Gard Sveen Teufelskälte

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Inhaltsangabe zu „Teufelskälte“ von Gard Sveen

Hier kommt ein neuer heißer Krimi-Stoff aus dem hohen Norden.
Wie sehr kann man sich selbst hassen? Nie war Tommy Bergmann verzweifelter, nie einsamer. Da wird sein schlimmster Albtraum wahr. Er hielt seinen ersten Fall für gelöst. Doch nun geht das Morden wieder los. Auf die gleiche Weise wie damals. Hat er den falschen eingesperrt? Ist der wahre Mörder seit Jahren auf freiem Fuß? Hat er als Kommissar auf ganzer Linie versagt? Bergmanns neue Kollegin entdeckt eine Spur. Sie ist eine Frau nach seinem Geschmack: klug, verletzlich und schön. Doch sie hat einen Hang zu den falschen Männern.

Nach der "Letzte Pilger" der neue Fall mit Tommy Bergmann

— Buchverschlinger2014

Krimi aus Skandinavien

— sabine3010

Anstrengend, phasenweise langweilig und ein unbefriedigendes Ende. Oder anders gesagt: Für mich eine Niete.

— once-upon-a-time

Düstere und bedrückende Jagd nach einem potentiellem Serienmörder. Zwischenzeitlich sehr gemächlich, jedoch packendes Ende.

— coala_books

Serienmörder??

— QPetz

Insgesamt ein gut gelungener skandinavischer Krimi, der alle Erwartungen die man gemeinhin an einen Krimi aus dem Norden stellt, erfüllt.

— Mauela

Ein guter skandinavischer Krimi

— Ekcnew

Gekonnt schafft Gard Sveen es, bewusst ganz entspannende Abschnitte einzustreuen, um dann wieder Momente der Unsicherheit auszulösen.

— yesterday

Total spannender Thriller über einen ungeklärten Mordfall, bei dem man bis zum Schluss mitfiebern muss

— AnTheia

Für mich kam wirkliches Interesse leider erst im letzten Drittel auf

— lenisvea

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  • Die Vergangenheit ruht nie

    Teufelskälte

    Gise

    15. September 2017 um 11:50

    Tommy Bergmann ist ein erfolgreicher Kommissar, doch sein erster Mordfall beschäftigt ihn immer noch. Obwohl der Täter damals gefasst wurde, geschieht Jahrzehnte später genauso ein Mord, mit Details, die niemals bekannt wurden und die auch nur der Täter kennen kann. Wurde damals der falsche Täter gefasst, ist der richtige heute noch auf freiem Fuß? Bergmann ermittelt erneut, zusammen mit seiner Kollegin Susanne Bech. Obwohl ihre Zusammenarbeit sich eher schwierig gestaltet, gelingt es ihnen, den Fall neu aufzurollen. Verwirrend ist die Anzahl der Personen, die bereits am Anfang der Erzählung auftreten, hier brauchte ich eine Weile, um alle Personen richtig einzuordnen. Düster scheint die vorherrschende Atmosphäre zu sein, geprägt von den Grausamkeiten an den ermordeten Frauen. Die Ermittlungsarbeit zeigt auf, wie mühsam Beweise und Erinnerungen nach Jahrzehnten zu bekommen sind. Das ist manchmal ganz zäh zu lesen, es scheint sehr lange nichts voranzugehen. Mich stört auch, dass die beiden Ermittler überhaupt nicht zusammen arbeiten, Bergmann ist derjenige, der Bech Vorgaben macht, aber ein Austausch der beiden findet kaum statt. Jeder schlägt sich mit seinen eigenen Problemen herum. Sehr gelungen hingegen ist der Einblick in das Seelenleben der beiden, Susannes Ängste um ihre kleine Tochter wie auch Tommys Faszination für die Mutter der damaligen Ermordeten. Erst nach und nach wird der Fehler in der damaligen Ermittlung klar, kann es auch bei den neuen Ermittlungen weitergehen. Was ich sehr schwierig finde, ist der offene Schluss dieses Buches, das den Leser völlig im Unklaren lässt und auf den nächsten Band der Reihe verweist. Hier hilft mir auch nicht das Nachwort des Autors über diesen bewusst gesetzten Schluss weiter. Das Buch lässt mich sehr zwiespältig zurück, so ganz überzeugt hat es mich nicht. Ich möchte dem Buch 3,5 Sterne von 5 geben.

