Garth Nix Schwarzer Montag

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Inhaltsangabe zu „Schwarzer Montag“ von Garth Nix

Eigentlich ist Arthur Penhaligon kein Held. Genau genommen ist ihm sogar ein früher Tod vorherbestimmt. Doch dann rettet ihm ein merkwürdiger Gegenstand das Leben: ein Schlüssel, geformt wie ein Uhrzeiger. Mit dem Schlüssel kommen bizarre Wesen aus einer anderen Dimension: Finstere Boten mit Flügeln, eine Armee aus hundegesichtigen Schergen, angeführt von einem unheimlichen Fremden. Sie wollen den Schlüssel um jeden Preis zurück. Arthur wagt es, ein geheimnisvolles Haus zu betreten, das nur er sehen kann und das in andere Dimensionen führt. Dort will er die Geheimnisse des Schlüssels lüften ...

Ein super erster Teil einer tollen Buchreihe! Man taucht ein in eine verrückte Welt, die einen nicht so schnell wieder los lässt!

— Sabriiina_K

Ein guter Start in die Reihe, weckt vorallem Lust auf mehr und sorgt dafür das man danach Lust auf die komplette Reihe kriegt!

— JustinSw

Sehr komplexe Geschichte, aber nicht unspannend

— Aglaya

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  • Schwarzer Montag

    Schwarzer Montag

    Themistokeles

    13. November 2015 um 08:33

    Diese Reihe ist mir wohl vor allen Dingen aufgefallen, da mir die Cover, wie auch die Titel der einzelnen Bände einfach gefallen haben und vor allem meine Neugier wecken konnten. Sowohl die Tatsache, dass es sich um eine ganze Woche handelt, als auch, dass sie mit diversen Adjektiven belegt sind. Getäuscht haben mich die interessanten Titel auf jeden Fall nicht, denn es schon dieser erste Band hat mir sehr gut gefallen, auch wenn die Geschichte ein wenig verrückt ist, aber positiv verrückt. Denn auch, wenn viele Ideen in dieser Geschichte schon sehr verrückt sind, ist das Buch einfach richtig gut aufgebaut. Man wird nicht sofort in eine unbekannte Welt gestoßen, sondern lernt zunächst Arthur, als Protagonisten kennen und die seltsamen Begebenheiten bauen sich langsam immer weiter auf, zunächst sind die die beiden Männer mit der Schubkarre, die ein wenig sehr seltsam sind und Arthur noch seltsamere Dinge übergeben und ab diesem Punkt nehme die Dinge langsam seinen Lauf. Dabei ist es einfach super gelöst, dass man als Leser selbst, genau wie Arthur, sich immer mehr in diese Welt anfängt einzufinden. Allgemein finde ich die Idee vom Haus, dem Nichts, seinen Bewohnern, dem Vermächtnis, den Treuhändern, die an die Wochentage angelehnt sind und jeweils einen anderen Bereich des Hauses unter sich haben, einfach irgendwie eine geniale Idee. Vor allem, da das Haus ja der Mittelpunkt aller Welten ist. Ein Ansatz, den ich in dieser Richtung und Art bisher noch in keinem Buch hatte. Zumal wirklich auch alle Wesen, die bisher auftauchen wirklich interessant und gut durchdacht sind. Dabei ist es einfach spannend zu sehen, dass es einige bekannte Fantasywesen gibt, die etwas anders interpretiert wurde, aber auch so viele neue, was ich immer wieder genial finde. Auch kleine Anspielungen, wie den Pfeifer und die Kinder, die er mitgebracht hat finde ich gut, vor allem da man sich bei solchen Charakteren immer ein wenig fragt, ob sie an bekannte Sagengestalten angelegt sind. Vor allen Dingen mag ich Arthur und die anderen Charaktere, wie Susi sehr gern. Alle haben einfach ihre gewisse Persönlichkeit, kleine Macken und Eigenarten, die einen auch manches Mal beim Lesen sehr schmunzeln lassen. Zudem ist Arthur auch einfach nicht der typische Held, da er häufig an Asthmaanfällen leidet und eigentlich nicht zum heroischen Typ Mensch gehört. Das macht ihn mir sehr sympathisch, da er einfach doch sehr aus der Rolle fällt und trotzdem einfach alles tut, um die Dinge zum Guten zu wenden. Vor allem auch die Dialoge sind richtig gut, immer sehr der Situation angepasst, spannend, aber auch humorvoll. Allgemein ein extrem guter Auftakt dieser doch scheinbar eher unangenehm werdenden Woche, bei der ich schon gespannt bin, wie sie sich weiter entwickelt und ausgehen wird. Vor allem auch, wie sich das Vermächtnis noch verwandeln wird und was es im Haus noch alles zu entdecken gibt.

