Teufelskälte

von Gard Sveen 
4,2 Sterne bei80 Bewertungen
Teufelskälte
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (66):
melusina74s avatar

Abgesehen von einigen Längen liest das Buch sich sehr gut

Kritisch (6):
Franzip86s avatar

abgebrochen....

Alle 80 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Teufelskälte"

Oslo, 1988. Der eiskalte Winter hat die Stadt fest im Griff, als der junge Kommissar Tommy Bergmann einen grausigen Fund macht: Im Wald liegt, halb unter Schnee begraben, die brutal verstümmelte Leiche einer jungen Frau. Sie ist die erste in einer langen Reihe von Morden.

Jahrzehnte später lässt ein neuer Leichenfund Tommy Bergmanns schlimmste Befürchtungen wahr werden: Wieder ist eine junge Frau gestorben, und alles sieht aus wie damals. Ein Nachahmer? Oder hat er den Falschen verhaftet und dafür gesorgt, dass ein bestialischer Mörder seit Jahren frei herumläuft?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548290591
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:30.11.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 30.11.2018 bei Hörbuch Hamburg erschienen.

Videos zum Buch

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,2 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne35
  • 4 Sterne31
  • 3 Sterne8
  • 2 Sterne4
  • 1 Stern2
  • Sortieren:
    Franzip86s avatar
    Franzip86vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: abgebrochen....
    Konnte mich nicht überzeugen!

    Inhalt: Wie sehr kann man sich selbst hassen? Nie war Tommy Bergmann verzweifelter, nie einsamer. Da wird sein schlimmster Albtraum wahr. Er hielt seinen ersten Fall für gelöst. Doch nun geht das Morden wieder los. Auf die gleiche Weise wie damals. Hat er den falschen eingesperrt? Ist der wahre Mörder seit Jahren auf freiem Fuß? Hat er als Kommissar auf ganzer Linie versagt? Bergmanns neue Kollegin entdeckt eine Spur. Sie ist eine Frau nach seinem Geschmack: klug, verletzlich und schön. Doch sie hat einen Hang zu den falschen Männern.

    Ich habe das Buch nach ca. 80 Seiten abgebrochen. Ich bin in das Buch nicht rein gekommen. Der Schreibstil hat mir auch nicht sehr gefallen.

    Kommentieren0
    6
    Teilen
    makamas avatar
    makamavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Teil 2 der Srie um den norwegischen Ermittler tommy Bergmann - er muss einen alten Fall wieder aufrollen, den er längst gelöst glaubte.....
    Neue Morde

    1988 wird ein junges Mädchen brutal ermordet aufgefunden - es ist Tommy Bergmanns erster großer Fall ---- der Mörder damals ermittelt und geständig - sitzt seit Jahren im Hochsicherheitstrakt der Psychatrie....
    2004, wieder Dezember, kurz vor Weihnachten wird eine sehr junge Prostituierte ebenso brutal ermordet.....
    Der fall erinnert Tommy an den von Kristiane 1988.... doch wie kann das sein - der sitzt.....
    Hat der Mörder einen Komplizen, der sich auf freiem Fuß befindet oder wurde damals der falsche Täter gefasst.....
    Zusammen mit der jungen Ermittlerin und alleinerziehenden Mutter Susanne Bech rollt er den Fall neu auf...
    und sie stoßen auf einen groben Fehler in den alten Ermittlungen....
    Tommys Alptraum ist wahr geworden.....
    Da verschwindet wieder ein Mädchen, gerade 13 Jahre alt - und auch Susannes Tochter ist in Gefahr....
    Wer ist die geheimnisvolle Edel Maria?  Kristianes Mutter Elisabeth verhält sich merkwürdig....
    Fazit und Meinung:
    Das ist der zweite Teil um den eigenwilligen Ermittler Tommy Bergmann, der mit vielen Problemen zu kämpfen hat.
    Es gibt viele Ansätze, viele Personen, die verdächtig erscheinen, doch wer ist der Täter.....
    Leider ist das Buch nur mäßig spannend und reicht meiner Meinung nicht an den ersten Teil heran aber durch das zum teil offene Ende macht das Buch doch Appetit auf Teil 3.
    Trotzdem kann ich nur 3,5 Sterne vergeben, da es sich doch sehr zäh lesen lies.
    Schade

