Gard Sveen Teufelskälte

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Inhaltsangabe zu „Teufelskälte“ von Gard Sveen

Hier kommt ein neuer heißer Krimi-Stoff aus dem hohen Norden. Wie sehr kann man sich selbst hassen? Nie war Tommy Bergmann verzweifelter, nie einsamer. Da wird sein schlimmster Albtraum wahr. Er hielt seinen ersten Fall für gelöst. Doch nun geht das Morden wieder los. Auf die gleiche Weise wie damals. Hat er den falschen eingesperrt? Ist der wahre Mörder seit Jahren auf freiem Fuß? Hat er als Kommissar auf ganzer Linie versagt? Bergmanns neue Kollegin entdeckt eine Spur. Sie ist eine Frau nach seinem Geschmack: klug, verletzlich und schön. Doch sie hat einen Hang zu den falschen Männern.

Verwirrender, zeitweise etwas ausufernder Krimithriller, dem eine Kürzung gut getan hätte mit einem fiesen Ende ;-) 3,5 Sterne.

— Xirxe
Xirxe

düsterer Psychothriller - der sich leider als Fortsetzungsroman entpuppt

— mrs-lucky
mrs-lucky

Hat mich nicht überzeugt

— brauneye29
brauneye29

Packend, aber ziemlich düster war dieser Thriller - ohne jedes aufhellende Moment. Nicht unbedingt mein Fall.

— Sigismund
Sigismund

Spannend und verwirrend bis zur letzten Seite!

— Hollysmum
Hollysmum

Bergmann ermittelt wieder

— buchernarr
buchernarr

Düster, beklemmend,spannend - mit überraschendem Ende!

— Buchverrueggt
Buchverrueggt

Spannender, gut geschriebener nordischer Krimi, mit dessen Ermittlerteam ich gerne weitere Fälle lösen möchte.

— misery3103
misery3103

Alles in allem ein spannender, abgründiger Who-Done-It-Roman, der jedoch nicht an den Vorgänger heranreicht.

— Baerbel82
Baerbel82

Sehr spannender Psycho-Thriller mit eigenwilligen Charakteren. Düstere Atmosphäre und Abgründe und ein packender Schreibstil fesseln!

— MangoEisHH
MangoEisHH

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  • es wird langsam kälter und grausamer

    Teufelskälte
    coffee2go

    coffee2go

    27. June 2017 um 21:51

    Kurze Inhaltszusammenfassung: Tommy und Susanne ermitteln in einem Fall, der bei Tommy sofort Erinnerungen weckt an ein Verbrechen, das etwa zwanzig Jahre zurückliegt. Da der damals Verurteilte noch im Gefängnis ist, kommen ernste Bedenken auf, ob damals der Richtige gefunden und eingesperrt wurde.     Meine Meinung: Den ersten Teil der Krimireihe mit Tommy Bergmann habe ich leider noch nicht gelesen, er war für das Verständnis aber auch nicht Voraussetzung, da Teufelskälte ein in sich abgeschlossener Krimi ist. Gelungen finde ich die Rückblende zu Tommys erstem Fall, bei dem er an einen Tatort mit einer Leiche in Berührung gekommen ist und die Verknüpfung zu seinem aktuellen Fall fast zwanzig Jahre später. Bei Tommy erkennt man auch gut, wie er sich als Mensch verändert hat – durch seinen Beruf, durch seine Erfahrungen. Von seiner Ehefrau wurde er aufgrund seiner Gewalttätigkeit ihr gegenüber verlassen, auch dies hat ihn stark geprägt. Susanne hat mir als Charakter insofern gut gefallen, da sie wie so viele Frauen und Mütter auch, darum kämpfen muss ihr Berufsleben und ihr Privatleben unter einen Hut zu bekommen. Wenn sie Überstunden macht, hat sie das Gefühl ihre Tochter zu vernachlässigen und wenn sie nicht flexibel ist, wird sie in ihrem Beruf nicht ernst genommen – ein Spagat, den sehr viele Frauen, vor allem alleinerziehende Mütter, zu bewältigen versuchen. Die Tragödie, dass sie während eines Schusswechsels im Dienst aus Versehen ihren Partner erschossen hat, erschwert ihr den beruflichen Aufstieg auch massiv.   Mein Fazit: Den vorigen Krimi mit Tommy Bergmann habe ich leider noch nicht gelesen, werde dies jetzt aber bald nachholen. Habe das Gefühl, dass ich ansonsten einen spannenden Krimi versäume.

