Garry Disher Bitter Wash Road

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Inhaltsangabe zu „Bitter Wash Road“ von Garry Disher

In der Nähe von Tiverton, einer Kleinstadt in Australiens Nirgendwo, wird ein Mädchen tot am Straßenrand gefunden. Constable Paul Hirschhausen, genannt Hirsch, übernimmt den Fall. Er glaubt nicht an einen Unfall mit Fahrerflucht. Einsam und isoliert durchquert der Constable die unwirtliche Landschaft, vorbei an mageren Schafen, schäbigen Höfen, stellt unbeirrt seine Fragen und lernt eine Kleinstadt kennen, unter deren Oberfläche Enttäuschung und Wut, Rassismus und Sexismus brodeln. Hirsch rüttelt an der trügerischen Stille und wirbelt nicht nur den Staub der ausgedörrten Straßen auf.

Ruhiger Krimi mit überraschenden Wendungen. Der Einstieg fiel mir nicht leicht, aber nach dem ersten Viertel nimmt die Geschichte Fahrt auf.

— Weltverbesserer

Ein neuer Held im Disher-Universum löst einen kniffligen Fall im australischen Outback. Atmosphärisch.

— alasca

Abgründe tun sich auf in der Einöde South Australias. Hervorragender Kriminalroman.

— Gulan

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  • Gelungener Krimi

    Bitter Wash Road

    Gwhynwhyfar

    15. February 2017 um 17:27

    »Einmal geblinzelt, schon war man durch.« Constable Paul Hirschhausen, genannt Hirsch, wird von Adelaide auf einen Ein-Man-Posten im Outback nach Tiverton an der Bitter Wash Road versetzt, seine alte Dienststelle wurde personell aufgelöst. Er wird, wie alle Polizisten dort, der Korruption im Dienst verdächtigt. Steckt er in der Sache drin oder versuchen ihn andere hineinzuziehen? Wird er gegen ehemalige Kollegen aussagen? Was weiß er überhaupt, wenn er nicht mittendrin steckte? »Er hatte um einen Anwalt gebeten, der ihm verweigert worden war: Es ginge nur um ein paar Formalitäten, okay? Daneben saßen entlang der Seitenwände eine Handvoll Beamter aus den verschiedenen Abteilungen, die von Quines Machenschaften in Mitleidenschaft gezogen worden waren: Drogen, Kapitalverbrechen, Betrug ...« Hirsch ist nun Sergeant Kropp und dessen Team in der nahegelegenen Kleinstadt Redruth unterstellt. Auf der neuen Dienststelle wird er nicht gerade freundlich empfangen. Ein Cop, von dem es heißt, dass er einen anderen Cop verraten will, ist ein Kameradenschwein. Eine Patrone liegt in seinem Briefkasten. Schweige! Schnell erkennt Hirsch, auch in dieser Dienststelle läuft nicht alles rund. Die Cops spielen sich bei der Bevölkerung auf, nötigen ethnische Gruppen und Frauen mit besonderer Härte und unnötigen Kontrollen. Im Straßengraben am Barrier Highway wird eine tote Jugendliche gefunden. War es ein Unfall mit Fahrerflucht oder wurde sie ermordet? Kurz darauf verschwindet ihre beste Freundin. Ist sie abgehauen oder wurde sie entführt? Hirsch hat den Eindruck, er sei der Einzige, der an der Wahrheit interessiert ist, außer der Mutter. »Nichts außer Weizen und Wolle.