Enzo oder Die Kunst, ein Mensch zu sein

von Garth Stein 
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Enzo oder Die Kunst, ein Mensch zu sein
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (85):
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Wunderbar. Herzlich. Unbeschreiblich.

Kritisch (9):
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Klischeeüberladen und das ständige Erzählen über Autorennen äußerst langweilig.

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Inhaltsangabe zu "Enzo oder Die Kunst, ein Mensch zu sein"

Im nächsten Leben, da ist sich Enzo absolut sicher, wird er ein Mensch sein. Deshalb beobachtet der kluge Hund die Welt um sich herum ganz genau – und kommt dabei zu erstaunlichen Einsichten. Sein großes Vorbild ist Herrchen -Denny: ein wunderbarer Ehemann und Vater, und ein zuverlässiger Freund. Für ihn würde Enzo alles tun. Als Dennys Frau stirbt und er seine Tochter zu verlieren droht, kann Enzo zeigen, wer und was wirklich in ihm steckt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426500194
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:336 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.02.2010

Rezensionen und Bewertungen

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    Wuschels avatar
    Wuschelvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wunderbar. Herzlich. Unbeschreiblich.
    Wenn der Hund mehr Mensch ist als der Mensch selbst.

    Durch Zufall stolperte ich über das Buch, als es gerade im Angebot war. Der Autor sagte mir nichts, aber es ging um Hunde oder um einen Hund, um den Hund. Um Enzo.  


    Die Geschichte beginnt am Ende. Doch schnell wird man an den Anfang befördert. Enzos Biografie, so könnte man sagen. Schnell vermittelt der Autor die richtige Stimmung zum geschriebenen Wort. Man kann mit fühlen, wenn Enzo über die Wiesen witscht oder auf alleine auf sein Herrchen wartet während er Fern sieht. Das erste Mal im Rennauto sitzt oder einfach nur die Zeit genießt. 


    Man sollte an dieses Buch nicht unbedingt mit sachlichen Gedanken gehen, wie "ein Hund kann nicht soweit denken", denn das würde die Freude am Lesen ruinieren. Schließlich ist Enzo nicht nur ein Hund. Er ist klug, er ist aufmerksam und er lernt wie man ein Mensch ist oder sein wird. Wie er die Intrigen um sich herum mit erlebt. Die liebende Familie. Den Schmerz der Trennung. All das kann man fühlen. 


    Eine in meinen Augen herzzerreißende Geschichte über einen Hund und sein Herrchen, die nicht nur die schönen Seiten des Lebens zeigt, aber dennoch mit ganz viel Humor gespickt ist. Selbst wenn sich das Buch dem Ende zuneigt, man die Augen voller Tränen hat, so schafft es der Autor, dass man das Buch mit einem Lächeln auf den Lippen beendet. 

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    Sikalvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr berührende Geschichte über ein Verstehen ohne Worte.
    Enzo, liebenswert und klug

    Enzo, ein liebenswerter Vierbeiner, der intelligent und wachsam die Augen rund um sich offen hält und – geht es nach einer mongolischen Dokumentation – als Mensch wiedergeboren wird. Für diese bevorstehende Reinkarnation will er sich natürlich wappnen, alles Menschenmögliche wissen, um für ein Leben auf zwei Beinen startklar zu sein. Sein Fernsehkonsum geht wohl über das Alltägliche hinaus, doch seine Lieblingsbeschäftigung ist nun mal fernsehen mit Denny, seinem Herrchen und zugleich besten Freund. Als Denny eine Familie gründet, dauert es bei Enzo eine Weile, bis er sich damit abfindet und bereit ist, Denny zu teilen. Erst als mehr als dunkle Schatten aufziehen, Eve stirbt und danach nichts mehr so ist wie vorher, kann Enzo zeigen, wie wichtig ihm seine kleine Familie ist und dass es sich zu kämpfen lohnt.

    Die Geschichte ist aus Sicht von Enzo geschrieben und lässt uns an seinen Beobachtungen und Gepflogenheiten teilhaben. Sehr tiefsinnig und oftmals berührend schildert Enzo, dass er so viel zu sagen hätte, doch er sich nur über Gesten mitteilen kann – um trotzdem in wichtigen Momenten verstanden zu werden.

    Der Autor, Garth Stein schreibt sehr herzerwärmend über die wunderbare Freundschaft zwischen Enzo und Denny mit einem sehr empathischen Stil und trotzdem zwischendurch mit einigen humorvollen Passagen.