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  • Ein stark verstörender Krimi

    Teufelskälte
    ulliken

    ulliken

    27. June 2017 um 18:10

              Gard Sveen  schreibt mit "Tiefe Schuld" einen stark verstörenden Krimi. 1988 wird der junge Kriminalbeamte Tommy Bergmann zu seiner ersten Leiche gerufen. Sie ist schrecklich zugerichtet und Tommy wird diesen Anblick niemals vergessen. Er verspricht der jungen Toten, ein guter Mensch zu werden. Wir Leser erleben, wie er sich Jahrzehnte später mit seinem schlechten Gewissen herumschlägt, weil er dieses Versprechen nicht gehalten hat. Aber er ist wegen seiner Aggressionen in Behandlung.Diesem Mord folgen weitere, bis ein Schuldiger gefunden wird, der die Morde gesteht. Jahrzehnte später wird wieder eine junge Frau ermordet aufgefunden. Alle Anzeichen sind wie bei dem ersten Mord. Ihm graust es und er muss immer wieder an seine von ihm getrennte Frau denken, die früh genug den Absprung von ihm gefunden hat.Der damalige Täter stellt einen Antrag auf Wiederaufnahme des Verfahrens wegen des ersten Mordes. Der ihn behandelnde Psychiater in der Forensik sieht dem mit Bangen entgegen, ja er möchte ihm noch nicht einmal mit irgendwelchen Erleichterungen entgegenkommen. Hat es einen Grund, weshalb der verurteilte Täter gerade jetzt das Wiederaufnahmeverfahren anstrebt?Tommy und seiner Kollegin Susanne bleiben nur 5 Tage, um für Sicherheit zu sorgen. Ob der Täter nur ein Nachahmer ist? Oder ob damals der Falsche verhaftet wurde, also der Täter noch frei herumläuft?Verdächtige, die seinerzeit schon vernommen wurden, werden wieder aufgesucht und neue Erkenntnisse fließen in die Ermittlungen ein. Allerdings leben die Beamten auch sehr gefährlich.Tommy und Susanne werden persönlich vom Mörder einbezogen.Das Buch ist sehr flüssig und spannend geschrieben. Es ist zwar der zweite Fall des Tommy Bergmann, den man aber auch gut lesen kann, ohne den ersten zu kennen.        