« Ödnis, verschlossene Menschen. Hirsch ist einer der Truppe von widerlichen Typen, die sich Cops nennen, niemand fasst Vertrauen zu ihm. Neben den Cops gibt es den sogenannten Landadel, Männer die lange dazugehören, Freunde der Cops sind, die die Stadt im Griff haben, unter sich alles regeln. »... gibt allen die Schuld, nur nicht selbst, weigert sich, Interventionsmaßnahmen zu erlassen, und erlaubt es der Frau nicht, ihre Opferaussage zu machen. Eine Woche später hat ihr Mann sie krankenhausreif geprügelt.« Es gibt eine weitere Tote, eine Ehefrau, die sich von ihrem gewalttätigen Mann scheiden lassen wollte, ein finanzieller Schaden, den weder ihr Mann noch ihr Schwiegervater hinnehme wollten. Alle Verdächtigen haben ein Alibi. War es doch Selbstmord? Alles weist darauf hin. Hirsch geht die Untersuchung wieder zu schnell. Tatorte werden zertrampelt, es gibt keine ordentliche Spurensicherung, die Obduktion verläuft in Windeseile, wie die Freigabe der Leiche. Sergeant, Landpolizisten, Doktor, Richter, sind es alles unbedarfte Dorftrottel, oder steckt dahinter Kalkül?, fragt sich Hirsch. »Ich dulde keine Faulenzer und keine Klugscheißer«, teilt Kropp Hirsch mit. Doch Hirsch ermittelt weiter. Perspektivlosigkeit, Armut, Alkohol der Landbevölkerung und vor allem Rassismus und Frauenfeindlichkeit stehen im Fokus dieses Krimis, Frauen und Mädchen, sexuell missbraucht, verprügelt. Betörende Landschaft, ausgestorben, Langeweile, schlechte Versorgung: Weder Arzt, Apotheke, noch Bank sind vorhanden, aber unter der Decke brodelt ein Vulkan. Klare Sprache, fein gezeichnete Charaktere machen den Schreibstil aus, Nüchternheit, die betört. Hirsch beobachtet, mischt sich selten ein, will begreifen. Er ist kein Verräter, will keine Kollegen verraten. Doch wo hört Kameradschaft auf? Können sich Kollegen alles herausnehmen, muss man schweigend darüber hinwegsehen, weil es ein Kollege ist? Was ist Moral? Ein Mikrokosmus der ländlichen Gesellschaft Australiens: Frauen, die nichts wert sind, Perspektivlosigkeit der Jugendlichen, Armut und eine verrohende Gesellschaft, die auch vor den »besseren Kreisen« nicht halt macht, Korruption. Das Ganze eingewickelt in einen Krimi, der den Leser mit der ersten Seite hineinzieht. Ein Buch, das man erst weglegt, wenn man am Ende angekommen ist. Nüchternheit und Poesie im Gleichklang, Figuren, die bildhaft vor dem Leser stehen. Ein rundum gelungener Krimi der Spitzenklasse! Einer der 3 Besten Krimis, die ich dieses Jahr gelesen habe.