    Kommentieren0
    21
    Teilen
    G
    Gisevor einem Jahr
    Die Vergangenheit ruht nie

    Tommy Bergmann ist ein erfolgreicher Kommissar, doch sein erster Mordfall beschäftigt ihn immer noch. Obwohl der Täter damals gefasst wurde, geschieht Jahrzehnte später genauso ein Mord, mit Details, die niemals bekannt wurden und die auch nur der Täter kennen kann. Wurde damals der falsche Täter gefasst, ist der richtige heute noch auf freiem Fuß? Bergmann ermittelt erneut, zusammen mit seiner Kollegin Susanne Bech. Obwohl ihre Zusammenarbeit sich eher schwierig gestaltet, gelingt es ihnen, den Fall neu aufzurollen.

    Verwirrend ist die Anzahl der Personen, die bereits am Anfang der Erzählung auftreten, hier brauchte ich eine Weile, um alle Personen richtig einzuordnen. Düster scheint die vorherrschende Atmosphäre zu sein, geprägt von den Grausamkeiten an den ermordeten Frauen. Die Ermittlungsarbeit zeigt auf, wie mühsam Beweise und Erinnerungen nach Jahrzehnten zu bekommen sind. Das ist manchmal ganz zäh zu lesen, es scheint sehr lange nichts voranzugehen. Mich stört auch, dass die beiden Ermittler überhaupt nicht zusammen arbeiten, Bergmann ist derjenige, der Bech Vorgaben macht, aber ein Austausch der beiden findet kaum statt. Jeder schlägt sich mit seinen eigenen Problemen herum. Sehr gelungen hingegen ist der Einblick in das Seelenleben der beiden, Susannes Ängste um ihre kleine Tochter wie auch Tommys Faszination für die Mutter der damaligen Ermordeten. Erst nach und nach wird der Fehler in der damaligen Ermittlung klar, kann es auch bei den neuen Ermittlungen weitergehen. Was ich sehr schwierig finde, ist der offene Schluss dieses Buches, das den Leser völlig im Unklaren lässt und auf den nächsten Band der Reihe verweist. Hier hilft mir auch nicht das Nachwort des Autors über diesen bewusst gesetzten Schluss weiter.

    Das Buch lässt mich sehr zwiespältig zurück, so ganz überzeugt hat es mich nicht. Ich möchte dem Buch 3,5 Sterne von 5 geben.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Streiflichts avatar
    Streiflichtvor einem Jahr
    Konnte mich leider nicht begeistern

    Auf dieses Buch war ich sehr gespannt und ich habe mich auch sehr darauf gefreut. Leider konnte es mich dann nicht so recht begeistern. Ich fand den Anfang ganz gut, aber dann wurde es für mich immer zäher. Ich habe trotzdem weitergelesen, weil ich immer dachte, dass der Knüller sicherlich noch kommt, aber leider war das nicht der Fall. Tommy Bergman war mir trotz seiner Art und seiner Selbstzweifel sympathisch, aber ich fand den Fall sehr verworren. Vielleicht lag es auch daran, dass ich Band 1 „Der letzte Pilger“ nicht gelesen habe. Zwar wurde mir gesagt, die beiden Bände wären einzeln gut zu lesen und die Fälle darin unabhängig voneinander, aber wer weiß...

    Ich mag nordische Krimis und Thriller eigentlich sehr gerne, aber dieser war mir dann doch zu abgedreht. Ich habe den Roman bis zum Ende gelesen, konnte aber leider keine Beziehung zur Handlung aufbauen. Vielleicht lese ich das Buch nochmal, wenn ich den ersten Band gelesen habe, der auch schon bei mir im Regal steht.

    Die Passagen, in denen es so seltsam ist, weil man die Gedanken des Mörders lesen kann, haben meiner Meinung nach dem Buch nicht unbedingt gut getan, da sie zu viele sind. Schade.

     

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    B
    Buchverschlinger2014vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Nach der "Letzte Pilger" der neue Fall mit Tommy Bergmann
    Tommy Bergmanns ungelöster Fall?