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  • Spannung aus Norwegen

    Teufelskälte
    Gluecksklee

    Gluecksklee

    26. June 2017 um 07:53

    „Teufelskälte“ ist der zweite Kriminalroman rund um den Ermittler Tommy Bergmann aus der Feder des Autors Gard Sveen. Der Kriminalroman führt uns zunächst in die Vergangenheit, ins Jahr 1988, nämlich zum Anfang der Polizeikarriere von Tommy Bergmann – und zurück zu seinem ersten Mordfall. Eine grausam zugerichtete Leiche wird gefunden – der Fall wird aber aufgeklärt. Zumindest gingen alle Beteiligten davon aus – bis es Jahrzehnte später - und obwohl der für die Morde Verurteilte nach wie vor in Haft ist – zu einem weiteren grausamen Mord kommt, der die Ermittler sehr an den damaligen Fall erinnert. Gard Sveen lässt seinen Kriminalroman zunächst einmal direkt mit dem damaligen Fall beginnen – der Leser begleitet den jungen Polizisten Tommy Bergmann aus Norwegen zu seinem ersten Leichenfund. Jahre später ist Tommy Bergmann zwar noch immer an der Gerechtigkeit für seine Opfer interessiert, aber er ist auch ein Mann mit vielen Problemen. Seine Ehe ist gescheitert, seine Karriere gefährdet, sofern gewisse Dinge über ihn öffentlich bekannt werden sollten. Zudem gewährt der Autor auch Einblicke in das, was andere Charaktere erleben. Zum einen werden Einblicke durch den Psychologen des für die damaligen Morde Verurteilten gewährt; und auch in das heutige Leben der Mutter des Mordopfers, das Tommy Bergmann damals in den 80er Jahren gefunden hat. Stück für Stück arbeitet sich Tommy Bergmann durch seine Ermittlungen – und das nicht ohne Zeitdruck, denn der verurteilte Mörder von damals hat sein Geständnis wiederrufen und versucht die Wiederaufnahme seines Falles anzustreben. Aber handelt es sich bei ihm auch wirklich um den Täter? Hatte er Komplizen? Hat er jetzt einen Nachahmer? Gard Sveen schafft es gekonnt, Spannung aufzubauen, sodass man den Kriminalroman eigentlich nicht mehr aus der Hand legen möchte. Dabei ist der Schreibstil flüssig, sodass sich der Text leicht und schnell liest. Daher vergebe ich 5 von 5 möglichen Sternen für Gard Sveens neuesten Kriminalroman.

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  • Ein spannender nordischer Krimi

    Teufelskälte
    booklover77

    booklover77

    25. June 2017 um 22:44

    Inhalt: Eine grausam ermordete Prostituierte erschüttert Oslo. Es gibt viele Parallele zu einem alten Mordfall im Jahr 1988. Wurde damals der falsche Mann verhaftet? Zusammen mit seiner neuen Kollegin Susanne Bech rollt Tommy Bergmann den alten Fall wieder auf. Meinung: Den Anfang macht der Leichenfund im Jahr 1988, welcher sehr düster wiedergegeben wird. Das Buch liest sich sehr flüssig und bereits am Anfang ist die Spannung sehr hoch. Tommy hat seine privaten Probleme und oft habe ich mir gedacht, wie ein solcher Mann überhaupt noch im aktiven Dienst sein darf. Er kommt oft leicht aggressiv rüber und trotzdem war er mir irgendwie sympathisch. Auch Susanne ist sehr sympathisch und hat oft einen guten Riecher. Oslo wird wunderbar beschrieben und obwohl ich noch nie in Norwegen war, konnte ich mir alles sehr gut bildlich vorstellen. Dieses Buch liest sich sehr flüssig und ist durchgehend sehr spannend – ein richtiger Pageturner. Es gibt viele Verdächtige und bis zum Ende ist nicht klar, wer für die Morde verantwortlich ist, oder ob es ein Nachahmungstäter ist. Ein Minus für mich, das Ende ist offen und es wird eine Fortsetzung geben. Ich lese lieber in sich abgeschlossene Krimis. Dafür gibt es von mir einen Punkteabzug. Ein gelungener und fesselnder Krimi, den ich weiterempfehlen kann.

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  • Konnte mich nicht überzeugen...