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  • Outback, Leere und ein Polizist auf einsamem Posten

    Bitter Wash Road

    Corsicana

    27. December 2016 um 11:55

    Der Polizist Paul Hirschhausen, genannt Hirsch, wurde strafversetzt ins australische Hinterland. Und so versieht er seinen Dienst auf einer Ein-Mann-Station in einem kleinen Ort mitten in der Leere und Abgeschiedenheit des australischen Outbacks (und das Outback beginnt in Australien recht schnell abseits der Küsten). Seine Kollegen meiden ihn und sein neuer Chef in der nächst gelegenen Kleinstadt macht ihm das Leben auch nicht leicht. Und er schickt ihn eines Tages zu einem Einsatz in die "Bitter Wash Road" - und dies ist im Grunde der Beginn einer tragischen Folge von Todesfällen und Familientragödien. Hirsch will ein guter Polizist sein und investiert viel in die Aufklärung - aber seine Kollegen und die Leute um ihn herum möchten am liebsten ganz schnell zum üblichen Tagesgeschehen übergehen und deklarieren die Todesfälle als Unfälle. Und so kämpft Hirsch einsam auf verlorenem Posten, inmitten einer Landschaft voller Hitze, Staub, Leere und Trostlosigkeit und inmitten einer Landbevölkerung, die ebenfalls leer und trostlos vor sich hin lebt. Die grandiose Weite der Landschaft bedeutet hier keine Freiheit - sondern Beschränkung auf Überlebenskampf und eine engstirnige Art, sich die Gesetze so zurechtzulegen, wie es gerade passt.Aber es gibt einzelne Lichtblicke und manchmal Hilfe von unerwarteter Stelle. Und Hirsch selbst beginnt, sich in seinem neuen Leben einzurichten, so unglücklich seine Lage auch sein mag. Und keine der Personen im Roman ist eindimensional dargestellt, so dass sich einige Überraschungen im Laufe der Handlung ergeben und zur Erhaltung der Spannung beitragen. Ich selbst war vor ca. 20 Jahren in Australien und mich hat die Weite der Landschaft im Outback damals sehr fasziniert. Aber was für uns, aus dem engen Europa, wie Freiheit und Grenzenlosigkeit wirkt, bedeutet für die Menschen, die dort leben, wohl eher Mühsal, Abgeschiedenheit, Trockenheit, Hitze und Überlebenskampf. Und dies wird in diesem Buch sehr gut beschrieben, man kann die Weite quasi fühlen.Dieser Krimi wurde als bester Krimi 2016 von der ZEIT bewertet - und so bin ich neugierig geworden. Garry Disher kannte ich bisher nicht - aber ich werde sicherlich noch weitere Bücher von ihm lesen - und ich hoffe auf eine Fortsetzung der "Hirsch" Reihe. Wer Krimis mag, die neben dem Kriminalfall auch das Umfeld, den Ermittler und die Familien der Opfer behandeln, der ist bei diesem Buch richtig. Mit seiner Gesellschaftskritik ist dieser Krimi mit den skandinavischen Krimis zu vergleichen. Hier als Gesellschaftskritik am anderen Ende der Welt. 

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  • Die Bitter Wash Road...

    Bitter Wash Road

    Melody80

    23. May 2016 um 13:54

    Einer der besten Krimiromane, die ich in meinem ganzen Leben gelesen habe. Das mag was heißen, denn die Zahl der von mir zu Ende gelesenen Kriminalschinken hält sich in Grenzen.  Normalerweise ist der Krimi nicht unbedingt mein liebstes Lese-Beuteschema.Paul "Hirsch" Hirschhausen hat es nicht leicht. Zwangsversetzt, wegen "dieser Sache", muss er nun sein Leben in der australischen Einöde fristen. Mit Kollegen, die ihn auf den Tod nicht ausstehen können und Dorfbewohnern, die ihm auch nicht wohl gesonnen sind.Vom Schreibstil her hat mir "Bitter Wash Road" sehr gut gefallen. Kurze, nüchterne Sätze schildern "Hirschs" Leben und den Umgang in der rauen Kleinstadt Tiverton. Mitunter fielen auch ein paar derbere Sprüche, dann und wann wurde es etwas zotig, das unterstrich aber nur umso mehr den kühlen Charakter der Geschichte.Hirsch hat von mir bis zuletzt die vollen Sympathiepunkte erhalten, weil er ein Charakter ist, den man einfach gern haben muss, allein schon deshalb, weil sein Umfeld es nicht tut.Das Buch würde von mir die volle Punktzahl, 12 Points, 5000 von 5000 Sternen bekommen, wenn das Ende mir dann doch nicht etwas holprig vorgekommen wäre. Zu überstürzt gab es das Finale. In diesem Buch kamen ohnehin sehr viele Personen vor und ich hatte Schwierigkeiten mir jede zu merken. Am Ende war ich dann, aufgrund der sich überstürzenden Ereignisse, leider überfordert.Mein FazitAlles in allem ist Bitter Wash Road ein spannender Krimi mit einer sympathischen Hauptfigur in einer düsteren, ausweglosen Kleinstadt.Von Garry Disher habe ich bisher noch kein Buch gelesen, werde mir den Namen des Autors aber im Oberstübchen vermerken.

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  • Einsamer Bulle im Outback.