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  • Spannende Jugendfantasy-Reihen gesucht (wie Harry Potter, Percy Jackson, Gregor und Co.)

    Daniliesing

    Hi, ich habe in den letzten Tagen mit Begeisterung die Percy-Jackson-Bücher verschlungen, nachdem sie mich lange Zeit nicht so recht interessiert hatten. Natürlich liegen nun auch schon die anderen Bücher von Rick Riordan bereit. Jetzt suche ich nach Nachschub und zwar sollten es bestenfalls mindestens 4-bändige Reihen sein (3 sind auch ok), von denen auch schon mehrere Bände erschienen sind. Eine Mischung aus Fantasy, Abenteuer, Freundschaftsgeschichte und Spannung fände ich toll, so wie es eben auch bei Percy Jackson, Harry Potter oder den Gregor-Büchern von Suzanne Collins der Fall ist. Was ich nicht suche, sind die eher romantischen Mädchenreihen, wo sich das unscheinbare Mädchen in das unfassbar gutaussehende männliche Wesen verliebt, das es eigentlich gar nicht geben dürfte. Auch zu kindlich sollte es nicht sein - beispielsweise war mir "Charlie Bone" dann doch zu einfach gestrickt. Mit "Artemis Fowl" wiederum konnte ich nichts anfangen und auch mit Kai Meyer habe ich es schon häufiger vergeblich probiert. Vielleicht habt ihr ja trotzdem noch ein paar schöne Tipps für mich?

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  • Schwarzer Montag- ein turbulenter Wochenbeginn

    Schwarzer Montag

    Sabriiina_K

    24. June 2015 um 11:13

    Ich habe das Buch in einem kleinen Laden entdeckt und fand die Aufmachung des Buches sehr interessant. Das Cover wirkt durch das dunkelrot sehr mysteriös. Beim Durchblättern stieß man immer wieder auf schöne Bleistiftzeichnungen die mich zusätzlich noch neugierig gemacht haben. Als ich dann auch noch den Klappentext las war ich so gespannt auf die Story, dass ich schon im Auto angefangen habe zu lesen. Die ersten Seiten waren anfangs etwas verwirrend, weil so viel auf einmal passiert ist, doch daran gewöhnt man sich sehr schnell. Die Geschichte rund um den zwölfjährigen Arthur, der sich auf der Suche nach Montags Schlüssel zusammen mit neuen Freunden durch ein kurioses Haus schlagen muss um damit seine Welt zu retten ist einfach nur wundervoll genial! Garth Nix kreiert in diesem Buch eine komplett neue, fantasische und verrückte Welt, in der die Gesetze der Logik völlig außer Kraft getreten sind und alles nach verrückten Regeln läuft. In vielen Details beschreibt er die chaotische Welt des „Hauses“. Ich habe dieses Buch verschlungen, weil ich von der Vielzahl der Ideen so begeistert war und immer wieder mit Spannung erwartet habe, was für Details man auf der nächsten Seite erfährt. Die Bilder haben gut zu den Textstellen gepasst und die Handlung verdeutlicht. In dem Buch gibt es viele interessante und einzigartige Charaktere, die man einfach direkt ins Herz schließt. Seien es nun die coole Blatt und ihr Bruder Ed, oder im Haus Susi Türkisblau, die Tintenbefüllerin 6. Grades (ja, man sieht es ist skuril, aber echt genial). Auch die Personifizierung der Wochentage (Herr Montag, Montags Mittag, Montags Abenddämmerung) fand ich sehr genial, dass man überhaupt auf eine solche Idee kommt. Fazit: Das Buch ist ein wirklich fantasievolles und abenteuerliches Jugendbuch, das mich mit seiner Spannung absolut mitgerissen hat! Ich kann es sowohl für Jugendliche, als auch für Erwachsene nur weiterempfehlen!