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  • Konnte mich leider nicht begeistern

    Teufelskälte

    Streiflicht

    06. September 2017 um 18:23

    Auf dieses Buch war ich sehr gespannt und ich habe mich auch sehr darauf gefreut. Leider konnte es mich dann nicht so recht begeistern. Ich fand den Anfang ganz gut, aber dann wurde es für mich immer zäher. Ich habe trotzdem weitergelesen, weil ich immer dachte, dass der Knüller sicherlich noch kommt, aber leider war das nicht der Fall. Tommy Bergman war mir trotz seiner Art und seiner Selbstzweifel sympathisch, aber ich fand den Fall sehr verworren. Vielleicht lag es auch daran, dass ich Band 1 „Der letzte Pilger“ nicht gelesen habe. Zwar wurde mir gesagt, die beiden Bände wären einzeln gut zu lesen und die Fälle darin unabhängig voneinander, aber wer weiß... Ich mag nordische Krimis und Thriller eigentlich sehr gerne, aber dieser war mir dann doch zu abgedreht. Ich habe den Roman bis zum Ende gelesen, konnte aber leider keine Beziehung zur Handlung aufbauen. Vielleicht lese ich das Buch nochmal, wenn ich den ersten Band gelesen habe, der auch schon bei mir im Regal steht. Die Passagen, in denen es so seltsam ist, weil man die Gedanken des Mörders lesen kann, haben meiner Meinung nach dem Buch nicht unbedingt gut getan, da sie zu viele sind. Schade.  

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  • Tommy Bergmanns ungelöster Fall?

    Teufelskälte

    Buchverschlinger2014

    03. September 2017 um 22:23

    "Teufelskälte" von Gard Sveen ist der 2. Fall mit dem Kommissar Tommy Bergmann, wovon ich ehrlicherweise den 1. Fall nicht kenne. Als Tommy Bergmann zu einem neuen Fall gerufen wird, fallen ihn sehr schnell Parallelen zu seinem 1. Fall auf, der sich vor 20 Jahre ereignet hat. Allerdings gilt der Fall längst als und der mutmaßliche Mörder sitzt seit Jahren im Gefängnis. Nun kommen Tommy Bergmann allerdings Zweifel, ob er tatsächlich den richtigen Mörder gefunden hat. Oder gibt es einen Nachahmungstäter, der mit der Polizei ein grausames Katz- und Mausspiel veranstaltet? Tommy Bergmann muss schnellstmöglich den wahren Täter entlarven und finden, damit nicht noch weitere Opfer zu beklagen sind. Obwohl ich eigentlich gerne skandinavische Krimiautoren lese, konnte mich Gard Sveen nur schwer fesselnd. Die Figuren waren für mich nicht überzeugend und es kamen zu viele Zweitsprünge zum alten Fall vor, so dass ich manchmal überlegen musste, welches Jahr aktuell gemeint ist. Auch das Ende konnte mich nicht wirklich überzeugen, so dass der Krimi mir nicht lange in der Erinnerung bleiben wird.

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  • Krimi aus Skandinavien

    Teufelskälte

    sabine3010

    02. September 2017 um 17:54

    Ich liebe es Krimis zu lesen, die an anderen Orten spielen.Letztes Jahr habe ich zum ersten Mal ein Buch von Gard Sveen gelesen: "Der letzte Pilger". Da dieses sehr überzeugend war, habe ich schon auf den zweiten Teil gewartet. Der Krimi hat wieder viel Spannung und eine tolle Auflösung geboten, wo man gut miträtseln konnte. Tolle Umsetzung.Was mir an Teil zwei nicht so gut gefallen hat, dass die Beziehung zwischen Tommy und Hadja nicht weiter thematisiert wurde. Im ersten Buch war das quasi der zweite Erzählstrang neben dem eigentlichen Krimi, dieser hat mir in diesem Buch etwas gefehlt.Nichtsdestoweniger ein gelungener Krimi, der in einer interessanten Gegend spielt.

