Das Buch bietet Hintergrundinformationen zur Vorbereitung einer zweiten Star-Trek-Fernsehserie in der zweiten Hälfte der 1970er Jahre, die schließlich in der Produktion des ersten Kinofilms mündete. Von der Dicke des Sachbuches sollte man sich nicht abschrecken lassen, da es mehrere Drehbücher und Zusammenfassungen geplanter Episoden beinhaltet, die man ggf. bei der Lektüre auch überspringen kann. Interessant sind die Designentwürfe für die Enterprise und die Kulissen. Am Beispiel der Enterprise-Entwürfe wird ersichtlich, dass das Design der U.S.S. Discovery für den Neustart des Franchise mit „Star Trek: Discovery“ in 2017 auf Konzepten aus den 70er Jahren basiert. Fazit: für Fans, die wissen wollen, was hätte sein können.
Garfield Reeves-Stevens
Alle Bücher von Garfield Reeves-Stevens
Die Erste Direktive. Star Trek
Das Zentralgehirn. Star Trek
Nachtaugen
Nur ein Gott darf nicht weinen
Star Trek. Deep Space Nine
Neue Rezensionen zu Garfield Reeves-Stevens
Die ersten 120 Seiten haben durchaus die ein oder andere ganz nette Idee, die Figuren sind gut getroffen und der Handlungsansatz scheint ganz vielversprechend, aber es geht nur langsam voran. Danach beginnt der zweite Teile des Romans, der die nächsten 80 Seiten ebenso ein paar gute Einfälle präsentiert, aber jedes Aufkeimen von Spannung mit langatmigen und überflüssigen Was-wäre-wenn-Diskussionen der Hauptprotagonisten erstickt. Das Bemühen des Autorenduos, unbedingt auf eine hohe Seitenzahl zu kommen, ist so auffällig, dass mir die Lust am Lesen verging. Schade.
Star Trek – die erste Direktive
von Judith Reeves-Stevens und Garfield Reeves-Stevens
Kurz zum Inhalt: Die erste Direktive wurde verletzt, das Leben auf Planet Talin IV wurde vernichtet, auch die Enterprise wurde fast vollständig zerstört und verschuldet hat das alles James T. Kirk, aber ist das wirklich so? Eine Entdeckung von Scott wirft alle bisherigen Anschuldigungen über den Haufen.
Dieses Buch habe ich vor Jahren in einem Bücherpaket erworben, konnte mir zwar nicht vorstellen, dass es mich mitreisen könnte, wollte es aber auch nicht wegschmeißen. Jetzt dachte ich, ich lese wenigstens mal rein, um zu entscheiden, was ich weiter mit dem Buch mache und muss sagen, ich war Positiv überrascht, denn mein bevorzugtes Lesegenre sind Thriller und Sciencefiction habe ich bisher immer nur als Serie geguckt.
Ich habe nicht so viel Vorstellungskraft und deshalb war es sicher von Vorteil, dass ich die Serie kenne. Ich denke, sonst wäre das Buch eher nichts für mich gewesen. Auch wenn kompliziert auszusprechende Orts- und Personennamen nicht so nach meinem Geschmack sind, fand ich es hier nicht weiter schlimm. Ich werde jetzt nicht mein bevorzugtes Genre wechseln, aber es wird auch nicht das letzte Buch dieser Art sein.
Fazit: besser als erwartet und deshalb nicht das Letzte dieser Art.