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  • Arthur's Montag

    Schwarzer Montag

    Aglaya

    13. January 2015 um 19:08

    Arthur Penhaligon kommt an eine neue Schule und wird gleich am ersten Schultag mehr aus Versehen zum Hüter eines magischen Schlüssels ernannt. Doch Montag, der eigentliche Hüter, schreckt nicht vor Gewalt zurück, um den Schlüssel zurückzuerhalten. „Schwarzer Montag“ ist der Auftakt zu einer siebenteiligen Fantasy-Reihe, jeder Band ist dabei nach einem Wochentag benannt (Respektive nach einem Hüter, die ihrerseits wiederum nach den Wochentagen benannt sind). Die Geschichte ist sehr komplex erzählt, „Schwarzer Montag“ eignet sich daher nur bedingt zum „nur so nebenbei“ Lesen, ohne eine gewisse Konzentration verliert man schnell den Anschluss. Auf den rund 350 Seiten geschieht sehr viel, Leerlauf gibt es kaum. Dabei liest sich der Schreibstil doch recht flüssig, trotz der nicht einfachen Handlung. Über das Alter von Arthur habe ich mir während des Lesens keine grossen Gedanken gemacht. Erst im Nachhinein habe ich mitbekommen, dass er erst 12 Jahre alt sein soll. Mit seinem Verhalten, seiner Denk- und Ausdrucksweise stimmt dies aber in meinen Augen nicht überein, anhand der Geschichte hätte ich ihn auf rund 16 geschätzt. Sowohl Arthur wie auch die Nebenfiguren bleiben während der Geschichte eher blass, während das ganze „Drumherum“ sehr plastisch und oftmals richtiggehen surrealistisch dargestellt wird. Trotz der komplexen Geschichte lösen sich die Abenteuer und Probleme, in die Arthur reihenweise stolpert, mehr oder weniger von selbst auf, vor grosse Herausforderungen wird er kaum gestellt. Eine andere Leserin erinnerte das Buch etwas an eine Rollenspielqueste, dem kann ich absolut zustimmen. Vielleicht sogar eher noch ein Point and Click Adventure, da sich Arthur nur selten durch Kämpfe befreien muss, sondern eher durch Kombinationsgabe und Hilfsmittel einen Ausweg sucht. „Schwarzer Montag“ wird vom Verlag für jugendliche Leser ab 12 Jahren empfohlen. Ich halte diese Einschätzung für recht optimistisch, da die Geschichte doch wie erwähnt ziemlich komplex ist. Daher würde ich die Empfehlung einschränken auf „für Vielleser ab 12 Jahren“. Während mich die Geschichte um Arthur Penhaligon nicht komplett überzeugen konnte, werde ich doch der Reihe zu einem späteren Zeitpunkt eine weitere Chance geben und den nächsten Band auch noch lesen.

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  • Buchempfehlungen im Bereich Dystopie und Fantasy für Jungen gesucht

    Daniliesing

    Hallo, ich suche ein paar Buchtipps für einen jungen, wirklich sehr fleißigen Leser. Er ist 13 Jahre alt und hat in letzter Zeit z.B. folgende Bücher bzw. natürlich immer die kompletten Reihen verschlungen: "Die Bestimmung" "Panem" "Eragon" "Artemis Fowl" Selbst sind mir z.B. noch die Bücher von James Dashner (Die Auserwählten), Michael Grant (Gone), Patrick Ness (New World), Neal Shusterman (Vollendet) und Jonathan Stroud (Bartimäus) eingefallen. Habt ihr noch Tipps, welche Bücher ich einem Jungen in dem Alter empfehlen / schenken könnte? Ihr seht ja schon, es dürfen schon auch Jugendbücher sein, die theoretisch eine höhere Altersempfehlung haben und eben besonders für Jungen geeignet sind, nicht der ganze Mädchenkram ;) Lauren Oliver oder auch Ally Condie wären ihm sicher schon zu kitschig. Wirklich spannend und bei Fantasy bitte Jugendfantasy wäre super. Danke euch für die Tipps!