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  • Anstrengende Langeweile gekrönt von unbefriedigendem Ende

    Teufelskälte

    once-upon-a-time

    24. August 2017 um 18:10

    „Ein Schauer lief ihr über den Rücken, und eine Wunde riss in ihr auf, als erwachte sie aus einem grauenvollen Traum, um nur Sekunden später zu erkennen, dass es kein Traum, sondern die Wirklichkeit war.“ (S. 176)Zusammenfassung. Jahre nach der Festnahme und Verurteilung eines Serientäters drängt sich nach einer erneuten Gewalttat der Verdacht auf, dass damals nicht alles mit rechten Dingen zuging – Tommy Bergmann, der schon damals bei der ersten Leiche involviert war, sieht sich mit erneuten Ermittlungen konfrontiert.Was steckt hinter den Geständnissen und Schuldzuweisungen aus alten Zeiten, welche Spuren haben die Ermittler damals übersehen?Erster Satz. Ein Erlöser ist uns geboren, dachte Tommy Bergmann.Cover. Ziemlich schön umgesetzt wird bei diesem Cover das Düstere in Verbindung mit skandinavischem Flair; außerdem gefiel mir, die ich auf ansprechende Haptik stehe, sehr gut der unterschiedliche Untergrund. Das Cover tut auf jeden Fall, was es soll: Es spricht potentielle Leser an und macht Lust, das Buch zu lesen.Inhalt. Diese Lust zu lesen hielt allerdings nicht lange an. Was der ein oder andere positiv unter „entspannt“ und „gemächlich“ verbucht, langweilte mich streckenweise sehr. Mir fehlte einfach immer wieder die Spannung, und wenn der Versuch unternommen wurde, welche aufzubauen, erschienen mir die Passagen eher unglaubwürdig oder sie wurden recht schnell wieder abgemildert. Das machte es mir echt schwer, hier durchzukommen. Wie wahnsinnig schade, bietet doch die spannende Idee eigentlich so viel Potential!Etwas besser wird das zum Ende hin, das mag vielleicht ungefähr das letzte Drittel sein. Dort nimmt das Ganze an Fahrt auf und konnte auch mich etwas mehr überzeugen, bevor das Ende dann meinen Lesefrust wieder erneuert hat. Geschmackssache hin oder her, ich finde, man sollte es vor der Lektüre wissen, wenn ein Krimi offen endet.Personen. Das Beste, was sich über die Figuren sagen lässt, (und damit vielleicht das Beste am ganzen Buch) ist ihre Kontroversität. Gerade Bergmann selbst, aber auch viele der anderen, sind undurchschaubare Figuren, deren Motivationen und Hintergründe im Dunkeln liegen (vielleicht ist das noch mehr der Fall, wenn man den ersten Teil nicht kennt. Da mir aber nicht klar war, dass „Teufelskälte“ ein zweiter Teil ist, und ich auch nur hin und wieder den Eindruck hatte, dass mir an dieser Stelle Wissen aus dem Vorgänger hilfreich sein könnte, muss das kein Ausschlusskriterium zum Lesen sein).Bergmanns Geschichte ließ mich häufig tief durchatmen, doch leider gelang es auch dieser nicht, mir etwas mehr Würze in die Geschichte zu bringen.Fazit. „Teufelskälte“ gehört zu den Büchern, die ich im Nachhinein betrachtet gar nicht erst zu lesen begonnen hätte. Wenn das Buch selbst spannender gewesen wäre, käme ich mit dem offenen Ende klar; gäbe es einen befriedigenden Abschluss, käme ich besser mit der stellenweise langweiligen Story klar. Aber so lässt dieses Buch mich ziemlich unzufrieden zurück.