    Bitter Wash Road

    Gulan

    Sie kaute auf der Unterlippe herum und gestand dann, dass sie vorgeschlagen habe, gegen ihn keine weitere Ermittlungen zu führen. „Meine Kollegen sind nicht meiner Meinung. Sie sind also nicht notwendigerweise weise vom Haken.“ Nein, ganz sicher nicht. Nun hing ihm ein ganz bestimmter Geruch an. Er wurde degradiert und in den Busch verbannt. Und soweit er wusste, fand niemand außer Rosie und seinen Eltern, dass er ein ehrlicher Polizist sei. Und als Quine und die anderen unter Anklage gestellt und bestraft wurden – die einen gefeuert, die anderen verurteilt; ein Senior Constable beging Selbstmord -, fragten sich die Leute, warum Paul Hirschhausen so billig davongekommen war. Die Antwort war klar: Er war ein Wendehals, ein Köter, ein Verräter. (S.72-73) Constable Paul Hirschhausen, genannt Hirsch, tritt degradiert und angefeindet seinen neuen Dienst in Tiverton an, einer Kleinstadt im Outback von South Australia. Die dortige Dienststelle ist eigentlich ein äußerst ruhiges Pflaster, dennoch wird kurz darauf ein Mädchen aus dem Ort tot in einem Straßengraben aufgefunden. Unfall mit Fahrerflucht. Doch diese Erklärung stellt Hirsch nicht zufrieden, so dass er weitergräbt und die verborgenen Abgründe der Kleinstadt aufdeckt. Autor Garry Disher ist in Deutschland vor allem für seine Reihe über den Berufskriminellen Wyatt (erscheint bei Pulpmaster) bekannt. Ebenfalls zahlreiche Bände umfasst die Reihe um Inspector Challis (im Unionsverlag erschienen). Doch Disher ist ungemein vielseitig und schreibt auch Kinder- und Jugendromane sowie Nichtfiktionales über die australische Geschichte. Disher stammt aus dem Norden des Bundesstaates South Australia, also genau der Gegend, in die es seinen Protagonisten Paul Hirschhausen in „Bitter Wash Road“ verschlägt. Hier draußen, drei Stunden nördlich von Adelaide, gab es nichts außer Weizen und Wolle. Hirschs neuer Posten war ein Ein-Mann-Revier in einem Kaff am Barrier Highway. Tiverton. Einmal geblinzelt, schon war man durch. (S.8) Hirsch kommt in diese Einöde quasi als Geächteter. Sein vorheriges Revier war ein einziger Ort der Korruption. Hirsch hat sich daran nicht beteiligt, hat niemanden verraten, er hat lediglich, nachdem die Internen alles auseinander genommen haben, gegen die beteiligten Kollegen ausgesagt, die ihn reinzureiten versucht hatten. Dennoch ist er ein Nestbeschmutzer, Paria für den Großteil seiner Kollegen. Dies bekommt Hirsch direkt zu spüren, die Kollegen in der übergeordneten Dienststelle des nächstgrößeren Ortes Redruth, beleidigen und mobben ihn, wobei er allerdings nicht der einzige in der Gegend zu sein scheint. Vorwürfe von Sexismus, Rassismus und böswilliger Schikane machen gegen Constables der Dienststelle die Runde. Auch der Sergeant ist alles andere als begeistert, dass Hirsch außerdem die wichtigsten Persönlichkeiten, mit denen er per du ist, bei seinen Nachforschungen belästigt. Dann deponiert auch noch jemand heimlich Geld und ein Smartphone in seinem Wagen, Sachen, die offenbar bei einer Kontrollen der internen Ermittlungen gefunden werden sollen. Schließlich meldet sich auch wieder die Interne bei Hirsch, nicht nur wegen der alten Sache, sondern man benötigt seine Hilfe: Bei Sexpartys mit Minderjährigen waren vermutlich auch Polizeibeamte beteiligt. Irgendwie kam mir der Plot ziemlich skandinavisch vor (Einöde, Korruption, gesellschaftliche Abgründe), aber er funktioniert auch hervorragend im australischen Outback. Disher personaler Erzähler begleitet permanent seine Hauptfigur. Hirsch ist ein Polizist in den Dreißigern, einsam, isoliert. Dennoch ist er weiterhin untadelig und rechtschaffen, trotz aller Behinderungen und Anfeindungen versucht er, seine Ermittlungen zu beenden. Zudem entwickelt er nach und nach eine gewisse Beziehung zu den Einwohnern dieses Landstrichs. Die Stunden zogen sich hin. Das Funkgerät knisterte von Wagen zu Wagen, von Wagen zu Revier, von Revier zu Wagen. Hirsch sah ab und zu die andere Streife vor einem Pub stehen oder eine Straße entlangstreichen. Dazwischen döste er. Er war seit Sonnenaufgang wach, und der Magen war ihm schwer von all dem Frittierten, das er sich unterwegs geschnappt hatte. Er machte es sich bequem. Er hatte genug von alldem, von der Nachtluft, die alles bedeckte, vom Tau, von dem trügerischen Halblicht. Irgendetwas machte ihn nervös – nicht hier im Streifenwagen, sondern draußen in den Schatten außerhalb der Reichweite. Er schien auf Gewalt zu warten. (S.156) Obwohl der Plot jetzt nicht übermäßig innovativ ist, stimmen absolut alle Zutaten: Das Setting im rauen australischen Hinterland, die authentische Hauptfigur, die interessanten Nebenfiguren, starke Dialoge, die gesellschaftlichen Hintergründe. Hinzu kommt der allgemein exzellente Stil Dishers (Übersetzung mit eingeschlossen). All das macht „Bitter Wash Road“ zu einem hervorragenden Kriminalroman.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931