    "Teufelskälte" von Gard Sveen ist der 2. Fall mit dem Kommissar Tommy Bergmann, wovon ich ehrlicherweise den 1. Fall nicht kenne.

    Als Tommy Bergmann zu einem neuen Fall gerufen wird, fallen ihn sehr schnell Parallelen zu seinem 1. Fall auf, der sich vor 20 Jahre ereignet hat. Allerdings gilt der Fall längst als und der mutmaßliche Mörder sitzt seit Jahren im Gefängnis. Nun kommen Tommy Bergmann allerdings Zweifel, ob er tatsächlich den richtigen Mörder gefunden hat. Oder gibt es einen Nachahmungstäter, der mit der Polizei ein grausames Katz- und Mausspiel veranstaltet? Tommy Bergmann muss schnellstmöglich den wahren Täter entlarven und finden, damit nicht noch weitere Opfer zu beklagen sind.

    Obwohl ich eigentlich gerne skandinavische Krimiautoren lese, konnte mich Gard Sveen nur schwer fesselnd. Die Figuren waren für mich nicht überzeugend und es kamen zu viele Zweitsprünge zum alten Fall vor, so dass ich manchmal überlegen musste, welches Jahr aktuell gemeint ist. Auch das Ende konnte mich nicht wirklich überzeugen, so dass der Krimi mir nicht lange in der Erinnerung bleiben wird.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    once-upon-a-times avatar
    once-upon-a-timevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Anstrengend, phasenweise langweilig und ein unbefriedigendes Ende. Oder anders gesagt: Für mich eine Niete.
    Anstrengende Langeweile gekrönt von unbefriedigendem Ende

    „Ein Schauer lief ihr über den Rücken, und eine Wunde riss in ihr auf, als erwachte sie aus einem grauenvollen Traum, um nur Sekunden später zu erkennen, dass es kein Traum, sondern die Wirklichkeit war.“ (S. 176)

    Zusammenfassung. Jahre nach der Festnahme und Verurteilung eines Serientäters drängt sich nach einer erneuten Gewalttat der Verdacht auf, dass damals nicht alles mit rechten Dingen zuging – Tommy Bergmann, der schon damals bei der ersten Leiche involviert war, sieht sich mit erneuten Ermittlungen konfrontiert.
    Was steckt hinter den Geständnissen und Schuldzuweisungen aus alten Zeiten, welche Spuren haben die Ermittler damals übersehen?

    Erster Satz. Ein Erlöser ist uns geboren, dachte Tommy Bergmann.

    Cover. Ziemlich schön umgesetzt wird bei diesem Cover das Düstere in Verbindung mit skandinavischem Flair; außerdem gefiel mir, die ich auf ansprechende Haptik stehe, sehr gut der unterschiedliche Untergrund. Das Cover tut auf jeden Fall, was es soll: Es spricht potentielle Leser an und macht Lust, das Buch zu lesen.

    Inhalt. Diese Lust zu lesen hielt allerdings nicht lange an. Was der ein oder andere positiv unter „entspannt“ und „gemächlich“ verbucht, langweilte mich streckenweise sehr. Mir fehlte einfach immer wieder die Spannung, und wenn der Versuch unternommen wurde, welche aufzubauen, erschienen mir die Passagen eher unglaubwürdig oder sie wurden recht schnell wieder abgemildert. Das machte es mir echt schwer, hier durchzukommen. Wie wahnsinnig schade, bietet doch die spannende Idee eigentlich so viel Potential!
    Etwas besser wird das zum Ende hin, das mag vielleicht ungefähr das letzte Drittel sein. Dort nimmt das Ganze an Fahrt auf und konnte auch mich etwas mehr überzeugen, bevor das Ende dann meinen Lesefrust wieder erneuert hat. Geschmackssache hin oder her, ich finde, man sollte es vor der Lektüre wissen, wenn ein Krimi offen endet.