    Teufelskälte
    Igela

    Igela

    25. June 2017 um 19:20

    1988 wird in Oslo Kristine Thorstensen ermordet. Sie wird im Wald in Müllsäcken eingepackt aufgefunden. Für ihre Familie bricht eine Welt zusammen. Der junge Kommissar Tommy Bergmann kann den Mörder dingfest machen. Anders Resk wurde für 6 Morde an jungen Mädchen zur Rechenschaft gezogen und sitzt in der geschlossenen Psychiatrie in Ringsvall seine Strafe ab. Als Jahre später ein Mord an einer Prostituierten verübt wird, weist das Opfer die selben Verletzungen auf wie damals Kristine Thorstensen. Ist ein Nachahmnungstäter am Werk oder hat Bergmann damals den falschen Mann verhaftet? Der Start in diese Geschichte ist mir sehr schwer gefallen. Zwar spürt man sehr schnell den Krimi, da es gleich mit einer Leiche los geht. Doch dann hat der Autor sehr lange meine Geduld bis aufs Aeusserste strapaziert. Die Ermittler haben nämlich in grosser Zahl ihren Auftritt, die nordischen Namen sind  sehr schwierig auseinander zu halten. Viggo Oswold, Halgeir Sorvaag,Kare Gjervan,Leif Monson,Georg Abrahamson,Frederik Reuter, Tommy Bergmann...und da war ich erst auf Seite 23!Mir hat der Kopf geschwirrt!  Auch in der Handlung geht es etwas chaotisch zu. In den teilweise sehr kurzen Kapiteln habe ich eine Struktur, die einen logisch aufgebauten Fortlauf der Handlung sichert, vermisst. Der Autor springt hin und her, von der geschlossenen Psychiatrie, zu den Ermittlern, von Mordfall um 1988 zu dem Mordfall im Jetzt. Immer wieder gibt es Nebengeschichtchen, die für den Mordfall nicht relevant sind, als Zugabe. Gestört hat mich ebenfalls, dass die Aehnlichkeit der beiden Taten zu wenig ausgearbeitet wurde. Da hätte der Ermittler deutlicher werden dürfen,denn so war das für mich weniger nachvollziehbar. Der Schreibstil ist eher emotionslos , dadurch wirkt die ganze Story etwas trocken und einer Erzählung gleich. Die Spannung bleibt dabei leider in der ersten Hälfte des Buches auf der Strecke. Sehr gefallen hat mir hingegen,dass die Mutter des Opfers sehr viel Raum und Platz bekommt. So kann man ihren grossen Verlust sehr gut nachvollziehen. Sie ist es auch, die für mich am authentischsten rüber kam. Tommy Bergmann habe ich in die Rubrik „leblos und kalt „eingereiht. Leider habe ich erst am Schluss festgestellt, dass das offene Ende die Überleitung zu einer Fortsetzung ist...etwas ,das ich nicht mag, da ich prinzipiell keine Reihen lese.Schade auch, dass dies nirgendwo auf dem Einband dem Leser  kommuniziert wird.

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  • düsterer Psychothriller - der sich leider als Fortsetzungsroman entpuppt

    Teufelskälte
    mrs-lucky

    mrs-lucky

    25. June 2017 um 17:02

    Derzeit scheine ich ein Händchen dafür zu haben zu Krimis zu greifen, die sich am Ende als Fortsetzungsroman entpuppen. „Teufelskälte“ ist bereits der zweite Krimi in Folge, der diese Tatsache in seinen Beschreibungen verschweigt, und bekommt von mir dafür einen Punkt Abzug, auch wenn die Geschichte mich ansonsten überzeugt hat. „Teufelskälte“ ist der zweite Band um den Olsoer Ermittler Tommy Bergmann und setzt etwas anderthalb Jahre nach dem ersten Fall aus „Der letzte Pilger“ an. Der Mord an einer jungen Prostituierten erinnert Tommy Bergmann stark an seinen ersten Kontakt mit einem Mordfall vor 16 Jahren, als er beim Fund der Leiche der 15-jährigen Kristiane Thorstensen dabei war. Doch der Täter, der für insgesamt 5 Morde verurteilte Andreas Risk, sitzt im Hochsicherheitstrakt einer psychiatrischen Anstalt ein. Da stellt sich die Frage, ob Risk möglicherweise einen Mittäter hatte oder sogar unschuldig ist. Noch dazu kann Risk gerade jetzt die Neuaufnahme des Verfahrens zu dem Mord an Kristiane durchsetzen. Während Tommy bei der Beschäftigung mit diesem und den alten Fällen von seinen persönlichen Dämonen eingeholt wird und eine unerklärliche Affinität Kristianes Mutter Elisabeth spürt, deckt seine neue Kollegin Susanne Bech Ungereimtheiten in den alten Ermittlungen auf und gerät dabei selbst in Gefahr. Der Krimi ist sehr düster aber auch sehr spannend. Zeitweise habe ich die depressiven Phasen, in die einige der Hauptpersonen abrutschen, beim Lesen als zu viel und nervend empfunden, vielleicht ist das in der dunklen Jahreszeit in Skandinavien aber auch üblicher als hierzulande. Tommy Bergmanns anfangs unspezifischen Ängste bekommen im Verlauf der Ermittlungen einen konkreteren Bezug, der Leser bekommt einige Hinweise zu seiner Lebensgeschichte und den Ursachen für seine Psychosen, was ihn in meinen Augen menschlicher und auch sympathischer erscheinen lässt. Der Verdacht einer persönlichen Verbindung Tommys zu den Tatbeteiligten unterstützt die zum Teil sehr unheimlich wirkende Stimmung. Es gibt viele lose Fäden, immer wieder neue Spuren und Verdächtigungen, was den Krimi abwechslungsreich und spannend macht. Aus meiner Sicht hat Gard Sveen hier einen zwar sehr düsteren aber packenden Psychothriller verfasst, dass er am Ende nur für einen Teil der Ereignisse schlüssige Erklärungen findet, aber auch vieles offenlässt und die Ereignisse am Ende bewusst auf eine Fortsetzung hinauslaufen lässt, nehme ich ihm als Leserin übel.

