wann diese beiden Worte wieder fallen. Obwohl es viele brutale Stellen gab, kam keine echte Spannung auf (nur jede Menge Ekel und Entsetzen). Zudem ist das Ganze durch die vielen Sprünge sehr verwirrend. Das Ende verknüpft vermeintlich einige der Stränge miteinander, doch finde ich die Auflösung nicht wirklich befriedigend oder gelungen. Im Gegenteil, ich fühle mich ein wenig betrogen und auch wenn es sehr schockierend ist, gefällt es mir nicht wirklich. Noch dazu habe ich kein Bedürfnis, den Vorgänger zu lesen oder hören oder gar Interesse an weiteren Fällen mit Tommy Bergmann. So bleiben auch leider nur zwei Sterne übrig.

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  • Leider ein missglückter Skandinavien- Thriller

    Teufelskälte
    Jazebel

    Jazebel

    21. July 2017 um 13:02

    Der Thriller beginnt stimmungsvoll, kalt und düster. Gelesen und in Szene gesetzt wird dieses Hörbuch von Detlef Bierstedt, dem es gelingt, den Hörer in eine sehr düstere und bösartige norwegische Vorweihnachtszeit zu entführen. Einfach zu hören ist dieser Thriller aber nicht, es gibt immer wieder Zeitsprünge zwischen 1988 und dem aktuellen Fall. Man muss gut und aufmerksam zuhören um der Geschichte zu folgen.Die Charaktere habe ich als überzeichnet und stereotyp empfunden. Die Mutter des Opfers von 1988 hat nicht mehr alle Tassen im Schrank, der Ermittler ist ein sich selbst hassender Frauenschläger, seine Kollegin eine inkompetente, hin- und hergerissene Single- Mutter, deren schwuler, bester Freund natürlich supernett, extrem gut aussehend und hat auch immer Zeit zum Babysitten und die fünfjährige Tochter ist ein überaus nerviges Gör. Da fiel es mir schwer Sympathie aufzubauen, am ehesten ist mir dies noch beim Oberarzt in Rasks psychiatrischer Klinik gelungen. Der Fall dümpelt dann auch einige Zeit vor sich hin, nur um sich in den letzten Momenten zu überschlagen. Das ist alles ein bisschen schade, es ist einfach ein bisschen zu viel von Allem. Zu viel skandinavische Düsternis, zu viel anstrengende Klischee- Charaktere, zu viel zu lange nichts los, zu viel auf einmal am Ende los und dann noch ein derart offenes Ende, das man fast gezwungen werden soll, den Nachfolgeband zu kaufen. Da mache ich nicht mit, tut mir leid. Ich arbeite mich nicht durch zehn Stunden Hörbuch, von denen man fünf problemlos hätte wegschneiden können, nur damit das Einzige was am Ende aktuell und handlungsrelevant war, eben nicht aufgeklärt wird. Ich habe mir wirklich Mühe gegeben die Geschichte zu mögen, aber so richtig kann ich mich für Teufelskälte nicht erwärmen. Meine Empfehlung kann ich nur für absolute Hardcore- Fans des Autors und totalen Skandinavien- Thriller- Fans aussprechen. Alle anderen sind z.B. mit Ragdoll von Daniel Cole als aktuellem Thriller wesentlich besser bedient. 

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  • düsterer, aber spannender nordischer Krimi