    Personen. Das Beste, was sich über die Figuren sagen lässt, (und damit vielleicht das Beste am ganzen Buch) ist ihre Kontroversität. Gerade Bergmann selbst, aber auch viele der anderen, sind undurchschaubare Figuren, deren Motivationen und Hintergründe im Dunkeln liegen (vielleicht ist das noch mehr der Fall, wenn man den ersten Teil nicht kennt. Da mir aber nicht klar war, dass „Teufelskälte“ ein zweiter Teil ist, und ich auch nur hin und wieder den Eindruck hatte, dass mir an dieser Stelle Wissen aus dem Vorgänger hilfreich sein könnte, muss das kein Ausschlusskriterium zum Lesen sein).
    Bergmanns Geschichte ließ mich häufig tief durchatmen, doch leider gelang es auch dieser nicht, mir etwas mehr Würze in die Geschichte zu bringen.

    Fazit. „Teufelskälte“ gehört zu den Büchern, die ich im Nachhinein betrachtet gar nicht erst zu lesen begonnen hätte. Wenn das Buch selbst spannender gewesen wäre, käme ich mit dem offenen Ende klar; gäbe es einen befriedigenden Abschluss, käme ich besser mit der stellenweise langweiligen Story klar. Aber so lässt dieses Buch mich ziemlich unzufrieden zurück.

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    S
    Spreelingvor einem Jahr
    Düstere Vergangenheit


    Nordisch und cool stimmt. Mitreißend leider nicht für mich.


    Tommy hat vor zwanzig Jahren einen grausamen Mörder gefangen. Dieser sitzt in sicherheitsverwahrung und wird nicht mehr frei kommen. Aber nun ist ein Mord passiert mit der gleichen Vorgehensweise. Läuft der Mörder frei Rum und damals wurde der falsche verhaftet? Tommy zur Seite wird die allein erziehende Susanne gestellt. 


    Zu Beginn wird kurz der Tatort beschrieben. Der Autor bemüht keine blutigen Details und das ist auch nicht nötig. Tommys Zweifel um den wahren Täter werden gut beschrieben. Aber warum müssen Ermittler immer irgendwelche dunklen Seiten haben? Ein Mann, der seine Frau schlägt geht gar nicht.
    Auch Susanne wird dem Leser nahe gebracht. Als Mutter steht sie zwischen Job mit langen Arbeitszeiten und ihrem Kind. Aber sie will aufsteigen und Ermittlern werden, da muss sie zu Hause Abstriche machen.
    Leider war mir um das wichtige Geschehen zu viel Handlung herum. Es bekommen der Psychologe, die Mutter des Opfers und andere Ermittler lange Kapitel. Für mich hatte das wenig mit der Täter Suche zu tun. Gard Sveen kann schön schreiben, vielleicht sollte er in ein anderes Genre wechseln.
    Der Täter wird am Ende entlarvt, kann aber nicht gefangen werden. Da muss wohl noch ein neues Buch her. Das geht ja bei einem Krimi gar nicht!

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    E
    echidnavor einem Jahr
    Enttäuschend

    Ich bin ein bisschen zwiegespalten, was dieses Buch betrifft. "Der letzte Pilger" war eines meiner Favoriten des letzten Jahres, daher war ich auch sehr gespannt auf das zweite Werk von Gard Sveen, doch wirklich überzeugen konnte es mich nicht.
    "Teufelskälte" beginnt mit Tommy Bergmanns erstem Fall, die brutale Ermordung mehrerer junger Frauen 1988. Der Fall konnte damals aufgeklärt und der Täter hinter Gitter gebracht werden. Doch Bergmanns neuester Fall weist seltsame Ähnlichkeiten zu den damaligen Morden auf, wodurch die gesamten Ermittlungsergebnisse in Frage gestellt werden müssen.
    Was mir an Sveens Schreibweise gefällt, ist die Geschwindigkeit, mit der er erzählt. Schnelle, spannende Szenenwechsel sind typisch für ihn. Bei diesem Buch kommt nun noch die zeitliche Komponente hinzu. Es wird hin und her gesprungen zwischen den damaligen Ermittlungen und der Gegenwart. Dass gleichzeitig immer neue Charaktere eingeführt werden, macht den Überblick mit der Zeit schwierig. Teilweise wirkt die Handlung etwas wirr. Es werden immer neue Fährten gelegt, so dass ich irgendwann den Faden verloren habe.
    Die Charaktere sind auch so eine Sache. Einige sind gut ausgearbeitet und werden interessant dargestellt (mir haben besonders die Szenen in der psychologischen Anstalt gefallen), doch andere sind klischeebehaftet, so wie die weibliche Ermittlerin, die zwar alleinerziehend ist, doch trotzdem ihren Alltag und die Ermittlungen ganz wunderbar miteinander vereinbaren kann.
    Von dem Ende war ich sehr enttäuscht. Da fiebert man über 400 Seiten mit, erhofft sich eine Auflösung des Falls und wird dann mit einer halbherzigen Lösung abgespeist, die mehr Fragen aufwirft als sie beantwortet. Warum so kompliziert? Etwa damit man noch eine Fortsetzung verkaufen kann? Dem Buch hätte es besser getan, man hätte die Handlung gestrafft und in ein einziges Buch verpackt. So wie es gelöst wurde, wirkt die ganze Handlung absolut nicht rund.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    coala_bookss avatar
    coala_booksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Düstere und bedrückende Jagd nach einem potentiellem Serienmörder. Zwischenzeitlich sehr gemächlich, jedoch packendes Ende.
    Düstere und spannender Krimi mit raffinierten Wendungen