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  • Hat mich nicht überzeugt

    Teufelskälte
    brauneye29

    brauneye29

    25. June 2017 um 12:43

    Zum Inhalt: Wie sehr kann man sich selbst hassen? Nie war Tommy Bergmann verzweifelter, nie einsamer. Da wird sein schlimmster Albtraum wahr. Er hielt seinen ersten Fall für gelöst. Doch nun geht das Morden wieder los. Auf die gleiche Weise wie damals. Hat er den falschen eingesperrt? Meine Meinung: Nachdem mir die Leseprobe gut gefallen hat, habe ich mich sehr auf das Buch gefreut. Leider verspricht die Leseprobe mehr als das Buch hält. Die Story ist extrem düster und zieht sich für mich wie Gummi. Der Schreibstil ist nicht sonderlich gut lesbar. Die Protagonisten blieben für mich unsympathisch und auch die Story an sich konnte mich nicht abholen. Das offene Ende soll verführen auch den Nachfolgeband zu kaufen. Aber selbst das wird bei nicht den gewollten Effekt haben. Fazit: Hat mich nicht überzeugt.

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  • nordischer Thrill

    Teufelskälte
    bri114

    bri114

    24. June 2017 um 21:32

    Das Cover ist passend zum Genre und der Handlung dunkel und etwas mysteriös gestaltet- durchaus ansprechend und mit Wiedererkennungswert. "Teufelskälte" ist der 2. Roman um den Kommissar Tommy Bergmann, der jedoch auch unabhängig der Kenntnis des Vorbandes gelesen werden kann.   Zu Beginn des Buches führt uns der Autor in das Jahr 1988, als Bergmann noch ein ganz junger Polizist war. Er sieht sich zum ersten Mal einem Mordopfer (Kristiane) gegenüber. Fast 30 Jahre später: Der verurteilte Mörder Kristianes, sitzt im Gefängnis und doch deutet ein erneuter (versuchter) Mord – das Opfer hat überlebt – auf den gleichen Täter hin. Zeitgleich muß Bergmann zur Therapie, weil er seine Freundin verprügelt hat. Hat er sich damals geirrt? Bekommt er seine jetzige Probleme in den Griff? Wie groß ist sein Selbsthass und wird dieser ihn zerstören, bevor er den wahren Täter überführen kann?   Zusammen mit seiner neuen Kollegin Susanne, ehrgeizig, aber auch psychisch labil, recherchiert Tommy akribisch, um diesen Fall zu lösen. Der inhaftierte Anders Rask hat erreicht, daß sein Fall neu aufgerollt wird. Schon bald entdecken die beiden, daß bei den alten Ermittlungen viele Fehler gemacht worden sind- damit wird Bergmann´s schlimmster Alptraum wahr... Daß Tommy aufgrund seiner Agressionsprobleme verlassen und nun Single ist, bringt zusätzliche Probleme. Er stellt sich Fragen über seine Abstammung und sinniert, ob in ihm das Böse wohnt, ob sein ihm unbekannter Vater ein Gewalttäter war/ ist, ... Autor Gard Sveen führt seine Leser gekonnt durch die unterschiedlichen Erzähl-und Zeitstränge. Man ist sofort von der Handlung gefesselt. Ein echter nordischer Thriller mit einem düsteren Ende!