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    • 11
  • 1. Band der Schlüssel-zum-Königreich-Reihe

    Schwarzer Montag

    Kerry

    02. June 2013 um 18:37

    Es ist Montag und es ist der 1. Schultag des zwölfjährigen Arthur Penhaligon in seiner neuen Schule. Alles andere als begeistert schlittert er durch seinen ersten Schultag, denn mal ehrlich, es ist alles andere als lustig, zwei Wochen nach allen anderen mit der Schule zu beginnen, aber seine Familie zog erst kürzlich in die Stadt. Es wäre sicherlich alles nicht so schlimm, wenn nicht jeden Montag die Siebtklässler einen Geländelauf machen müssten, was an sich sicherlich alles andere als angenehm ist, für Arthur jedoch lebensbedrohlich sein kann, denn Arthur hat Asthma. Doch der Sportlehrer lässt nicht mit sich reden, Arthur muss mitmachen, da er keine Sportbefreiung vorweisen kann (wie hätte er auch wissen sollen, dass montags solch eine Tortour auf ihn wartet?). Es geschieht das, wovor sich Arthur am meisten fürchtet - er erleidet einen Asthmaanfall und kein Lehrer ist in der Nähe. Lediglich zwei andere Schüler eilen ihm zu Hilfe, die zwölfjährige Blatt und ihr Bruder Ed. Beide versuchen, schnellstmöglich Hilfe zu organisieren, denn Arthur liegt im Sterben. Da taucht auf einmal ein Mann auf, der einen anderen in einem Badestuhl fährt. Als wenn Arthur nicht da wäre, unterhalten sie die Beiden über seinen bevorstehenden Tod. Derjenige, der in dem Badestuhl sitzt, Herr Montag mit Namen, übergibt Arthur, kurz bevor er das Bewusstsein verliert etwas, doch was, das bekommt Arthur so gar nicht mehr mit. Lediglich irgendetwas von wegen Vermächtnis und Erbe - dann wird es dunkel um ihn. Wenig später kommt Arthur im Krankenhaus wieder zu sich - er hat überlebt. Doch das Krankenhaus ist alles andere als entspannend, denn seine Mutter Dr. Emily Penhaligon ist dort ebenfalls angestellt, sodass sich alle ganz besonders um ihn bemühen. Arthurs Vater Robert "Bob" war ein erfolgreicher Musiker und hatte vor fünfunddreißig Jahren große Erfolge mit seiner Band "Die Ratten". Arthur ist das jüngste Kind der Familie, er hat sechs ältere Brüder und Schwestern, wobei Arthur der einzige ist, der nicht genetisch mit seinen Eltern verwandt ist, denn er wurde als Säugling adoptiert. Seine leiblichen Eltern waren Ärtze gewesen und haben mit Emily zusammen gearbeitet, starben jedoch an einer Grippeepidemie, der Arthur wohl sein Asthma zu verdanken hat. Emily und Bob nahmen den kleinen Jungen auf und zogen ihn wie ihre übrigen Kinder groß. Wenig später kommen ihn Blatt und Ed im Krankenhaus besuchen und berichten von merkwürdigen Gestalten, die sie in der Schule gesehen haben, zumindest Blatt und die etwas zu suchen schienen. Arthur kann sich darauf erst einmal keinen Reim machen - spätestens jedoch auf der Fahrt vom Krankenhaus nach Hause weiß er: Etwas hat sich verändert. Plötzlich steht in seiner Wohngegend ein Haus, das nur er sehen kann. Als Arthur kurze Zeit später wieder in die Schule geht, muss er feststellen, dass diese merkwürdigen Gestalten, die aussehen wie Bluthunde auf zwei Beinen, anscheinend nur auf ihn gewartet haben. Es gelingt ihm, sich in die Schule zu flüchten, wohin ihm die Angreifer offenbar nicht folgen können. Was Arthur jedoch noch nicht weiß, die Bluthundleute, auch "Bringer" genannt, suchen nicht nur ihn, sie bringen auch eine Krankheit mit sich, die seiner Geschichte und der der Menschheit eine tragische Wendung geben wird. Arthur weiß, er muss in dieses ominöse Haus, das nur er sehen kann und dort in Ordnung bringen, was schief gelaufen ist, denn irgendwas läuft seit seiner Begegnung mit Herrn Montag ganz gewaltig schief und das nicht nur in seinem Leben ... Ein gelungener Auftakt!!! Der Plot wurde ausgesprochen fantasiereich und detailliert erarbeitet, wobei wundervolle Zeichnungen in dem Buch das bildliche Verständnis noch unterstützen. Überrascht war ich vor allem, dass sich der Autor einen kleinen, kränklichen 12-jährigen Jungen als Helden seiner Buchreihe ausgesucht hat, wobei ich jedoch auch gestehen muss, dass das einen unheimlichen Reiz der Geschichte ausmacht. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet, wobei mir die coole Blatt echt imponiert hat. Warum Blatt und nicht Arthur? Na ja, Blatt ist irgendwie anders, denn im Gegensatz zu Arthur, kann sie die Gestalten, die sich nach dem Angriff an der Schule rumtreiben, auch ohne magische Hilfsmittel sehen und die Kleine hat auch echt Mumm in den Knochen. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, sodass der Entschluss feststand, diese Reihe mehr oder weniger am Stück zu lesen, was mir auch gelungen ist. Die Rezension zum 2. Band der Reihe "Grimmiger Dienstag" erfolgt also in Kürze.