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  • Düstere Vergangenheit

    Teufelskälte

    Spreeling

    21. August 2017 um 16:39

    Nordisch und cool stimmt. Mitreißend leider nicht für mich.Tommy hat vor zwanzig Jahren einen grausamen Mörder gefangen. Dieser sitzt in sicherheitsverwahrung und wird nicht mehr frei kommen. Aber nun ist ein Mord passiert mit der gleichen Vorgehensweise. Läuft der Mörder frei Rum und damals wurde der falsche verhaftet? Tommy zur Seite wird die allein erziehende Susanne gestellt. Zu Beginn wird kurz der Tatort beschrieben. Der Autor bemüht keine blutigen Details und das ist auch nicht nötig. Tommys Zweifel um den wahren Täter werden gut beschrieben. Aber warum müssen Ermittler immer irgendwelche dunklen Seiten haben? Ein Mann, der seine Frau schlägt geht gar nicht.Auch Susanne wird dem Leser nahe gebracht. Als Mutter steht sie zwischen Job mit langen Arbeitszeiten und ihrem Kind. Aber sie will aufsteigen und Ermittlern werden, da muss sie zu Hause Abstriche machen.Leider war mir um das wichtige Geschehen zu viel Handlung herum. Es bekommen der Psychologe, die Mutter des Opfers und andere Ermittler lange Kapitel. Für mich hatte das wenig mit der Täter Suche zu tun. Gard Sveen kann schön schreiben, vielleicht sollte er in ein anderes Genre wechseln.Der Täter wird am Ende entlarvt, kann aber nicht gefangen werden. Da muss wohl noch ein neues Buch her. Das geht ja bei einem Krimi gar nicht!

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  • Enttäuschend

    Teufelskälte

    echidna

    18. August 2017 um 21:00

    Ich bin ein bisschen zwiegespalten, was dieses Buch betrifft. "Der letzte Pilger" war eines meiner Favoriten des letzten Jahres, daher war ich auch sehr gespannt auf das zweite Werk von Gard Sveen, doch wirklich überzeugen konnte es mich nicht."Teufelskälte" beginnt mit Tommy Bergmanns erstem Fall, die brutale Ermordung mehrerer junger Frauen 1988. Der Fall konnte damals aufgeklärt und der Täter hinter Gitter gebracht werden. Doch Bergmanns neuester Fall weist seltsame Ähnlichkeiten zu den damaligen Morden auf, wodurch die gesamten Ermittlungsergebnisse in Frage gestellt werden müssen.Was mir an Sveens Schreibweise gefällt, ist die Geschwindigkeit, mit der er erzählt. Schnelle, spannende Szenenwechsel sind typisch für ihn. Bei diesem Buch kommt nun noch die zeitliche Komponente hinzu. Es wird hin und her gesprungen zwischen den damaligen Ermittlungen und der Gegenwart. Dass gleichzeitig immer neue Charaktere eingeführt werden, macht den Überblick mit der Zeit schwierig. Teilweise wirkt die Handlung etwas wirr. Es werden immer neue Fährten gelegt, so dass ich irgendwann den Faden verloren habe.Die Charaktere sind auch so eine Sache. Einige sind gut ausgearbeitet und werden interessant dargestellt (mir haben besonders die Szenen in der psychologischen Anstalt gefallen), doch andere sind klischeebehaftet, so wie die weibliche Ermittlerin, die zwar alleinerziehend ist, doch trotzdem ihren Alltag und die Ermittlungen ganz wunderbar miteinander vereinbaren kann.Von dem Ende war ich sehr enttäuscht. Da fiebert man über 400 Seiten mit, erhofft sich eine Auflösung des Falls und wird dann mit einer halbherzigen Lösung abgespeist, die mehr Fragen aufwirft als sie beantwortet. Warum so kompliziert? Etwa damit man noch eine Fortsetzung verkaufen kann? Dem Buch hätte es besser getan, man hätte die Handlung gestrafft und in ein einziges Buch verpackt. So wie es gelöst wurde, wirkt die ganze Handlung absolut nicht rund.

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  • Düstere und spannender Krimi mit raffinierten Wendungen