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  • Packend, aber ziemlich düster

    Teufelskälte
    Sigismund

    Sigismund

    21. June 2017 um 18:40

    Ziemlich DÜSTER, aber doch PACKEND wirkte auf mich der vor wenigen Tagen auf Deutsch bei Ullstein erschienene zweite Thriller "Teufelskälte" des Norwegers Gard Sveen (48), der nach seinem Debüt "Der letzte Pilger" (2016) als neuer Stern am skandinavischen Thriller-Himmel gehandelt wird. Der neue Thriller um Kommissar Tommy Bergmann erzählt von grausamen Mädchenmorden. Wer ist der Mörder? Ein Mann, der in der geschlossenen Abteilung einer psychiatrischen Anstalt einsitzt, aber später flieht? Eine Frau? Oder ein Psychopath, der beides in sich vereint? In diesem düsteren Thriller sind einfach alle irgendwie krank, jeder auf seine Weise - die möglichen Täter, der Kommissar, seine Kollegin .... Der Roman ist spannend, doch ja, aber diese dauernde Düsternis und Krankhaftigkeit - dazu noch die Dunkelheit und Kälte in Norwegens Winter - grenzt schon an Psychoterror .... Es war einfach nicht mein Fall. Hatte mich im ersten Band schon das Spiel auf drei Zeitebenen gestört, störte mich in Band 2 das Fehlen von aufmunterndem Sarkasmus oder Ironie, wie sie in anderen Psychothrillern gern als Stilmittel genutzt werden. Bei Gard Sveen herrscht nur Dunkelheit und Wahnsinn. Dazu kommt, dass "Teufelskälte" ein offenes Ende hat - mit Verweis auf einen Folgeband. Doch auf den werde ich wohl besser verzichten.

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  • Nordische Kälte

    Teufelskälte
    asiootus

    asiootus

    21. June 2017 um 16:21

    Das düster – schwarze Coover hat mich neugierig gemacht und als ich sah das dieses Buch von einem Norweger ist war ich gleich interessiert. Es ist der zweite norwegische Autor von dem ich einen Thriller gelesen habe und„Teufelskälte“ hat mich auch wieder durch das gesamte Buch gefesselt. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, obwohl er absolut düster ist. Irritiert hat mich allerdings das der Kommissar Thommy Bergmann selbst, seiner ehemaligen Partnerin gegenüber, gewalttätig war und deshalb eine Therapie macht. Täter und Kommissar in einer Person?! Im Jahr 1988 wird im Winter in Oslo eine verstümmelte Mädchenleiche gefunden, was Thommy Bergmanns erster Mordfall war. Der Mörder sitzt im Gefängnis in der Psychiatrie und im November 2004 wird Kommissar Bergmann zu einem Fall gerufen wo das junge Mädchen zwar noch am Leben ist aber genauso zugerichtet ist wie Kristiane 1988. Da stellt sich ihm die Frage ist es ein Nachahmungstäter ein Komplize oder wurde 1988 der falsche Mann ins Gefängnis gebracht. Das Buch bleibt bis zum Schluss spannend obwohl die Mördersuche nicht ganz abgeschlossen ist. Es bleibt einem nur das Warten auf den nächsten Teil.