    Die Charaktere sind sehr detailliert ausgearbeitet und so kann man sich als Leser gut in die einzelnen Personen hineinversetzen. Natürlich weint man die eine oder andere Träne im Verlauf der Geschichte, wenn man sich auf diese auch einlässt. Doch Enzo ist so optimistisch und schafft es, den Leser ebenso wieder an das Gute glauben zu lassen.

    Fazit: Ein wunderbarer Roman über Freundschaft, Zusammenhalt und die Kunst, (k)ein Mensch zu sein.

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    Ilona_Schmidts avatar
    Ilona_Schmidtvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Eines meiner Lieblingsbücher!
    The Art of Racing in the Rain

    Jetzt habe ich es endlich gefunden, eines meiner Lieblingsbücher, das im englischen Original heißt: "The Art of Racing in the Rain" - Die Kunst im Regen rennen zu fahren. Mir gefällt dieser Titel besser als die deutsche Variante, weil diese einfach zu viel hergibt und die englische mehrdeutig ist.

    Ich will hier gar nicht so sehr auf die Geschichte selbst eingehen, sondern mehr darauf, dass es Garth Stein gelungen ist, völlig unpathetisch und ohne Schmäh die Sicht eines Hundes auf menschliche Verhaltensweisen umzusetzen. Der Hund darf Hund bleiben, tut nichts, was ein Hund nicht tun könnte - außer vielleicht zu philosophieren. Die Geschichte der Menschen ist spannend und emotional nachvollziehbar - und die Wendung am Ende einfach Gänsehaut - im positiven Sinne.

     

    Fünf Sterne - unbedingt!

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    Alathayas avatar
    Alathayavor 4 Jahren
    Ein wunderbares Buch

    Garth Stein erzählt auf eine sehr emotionale Weise von der engen Freundschaft zwischen dem Rennfahrer Denny und seinem Hund Enzo, der, davon überzeugt in seinem nächsten Leben als Mensch wiedergeboren zu werden, sein Umfeld genau beobachtet. Als Denny seine Frau kennen lernt rückt Enzo für ihn erstmal in den Hintergrund. Und als Denny sich in einer schwierigen Phase seines Lebens befindet versucht Enzo ihm zur Seite zu stehen und zu unterstützen.
    Enzo ist sich sicher, hätte er nur Daumen, würde vieles in seinem Leben anders aussehen.
    Mir gefällt es, wie der Autor beschreibt, dass Enzo sich beim Fernsehen weiter bildet und fest davon überzeugt ist, in seinem nächsten Leben als Mensch wiedergeboren zu werden. Von einigen Charakteren kann man sicherlich behaupten, dass sie nicht so gut ausgearbeitet sind. Aber für mich spielt das keine Rolle, denn ich finde, die Freundschaft der beiden steht schließlich im Vordergrund.
    Die Geschichte über diese wunderbare Freundschaft zwischen Mensch und Hund ist einfach so liebevoll und herzerwärmend geschrieben, dass es definitiv eines meiner absoluten Lieblingsbücher ist und ich es jedem ans Herz legen möchte.

    „Enzo“ ist einfach ein wunderschönes Buch, das mich zum Lachen und zum Weinen gleichermaßen gebracht hat und das zum Nachdenken anregt, denn es ist eine Geschichte voller Abschiede und doch voller Hoffnung.

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    kathrineverdeens avatar
    kathrineverdeenvor 5 Jahren
    Es gibt Bücher die ich nicht in Worte fassen kann...

    ...und deswegen werde ich auch keine Rezension zu "Enzo oder Die Kunst, ein Mensch zu sein" von Garth Stein verfassen. Es mag daran liegen dass ich mich mit Hunden sehr verbunden fühle. Und in diesem Buch erzählt ein Hund uns aus seinem bewegten Leben. Ein Leben, dass er bei einer vom Schicksal geplagten Familie verbringt:

    Inhalt: Im nächsten Leben, da ist sich Enzo absolut sicher, wird er ein Mensch sein. Deshalb beobachtet der kluge Hund die Welt um sich herum ganz genau – und kommt dabei zu erstaunlichen Einsichten. Sein großes Vorbild ist Herrchen -Denny: ein wunderbarer Ehemann und Vater, und ein zuverlässiger Freund. Für ihn würde Enzo alles tun. Als Dennys Frau stirbt und er seine Tochter zu verlieren droht, kann Enzo zeigen, wer und was wirklich in ihm steckt ...