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  • Schwarzer Montag

    Schwarzer Montag

    Asmos

    16. April 2013 um 12:01

    Als Arthur Penhaligon mit einem Asthmaanfall auf dem Schulgelände zusammen bricht und plötzlich zwei seltsame Gestalten auf sich zukommen sieht, denkt er zuerst an eine Wahnvorstellung. Doch nur allzu bald stellt sich heraus, dass die beiden Gestalten nicht nur äußerst real waren, sondern auch eine Menge Ärger mit in Arthur Welt gebracht haben. Und schon nach kurzer Zeit sieht sich Arthur gezwungen vor furchteinflößenden Gestalten zu flüchten und wird in einen Kampf verwickelt, von dem er sich nicht sicher ist, ob er ihm gewachsen ist. Die Fantasyreihe rund um Arthur Penhaligon beginnt mit Schwarzer Montag, in dem  Arthur erstmals den Kampf gegen die Wochentage antritt. Man darf sich somit noch auf sechs weitere Bände aus dieser Reihe freuen. Ich fand das Buch sehr unterhaltsam; Die Welt, in die Arthur hinein gezogen wird, ist bildhaft und wunderschön dargestellt [nicht zuletzt durch die Illustrationen, mit denen das Buch ausgestattet ist. Obwohl man sich auch ohne die Bilder einzelne Figuren und Orte durch die Beschreibungen gut vorstellen kann]. Selten kommt Langeweile auf, denn Arthur stolpert von einem Problem ins nächste und ist ständig auf der Flucht, mal vor diesem, mal vor jenem.   Lange Zeit ist er der einzige permanente Charakter und es dauert eine Weile, bis ich mich daran gewöhnt hatte. Doch man kann mit Arthur als Protagonist gut leben, denn der Junge ist sympathisch und mutig. Vor allen Dingen aber nicht auf nervende Art naiv und ängstlich [wie in Fantasybüchern für diese Altergruppe nur allzu oft üblich]. Er ist im richtigen Maße mutig und rechtschaffen, um der perfekte Held einer Fantasysaga zu sein. Das Setting der Geschichte ist fantastisch und das nicht nur im wortwörtlichen Sinne. Ich mag die Welt, die Garth Nix erschaffen hat und in die Arthur gezogen wird. Dort ist nicht alles Eitel-Sonnenschein, ganz im Gegenteil. So kann es auch mal passieren, dass die eine oder andere Szene ziemlich unter die Haut geht [für ein Buch für Zwölfjährige jedenfalls]. *Fazit:* Ein toller Auftakt für eine Fantasyserie, der durch Charaktere und Setting besticht.