    Teufelskälte
    KathiKika

    KathiKika

    01. July 2017 um 21:34

    Als junger Polizist ist Tommy Bergmann bei dem Fund der brutal verstümmelten Leiche der 15 Jahren alte Kristiane dabei. Sie ist eines der Opfer des Serienmörders Anders Rask, der allerdings gefasst und hinter Gitter gebracht wird. Jahrzehnte später wird wieder eine junge Frau gefunden, die auf gleiche Art und Weise gequält wurde. Sie ist allerdings noch am Leben als sie gefunden wird, doch was bedeuten ihre letzten Worten "Edel Maria"? Jetzt fragen sich alle, ob mit Anders der Falsche verurteilt und eingesperrt wurde und der wahre Mörder noch immer frei herum läuft, oder ob sie es mit einem Nachahmer zu tun haben. Zudem beantragt Anders Rask die Wiederaufnahme seines Falls, da er plötzlich behauptet den Mord an Krisitane nicht begangen zu haben. Tommy, der jetzt in der Mordkommission arbeitet, muss zusammen mit seiner Kollegin Susanne dieses Rätsel lösen. Dabei untersuchen sie den Mordfall Kristiane und finden einige Ungereimtheiten, denen sie nachgehen müssen. Dabei müssen sie sich nicht nur mit dem komplizierten Fall herumschlagen, sondern Tommy muss auch seine eigenen Geister bekämpfen. Er neigt zu Gewaltausbrüchen und fragt sich, ob er überhaupt besser ist, als der Mörder, den er jagt. Als Tommy und Susanne der Lösung des Rätsels näher kommen, überschlagen sich die Ereignisse und die Lage wird auch für die beiden gefährlich. Die Geschichte wird dabei aus Sicht verschiedener (Haupt-) Personen erzählt. Daher tappt der Leser wie die Hauptcharaktere im Dunkeln und kann nicht voraus ahnen, was passieren wird, was das Buch spannend macht. Dabei ist der Schreibstil flüssig und man kann der Geschichte sehr gut folgen. Wie es bei nordischen Krimis so oft der Fall ist, herrscht eine düstere Grundstimmung und die Grausamkeit der Taten und die verzweifelte Suche nach dem Täter wird durch das kommende Weihnachtsfest nur noch verstärkt. Zum Glück werden dem Leser dabei aber viele Details erspart und einiges bleibt der eigenen Vorstellungskraft überlassen. Das Hörbuch wird von Detlef Bierstedt gelesen, der die düstere Grundstimmung sowie die Gefühle und Stimmungen der Charaktere gut rüber bringt. Besonders bei Dialogen zwischen Charakteren ist das sehr hilfreich, da man dadurch immer weiß, wer gerade spricht. Dabei spricht er klar und gut verständlich, wodurch man gut zuhören kann. Mir hat das Buch gut gefallen und ich würde den nächsten Teil, auf den das offene Ende hindeutet, mir auch gerne als Hörbuch anhören.

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  • Anspruchsvoller Thriller

    Teufelskälte
    Lischen1273

    Lischen1273

    27. June 2017 um 09:10

              Teufelskälte ist das 2. Buch des Autors Gard Sveen, dem mit seinem Debüt "Der letzte Pilger" im Jahr 2013 ein hervorragender Start gelungen ist. Schon der Klappentext und die Leseprobe (Hörprobe) versprechen auch diesmal wieder großartige und spannende Stunden.Das Cover ist typisch für einen nordischen Thriller , dunkel gehalten, mit nordischen Holzhäusern als Blickfang.Eigentlich nichts besonderes , außer das es zum ersten Roman einen absoluten Wiedererkennungswert hat.Meine Rezension ist zum 555 Minuten starken Hörbuch, also fast 10 Stunden Hörgenuss.Gelesen wurde es vom bekannten Detlef Biersted , dem mit seiner dunklen Stimme eine sehr gute Darbietung gelungen ist.Er konnte die Geschichte genau mit der richtigen Mischung an Dramatik und Spannung übermitteln und es fehlte dennoch nie an Feingefühl , vor allem wenn es darum ging die weiblichen Personen zu vermitteln.Inhalt:Kommissar Tommy Bergmann  wird zu einem Tatort in einem verschneiten Wald Norwegens gerufen. Eine blutjungeht Frau, wie es sich heraustellt eine Prostituieren, wurde auf bestialische Weise ermordet.Tommy entdeckt viele Parallelen zu einem Mordfall , seinem damals ersten Fall , der Jahrzehnte zurückliegt.Das damalige Opfer,Kristiane Thorstensen war gerademal 15 Jahre alt. Allerdings befindet sich  deren Täter , Anders Rask, im Hochsicherheitstrakt einer psychiatrischen Anstalt.Doch all diese Gemeinsamkeiten können kein Zufall sein. Entweder der falsche Mann wurde verurteilt oder es gibt einen verdammt gut informierten Nachahmer.Eine neue Kollegin , Susanne Bech , wird Tommy bei den neuen Ermittlungen und der Wiederaufnahme des alten Falls zur Seite gestellt. Das ist nicht so einfach , denn diese ist alleinerziehende Mutter einer fünfjährigen Tochter.Zu den Personen:Als Protagonist ist Tommy Bergmann eine interessante Persönlichkeit.Er befindet sich selbst in psychologischer Behandlung , da er zu Gewalt an Frauen neigt.Er hat solche Probleme mit sich , dass er sich fragt:"Wie sehr kann man sich selbst hassen ?" Unbedingt will er erfahren, woher diese Neigung kommt.Ob eventuell von seinem Vater , den er nicht kennt ?Die neue Kollegin Susanne ist eine Frau , die es immer wieder schafft, genau an diesen Typ gewalttätigen Mann zu gelangen.Eine meiner Lieblingspersonen ist allerdings die Elisabeth Thorstensen , die Mutter des damaligen Opfers Kristiane.Eine ganz offensichtlich zerbrochene Frau , die den Verlust ihrer Tochter nie verwunden hat. Sie wird derartig glaubwürdig vermittelt , dass es einem eine Gänsehaut bereitet.Ja , alle verzweigten Personen sind in irgendeiner Weise psychisch angeknackst oder auch noch mehr , was dem Ganzen diese besonders düstere Stimmung verleiht.Fazit:Dieser Psycho-Thriller ist sehr anspruchsvoll , da man zwischen einem alten und neuen Mordfälle denken muss. Was auch bedeutet , dass man die dazugehörigen Personen zuzusortieren hat. Ist alles nach gut der Hälfte der Geschichte entworren , kann man sich der Spannung besser hingeben.Ein absolutes Minus ist , dass die Geschichte nicht wirklich endet und es definitiv eine Fortsetzung geben muss.Darauf wurde nicht hingewiesen , was ich nicht leiden kann.Dennoch glaube ich , dass sich auch die Fortsetzung lohnen wird.        