    Teufelskälte

    coala_books

    18. August 2017 um 10:20

    Wenn dich die Vergangenheit wieder einholt! Das denkt sich Tommy Bergmann, als ihn seinen dunkelsten Stunden, in denen er sich einsamer den je fühlt, Morde geschehen, die ihn an einen eigentlich abgeschlossenen Fall erinnern. Ein Nachahmer oder wurde damals der falsche eingesperrt und der wahre Mörder ist noch auf freiem Fuß? Mit Selbstzweifeln macht sich der Kommissar an die schwere Arbeit. Nur gut, dass ihm diesmal eine Kollegin zur Seite steht, die ein Gespür für die richtige Spur hat. Doch so einfach ist es dann doch nicht.Mehr als düster geht es im zweiten Fall um Tommy Bergmann zu. Der Ermittler verzweifelt und einsam, die Stimmung gedrückt, die Morde grausam. Ein nahezu perfektes Setting für einen Thriller, der natürlich auch sehr gut rüber kommt mit der Handlung in Skandinavien. Tommy Bergmann ist ein Ermittler, wie man ihn sich vorstellt. Gebrochen von der schrecklichen Arbeit, müde vom Leben. Die neue Kollegin bringt dazu den nötigen Schwung in die Geschichte. Der Fall an sich ist spannend, zieht sich im Lauf des Buches allerdings. Die teilweise überraschenden Entdeckungen und das packende Ende vertröstet allerdings über so manche Ermittlungslänge, jedoch muss man mit einem offenen Ende und dem Verweis auf den nächsten Band leben. Ein düsterer und spannender Roman, der seine Grundstimmung konsequent ausspielt. Raffiniert wird der Leser hinters Licht geführt und überrascht. Dies entschädigt über die ein oder andere Länge und gipfelt in einem packenden und offenen Ende. Für Krimifans durchaus zu empfehlen!

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  • Teuflisch gut

    Teufelskälte

    Julianchen

    15. August 2017 um 17:43

    Ein wirklicher spannender Krimi um einen Fall, der eigentlich schon als abgeschlossen galt. Eine junge Prostituierte wird schwer verletzt aufgefunden. Ihre Verletzungen erinnern an einen Serienmord, der Jahre zurückliegt. Tommy Bergmann, durchaus sympathisch aber mit Problemen, nimmt die Ermittlungen wieder auf. Der Täter von damals sitzt eigentlich in Haft. Würde bei den Ermittlungen etwas übersehen? Gemeinsam mit seiner Kollegin rollen sie die alten Fälle wieder auf. Irgendwo muss es einen Fehler in den Ermittlungen geben. Das Finale ist überragend und wirklich spannend und das offene Ende lässt auf den Nachfolger hoffen. Der Schreibstil gefällt mir gut. Einzig Bergmanns Kollegin ist mir ein bisschen zu ängstlich und ich werde nicht wirklich warm mit ihr. Alles in allem aber wirklich spannend und macht Lust auf mehr.

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  • Serienmörder??

    Teufelskälte

    QPetz

    14. August 2017 um 22:19

    Inhalt: Oslo, 1988. Der eiskalte Winter hat die Stadt fest im Griff, als der junge Kommissar Tommy Bergmann einen grausigen Fund macht: Im Wald liegt, halb unter Schnee begraben, die brutal verstümmelte Leiche einer jungen Frau. Sie ist die erste in einer langen Reihe von Morden. Die Spur führt Tommy Bergmann in den einsamen Norden Norwegens. Jahrzehnte später, Tommy Bergmann ist inzwischen dafür bekannt, selbst die schwierigsten Fälle zu lösen. Doch sein erster Mordfall bereitet ihm bis heute Alpträume. Auch wenn er den Mörder eigentlich sicher verwahrt hinter Gittern weiß. Ein neuer Leichenfund lässt seine schlimmsten Befürchtungen wahr werden: Wieder ist eine junge Frau gestorben, und alles sieht aus wie damals. Ein Nachahmer? Oder hat er den Falschen verhaftet und dafür gesorgt, dass ein bestialischer Mörder seit Jahren frei herumläuft?Fazit: Das Ende des Buches ist klasse - unerwartet und toll konzipiert; so stelle ich mir das vor. Vom Buch selber weiß ich nicht was ich halten soll, es gab immer wieder Hänger ohne Spannung. Teilweise sind während des Buches Handlungen nicht ganz nachvollziehbar und logisch.Die Geschichte hätte großes Potential gehabt, aber die Umsetzung ist teilweise nicht ganz gelungen. Der rote Faden hat stellenweise gefehlt.