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  • Rezension zu "Schwarzer Montag" von Garth Nix

    Schwarzer Montag

    El.

    07. March 2013 um 00:11

    Kurzbeschreibung: Eigentlich ist Arthur Penhaligon kein Held. Genau genommen ist ihm sogar ein früher Tod vorherbestimmt. Doch dann rettet ihm ein merkwürdiger Gegenstand das Leben: ein Schlüssel, geformt wie ein Uhrzeiger. Mit dem Schlüssel kommen bizarre Wesen aus einer anderen Dimension: Finstere Boten mit Flügeln, eine Armee aus hundegesichtigen Schergen, angeführt von einem unheimlichen Fremden. Sie wollen den Schlüssel um jeden Preis zurück. Arthur wagt es, ein geheimnisvolles Haus zu betreten, das nur er sehen kann und das in andere Dimensionen führt. Dort will er die Geheimnisse des Schlüssels lüften ... und sein wahres Schicksal erkennen. (Quelle: Amazon) Meine Meinung: Arthur stolpert von einer Gefahr in die nächste, findet aber immer wieder einen schnellen Ausweg aus dem Schlamassel. Das hat mich ein wenig an dem Buch gestört, da der Protagonist einfach keiner richtigen Herausforderung gestellt wird. Das Buch ist zwar für Kinder gedacht, aber ein oder zwei größere Stolpersteine hätten der Geschichte nicht geschadet. Arthur begibt sich in das geheimnisvolle Haus, um dort nach einem Heilmittel für die "Schlafkrankheit" zu suchen, die die "hundegesichtigen" Wesen in seine Welt gebracht haben. Auf seinem Abenteuer wird Arthur von Susi Türkisblau begleitet und die beiden stellen sich Herrn Montag und seiner Gefolgschaft (bestehend aus Montags Morgengrauen, Mittag und Abenddämmerung), die den Schlüssel zurück haben möchte. Arthur begegnet vielen Charakteren, die alle unterschiedlicher nicht sein könnten. Sie werden aber leider nicht alle lebhaft dargestellt. Die Geschichte fand ich persönlich anfangs etwas eintönig und ich überlegte schon das Buch abzubrechen, aber das änderte sich ungefähr ab dem sechsten Kapitel. Die Handlung wurde spannender und es gab keine langatmigen Stellen, die den Lesefluss unterbrachen. Garth Nix's einzigartiger Schreibstil kam an manchen Stellen aber leider etwas zu kurz. Nach der packenden "Das alte Königreich" Reihe hätte ich etwas besseres erwartet. Ich finde die Idee an sich ist wirklich gut und es steckt noch sehr viel Potenzial dahinter, aber so ganz in die Geschichte eintauchen konnte ich leider nicht. Ich habe schon gelesen, dass die nächsten Teile besser sein sollen als der erste und ich denke, dass ich mich davon selber überzeugen werde/muss. Den zweiten Teil habe ich auch schon auf meinem SuB. Wer noch nie was von Garth Nix gelesen hat, dem empfehle ich zuerst die zuvor genannte Reihe "Das alte Königreich" zu lesen. Ihr werdet nicht enttäuscht, glaubt mir :)

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  • Rezension zu "Schwarzer Montag" von Garth Nix