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  • Spannend und verwirrend bis zur letzten Seite!

    Teufelskälte
    Hollysmum

    Hollysmum

    20. June 2017 um 21:08

    Oslo 1988: Der junge Kommissar Tommy Bergmann wird zu einem Tatort gerufen. Die stark verstümmelte Leiche ist die 15 jährige Kristiane die seit Tagen vermisst wird. Der Anblick wird Tommy sein Leben lang begleiten. 2004: Tommy Bergmann wird mitten in der Nacht zu einem Tatort gerufen. Bei seiner Ankunft muss er feststellen das die junge Frau,wenn auch übel zugerichtet, noch lebt. Beim Anblick ihrer Verstümmelungen kommen die Bilder von Kristianes Leichnam wieder in ihm noch. Doch der Täter hatte sich doch damals selbst gestellt und sitzt immer noch in der psychiatrischen Anstalt?! Gibt es etwa einen Komplizen oder wurde damals der falsche inhaftiert? Zu allem Überfluss beantragt der damals Festgenommene nun eine Wiederaufnahme des Falles. Die Ermittlungen scheinen sich im Kreis zu drehen und Tommy sinkt immer tiefer in den Strudel aus Lügen,Intrigen und Familiengeheimnissen. Fazit: Ein absoluter Pageturner! Der Autor schafft es bis zu letzten Seite die Spannung hochzuhalten.Niemals hätte ich mit einem solchen Ende gerechnet. Durch die vielen Irrungen und Wirrungen bleibt bis kurz vor Schluss offen wer der Täter ist. Für Thriller Fans ein pures Lesevergnügen!

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  • Bergmann ermittelt wieder

    Teufelskälte
    buchernarr

    buchernarr

    19. June 2017 um 17:08

    Kommissar Bergmann ermittelt wieder und zwar diesmal bei einem Mordfall, der ihm ein grossen Kopfzerbrechen bereitet. Denn das Muster weisst die gleiche Reihenfolge auf, wie ein 16 Jahre alter Mordfall in Oslo, den er damals gelöst zu glauben hatte. Der damalige Täter sitzt hinter Gittern und Bergmann ist zum ersten Mal am Zweifeln ob er damals den Richtigen gefasst hat. Fast gleichzeitig zu seinen Zweifel beantragt der damalige Täter Anders Rask erneut die Untersuchung seines Falles, da er plötzlich auf unschuldig plädiert. Hat er damals doch den Falschen gesnappt? Oder gab es gar einen Komplizen? Spannend bis zur letzten Seite, nicht nur weil das zweite Buch von Gard Sveen einen am Ende etwas irritiert zurücklässt, da das Buch uns auf eine weitere Reihenfolge vorbereitet. Der Schreibstil des Autors ist einfach einzigartig und für einen Kriminalroman einfach ein must read. Bin jetzt schon auf den dritten Band gespannt und kann das Buch nur weiterempfehlen.

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  • spannend ohne ende!

    Teufelskälte
    Tanja-Nadine_Kampmann

    Tanja-Nadine_Kampmann

    19. June 2017 um 15:09

    klasse buch ich habe für mich ein neuen Autor entdeckt. das buch ist ein echter Page Turner ich konnte es einfach nicht weglegen.im Jahr 1988 ist der Winter in Oslo  eisig. Tommy Bergmann ist ein junger Kommissar, der eine schlimm zugerichtete Leiche findet. Und die bleibt leider nicht die einzige... Der Mörder wird zwar gefasst, doch viele Jahre später wird erneut eine junge Frau gefunden und es ist alles so wie damals... Hat Bergmann den Falschen erwischt ?man findet sich sofort im buch ein und kann sich alles genau bildlich vorstellen .das buch liest sich sehr leicht und flüssig.die Personen sind authentisch und man kann nach vollziehen warum die so handeln.ich finde es klasse das es einmal auch um ein fehler geht den wir sind ja alle menschen und sowas passiert.