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  • Die Umsetzung ist nicht wirklich gelungen

    Teufelskälte

    Ninchenxoxo

    09. August 2017 um 16:26

    Nachdem ich durch das durchaus ansprechend gestaltete Cover und den Klppentext neugierig gemacht wurde, schwand mein Interesse an dem Buch leider wieder schnell.Der Schreibstil ist flüssig, jedoch nicht besonders abwechslungsreich und spannend, genauso wie die Handlung der Geschichte. Über viele Seitenwird ein Ereignis ausgeschlachtet, Vieles wiederholt - meine Motivation weiterzulesen verabschiedete sich nach und nach. Was mich persönlich allerdings sehr störte war, dass das Buch aus zu vielen verschiedenen Blickwinkeln erzählt wird und dass es schwer ist, die Charaktere auseinanderzuhalten und den Sinn hinter Rückblicken und Erzählungen zu verstehen. Die Idee des Buches ist wirklich gut, jedoch ist die Umsetzung meiner Meinung nach nicht gelungen.

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  • Teufelskälte - Hörbuch

    Teufelskälte

    Mauela

    05. August 2017 um 15:20

    Lange ist es her, dass Tommy Bergmann eine grausame Mordserie gelöst hat. Doch die scheinbar aufgeklärten Morde rücken erneut in den Focus seiner Ermittlungen als Jahrzehnte später erneut eine Leiche gefunden wird, die darauf schließen lässt, dass der Serienmörder noch aktiv ist. Dazu kommt, dass der verurteilte Täter seine Unschuld beteuert und auf eine Wiederaufnahme des Verfahrens hin arbeitet.  Tommy ist sich nicht sicher, wie er den erneuten Mord einordnen soll. Handelt es sich um einen Trittbrettfahrer und der wahre Täter sitzt hinter Gittern, oder hat er damals tatsächlich den Falschen überführt? Das Hörbuch Teufelskälte von  Gard Sveen, gelesen von Detlef Bierstedt, nimmt den Leser mit in die Ermittlungsarbeiten von Ermittler Tommy Bergmann und Susanne Bech, die gemeinsam versuchen den undurchsichtigen Fall zu lösen. Besonders interessant finde ich, wie der Autor die Selbstzweifel von Tommy, der befürchtet vielleicht doch den Falschen hinter Gitter gebracht zu haben, beschreibt. Man kann als Leser die Zweifel gut nachvollziehen und fühlt sich der Figur nahe, auch wenn ich persönlich die Figur eher unsympathisch finde. Auch das private Umfeld und die Problem, die  Tommy und Susanne miteinander haben, sind gut in die Geschichte eingearbeitet. Allerdings nehmen sie an manchen Stellen für meinen Geschmack schon fast zu viel Raum ein, so dass die eigentliche Kriminalgeschichte etwas in den Hintergrund gerät. Der Spannungsaufbau selber hat mir hingegen sehr gut gefallen. Dadurch, dass mehrerer Ermittlungsansätze diskutiert werden, kommt der Leser nicht gleich auf die richtige Fährte. Ich finde das toll und authentisch. Die Stimme von Detlef Bierstedt finde ich sehr angenehm und eine gute Wahl für diesen Kriminalroman. Definitiv ein tolles Hörvergnügen. Insgesamt ein gut gelungener skandinavischer Krimi, den ich guten Gewissens weiter empfehlen kann, denn er erfüllt alle Erwartungen die man gemeinhin an einen Krimi aus dem Norden stellt.

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  • Ein guter skandinavischer Krimi

    Teufelskälte

    Ekcnew

    28. July 2017 um 22:02

    Dieses ist nach "Der letzte Pilger" der zweite Kriminalfall mit dem Ermittler Tommy Bergmann. Andreas Rask wurde für sechs Morde, die er vor vielen Jahren verübt hat, verurteilt. Jetzt stirbt eine junge Frau, alles sieht danach aus, als wenn Andreas Rask auch für diesen Mord verantwortlich ist, kann aber nicht sein, denn er ist in einer geschlossenen Psychiatrie. Andreas Rask ist überdurchschnittlich intelligent. Hat er Kontakte nach außen? Andreas Rask bewirkt, dass die Ermittlungen im Mordfall von Kristiane - dem letzten Opfer - wieder aufgenommen werden. Innerhalb kürzester Zeit müssen Tommy Bergmann und seine Kollegin Susanne Bech die Ermittlungen von damals überprüfen und alten Spuren und Hinweisen nachgehen. Das Buch hat mir spannende Lesestunden bereitet. Der Schreibstil ist klar und verständlich. Sehr sympathisch finde ich, dass Tommy Bergmann sowie auch seine Kollegin Susanne Bech kein einfaches Privatleben haben und dass das auch mit in die Geschichte eingebunden wird. Das macht das Buch für mich zusätzlich lesenswert. Es war insgesamt ein guter skandinavischer Krimi. 