    Schwarzer Montag

    sabisteb

    14. December 2011 um 13:08

    Sie hatten versucht, das Testament zu zerstören. Da sich dies jedoch als unmöglich erwies, zerrissen sie es in und verteilten seine Fragmente durch Raum und Zeit. Arthur Penhaglion ist der Adotivsohn eine Virologin und eines Musikers. Seine Eltern starben kurz nach seiner Geburt an einer schweren Influenza Infektion, die auch Arthurs Lungen angriff, seitdem leidet er unter starkem Asthma. Als er im Schulsport zusammenbricht, glaubt er zunächst an eine durch Sauerstoffmangel ausgelöste Halluzination als aus dem Nichts ein Mann in einem Rollstuhl und sein Diener erscheinen und ihm einen Minutenzeiger und ein Buch in die Hand drücken. Als bald darauf jedoch ein riesiges Haus in der Nachbarschaft erscheint, dass außer ihm niemand zu sehen scheint und hundeartige Wesen mit Flügeln ihn zu jagen beginnen und die Menschen in seiner Stadt mit einer Schlafkrankheit infizieren, erkennt Arthur, dass es an ihm ist, die Welt zu retten und die Lösung scheint in diesem seltsamen Haus zu liegen, das keiner außer ihm sehen kann. Dieses Buch zu beschreiben fällt mir schwer. War schon die Alcatraz Reihe extrem abgedreht, so ist diese Reihe nicht weniger verdreht. Garth Nix entwirft eine faszinierende Mythologie, die teils auf der christlichen, teils auf der griechischen Mythologie basiert und doch so verändert wird, dass diese nur anklingen. Das ist die größte Stärke und auch di größte Schwäche des Buches. Die Welt, die Garth Nix erschafft erinnert in ihrer Art an Alice im Wunderland, voller seltsamer Wesen, die seltsame Dinge aus selbst ihnen unbekannten Gründen tun und in dieser ihm und dem Leser unverständlichen Welt, muss Arthur ein Heilmittel für die Schlafkrankheit finden, die die Hundeartigen in seine Welt geschleppt haben. So faszinieren und interessant die Welt des Weltenhauses auch sein mag, so langweilt die Suche doch irgendwann und die Geschichte wird zäh. Lustige verquere Ideen sind nicht alles, ein Buch sollte mehr ausmachen als nur Queste. Ab dem Zeitpunkt an welchen Arthur das Haus betritt, wirkt das Buch wie eine Rollenspielequeste mit verschiedenen Hindernissen, die überwunden werden müssen und die entsprechend ausgewalzt und ausgespielt werden. Einerseits ist das sicherlich notwendig, um diese Welt kennenzulernen, andererseits hätte man da durchaus straffen und kürzen können. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich schon zu Alice im Wunderland nie einen Zugang hatte und mit dieser Art von Geschichte nicht viel anfangen kann. Fazit: Innovativ, faszinierend anders aber dennoch, über lange Strecken extrem zäh zu lesen.

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  • Rezension zu "Schwarzer Montag" von Garth Nix

    Schwarzer Montag

    Dubhe

    06. October 2011 um 21:10

    Eigentlich ein sehr interessantes Thema mit sehr großem Potenzial.
    Doch der Autor konnte diese Idee nicht so gut ausschöpfen, wie er es wahrscheinlich gedacht hatte.
    Da hätte einer mit mehr Talent herangemusst.

  • Rezension zu "Schwarzer Montag" von Garth Nix

    Schwarzer Montag

    ccaarroo

    20. June 2010 um 10:01

    Es geht um einen Jungen, namens Arthur Penhaligon, der Astma hat und eigentlich sterben sollte, doch er überlebt - durch einen Urzeiger in Form eines Schlüssels den ihm ein paar seltsame Gestalten geben. Dieser "Schlüssel" wird zu einem wichtigen Baustein der Gesschichte, denn ab jetzt sieht Arthur plötzlich Gestalten um sich herum, die ihn bedrohen und eine seltsame Krankheit verbreiten, die alle in der Stadt befällt. Doch nur er kann die Epidemie aufhalten, denn niemand kann die Gestalten sehen. Arthur muss in ein anderes Reich. Es handelt sich hierbei um ein riesiges, seltsam gebautes Haus. Dort erwarten ihn viele Abenteuer, eine gute Freundin und - der Kampf gegen einen der sieben Herrscher, die nach Wochentagen benannt sind - den schwarzen Montag! Das Buch hat mir nicht von der ersten Seite an gefallen, denn es ist etwas zu surrealistisch für meinen Geschmack. Aber nach dem halben Buch habe ich mich daran gewöhnt, dass es nunmal eine ganz neu erfundene Welt ist und ich fand es im großen und ganzen recht gut.