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  • "Teufelskälte" - spannend und düster

    Teufelskälte
    grit0707

    grit0707

    19. June 2017 um 11:36

    Klappentext: Wie sehr kann man sich selbst hassen? Nie war Tommy Bergmann verzweifelter, nie einsamer. Da wird sein schlimmster Albtraum wahr. Er hielt seinen ersten Fall für gelöst. Doch nun geht das Morden wieder los. Auf die gleiche Weise wie damals. Hat er den falschen eingesperrt? Ist der wahre Mörder seit Jahren auf freiem Fuß? Hat er als Kommissar auf ganzer Linie versagt? Bergmanns neue Kollegin entdeckt eine Spur. Sie ist eine Frau nach seinem Geschmack: klug, verletzlich und schön. Doch sie hat einen Hang zu den falschen Männern.Meine Meinung:„Teufelskälte“ ist der zweite Krimi von Gard Sveen. Da ich „Der letzte Pilger“ bereits gelesen hatte und diesen Krimi sehr gut fand, habe ich mich gefreut, dass der Autor eine neues Buch veröffentlicht hat. Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte von der ersten Seite an spannend. Die Protagonisten sind realistisch dargestellt und daher glaubhaft. Im Laufe der Geschichte wird immer wieder Bezug auf die Personen im Vorgängerroman genommen. Man muss zwar nicht „Der letzte Pilger“ gelesen haben, aber an einigen Stellen ist es doch von Vorteil. Fazit:Dieser Krimi lässt sich einfach nur gut lesen. Die Morde sind zwar grausam, aber sie werden nicht blutrünstig dargestellt, so dass das Buch auch für etwas zartbesaitete Leser geeignet ist. Trotzdem ist die Handlung durchgehend spannend und so liest sich das Buch einfach weg. Da das Ende offen ist, warte ich nun auf den Folgeband. Hier hätte ich mir gewünscht, das die Geschichte in sich abgeschlossen ist.

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  • Wirklich unvergessliche Spannung aus dem hohen Norden, die Werbung stimmt dann mal !

    Teufelskälte
    AKRD

    AKRD

    19. June 2017 um 09:22

    Und wieder ein Buch, das man hier gesehen hat und dass man sooooofort haben musste – mein armer Geldbeutel, grins.... Aber hier hat es sich wieder mal gelohnt erfreulicherweise und ich habe einen für mich neuen Autoren entdeckt, der mir wirklich gut gefällt bzw. sein Schreibstil und seine Story – denn kaum war es käuflich erworben, war es auch schon verschlungen..! Und das will bei 416 Seiten und meiner sonstigen Lesegeschwindigkeit wirklich was heißen..! „Der letzte Pilger“, den ersten Band um den Ermittler Bergmann, habe ich zwar nicht gelesen, aber ich fand auch nicht, dass das notwendig war, denn man versteht die Geschichte und seinen Hintergrund auch so ganz prima. Zur Story: Wir schreiben das Jahr 1988 und der Winter hat Oslo fest in seinem eisigen Griff. Tommy Bergmann ist ein junger, ambitionierter Kommissar, der selbst eine grausig zugerichtete Leiche findet. Und die bleibt nicht die einzige... Der Mörder wird zwar gefasst, doch viele Jahre später wird erneut eine junge Frau gefunden und es mutet alles an wie damals... Hat Bergmann den Falschen erwischt ? Einfach toll geschrieben: die Atmosphäre ist spürbar düster, man hat direkt Bilder vor den Augen, als würde man einen Film anschauen. So mag ich das ! Die Personen sind glaubwürdig und absolut authentisch, man nimmt ihnen ihr Handeln ab und ist interessiert, wie es mit ihnen weitergeht. Der Spannungsbogen ist von Beginn an hoch und bleibt es auch, das hat mir sehr gut gefallen. Auch diese Frage, ob Bergmann vor Jahrzehnten einen Fehler gemacht hat eventuell, sehr gute Idee.

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