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  • dunkles Norwegen

    Teufelskälte
    mareikealbracht

    mareikealbracht

    26. June 2017 um 19:02

    Mit dem Buch "Teufelskälte" hat Gard Sveen einen Thriller abgeliefert, der sich im Noir-Genre bewegt und etwas für harte Nerven ist.Brutale Mädchenmorde erschüttern Norwegen. In der Psychiatrie sitzt Anders Rask, der für einen solchen Mord verurteilt wurde, jetzt aber eine Wiederaufnahme des Verfahrens beantragt. Ein weiteres Problem: Für den ersten Mord, zu dem Tommy Bergmann gerufen wird, hat er ein wasserdichtes Alibi.Der Thriller war sehr spannend. Meinen Geschmack hat er leider nicht so getroffen. Die Atmosphäre und der Ton waren zu düster zu alptraumhaft. Wie viele andere Leser hat mich außerdem das offene Ende gestört und auch die vielen Nebenschauplätze, die abgehandelt wurden.Schreibstil und die bildhafte Sprache waren sehr eindrucksvoll und auch der Sprecher hat seine Sache gut gemacht. Das Buch hat einfach nicht meinen Geschmack getroffen.  

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  • Nordische Spannung

    Teufelskälte
    Dominikus

    Dominikus

    19. June 2017 um 17:27

    Teufelskälte von Gard Sveen ist ein typisch nordischer kühler etwas düsterer Krimi. Er ist der zweite Teil, der erste ist „Der letzte Pilger“ und es soll noch weitere geben. Ich habe den ersten nicht gelesen, aber man kommt auch so gut in die Handlung hinein. Das Hörbuch wird gelesen von Detlef Bierstedt. Seine Stimme ist angenehm mitreißend, ruhig und mit guter Betonung bei verschiedenen Personen. Der Roman fängt 1988 in Oslo an. Eine junge Frau wird grausam ermordet aufgefunden. Tommy Bergmann ist noch ein junger Kommissar. Er und sein Kollege sind die Ermittler. Der Mörder wird gefunden, aber plötzlich gibt es Jahre später einen neuen identischen Fall, der damalige Täter ist noch in Haft. Gibt es einen Nachahmer? Der Kommissar kommt ins grübeln. Der Krimi besticht durch die Mischung an den Ermittlungen des Kriminalfalls und den privaten Problemen der Protagonisten. Tommys Kollegin Susanne Bech fügt sich auch mit eigenen Problemen ein. Trotzdem sind sie ein gutes sympathisches, aber etwas ungleiches Team. Mir persönlich gefällt Susanne am Besten. Der Krimi konnte mich fesseln, er war vom Anfang bis zum Ende sehr spannend. Nur am Schluss gibt es ein offenes Ende, das ist mein einziger Kritikpunkt, da ich am liebsten abgeschlossene Romane lese. Jetzt muss ich eben doch auf die Fortsetzung warten.