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  • Rezension zu "Schwarzer Montag" von Garth Nix

    Schwarzer Montag

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. May 2010 um 22:26

    Arthur ist ein ganz normaler Junge in der siebten Klasse - bis zu dem Tag an dem er einen Asthmaanfall erleidet der ihn fast das Leben kostet, denn diese Situation nutzt ein gewisser Herr Montag aus um Arthur den Minutenzeiger des Unteren Hauses auszuhändigen. Was das heisst und was das alles soll? Das weiß Arthur auch überhaupt nicht und sieht sich auf einmal in ein Abenteuer katapultiert welches ihm nicht nur neue Welten eröffnet sondern auch Gefahren birgt, die seiner Familie schaden könnten. Denn mit Herrn Montag und dem Schlüssel kommen auch weitaus gefährlichere Kreaturen in unsere Welt um sich das von Arthur zurück zu holen was Herr Montag im fälschlicher Weise ausgehändigt hat. Arthur sieht keine andere Möglichkeit als sich dem Schrecken zu stellen und macht sich auf den Weg in die andere Welt um ein Heilmittel für seine Familie zu finden, dabei trifft er auf Susi die ihm zur Seite steht - anfänglich nicht ganz freiweillig wohl bemerkt. Denn "Das Vermächtnis" hat sich Susi's bemächtigt um Arthur zu helfen. Und hier kommen wir zum eigentlichen Kern der Geschichte: Ein Teil des sagenumwobenen Vermächtnis ist aus seiner Gefangenschaft entkommen und will nun die verdrehte Ordnung "im Haus" wieder richtig rücken doch dazu benötigt es einen Helden - Arthur. . Die für mich absolut interessant klingende Grundidee hat leider nicht das gehalten was ich mir erwartet habe. Die Welt in die Arthur eintaucht war für mich oft viel zu wirr und unstrukturiert obwohl gerade die Herachie des Hauses eine geordnete Struktur darstellen sollte. Es tauchen manchmal urplötzlich Personen oder Dinge auf, stifften Verwirrung und verschwinden dann genauso schnell wieder ohne das sich die Szene gut ins Bild fügt. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass der Autor zu verbissen immer wieder etwas Neues bringen wollte. Auch den Schreibstil fand ich etwas holprig und grade zu Anfang wo es um die Flucht des Vermächtnis geht, fand ich alles so unverständlich und unübersichtlich, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass jüngere Leser daraus schlau werden. Deswegen gibt es auch nur 3 Sterne und diese auch nur für die coole Grundidee der Geschichte. Ich bin mir noch nicht ganz sicher ob ich die nächsten Teile wirklich lesen möchte, denn der erste hat mich nicht so gepackt oder fasziniert wie er so häufig angepriesen wird.

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  • Rezension zu "Schwarzer Montag" von Garth Nix

    Schwarzer Montag

    Reever

    22. October 2009 um 17:30

    Arthur, ein Asthmakranker Junge, neu in der Schule, bekommt Besuch aus einer anderen Dimension. Es beginnt ein wahnsinniges Abenteuer in dem sich herausstellt daß er sieben Schlüßel besorgen muß für ein Königreich. Ein tolles Buch für Jung und Alt.

  • Rezension zu "Schwarzer Montag" von Garth Nix

    Schwarzer Montag

    Bartisama

    29. November 2008 um 01:21

    Ein sehr spannendes und unterhaltsames Buch, sehr empfehlenswert!!!

  • Rezension zu "Schwarzer Montag" von Garth Nix

    Schwarzer Montag

    Smoky

    17. June 2008 um 11:06

    diese Reihe wird noch gaaaanz groß! :)

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