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  • Ich bin gespannt auf weitere Titel von Sveen!

    Teufelskälte

    jaylinn

    27. July 2017 um 08:06

    „Teufelskälte“ ist noch besser als ich gedacht habe. Das erste Buch von Sveen "Der letzte Pilger" hat mir schon sehr gut gefallen, aber Teufelskälte ist noch besser. Die Figur des jungen Kommissars Tommy Bergmann ist einfach sympathisch. Man leidet mit ihm, wenn er die erlebten Grausamkeiten, die sein Beruf mit sich bringt, manchmal nicht ertragen kann, und möchte ihm über den Kopf streicheln und sagen: "Wird schon." Die oft wirklich sehr detailliert beschriebenen Tatorte erfordern starke Nerven, machen die Handlung aber auch realistisch und zeigen die Perversität der Verbrechen.  Zudem wird vieles nur angedeutet, das Kopfkino geht los, manchmal ist das nicht zum Aushalten. Bergmann hat aber auch eine andere, eine dunkle Seite: Er ist gewalttätig gegenüber Frauen. Er begibt sich deswegen in Therapie. Die Handlung spielt in den Jahren 1988 und 2004. Bergmann erlebt 1988 seinen ersten grausamen Mord, der Mörder wird überführt und verurteilt. In 2004 geschieht ein Mord nach eben jenem Muster und Bergmann schaudert es: Die Ähnlichkeiten der Fälle machen ihm Angst. Vielleicht macht ihm aber auch sein eigener Hang zu Gewalttätigkeiten Angst, vielleicht wird ihm ein Spiegel vorgehalten. Lest selbst! Die Skandinavier sind für ihre guten Krimis bekannt. Der Norweger Gard Sveen gehört auf jeden Fall zu denen, die man in eine Reihe mit Olsson und Nesbo stellen kann. Ich bin sehr gespannt auf weitere Krimis von ihm!

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  • Ist der Mörder noch frei ?

    Teufelskälte

    HK1951

    25. July 2017 um 08:54

    Das muss sich der junge Kommissar Tommy Bergmann fragen, der im Jahr 1988 eine Leiche fand, der Mörder zwar gefunden wurde, aber Jahrzehnte später gibt es erneut einen Leichenfund und es scheint, als sei der Täter von damals immer noch aktiv... Gibt es einen „Trittbrettfahrer“ oder sitzt gar der falsche Mann im Gefängnis ? Gard Sveen kannte ich vorher noch nicht als Autor und somit auch nicht sein Debüt „Der letzte Pilger“. Ich hatte aber auch nicht das Gefühl, dass ich diese Vorkenntnis gebraucht hätte bei diesem Buch... Klappentext Oslo, 1988. Der eiskalte Winter hat die Stadt fest im Griff, als der junge Kommissar Tommy Bergmann einen grausigen Fund macht: Im Wald liegt, halb unter Schnee begraben, die brutal verstümmelte Leiche einer jungen Frau. Sie ist die erste in einer langen Reihe von Morden. Die Spur führt Tommy Bergmann in den einsamen Norden Norwegens. Jahrzehnte später, Tommy Bergmann ist inzwischen dafür bekannt, selbst die schwierigsten Fälle zu lösen. Doch sein erster Mordfall bereitet ihm bis heute Alpträume. Auch wenn er den Mörder eigentlich sicher verwahrt hinter Gittern weiß. Ein neuer Leichenfund lässt seine schlimmsten Befürchtungen wahr werden: Wieder ist eine junge Frau gestorben, und alles sieht aus wie damals. Ein Nachahmer? Oder hat er den Falschen verhaftet und dafür gesorgt, dass ein bestialischer Mörder seit Jahren frei herumläuft? Dieser Zusammenhang mit der Vergangenheit war sehr spannend umgesetzt und hat mich gut unterhalten. Es wird auch Wert auf den psychologischen Aspekt gelegt, aber nicht soviel, dass es „gestört“ hätte, sprich es tut der Geschichte keinen Abbruch.

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