    Jetzt habe ich allerdings immer noch nicht erklärt warum ich zu diesem Buch keine Rezension schreiben kann. Zum einen liegt es daran, dass ich selbst einen Hund habe, der wie Enzo schon sehr alt ist. Er ähnelt Enzo in vielen Charaktereigenschaften und sieht ihm sogar sehr ähnlich. Man könnte denken, mein Hund hätte für das Cover Model gesessen. Und weil ich sehr an meinem Hund hänge, hat dieses Buch um Enzos Geschichte mich emotional sehr aufgewühlt. Man könnte sagen, dass ich in den Tagen, die ich mit diesem Buch verbracht habe, den Taschentuch Produktion kräftig angekurbelt habe. Aber Enzo erzählt von vielen traurigen aber auch glücklichen Momenten aus seinem Leben, die mich widerum ebenso glücklich machten. Enzo stimmte mich sehr nachdenklich und ließ mich auch nach dem Lesen nicht los. Ich werde wohl noch ein paar Tage (oder Wochen) brauchen, bis mir diese wunderschöne und bewegende Geschichte von einem sehr weisen Hund aus dem Kopf geht.
    Zum anderem liegt es an dem wundervollen Stil des Autors. Mit wunderschönen Worten erschaffte Stein eine ganz besondere Verbindung zwischen Enzo und dem Leser. Auch Stein muss sich dem Hund sehr verbunden fühlen.
    "Enzo oder Die Kunst, ein Mensch zu sein" von Garth Stein kann ich jedem empfehlen...nicht nur Hundefreunden.

    Kommentare: 2
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    Bröselchens avatar
    Bröselchenvor 6 Jahren
    Rezension zu "Enzo oder Die Kunst, ein Mensch zu sein" von Garth Stein

    KURZBESCHREIBUNG:
    Enzo ist nicht einfach nur ein Hund. Enzo ist intelligent, aufmerksam und weiß, dass er im nächsten Leben ein Mensch sein wird. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass das Herrchen Denny für ihn das beste Vorbild darstellt. Rennfahrer... genau das möchte Enzo auch werden. Als Denny seine Liebe Eve heiratet, ist Enzo etwas eifersüchtig, was aber durch die Geburt der kleinen Tochter Zoe mehr als vergessen ist. Leider bestimmen jedoch nicht nur Sonnenseiten das Leben der kleinen Familie und bald scheinen die dunklen Schatten kein Ende mehr nehmen zu wollen. Während Enzo jederzeit zu Denny hält und ihn durchs Leben begleitet, wird der Leser auf besondere Weise in die Kunst eingeführt "ein Mensch zu sein".

    MEINE MEINUNG:
    "Puh!" Das war mein Gedanke, als ich das Buch beendet hatte. "Wie soll ich vermitteln, dass dies kein 0815-Roman ist, nur weil er aus der Sicht eines Hundes geschrieben ist?" Das Buch beginnt, wie auch die meisten Leben beginnen - mit der Geburt. Der kleine Enzo, den Denny auf einem Bauernhof erworben hat, ist sich ziemlich sicher, dass er mindestens einen Terrier in seiner Labrador-Mischung hat, denn "alles andere käme wohl charakterlich mal gar nicht in Frage" ;) Ab der ersten Seite schließt man ihn in sein Herz und tappst mit ihm durch die Welt von Denny.

    Teilweise treudoof schildert er seine Umwelt und gibt sein Verständnis der "menschlichen Wesenszüge" zum Besten. Man muss man wirklich schmunzeln wenn er ganz direkt preisgibt, wie sein Herrchen Denny dessen Frau Eve "besteigt" und die beiden "jaulende Laute" von sich geben. Drollig und fast zum Schreien niedlich gibt es solche und noch weitere Beschreibungen von Enzo, die die Geschichte zwar sehr charmant jedoch nicht kindisch oder gar lächerlich wirken lassen. Dieser Charme ist eigentlich auch DAS Besondere an diesem Werk. Ein treuer Hund mit teilweise naiven Ansichten - (verständlicherweise, denn als Hund kann man ja nicht alles wissen ;) ) mit einer riesen Liebe zum Rennsport, die er zusammen mit "seinem Denny" auslebt. Diese Treue zwischen den beiden ist zum Greifen nah. Mitreißend und so einnehmend, dass es dir beim Lesen einen tiefen Atemzug kostet um nicht sofort ins Land der Tränen überzuwandern. Lass die Tage noch so grau und den Hund noch so stumm sein, aber dieses Buch hat mich berührt und eingenommen, wie ich es bei dieser Art von "Tiergeschichte" nicht für möglich gehalten hätte.