    kubine

    01. April 2016 um 15:25
  • Hart, spannend und elegant- super Krimikombi

    Bitter Wash Road

    DaniB83

    21. March 2016 um 13:13

    Dieses Leseexemplar lag schon eine Zeit lang auf meinem SUB und meine Schwester hat mich mittels Facebook-Nachricht wieder darauf aufmerksam gemacht. Und schon fing ich an, es zu lesen und wäre womöglich in weniger als zwei Nächten fertig damit gewesen, schrie da nicht mein nicht mal 6-Wochen-altes Baby. Wenn ich ein Buch so schnell verschlinge(n möchte), heißt das normalerweise, dass es grandios ist. Genauso bei diesem Buch, welches ich schon beim Einstieg super fand, nicht nur wegen der Sprache Garry Dishers, die von Peter Torberg ins Deutsche transferiert wurde.Der Klappentext verrät in kurzer Knappheit, worum es geht, wo das ganze spielt und wer der Protagonist ist (- genauso, wie es sein sollte). Wie ich finde, gut gelungen und spiegelt meine eigene Kurzmeinung wider. Über den Inhalt lässt sich bei einem Krimi nicht viel sagen, denn sonst nimmt man ihm die ganze Spannung raus. Aber dass es zumindest einen Mord gibt, darf ich wohl verraten. Dass Constable Paul Hirschhausen, genannt ‚Hirsch‘, ein mutiger und eigensinniger, gerechtigkeitsliebender und aufdeckender Polizist ist, will auch erwähnt werden. Er hat’s nicht leicht mit seinen Kollegen, die in Korruption und andere Dinge verwickelt sind, als er in Tiverton sein neues berufliches zuhause findet. Auch Kropp, der Sergeant, ist nicht ganz koscher. Der Mord an dem Mädchen, das am Straßenrand der Bitter Wash Road gefunden wurde, verlangt den Mitarbeitern der Polizei alles ab, denn eine wichtige Zeugin in dem Fall ist einfach verschwunden und niemand weiß, wo sie ist. Eine Suchaktion wird aber wider Erwarten nicht eingeleitet und ganz so dringend ist es den Ermittlern dann auch nicht, wer die junge Frau getötet haben könnte oder welches Motiv dahintersteckt.Die Sprache des Buches ist an manchen Stellen etwas hart, aber hat durchaus weiche, fein geschliffene Passagen, in denen die Landschaft rund um die Bitter Wash Road so dargestellt wird, als hätte man ein Photo vor sich, fühlte den Wind und röche die Luft, die in dem mir unbekannten Australien weht.

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