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  • Großartig

    Teufelskälte
    DreamingBooks

    DreamingBooks

    16. June 2017 um 17:01

    Tommy Bergmann ist heute einer der erfolgreichsten Ermittler überhaupt cool gelassen und stets erfolgreich ermittelt er in den brutalsten Fällen des Landes doch noch heute denkt er an eine Sache zurück: Oslo 1988 es ist eiskalt in der Hauptstadt Norwegens und tief unter dem Schnee liegt eine entstellte und ermordete Frauenleiche, doch sie ist erst der Anfang einer Serie des Grauens , einer Mordserie, die Norwegen in Atem hält. Heute in der Gegenwart hat Tommy Bergmann immer noch an eben diesem ersten Fall zu knabbern, bis heute begleiten ihn Zweifel über den Ausgang der Morde uns über den Verbrecher, der für diese Morde bis heute hinter Gittern sitzt... Und als dann heute Jahre später wieder eine Leiche auftaucht, sind Tommy Bergmanns Zweifel Leiter und gegenwärtiger denn je... sitzt wirklich der richtige Mann hinter Gittern ? Meinung : Einfach nur wow, wow, wow. Mein Highlight im Spannungsbereich dieses Jahres. Bitte lesen !

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  • Eiskalt und hochspannend

    Teufelskälte
    lucyca

    lucyca

    16. June 2017 um 10:37

    Und wieder wird ein junges Mädchen tot aufgefunden. Brutal und bestialische abgestochen wurde sie einfach liegengelassen. Tommy Bergmann, inzwischen ein erfolgreicher Kommissar, wird mit der Klärung dieses Falles betraut. Als er die Leiche sieht, erinnert er sich an einen Fall in den 80-er Jahren. Auch da wurde ein Mädchen auf sehr ähnliche Weise ermordet und einfach weggeworfen. Die damalige Tote hiess Kristiane, 15 Jahre alt. Bergmann und sein Kollege mussten deren Mutter Elisabeth Thorstensen über die Ermordung ihrer Tochter informieren. Doch schon vorher gab es ermordete Mädchen. Ziemlich schnell wurde der Täter gefunden und aufgrund seines Geständnisses zu lebenslanger Haft verurteilt. Bergmann ist jetzt überzeugt, dass es sich hier um einen Nachahmungstäter handelt oder der falsche Täter im Gefängnis sitzt. Zusammen mit Susanne Bech, eine ehrgeizige aber auch psychisch etwas labile Kollegin, alleinerziehende Mutter ein kleinen Tochter, unterstützt Tommy bei den Recherchen, da sie nicht viel Zeit haben, diesen Fall zu lösen. Denn der im Gefängnis sitzende Anders Rask hat erreicht, dass sein Fall neu beurteilt wird.Schon bald entdecken die beiden, dass bei den alten Ermittlungen viele Fehler gemacht worden sind und ev. Zeugenaussagen nach dem Geständnis gar nicht mehr relevant waren.Im Privatleben von Bergmann läuft es auch nicht so wie er es gerne hätte. Vor gut einem halben Jahr hat ihn seine Lebenspartnerin verlassen, da er gewalttätig wurde. Dieses Manko beschäftigt ihn mehr als ihm lieb ist und bringt zusätzliche Probleme. Unter anderem fragt er sich, ob ev. sein unbekannter Vater ein Gewalttäter war und er dieses Böse geerbt hat?Gerd Sveen führt den Leser gekonnt durch die verschiedenen Ermittlungen und Gedankenwelten. Immer wenn man glaubt, jetzt eine positive Spur gefunden zu haben, stellt sich diese als Irrtum dar. Einmal begonnen mit dem Buch, schaffte ich es fast nicht, dieses wieder aus der Hand zu legen. Was etwas verwirrend war, sind die ungewohnten nordischen Namen hat aber der Handlung nicht geschadet. Ein Psycho-Krimi oder Thriller vom allerfeinsten. Dies ist mein erstes Buch von Gerd Sveen, der es verstanden hat, mich so richtig abzuholen. Sein Schreibstil ist flüssig und klar. Das Cover gut gewählt, spürt man doch aus der einfachen Gestaltung eine gewisse Kälte daraus.Bis zu Schluss hochspannend und absolut empfehlenswert.

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