    Wie gesagt: Enzo ist nicht nur irgendein Hund. Die charismatischen Wesenzüge des Vierbeiners sind perfekt mit einem logisch denkenden Gehirn verwoben worden und gibt dem Leser so viel mehr. So viel mehr Einblick in die Welt des Hundes und der Reaktion gegenüber anderen. Natürlich spielen Enzo und Denny zwar die Hauptrollen, jedoch lassen die "menschlichen Monster" auch nicht lange auf sich warten. Diese sind, wie in diesem Buch wieder mal bewiesen, meist sogar die besseren Tiere wenn es um Grausamkeit, Macht und Geld geht. Obwohl man schnell zu wissen glaubt wie das Buch endet, ist das ein fataler Fehler. Man muss diese Geschichte von vorne bis hinten in sich hineinziehen um auch jede Facette, jede naive Beschreibung und jeden Wesenszug von Enzo mitzubekommen.

    Ich habe dieses besondere Buch sehr in mein Herz geschlossen, da es mir u.a. auch von einem lieben Menschen geschenkt worden ist. "Ein Buch, welches zu beschreiben eigentlich über Worte hinausgeht <3"

    FAZIT:
    "Enzo - Die Kunst, ein Mensch zu sein" ist kein 0815-Roman aus der Sicht eines Hundes. Liebe- und humorvoll wird man von einem Vierbeiner, seinen besonderen Ansichten und dem Wunsch in seinem nächsten Leben ein Mensch zu sein, durch diese besondere Geschichte geführt. Mit enormen Gefühl, Treue und Durchhaltevermögen beweisen Denny und Enzo, dass man mit einem Freund an der Seite alles schafft - selbst wenn einer davon nicht sprechen kann.

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    Ennis avatar
    Ennivor 6 Jahren
    Rezension zu "Enzo. Die Kunst, ein Mensch zu sein" von Garth Stein

    Enzo ist ein Hund und das ist ihm auch schmerzlich bewusst. Zu gerne wäre er ein Mensch und hätte Daumen! Daher studiert er das Verhalten aller Menschen, die er trifft, und hört ihnen genau zu. Enzos Herrchen, Denny, ist ein Rennfahrer und er liebt ihn sehr. Gemeinsam mit ihm schaut er sich liebend gerne Autorennen, auch aus der Perspektive des Fahrers, an. Auch sonst ist der Hund ein leidenschaflicher Fernsehschauer. Er guckt nicht nur Rennen oder Rennfahrerfilme (Steve Mc-Queen ist sein liebster Schauspieler!), sondern auch Law & Order oder Dokumentationen. Bei einer dieser Dokumentationen erfährt er etwas Unglaubliches: Der Glaube eines uralten Volkes besagt, dass ein Hund nach dem Tod als Mensch wiedergeboren werden kann. Enzo ist begeistert!
    Dann plötzlich sind Denny und er nicht mehr allein, denn sein Mensch lernt Eve kennen. Schon bald zieht sie bei ihnen ein. Zunächst ist Enzo gar nicht begeistert, freundet sich nur langsam mit ihr an. Doch als dann die kleine Zoe geboren wird, ist all dies vergessen. Der Hund liebt sie vom ersten Augenblick an und hat Eve nach der Geburt versprochen, immer auf sie aufzupassen. Dann wird Eve krank. Enzo hatte es schon seit längerer Zeit gerochen, konnte es ihr aber nicht sagen...

    Erzählt wird aus der Sicht von Enzo in der Ich-Perspektive. Da er als Hund nicht überall dabei sein kann, erklärt er dann, was anhand von Gesprächen der Menschen wahrscheinlich passiert ist. Viele Rennfahreranekdoten und teilweise auch philosophische Weisheiten werden von Enzo wiedergegeben. Der Orignaltitel: "The art of racing in the rain" passt wirklich gut. Es geht sehr oft um Autorennen und vor allem darum, dass Dennys Stärke die Regenrennen sind. Wenn man jetzt nicht so viel mit Motorsport zu tun hat, tut das dem Buch aber keinen Abbruch. Es geht vielmehr darum, wie begeistert Enzo davon ist. Allein sein Name spricht dafür - abgeleitet von Enzo Ferrari...

    Fazit:

    Eine unglaublich schöne Geschichte erzählt von einem wundervollen Hund. Beim Lesen von "Enzo" musste ich zwar sehr oft weinen, aber auch manches Mal laut lachen. Einfach ein zauberhaftes Buch, was ich jedem ans Herz legen kann!

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    mabuereles avatar
    mabuerelevor 7 Jahren
    Rezension zu "Enzo oder Die Kunst, ein Mensch zu sein" von Garth Stein

    Hund Enzo glaubt, dass er als Mensch wiedergeboren wird. Hier erzählt er aus seinem Hundeleben. Schon als Welpe kam Enzo zu Denny. Es war Liebe auf den ersten Blick. Denny arbeitete zwar in einem Autohaus, fuhr aber nebenbei noch Rennen. Als dann Eve in den „ Männerhaushalt“ einbrach, war Enzo erst nicht begeistert. Doch er lernte sie akzeptieren. Dann wurde Tochter Zoe geboren. Eher als die Menschen spürte Enzo, dass mit Eve was nicht stimmte. Doch die wahre Katastrophe ahnte auch er nicht…
    Das „Hundebuch“ hebt sich von anderen seines Genres ab. Hier wird ein ernstes Thema aus der Sicht eines Hundes erzählt: Verleumdung, die zur Selbstaufgebe führen soll.
    Aber das Buch hat zwei Aspekte. Wer sich für Autorennen interessiert, wird voll auf seine Kosten kommen. Enzo hat sich nicht nur Rennen im Fernsehen angesehen. Er saß mit Herrchen im Rennauto. Und er kann mitreden, über die Taktik eines Autorennens, über die Gründe des Versagens, über Ayton Senna und seinen Unfall und vieles mehr rund um Autorennen.
    Andererseits erzählt Enzo von seinem Leben mit Denny, Eve und Zoe. Und als Denny durch die schwerste Zeit seines Lebens gehen muss, hat er mit Enzo einen Freund an seiner Seite, der ihn – entsprechend seinen Fähigkeiten – vor einer Fehlentscheidung bewahrt.
    Es ist der Roman einer tiefen Freundschaft zwischen Mensch und Tier. Es ist aber auch ein Buch, das zeigt, wie schnell eine Welt zerbrechen kann.
    Es ist kein „lustiges“ Hundebuch, auch wenn bei Enzo in seine philosophischen Betrachtungen an wenigen Stellen Humor durchblitzt. Dass Buch macht nachdenklich, nachdenklich darüber, was uns wertvoll ist.
    Es lässt sich gut lesen. Die kurzen Kapitel wechseln zwischen Lebensbeschreibung und „theoretischen“ Betrachtungen zum Autorennen aus Hundesicht.

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    Armillees avatar
    Armilleevor 8 Jahren
    Rezension zu "Enzo oder Die Kunst, ein Mensch zu sein" von Garth Stein

    Bist du ein Tierfreund? Dann bist du hier richtig. Bist du ein Formel Eins-Fan. Dann ist dieses Buch wie für dich gemacht. Magst du Geschichten mit viel Gefühl, Humor und wie aus dem Leben gegriffen, mit Happy End? Dann ist dieses Buch ein Muss...!
    Enzo...ein schlauer, süßer, lieber Vierbeiner, dessen fast menschlicher Verstand in einem Hundekörper eingeschlossen ist. Sehr zu seinem Ärger...;o) Er glaubt daran, in der näxsten Inkarnation als Mensch wieder geboren zu werden. Und so passt er jetzt schon richtig auf, beobachtet, versucht nachzuahmen. Nicht ganz einfach. Seine Überlegungen...ich habe Tränen gelacht. Und das, obwohl die Geschichte an sich eher traurig ist. Sein Herrchen Denny hat einen langen Leidensweg zurück zu legen. Wie er mit der schwierigen Situation umgeht...ich an seiner Stelle wäre längst explodiert. Man kann seine Haltung nur bewundern.
    Von solchen Büchern sollte es mehr geben.

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    Vispas avatar
    Vispavor 8 Jahren
    Rezension zu "Enzo. Die Kunst, ein Mensch zu sein" von Garth Stein

    Eine traurige Geschichte, aber wirklich süß geschrieben. manchmal frag ich mich echt, ob mein Hund auch handelt durch solche Gedanken.
    Die Geschichte ist ansonsten wirklich schön geschrieben, man fühlt mit dem Hund mit und über das ganze Buch fiebert man mit, wie das ganze endet.
    das Ende hat mcih schon sehr bewegt.
    Schnell gelesen und für zwischendurch echt schön zu lesen.

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