    Wenn dich die Vergangenheit wieder einholt! Das denkt sich Tommy Bergmann, als ihn seinen dunkelsten Stunden, in denen er sich einsamer den je fühlt, Morde geschehen, die ihn an einen eigentlich abgeschlossenen Fall erinnern. Ein Nachahmer oder wurde damals der falsche eingesperrt und der wahre Mörder ist noch auf freiem Fuß? Mit Selbstzweifeln macht sich der Kommissar an die schwere Arbeit. Nur gut, dass ihm diesmal eine Kollegin zur Seite steht, die ein Gespür für die richtige Spur hat. Doch so einfach ist es dann doch nicht.
    Mehr als düster geht es im zweiten Fall um Tommy Bergmann zu. Der Ermittler verzweifelt und einsam, die Stimmung gedrückt, die Morde grausam. Ein nahezu perfektes Setting für einen Thriller, der natürlich auch sehr gut rüber kommt mit der Handlung in Skandinavien. Tommy Bergmann ist ein Ermittler, wie man ihn sich vorstellt. Gebrochen von der schrecklichen Arbeit, müde vom Leben. Die neue Kollegin bringt dazu den nötigen Schwung in die Geschichte. Der Fall an sich ist spannend, zieht sich im Lauf des Buches allerdings. Die teilweise überraschenden Entdeckungen und das packende Ende vertröstet allerdings über so manche Ermittlungslänge, jedoch muss man mit einem offenen Ende und dem Verweis auf den nächsten Band leben. 
    Ein düsterer und spannender Roman, der seine Grundstimmung konsequent ausspielt. Raffiniert wird der Leser hinters Licht geführt und überrascht. Dies entschädigt über die ein oder andere Länge und gipfelt in einem packenden und offenen Ende. Für Krimifans durchaus zu empfehlen!

    Kommentieren0
    6
    Teilen
    J
    Julianchenvor einem Jahr
    Teuflisch gut

    Ein wirklicher spannender Krimi um einen Fall, der eigentlich schon als abgeschlossen galt. Eine junge Prostituierte wird schwer verletzt aufgefunden. Ihre Verletzungen erinnern an einen Serienmord, der Jahre zurückliegt. Tommy Bergmann, durchaus sympathisch aber mit Problemen, nimmt die Ermittlungen wieder auf. Der Täter von damals sitzt eigentlich in Haft. Würde bei den Ermittlungen etwas übersehen? Gemeinsam mit seiner Kollegin rollen sie die alten Fälle wieder auf. Irgendwo muss es einen Fehler in den Ermittlungen geben. Das Finale ist überragend und wirklich spannend und das offene Ende lässt auf den Nachfolger hoffen. Der Schreibstil gefällt mir gut. Einzig Bergmanns Kollegin ist mir ein bisschen zu ängstlich und ich werde nicht wirklich warm mit ihr. Alles in allem aber wirklich spannend und macht Lust auf mehr.

    Kommentieren0
    1
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    Nordisch. Cool. Der Spiegel-Bestsellerautor Gard Sveen

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks